Mit „Küsse im Gepäck“ liefert Bestsellerautorin Catherine Bybee den zweiten Band ihrer Ein Milliardär fürs Glück-Trilogie und erzählt eine emotionale Liebesgeschichte mit viel Tiefgang. Im Mittelpunkt steht Maximillian „Max“ Smith, ein bodenständiger Bauarbeiter, dessen Leben durch ein unerwartetes Milliardenerbe auf den Kopf gestellt wird. Als unehelicher Sohn eines verstorbenen Hotelmoguls rückt er plötzlich ins Visier der ehrgeizigen Reporterin Sarah McNeilly, die dringend eine Exklusivstory braucht. Was als rein berufliche Recherche beginnt, entwickelt sich schnell zu einer emotionalen Zerreißprobe, da zwischen den beiden schnell die Funken sprühen.
Die Kombination aus klassischer Romance und geheimnisvoller Spurensuche in Max’ Vergangenheit ist Bybee grundsätzlich gut gelungen. Der Schreibstil ist flüssig, modern und oft sehr humorvoll. Allerdings zog sich die Handlung für mein Empfinden an einigen Stellen etwas in die Länge. Manche Dialoge und Gedankengänge wiederholen sich, was dem eigentlich packenden moralischen Dilemma – Sarahs Entscheidung zwischen ihrer Karriere und ihren echten Gefühlen – zeitweise den Schwung nimmt. Wer über diese kleinen erzählerischen Längen hinwegsehen kann, wird dennoch gut unterhalten, zumal das Wiedersehen mit Charakteren aus dem ersten Band die Dynamik immer wieder auflockert.
Fazit
„Küsse im Gepäck“ ist eine gefühlvolle Liebeskomödie mit einer spürbaren Chemie zwischen den Charakteren. Auch wenn das Buch für mich ein paar Längen hatte, bleibt es eine charmante Wohlfühlgeschichte mit Herz und genau der richtigen Portion Drama.




















































