Catherine Jinks Blutsbande

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Inhaltsangabe zu „Blutsbande“ von Catherine Jinks

Vampire sind romantisch, sexy, stark... Kompletter Unsinn! Vampire sind tot. Und wenn sie nicht gepfählt werden wollen, sollten sie aufhören, Menschen zu beißen, und lernen, ihre Sucht zu akzeptieren, regelmäßig ihre Selbsthilfegruppe aufsuchen und endlich anfangen, ihr »Leben« in den Griff zu kriegen. Nina, mit 15 gebissen, lebt bei ihrer Mutter (nicht gebissen). Sie hasst die Vampir-Selbsthilfegruppe, die sie einmal wöchentlich besuchen muss, und langweilt sich (wenn’s denn ginge) zu Tode. Und das wird voraussichtlich – nun ja – ewig so bleiben. Doch eines Tages kommt Bewegung in die blutleere Bande: Ein Gruppenmitglied wird durch eine silberne Kugel eliminiert. Mit Nina (die beweisen will, dass Vampire keine unfähigen Schlaffis sind), Dave und Pater Ramon an der Spitze machen sich die Mitglieder der Gruppe auf, den Vampirjäger zu jagen.

ziemlich witzige Idee

— CarlaAndrea

Bin mal gespannt, wie sich das noch entwickelt - bisher hat mich noch keine rechte Begeisterung gepackt, aber kann ja noch werden.

— lyroholisch

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  • Vampirsein ist nicht immer Toll

    Blutsbande

    Moorteufel

    17. June 2016 um 17:27

    Nina tristet mehr ihr dasein als Vampir.Gefangen in ihren jungen Körper,lebt sie weiterhin bei ihrer Mutter.Selbst wenn sie Nachts rausgeht,brauch sie eine Sonnenbrille,weil jede sonst so helle Lichtquelle ihre Augen zum tränen bringt.Sie lebt fast vegetarisch,was in ihren kreisen heißt,sie beißt keine Menschen,sondern ernährt sich von Meerschweinchen.Und sie trifft sich regelmäßig mit ihrer Selbsthilfegruppe.Wo sich die andern Vampire treffen um über ihre Probleme und sorgen zu diskutieren.Als dann eines Tages einer aus ihrer Mitte nicht auftaucht,und sie zu ihm nachhause fahren um nach den rechten zu sehen,finden sie nur noch seine Asche.Nun geht die Suche danach los,wer ihn auf den gewissen haben könnte.Und warum sie tun doch keinen Menschen was.Nina macht sich mit Dave und dem Priester,der die Gruppe bei den Besprechungen unterstützt.auf die Suche,als die Spur außerhalb des Heimatortes geht.Mal eine andere Sicht,wie es Vampiren gehen kann,und das sie auch mal Sorgen und nöte haben.Und unterhaltsamer,manchmal auch leichte Spannung.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    jimmygirl26

    27. January 2013 um 18:53

    Dieses Buch war leider wieder ein Fehlgriff, ich liebe Vampirgeschichten aber diese Vampire waren mir leider zu blöd, daher habe ich es abgebrochen. Nach vielen Jahren konnten sie sich mit ihrem Dasein immer noch nicht anfreunden. Da gibt es bessere Bücher mit denen ich meine Zeit nicht vergeude.

  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    Kaugummiqueen

    28. November 2012 um 21:26

    Inhalt Seit Nina mit 15 Jahren vor über 30 Jahren gebissen wurde, fristet sie ein tristes Dasein als Vampir. Von wegen unbeschreiblich schön und unglaublich stark - Vampire sind schwach, dauernd krank und sehen dementsprechend auch so aus. Und das schlimmste ist, dass Nina jeden Dienstag nachts mit anderen Vampiren die "Selbsthilfegruppe für abstinente Vampire" besuchen muss, die natürlich Pflicht ist. Denn die australischen Vampire ernähren sich nicht von Menschen- sondern von Meerschweinchenblut. Das Leben könnte also nicht langweiliger und elender verlaufen, bis ein Vampir aus ihrer Gruppe tot aufgefunden wird - mit einem Holzpflock durchstochen, was eine der wenigen Möglichkeiten darstellt, einen Vampir wirklich zu töten. Und weil sie alle so schwach sind und panische Angst haben, macht sich Nina mit Dave, einem anderen Vampir, und Father Rámon, einem katholischen Pfarrer, der die Selbsthilfegruppe leitet und kein Vampir ist, auf die Suche nach dem Mörder, der unglücklicherweise die Adressen von allen Vampiren besitzt. Meine Meinung Von diesem Buch erhoffte ich mir eine lustige Parodie, die mich herzlich zum Lachen bringt. Doch was das betrifft, wurde ich leider enttäuscht. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber wirklich lustig fand ich das Buch nicht. Klar, es war recht zynisch und ab und an, vor allem am Anfang, wo die Umstände erklärt wurden, musste ich ein paar Mal schmunzeln, aber das war es auch schon. Was nicht heißt, dass ich das Buch schlecht fand. Tatsächlich hat es mir sogar ganz gut gefallen, denn es war ein spannender "Thriller" mit kleinen Road-Trip Momenten, gefälligen Charakteren und ein wenig Nervenkitzel am Ende. Die Charaktere in dem Buch haben mir allesamt ziemlich gut gefallen. Nina als Protagonistin wirkte sehr sympathisch. Das Buch ist aus ihrer Sicht und in der Ich-Perspektive geschrieben. Sie leidet sehr darunter, ein Vampir zu sein, was ich dank ihrer Beschreibungen gut nachvollziehen konnte. Wer also durch Twilight und sonstige Vampirromane geblendet wurde, wird hier ein neues Bild finden: Nina beschreibt sich und die anderen als extrem blass und dürr, alle haben gebeugte Haltungen und ihnen ist ständig schlecht oder sie haben Kopfschmerzen. Ihre Augen fangen bei hellem künstlichen Licht sofort an zu bluten, ebenso wie die Ohren bei zu lauter Musik. Sie zerfallen bei Sonnenlicht zu staub und sind auch sonst recht schwach und unspektakulär. Um ihre Zeit zu vertreiben schreibt Nina unter einem Pseudonym eine Vampirreihe, in der die wunderschöne Zadia Bloodstone genau das verkörpert, was Nina und die anderen nicht sind: nämlich schön und stark und mutig. Ihre zynische Art hat mir gut gefallen, ebenso wie ihre Schlagfertigkeit und ihr teilweise aufkommender Mut. Ebenso mochte ich auch Ninas Mutter Estelle sehr gerne, die nun schon über 70, eine starke Kettenraucherin und immer noch sehr besorgt um Nina ist. Während andere Mütter oder Väter ihre infizierten Kinder verjagten (oder sogar dem Sonnenlicht aussetzten), hat Estelle ihre Tochter nie im Stich gelassen und sich immer um sie gekümmert. Dennoch ist sie kein liebevoller Mensch im eigentlichen Sinne: sie ist rau und kann auch sehr grob werden, wenn sie jemanden nicht mag, hilft in dem Buch den verängstigten Vampiren aber wo sie nur kann, auch wenn sie dabei immer grummelig ist. Alle Charaktere aufzuzählen wäre jetzt zu mühselig, bzw. würde zu lange dauern, aber alle hatten ihre schönen, skurrilen Eigenheiten, wie Gladys, die immer jammert; Birgit, die mit über 80 immer lächelt und strickt, weil sie nichts anderes tun kann, da ihre Hüfte so schmerzt; Horace, der immer im schwarzen Cape rumläuft und sehr gehässig sein kann oder Dave, der die ruhige Seele der Selbsthilfegruppe ist und Nina bei der Suche nach dem Mörder unterstützt. Interessant fand ich die Idee, dass Vampire, die den ersten "Blutrausch" überstanden und dabei keinen Menschen angegriffen haben, besser mit Situationen zurecht kommen, in denen Blut fließt, als Vampire, die sich ihrem Blutrausch hingegeben haben. Die Handlung beginnt eigentlich recht schnell, da die Leiche des Vampires Casimir schon ziemlich am Anfang gefunden wird und die Selbsthilfegruppe vor eine schwierige Entscheidung stellt: wie gehen sie damit um, dass ein Vampirjäger nun ihre Adressen besitzt und sie womöglich auch noch töten will? Also nisten sich alle bei Nina und deren Mutter ein, da Estelle tagsüber die Vampire schützen kann, während diese "tot" sind - denn am Tage liegen sie wie im Koma, sie bekommen nichts mit, atmen aber auch nicht und haben keinen Herzschlag. Nach einigen Diskussionen und Überlegungen fahren Nina, Dave und Father Rámon zu einem ihrer wenigen Verdächtigen. Da die Strecke doch recht weit ist, wirkt dieser Teil der Handlung ein wenig wie ein Road Trip, was mir ziemlich gut gefallen hat. Nina und Dave haben mir ihrem Vampirismus ein echtes Handicap, sind stark eingeschränkt und vollkommen auf die Hilfe von "normalen" Menschen angewiesen. Während dieser Suche passiert den Dreien auf der Reise allerhand Zeug und treffen sogar einen Werwolf, von deren Existenz man bisher nichts wusste. Dieser Werwolf, Reuben, spielt für die weitere Handlung noch eine wichtige Rolle. Er stellt als "Heißblüter" oder eher Warmblüter einen krassen Gegensatz zu den Vampiren da, die Kaltblüter sind, und nicht nur einmal ist Nina von Reubens Temperament und Energie sowohl beeindruckt als auch eingeschüchtert. Die Auflösung des Mordes an Casimir erfolgt kurz nach der Mitte des Buches, aber das ist nicht mehr das eigentliche Problem der Vampire. Estelles Haus hat sich in ein Asyl verwandelt und nachdem Nina, Dave und Father Rámon Reuben mit sich genommen haben, gerät alles drunter und drüber und tatsächlich befinden sich die Drei und auch der Leser auf einer kleinen Verfolgungsjagd, und erleben versuchten Mord, Kidnapping und Infizierung. Dieser Teil ist sogar wirklich sehr aufregend und sorgt für den ein oder anderen Nervenkitzel, bis am Ende alles aufgelöst werden kann. Gut hat mir gefallen, dass das Buch so geschrieben wurde, als hätte Nina höchstpersönlich ein Jahr nach den Ereignissen beschlossen, alles, was passiert ist, als Roman zu schreiben - so erfährt der Leser, dass alle Namen in dem Buch erfunden sind, was ich wirklich ganz amüsant fand. Fazit Auch wenn das Buch meine eigentlichen Erwartungen nicht erfüllt hat, so konnte es mich doch gut unterhalten und fesseln. Die vielen Witze fehlen zwar, aber der Zynismus war oft zu spüren. Die Handlung war interessant und die Idee dahinter, besonders hinter den Vampiren, konnte mich begeistern. Endlich mal keine Superhelden, die glitzern und aussehen wie Götter. Dennoch hätte ich mich persönlich über ein wenig Witz mehr gefreut (oder vielleicht bin ich auch die einzige, die es nicht ganz so lustig fand), deswegen bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    Xoxo

    02. November 2011 um 00:07

    Das Cover gibt dem Leser unübersehbar definitv schon eine bestimmte Richtung, in welche die Geschichte wohl gehen wird. Das es sich um Vampire handelt dürfte demnach klar sein, das sie kränklich, schwach und zurückgezogen leben erfährt man direkt in der Einleitung von unserer Hauptperson Nina. Sie ist im Teenageralter mit 15 Jahren gebissen worden, wurde aber von der "Vampirselbsthilfe-Gruppe", die von Sanford angeführt wird, gefunden und besucht diese seit vielen Jahren regelmäßig. Das Leben ist für sie wenig spannend, da sie tagsüber in einen tiefen Vampirschlaf verfällt und erst geben sechs Uhr am Abend wieder erwacht. Auch gesundheitlich ist sie sehr eingeschrenkt, muss sich vor "normalen" Menschen schützen, unentdeckt bleiben. Dann überschlagen sich die Ereignisse plötzlich, als ein Vampir der Gruppe mithilfe eines gespitzen Pfahls und einer Silberkugel getötet wird, denn die Gruppe macht sich auf die Suche nach dem Mörder und gerät in in gefährliches Abenteuer. In den anderen Rezensionen wurde bemängelt, dass die Autorin sehr viel Hintergrundwissen und einige Abläufe nicht direkt in die Geschichte eingebunden hat, sondern sie einfach so beschrieben hat, obwohl die handelnden Personen zu der Zeit eigentlich noch nicht in Kenntnis dieser Informationen waren. Ich muss sagen, dass ich das für den Ablauf der Geschichte nicht schlecht fand, Dieses Wissen wurde einfach benötigt und war schwer zu beschreiben, ob damit die direkte Spannung stark abgebaut wurde ist fraglich.. Das Buch liegt sprachlich auf einem angenehmem, solidem Niveau und verlangt dem Leser kein lexikalisches Wissen ab, dementsprechend befindet man sich also in einem stetigen Lesefluss. In Bezug auf Spannung brauchte ich nicht mehr als zwei Tage, um das Buch zuende zu lesen. Allgemein kann ich sagen, dass ich mich gut unterhalten gefühlt habe und den Kauf definitiv nicht bereue, obwohl ich schon Bücher gelesen habe, die mich geradezu in eine andere Welt versetzt habe und aus der mich auch die lautesten Geräusche nicht ohne weiteres wieder herausholen konnten.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    Aniday

    12. May 2011 um 08:28

    Alles was ihr über Vampire zu wissen glaubt könnt ihr vergessen! Sie sind nichts von dem! Vampire sind keine gefährlichen Monster mit übermenschlichen Kräften, keine romantischen Verführer oder sexy Helden. Sie sind wie du und ich - nur viel, viel schwächer. Kränkliche, apathische Loser, die gerne im Selbstmitleid versinken und eine Sucht zu bekämpfen haben. Zumindest die meisten sind so... bis einer von ihnen ermordet wird. Angst verleiht Flügen, wenn auch nicht wörtlich. Lustige Idee, nette Geschichte und flüssiger Schreibstil - Das war es aber auch schon! Ich für meinen Fall bin glücklich darüber, dass es sich um einen Einzelband handelt. So muss ich mir keine Gedanken darüber machen, ob ich einen weiteren Titel der Reihe lesen wollte oder nicht.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    strawberry

    22. August 2010 um 19:50

    Vampire sind gutaussehend, stark und super toll. Oder? Catherine Jinks weicht einmal von den gängigen Klischees ab und macht ihre Vampire zu einem jämmerlichen Häufchen Elend. Antriebslos und krank sind sie dazu verdammt sich wöchentlich zur Selbsthilfegruppe zu schleppen um ihre Probleme in den Griff zubekommen. Diese Routine wird durch einen Mord überschattet. Wer hat ein Mitglied der Selbsthilfegruppe ermordet? Und was noch viel wichtiger ist, sind die Verbliebenen auch in Gefahr? Die Vampire beginnen zu ermitteln und wachsen teilweise über sich selbst hinaus. Denn auch ohne Superkräfte kann man etwas erreichen, wenn man denn nur will. Ein wirklich tolles Buch mit viel Witz und Charme. Besondern die Protagonistin Nina hat mir gut gefallen. Leider bleiben einige der Vampire etwas farblos.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    Bambi

    08. August 2010 um 20:52

    Endlich konnte man mal etwas über andere Vampire lesen, als die von Twilight. Die Vampire in diesen Buch sind schwach, krank und können nur jammern. Am Anfang dauert es etwas bis das Buch an Spannung gewinnt, aber nach dem ersten drittel konnte ich es nicht mehr weglegen. Es ist faszinierend, wie der Hauptcharakter Nina sich immer mehr weiterentwickelt. Die Autorin schafft es mal wieder etwas vollkommen absurdes als normal darzustellen. Einfach fantastisch!

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    Julia^-^

    24. July 2010 um 13:29

    Nina ist eine Vampirin die mit ihrem Leben als diese ganz und gar nicht zufi#rieden ist. Nicht nur das Vampire keine tollen Kräfte haben wie jeder annimmt, sie sind auch noch äußerst schwierig für etwas zu begeistern. Sie sind dürr, nicht sexy und wunderschön. Doch eines Tages werden Nina und die Mitglieder der Vampir selbsthilfegruppe, zu der sie jeden Dienstag abend erscheint, durch den Mord an einem Mitglied wachgerüttelt. Anfangs habe ich nicht gedacht das das Buch sich noch etwas entwickelt, doch jetzt finde ich das es sich die drei Sterne wirklich verdient hat. Ich gebe deswegen keine vier weil ich gerne etwas mehr Liebe mit in dem Buch gehabt hätte, das wird vielleicht nu mir so gehen aber dem ist eben so.Es ist schön ge/beschrieben und es kommz immer etwas neues. Zum Beispiel hätte ich nicht gedacht das das ende so ein Ausmaß hat. Im Fazit : Gutes Buch.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    Jari

    19. June 2010 um 12:54

    Vampire gelten als schön, stark und gefährlich. Alles Quatsch. Die Vampire, die sich jeden Dienstagabend treffen, sind ein jämmerlicher Haufen: bleich, krank und feige. Deshalb fällt es Nina auch schwer, zu akzeptieren, dass sie seit über 30 Jahren selbst ein Vampir ist. Doch als eines Tages einer der ihren ermordet wird, herrscht helle Aufregung bei den Vampiren aus Sidney. Wer hat Casimir umgebracht? Und sind sie alle auch in Gefahr? Endlich kommt Leben in die Gruppe und Nina erklärt sich sogar freiwillig dazu bereit, nach Wolgaroo Corner zu fahren, wo die Untoten einen "Verdächtigen" vermuten - eine ungeheure Leistung, wenn einem ständig übel ist und sich von Meerschweinchenblut ernährt. Als Nina und ihre Gefährten in Wolgaroo Cornen einen misshandelten Werwolf retten, dessen Kidnapper auch noch in Vampire verwandelt werden und ein übereifriger Vampirjäger aus Ninas Badezimmer springt, geht die ganze Sache eigentlich nur noch drunter und drüber... "Blutsbande" von Catherine Jinks rechnet mit den "Super-Vampiren" ab, die sich momentan überall in der Literatur und im TV tummeln. Jinks' Vampire sind weder schön, noch haben sie übermenschliche Kräfte. Ganz im Gegenteil: Sie sind ein Haufen Elend und alles andere als edel. Nina erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive und nimmt kein Blatt vor den Mund. Dass sie keine wirklich gute Meinung von den Ihren hat, merkt man ziemlich schnell. Auch, dass sie sich trotz ihrer eigentlichen 51 Jahren, noch immer wie eine 15-Jährige verhält. Genau das macht aus Nina eine sehr sympathische und ehrliche Erzählerin. Auch die anderen Vampire wachsen einem mit ihren Ticks rasch ans Herz, Jinks hat in diesem Buch eine grosse Bandbreite an Charakteren geschaffen. Mit Reuben, dem hyperaktiven Werwolf, hat die Autorin eine sehr interessante Figur geschaffen, die Schwung unter die passiven Vampire bringt. Die Geschichte ist, manch trockener Abschnitte zum Trotz, sehr unterhaltsam und die Autorin schafft es immer wieder, neue Ereignisse einfliessen zu lassen, sodass es nie langweilig wird. Irgendetwas geht bestimmt wieder schief. Wer also genug hat, von supercoolen, heroischen Vampirjünglingen, wird mit "Blutsbande" seinen Spass haben, auch wenn einem die Krankheiten der Vampire ab und zu etwas zu viel werden. Auch wer unterhaltsame und lustige Geschichten mag, wird mit diesem Buch einige angenehme Stunden verleben. Denn ab diesem Haufen kann man manchmal einfach nur den Kopf schütteln und loslachen.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2010 um 23:35

    Etwas skeptisch begann ich dieses Buch, war ich doch ein wenig enttäuscht von meinem ersten Versuch mit dieser Autorin ("Teuflisches Genie"). Die Kurzbeschreibung sprach mich aber so an, dass ich "Blutsbande" trotzdem kaufte. Kein Fehler, wie sich zum Glück herausstellte. Zwar bewahrheitete sich die Voraussage des Klappentextes "Witzig-absurd-bissig!" größtenteils nicht, doch die Geschichte um Nina, die Vampirin wider Willen, ist recht lustig und einfach mal was anderes... Vampire à la Dracula wird man in diesem Buch nicht finden. Die Blutsauger dieser Story sind weder gefährlich, noch bösartig, sondern eine Gruppe blutleerer und antriebsloser Zombies, die voller Selbstmitleid Tag um Tag ihres Schattendaseins ertragen und sich gegenseitig etwas vorjammern. Nur die Ich-Erzählerin Nina ist da noch anders. Sie versucht, eben nicht in Selbstmitleid zu versinken wie ihre unfreiwilligen Leidensgenossen und ist mit ihrem starken Willen und ihrer grantigen Art eine sehr liebenswerte Untote. Locker und flüssig, mit einem Hauch Sarkasmus erzählt sie ihre Geschichte. Das macht es einem leicht, ihr zu folgen und mitzufiebern, wenn sie sich mit den anderen zum ersten Mal in die "gefährliche" Welt der Lebenden wagt. Auf der Suche nach dem Vampirjäger entwickelt sich aus der Zweckgemeinschaft der Vampire ein richtig gutes Team, teilweise sogar echte Freundschaft. Einige Charaktere entwickeln sich im Laufe der Story weiter, während andere zwar stillstehen, mit ihren Marotten aber für diverse Lacher sorgen. Wirklich spannend ist die Geschichte nicht, denn von Anfang an ist ziemlich offensichtlich, wie sie enden wird. Doch die Umsetzung ist gelungen. Man wird trotz fehlender Spannung gut unterhalten, wird überrascht von manchen Lösungen und Wendungen und die Schwäche dieser Vampire ist die eigentliche Stärke der Story. Leichte und lustige Unterhaltung für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    Beat the Best

    22. February 2010 um 11:43

    WO SIND DIE KÄPFERISCHEN VAMPIRE? Wenn ich so einen armseligen Haufen möchte, les ich ein anderes Buch über ALLTAG. Dennoch ist das Buch nicht so schlecht....;) Naja, eigentlich kein schlechtes Buch, wenn sie die Spannung (die tatsächlich noch kommt obwohl der Anfang echt zäh ist) nicht rausgenommen hätte. Zum Schluss kommt es sogar zu einem Kuss (!) obwohl.... es daraus dann wieder nichts wird..(oder doch??) Es wäre ja auch schön gewesen wenn sie mit dem Werwolf zusmmengekommen wäre, aber man kann ja nicht alles haben! Aber sonst ist das Buch ganz OK, aber ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefsinnigkeit gewünscht.

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  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    kira

    20. February 2010 um 17:31

    Vampire, Zusammenhalt, Überleben, Gefahr

  • Rezension zu "Blutsbande" von Catherine Jinks

    Blutsbande

    MsHopelessCase

    01. February 2010 um 22:49

    Nina sieht aus wie eine 15jährige und handelt meistens auch so, allerdings ist sie 51. Doch sie war 15 als sie von einem Vampir gebissen wurde. Das ist alles andere als lustig. Sie lässt uns an ihren Alltagsproblemen teilhaben, klärt uns über die Selbsthilfegruppe der abstinenten Vampire auf und erzählt uns ihre Geschichte, bzw. das Ereignis, dass einigen Menschen zum Verhängnis wurde oder andere zur Veränderung drängten, denn ein Mitglied ihrer Truppe wurde gepfählt und mit einer Silberkugel erschossen, bevor zur Asche wurde. Der Mörder mußte gefunden werden.. An sich eine interessante Idee, alleine die Selbsthilfegruppe abstinenter Vampire, doch die Umsetzung hinkt ein wenig. Zuviele Dialoge über "Müssen wir das jetzt machen" und "Du willst das ja nur so"... klar gibt es einige verschiedene Meinungen, doch diese festen Meinungen, seien sie negativ oder positiv werden mit jedem neuen Schritt in der Handlung wiederholt. Eigentlich hat man das Gefühl ein stetiges Gezerre und Gezeter zu beobachten, das macht am Anfang Spaß, aber nicht mehr zum Ende, da ist man es leid, es verdirbt einen auch irgendwie die Lust am begeisterten weiterlesen. Die Handlung ist aus Ninas Sicht geschrieben, schließlich soll sie ein Stimmungstagebuch führen, was natürlich zu einem Buch führt, über das - genau - auch nicht jeder begeistert ist. DIe Charaktere sind nett charakterisiert, jeder hat sein Spezialgebiet, so dass sie sich alle prima ergänzen könnten, doch sie entwickeln sich nicht wirklich weiter im Laufe der Zeit. Nina wird zwar erwachsener und kann mit ihrem Vampirsein allmählich umgehen, doch der Rest steckt irgendwo fest. Schade. Nichtsdestotrotz mal eine andere Sicht auf die sonst stolze und kriegerische Rasse der Vampire, mit denen die hier überhaupt nichts gemein haben... eine nette Lektüre für zwischendurch.

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