Catherine Clark My So-Called Life Goes On by Catherine Clark (1999-07-27)

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Inhaltsangabe zu „My So-Called Life Goes On by Catherine Clark (1999-07-27)“ von Catherine Clark

Preisgekrönte TV-Serie der 90er weitergedacht. Bessere Fanfiction, dabei charaktertreu und stimmig, doch ohne Höhepunkt.

— MrsFraser
MrsFraser
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    My So-Called Life Goes On by Catherine Clark (1999-07-27)
    MrsFraser

    MrsFraser

    29. July 2017 um 12:12

    Mitte der 90er lief die Serie zum ersten Mal im deutschen TV: ‚Willkommen im Leben’ (orig. ‚My so-called Life’) mit einer unschuldig reinen Claire Danes (Angela Chase) und einem hinreißend coolen Jared Leto (Jordan Catalano).  In der (leider) nur eine Staffel umfassenden Serie ging es um das Leben einer Gruppe High-School-Schüler, deren Gedanken sich um Liebe, Erwachsenwerden und das Leben an sich drehen. Im Mittelpunkt stand die nachdenkliche und verträumte Angela. Rayanne war die ausgeflippte, extrovertierte Freundin, Sharon der frühentwickelte Jungenschwarm, Rickie der schwule gute Freund, Brian der verliebte Junge von gegenüber und Jordan der Schwarm schlechthin.  Das Buch setzt da an, wo die Serie aufhörte und berichtet von den Sommerferien in Pittsburgh. Die Schüler jobben und versuchen weiterhin, ihr Privatleben zu optimieren, sprich den oder die Richtige/n zu finden. Die Charaktere machen alle etwas, das mehr oder minder zu ihnen passt und interagieren miteinander, wie man es aus der Serie gewohnt  ist. Es gibt kleinere und größere Dramen, die man sich gut in jeweils einer Folge der Serie, die auch eher ‚ruhig’ war, vorstellen könnte. (Lieblingszitat meiner Freundin damals, die die Serie nicht so toll fand: ‚Warum bist du so?’ – ‚Wie bin ich denn?’ – ‚Na so ebend.’ – ‚Wie? Wie bin ich denn?’) Es liest sich leicht weg und durch die eingefügten ‚Gedankenschnipsel’ der Jugendlichen bleibt es der ‚nachdenklichen’ Serie treu. Mich hat etwas gestört, dass Angela in diesem Buch eher ein Randcharakter ist. Alle anderen haben ihren persönlichen Höhepunkt, mal positiv, mal negativ, aber bei Angela passiert irgendwie nicht viel. Auch die Dramen der anderen kommen etwas nüchtern rüber und sind immer schnell abgehandelt. Da fehlt halt irgendwie das ‚Storytelling’-Talent der Schriftstellerin.  Um noch mal für einen Tag in die Welt von Angela & Co abzutauchen und in Erinnerungen zu schwelgen, ist das Buch perfekt. Es wird nur ein neuer Charakter eingeführt, ansonsten bleibt es bei der bewährten Besetzung. Es ist quasi ein ergänzender Merchandise-Artikel, der ohne die Serie keine Daseinsberechtigung hätte. Es wird nicht mit der Rollenverteilung innerhalb der Serie gebrochen, das ist zwar schön stimmig, bedeutet aber auch, dass die Charaktere sich nicht weiterentwickeln. Daher ist die Story als solche eher dürftig und teilweise hatte ich bei den Dialogen den Eindruck, die so auch schon mal in der Serie gehört zu haben. Das Buch muss ich jetzt nicht sofort wieder lesen, aber Lust auf die Serie hat es mir allemal gemacht! Fanartikel halt. :)

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