Catherine Clark

 3.7 Sterne bei 111 Bewertungen
Autor von Wie die Mutter, so die Tochter, Gilmore Girls und weiteren Büchern.

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Rezension zu "Hochzeitspläne" von Catherine Clark

Folge 1-4 aus der zweiten Staffel zusammengefasst
Vespasiavor 9 Monaten

Im zweiten Teil der Buchreihe geht es mit Staffel 2 weiter – die ersten vier Folgen, also deutlich weniger, als im ersten Band. Außerdem gibt es einen schier riesigen Zeitsprung. Im ersten Teil wurde Max nicht einmal erwähnt, im zweiten Band stehen bereits Hochzeitspläne auf dem Programm. Die kurzzeitige Trennung mit Dean wurde ebenfalls ausgespart. Der Zeitsprung wird nur kurz thematisiert und spärlich mit Informationen gefüllt. Für Personen, die die Serie nicht kennen, wäre das wohl ärgerlich, allerdings gibt es für diese eigentlich auch keinen Grund, sich diese Bücher durchzulesen, anstatt die Serie zu schauen.

Nach der Lektüre des dritten Bandes stellte ich fest, dass Band 2 und 3 vertauscht zu sein scheinen. Band drei füllt nämlich den oben erwähnten Zeitsprung aus.

Wie schon in Band 1 wird nur aus Rorys Sicht geschrieben, Ereignisse, die sie nicht mitbekommen hat, bekommt der Leser auch nicht mit. Auch hier sind die Erkenntnisse kaum neu, wer die Serie kennt, erfährt nichts neues. Auch hier werden viele Filme und Bücher erwähnt: Der Zauberer von Oz, Cujo, Wir drucken von Katharine Graham (kommt in der Serie soweit ich weiß nicht vor!), Thelma und Louise, A Mencken Chrestomathy, Eightball, Midnight Express, Barbarella, Die Ritter der Kokusnuss, Das Leben des Brian, Billy Jack, Formicula, Die Tochter des Optimisten, Corellis Mandoline, Alice im Wunderland, die Colette-Biografie, Oxford English Dictionary, Dienstags bei Morrie und Wer hat meinen Käse geklaut? – Ganz schön viele Bücher und Filme für so wenig Seiten. Hier bleiben die Bücher der Serie treu.

Die Sprache ist sehr einfach gehalten, die Dialoge sind den Seriendialogen ähnlich, wenn auch nicht immer wortwörtlich übernommen. Besonders lange braucht man nicht, um das Buch zu lesen. Superfans der Serie werden sich eventuell freuen, nochmal einen Trip nach Stars Hollow unternehmen zu können, alle anderen können sich die Lektüre eigentlich sparen.

Fazit: Nur was für Fans. Viele Bücher, Filme und Musiker werden erwähnt. Neues wird nicht geboten.

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Rezension zu "Wie die Mutter, so die Tochter" von Catherine Clark

Die Serie als Buchreihe - kann das gutgehen?
Vespasiavor 9 Monaten

Ich für meinen Teil bin ein großer Fan der „Gilmore Girls“, habe alle Folgen mehrfach gesehen und dachte mir dementsprechend, man könnte sich die Bücher ja auch mal anschauen.

Buch Nummer 1, „Wie die Mutter, so die Tochter“, umfasst die ersten zehn Folgen der Serie. Es ist aus Rorys Sicht geschrieben und ist eigentlich nicht mehr als eine verkürzte Zusammenfassung der Folgen. Theoretisch muss man die Serie nicht kennen, um das Buch zu verstehen, allerdings gibt es für nicht-Fans eigentlich auch keinen Grund, sich dieses Buch zu kaufen, anstatt sich die Serie anzusehen. Die Serie ist nämlich nicht nur ausführlicher, der Charme und Witz kommt auch wesentlich besser rüber.

Es ist recht einfach geschrieben und daher schnell gelesen. Für Fans eine gute Gelegenheit, gedanklich nochmal nach Stars Hollow zu reisen, während man das tut, was Rory auch am liebsten macht: lesen. Wie schon in der Serie, werden auch hier viele Bücher und Filme aufgelistet: Huckleberry Finn, Rosemarys Baby, Moby Dick, Madame Bovary, Das Mädchen mit den Schwefelhölzern, Willy Wonka und die Schokoladenfabrik, die Waltons, Eisfieber, Chérie Bitter, Boogie Nights, Magnolia, Midnight Express, Die Clique von Mary McCarthy, The Outsiders, Gedichte von Dorothy Parker und die Verwandlung von Kafka. Das Buch bleibt in diesem Punkt also der Serie treu.

Es gab einige Stellen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass das Buch einfach ein wenig lieblos heruntergeschrieben wurde. Warum z.B. siezen Lorelai und Sookie Dean? Das war in der Serie anders, weil es in echt auch keiner so machen würde und es dementsprechend ein wenig holprig wirkt. Dadurch, dass man alles aus Rorys Perspektive liest, erfährt man wenig über die Sicht von Lorelai und bekommt einige Ereignisse aus der Serie gar nicht mit, allerdings bekommt man auch erstaunlich wenig Einblick in Rorys Gefühlswelt, nichts von dem, was man liest, erscheint einem wirklich neu.

Inhaltlich gibt es nur dieselben Kritikpunkte, wie bei der Serie auch. Zum Beispiel habe ich nie verstanden, warum Rory auf einmal zum kleinen Kind mutiert, dass partout nicht auf die bessere Schule wechseln möchte, nur wegen eines Jungen. Das ergab für mich schon in der Serie wenig Sinn, da sie ja in derselben Stadt bleibt und noch genug Gelegenheiten hat, Dean kennenzulernen. Der Rest des Buches ist inhaltlich - wie auch die Serie - sehr gut.

Fazit: Als verschriftlichtes Werk der Serie ganz okay, aber eher was für Superfans der Serie. Kennt man die Serie schon, bekommt man kaum neue Erkenntnisse, kennt man sie nicht, sollte man besser die Serie schauen. Ist man ein fanatischer Superfan der Serie (so wie ich), kann man nochmal entspannt nach Stars Hollow reisen.

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Rezension zu "My So-Called Life Goes On by Catherine Clark (1999-07-27)" von Catherine Clark

"My so-called Life" goes on
MrsFraservor 3 Jahren

Mitte der 90er lief die Serie zum ersten Mal im deutschen TV: ‚Willkommen im Leben’ (orig. ‚My so-called Life’) mit einer unschuldig reinen Claire Danes (Angela Chase) und einem hinreißend coolen Jared Leto (Jordan Catalano).  In der (leider) nur eine Staffel umfassenden Serie ging es um das Leben einer Gruppe High-School-Schüler, deren Gedanken sich um Liebe, Erwachsenwerden und das Leben an sich drehen. Im Mittelpunkt stand die nachdenkliche und verträumte Angela. Rayanne war die ausgeflippte, extrovertierte Freundin, Sharon der frühentwickelte Jungenschwarm, Rickie der schwule gute Freund, Brian der verliebte Junge von gegenüber und Jordan der Schwarm schlechthin. 

Das Buch setzt da an, wo die Serie aufhörte und berichtet von den Sommerferien in Pittsburgh. Die Schüler jobben und versuchen weiterhin, ihr Privatleben zu optimieren, sprich den oder die Richtige/n zu finden. Die Charaktere machen alle etwas, das mehr oder minder zu ihnen passt und interagieren miteinander, wie man es aus der Serie gewohnt  ist. Es gibt kleinere und größere Dramen, die man sich gut in jeweils einer Folge der Serie, die auch eher ‚ruhig’ war, vorstellen könnte. (Lieblingszitat meiner Freundin damals, die die Serie nicht so toll fand: ‚Warum bist du so?’ – ‚Wie bin ich denn?’ – ‚Na so ebend.’ – ‚Wie? Wie bin ich denn?’) Es liest sich leicht weg und durch die eingefügten ‚Gedankenschnipsel’ der Jugendlichen bleibt es der ‚nachdenklichen’ Serie treu. Mich hat etwas gestört, dass Angela in diesem Buch eher ein Randcharakter ist. Alle anderen haben ihren persönlichen Höhepunkt, mal positiv, mal negativ, aber bei Angela passiert irgendwie nicht viel. Auch die Dramen der anderen kommen etwas nüchtern rüber und sind immer schnell abgehandelt. Da fehlt halt irgendwie das ‚Storytelling’-Talent der Schriftstellerin.

 Um noch mal für einen Tag in die Welt von Angela & Co abzutauchen und in Erinnerungen zu schwelgen, ist das Buch perfekt. Es wird nur ein neuer Charakter eingeführt, ansonsten bleibt es bei der bewährten Besetzung. Es ist quasi ein ergänzender Merchandise-Artikel, der ohne die Serie keine Daseinsberechtigung hätte. Es wird nicht mit der Rollenverteilung innerhalb der Serie gebrochen, das ist zwar schön stimmig, bedeutet aber auch, dass die Charaktere sich nicht weiterentwickeln. Daher ist die Story als solche eher dürftig und teilweise hatte ich bei den Dialogen den Eindruck, die so auch schon mal in der Serie gehört zu haben. Das Buch muss ich jetzt nicht sofort wieder lesen, aber Lust auf die Serie hat es mir allemal gemacht! Fanartikel halt. :)

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