Catherine Fisher Sapphique - Fliehen heißt leben

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Inhaltsangabe zu „Sapphique - Fliehen heißt leben“ von Catherine Fisher

Finn ist aus Incarceron entkommen, doch seine Freunde Keiro und Attia sind noch immer hinter dessen Mauern gefangen. In der sogenannten Freiheit ist nichts so, wie Finn es erwartet hat und beinahe zu spät wird ihm bewusst, dass sein Leben noch immer ebenso sehr in Gefahr ist wie während seiner Haft. Keiro und Attia suchen derweil nach Sapphiques Handschuh, der der Legende nach die Flucht aus Incarceron ermöglichen soll. Das Gefängnis selbst hat währenddessen für sich einen Körper erschaffen. Denn auch Incarceron will in die Freiheit gelangen, genau wie einst Sapphique der einzige Gefangene, den Incarceron je geliebt hat.

Insgesamt bot das Buch gute Unterhaltung, an den ersten Teil reicht es aber leider nicht heran. Sehr schade!

— mondy
mondy

Spannend und überraschend bis zum Ende!

— chaoskingdom
chaoskingdom

Etwas holprig am Anfang es wurde zum Ende zwar besser trotzdem nur 3 Sterne.

— MaryKate
MaryKate

Wunderschönes Buch, obwohl ich vom Ende nicht soo begeistert war...trozdem eine tolle Reihe^^

— -Imagine-
-Imagine-

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  • Nicht so gut wie Band 1

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    mondy

    mondy

    01. July 2017 um 11:04

    Band 1: Incarceron - Fliehen heißt sterbenBand 2: Sapphique - Fliehen heißt lebenAus dem Englischen von Marianne SchmidtInhalt (Achtung: Spoiler zu Band 1!)Finn ist die Flucht aus Incarceron gelungen. Seine Weggefährten Attia und Keiro musste er jedoch zurücklassen. Diese machen sich nun auf die Suche nach dem sagenumwobenen Handschuh des Sapphique, mit dem die Flucht gelingen soll. Doch Incarceron hat die beiden bereits im Auge, denn das Gefängnis selbst hat nur einen Wunsch: Es will nach AUßERHALB. Während Attia und Keiro sich ein Wettrennen mit Incarceron liefern, muss Finn erkennen, dass er der Gefahr noch nicht entkommen ist. Außer Claudia und Jared glaubt kaum jemand daran, dass er der Thronfolger ist. Als dann auch noch ein Mann auftaucht, der sich als der wahre Giles ausgibt, geht es für Finn ums nackte Überleben.Meine MeinungDer erste Band des Zweiteilers hat mich damals (immerhin auch schon wieder 4 Jahre her) sehr begeistert, umso mehr habe ich mich auf den zweiten Teil gefreut. Leider kommt er meiner Meinung nach nicht an den ersten Teil heran, obwohl er durchaus spannend ist. Vielleicht auch zu spannend? Gerade innerhalb Incarcerons überschlagen sich die Ereignisse, teilweise fühlte ich mich richtig gehetzt, man hatte kaum Zeit zu verschnaufen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Handlung etwas ausführlicher beschrieben wird, dass man mehr Einblicke in die Gefühlswelt von Attia und Keiro bekommt. So rauschten die Abenteuer der beiden nur so an mir vorbei, ohne dass ich mich wirklich orientieren konnte. Zurück bleibt ein eher wirrer Eindruck.Finns und Claudias Kampf außerhalb war da schon etwas strukturierter, zumindest zu Beginn. Claudia glaubt fest daran, dass Finn der verschollene Thronfolger ist, doch Finn selbst ist sich da nicht so sicher. Mit der Zeit beginnt auch Claudias Sicherheit zu wanken. Diese Entwicklung war spannend zu beobachten, denn in einer Welt, in der einem quasi jeder feindlich gesinnt ist, ist es sehr gefährlich, aneinander zu zweifeln. Gegen Ende überschlagen sich auch in diesem Erzählstrang die Ereignisse. Die Kampfszenen fand ich unglaubwürdig und es werden einige Zufälle bemüht, um zu einem runden Schluss zu kommen.   Gut fand ich, dass am Ende nicht alle Rätsel aufgelöst werden. So kann der Leser sich seine eigene Gedanken dazu machen. Ich persönlich finde das super, zumal mit dem Ende ein Thema aufgegriffen wird, das sich durch das ganze Buch zieht: die Macht der Illusion. Es geht nicht darum, was wirklich ist, sondern was die Leute glauben, das wirklich ist.Insgesamt bot das Buch gute Unterhaltung, an den ersten Teil reicht es aber leider nicht heran. Sehr schade!

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  • Sapphique

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    19. February 2017 um 13:08

    Sapphique- Fliehen heißt Leben Lange hat es gedauert, bis ich mich an die Fortsetzung von incarceron herangewagt habe. Der erste Band hatte mir zwar damals recht gut gefallen, war aber dann ganz schnell nicht mehr in meinem Kopf und ich hatte auch nciht wirklich das Bedürfnis das Ende der Geschichte zu erfahren. Da es sich aber nur um eine Dilogie handelt, wollte ich dann doch nicht kurz vor Schluss aufhören. Ich bin froh, dass ich nun das Ende der Geschichte kenne, muss aber sagen, dass die Reihe nicht herausragend ist. Klappentext Er ist endlich frei, doch sein Herz bleibt gefangen Finn ist aus Incarceron entkommen, doch seine Freunde Keiro und Attia sind noch immer hinter dessen Mauern gefangen. In der so genannten Freiheit ist nichts so, wie Finn es erwartet hat – und beinahe zu spät wird ihm bewusst, dass sein Leben noch immer ebenso sehr in Gefahr ist wie während seiner Haft. Keiro und Attia suchen derweil nach Sapphiques Handschuh, der die Flucht aus Incarceron ermöglichen soll. Das Gefängnis selbst hat währenddessen für sich einen Körper erschaffen. Denn auch Incarceron will in die Freiheit gelangen, genau wie einst Sapphique – der einzige Gefangene, den Incarceron je geliebt hat. MeinungFür mich ging es nun weiter mit Finn und Claudia. Da der erste Band wirklich sehr interessant konzepiert war (die Idee rund um ein selbstdenkendes Gefängnis ist einfach wirklich spannend), musste ich nach eienr langen Pause dann doch zu Sapphique greifen. In diesem Band treffen wir auf einen ganz anderen Finn. Er scheint total überfordert in der "unbekannten, neuen" Welt zu sein und ist von Selbstzweifel zerfressen. Die Frage ob er der Königssohn ist oder doch nicht zieht sich durch das ganze Buch. Auch Claudia lernen wir auf eine andere Art kennen. Meiner Meinung nach hat sie sich leider nciht zum Positiven hin entwickelt, denn sie lässt sich in ihrem Glauben an Finn sehr stark von anderen beeinflussen. Trotzdem ist das Buch sehr spannend und wir finden einiges über Incarceron und auch Sapphique heraus. Jared blieb meine Lieblingsfigur und ich war doch sehr erstaunt als was er sich am Ende entpuppte. Das Buch hat eigentlich alles was man möchte, Spannung, Action, ab und zu etwas Gefühl (vielleicht ein bisschen zu wenig für meinen Geschmack) aber irgendwie harpert es an der Umsetzung. Oft konnte ich mir schon denken was geschieht und das Ende passierte mir viel zu plötzlich, war sehr verwirrend und als ich es endlich begriffen hatte, konnte ich micb damit nicht  sorecht anfreunden. Das Buch hat mich allerdings überhaupt nciht gelangweilt. Die Versuche von der Königin den wahren Prinzen zu entlarven waren spannend. Als störend habe ich die vielen Passagen mit Attia und Keira aus dem Gefängnis empfunden, da diese mir zuviel Raum im Buch eingenommen haben. Trotzdem gehören auch diese Szenen dazu. Dieses Buch erhält von mit 3.5 Sterne und ich kann sagen, wenn einen die Geschichte inetressiert kann man gerne dieses Buch guten Gewissens lesen, die Dilogie ist aber kein Lese-Muss.

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  • Ich hab wirklich selten etwas so geniales gelesen

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    aly53

    aly53

    15. June 2016 um 22:08

    Da ich direkt im Anschluss an Band 1 diesen Teil gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme reinzufinden.Bei denen wo es jedoch länger zurückliegt, daß sie den ersten Band gelesen haben, könnte der Einstieg etwas schwerer werden. Da man anfangs nicht so viele Rückblicke erhält.Finn ist die Flucht aus Incarceron gelungen und er ist nun Außerhalb.Doch bedeutet das auch , daß er jetzt seine Freiheit hat?Oder geht er nur von einem Ort zum nächsten?Was bedeutet Freiheit?Denn eins sollte klar sein. Egal wohin man auch geht, überall lauern Gefahren, aber auch Glück, Rivalität und Zufriedenheit.Doch hier zeichnet sich noch etwas viel schlimmeres ab.Denn Incarceron will auch nach Außerhalb.Was das bedeutet, ist kaum zu ermessen und löst Verzweiflung, Grauen und große Wut aus.Schwärze und Abgründe drohen sich aufzutun.Wird man das drohende Unheil abwenden können?Auch wenn Finn nun in einer anderen Welt ist, so hat er hier doch auch unglaublich viel Prüfungen zu meistern.Noch immer weiß er nicht, ob er Prinz Giles ist.Und wenn er es nicht weiß, wer soll es dann wissen?Erneut wird sein Stärke und sein Mut auf die Probe gestellt.Wird er dem Leben Außerhalb standhalten oder wird er daran zerbrechen?Doch auch innerhalb Incarcerons zeichnet sich viel Unheil aus.Wer denkt , er kenne Incarceron in all seinen Formen und Facetten, der täuscht sich gewaltig.Man erfährt so viel Eindrücke und Emotionen, daß es kaum zum aushalten ist.Alles geht Schlag auf Schlag und man kommt kaum zum Luft holen.Es ist faszinierend, unendlich magisch und dabei wunderschön sowie auch grauenvoll und abgründig.Incarceron ist nicht zu begreifen. Man muss es erneut erkunden, erleben und vor allem verstehen.Alles ist außer Kontrolle geraten, innerhalb soweie außerhalb.Action und Blut geben sich die Klinke in die Hand und immer mittendrin die Charaktere, die man so ins Herz geschlossen hat.Besonders Jared hat mir am meisten gefallen, aber auch Attia, die sich doch als sehr starke Persönlichkeit herauskristallisiert hat. Man lernt sie hier noch besser kennen .Aber es gibt auch neue Charaktere, die doch ziemlich für sich einnehmen.Man fühlt all die tiefen Emotionen, die Ängste, Abgründe und die unendliche Verzweiflung. Es hat mich erneut zu Boden gerissen und in einen tiefen Abgrund gestoßen.Irgendwann weiß man gar nicht mehr wo oben und wo unten ist.Alles stürmt auf uns ein und formiert sich dabei immer wieder neu.Es gab so viele überraschende Wendungen, daß ich einfach nur komplett sprachlos und entsetzt dagesessen haben und einfach das ganze Geschehen in mich aufgesogen habe.Hier erfährt man dann auch endlich worum es im eigentlichen Sinne geht.Und das ist wirklich sehr gut gelungen , es hat mich einfach vollkommen geflasht und einfach nur noch sprachlos gemacht.Man darf schmunzeln, man darf weinen, man darf vor Zorn brüllen und auf alles einschlagen.Ich habe selten ein so geniales Fantasyspektakel erlebt, das mir einfach alles abverlangt hat.Ich empfand diesen Band , als sogar noch besser als den ersten.Er ist gewaltig, tief emotional und hat mich immer wieder in Gefühlsstürme geschickt, die es wahrlich in sich hatten.Die Spannung war die ganze Zeit überaus explosiv und hat mich komplett mitgerissen.Der Anschluss der Geschichte hat mir gut gefallen, doch ich bin auch traurig. Denn ich wünschte, es würde immer weitergehen.Was ich aber auch toll fand, es ist eine Fantasygeschichte die mal komplett ohne Liebesgeschichte auskommt.Hierbei erfahren wir zum größten Teil die Perspektiven von  Attia, Claudia und Finn. Aber auch andere Sichtweisen bekommt man geboten, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt.Das ist richtig gut gelungen, denn es sorgt für Abwechslung und man kann so alles immer wieder aus anderen Blickwinkeln betrachten.Die Nebencharaktere sind sehr gut gezeichnet, ausdrucksstark und wirken lebendig.Ihre Handungen und Gedankengämnge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet.Das Buch ist in 5 Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel haben eine normale Länge.Der Schreibstil der Autorin ist intensiv und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.Das Cover und der Titel passen gut zum Buch.Fazit:Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.Ich bin sprachlos, fasziniert und vollkommen gefangen von dieser unendlich magischen und facettenreichen Geschichte, die mich erneut mit seinem Setting und seinen Charakteren um den Verstand gebracht hat.Ich hab wirklich selten etwas so geniales gelesen.Eine mehr als klare Leseempfehlung.Für mich ist diese Dilogie ein absolutes Highlight.Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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  • Ein ganz guter Abschluss

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    chaoskingdom

    chaoskingdom

    29. May 2016 um 15:21

    Im Besitz, weil …… ich es beim bloggerportal als Rezensionsexemplar bekommen habe. Danke! Ich wollte den zweiten Band schon lange lesen, aber irgendwie habe ich es vor mir her geschoben und es kamen immer andere Bücher dazwischen. Das Cover finde ich … … passend. Von Band 1 finde ich das Cover schon so schön mit dem Schlüssel. Aber das Zweite passt auch mal wieder hervorragend zur Geschichte. Die Geschichte ist … … was anderes als die normalen Jugendbücher. Es hat zwar auch seine leichten Fantasy-Elemente, aber die halten sich in Grenzen. Der zweite Band setzt nach Finns Entkommen aus dem Gefängnis an. Ich brauchte kurz eine Weile, um wieder in die Geschichte rein zukommen, denn das ganze ist jetzt auch schon wieder 3 Jahre her, seit ich Band 1 las. Ereignisse werden nicht, wie in anderen Büchern, immer nochmal grob zusammen gefasst. Der Schreibstil ist sehr bildhaft. Ich kann mir immer sehr gut die zwei Welten vorstellen und kann auch die Angst der Charaktere nachvollziehen. Die Geschichte wechselt zwischen den Sichtweisen aus Attia und Keiro aus dem Gefängnis und Finn und Claudia im „Außerhalb“ Finn versucht immer noch Keiro und Attia ins „Außerhalb“ zu befördern, bekommt es aber dort mit anderen Problemen zu tun, weshalb sich die Rettungsaktion etwas verzögert. Das Buch ist spannend geschrieben, aber nicht so, dass ich den unbändigen Drang verspürt habe weiter zu lesen. Was mich irritiert hat, dass Finn immer davon redet, er will Keiro befreien, aber Attia, die in Band 1 noch so wichtig für ihn erschien, rückt hier mehr und mehr in den Hintergrund aus seiner Sicht. Die Geschichte geht in einem guten Tempo voran und wir erfahren immer mehr über das Geheimnis des Gefängnisses, aber nicht genug. Mir reicht am Ende diese Auflösung nicht wirklich. Und doch gefällt es mir so, wie es endet. Ich habe eine relativ gespaltene Meinung, weil mir das Ende und die Wendung darin zu plötzlich kam. Es wurde mir zu schnell abgehandelt. Irgendwas hat diesem Buch gefehlt. Trotzdem mochte ich das weitesgehend offene Ende. Ich muss ehrlich sagen, dass mir Band 1 besser gefallen hat. Die Charaktere sind … … mir nicht ans Herz gewachsen. Ich konnte Claudia in einigen Sachen nicht verstehen und auch mit Attia konnte ich mich überhaupt gar nicht identifizieren. Ich mochte Keiro. Irgendwie. Finn war durchgängig sympathisch und seine Handlungen konnte man auch nachvollziehen aufgrund seiner Vergangenheit. Außerdem finde ich den Namen wunderschön. Abgesehen davon finde ich seine Ecken und Kanten einfach liebenswürdig. Ja, die anderen Protagnisten waren auch nicht perfekt, aber die hatten nicht diese Sympathie. Der Hüter ist wie eh und je geheimnisvoll geblieben und den einzigen, den ich auch noch sehr mochte war Jared, ein Gelehrter und enger Freund bzw Lehrer von Claudia. Ich habe ihn mir aufgrund seiner Gebrechen immer sonst wie alt vorgestellt, dabei ist er noch nicht mal 30! Empfehlung? Muss man nicht gelesen haben. Leute, die gerne was anderes mal lesen möchte, außer den diesen typischen Fantasy-Quatsch ist hier sehr gut aufgehoben. Mein Gesamtfazit… … es war eine gute Geschichte, die durchaus ihre Reize hin und wieder hat, aber ich finde, dass man im 2. Band wirklich noch mehr aus der Geschichte hätte rausholen können. 3 von 5 Chaospunkten

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  • Kein guter Abschluss der Reihe

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    MaryKate

    MaryKate

    25. March 2016 um 18:49

    Klappentext: Er ist endlich frei, doch sein Herz bleibt gefangenFinn ist aus Incarceron entkommen, doch seine Freunde Keiro und Attia sind noch immer hinter dessen Mauern gefangen. In der so genannten Freiheit ist nichts so, wie Finn es erwartet hat - und beinahe zu spät wird ihm bewusst, dass sein Leben noch immer ebenso sehr in Gefahr ist wie während seiner Haft. Keiro und Attia suchen derweil nach Sapphiques Handschuh, der die Flucht aus Incarceron ermöglichen soll. Das Gefängnis selbst hat währenddessen für sich einen Körper erschaffen. Denn auch Incarceron will in die Freiheit gelangen, genau wie einst Sapphique - der einzige Gefangene, den Incarceron je geliebt hat. Finn ist mit Claudia Hilfe aus Incarceron entkommen und muss sich an das Leben Außerhalb gewöhnen. Leider ist es nicht so perfekt wie er sich vorgestellt hat. Er ist auf den Könglichen Hof gekommen und muss mit Lügen,Intrigen und dem vorgespielten Gehabe der Höflinge im Palast zurecht kommen. Claudia hilft ihm so gut es geht sich bei Hofe einzugewöhnen und hilft ihm auch seine Freunde die noch in Incarceron gefangen sind zu befreien. Als  Finn herausfindet das er der vermisste Prinz ist muss er sich bei Hofe noch mehr anstrengen um den Kronrat von sich zu überzeugen.  Bis aufeinmal noch ein anderer Junge bei Hofe auftaucht und behauptet er sei der echte Prinz.  Beide werden vom Rat befragt die dann ihr Urteil verkünden wollen.  Die Königin versucht weiterhin den Rat davon zu überzeugen da er falsche Prinz der echte ist und das mit allen Mitteln. Sie versucht auch alles, das Finn und Claudia ihre Freunde aus Incarceron befreien können.  Sie schickt Claudias Meister Jared in die Akademie um dort nachzuforschen wie seine Krankheit heilen kann.  Er sucht aber nach etwas anderem, nach einem Hinweis wie man Incarceron vernichten kann. Man kommt gut in die Geschichte rein nur dann wird es zäh und etwas langweilig.  Zum Ende hin wird es zwar besser, doch leider bleibt es eintönig und es kommt wenig Abwechslung auf. Man findet zu den einzelnen Charakeren zwar leichten Zugang es wäre aber besser gewesen wenn der Erzählstil aus der Ich Perpektive erzählt werden würde. Man springt immer zwischen verschiedenen Orten hin und her, was etwas verrwirrrend ist. Ich hätte mir etwas mehr Strukur gewünscht damit es schlüssig ist und greifbar. Ich finde ist  kein gelunger Abschluss der Reihe es ist nicht recht rund am Ende finde ich. Wenn das nicht so stört hat mit dem Buch seine Freunde. Trotzdem hätte ich mir einen besseren Abschluss der Reihe gewünscht.

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  • Sapphique- Fliehen heisst leben

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    24. March 2016 um 17:42

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber soweit möglich spoilerfrei ;) Der erste Band habe ich erst vor kurzem gelesen und war trotz einiger Schwächen doch recht begeistert umso neugieriger war ich nun auf die Fortsetzung.Wie schon beim Vorgänger haben wir es hier wieder mit zwei Perspektiven zu tun, was sicher bezüglicher der ganzen Thematik Sinn macht. Man kriegt auch nie ein Durcheinander und die Übergänge habe ich diesmal als harmonischer empfunden.Den Schreibstil mochte ich auch wieder ganz gerne, allerdings war er mir zeitweise doch etwas zu ausschweifend, so dass sich die Handlung oft zog und bei mir zu einer Langatmigkeit führte.Allgemein konnte mich die Geschichte viel weniger packen und fesseln als noch im ersten Band, obwohl es durchaus zu abenteuerlichen Erlebnissen kam, fehlte mir trotzdem irgendwie die Spannung. Auch viel es mir schwer mitzufiebern, da mich die Charaktere zunehmend auf Distanz hielten, ja teilweise war mir ihr Schicksal sogar gleichgültig.Ebenso war ich enttäuscht, dass ich über das Ausserhalb fast gar nichts erfahren habe.Alles in allem muss ich gestehen, dass mich die Fortsetzung leider nicht überzeugen konnte.Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn die Autorin " Incarceron" noch etwas ausgebaut hätte und es ein Einzelband geblieben wäre!Ich vergebe hiermit 3,5 Sterne

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  • Leider etwas langweilig

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    Yunika

    Yunika

    29. July 2015 um 15:38

    Die Grundidee dieser Geschichte fand ich schon im ersten Band sehr interessant und faszinierend. Ein in sich selbst abgeschlossenes Gefängnis, das selber Gefühle hat, das aber eigentlich als Paradies und nicht als Gefängnis angesehen wurde. Die Umsetzung ist ganz gut gelungen und die Idee gut ausgearbeitet. Mir jedoch war dieses Buch etwas zu langweilig, denn es ist gefühlt immer das Gleiche passiert: durch eine Intrige geht ein Plan schief, bzw ein Hinterhalt vereitelt einen Plan. Das ganze Buch strotzt vor Intrigen und Hinterlistigkeit, dass es mir keinen Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen. Das Ende war zwar spannend, aber irgndwie habe ich mir das Ende anders vorgestellt und es hat mich nicht zufrieden gemacht, ich hätte es mir spektakulärer vorgestellt. Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen. Die Wortwahl war passend und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Mir hat jedoch eine winzige Kleinigkeit gefehlt, denn der gewisse Funken ist nicht übergesprungen. Claudia fand ich etwas nervig. Sie wirkt etwas egoistisch. Sie versucht alles, damit Finn auf den Trohn kommt und sie Caspar nicht heiraten muss. Teilweise ist sie nicht ehrlich, fordert dies jedoch von den anderen. Sie wirkt etwas unschlüssig, als der Doppelgänger aufgetaucht ist und achtet nicht darauf, dass sie Finn verletzt. Trotz ihrer schlechten Eigenschaften ist sie gut durchdacht und die Autorin hat sich viele Gedanken um Claudia gemacht. Finn ist ein sehr loyaler Mensch. Auf mich wirkt er wie eine Marionette ohne wirkliche eigene Gedanken, ausser dass er Attio und Keiro aus dem Gefängnis holen möchte. Er wirkt unbeteiligt und lebt einfach mit. Keiro fand ich etwas nervig. Er ist arrogant und denkt er ist der Tollste und Beste. Um die Menschen um sich herum macht er sich kaum Gedanken, auch wenn das nur Schau sein soll. Das kommt aber nicht gut rüber. Attia ist die Einzige, die mir sympathisch war. Sie war ehrlich und hat sich um alle gesorgt. Sie ist nur etwas unter gegangen. Zusammengefasst kann ich sagen, dass dies ein Buch ist, bei dem man merkt, dass sich die Autorin Gedanken um das Buch gemacht hat und sich viel Mühe gegeben hat. Für mich war dieses Buch jedoch nichts und mir hat es nicht gefallen. Incarceron hat mir gut gefallen und vielleicht bin ich deswegen mit zu hohen Erwartungen an das Buch gegangen.

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  • Ein sehr gelungener Auftakt

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    dieDoreen

    dieDoreen

    11. June 2015 um 22:16

    Finn konnte aus Incarceron fliehen und muss sich jetzt der Welt "Außerhalb" stellen. Doch da ist nichts so wie er es sich vorgestellt hat. Er muss feststellen, dass sein Leben weiterhin in Gefahr ist und er versucht mit Hilfe von Claudia den Thron zu sichern. Gleichzeitig suchen im Gefängnis Attia und Keiro nach einem anderen Ausgang. Dabei soll ihnen Sapphiques Handschuh einen Fluchtweg zeigen."Sapphique-Fliehen heißt leben" bildet den Abschluss des Zweiteilers um das Gefängnis Incarceron. Die Perspektiven wechseln wie schon im ersten Teil zwischen Außerhalb und Innerhalb. Jedes Kapitel endet mit einem Cliffhänger was ordentlich für Spannung bis zum Schluss sorgt. Im Gegensatz zum Ersten Teil kam ich diesmal sofort in die Geschichte rein, wusste ich doch, dass die Story sehr fantasievoll ist. Ich mag den Schreibstil der Autorin und ich konnte gar nicht anders als Seite um Seite zu verschlingen. Kurz mal Luft holen war eigentlich unmöglich während des Lesens. Alles spitzt sich auf das große Finale zu, welches in einem perfekten Schluss endet. Als Leserin blieben bei mir keine Fragen mehr offen und ich kann die Reihe jedem empfehlen, der auf der Suche nach der etwas anderen Dystopie ist. Ich kenne nichts vergleichbares und war von der actionreichen Geschichte völlig gebannt.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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  • Rezension zu Sapphique: Fliehen heißt leben von Catherine Fisher

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2014 um 17:11

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Nach “Incarceron: Fliehen heißt sterben” bringt Catherine Fisher mit “Sapphique: Fliehen heißt leben” ihre Dilogie zu einem gelungenen Abschluss. Bereits am ersten Band hat mich die ziemlich ausgefallene Mischung aus Steampunk, Dystopie und Fantasy gereizt und auch Band 2 kann diese Fasziniation aufrecht erhalten. Der Wiedereinstieg in die Geschichte ist mir nicht schwer gefallen und schnell ist man wieder mitten im Geschehen. Und das hat es in sich und zwar auf allen Ebenen. So warten jede Menge Überraschungen auf den Leser, sowohl in Bezug auf die Handlung als auch im Hinblick auf die Charaktere. Es gibt immer wieder Twists und Wendungen, die die Handlung komplett auf den Kopf stellen und die Charaktere zeigen Seiten von sich, die man so gar nicht erwartet hätte und doch schafft die Autorin es zum Ende hin alle offenen Handlungsstränge zu vereinen, alle Fragen zu klären und das Buch zu einem rundum gelungenen Abschluss zu bringen. Gleichzeitig bleibt aber auch noch einiges offen, das man sich als Leser selbst noch einiges ausmalen und vorstellen kann, was nicht schwer fällt, denn Catherine Fishers Schreibstil und ihre Liebe zum Detail, die einmalige Atmosphäre, die sie beim Beschreiben der Welt von Incarceron & Sapphique erschafft, erwecken diese schnell vorm inneren Auge des Lesers zum Leben. Alles in allem ein super Abschluss einer sehr gelungenen, innovativen Dilogie. Eine dicke Empfehlung für alle, die diese Mischung aus Steampunk, Dystopie und Fantasy genau so reizt wie mich.

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  • Absolut lesenswerte Fantasygeschichte

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    AnnaBerlin

    AnnaBerlin

    Inhalt: Finn ist die Flucht aus Incarceron gelungen, doch sein Eidbruder Keiro und Attia sind weiterhin im Inneren. Doch auch die Welt „Außerhalb“ ist nicht das Paradies, das er sich erhofft hat. Die Intrigen in Außerhalb spitzen sich zu, während in Incarceron selbst alle Kräfte nach Innen sammeln. Die Suche nach dem Handschuh Sapphiques hat begonnen und ebenso der Kampf um Freiheit – für jeden…  Die Situation spitzt sich zu! Nachdem die ersten Seiten wieder benötigt wurden, um erst einmal in die Geschichte einzutauchen, ist man abschließend wirklich gefangen. Man denkt, man kennt die Charaktere und doch überraschen sie einen immer wieder. Jede neue Wendung hat alles wieder gedreht und doch fügen sich alle Fäden zusammen und die Autorin schafft es wirklich, die ganze Geschichte rund zu machen. Man rätselt, wer Sapphique ist, wer Finn wirklich ist und überhaupt, wie ist mit Incarceron weitergeht. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und baut durch die wechselnden Perspektiven viel Spannung auf. Die Charaktere aus Band 1 bekommen noch mehr Tiefe und wirken absolut nicht farblos, sondern bestechen durch Schattierungen, so dass man nie weiß, wem man trauen kann.  Das Ende überzeugt mit viel Komplexität und einer guten Auflösung, wenn auch, dass es recht offen gehalten wurde. Viele Dinge dürfen wir uns nun in unserer eigenen Fantasie vorstellen und um es komplett greifen zu können, sollte man das letzte Kapitel am besten zweimal lesen. Es passiert so viel und diese Welt ist wirklich sehr komplex und wirklich fantasievoll, so dass man auch auf jedes kleine Detail achten sollte. Die Autorin hat es bei mir aber immer geschafft, dass ich mir diese Welt wirklich vorstellen konnte. Ich sah die kalten Metallwände des Gefängnisses, die großen Ebenen. Ich sah auch die Welt Außerhalb, die Paläste, den Prunk und die Illusion, die es ist. Wahnsinn – wirklich! Sie beschreibt es bildlich, ohne sich in Details zu verlieren. Der Spannungsbogen steigt immer mehr an, bis er am Ende kaum noch auszuhalten ist und man einfach nur noch wissen will, wie alles aufgelöst wird. Mein Fazit: Aber sowas von lesenswert – diese komplexe Fantasywelt bekommt von mir den Favoritenstatus! Ich bin von der Idee und der Umsetzung begeistert. Hier trifft eine tolle Idee auf einen tollen Schreibstil, der dafür sorgt, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Die Welt ist komplex, aber verständlich und bekommt viel Tiefe. Für Fans von besonderer Fantasy, die sich auch absolut andere Welten, gut vorstellen können und möchten, eine ideale Lektüre. 

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    • 5
    parden

    parden

    21. August 2014 um 06:40
  • 3,5 - Guter Dilogieabschluss, aber nicht besser als der Vorgänger

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    08. August 2014 um 16:23

    Buchgestaltung Die deutsche Aufmachung von Sapphique gefällt mir (wie auch beim ersten Teil) sehr viel besser. In meinen Augen sind die Farben beim Original nicht ganz so stimmig und außerdem passt ein zweiter Schlüssel viel besser als ein Schloss, zumal keines der beiden Motive jetzt wirklich eine mega wichtige Rolle spielen. Sapphique ist der Name des ersten Gefangenen, der Incarceron besiegt hat und dieser nimmt einen großen Teil der Handlung ein, weshalb der Titel echt super passt. Meinung Nach Incarercon war ich mir gar nicht so sicher, was in dem zweiten Teil noch passieren würde. Ich meine, ein paar der Handlungen mussten einfach fortgesetzt werden und auf bestimmte habe ich mich auch sehr gefreut, aber im Großen und Ganzen konnte mich die Autorin sehr oft positiv überraschen. Attia und Keiro wurden von Finn bei seiner Flucht zurückgelassen und genau an diesen beiden hing in diesem Teil mein Herz am meisten. Bisher waren sie für mich eher Nebencharaktere gewesen, die ganz OK waren, aber hier gefielen mir die Szenen mit den beiden wahnsinnig gut. Man müsste ja auch meinen, dass es irgendwie langweilig wäre wieder davon zu lesen, wie das lebende Gefängnis seine Insassen seinen Willen unterwirft, aber das war nicht der Fall. In Sappique gab es viele neue Seiten von diesem schrecklichen Ort zu sehen und dadurch wurde es ziemlich spannend. Finn und Claudia hingegen müssen sich draußen einer Menge Probleme stellen. So war das ganze Rätsel um die Sache mit dem Prinzen ein zentraler Punkt, aber auch die Veränderungen in der Gesellschaft und natürlich die vielen Konflikte, die Band eins so stark gemacht haben. Während die beiden versuchen Pläne zu schmieden, um ihren Freunden zu helfen und die Ungerechtigkeiten zu beenden, passiert auch allerhand in ihrer Beziehung. Im Gegensatz zu Band eins konnte ich hier auch mehr nachvollziehen, wieso beide denn nun zusammen waren. Zuvor hat mir irgendwie etwas mehr Persönlichkeit gefehlt. Durch den Einsatz der beiden und ihre Gefühle, die dieses mal etwas offener beschrieben wurde, hatte ich den Eindruck, eine Entwicklung mitverfolgen zu können. Besonders Finn wurde mir immer sympathischer. Claudia ist da aber immer noch so eine Sache gewesen. Ich verstehe, dass sie ihr Image und ihre Gewohnheiten nicht einfach so ablegen konnte, aber dennoch hat mich die stellenweise Oberflächlichkeit an ihr sehr genervt. Obwohl die Figuren oft in Lebensgefahr stecken, es wild und rasant zugeht, so hat das Buch auch seine Längen. Wenn ich beide Teile so vergleiche, sehe ich nämlich auch irgendwie die exakten Schwächen der Romane. Das liegt natürlich zum einen an dem Stil der Autorin, der ab und an etwas ausschweifend wird und mich dann mit ihrer Erzählweise nicht komplett packen konnte. Zum anderen daran, dass es immer wieder diese kleinen Längen gab, welche den Plot gestreckt haben, wo er zuvor noch sehr flüssig und angenehm zu verfolgen war. Durch die langen Dialoge und die Handlung, die öfter mal stehen blieb, stockte ich eben auch beim Lesen. Großer Pluspunkt war aber hier, dass man auch mehr vom Setting mitbekommt. Dieser Mix aus Dystopie und Fantasy ist sehr facettenreich und einzigartig gewesen und es gab viele Kapitel, in denen ich mich kaum mehr los reißen konnte. Besonders die Art und Weise, wie man hier mehr das große Ganze betrachten konnte, gefiel mir. Es ging eben nicht mehr nur um die Geschichte eines Jungen, der fliehen wollte und eines Mädchen, dass mehr von der Welt sehen wollte. Es ging auch viel um Moral und den Kampf für etwas, bei dem man mit seiner Überzeugung dahinter stehen kann. Die vielen Konflikte und Probleme, die sich für die Protagonisten auftun und auch die Suche nach Sapphique waren nicht immer leichter Tobak. Dank des erneuten Perspektivenwechsels gibt es auch wieder die gewohnte Abwechslung zu spüren, die einhergeht, wenn man mehrere Handlungsstränge zusammen verfolgen kann. Dann das Ende...ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten soll, aber enttäuscht hat es mich nicht. Es war auf eine sehr komplexe Weise erklärt und erzählt und ich verstehe auch, dass manche damit nicht zurecht kommen werden. Man muss schon offen sein und hinter den Horizont einer gelesenen Geschichte blicken können, damit man damit zufrieden sein kann. Fazit Sapphique war ein guter und solider Abschluss der Incarceron Dilogie. Wer Band eins mochte, wird Band zwei lieben und diejenigen, die damals schon etwas zwiegespalten waren, werden hier etwas mehr überzeugt. Ich finde es gut, dass die Bände sich so ebenbürtig sind und mir beide fast gleich gut gefielen. Das sorgt dann aber auch leider dafür, dass ich die selben Schwächen in der Handlung und den Charakteren gesehen habe. Dennoch war es ein spannendes Abenteuer mit einer bis heute einzigartigen Idee, auf das man sich definitiv einlassen sollte.

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  • Toller Abschluss

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    Lesemaus-M

    Lesemaus-M

    05. August 2014 um 15:15

    Klappentext/Inhalt: Finn ist aus Incarceron entkommen, doch seine Freunde Keiro und Attia sind noch immer hinter dessen Mauern gefangen. In der so genannten Freiheit ist nichts so, wie Finn es erwartet hat - und beinahe zu spät wird ihm bewusst, dass sein Leben noch immer ebenso sehr in Gefahr ist wie während seiner Haft. Keiro und Attia suchen derweil nach Sapphiques Handschuh, der die Flucht aus Incarceron ermöglichen soll. Das Gefängnis selbst hat währenddessen für sich einen Körper erschaffen. Denn auch Incarceron will in die Freiheit gelangen, genau wie einst Sapphique - der einzige Gefangene, den Incarceron je geliebt hat. Meine Meinung: Der erste Band hat sehr spannend geendet und ich wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Im Juli bin ich endlich dazu gekommen den zweiten Band 2 zu lesen und ich muss sagen ich bin positiv überrascht. Er hat mir unglaublich gut gefallen und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Finn ist endlich aus Incarceron entkommen aber er kann diese Freiheit einfach nicht richtig genießen, da seine Freunde immer noch in Incarceron sind. Er will sie endlich befreien aber dies scheint unmöglich. Außerdem ist sein Leben außerhalb von Incarceron auch nicht gerade ungefährlich und er muss sich wirklich einigen Herausforderungen stellen. Anfangs hat mir Finn nicht so gut gefallen, da er total anders auf einmal war. Nach und nach konnte ich aber seine Entwicklung nachvollziehen und von Seite zu Seite hat mir Finn wieder besser gefallen. Claudia hat eine wirklich tolle Entwicklung hingelegt. Sie ist nicht mehr dieses verwöhnte Mädchen wie zu Anfang in Band eins. Sie nimmt ihr Schicksal an und versucht Finn so gut es geht zu helfen. Außerdem hat sie auch noch andere Probleme wie beispielsweise, dass ihr Vater weg ist. Wird sie Finn helfen können? Wird sie ihren Vater wieder bekommen? Dies müsst ihr unbedingt selber lesen. Mit dem ersten Teil hatte ich ja wirklich Schwierigkeiten. Ich konnte mir das Gefängnis nicht vorstellen usw. Deshalb hatte ich auch ein bisschen Angst vor den zweiten Teil. Als ich die ersten Seiten gelesen habe, konnte mich das Buch sofort in einen Bann ziehen. Auf einmal konnte ich mir alles super gut vorstellen und konnte somit das Buch wirklich genießen. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Mit dem Ende kann ich super leben und es ist wirklich ein toller Abschluss. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich leider. Mir hat ein bisschen die Liebesgeschichte gefehlt bzw. das diese endlich mal mehr aufkommt. Das fand ich wirklich etwas schade. Fazit: Anfangs hatte ich ein bisschen Angst vor der Fortsetzung, da ich mit Band 1 einige Probleme hatte aber diese Angst war total unbegründet. Von der ersten Seite an, konnte mich dieses Buch packen. Es wurde von Seite zu Seite besser. Es gab viele Gefahren, Intrigen und Hindernisse für die Charaktere. Außerdem vollzieht jeder von ihnen eine tolle Entwicklung. Mit dem Ende kann ich auf jeden Fall so leben. Leider muss ich einen halben Engel abziehen, da die Liebesgeschichte nicht ganz so vorhanden war und dies fand ich wirklich schade. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 4,5/5 Schreibstil: 5/5 Gesamtpaket: 4,5 /5 4,5 von 5 Sterne

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  • Ein gelungener Abschluss!

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    Alathaya

    Alathaya

    03. August 2014 um 18:46

    Finn alias Prinz Giles ist es gelungen dem Gefängnis zu entkommen doch auch AUSSERHALB geht es für ihn nicht so weiter, wie er es sich gewünscht hat. Bei Königin Sia ist er mehr als unerwünscht und da er sich kaum an etwas vor seiner Zeit im Gefängnis erinnern kann kann er das Volk nicht von sich überzeugen und sät auch bei Claudia Zweifel. Dass plötzlich ein zweiter Prinz Giles auftaucht, der im Gegensatz zu Finn über die wichtigen Erinnerungen verfügt, ist da natürlich alles andere als günstig... Keiro und Attia schlagen sich währenddessen weiterhin in Incarceron durch und begeben sich auf die Jagd nach Sapphiques legendärem Handschuh. Aber Incarceron verfolgt weiterhin seine eigenen Interessen und hat den Entschluss gefasst sich einen Körper zu erschaffen und sich so über seine eigenen Grenzen hinaus zu bewegen. Der zweite Teil schließt direkt an die Geschehnisse des ersten an und legt ein unglaubliches Tempo vor. Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und sehr packend. Die bildhafte Sprache hat dafür gesorgt, dass mich das Buch nicht mehr los gelassen hat. "Einst war das Gefängnis von großer Schönheit. Liebe war sein Programm. Aber vielleicht waren wir zu hart für die Liebe. Vielleicht haben wir zu viel verlangt. Vielleicht haben wir das Gefängnis in den Wahnsinn getrieben." Diesmal erlebt man das Innere des Gefängnisses in erster Linie aus der Sicht von Attia und Keiro, die so einiges in Kauf nehmen, um an Sapphiques Handschuh zu gelangen. Während Attia Finn voll und ganz in seinem Tun vertraut ist Keiro enttäuscht und aufgebracht, weil er glaubt, Finn hätte sie im Stich gelassen. Besonders gut gefallen haben mir auch die Passagen mit Jared, der ein vielschichtiger und undurchsichtiger Charakter und gleichzeitig Claudias engster Vertrauter ist. Außerdem erfährt man endlich mehr über das Gefängnis an sich und sein Vorhaben, sich einen eigenen Körper zu erschaffen. "Wenn ich mit dem Gefängnis spreche, überfällt mich immer häufiger ein Gefühl des Entsetzens. Meine Geheimnisse wirken nichtig und erbärmlich. Ich beginne zu fürchten, dass Incarceron sogar bis tief in meinen Geist schauen kann." In der Fortsetzung überschlagen sich die Ereignisse förmlich und die Luft steht vor lauter Spannung. Es hat mir sehr gut gefallen, wie die beiden Erzählstränge beim großen Showdown zusammenlaufen und ein für mich unerwartetes aber schlüssiges Ende ergeben haben. Manche Fragen bleiben zwar offen, aber das macht auch nichts, denn so bleibt noch Spielraum für eigene Gedanken. Abschließend kann ich nur sagen, dass mich der zweite Teil mindestens genauso überzeugt hat wie „Incarceron“. Catherine Fisher hat mit ihrer ungewöhnlichen Idee des Gefängnisses eine wirklich tolle Welt erschaffen, die in keinem Regal fehlen sollte!

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  • tolle Mischung aus Intriegen und lebedigem Gefängins

    Sapphique - Fliehen heißt leben
    Chiawen

    Chiawen

    30. July 2014 um 17:30

    „Sapphique – Fliehen heißt Leben“ von Cathrine Fischer ist der zweite und letzte Teil der Incaceron-Reihe.   Finn ist Außerhalb bei Claudia und möchte eigentlich kein König sein. Doch das Leben seiner Freunde in Incarcero steht auf dem Spiel, wenn er es nicht wird. Nur hat die Königin eine Intrige gesponnen im dies zu verhindern. Attia und Keiro versuchen selbst einen Weg aus dem Gefängnis zu finden und lassen sich auf das heimtückische Gefängnis ein, welches selber fliehen möchte.   Claudia und Finn müssen sich den Intrigen am Hof stellen. Claudia meistert dies recht souverän und bleibt sich treu. Finn hingegen ist noch zu sehr vom Leben im Gefängnis geprägt und noch recht naiv, dass es ihm schwer fällt sich zu behaupten. Doch beide müssen wachsen um dem Stand halten zu können.   Von Attia erfährt man in diesem Teil mehr, denn sie ist am Anfang ohne Keiro unterwegs. Sie tut alles um zu überleben, ist dabei aber nicht so skrupellos wie Keiro. Sie bleibt eigentlich nur bei ihm, weil Finn ihn suchen wird.   Es fängt wieder im Gefängnis an und der Leser bekommt einge Details erst später, aber so wird die Show des Dunklen Magiers Rix richtig spannend. Auch wird wieder abwechseln aus Incarceron und Außerhalb berichtet.   Die Intrigen am Hof sind etwas spannender und fesselnder als die Suche in Incaceron nach einem Ausgang. Doch diesmal ist die Handlung ausgeglichener als im ersten Teil und flüssiger zu lesen, so dass der Leser diesmal mehr mit reingezogen wird. Claudia bleibt weiter sympathisch, Finn muss über seinen Schatten springen und Attia wird dem Leser auch näher gebracht.   So einige Geheimnisse werden gelüftet. Es gibt einige schöne wenn auch überraschende Wendungen. Der Leser kommt auf seine Losten.     Nach Incarceron war ich gespannt wie es weiter geht. Sapphique hat mich begeistert und ist in meinen Augen viel besser als der erst Teil. Attia wurde mir noch sympathisch und so hatte ich auch einen Sympathieträger Innerhalb.   Es gibt 5 von 5 Wölfen.

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