Catherine Catmull Vogelherz

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Inhaltsangabe zu „Vogelherz“ von Catherine Catmull

Ein märchenhafter Roman über zwei Schwestern auf der Suche nach ihrer Mutter, über Liebe und Hass, Freundschaft und Rivalität und über Welten, die jenseits unserer eigenen existieren. Als die beiden Schwestern Summer und Bird eines Morgens aufwachen, spüren sie die Kälte und Stille im Haus: Ihre Eltern sind verschwunden! Ein Bilderrätsel leitet sie durch ein Tor in eine Welt voller Magie und phantastischer Geschöpfe. Die beiden Mädchen ahnen nicht, dass ihre Mutter einst die Königin der Vögel war und aus Liebe zu einem Mann Menschengestalt angenommen hatte. Eine der Schwestern wird die neue Königin der Vögel werden. Aber zuvor muss sie ihre Gegnerin, die machthungrige Puppenspielerin, bezwingen. Mit einer unvergleichlich beeindruckenden Sprache und phantasievollen Details hat Katherine Catmull eine Welt erschaffen, in die der Leser wie von magischer Hand hineingezogen wird.

Hat mich nicht überzeugt...

— Jinscha

sicher nicht Jedermanns Geschmack, aber sehr ausgeklügelte und gelungene Story! :) für Fans von Märchen und Fabeln

— Diary-of-a-Booklover

Puh, ich hatte eindeutig mehr erwartet und wurde stark enttäuscht!

— Emmas-Lesewiese

Nein.Definitiv enttäuscht. Flop. Totaler Flop!!!

— Sardonyx

Märchenhafter, poetischer Einstieg in eine magische Welt- bis mir leider durch Schreibstil und stagnierendem Plot die Lust verging

— akeyla

Malerisch und poetisch umschreibt die Autorin in Vogelherz selbst das schlimmste Gefühl wunderschön. Ein modernes Wintermärchen.

— Nanasha

Teils verwirrend und etwas zu abgehoben. Aber eine nette Idee!

— -Lesemaus-

Mischung aus Märchen, Fantasy und anspruchsvollem Jugendbuch

— Buchraettin

Voll von lyrischen Bildern, In diesem Märchen wechseln sich Grausamkeit und Zärtlichkeit ab.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Hab ich nicht zuende gelesen... nicht mein Fall. Kein schöner Schreibstil und zu absurde Story.

— LeonoraVonToffiefee

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  • Eine zauberhafte, wunderschöne Vogelwelt, die sich in ihrem eigenen Nest verheddert...

    Vogelherz

    leselurch

    06. April 2015 um 10:20

    *Worum geht's?* Als Summer und Bird eines Morgens aufwachen, ist plötzlich alles anders: Ihre Eltern sind spurlos verschwunden. Ein Bilderbrief ihrer Mutter führt die beiden Schwestern durch ein magisches Tor in eine fantastische Welt, die den Vögeln gehört. Bird, die schon immer eine ganz besondere Beziehung zu den Vögeln gehabt hat, fühlt sich in dieser Welt heimisch, während Summer verzweifelt versucht, einen Hinweis auf den Verbleib ihrer Eltern zu finden. Doch je tiefer die Schwestern in die Vogelwelt eindringen, desto stärker werden sie entzweit. Sie geraten in das machthungrige Spiel der gefährlichen Puppenspielerin, die um jeden Preis das magische Schwanengewand finden will, um zur Königin der Vögel zu werden. Jenes Gewand, das sich die Mutter der Schwestern an jenem schicksalhaften Morgen angezogen hat, um als Schwan in die Welt der Vögel zurückzukehren… *Meine Meinung:* Alles an „Vogelherz“ schreit nach einem modernen Märchen: das zauberhafte Cover, der faszinierende Klappentext, die magische Welt. Katherine Catmull hat es tatsächlich geschafft, dass ich mich noch vor der ersten Seite in ihr Buch verliebt habe. Schlichtweg alles an „Vogelherz“ klang so vielversprechend, so auf mich zugeschnitten, dass ich sofort mit dem Lesen beginnen musste, als ich das Buch in meine Hände bekam. Und tatsächlich schien es so, als würde „Vogelherz“ genau meinen Geschmack treffen, mein Herz so zum Rasen bringen können wie das eines kleinen Vogels. Schon auf der ersten Seite besticht Katherine Catmull mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil. Die Autorin ist eine Wortkünstlerin, die ihre Geschichte einfach nicht schreibt, sondern mit ihren Worten malt. Sie schreibt sehr poetisch, sehr sanft, und erschafft damit eine ruhige und anmutige Atmosphäre, die stark an Märchen erinnert. Catmull zeichnet ihren Lesern wunderschöne Gemälde vor das innere Auge, illustriert ihre stimmungsvolle Geschichte damit auf ganz besondere Weise selbst. Auch die Handlung konnte mich zu Beginn sehr in ihren Bann ziehen. Catmulls Idee, die Welt in ein „Oben“ und „Unten“, eine Menschen- und eine Vogelwelt zu teilen, hat mich absolut fasziniert. Ich habe mich in die Welt der Vögel verliebt, war von ihrer besonderen Magie und ihren Bewohnern fasziniert. Ebenso sehr haben mich die Vogelkönigin, die sich ohne ihr Schwanengewand in eine Frau verwandelt, ihre egozentrische Gegenspielerin, die Puppenmacherin, und die beiden jungen Protagonistinnen, die unterschiedlichen Schwestern Summer und Bird, bezaubert. „Vogelherz“ hat mir anfangs wirklich gut gefallen – leider liegt die Betonung hier jedoch auf „anfangs“. Nach dem vielversprechenden Start gerät die Geschichte schnell in einen gewissen Trott. Die Handlung kommt nur mühselig voran, sodass kein Lesefluss aufkommen mag, der einen an die Seiten fesseln würde. Die Autorin fokussiert sich zu sehr auf die märchenhafte, behutsame Atmosphäre, scheint vor lauter Magie und Zauber den roten Faden ihrer eigenen Geschichte zu verlieren. Obwohl ich mich sonst sehr gerne von ruhigen Romanen faszinieren lasse, deren Welten sich in ihren eigenen Tagträumen verlieren, fiel es selbst mir in „Vogelherz“ sehr schwer, mich zum Weiterlesen zu animieren. Durch die langatmigen und zu verworrenen Ereignisse verlor ich zunehmend den Bezug zu den einzelnen Charakteren. Summer und Bird vollziehen wirklich eine interessante Entwicklung in „Vogelherz“, doch mit der voranschreitenden Handlung fiel es mir schwerer und schwerer, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Zu meiner eigenen Enttäuschung erreichte ich in „Vogelherz“ irgendwann einen Punkt, an dem ich sogar den Bezug zu Catmulls wunderschöner Vogelwelt verlor. Obwohl ich las, nahm ich die Geschichte nicht wirklich wahr. Vielmehr krochen Charaktere und Handlung an mir vorbei, berührten mich nur nebensächlich. Ich musste mich stellenweise sogar zum Weiterlesen zwingen – und das, obwohl sich mein Herz zu Beginn absolut für das „Vogelherz“ schlug. Im letzten Drittel wird „Vogelherz“ wieder erheblich besser. Die langatmigen Kapitel lichten sich, die verworrenen Handlungsstränge, die einen mehr frustriert als neugierig gemacht haben, klären sich, und es kommt sogar etwas Spannung in die Geschichte. Je näher die letzte Seite rückte, desto besser und mitreißender wurde der Roman. Leider gelang es Katherine Catmull nicht, meine anfängliche Begeisterung für „Vogelherz“ mit ihrem Abschluss erneut entfachen. Die Geschichte von Summer und Bird hat mir während der letzten Kapitel zwar wieder gut gefallen und auch das Ende mochte ich sehr gerne, aber ich kann nicht leugnen, dass ich schlussendlich ein wenig froh darüber war, „Vogelherz“ zuschlagen zu können. *Fazit:* „Vogelherz“ von Katherine Catmull schien für mich eines dieser Bücher zu sein, bei denen man das Gefühl hat, dass sie exakt auf den eigenen Lesegeschmack zugeschnitten sind. Dass sie quasi nur für das eigene Herz geschrieben wurde. Ich habe mich absolut in diesen Roman, seine einzigartige Welt, seine märchenhafte Atmosphäre und seine außergewöhnlichen Charaktere verliebt. „Vogelherz“ hätte nach diesem traumhaften, wenn auch sehr ruhigen Start wirklich das Zeug zu einem Herzensbuch gehabt. Leider verstrickt sich die Handlung in ihrem Verlauf in langatmigen Kapiteln und verworrenen Ereignissen, die einen mehr frustriert als neugierig zurücklassen. Dadurch verlor ich zu meiner eigenen Enttäuschung mehr und mehr den Bezug zu der Geschichte: erst zur Handlung, dann zu den Charakteren, schlussendlich sogar zu wunderschönen Vogelwelt. Im letzten Drittel erholt sich „Vogelherz“ zwar erheblich, aber meine anfängliche Begeisterung konnte Katherine Catmull leider nicht erneut entfachen. Obwohl mir Anfang und Ende insgesamt gut gefallen haben, hat mich der Mittelteil doch viel zu sehr enttäuscht. Deshalb vergebe ich für „Vogelherz“ von Katherine Catmull leider nur 2 Lurche.

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  • Enttäuschendes Buch, das Erwartungen nicht erfüllt trotz Federn und Gefühlsstürmen

    Vogelherz

    Sardonyx

    Ja, ich bin unbegeistert von diesem Roman, schmerzlich enttäuscht und getroffen wie ein fliehender Vogel vom heranpirschenden Waidmann des dunklen, schweigenden Waldes. Die beiden Mädchen Summer und Bird wachen an einem Tag plötzlich auf, als ihre Eltern verschwunden sind. Summer und Bird sind zwei Schwestern und so unterschiedlich wie Tag und Nacht, wie Paradiesvogel und Buchfink, wie Eule und Schwan. Summer ist ,,sonneblond und veilchenäugig", praktisch veranlangt und Bird ist vom Aussehen ein Spatz, lässt sich nur von ihrem Herzen führen, welches leicht in die Irre geführt werden kann. Zumindest haben ihre Eltern für ihre Töchter nur eine Bilderbotschaft hinterlassen und auf der Suche nach ihren Eltern geraten beide in eine Welt, die nur den Vögeln und der verschwundenen Schwanenkönigin gehört. Ohne dass Summer und Bird es zu Anfang erahnen, entstehen Misshelligkeiten zwischen den beiden Schwestern inmitten der Vogelwelt, welche die sich überflügelnden Gefühle zwischen Liebe und Hass mit herzzerreißender Grausamkeit entfacht. Mit großen Erwartungen nahm ich mir das Buch ,,Vogelherz" vor, denn Vögel schätze ich sehr und Ornithologie interessiert mich; darob versprach ich mir mit ,,Vogelherz", dessen Coverbild sehr einladend aussieht, eine schöne Geschichte. Doch zu allem Übel verlaß ich rasch das Buch, nachdem ich mich durchgequält habe und meine Begeisterung befindet sich auf der niedrigsten Stufe meiner Gute-Bücher-Sklala. Und damit meine ich total unten, ein Flop von Buch, wie ich ehrlich schreiben muss. Die Ausdrücke sind ,,gestelzt" und wirken irgendwie ungehobelt. Mit mehr Feinschliff hätte das Buch nichtsdestotrotz viel besser sein können, als es ist. Ein kleines Lob will ich den Momenten des Buches gönnen, die fast aus einem Psychothriller stammen könnten - wenn die Gefühle zwischen schreiendem Hass und innerer Zuneigung die Charaktere beinahe entzweireißen. Das zerrissene Herz hat in ,,Vogelherz" eine sehr symbolische Wirkung. Die Idee hätte interessant gestaltet sein können, war es aber nicht. Die Charaktere der Mädchen Summer und Bird sind fadenscheinig gezeichnet und angesichts der sich langsam in die Länge ziehenden Handlung fällt mir gerade etwas ein: der gesamte Handlungsstoff ist lose und entbehrt jeglichem Spannungsbogen, die Spannung ist schlaff wie ein schlechtes Stück Tuch. Der Schreibstil kommt mir sehr holprig vor, weil der fließende Lauf der Geschehen ,,verstockt" ist. Erst gegen Ende hin kann eine Steigerung der Spannung erwähnt werden, welche aber flüchtiger ist als der Flügelschlag einer schmetternden Nachtigall in der Nacht. Gewisse Wiederholungen fand ich manchmal lästig und auch die vielen Bemerkungen in Klammern mit beinahe philosophischen Lebensweisheiten störten im Gesamtbild. Manchmal sprechen die Personen recht eintönig. Mein sonstiger Enthusiasmus für gute Bücher, wenn ich hier meine Rezensionen schreibe, leidet soeben schwer. Deshalb gibt es hier keine Fanfaren, Lobeshymnen und weit ausschweifende Erläuterungen zu den Vorzügen eines bestimmten Buches. ,,Vogelherz" ist schwer verdaulich für mich gewesen. Schade, denn ein enttäuschter Leser ist eine schlimme Sache für ein Buch.

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    • 3
  • Ein modernes Wintermärchen ♥

    Vogelherz

    Nanasha

    31. January 2015 um 16:23

    Vogelherz von Catherine Catmull - Top oder Flop? Als Damaris in Facebook einen Aufruf nach einem Rezensenten startete, hatte ich mich sofort gemeldet. Das Cover und der Klappentext hatten es mir schon früh angetan, aber ich hatte auch schon negative Meinungen gelesen. Kurzum: ich wollte mir mein eigenes Bild von dem Buch machen. Das erste, das mir äußerst positiv auffällt, ist das Cover. Auch im englischen Original ist das Buch in das gleiche Gewand gekleidet, wie das Deutsche. Da hat sich der Verlag definitiv richtig entschieden und das Cover beibehalten. Auch die Namensänderung von "Summer and Bird" zu "Vogelherz" finde ich in Ordnung. Im Deutschen geht leider die Doppeldeutigkeit der Namen und der eigentlich Bedeutung der Wörter verloren. Der deutsche Titel fängt die Atmosphäre des Buches aber sehr schön auf :) Ich hatte die deutsche Übersetzung vorliegen, habe aber interessehalber auch in die englische Version reingelesen. Von mir gibt es an dieser Stelle ein riesengroßes Lob an die Übersetzerin Katja Behrens. Sie schafft es die Wortgewalt einzufangen und dem Leser möglichst detailgetreu zu vermitteln. Hut ab, denn ich war häufig verwirrt, wann denn nun die kleine Bird gemeint war, wann der Vogel, oder wann sich ein Teilsatz auf was bezog. Im Deutschen bereits schwere Kost, ist das Buch im Englischen eine wahre Sprachgewalt für sich. Die Autorin spielt sehr häufig mit Wortbildern, malt Gefühle in die Luft und personalisiert alles, das nicht bei drei auf den Bäumen ist. Bird spricht "Vogel" und ihre kreisenden Gedanken werden zu Schleppschiffgedanken. Wem mein gewähltes Zitat gefällt, der wird sich an dem Schreibstil erfreuen. Wer allerdings nüchterne Fakten bevorzugt, der sollte die Finger von diesem Buch lassen. Das Buch an sich ist ein Wunderwerk der Poesie. Nicht nur gespickt mit Neologismen und Wortmalereien, auch Märchen spezifische Elemente finden wir wieder. Die Autorin wird nicht müde, Anmerkungen in die Geschichte einzuflechten. Manche fühlen sich zwar in ihrer Vorstellungskraft und Fantasie eingeschränkt, doch ich sage: Es ist ein Märchen. Wenn die Autorin an einer Stelle einfließen lässt, dass "Bird diese Geschichte eine geraume Zeit später zu Ohren bekommen wird aber ihre falschen Schlüsse zieht", was soll daran nicht gut sein? Das bringt das Märchen Gefühl erst so richtig heraus. Das einzige, was mich ein klein wenig gestört hat, waren die Lieder, die eingeflochten wurden. Nicht immer konnte ich ein richtiges Reimschema erkennen, ganz zu schweigen von einer Hebung oder Ähnlichem. Das hat den Lesefluss ein wenig gestört. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Summer und ihrer kleineren Schwester Bird erzählt. Ein Geschwisterpaar, das unterschiedlicher nicht sein könnte, sich gegenseitig aber zu einem großen Ganzen ergänzt. Das mag komisch klingen, aber was soll ich sagen? Gegensätze ziehen sich nunmal an. Summer ist ein rationales Mädchen, das stets nach einer logischen Lösung sucht. Sie interessiert sich für das Lösen von Rätseln, die Wissenschaft und sie war Bird stets eine gute, große und wissende Schwester. In jeder Lebenslage einen Rat auf den Lippen. Dennoch wird ihr Herz mit der Zeit von Neid vergiftet, denn Bird, die kleine sonderbare und besondere Bird scheint von der Mutter stets bevorzugt zu werden. Bird ist impulsiv, unruhig und flatterhaft. Sie ist spontan und lässt sich von ihrem Herzen leiten. Das ist der Grund, weshalb sie kein Verständnis für Summer hat. Summer, die immer alles bekommt, auch wenn sie nichts riskiert. Summer, die die Vögel nicht versteht, kein Auge für die Schönheit hat, bekommt stets das, was Birds Herz begehrt. Hier wird die Rivalität zweier Geschwister aufgegriffen und selbst dem jüngsten Leser nahegebracht. Zum Teil hat man allerdings das Gefühl, dass Catherine Catmull es mit den beiden zu sehr auf die Spitze treibt. Gerade junge Herzen sind rein und frei. Verständnisvoll und vergeben nur zu gerne. Meiner Meinung nach werden die zwei Kinder ein wenig zu erwachsen und Bird zu verbittert dargestellt. Auch mit der Geschichte der Schwanenkönigin und des Vaters der Kinder wird mehr als eine brisante Thematik aufgegriffen. Scheidung Trennung. Verlust. Enttäuschung. Wie gehen die Kleinen damit um? Wie wird das Leben verändert und was geht in den Eltern vor? Malerisch und poetisch umschreibt die Autorin in Vogelherz selbst das schlimmste Gefühl wunderschön. Ein modernes Wintermärchen, eine Neuinterpretation der "Erreichbaren Grenze" gepaart mit der "Schwanenprinzessin". Für mich definitiv das Highlight des Jahres! :)

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  • Vogelherz

    Vogelherz

    -Lesemaus-

    19. January 2015 um 16:21

    Die Schwestern Summer und Bird, die sonst ein recht alltägliches Leben führen, werden eines Tages mit einem Abenteuer konfrontiert: Ihre Eltern sind spurlos verschwunden und sie müssen sich auf den Weg machen, um sie wiederzufinden. Doch dabei hilft ihnen keine normale Karte dieser Welt. Sie müssen sich vielmehr auf ein Bilderrätsel verlassen, das ihnen ihre Mutter zurückgelassen hat. Noch ahnen sie nicht, dass ihre Mutter einst die Königin der Vögel war und aus Liebe zu einem Mann Menschengestalt angenommen hatte. Nun ist es an der Zeit, dass eine der Schwestern die neue Königin wird – doch bevor es so weit ist, wird die Geschwisterliebe durch zahlreiche Hürden auf die Probe gestellt. Dieses Buch lässt sich wie ein Märchen lesen, mit einer bildhaften und phantasievollen Sprache. Was einerseits genau den Reiz dieser Geschichte ausmacht, ist andererseits manchmal jedoch leider etwas schwierig nachzuvollziehen. Doch alles in allem ein schönes Buch, das für Liebhaber von Fantasy durchaus lesenswert ist. „Vogelherz“, Katherine Catmull, Fischer Verlage Sauerländer, ISBN: 978-3-7373-5133-1, 16,99 €

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  • Nicht wie erwartet

    Vogelherz

    lord-byron

    Als die Schwestern Summer und Bird erwachen, ist das Haus leer und ihre Eltern und die Katze sind verschwunden. Sie finden einen Bilderbrief ihrer Mutter und versuchen ihn zu entschlüsseln. Danach machen sie sich auf den Weg in den Wald um ihre Eltern zu suchen und gelangen in eine magische Welt. Dort werden sie erst einmal getrennt und jede macht sich auf die Suche. Welche Geheimnisse hatte ihre Mutter ihnen verschwiegen? Was werden die Schwestern finden? "Wir müssen jetzt zurück“, sagte Summer und blieb stehen. „Wir hätten längst da sein müssen. Wir sind zu lange gegangen. Wir müssen umkehren. Wir müssen gehen…“ Ihre Stimme brach ab. „Wir müssen gehen – wohin?“, flüsterte Bird in der Fast-Dunkelheit. Aber Summer hatte den Weg verloren. Lange Zeit war es still. Das Licht schwand, die Vögel wurden lauter. Bird sah zu den dunkel werdenden Bäumen auf. „Ich glaube, es ist zu spät umzukehren." (Vogelherz - Klappentext) Als ich mit dem Lesen von "Vogelherz" begann, dachte ich es führt mich in eine wundervolle Märchenwelt. Ein modernes Mädchen für Kinder- und Jugendliche.  Aber dazu ist die Sprache  für die bestimmte Altersgruppe viel zu kompliziert, es kommen viel zu viele Metaphern vor und stellenweise dachte ich, ich lese ein Buch über Vogelkunde. Gerade der letzte Punkt zog die Geschichte immer wieder in die Länge und nahm ihr viel der Spannung. "Sein Lächeln vertiefte sich, und die Runzeln um die dunklen Augen vertieften sich ebenfalls. "Ich sehe folgendes", sagte er. "Ich sehe, dass deine Schwester Hilfe brauchen wird, aber nicht heute. Ich sehe, dass du sie finden wirst, aber nicht heute oder morgen oder übermorgen. Ich sehe, dass sie hungrig ist, aber nicht nach Essen. Und ich sehe, dass sie bei ihrer Familie ist..... "Meiner Familie!" ".....aber nicht bei deinen Eltern." (Vogelherz - Seite 61) Für Erwachsene fand ich die Sprache eigentlich schön, aber irgendwann war ich dann ein wenig genervt weil die Autorin absolut nicht auf den Punkt kam. Es wurde ständig drumherum geschrieben, es tauchten ständig neue Fragen auf, die aber eigentlich kaum jemals beantwortet wurden. Viel wurde der Fantasie der Leser überlassen und auch ihrer Interpretation. Ich denke, dass Kinder damit stark überfordert sind. Andererseits war die schwarze Tür alt, verkratzt und verkommen und mit dem vom Wind  herbeigetragenen Schmutz vieler Jahre beschmiert. Aber das Merkwürdigste war, dass sie keinen Knauf hatte. Es gab ein Schloss und ein Schlüsselloch; aber keinen Knauf, keine Klinke und, soviel Summer sehen konnte, keine Möglichkeit sie zu öffnen. (Vogelherz - Seite 172) Dazu fehlte noch die Spannung und die Geschichte zog sich unnötig in die Länge. Anfang und Ende der Geschichte fand ich richtig gut aber den Mittelteil fand ich leider etwas aufgeblasen, obwohl die Geschichte mit seltsamen Wesen bevölkert ist und das Böse in Gestalt eines tollen Charakters auftaucht. Einen Augenblick lang ging Summers Herz knarrend  auf, um ihre Schwester einzulassen. Aber Summers Neid und Angst stießen das aufbrechende Herz wieder zu. Steif fuhr sie fort und schilderte den Niedergang der erreichbaren Grenze, die Gefahr für die Vögel. Bird wich vor Summer zurück, während sie sprach, als wolle sie auf Abstand zu dieser Nachricht gehen. (Vogelherz - Seite 383) Es fällt mir ziemlich schwer das Buch zu bewerten, denn ich bin hin- und hergerissen. Einerseits gab es tolle Passagen, die mir sehr gut gefielen, aber es gab auch langatmige Stellen, die besser in ein Buch zur Bestimmung von Vögeln gepasst hätten, oder einfach nur überflüssig waren. Die Schwestern blieben leider ziemlich blass und man erfährt so gut wie gar nichts über sie. Das fand ich richtig schade. Ich denke mit 3 von 5 Punkten werde ich dem Buch einigermaßen gerecht. Kann ich das Buch empfehlen? Ich weiß es nicht. Vielleicht an Liebhaber von Märchen. © Beate Senft                   

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    • 13

    tinderness

    30. November 2014 um 20:15
  • Eine absolute Enttäuschung für mich

    Vogelherz

    ClaudiasBuecherhoehle

    01. October 2014 um 08:50

    Vogelherz von Katherine Catmull erschienen bei Sauerländer „Wir müssen jetzt zurück“, sagte Summer und blieb stehen. „Wir hätten längst da sein müssen. Wir sind zu lange gegangen. Wir müssen umkehren. Wir müssen gehen…“ Ihre Stimme brach ab. „Wir müssen gehen – wohin?“, flüsterte Bird in der Fast-Dunkelheit. Aber Summer hatte den Weg verloren. Lange Zeit war es still. Das Licht schwand, die Vögel wurden lauter. Bird sah zu den dunkel werdenden Bäumen auf. „Ich glaube, es ist zu spät umzukehren.“(Klappentext) Das Cover dieses Buches ist sehr liebevoll gestaltet. Es ist verziert mit etlichen Vögeln im Geäst, oben prangt ein großer Schwan. In der Mitte wirkt für sich allein der Titel in golden glänzender Schrift. Auf der Rückseite des Buches sieht der Leser eine karge Schneelandschaft mit zwei Mädchen. Mich überlief sogleich ein Frösteln. Vögel und Verästelungen sind auch im Einbanddeckel wieder zu finden. Die Story gliedert sich in 31 Kapitel, die zu der Numerierung noch einen Titel aufweisen. Die Kapitel sind zusätzlich noch umrankt, die Vögel dürfen natürlich auch nicht fehlen. Summer und Bird sind Schwestern. Sie leben mit ihren Eltern und einer kleinen Katze zusammen. Doch eines Tages sind genau diese Drei verschwunden. Die Schwestern finden einen Bilderbrief ihrer Mutter und versuchen diesen zu entschlüsseln. Nachdem sie zu wissen meinen, was sie tun müssen, packen sie das Nötigste zusammen und brechen auf. Zwei kleine Mädchen im Wald auf der Suche nach ihren Eltern – werden sie sie finden? Wieder ein neuer Fantasy-Roman für mich. Ich dachte, ich werde hier eine fantasievolle und großartige Story finden, wurde aber bitter enttäuscht. Unsere Protagonistinnen sind Summer, die zwölf Jahre alt ist und ihre Schwester Bird, neun Jahre alt. Summer ist eher die praktisch Veranlagte und ähnelt vom Wesen her ihrem Vater. Bird ist das Mädchen mit dem Geheimnis und ihrer Mutter in vielem sehr ähnlich. Mehr habe ich über die Schwestern nicht rausfinden können und fand sie daher sehr eindimensional gestaltet. Sie beobachtete Summer und fragte sich, warum sie immer noch da war, wenn die anderen alle weg waren. Bird, Seite 21 „Vogelherz“ ist ja der Altersempfehlung nach ein Kinderbuch, was ich ziemlich unpassend finde. Nicht wegen brutaler Szenen, nein, die sind hier nicht vertreten. Es ist eher der komplette Schreibstil, der doch recht schwierig zu lesen ist. Ich hatte das Gefühl, dass der Leser viel interpretieren muss. Dazu kommen stellenweise noch einige Metaphern, was mir gar nicht gefällt. Wie wird es da erst einem 10-jährigen Kind gehen? Die Autorin hat sich sehr viel Mühe gemacht, die einzelnen Vogelarten und ihre ganz eigene Welt zu erklären, aber mir war es viel zu viel, zu unübersichtlich und teilweise verworren. Auch kam die Geschichte nicht zum Punkt. Es war ein ständiges Gesuche und Herumgeirre ohne wirkliche Erfolge. Massiv störten mich auch die Vögel. Hört sich jetzt wahrscheinlich etwas merkwürdig an, gerade bei so einem Titel, aber ich kam mir vor wie auf einem Seminar für Vogelkunde. Da brachten auch die fantastischen Elemente nichts mehr… Wenn man seine wahre Gestalt findet, wenn der Wind einen trägt, wenn man sich erinnert, wer man ist, muss man gehen. Seite 20 So wie dieser Satz schon sagt, gibt es viele Sätze mit „wenn – dann“. Das war mit der Zeit ermüdend, denn es ist eine leidige Frage, die wir uns im realen Leben auch lieber nicht zu oft stellen sollten. Wenn ich dies nicht gemacht hätte, dann wäre das aber nicht passiert. Bringt einem ja hinterher sowieso nichts mehr. In diesem Buch sind diese Sätze aber nicht nur auf die Vergangenheit gemünzt, sondern stellenweise auch auf die Zukunft. Oftmals sprechen die Charaktere sehr in Rätseln und man weiß oft nicht, was real ist oder was nicht. Auch dies war ein Teil der Geschichte, der mich eher nervte als begeisterte. Katherine Catmull konnte mich mit ihrem Debütroman „Vogelherz“ so gar nicht begeistern. Ich hatte anhand des Klappentextes ein modernes Märchen erwartet. Die Elemente dafür sind auch durchaus vorhanden, aber in der Umsetzung haperte es gewaltig. Die Autorin verstrickt sich in zu vielen komplizierten, rätselhaften Andeutungen und Metaphern, was dieses Buch einfach nur langatmig und keinesfalls spannend macht. Auch habe ich die Höhepunkte in dieser Story schmerzlich vermisst. Die Geschichte schleppt sich einfach so dahin, bis sie in einem durchaus schönen und passenden Ende versiegt. Der Weg dorthin war für mich als Leser steinig und schwer… Leider kann ich daher nur 2 von 5 möglichen schwarzen Katzen vergeben. Katherine Catmull ist Schauspielerin, Autorin, Synchronsprecherin und Drehbuchautorin. Sie lebt in Austin, Texas. „Vogelherz“ ist ihr erster Roman. ab 10 Jahren 448 Seiten ISBN 978-3-7373-5133-1 Preis: 16,99 Euro © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag Zu guter Letzt möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

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  • Vogelherz ist für mich ein nicht überzeugendes neumodernes Märchen

    Vogelherz

    franzi303

    26. September 2014 um 08:06

    Das Cover: Vogelherz hat ein sehr schönes Cover. Es zeigt den Titel in einer schimmernden Kupferfarbe in der Mitte. Außen umrandet ist es mit Baumästen, auf denen verschiedene Vogelarten sitzen. U.a. sind eine Eule, ein Kolibri und ein Rabe zu sehen. Über den Tieren und dem Titel ‘wacht’ ein hübscher Schwan mit aufgeschlagenen Flügeln über ihre Untertanen. Auf der Rückseite zu sehen sind währenddessen Summer und Bird, wir sie, dick angezogen, sich im Schnee auf die Suche nach ihren Eltern begeben. Die Geschichte: Summer und Bird wachen eines Morgens auf und stellen fest: Ihre Eltern sind verschwunden! Besorgt suchen sie nach ihnen und finden in einem Schrank einen Bilderbrief, der so aussieht wie die, die ihre Mutter immer für die beiden gemacht hat. Die Beiden rätseln um den Bilderbrief und wagen sich in den Wald, der hinter dem Grundstück ihres Hauses liegt. Sie glauben, dort ihre Eltern zu finden. Doch statt diese zu finden, trennen sich die beiden. Bird trifft auf die geheimnisvolle Puppenspielerin und Summer lernt den mysteriösen Ben kennen. Doch was hat es mit den sprechenden Vögeln auf sich, die Bird hören kann? Summer und Bird begeben sich auf eine Reise in eine andere Welt … Meine Meinung: 'Vogelherz’ habe ich auf Librimania gewonnen und eigentlich klang die Inhaltsangabe ja auch recht gut, aber was dann dabei rauskam, hat mich leider ziemlich enttäuscht. Aber mal der Reihe nach. Zuerst einmal ist Vogelherz aus der Erzählperspektive erzählt, was sicherlich gut ist, denn wenn die Geschichte aus Birds oder Summers Sicht geschrieben wäre, wären die Eindrücke nicht mehr objektiv. Doch im Laufe der Geschichte werden die Gefühle und Eindrücke der handelnden Personen sehr detailliert beschrieben. Zur Geschichte an sich: Zwei Kinder sind auf einmal ohne Eltern. Sie machen sich auf die Suche nach ihnen und verirren sich. Bird kann, wie passend, die Sprache der Vögel verstehen. Summer hingegen nicht, was sie ziemlich neidisch auf Bird macht. Das zeigt sie ihr manchmal, manchmal wird das aber auch nur durch die Beschreibung von Summers Wut deutlich. Die Beiden suchen ihre Eltern, gehen in den nahegelegenen Wald und versuchen das Rätsel zu lösen, dass sie, wie sie glauben, zu ihnen bringen wird. Letztendlich trennt sich Bird von Summer, da sie zu wissen glaubt, wie sie ihre Eltern retten kann. Beide durchleben geradezu ‘märchenhaftes’. Der Teil mit der Puppenspielerin fand ich gut, da es zeigt, wie eine Person aus Neid und Hass andere Lebewesen manipuliert. Wie sie jedoch auf ihre Ideen kommt und wie sie so wird, wie sie ist, wird nicht erklärt. Schön bzw. eigentlich traurig ist die Geschichte von der Schwanenkönigin und ihrer großen Liebe. Man versteht, warum manche Vögel loyal sind und andere nicht. Das Ende hat mich schon ein bisschen überrascht, denn das hatte ich nicht erwartet. Die Geschichte liest sich leider jedoch viel zu langatmig und zu unverständlich. Irgendwie kommt keine Spannung auf, kein ‘Ah’-Moment oder ein ‘Oh’-Moment. Leider konnte mich dieses Märchen nicht mitreißen. Positiv anmerken möchte ich jedoch noch die Aufmachung des Buches, also das hübsche Cover und die liebevolle Innengestaltung, denn jedes Kapitel beginnt mit einem Gewirr aus Baumästen, auf denen ein Rabe und ein weiterer Vogel sitzen. Sieht auf jeden Fall sehr schön aus. Meine Bewertung: ‘Vogelherz ist ein modernes Märchen, in dem es um zwei junge Mädchen geht, die ihre Eltern suchen und ein Abenteuer, ein Märchen auf dem Weg zu ihnen erleben. Geheimnisse werden aufgedeckt, Bände aufgebaut und zerstört. Doch für mich war das Märchen einfach nicht ansprechend, die Gestaltung hat mir aber gefallen. Deswegen vergebe ich zwei Sterne.

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