Catherine Chanter Die Quelle

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Inhaltsangabe zu „Die Quelle“ von Catherine Chanter

Neu anfangen, draußen auf dem Land. Doch ihr Traum wird zum Albtraum.Der große internationale Bestseller, der mit seiner verstörenden Aktualität und atmosphärischen Kraft die Leser über alle Grenzen hinweg fesselt.Was ist grausamer, die Natur oder die Menschen? Ruth wollte mit ihrer Familie neu anfangen, draußen im Haus an der Quelle. Doch als es im ganzen Land nicht mehr regnet, nur noch bei ihnen, wird das Paradies zum Albtraum, der das Leben eines Kindes kostet – und bald kann Ruth nicht einmal mehr sich selbst trauen.In England regnet es nicht mehr, eine Dürre überzieht das ganze Land. Nur auf dreißig Morgen Land im Westen der Insel fällt noch Regen. Ruth und Mark, denen »die Quelle«, dieses noch fruchtbare Grundstück gehört, haben als Einzige Wasser und könnten sich glücklich schätzen. Doch das vermeintliche Paradies, in dem sie leben, wird zu ihrer ganz persönlichen Hölle.Ein aufwühlender psychologischer Roman von zwingender Spannung: eine Frau, ein Mann und ihre Familie in einer Extremsituation, die uns jederzeit treffen könnte. Mitreißend erzählt von Catherine Chanter, der Neuentdeckung aus England.

Ungewöhnlich.

— kvel
kvel

Leider ein wenig mitreißender Erzählstil, eine Hauptfigur die einem nicht wirklich sympathisch wird und einer anderen Handlung als erwartet.

— Betsy
Betsy

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  • Tiefgründig und überraschend

    Die Quelle
    Girdie

    Girdie

    31. May 2017 um 22:10

    Catherine Chanter konfrontiert ihre Leser im Buch „Die Quelle“ mit einem Szenario, das durchaus eines Tages in nicht allzu ferner Zukunft möglich sein könnte. Es regnet seit Tagen und Wochen nicht mehr über den britischen Inseln. Einzig über dem Anwesen das der Protagonistin Ruth Ardingly und ihrem Ehemann Mark gehört und unter dem Namen „Die Quelle“ bekannt ist, gibt es Niederschläge. Doch nicht nur diese Tatsache sorgt im Buch für Konfliktstoff. Das Buch schildert ebenfalls einen Kriminalfall, denn auf dem Anwesen wird ein Junge ermordet und sehr lange bleiben die Umstände des Mords ungeklärt. Das Cover des Buchs lässt den Leser auf einen Weg zwischen Bäumen schauen, an dessen Ende ein heller Lichtschein lockt, so wie für Ruth und Mark das Anwesen ein Hoffnungsstrahl, ein Neuanfang nach einem persönlichen Desaster ist. Doch nach einem verheißungsvollen Beginn werden beide mit einem sich verdichtenden Anspruch ihrer Umwelt auf die Wasserressourcen, die sich auf dem Gut befinden, bedrängt.Bei dem in London lebenden Anwalt Mark Ardingly konnte der Verdacht, kinderpornographisches Material zu besitzen, zwar nicht bestätigt werden, jedoch bleibt ein gewisser Makel an ihm haften. Gemeinsam mit seiner Frau Ruth beschließt er daher, aufs Land zu ziehen. Sie erwerben das Anwesen „Die Quelle“ und erschließen sich nach und nach die Fähigkeiten, die das Landleben ihnen abverlangt. Doch dann regnet es nicht mehr im Land, sondern ausschließlich auf ihrem Besitz. Mit der Zeit steigt das Misstrauen der Nachbarn, dass dies nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Es ist nicht möglich das Wasser umzuleiten. Schließlich wird auch das Interesse der nationalen Behörden geweckt. Die Erzählung beginnt zu einer Zeit, in der Ruth auf das Anwesen „Die Quelle“ zurückkehrt, in Polizeibegleitung und unter Hausarrest gestellt. Ruth erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht in Ich-Form. Anhand ihrer Gedanken erkennt der Leser, dass etwas Schreckliches vorgefallen sein muss. Ruth schildert nicht nur die nun folgenden Wochen und Monate, in denen sie starken Beschränkungen und Restriktionen unterworfen ist, sondern auch die vergangenen Erlebnisse, die sie an diesen Punkt der Geschichte gebracht haben. Verstörend an der Erzählung sind der Gegensatz der Schönheit der Landschaft an der Quelle und das Wissen um die Dürre im Land. Durch die Vorwürfe gegen Mark in der Zeit als beide in London lebten, wurden auch Ruths Gefühle verletzt. Misstrauen gegen ihren Mann drängt durch die Ereignisse nach außen, wird sogar bewusst gestreut und ist doch unterschwellig schon lange vorhanden. Außerdem macht Ruth sich Vorwürfe in Bezug auf die Erziehung ihrer inzwischen erwachsenen Tochter. Unterschwellig kommt bei ihr noch die Hilflosigkeit hinzu, den unter der Dürre leidenden Menschen nicht helfen zu können. Im Laufe der Zeit schotten sich Mark und Ruth immer mehr von der Welt außerhalb ihres Anwesens zurück. Dadurch findet Ruth genügend Zeit sich mit ihrer gegenwärtigen Situation auseinanderzusetzen und wird dabei immer unzufriedener, aber auch unsicherer. Die Freundlichkeit der vier selbsternannten Glaubensschwestern im Namen der Rose von Jericho trifft daher auf Nährboden. Vollends überzeugt es sie, auserwählt zu sein als letztes fehlendes Glied der Gemeinschaft, durch ihren Mädchennamen „Rose“. Eingesponnen in diesen emotionalen Mix wird eine einzige Nacht für sie zum Desaster mit der Folge, dass sie sich schuldig an dem Mord des kleinen Jungen glaubt. Vielleicht war es aber auch jemand anders. Allein ohne Vertraute auf dem Anwesen weiß sie die Schuldfrage nicht zu klären. An ihrer Seite findet sich nun der Leser wieder, der mit ihr versucht eine Antwort zu finden.Beim Lesen ist unklar, welcher Charakter ohne Fehl und Tadel ist und gerade das macht den Roman so besonders. Die Suche nach der Wahrheit und der Gerechtigkeit erhält den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es daher gerne an Leser weiter, die tiefgründige Romane mögen.

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  • Ungewöhnlich.

    Die Quelle
    kvel

    kvel

    23. May 2017 um 21:30

    Inhalt und meine Meinung – Achtung es wird aus dem Inhalt berichtet: Ruth und ihr Mann Mark kaufen sich ein Grundstück auf dem Lande, um sich ihren Traum von einem Leben auf einem kleinen Bauernhof zu verwirklichen. Dieses Stück Land hat praktischer Weise seine eigene Wasserversorgung, nämlich die Quelle. Im Rest des Landes herrscht jedoch eine langanhaltende und heftige Dürre; überall nur nicht auf dem Land der Quelle.Doch eines Tages wird Ruths Enkel tot im Quell-Teich gefunden.Wie kam er zu Tode?War es etwa Mark, der vor dem Umzug auf das Land in London als Pädophiler bezichtigt wurde?Oder war es gar Ruth selber?Oder wer sonst? Der Roman spielt, ohne konkrete Jahresangabe, im heutigen England. Die Erzählung spielt zwar teilweise in der Realität, doch dann sind auch wieder unrealistische Themen enthalten, was die Erzählung teilweise unlogisch erscheinen lässt. Die Story wird sowohl in der Gegenwart alsauch in Rückblenden aus Ruths Sicht geschildert. Die Sichtweise wechselt oftmals abrupt innerhalb eines Kapitels, was das Lesen manchmal erschwert. Ein Großteil des Themas dreht sich um die Sekte, deren Auserwählte Ruth sein soll. Zeitweise fand ich die Geschichte etwas zu sehr „Nabelschau“ und zu wenig „Vorwärtsgang“. Fazit: Ungewöhnliches Thema (und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache).

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  • Ein verdammtes Paradies

    Die Quelle
    Betsy

    Betsy

    Es sollte ein neuer Anfang werden für Ruth und Mark, als sie ein Anwesen auf dem Land kaufen, dass „Die Quelle“ genannt wird, da es von einer unterirdischen Quelle gespeist wird. Angesichts einer seit längerem anhaltenden Dürreperiode im ganzen Land definitiv kein Nachteil. Als jedoch nach und nach die Dürre anhält und nur „Die Quelle“ weiterhin blüht und gedeiht, weil es nur dort auch immer noch regnet, sehen sie sich bald Anfeindungen gegenüber und mehr und mehr geraten sie in die Isolation. Gefangen auf ihrem eigenen Grundstück, findet Ruth schließlich Anschluss an die Schwestern der Rose, die durch Ruths Tochter eine einstweilige Heimat auf ihrem Grundstück gefunden haben. Langsam verliert sich Ruth immer mehr in dieser Glaubensgemeinschaft und entfernt sich von Mark und allen anderen. Die Geshichte findet ihren traurigen Höhepunkt als ihr Enkel Lucien plötzlich verschwindet. Ein Buch, das mich vom Klappentext sehr angesprochen hat, allerdings inhaltlich dann ganz andere Schwerpunkte setzt als gedacht und immer mehr zu einer Sektengeschichte verkommt, wohingegen die Quelle und die Dramatik der Dürre irgendwie immer unwirklicher wird und mehr den passenden Hintergrund zu Ruth und ihren Glaubensschwestern bildet. Was das Ganze noch etwas schwieriger macht ist der extrem unspektakuläre Erzählstil, der zu Beginn auch etwas gewöhnungsbedürftig ist, da man sich in der Gegenwart befindet in der Ruth unter Hausarrest in der Quelle steht und man nur bruchstückhaft erfährt was genau passiert ist. Es ist definitiv eine düstere Atmosphäre, allerdings hätte ich persönlich lieber auf die Einbindung der Sekte verzichtet und mehr über die Probleme und die bedrohliche Situation in der sich Ruth und Mark auf ihrem vermeintlichen Paradies befinden gelesen. Generell war es hier einfach zuviel das hineinspielte, einerseits die Eheprobleme von Mark und Ruth, dann die Tochter mit Drogenproblemen, die mit ihrem Sohn Lucien immer mal wieder unangekündigt bei ihren Eltern auftaucht und auch wieder verschwindet, dann natürlich der Orden der Rose von Jericho, deren Anführerin Amelia immer mehr ihr Netz um Ruth spinnt und sie als Auserwählte präsentiert samt ihrem geheiligten Land, sowie ein schlimmes Verbrechen. Irgendwie schien die Autorin selbst immer mehr vom anfänglichen Inhalt abgedriftet zu sein. Was hier dennoch sehr gut geschildert und vermittelt wird, ist wie schwer es ist mit Isolation umzugehen, als sich langsam aber sicher die Nachbarn von ihnen abwenden, weil die Dürre anhält und alle anderen unter dieser zu leiden haben, nach und nach auch alle ehemaligen Freunde aus der Stadt verschwinden und wie beide, Ruth und Mark, damit eben auf ihre Weise versuchen damit fertig zu werden und sich dabei immer mehr voneinander entfernen und damit auch ihre Ehe erneut vor einer schwierigen Situation steht, die noch schlimmer wird durch Ruth Beziehung zu den Schwestern der Rose und ihrem Verhalten, aber auch dadurch, dass die Medien sich mittlerweile auf die Quelle stürzen. Nach dem anfänglich guten Start, auch wenn es selbst hier bereits zeitweise sehr zäh zum lesen war, dominiert später immer mehr der Glaubenskult der Rose und so einiges wirkte dabei befremdlich, allen voran Ruth, die es einem als Leser wirklich nicht einfach macht sie zu verstehen und man teilweise echt Mitleid mit Mark hatte, auch wenn dieser ebenfalls keine einfache Figur ist, weil wir ihn ja nur aus Ruths Blickwinkel kennenlernen und er daher etwas einseitig blieb, genau wie alle anderen Charaktere. Auch fand ich es persönlich etwas unrealistisch, das beide auf ihrer Quelle relativ wenig belästigt wurden und es keine gröberen gewaltsamen Ausschreitungen gab, denn damit hätte ich eher gerechnet als dass sich hier dann letztendlich alles um Ruth und ihr allmählicher Einstieg in eine Sekte handelt. Selbst in der Gegenwart mit Ruth und ihren Bewachern, sowie ihrer neuen Situation ist es teilweise wirklich anstrengend, weil manches einfach seltsam wirkt und gegen Ende zwar Ruth endlich die Wahrheit über jene Nacht in der Lucien verschwand erfährt, allerdings bleiben Fragen zur Quelle bis zum Schluss ohne Antworten. Fazit: Viel Drama, ein zäher, aber leider gefühlsarmer Erzählstil, Figuren, die es einem wirklich nicht leicht machen sie zu mögen und letztendlich eine Entwicklung der Geschichte, die leider wenig mit dem Erwarteten zu tun hat, sondern abdriftet in religiösen Fanatismus. Gute Ansätze, vor allem zu Beginn, doch es fehlt hier definitiv echte Emotion und das Verständnis zu den Figuren, die dadruch, dass Ruth hier alleine die gesamte Erzählung übernimmt, leider sehr einseitig sind und man keinen weiteren Zugang zu ihnen bekommt. Die Quelle selbst bleibt leider auch am Ende weiterhin mysteriös und war einfach nur Schauplatz einer anderen seltsamen Geschichte. Wer hier also eine spannende und eindringliche Katastrophengeschichte erwartet in dem die Dürre und die geheimnisvolle Quelle die Hauptrolle spielen, der wird enttäuscht werden, denn großteils geht es hier wirklich um eine Sekte und wie Ruth in ihren Bann gerät, dadurch nach und nach fast alles verliert und ihr einstiges Paradies zu einem Gefängnis für sie wird.

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    • 3
    NiWa

    NiWa

    13. February 2017 um 14:27
  • Das Buch des Monats Dezember im FISCHER Leseclub: Leseendspurt mit den FISCHER-Verlagen

    Mein wundervolles Weihnachtsfest
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Leseendspurt mit den FISCHER-Verlagen Im FISCHER Leseclub wird es zum Jahresende noch einmal ganz besonders gemütlich. Gemeinsam mit euch möchten wir das vergangene Jahr Revue passieren lassen und uns bei dieser Gelegenheit nicht nur einem, sondern gleich vier Büchern im Dezember widmen! So ist für jeden Geschmack das richtige Buch dabei.  Für "Mein wundervolles Weihnachtsfest" von Johanna Basford könnt ihr schon einmal die Buntstifte rauslegen und euch auf viele weihnachtliche Motive freuen, die in der besinnlichen Weihnachtszeit zum Ausmalen und Entspannen einladen.>> Mehr Einblicke gibt es hierRomantik und Liebe stehen bei "Winterzauberküsse" von Sue Moorcroft im Mittelpunkt. Wer es sich also mit einer schönen Tasse Tee und einer kuscheligen Decke auf dem Sofa bequem machen möchte, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. >> Zur LeseprobeWen es lieber in fantastische Gefilde zieht, den entführt Charlie Human mit "Apocalypse Now Now" in die Schattenwelt von Kapstadt, die voller Magie und Ungeheuer steckt. >> Zur LeseprobeAber auch für Spannung ist gesorgt, denn in "Blutroter Tod" von Tetsuya Honda steht die toughe Ermittlerin Reiko Himekawa vor einem besonders makaberen Rätsel. Wer bringt zahlreiche Personen um, um Tokio blutrot zu färben?>> Zur LeseprobeGemeinsam mit den FISCHER Verlagen vergeben wir jeweils 25 Exemplare jedes Buchtitels unter allen, die sich bis einschließlich 04. Dezember 2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben und uns verraten, welches der vier Bücher sie am liebsten lesen möchten und warum (ihr könnt auch mehrere Titel angeben). Jeder Gewinner erhält nach der Auslosung seinen Wunschtitel von uns, sodass es dieses Mal insgesamt 100 Gewinner gibt.*In den folgenden Wochen könnt ihr euch über euer jeweiliges Buch austauschen und verschiedene Aufgaben lösen, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. (Alle Informationen zum System der Buchlose findet ihr hier)Wer insgesamt 5 Buchlose sammelt, landet im Lostopf und hat die Chance, eines von 10 Buchpaketen der S. Fischer Verlage zu gewinnen.Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats Oktober endet am Sonntag, den 08.01.2017 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen.Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Infos dazu findet ihr hier.Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen. Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden. * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Aktion und zum Schreiben einer Rezension bis spätestens 08.01.2017. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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    • 2179
  • Selbstfindungstripp

    Die Quelle
    Cambridge

    Cambridge

    13. December 2015 um 20:11

    Ruth und Mark wollen weg aus London. Aufs Land, eine Farm führen. Sie finden den idealen Ort, Die Quelle, so heißt das Anwesen. Kurz darauf regnet es plötzlich nicht mehr. Nur über der Quelle regnet es noch, das Grundwasser versiegt nicht, alles blüht und grünt im Überfluss. Das fördert Neid unter den anderen Farmern und Dorfbewohnern, lockt aber auch Esoteriker an. Schließlich tauchen 4 Frauen auf, die einer obskuren Sekte angehören und die "Rose von Jericho" anbeten. Ruth fällt unter ihren Bann, was nicht zuletzt an ihrer Anführerin Amelia liegt. Dann ist auf einmal Ruth Enkel Lucien tot. Und Ruth gerät in Verdacht.   Die Story wird in Rückblenden erzählt. Ruth wird nach ihrer Verurteilung zurück zur Quelle gebracht, weil es offenbar dort nicht mehr regnete, seid sie weg war. Aus ihrer persönlichen Sicht wird die Geschichte aufgerollt. Der Klappentext verspricht eine Dystopie, vielleicht auch einen Krimi, und auch meine Zusammenfassung lässt den Eindruck entstehen. So ist es aber leider nicht. Die erste Hälfte liest sich noch ganz gut. Man fragt sich, was ist mit Der Quelle, wer hat das Kind ermordet. Doch das alles gerät in den Hintergrund, denn das Buch entwickelt sich zu einem Selbstfindungstrip für Ruth. Sie ist ein schwieriger Charakter, sehr unsympathisch und selbstbezogen. Man erfährt fast nichts über die Welt außerhalb Der Quelle, was dort während dieser langen Dürre vor sich geht. Auch der Mord wird lange Zeit nur am Rande erwähnt. Dabei ist schnell klar, wer es gewesen sein muss.    Die Sprache ist durchaus ansprechend, Jedenfalls zu Anfang. Die Autorin benutzt viele Metaphern, die aber im Laufe des viel zu langen Buches ermüdend und aufgesetzt wirken. Die Geschichte hat irgendwie nicht Hand und Fuß und ist weder Fisch noch Fleisch. Eine sehr merkwürdige Geschichte. Ich weiß nicht, worum dieser Dystopie-Effekt der Dürre mit eingebracht wurde. Es scheint, nur um diese Sekte unterzubringen, war widerrum völlig übertrieben wirkt. Ich weiß nicht, das war ein seltsames Buch. Ich kann es nicht wirklich empfehlen. Ich habe mich über weite Strecken gelangweilt.

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  • eBook Kommentar zu Die Quelle von Catherine Chanter

    Die Quelle
    Christiane Töpper

    Christiane Töpper

    via eBook 'Die Quelle'

    Dieses Buch habe ich wie in einem Sog gelesen. Zuerst denkt man, man ist in einem Sci-Fi -Öko-Thriller, dann denkt man, man ist in einer Kriminalgeschichte;um schließlich in der kontemplativen Innenwelt der Protagonistin zu versinken. Vielen Dank für dieses mitreißende Lesevergnügen!
    Christiane Töpper
    Buch und Musik in Dannenberg
    VN 26252

    • 2
    K Spohn

    K Spohn

    13. December 2015 um 19:30 via eBook 'Die Quelle'
  • Eine Geschichte zwischen Wahrheit und Lüge

    Die Quelle
    Tinkabeerchen

    Tinkabeerchen

    12. November 2015 um 21:11

    Ich bin immer wieder überrascht, wie sehr ein Buch meine Stimmung beeinflussen kann. Dieses Buch habe ich leider in zwei Teilen gelesen. Zunächst im Frühjahr, weil ich es unbedingt noch für die ABC-Challenge lesen wollte, doch für den Frühling war mir das Buch irgendwann echt zu deprimierend. Also habe ich es jetzt nochmal zur Hand genommen und den zweiten Teil verschlungen. Wieder haben mich die Stimmungen im Buch mitgerissen und ich kann nichts anderes, als darüber fasziniert sein. Das Buch erzählt eine Geschichte von Glauben und Liebe, Freundschaft und Religion, Wahrheit und Lüge vor dem Hintergrund einer großen, globalen Kriese. Stellt euch vor, es gibt kein Wasser mehr, nur an einem Ort. Wie schrecklich, wenn es nicht mehr regnet. Dabei fluchen wir schon, wenn es im Sommer ein paar Wochen trocken und unerträglich heiß ist. Aber über Jahre? Das kann man sich nicht vorstellen. Doch dieser Hintergrund bleibt fast schon nebensächlich und beim Lesen taucht man in die Gedanken von Ruth ein. Diese Frau, die einen Lebenstraum hat, ihn mit ihrer großen Liebe verwirklichen möchte, doch immer mehr von einer Sekte vereinnahmt wird. Die bedrückende Stimmung hat mich manchmal dazu gebracht, daran zu denken, dieses Buch nicht so gut zu bewerten, weil es wirklich unangenehm war. Andererseits ist das doch eine Großartigkeit, wenn man nicht nur mit der Geschichte und dem Schreibstil den Leser rührt, sondern auch seine Stimmung beeinflussen kann. Ich bin schockiert und beeindruckt zugleich. Fazit: ❤❤❤❤❤/❤❤❤❤❤Ich kann nicht anders, als dieses Buch mit fünf Herzchen zu bewerten. Nicht unbedingt der Geschichte wegen, sondern wegen dem Gefühl, das ich beim Lesen hatte. Außerdem habe ich eine Seite nach der anderen verschlungen. Auch nach der mehrmonatigen Pause brauchte ich nur ein paar Seiten um wieder in die Geschichte und das Gefühl reinzukommen.

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  • Langweilig und unrealistisch

    Die Quelle
    Biest

    Biest

    08. July 2015 um 17:28

    Neu anfangen, draußen auf dem Land. Doch ihr Traum wird zum Albtraum. Inhalt: Was ist grausamer, die Natur oder die Menschen? Ruth wollte mit ihrer Familie neu anfangen, draußen im Haus an der Quelle. Doch als es im ganzen Land nicht mehr regnet, nur noch bei ihnen, wird das Paradies zum Albtraum, der das Leben eines Kindes kostet – und bald kann Ruth nicht einmal mehr sich selbst trauen. Der große internationale Bestseller, der mit seiner verstörenden Aktualität und atmosphärischen Kraft die Leser über alle Grenzen hinweg fesselt. Meine Meinung: Das Cover hat mich bei diesem Buch magisch angezogen. Auch der Klappentext klang sehr vielversprechend. Leider habe ich bis kurz vor Ende die hochangepriesene Spannung vermisst. Am Ende kam dann alles Schlag auf Schlag und dann war es auch schon vorbei. Verstörende Aktualität? Das einzige was auf mich verstört, wenn nicht sogar irre wirkte, war die Protagonistin Ruth und ihr Clan der Schwestern, inkl. einiger Nebendarsteller. Deshalb hat mich die Auflösung ganz am Ende auch nicht wirklich überrascht. Ich könnte nicht eine Person nennen, die mir wirklich sympathisch war. Naja vielleicht der Priester, der hin und wieder mal ganz kurz auftauchte. Auch die Geschichte selbst fand ich ziemlich an den Haaren herbeigezogen. In ganz England kein Regen nur ein Fleckchen grün, die Quelle. Dass die Leute rundherum aufgebracht sind und Ruth als sonst was beschimpfen ist da absolut verständlich. Sie verfällt indes immer mehr ihrem Wahn und den Schwestern der Rose. Die Gedichte und das restliche Gefasel waren mir auch ein bisschen too much. Der Schreibstil hat mir gar nicht gefallen, ich fand es ziemlich zäh zu lesen, es hat mich gelangweilt und ich habe nie mehr als 20 Seiten am Stück geschafft. Dieses 480 Seiten Buch wäre locker mit 200 Seiten ausgekommen. Fazit: Von mir gibt’s an dieser Stelle diesmal keine Leseempfehlung. Einfach langweilig, langatmig und teilweise echt blöde, so dass ich manchmal einfach nur noch mit dem Kopf schütteln konnte.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. June 2015 um 15:47
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Beklemmend und absolut realistisch !

    Die Quelle
    Buchfee81

    Buchfee81

    11. May 2015 um 10:06

    Ruth und Mark Ardingly zieht es nach zweiundzwanzig Jahren Ehe und einem sehr schweren Jahr für die Familie aufs Land. Sie erwerben eine Farm im Westen des Landes und beginnen eine Schafzucht aufzubauen und bauen ihr Obst und Gemüse als Selbsterzeuger eigenhändig an. Ihr Leben scheint sich wieder positiv zu entwickeln. Die beiden finden wieder zueinander und sind für eine Weile einfach nur glücklich. Doch England wird von einer Dürre heimgesucht, die das Land nach und nach in Chaos und Verzweiflung stürzt. Die Farm von Ruth und Mark liegt an einer natürlichen Quelle, von der das Land auch ihren Namen hat , und wird von dieser gespeist. Während "Die Quelle" grünt und blüht, reiche Ernten hervorbringt und die Viehzucht gedeiht, versinkt der Rest des Landes in Trockenheit. Es dauert nicht lange, bis der Neid und Hass der Menschen gegenüber den Ardinglys wächst und diese Ihnen Wasserdiebstahl, Hexerei und schlimmeres vorwerfen. Warum regnet es nur über den 30 Morgen Land der Quelle ? Ruth und Mark stehen nicht nur vor den Scherben ihrer Ehe , sondern sehen auch ihre Farm und ihr Leben bedroht. In dieser schlimmen Zeit, in der Ruth einfach nur weg möchte und psychisch sehr labil ist , taucht eine Gruppe Frauen auf, die sich der Anbetung der Rose von Jericho verschrieben haben. Für sie ist Ruth ein leichtes Opfer und gerät nun immer tiefer in die Fänge dieser fanatischen Frauen. Catherine Chanter hat es trotz ihres ruhigen Schreibstils geschafft, mich ab der ersten Seite zu packen und in die beklemmende Atmosphäre dieses Buches zu ziehen. Spannend, düster und absolut realistisch ist dieses Szenario dargestellt und könnte genau so passieren. Die Unruhen und das Chaos die ausbrechen, die Verzweiflung der Menschen und die Reaktionen der Behörden auf diese Katastrophe , würden allein schon für eine spannende Geschichte reichen. Ruth und Marks Geschichte ist schon vor dem Umzug zur Quelle tragisch und mitreißend und wird durch die furchtbaren Ereignisse und der unausweichlichen Hilflosigkeit der beiden nur noch spannender. Hier trifft blinder Aktionismus auf fanatischen Glauben und endet in einer Tragödie, über deren Hergang der Leser lange Zeit im Dunkeln gelassen wird. Doch gerade diese Schnitzeljagd nach der Wahrheit macht die Spannung aus und lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist erschreckend zu sehen, wie manche Menschen Hilflosigkeit und Verzweiflung zu ihren Zwecken ausnutzen und dabei über Leichen gehen. Fazit "Die Quelle" ist ein faszinierender Öko-Thriller und eine Dystopie in einem. Die beklemmende Atmosphäre und die ausgefeilte Suche nach der Wahrheit machen dieses Buch zu einem Pageturner, der mich wirklich gefesselt hat. Trotz einiger Längen baut sich die Spannung stetig auf und am Ende führen alle einzelnen Fäden zur Wahrheit.

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  • Familiendrama

    Die Quelle
    Lilli33

    Lilli33

    27. April 2015 um 17:29

    Inhalt: Mark und Ruth Ardingly wollen sich verändern. Sie kaufen einen abgelegenen Bauernhof, der anfangs wie das Paradies anmutet. Doch nachdem es wochen- und monatelang über den britischen Inseln nicht mehr geregnet hat und Menschen, Tiere und Vegetation unter der Dürre leiden, sehen sich die Ardinglys immer heftigeren Anfeindungen gegenüber. Denn wie durch ein Wunder regnet es über ihrem Anwesen, genannt „Die Quelle“, nach wie vor. Diese Tatsache zieht die verschiedensten Menschen an, die sich hier einnisten. Mark und Ruth reagieren sehr unterschiedlich darauf und leben sich dadurch immer mehr auseinander. Schließlich geschieht ein fürchterliches Unglück. Meine Meinung: Ich hatte anfangs große Schwierigkeiten, in die Handlung hineinzufinden. Die Erzählung beginnt quasi in der Mitte der Geschichte. Ruth wird mit dem Polizeitransporter wie eine Gefangene zurück zur Quelle gebracht, wo sie künftig unter Hausarrest steht und von drei Soldaten bewacht wird. Warum, das erfährt man erst nach und nach in Rückblicken. Ruth fungiert als Ich-Erzählerin und berichtet einfach über die ganzen Ereignisse, die geschehen sind, seit sie und Mark „Die Quelle“ gekauft haben und über die Ereignisse, die nach ihrer Rückkehr zur Quelle stattfinden. Die zeitliche Ebene wird regelmäßig gewechselt, sodass der Leser nach und nach das Puzzle zusammensetzen kann und ein vollständiges Bild bekommt. Mir hat dieser Erzählstil nicht besonders gefallen. Es wirkt über weite Strecken wie ein trockener Bericht, auch wenn eine unterschwellige Spannung zu spüren ist und die Atmosphäre recht dicht ist. Aber es gibt eben nur sehr wenige Dialoge, die das Ganze etwas aufgelockert und lebendiger gemacht hätten. Nicht nur mit dem Erzählstil, auch mit den Charakteren hatte ich meine Probleme. Keiner von ihnen war mir auch nur annähernd sympathisch. Mark musste an seinem Arbeitsplatz unhaltbare Anschuldigungen zurückweisen. Zwar konnte ihm nichts nachgewiesen werden, aber in einem solchen Fall bleibt doch immer etwas Dreck an einem hängen. So ist es für mich absolut verständlich, dass er zusammen mit seiner Frau Ruth woanders einen Neuanfang wagen will. Die beiden sind über zwanzig Jahre verheiratet und lieben sich immer noch. Doch die Belastungsprobe, die in ihrem neuen Leben auf sie zukommt, ist riesengroß. Das Ganze entwickelt sich zu einem familiären Drama, auch Tochter Angie und Enkel Lucien sind davon betroffen. Ruth dreht irgendwann total ab und tut sich mit ein paar Nonnen zusammen, die sie als Auserwählte verehren. Das geht so weit, dass sie ihre Pflichten vernachlässigt und dem Unglück den Weg ebnet. Sie geht ganz in ihren religiösen Riten auf, sodass sie am Schluss nicht mal weiß, ob sie selbst die Schuldige sein könnte, ob sie in ihrer Trance vielleicht etwas getan hat, woran sie sich nicht erinnern kann. Mir war das einfach alles zu viel. Diese fanatischen Nonnen, überhaupt dieses Wunder der „Quelle“ - mit so etwas habe ich einfach Probleme, das ist mir zu abstrus. Dazu kam die für mich langweilige Erzählweise. „Die Quelle“ hat sich leider als Buch herausgestellt, mit dem ich nicht wirklich viel anfangen konnte.

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  • Ein intensives Psychodrama - es wird nicht jedem gefallen ...

    Die Quelle
    Aleshanee

    Aleshanee

    17. April 2015 um 06:35

    "Und ich wurde ebenfalls ein Teil davon, watete anfangs noch zaghaft ins Wasser, bis ich eines Tages feststellte, dass ich den Grund unter den Füßen verloren hatte und es schwieriger war, ans Ufer zurückzukehren, als weiterzuschwimmen." S. 173 Klappentext Was ist grausamer, die Natur oder die Menschen? Ruth wollte mit ihrer Familie neu anfangen, draußen im Haus an der Quelle. Doch als es im ganzen Land nicht mehr regnet, nur noch bei ihnen, wird das Paradies zum Albtraum, der das Leben eines Kindes kostet – und bald kann Ruth nicht einmal mehr sich selbst trauen. In England regnet es nicht mehr, eine Dürre überzieht das ganze Land. Nur auf dreißig Morgen Land im Westen der Insel fällt noch Regen. Ruth und Mark, denen »die Quelle«, dieses noch fruchtbare Grundstück gehört, haben als Einzige Wasser und könnten sich glücklich schätzen. Doch das vermeintliche Paradies, in dem sie leben, wird zu ihrer ganz persönlichen Hölle. Meine Meinung Also erstmal möchte ich sagen, dass ich an das Buch sehr positiv rangegangen bin, weil mein Sohn es mir zum Geburtstag geschenkt hat. Nach dem Klappentext hatte ich eine "erwachsene" Dystopie erwartet, Dürrekatastrophen und einen Ansturm auf die Quelle, durch den Konfrontationen mit verschiedenen Menschen entstehen. Was ich dann allerdings von der ersten bis zur letzten Seite gespürt habe, war Einsamkeit. Das verwirrte, teils verstörende Psychogramm eines Menschen, dem alles aus den Händen geglitten ist, was ihm jemals etwas bedeutet hat. Es ist wirklich schwierig zu beschreiben, ohne zuviel zu verraten. Alles beginnt mit Ruth. Sie wird aus der Haft entlassen und nach Hause zurück gebracht, zurück zur Quelle. Doch es sind Wärter bei ihr, Tag und Nacht, und sie muss eine Fußfessel tragen. Sie scheint durcheinander zu sein - Medikamente spielen eine Rolle, die Psychiatrie wird erwähnt, aber so wirklich weiß man nicht, was mit ihr passiert ist. Der Schreibstil ist wirklich außergewöhnlich. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Ruth erzählt; was jetzt passiert im Präsens und in den Rückblicken in der Vergangenheitsform. Ich kann mir gut vorstellen, das einige die Handlung langweilig finden - aber ich habe mich darauf eingelassen und es hat von Anfang an einen ganz besonderen Sog entwickelt, dem ich mich kaum entziehen konnte. Ruth berichtet in einer beinah gleichmütigen und spröden, aber gleichzeitig berührenden und einnehmenden Weise. Die Dürre, die ganz England im Griff hat, schürt Unruhen und Ängste bei den Menschen. Dass gerade das einsame Cottage, in dem Ruth und ihr Mann Mark ein Zuhause finden wollen, davon ausgeschlossen ist, grüne Wiesen blühen und fruchtbares Ackerland zu bepflanzen ist, lässt Neid und Hass und Aberglauben entstehen. Aber auch wenn die ständige Verteidigung der "Quelle" im Vordergrund steht, geht es hier um ganz andere Kämpfe, die gerade Ruth schon seit Jahren mit sich ausfechten muss. Ich habe von Anfang an eine sehr intensive Nähe zu der Protagonistin gespürt, obwohl ich sie bis zum Schluss schwer einschätzen konnte. In der Gegenwart unter der ständigen Bewachung sind ihre Gedanken sprunghaft, ja wirr, als wäre sie haltlos in einem Leben gefangen, dass sie selbst nicht mehr versteht. Wenn aber die Passagen aus der Vergangenheit auftauchen, wird ihr Blick klarer und eine gewisse Sehnsucht spürbar. Detailreich, anschaulich, manchmal belanglos, dann wieder fesselnd - Momentaufnahmen aus ihrem Leben, die eine ganz besondere Bedeutung haben und die eine mir unerklärliche Wirkung haben. Obwohl scheinbar lange Zeit nicht viel passiert, wird man in Ruths psychische Unbeständigkeit hineingezogen. Und natürlich hat mich auch die Neugierde weitergetrieben, welche Schuld sie denn tatsächlich auf sich geladen hat. Mit ihrer scheinbar oberflächlichen Erzählung transportiert die Autorin sehr subtil die Stimmungen und Gefühle. Nach 22 Ehejahren war es ein Traum und ein Strohhalm, an den sich das Paar klammerte, um mit dem Cottage bei der Quelle alles wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Mark hat mit Verleumdungen zu kämpfen, Ruth zweifelt und ihreTochter Angie hat alle negativen Klischees durchgemacht, die ein Teenager fertig bringen kann. Das erhoffte Paradies wird recht schnell zum Albtraum: die Zweisamkeit führt zur Einsamkeit, die Fülle zieht Missgunst auf sich und ihre "neue Welt" kapselt sich immer mehr von ihnen ab. Das ganze beeindruckt in seiner Echtheit und zeigt sehr realistisch die Selbstfindung einer Frau, die sich mit ihrer verzerrten Sicht ein völlig anderes Weltbild und einen gewissenlosen Glauben angeeignet hat. Die Stimmung ist durchweg bedrückend, was aber durch die Normalität der Situationen aus der Vergangenheit wieder aufgefangen wird. Man darf hier keinen schockierenden Thriller erwarten, temporeiche Spannung oder kriminalistische Spurensuche, sondern eine komplexe Charakterstudie über Menschen, wie sie in Ausnahmesituationen reagieren können. Die Macht des Glaubens, wenn sich Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit Bahn brechen, haben immer zwei Seiten - wenn Kontrolle und Manipulationen dazu kommen, kann es kein gutes Ende nehmen. Das letzte Drittel war spannend - wie ich die Auflösung fand, dazu sage ich nichts, denn jedes Wort könnte zuviel verraten. Es war wirklich nicht einfach, diese Geschichte so kurz in Worte zu fassen und ich weiß nicht, wem ich sie empfehlen würde oder nicht. Ich war jedenfalls sehr beeindruckt und auch wenn es einige Längen gab, hat es mich doch nicht losgelassen. Fazit Ein psychologisches Drama um den Kampf einer Frau, sich in ihrem Leben zurecht und einen Sinn zu finden. Sehr unaufgeregt hat es mich dennoch in den Bann gezogen und mir einiges zum Nachdenken beschert. © Aleshanee Weltenwanderer

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  • Die Rose von Jericho

    Die Quelle
    MelE

    MelE

    11. April 2015 um 08:14

    Leider habe ich erst sehr spät einen Zugang zu "Die Quelle" bekommen, da mir lediglich häppchenweise eine Story präsentiert wurde, mit der ich mich weder identifizieren konnte, bzw. anwesende Protagonisten meine Begeisterung hätten schüren können. Ruth gerät in den Sog einer Sekte will ich es nennen und reagiert / agiert absolut kopflos, was natürlich auch aufzeigt, wie schnell Menschen uns beeinflussen können. Ruth setzt alles aufs Spiel und verliert letztendlich alles. War die "Rose von Jericho" so bedeutsam für Ruth, sodass sie ihre Ehe, ihre Tochter und ihren Enkel verliert? Lange Zeit ließ die Autorin mich im Dunkeln tappen und führt mich meiner Meinung nach viel zu langsam in die Story ein. Die Story setzt sich aus Gegenwart und Vergangenheit zusammen, was ich eigentlich recht gerne lesen mag, aber in "Die Quelle" war es mir zu viel drumherum, bis ich endlich eine Ahnung bekam, was wirklich geschah und Ruth somit in ihren persönlichen Alptraum schleudert. Ich bekam weder einen Zugang zur Story, noch zu den Protagonisten und war ehrlich gesagt froh, dass sich der Roman recht zügig lesen ließ, auch wenn mir mitunter die Begeisterung fehlte. Anstatt sich im Paradies wiederzufinden, überschlagen sich durchs Ruth Blauäugigkeit irgendwann die Ereignisse und lassen eine verwirrte Frau zurück, die vor lauter Schuldgefühlen zusammenzubrechen scheint. Viele sind verdächtig und auch wenn es mir im Nachhinein logisch erscheint, frustrierte mich die Auflösung dennoch.  Ich kann für "Die Quelle" leider nur eine eingeschränkte Leseempfehlung aussprechen, da mich die Story nicht so packen konnte wie erhofft.  Es erschien mir fast schon blass und oberflächlich, aber vielleicht habe ich den überspringenden Funken einfach nur verpasst? Die wundervolle Natur die sich präsentiert konnte leider nicht herausreißen, dass mir die Spannung fehlte und die ganzen Wirrungen und Erlebnisse in mancher Hinsicht zu viel oder eben auch zu wenig waren, um mich begeistern zu können.

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  • Anders als erwartet aber dennoch grandios!

    Die Quelle
    Line1984

    Line1984

    02. April 2015 um 09:01

    Klappentext: Neu anfangen, draußen auf dem Land. Doch ihr Traum wird zum Albtraum. Der große internationale Bestseller, der mit seiner verstörenden Aktualität und atmosphärischen Kraft die Leser über alle Grenzen hinweg fesselt. Was ist grausamer, die Natur oder die Menschen? Ruth wollte mit ihrer Familie neu anfangen, draußen im Haus an der Quelle. Doch als es im ganzen Land nicht mehr regnet, nur noch bei ihnen, wird das Paradies zum Albtraum, der das Leben eines Kindes kostet – und bald kann Ruth nicht einmal mehr sich selbst trauen. In England regnet es nicht mehr, eine Dürre überzieht das ganze Land. Nur auf dreißig Morgen Land im Westen der Insel fällt noch Regen. Ruth und Mark, denen »die Quelle«, dieses noch fruchtbare Grundstück gehört, haben als Einzige Wasser und könnten sich glücklich schätzen. Doch das vermeintliche Paradies, in dem sie leben, wird zu ihrer ganz persönlichen Hölle. Ein aufwühlender psychologischer Roman von zwingender Spannung: eine Frau, ein Mann und ihre Familie in einer Extremsituation, die uns jederzeit treffen könnte. Mitreißend erzählt von Catherine Chanter, der Neuentdeckung aus England. Der erste Satz: Die Quelle hat mich wieder. Meine Meinung: Eines möchte ich vorweg sagen, ich hatte aufgrund des Klappentextes eine ganz andere Vorstellung des Buches. Als ich mit dem lesen begann musste ich mich daher erst einmal in die Geschichte hinein finden, da ich eine etwas andere Geschichte erwartet hatte. Aber dennoch kann ich nun nach dem auslesen sagen, diese Geschichte hat mich mehr als überrascht, auch wenn ich mit anderen Erwartungen an das Buch heran gegangen bin. Der Schreibstil der Autorin war zu beginn etwas gewöhnungsbedürftig, doch als ich mich in ihren Stil hinein gefunden habe konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ihre Worte sind einfach und bedächtig gewählt dennoch liest sich der Schreibstil fast poetisch. Die Protagonisten sind authentisch und liebevoll beschrieben, allen voran Ruth. Ich merkte schnell das sich bei Ruth um einen Charakter der besonderen Art handelt. Sie ist weiße und hat schon einiges an Lebenserfahrung hinter sich. Als sie und ihr Mann die Quelle kauften sollte es ein Neuanfang werden. Auch wenn sie anfänglich dagegen war. Zu diesen Zeitpunkt ahnte sie noch nicht welche Tragödie sich bald ereignen wird. Die Handlung beginnt sich langsam und stätig aufzubauen. Berührende und fassungslose Momente wechseln mit spannenden und mitreißenden Momenten ab. Das Ende war für mich passend und es hat zur Geschichte gepasst und war ein gelungener Abschluss einer mitreißenden Geschichte. Auch der Hintergrund der Geschichte wirkt mehr als realistisch, denn wer weiß wie es bei uns eines Tages sein wird? Diese neue Welt die die Autorin hier geschaffen hat überzeugt auf ganzer Linie. Kurz gesagt ist Die Quelle ein Buch welches mich trotz falscher Erwartungen fesseln konnte. Ein besonderer Schreibstil und starke Protagonisten runden diese Geschichte perfekt ab. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt, aber ich empfehle bei Unsicherheit auch sich vorher die Leseprobe durch zu lesen. Dann sollte dem Lesevergnügen nichts mehr im Weg stehen. Das Cover: Das Cover wirkt geheimnisvoll und mysteriös. Besonders gut gefällt mir die Farbwahl sowie die Gestaltung. Denn diese spiegeln die Stimmung im Buch hervorragend wieder. Fazit: Mit Die Quelle ist der Autorin aufwühlender und fesselnder Roman gelungen der mich völlig überzeugen konnte. Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne!

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