Catherine Huber

 4,7 Sterne bei 14 Bewertungen
Autorin von Springerkind.
Autorenbild von Catherine Huber (©Loopix Media Consulting)

Lebenslauf

Bevor ich zu schreiben begann, habe ich mich erst mal in der großen, weiten Welt umgesehen. Mit im Gepäck war viel Paris und noch mehr New York. Irgendwann folgte das Rückfahrtticket nach Österreich, immerhin wollte mein Studium auch mal abgeschlossen werden.

Von da an gab es PR und Marketing, Karrierepläne und lange Büroabende. Aber vor allem gab es Eines: Ich entdeckte meine Liebe zu den Worten. Von da an haben die Buchstaben und ich beschlossen, alle weiteren Wege gemeinsam zu gehen.

So wurde ich Werbetexterin und Autorin.

Alle Bücher von Catherine Huber

Cover des Buches Springerkind (ISBN: 9783990846971)

Springerkind

 (14)
Erschienen am 03.05.2019

Neue Rezensionen zu Catherine Huber

Cover des Buches Springerkind (ISBN: 9783990846971)
CatiLesemauss avatar

Rezension zu "Springerkind" von Catherine Huber

Wenn ein Gedanke reicht, um überall auf der Welt zu sein.
CatiLesemausvor 5 Jahren

Zum Inhalt (Klappentext):

Wenn ich dir sage, dass ich mich an jeden Ort dieser Welt denken kann, würdest du mir glauben?

Emma ist anders, sie erfährt, eine Springerin zu sein. Nur ein einziger Gedanke genügt, um sie an ferne Orte zu versetzen. Von diesem Zeitpunkt an gleicht ihr Dasein einem endlosen Abenteuer. Nur allzu klar, dass ihr Leben mit einem Mal auf dem Kopf steht. Aber da wendet sich plötzlich das Blatt, denn das Springen hat seinen Preis und die Schwelle zu einem verbotenen Kreis ist nur einen Wimpernschlag entfernt.

Meine Meinung:

Vorweg möchte ich anmerken, dass ich das Buch durch eine Leserunnde erhalten habe, da ich die Beschreibung des Buches recht interessant fand.

Der Einstieg in das Buch gelingt auch recht leicht. Es ist gut geschrieben und man kann leicht eine Verbindung zur Protagonistin Emma aufbauen. Wir begleiten Emma in ihrer neuen Heimat in Wien. Es kommen auf sie die typischen Probleme eines Teenagers zu, der an einem neuen Ort ist: Sie muss neue Freunde finden und dann ist noch dieser süße Junge...
Recht schnell zeigt sich aber, dass an dieser Jungsgruppe, wo auch Emmas Schwarm zu gehört, irgendetwas seltsam ist. Später stellt sich sogar raus, dass Emma die gleichen Fähigkeiten wie sie besitzt: Alleine mit ihrer Gedankenkraft kann sie zu jedem Ort der Welt springen. Eine wirklich tolle Fähigkeit, die aber auch schnell für Schlechtes benutzt werden kann.

Schnell wird klar, dass Emma einen eigenen Kopf hat und sie nicht viel sagen lässt. Dabei hat sie eine tolle Familie, findet eine tolle neue beste Freundin und auch im Liebesleben sieht es gut aus. Gegen Ende sieht es leider nicht mehr ganz so rosig aus. Was da genau passiert, müsst ihr selbst Lesen.

Bei dieser Geschichte fand ich dann doch, dass das eine oder andere zu leicht gelöst wurde. Auch einige Handlungen waren für mich nicht ganz logisch. Sie wurden eindeutig eingebaut, damit die Spannung größer ist, aber bei mir hat das zu Fragezeichen in meinem Kopf geführt. Auch fand ich schade, dass Emma so wenig zum reinen Vergnügen gesprungen ist bzw. diese Stellen soäter in der Geschichte nicht mehr wirklich beschrieben wurden. Da hatte ich mehr Situationen erhofft.

Das Ende ist ein wenig offen, sodass ein zweites Band nahtlos dran schließen kann.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Buch eigentlich eher im okay Bereich fällt. Das liegt aber letztendlich mehr daran, dass das Buch einfach nicht das richtige Genre für mich ist. Ich bin doch ein bisschen zu alt für ein solches Buch. Die Idee und die Umsetzung ist aber insgesamt ganz gut, von daher bin ich bei der Bewertung nicht so streng. Ich bin mir sicher, dass es für Jugendliche eine sehr spannende Geschichte ist, mit denen die sich besser identifizieren können.

Cover des Buches Springerkind (ISBN: 9783990846971)
Hannah-Lenas avatar

Rezension zu "Springerkind" von Catherine Huber

Die Gabe des „Springens“- Ein Spiel ohne Grenzen?
Hannah-Lenavor 5 Jahren

Die 16jährige Emma ist in New York aufgewachsen, ihre Wurzeln mütterlicherseits liegen jedoch in Österreich.
Aus beruflichen Gründen zieht die Familie nun dorthin.
Die neue Schule hält für Emma nicht nur Lernstreß bereit, sondern beschert ihr bereits am ersten Tag eine neue beste Freundin.
Durch Zufall macht Emma bald eine überraschende Entdeckung.
Sie ist eine Springerin.
Allein mit der Kraft ihrer Gedanken kann sie sich an jeden beliebigen Ort versetzen.
Begeistert nutzt Emma ihre neue Reisemöglichkeit für spontane Ausflüge.
Doch bald muß sie feststellen, dass diese Gabe auch negative Auswirkungen haben und zu einem gefährlichen Spiel werden kann.

Der angenehme und locker- leichte Schreibstil der Autorin hat mich schon nach wenigen Sätzen in die Geschichte eintauchen lassen.
Die Idee mit der Gabe des „Springens“ hat mich sofort begeistert und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Gekonnt steigert Catherine Huber langsam die Spannung.
Die Idylle zum Beginn des Buches, die faszinierenden Möglichkeiten des Springens , die neuen Freundschaften wiegen den Leser zunächst in Sicherheit.
Um so überraschter wird man als Leser getroffen, als sich die ersten negativen und gefährlichen Auswirkungen des „Springens“ zeigen und man sich fragen muß, wie weit man selbst bereit ist zu gehen und wo man seine eigenen Grenzen setzt.
Ich habe beim Lesen dem Ende des Buches entgegen gefiebert und wurde mit einem spannenden und dramatischen Showdown belohnt.
Der kleine Cliffhanger zum Abschluß macht neugierig auf den nächsten Teil und stellt schon neue Abenteuer in Aussicht.

Für diese unterhaltsame Mischung aus Romantik, Abenteuer und Gefahr vergebe ich gerne 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.

Cover des Buches Springerkind (ISBN: 9783990846971)
Buechergartens avatar

Rezension zu "Springerkind" von Catherine Huber

Freiheit und Fernweh; Schattenseiten und Gefahren – Erwartungen übertroffen!
Buechergartenvor 5 Jahren

INHALT:

Die Vorstellung sich in jedem Moment – innerhalb nur eines Wimpernschlages – an jeden vorstellbaren Ort dieser Welt denken zu können.

Für die 16jährige Emma wird dies zu ihrer neuen Realität, als sie erfährt, dass sie eine Springerin ist. Von diesem Zeitpunkt an wird ihr Leben zu einem Abenteuer. Nicht nur, dass sie eben mit ihrer Familie aus New York in eine ruhige österreichische Kleinstadt gezogen ist. Nicht nur, dass sie dort eine tolle neue Freundin findet und einen wunderbaren Jungen kennen lernt. Das Springen ist wie das Eintauchen in eine neue Welt. Einer Welt mit unglaublicher Freiheit, filmreifen Momenten, aber auch unbekannten Regeln, Gier und Geheimnissen…


EIGENE MEINUNG:

Die Gestaltung des Covers finde ich sehr ansprechend! Der Autorenname ist modern und charmant eingearbeitet. Weiter ist es sehr angenehm, dass keine Masse unterschiedlicher Schriftarten verwendet wird. Die Großbuchstaben des Titels wirken auf dem abgedunkelten Balken gut - das Herz lockert das Gesamtbild auf und bringt einen jugendlichen Touch ins Spiel! Besonders am Buchrücken finde ich es sehr fein eingearbeitet. Die Farben sind sommerlich und der Blick des Mädchens weg vom Leser regt die eigene Fantasie an! Auf der Rückseite zeigt sich ein etwas anderes Bild - trotzdem kein Gesicht! Insgesamt habe ich dadurch einen sommerlichen Jugendroman, mit Spannung, etwas Liebe und Fernweh-Gefühl erwartet!

Zu Beginn möchte ich gleich sagen, dass ich dachte es handle sich hier um einen Einzelband. Man kann ihn zwar als solchen lesen, aber das Ende ist doch auch so offen und viele Fragen nicht beantwortet, dass ein Folgeband sinnvoll erscheint.

Ich bin äußerst flott in die Geschichte hinein gekommen. Der Schreibstil ist dynamisch, flüssig und angenehm. Letztendlich bin ich, auf nur einen Nachmittag, durch das Buch geflogen!

Emma ist der Hauptcharakter, aus dessen Sicht die Geschichte größtenteils erzählt wird. Sie ist sympathisch, eine normale Jugendliche und findet an ihrer neuen Schule in Lina schnell eine tolle Freundin. Der Umzug, Schul- und Familienalltag werden thematisiert, hatten für mich aber keine übergeordnete Rolle. Nach kurzer Zeit kommen bereits einige Jungen ins Spiel und die Handlung nimmt an Fahrt auf. Die obligatorische Liebesgeschichte in deinem Jugendbuch lässt dann auch nicht mehr lange auf sich warten. An sich stört sie mich nicht, sie ist nicht handlungsbestimmend. Allerdings ging es mir (mal wieder) etwas zu schnell und in meinem Alter erscheinen einem einige Handlungen und Reaktionen – vielleicht als Jugendliche ganz natürlich – nicht mehr so logisch! ;)

Die große Spannung kommt natürlich dann auf, wenn es an die ersten Sprünge geht. Ich habe die Atmosphäre sehr genossen und hätte gerne noch mehr davon gehabt! Gerade die Hintergründe haben mich brennend interessiert und hier bleiben definitiv Fragen für den nächsten Teil offen. Ich war jedoch sehr froh, dass Emma kein kleines Häschen ist das alles einfach hinnimmt. Sie ist mutig und stellt Fragen. Allerdings nimmt dies gegen Ende etwas ab – ich hätte den Leuten Löcher in den Bauch gefragt und alles Erdenkliche angedroht, wenn mir nicht alles erklärt worden wäre…

Die Geschichte bietet im Anschluss noch einige Überraschungen, Verbündete, Gegenspieler und durchaus ein großes Ganzes! Insgesamt hat es mich sehr zum Nachdenken angeregt und als großen Pluspunkt einen Haufen Fernweh mit sich gebracht!

 

FAZIT:

Spannung, Liebe, Fernweh, Fragen der Moral und eine tolle Grundgeschichte! Zusammen mit guten Charakteren und einem sehr flüssigen Schreibstil habe ich diesen Auftakt auf einen Nachmittag verschlungen!

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Community-Statistik

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