Catherine Lowell

 3.6 Sterne bei 60 Bewertungen

Lebenslauf von Catherine Lowell

Catherine Lowell lebt in New York. Sie studierte in Stanford und erhielt noch vor Studienabschluss zwei Stipendien, beide für die Realisierung eines Romans. So entstand Die Kapitel meines Herzens, Lowells Debütroman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Catherine Lowell

Cover des Buches Die Kapitel meines Herzens (ISBN: 9783455650860)

Die Kapitel meines Herzens

 (59)
Erschienen am 16.08.2017
Cover des Buches The Madwoman Upstairs (ISBN: 9781501124211)

The Madwoman Upstairs

 (1)
Erschienen am 01.03.2016

Neue Rezensionen zu Catherine Lowell

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J

Rezension zu "Die Kapitel meines Herzens" von Catherine Lowell

Haben die Brontë-Schwestern wirklich ein Erbe hinterlassen?
jojo86vor einem Jahr

Das Buch hat mich etwas überrascht, da ich eigentlich eine nette Geschichte erwartet habe, die sich eher um die Entdeckung der Familiengeheimisse dreht und mit der Selbsterkundung beschäftigt. Leider hat sich das Buch doch etwas anders entwickelt.

Es geht um Sam, die bei Ihrem Vater aufgewachsen ist. Nach dessen Tod ist sie zu Ihrer Mutter gezogen und beginnt nun auf dem renommierten College ihr Studium. Doch das Studium ist anders als erwartet. Zahlreiche ihrer Kommilitonen gehen ihr aus dem Weg, ist sie doch mit den berühmten Brontë-Schwestern verwandt. Ihr Professor sieht sehr gut aus, ist aber mit allen ihren Studienergebnissen sehr kritisch. Und nicht zuletzt tauchen die Bücher ihres Vaters in ihrem Zimmer auf, was eigentlich nicht sein kann. Gibt es doch ein Erbe von den Brontë-Schwestern und ihr Vater will ihr das nach seinem Tod noch mitteilen?

Die Geschichte ist in verschiedene Kapitel untergliedert. Der Schreibstil der Autorin ist dabei sehr eingängig und flüssig und hat mir gut gefallen. Die wichtigste und eigentlich auch einzig relevante Figur ist Samatha Wipple. Mir fiel es schwer, eine Verbindung zu ihr aufzubauen, da ich immer eine gewisse Distanz zu ihr verspürt habe. Daneben spielt noch ihr Professor, James, eine Rolle. Die Figur an sich fand ich recht interessant, allerdings sollte sie wohl etwas mysteriös bis zum Schluss bleiben. Über ihn hätte ich gerne mehr erfahren, was die Autorin aber leider nicht umgesetzt hat. Stattdessen stehen die Brontë-Schwestern, mit denen Sam verwandt ist, weiter im Vordergrund. Dadurch gibt es leider einige Passagen, die sich für mich sehr zäh angefühlt haben. Durch diese Kapitel musste ich mich etwas durchkämpfen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn die Geschichte rund um die Familie Brontë etwas im Hintergrund entwickelt hätte und wir stattdessen mehr über die Hauptfiguren erfahren hätten. Dadurch hätte ich evtl. auch Sam als Protagonistin etwas besser verstanden.

Insgesamt ist das Buch durchaus okay, allerdings mit einigen Längen. Für Fans der Brontë-Schwestern und von verschiedenen Aspekten der Literatur würde ich es weiterempfehlen.

Netgalley hat mir ein kostenfreies Rezessionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Rezension zu "Die Kapitel meines Herzens" von Catherine Lowell

Überraschend anders
Kristin84vor einem Jahr

Zum Inhalt:

Samantha Wipple ist nicht irgendeine Studentin am Old College in Oxford, sondern die letzte noch lebende Verwandte der Brontë-Schwestern. In Oxford versucht Samantha nicht nur etwas zu lernen, sondern auch mehr über ihren verstorbenen Vater zu erfahren, der sie schon als kleines Kind in die Welt der Literatur mitgenommen hat. Wird Samantha in Oxford erfahren, was ihr Vater ihr wirklich vermacht hat?

 

Meine Meinung:

Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise zu den Brontë-Schwestern und durch deren Bücher. Auch wenn man - so wie ich - bisher noch kein Buch der Autorinnen gelesen hat, so hat man doch von ihren Werken gehört und weiß ungefähr um was es geht. 

 Samantha Wipple ist der Hauptcharakter dieses Buches und wirklich anders. Sie wurde von ihrem Vater erzogen, der sie auch unterrichtet hat. Hauptsächlich ging es im Hause Wipple um die Literatur, was nicht ganz abwegig ist, da sie die letzten lebenden Verwandten der Brontë-Schwestern sind. Aber auch andere Autor finden den Weg in dieses Buch, über die Samantha ihre Meinung kund tut - sei sie positiv oder negativ. Sie sieht vieles anders als z.B. ihr Literaturprofessor, was wohl auch an der Erziehung ihres Vaters liegt. Aber sie lässt sich davon nicht unterkriegen, was zu sehr unterhaltsamen Diskussionen führt. Hier muss man schon das eine oder andere Mal schmunzeln.

Das Hauptthema ist jedoch, dass Samantha erfahren möchte, was ihr Vater ihr hinterlassen hat, denn es gib zu viele Gerüchte darüber, dass er Besitztümer der Brontë-Schwestern versteckt gehalten hat. Samantha glaubt diesen Gerüchten zunächst nicht, doch im Laufe der Geschichte passieren so einige Dinge, die sie an ihrer Meinung zweifeln lässt.

Die Suche von Samantha nach dem Vermächtnis ihres Vaters und auch ein wenig nach ihrem Vater selbst verliert die Autorin meiner Meinung im Laufe des Buches manchmal aus den Augen. Da rutschen andere Handlungestränge zu sehr in den Vordergrund und ich als Leser hoffe jedes Mal, dass die Suche bald weitergeht. Manchmal dauert mir es doch ein wenig zu lange.

Man merkt auch, dass das Thema "Literatur" der Autorin sehr ans Herz gewachsen ist. Bei den Diskussionen zwischen Samantha und ihrem Literaturprofessor artet das teilweise schon ein wenig aus, so dass man als "Nicht-Studierter" ein wenig überfordert ist.

Trotz der Kritikpunkte bin ich aber der Meinung, dass dieses Buch absolut lesenswert ist - besonders für Menschen, die genauso buchverrückt sind wie ich.

  

Mein Fazit:

Eine Reise in der Welt der Literatur, die ich so nicht erwartet habe. Wer die Klassiker liebt, wird auch dieses Buch mögen.

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Rezension zu "Die Kapitel meines Herzens" von Catherine Lowell

Schrecklich - einfach nur schrecklich!
_Dark_Rose_vor einem Jahr

Sam ist Amerikanerin und eine Nachfahrin der berühmten Bronte Schwestern. Auch ihr verstorbener Vater war ein berühmter Schriftsteller. Sam ist neu am Oxford College und möchte eigentlich Abstand zwischen sich und ihre berühmte Verwandtschaft bringen, doch wo sie auch geht und steht scheint ihr ebenjene aufzulauern. Es beginnt mit einem rätselhaften Gemälde in ihrem Zimmer, das nicht entfernt werden darf und ihr irgendwie bekannt vor kommt. Gleichzeitig gibt es Verschwörungstheorien ihre Familie betreffend. Angeblich soll ihre Familie wertvolle Besitztümer der Bronte Schwestern „beiseite geschafft“ haben. Dann tauchen Bücher aus der angebrannten Bibliothek ihres Vaters bei ihr auf und zwar seine Bücher. Doch wie kann das sein, wenn sie doch in der Bibliothek verbrannt sein sollen? Wer treibt hier sein Spiel mit Sam? Sams Start am College ist ziemlich holprig. Ihr erstes Treffen mit ihrem Tutor könnte nicht schlechter laufen und die Idee in Oxford zu studieren erscheint ihr bald, wie die schlimmste ihres Lebens. Ich habe mich stellenweise gefragt, ob die Entscheidung dieses Buch zu lesen zu den schlimmsten meines Lebens gehört, aber ganz so schrecklich war es dann doch nicht. Allerdings ist der Schreibstil teilweise extrem gewöhnungsbedürftig. Das Buch schwankt ständig zwischen „normalem“ Roman und Literaturkritiken und -analysen. Dabei springt Sam, die Erzählerin andauernd in ihren Gedanken und wirkt auf mich teilweise fast manisch. Davon abgesehen ist sie der Meinung als einzige, vielleicht noch mit Ausnahme ihres Vaters, Bücher, deren Autoren und deren Absichten wirklich zu verstehen. Ihre Meinung ist dabei die einzig Richtige. Diese Hybris ist mir doch ziemlich auf den Geist gegangen. Ich muss dazu sagen, dass ich zu den rebellischen Germanistik Studenten (Nebenfach) gehört habe, die die Meinung vertraten, dass man nicht einfach absolut alles in ein Gedicht oder einen Roman hineininterpretieren darf. Wenn ein Autor schreibt „Der Himmel war blau“, dann macht er klar, dass er in der Vergangenheitsform erzählt, beschreibt gleichzeitig das Wetter, etwas Offensichtliches – denn der Himmel kann ja nicht pink sein, außer im Abendrot aber das lasse ich jetzt mal außen vor – und eben einen blauen Himmel. Da kann man jetzt weder etwas über dessen Religion noch Kindheitstraumata oder ähnliches hineininterpretieren. Interpretation und Analyse haben durchaus ihre Berechtigung aber dieses Beharren darauf, dass nur eine Meinung richtig ist, egal wie abgedreht die Interpretation auch sein mag, das kann ich einfach nicht leiden. Sam vertritt manchmal auch die Meinung, dass man nicht alles in ein literarisches Werk hineininterpretieren darf, aber nur dann, wenn jemand anderes es tut. Wenn es aber um eine Analyse von ihr oder ihrem verstorbenen Vater geht, dann ist nichts zu abgedreht um falsch zu sein und das nervt. Ihr Tutor am College ist ihr da ganz ähnlich. Alles was Sam von sich gibt ist falsch oder oberflächlich, alles was er von sich gibt, die absolute Wahrheit. Das frustriert mich als Leser unheimlich. Ich fand das Buch wirklich schlecht. Weder Sam, noch ihr Tutor Orville waren mir sympathisch. Die Story klang so toll im Klappentext aber das Buch selbst ist total verwirrend und konfus. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich sagen soll. Ich habe beim Lesen regelmäßig richtig Kopfweh bekommen. Mich hat dieses Buch an die grauenvolle Schullektüre erinnert, zu der ich im Verlauf meiner Schulzeit gezwungen wurde. Ähnlich konfus und seltsam und nervtötend war für mich die Lektüre dieses Buches. Fazit: Dieses Buch könnte all jenen Freude machen, die gern seltsame, konfuse Bücher lesen mit Gedankengängen, die man als geistig gesunder Mensch nicht nachvollziehen kann und wenn man es dennoch versucht mit Kopfschmerzen betraft wird. Ich glaube dieses Buch kämpft ernsthaft um Platz 1 der schrecklichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich kann mich noch nicht wirklich entscheiden, ob es gewinnt. Ich rate allen von diesem Buch ab, die einfach ein Buch aus vergnügen lesen möchten oder sich beim Lesen entspannen möchten. Dieses Buch ist wirklich nur etwas für die, die es mögen von einem Buch frustriert zu werden.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die Kapitel meines Herzens
»Es war nicht immer klar, auch ihr selbst nicht, wo ihre Phantasie aufhörte und wo die Wirklichkeit begann.«

Dieser Roman begeistert alle, die Bücher lieben – und in Büchern vor allem Liebesgeschichten ... In dieser Leserunde zu Die Kapitel meines Herzens von Catherine Lowell habt ihr Chance, diese unwiderstehlich clevere Geschichte exklusiv vor Veröffentlichung zu lesen und diskutieren. Viel Glück!

Zum Buch

Von klein auf wächst Sam mit Büchern auf: Wann immer sie in der Bibliothek ihres Vaters ein Buch findet, in dem sein Lesezeichen liegt, weiß sie, dass er es für sie versteckt hat. Zu Weihnachten schenkt er ihr eine Schnitzeljagd mit Zitaten aus der Weltliteratur. Sams Vater ist nicht nur Bestseller-Autor, sondern auch ein direkter Nachfahre der Brontë-Familie. Als er stirbt, ist Sam die letzte lebende Verwandte der Schriftsteller-Dynastie. Alles, was ihr Vater ihr hinterlassen zu haben scheint, ist ein abgegriffenes Lesezeichen. Oder ist es ein Hinweis auf ein geheimes Erbe?Die Öffentlichkeit hat ihren Vater schon lange im Verdacht, wertvolle Gemälde, Briefe und Romanentwürfe der berühmten Schwestern zu verstecken. Antworten hofft Sam am Old College in Oxford zu finden. Dort hat Sam zwar nur Augen für Bücher, ihr Professor und ein attraktiver Mathe-Student lenken sie jedoch mehr ab, als sie es sich eingestehen möchte.

Zur Autorin

Catherine Lowell lebt in New York. Sie studierte in Stanford und erhielt noch vor Studienabschluss zwei Stipendien, beide für die Realisierung eines Romans. So entstand Die Kapitel meines Herzens, Lowells Debütroman.

»"Die Kapitel meines Herzens" ist ein geistreicher Roman mit pointierten und frechen Dialogen, der sowohl klug, humorvoll als auch spannend ist. Volltreffer!" Melanie Rust, Buchhandlung Podszun in Marsberg

Wir möchten gemeinsam mit euch exklusiv vor der Veröffentlichung dieses Buch lesen und diskutieren. Dafür stellen wir euch 20 Exemplare zur Verfügung. Ihr könnt euch bewerben, in dem ihr uns in einem Kommentar folgende Frage beantwortet:

Zu zweit liest man weniger allein, oder? Mit wem tauscht ihr euch am liebsten über Bücher und Geschichten aus?

512 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Eternityvor 3 Jahren
Es tut mir leid, dass Ihr so lange auf meine Rezension warten musstet. Im folgenden Link findet Ihr sie nun endlich: https://www.lovelybooks.de/autor/Catherine-Lowell/Die-Kapitel-meines-Herzens-1440021607-w/rezension/1489568246/ Leider, muss ich gestehen, hat mir das Buch nicht so recht gefallen. Die Geschichte an sich war ganz nett, aber ich fand die Hauptperson so nervig, dass ich manchmal nur sehr ungern weiter gelesen habe. Schade :( Aber trotzdem vielen, vielen Dank für die Möglichkeit, das Buch zu lesen, und hier bei der Leserunde dabei sein zu dürfen!! :)

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von 4 Lesern aktuell gelesen

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