Catherine Lacey

 3.4 Sterne bei 48 Bewertungen
Autorin von Niemand verschwindet einfach so, Nobody Is Ever Missing und weiteren Büchern.
Catherine Lacey

Lebenslauf von Catherine Lacey

Catherine Lacey studierte an der Columbia University und erhielt 2012 ein Künstlerstipendium von der New York Foundation of the Arts. Während der Mitarbeit in der Leitung eines Bed & Breakfast schrieb sie ihren ersten Roman. "Niemand verschwindet so einfach" schaffte es auf Anhieb auf die Liste der "New York's List for the Best Books of 2014" und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Sie wohnt heute in Chicago.

Alle Bücher von Catherine Lacey

Catherine LaceyNiemand verschwindet einfach so
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Niemand verschwindet einfach so
Niemand verschwindet einfach so
 (46)
Erschienen am 18.08.2017
Catherine LaceyNiemand verschwindet einfach so: Roman
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Niemand verschwindet einfach so: Roman
Niemand verschwindet einfach so: Roman
 (0)
Erschienen am 18.08.2017
Catherine LaceyNobody Is Ever Missing
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Nobody Is Ever Missing
Nobody Is Ever Missing
 (2)
Erschienen am 08.07.2014
Catherine LaceyThe Answers
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The Answers
The Answers
 (0)
Erschienen am 06.06.2017

Neue Rezensionen zu Catherine Lacey

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Belladonnas avatar

Rezension zu "Niemand verschwindet einfach so" von Catherine Lacey

Meine Rezension zu "Niemand verschwindet einfach so"
Belladonnavor 7 Monaten

Beschreibung

Elyria ist mit ihrer Ehe und ihrem Leben nicht glücklich, kurzerhand löst sie ein One-Way-Ticket nach Neuseeland und verlässt ihren Mann ohne diesen zu informieren. In Neuseeland angekommen trampt Elyira durchs Land und versucht zu sich selbst zu finden. Dabei wird sie immer wieder von den Gedanken an ihre Adoptivschwester die Suizid beging, ihre alkoholkranke Mutter und ihre demprimierende Ehe verfolgt.

Meine Meinung

Catherine Laceys Debütroman “Niemand verschwindet einfach so” ist ein äußerst spezielles Werk das polarisiert und an dem sich die Geister scheiden werden. Die Story an sich ist nicht weltbewegend – eine junge Frau weiß nichts mehr mit ihrem Leben und vor allem ihrer Ehe anzufangen und sucht einen Weg um sich selbst zu finden.

Der Roman beinhaltet zwar einen Roadtrip durch Neuseeland, allerdings stehen hier weniger die Ereignisse und Bekanntschaften die dieser mit sich bringt im Vordergrund als Elyrias Gefühlswelt. In diese taucht man als Leser ganz ungeschützt hinein. Ganz ungehemmt reist einen der Strudel von Elyrias Emotionen, Ängsten und Depressionen mit sich. Durch das schriftstellerische Talent das Catherine Lacey beweist entstehen ineinanderübergehende Sätze, Seiten bis hin zu einem ganzen Buch das sich vor allem durch seine dichte, fast schon erdrückende Atmosphäre auszeichnet. An manchen Stellen hatte ich wirklich das Gefühl, dass mir die endlos drehenden Gedanken von Elyria die Luft zum atmen rauben – genau so muss es der Protagonistin Tag für Tag ergangen sein. Aus dieser Hinsicht ist Catherine Laceys Roman wirklich genial und man muss dieser Autorin einfach Respekt für die Kunst wie sie mit Wörten und Metaphern umgeht zollen.

Dennoch konnte mich “Niemand verschwindet einfach so” nicht vollkommen überzeugen, denn es passiert für meinen Geschmack einfach zu wenig und als Leser wird man etwas ratlos zurück gelassen. Denn das augenscheinliche, die Depressionen der Hauptprotagonistin, werden nicht beim Namen genannt. Außerdem wird keinerlei Ausweg aufgezeigt, nein ganz im Gegenteil scheint sich Elyira immer mehr in ihrem Gedankenkarusell zu verlieren ohne einen Hoffnungsschimmer auf Besserung. Bei mir hat der Roman somit vor allem negative Gefühle frei gesetzt und ich hatte wirklich bis zu letzt gehofft, dass sich Elyrias Zustand bessert oder zumindest Licht am Ende des Tunnels erscheint. Obwohl Catherine Lacey nicht meinen persönlichen Lesegeschmack getroffen hat, konnte ich mich an ihrer Kunst des Schreibens durchaus erfeuen und möchte 3 von 5 Grinsekatzen vergeben. Außerdem bin ich schon sehr gespannt, was wir noch von der Autorin zu lesen bekommen werden.

Fazit

Ein bedrückendes, fast schon erdrückendes Stück Erzählkunst das mir etwas zu ziellos daher kommt.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 06.04.2018

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abetterways avatar

Rezension zu "Niemand verschwindet einfach so" von Catherine Lacey

Niemand verschwindet einfach so
abetterwayvor einem Jahr

Inhalt:
"Sie hat geheiratet und versucht, ein normales Leben zu führen, eine normale Beziehung zu haben, sich wie ein normaler Mensch zu fühlen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, Ambitionen zu entwickeln. Doch es ist ihr nicht gelungen.
Als sie verschwindet, hinterlässt sie keinen Abschiedsbrief und keine Erklärung. In Neuseeland angekommen, lässt sie sich blind treiben. Und gerät dabei immer weiter hinein ins Herz aus Finsternis."

Meinung:
Das Buch ist sehr schwierig zu lesen, da es sehr schwerfällig ist und sehr melancholisch.
Das Cover ist auch schon recht düster und so geht es im Buch weiter.
Allerdings ist es Textlich sehr aussergewöhnlich gut geschrieben. Es ist einfach schwer zu lesen...wie ich finde zu schwer.
Konzentration ist hier gefragt. Keine Lektüre für zwischendurch.

Fazit:
Knappe 4 Sterne...ein sehr lesenwertes Buch mit ein paar Schönheitsfehlern.

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eulenmatzs avatar

Rezension zu "Niemand verschwindet einfach so" von Catherine Lacey

Schwieriges Buch
eulenmatzvor einem Jahr

INHALT:
Sie hat geheiratet und versucht, ein normales Leben zu führen, eine normale Beziehung zu haben, sich wie ein normaler Mensch zu fühlen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, Ambitionen zu entwickeln. Doch es ist ihr nicht gelungen.
Als sie verschwindet, hinterlässt sie keinen Abschiedsbrief und keine Erklärung. In Neuseeland angekommen, lässt sie sich blind treiben. Und gerät dabei immer weiter hinein ins Herz aus Finsternis. 

MEINUNG:
Ich glaube, dass ich mich selten so schwergetan habe, wie mit diesem Buch. Das Lesen war wirklich ein Kampf. Es ist definitiv kein Buch, welches man mal eben so weg liest, obwohl es verhältnismäßig dünn ist. Mehr als 50 Seiten konnte ich nicht am Stück lesen. Zum einen lag es an den sehr langen, komplexen Sätzen. Die Autorin verliert sich immer wieder ganz tief in den Gedankenstrudel von Protagonistin Elyria. Einerseits macht es das Lesen schwer. Meine Gedanken schweiften immer wieder ab. Andererseits ist es schriftstellerisch eine hohe Kunst.

Elyria ist eine schwierige Protagonistin, zu der es mir schwer fiel einen Zugang zu finden. Elyria verlässt ohne ein Wort zu sagen die USA und fährt nach Neuseeland. Sie möchte verschwinden. Dass das nicht so einfach ist, zeigt dieser Roman und auch wie schwer es für das Umfeld ist mit diesem Zustand zurecht zu kommen. Man fragt sich natürlich, warum Elyria einfach ihr Leben verlässt. Ein zentraler Punkt ist sicherlich der Selbstmord ihrer Schwester, Ruby. Er ist immer wieder Thema und etwas, was Elyria nicht überwunden hat. Elyria hat Rubys ehemaligen Professor geheiratet. Es mag eine seltsame Konstellation sein, aber ich habe mir darüber weniger Gedanken gemacht. Dennoch ist auch diese Ehe nicht glücklich und Elyria möchte ihr entfliehen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das nicht so richtig durchdrungen habe, was zwischen den beiden vorgefallen sein könnte. Eines ist nur klar: Die Ehe ist am Ende.

In dem Roman passiert nicht viel und genau das soll es ja auch nicht. Elyria hat kein Ziel und so hat der Roman auch kein Ziel. Einerseits macht es das Lesen zäh, andererseits mag es auch genial sein. Ich empfand das Lesen als sehr anstrengend. Kann aber auch nachvollziehen, dass sowohl Autorin als auch Übersetzerin dafür ausgezeichnet worden sind.

FAZIT:
Niemand verschwindet einfach so ist ein sehr spezieller Roman, der auf jeden Fall nichts für eine breite Lesermasse ist. Auch wenn es nicht mein Buch ist, kann ich ihm aber dennoch eine gewisse Genialität erkennen. Ein Buch, was einem stimmungsmässig einiges abverlangt und genau den Zustand seine Protagonistin einfängt.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

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aufbauverlags avatar

»Da ist ein wildes Biest im Herzen dieses Romans, und Sie werden es treffen.« The New Yorker 


International gefeiert als eines der eindrücklichsten Debüts der letzten Jahre: Niemand verschwindet einfach so beschreibt den gewagten Versuch einer Frau, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Elyria begibt sich in die Ferne, nur um festzustellen, dass man vor sich selbst niemals flüchten kann. Ein intimes Abenteuer – und die Geschichte einer Selbstfindung. 


»Als wir an jenem Abend nach Hause gingen, beide nach dem Bourbon riechend, der uns auf die Knie getröpfelt war, wusste ich, dass mein Mann ein Song war, dessen Text ich vergessen hatte, und ich ein verwackeltes Foto von jemandem, den er mal geliebt hatte.« Elyria löst ein One-Way-Ticket nach Neuseeland und verlässt ihren Mann, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. In Neuseeland angekommen, setzt sie sich immer riskanteren und surrealer werdenden Begegnungen mit den Einwohnern und der Tierwelt aus. Doch ihre eigentliche Reise ist die Reise in ihr eigenes Herz der Finsternis. Verfolgt vom Tod der Schwester, ausgestoßen von der Mutter, zermürbt von der Eintönigkeit ihrer Ehe, droht Elyria an ihren eigenen Gedanken verlorenzugehen. Auf fast hypnotische Weise beschreibt Catherine Lacey eine Frau, die verrückt wird, allein durch sich selbst. Doch niemand verschwindet einfach so, egal wie sehr er es versucht. 

Zur Leseprobe

Über Catherine Lacey
Catherine Lacey wurde in Mississippi geboren und lebt in Chicago. Für ihren ersten Roman »Niemand verschwindet einfach so« wurde sie mit dem Whiting Award 2016 ausgezeichnet. Demnächst erscheint in den USA ihr zweiter Roman »The Answers«.


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Zusätzliche Informationen

Catherine Lacey wurde am 09. April 1985 in Tupelo, (MS) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Catherine Lacey im Netz:

Community-Statistik

in 77 Bibliotheken

auf 17 Wunschlisten

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