Catherine Chanter

 3.6 Sterne bei 43 Bewertungen
Autorin von Die Quelle, Die Quelle und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Catherine Chanter

Catherine Chanter ist im ländlichen Südwesten Englands aufgewachsen und lebt heute in Oxford. Neben ihrer Arbeit als Lehrerin und mit psychisch kranken Jugendlichen schrieb sie schon immer Kurzgeschichten, Radiobeiträge und Gedichte, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. „Die Quelle“ ist ihr erster Roman, der in 20 Ländern erschien und für den ihr der Lucy Cavendish Fiction Prize verliehen wurde.

Alle Bücher von Catherine Chanter

Catherine ChanterDie Quelle
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Die Quelle
Die Quelle
 (39)
Erschienen am 26.01.2017
Catherine ChanterDie Quelle
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Die Quelle
Die Quelle
 (2)
Erschienen am 19.02.2015
Catherine ChanterThe Well
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The Well
The Well
 (1)
Erschienen am 05.03.2015
Catherine ChanterThe Well
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The Well
The Well
 (1)
Erschienen am 02.07.2015

Neue Rezensionen zu Catherine Chanter

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BeaWMeyers avatar

Rezension zu "The Well" von Catherine Chanter

SPANNEND UND WORTGEWALTIG
BeaWMeyervor 8 Monaten

Spannender, wortgewaltiger Roman angesiedelt zwischen Familiendrama und religioesem Kultwahn. Hoffentlich  auch ins Deutsche uebersetzt.

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Girdies avatar

Rezension zu "Die Quelle" von Catherine Chanter

Tiefgründig und überraschend
Girdievor einem Jahr

Catherine Chanter konfrontiert ihre Leser im Buch „Die Quelle“ mit einem Szenario, das durchaus eines Tages in nicht allzu ferner Zukunft möglich sein könnte. Es regnet seit Tagen und Wochen nicht mehr über den britischen Inseln. Einzig über dem Anwesen das der Protagonistin Ruth Ardingly und ihrem Ehemann Mark gehört und unter dem Namen „Die Quelle“ bekannt ist, gibt es Niederschläge. Doch nicht nur diese Tatsache sorgt im Buch für Konfliktstoff. Das Buch schildert ebenfalls einen Kriminalfall, denn auf dem Anwesen wird ein Junge ermordet und sehr lange bleiben die Umstände des Mords ungeklärt.

Das Cover des Buchs lässt den Leser auf einen Weg zwischen Bäumen schauen, an dessen Ende ein heller Lichtschein lockt, so wie für Ruth und Mark das Anwesen ein Hoffnungsstrahl, ein Neuanfang nach einem persönlichen Desaster ist. Doch nach einem verheißungsvollen Beginn werden beide mit einem sich verdichtenden Anspruch ihrer Umwelt auf die Wasserressourcen, die sich auf dem Gut befinden, bedrängt.

Bei dem in London lebenden Anwalt Mark Ardingly konnte der Verdacht, kinderpornographisches Material zu besitzen, zwar nicht bestätigt werden, jedoch bleibt ein gewisser Makel an ihm haften. Gemeinsam mit seiner Frau Ruth beschließt er daher, aufs Land zu ziehen. Sie erwerben das Anwesen „Die Quelle“ und erschließen sich nach und nach die Fähigkeiten, die das Landleben ihnen abverlangt. Doch dann regnet es nicht mehr im Land, sondern ausschließlich auf ihrem Besitz. Mit der Zeit steigt das Misstrauen der Nachbarn, dass dies nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Es ist nicht möglich das Wasser umzuleiten. Schließlich wird auch das Interesse der nationalen Behörden geweckt.

Die Erzählung beginnt zu einer Zeit, in der Ruth auf das Anwesen „Die Quelle“ zurückkehrt, in Polizeibegleitung und unter Hausarrest gestellt. Ruth erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht in Ich-Form. Anhand ihrer Gedanken erkennt der Leser, dass etwas Schreckliches vorgefallen sein muss. Ruth schildert nicht nur die nun folgenden Wochen und Monate, in denen sie starken Beschränkungen und Restriktionen unterworfen ist, sondern auch die vergangenen Erlebnisse, die sie an diesen Punkt der Geschichte gebracht haben.

Verstörend an der Erzählung sind der Gegensatz der Schönheit der Landschaft an der Quelle und das Wissen um die Dürre im Land. Durch die Vorwürfe gegen Mark in der Zeit als beide in London lebten, wurden auch Ruths Gefühle verletzt. Misstrauen gegen ihren Mann drängt durch die Ereignisse nach außen, wird sogar bewusst gestreut und ist doch unterschwellig schon lange vorhanden. Außerdem macht Ruth sich Vorwürfe in Bezug auf die Erziehung ihrer inzwischen erwachsenen Tochter. Unterschwellig kommt bei ihr noch die Hilflosigkeit hinzu, den unter der Dürre leidenden Menschen nicht helfen zu können.

Im Laufe der Zeit schotten sich Mark und Ruth immer mehr von der Welt außerhalb ihres Anwesens zurück. Dadurch findet Ruth genügend Zeit sich mit ihrer gegenwärtigen Situation auseinanderzusetzen und wird dabei immer unzufriedener, aber auch unsicherer. Die Freundlichkeit der vier selbsternannten Glaubensschwestern im Namen der Rose von Jericho trifft daher auf Nährboden. Vollends überzeugt es sie, auserwählt zu sein als letztes fehlendes Glied der Gemeinschaft, durch ihren Mädchennamen „Rose“. Eingesponnen in diesen emotionalen Mix wird eine einzige Nacht für sie zum Desaster mit der Folge, dass sie sich schuldig an dem Mord des kleinen Jungen glaubt. Vielleicht war es aber auch jemand anders. Allein ohne Vertraute auf dem Anwesen weiß sie die Schuldfrage nicht zu klären. An ihrer Seite findet sich nun der Leser wieder, der mit ihr versucht eine Antwort zu finden.

Beim Lesen ist unklar, welcher Charakter ohne Fehl und Tadel ist und gerade das macht den Roman so besonders. Die Suche nach der Wahrheit und der Gerechtigkeit erhält den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es daher gerne an Leser weiter, die tiefgründige Romane mögen.

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K

Rezension zu "Die Quelle" von Catherine Chanter

Ungewöhnlich.
kvelvor einem Jahr

Inhalt und meine Meinung – Achtung es wird aus dem Inhalt berichtet:

Ruth und ihr Mann Mark kaufen sich ein Grundstück auf dem Lande, um sich ihren Traum von einem Leben auf einem kleinen Bauernhof zu verwirklichen. Dieses Stück Land hat praktischer Weise seine eigene Wasserversorgung, nämlich die Quelle. Im Rest des Landes herrscht jedoch eine langanhaltende und heftige Dürre; überall nur nicht auf dem Land der Quelle.
Doch eines Tages wird Ruths Enkel tot im Quell-Teich gefunden.
Wie kam er zu Tode?
War es etwa Mark, der vor dem Umzug auf das Land in London als Pädophiler bezichtigt wurde?
Oder war es gar Ruth selber?
Oder wer sonst?


Der Roman spielt, ohne konkrete Jahresangabe, im heutigen England.

Die Erzählung spielt zwar teilweise in der Realität, doch dann sind auch wieder unrealistische Themen enthalten, was die Erzählung teilweise unlogisch erscheinen lässt.

Die Story wird sowohl in der Gegenwart alsauch in Rückblenden aus Ruths Sicht geschildert. Die Sichtweise wechselt oftmals abrupt innerhalb eines Kapitels, was das Lesen manchmal erschwert.

Ein Großteil des Themas dreht sich um die Sekte, deren Auserwählte Ruth sein soll.

Zeitweise fand ich die Geschichte etwas zu sehr „Nabelschau“ und zu wenig „Vorwärtsgang“.


Fazit: Ungewöhnliches Thema (und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache).


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