Die Kapitel meines Herzens

von Catherine Lowell 
3,8 Sterne bei50 Bewertungen
Die Kapitel meines Herzens
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (35):
W

Sehr schönes Buch, dessen Charaktere mir schnell ans Herz gewachsen sind. Jedoch etwas anstrengend, da lange Passagen über die Brönte-Bücher

Kritisch (10):
evafls avatar

Bin nicht mit dem Buch warm geworden.

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Inhaltsangabe zu "Die Kapitel meines Herzens"

Von klein auf wächst Sam mit Büchern auf: Wann immer sie in der Bibliothek ihres Vaters ein Buch findet, in dem sein Lesezeichen liegt, weiß sie, dass er es für sie versteckt hat. Zu Weihnachten schenkt er ihr eine Schnitzeljagd mit Zitaten aus der Weltliteratur. Sams Vater ist nicht nur Bestseller- Autor, sondern auch ein direkter Nachfahre der Brontë-Familie. Als er stirbt, ist Sam die letzte lebende Verwandte der Schriftsteller-Dynastie. Alles, was ihr Vater ihr hinterlassen zu haben scheint, ist ein abgegriffenes rotes Lesezeichen. Oder ist es ein Hinweis auf ein geheimes Erbe? Die Öffentlichkeit hat ihren Vater schon lange im Verdacht, wertvolle Gemälde, Briefe und Romanentwürfe der berühmten Schwestern zu verstecken. Antworten hofft Sam am Old College in Oxford zu finden. Dort hat Sam zwar nur Augen für Bücher, ihr Professor und ein attraktiver Mathe-Student lenken sie jedoch mehr ab, als sie es sich eingestehen möchte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455650860
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:16.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    evafls avatar
    evaflvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Bin nicht mit dem Buch warm geworden.
    Wenn die vermeintliche Schriftsteller-Verwandtschaft der große Aufhänger ist...

    Samantha ist die letzte lebende Nachfahrin der berühmten Brontë-Geschwister, jedoch geht sie mit dieser Information nicht gerne hausieren. Sie studiert in Oxford selbst Literatur, ist dementsprechend noch recht jung und dennoch älter als Mitstudenten, da sie vom Vater eine lange Zeit selbst unterrichtet wurde. Mit ihrer klugen und frechen Art kommt sie jedoch auch bei ihrem Literaturprofessor erstmal nicht weiter, außerdem muss sie sich nach dem Tod ihres Vaters mit dem geheimnisvollen Erbe auseinander setzen und natürlich entsprechend auch mit ihrer Familiengeschichte.

    Von den Brontë-Geschwistern hatte ich bis dato noch nichts gelesen, natürlich sagen mir die Namen etwas, jedoch nicht mehr, nicht weniger. Muss ja für dieses Buch nicht heißen, dass man sich hier zwingend auskennt um die Geschichte zu verstehen. Nun ja, irgendwie falsch gedacht. Aber mal langsam.

    Die Geschichte ist für mich überhaupt nicht in Fluß gekommen, das heißt es war mehr so ein dahin-Geplätscher, so wirklich gut unterhalten wurde ich leider nicht. Es war eher so, dass ich mich gelangweilt habe, weil man auch nur alles sehr kryptisch erfährt, was man so erläutert bekommt. Da wäre es meiner Ansicht nach halt einfach schon mal schön gewesen, wenn man eine Info über die berühmten Brontë-Geschwister bekommen hätte, was aber nicht wirklich der Fall war. Ebenso die Auseinandersetzung mit verschiedener Literatur hat mich nicht begeistern können, die Gespräche vom Literaturprofessor mit Samantha waren einfach komisch und irgendwie ungelenk, zumindest habe ich das so für mich empfunden.

    Vom Stil her ist es so, dass das Buch gut zu lesen ist, also kein komplizierter Satzbau, keine großartigen Fremdwörter oder Fachbegriffe. Lediglich inhaltlich war es einfach lahm geschrieben, wie ich finde, da hat mir der Schwung gefehlt.

    Leider hat mich das Buch überhaupt nicht überzeugt bzw. bin ich generell nicht warm damit geworden. Die Geschichte könnte an und für sich interessant sein, in diesem speziellen Fall war es aber so, dass ich damit leider nichts anfangen konnte. Samantha erzählt immer wieder von den Brontë-Geschwistern ohne mal irgendwie weiter etwas zu erläutern (lediglich einmal, zumindest war das gefühlt mein Eindruck), das finde ich schade. Von mir gibt es lediglich einen von fünf Sternen und ich kann keine Empfehlung aussprechen. 

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    4Mephistopheless avatar
    4Mephistophelesvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Fürchterliche missgestimmte Heldin auf Schnitzeljagd- aber mit tollen literarischen Exkursen
    Literarische Schnitzeljagd mit missgestimmter Heldin

    Lieben Sie die Literatur? Interessieren Sie sich für die Brontë- Schwestern? Mögen Sie es, wenn in älteren Werken eine neue Bedeutungsebene aufgetan wird?

    Wenn Sie alle diese Fragen mit "ja" beantwortet haben, dann werden Sie vielleicht zu diesem Buch greifen wollen, weil es im Grunde das verspricht. Dennoch muss ich Ihnen leider davon abraten, wenn Sie sich nicht genau so ärgern wollen, wie ich es in den letzten Stunden getan habe.

    Die Handlung des Buches klingt vielversprechend: Samantha Whipple fängt an, in Oxford zu studieren, so wie ihr Vater, der berühmte Schriftsteller Tristan Whipple es für sie vorgesehen hatte. Ihr Vater unterrichtete sie bis zu ihrem 15. Lebensjahr fast alleine auf ihrem Anwesen, bevor er bei einem Feuer ums Leben kam. Samantha erregt einiges an Aufsehen, als sie an der altehrwürdigen Universität anfängt, weil sie die letzte (indirekte) Nachfahrin der Brontë- Schwestern ist. (Sollten Sie, so wie ich, stutzen, weil die Schwestern bekanntlich keine Kinder hatten: Man geht hier den Umweg über die Verwandtschaft von Patrick Brontë, dem Vater der Schwestern.)

    Merkwürdigerweise wird sie in dem ehemaligen Karzer der Universität untergebracht, einem rot getünchten fensterlosen Turm mit merkwürdigem Gemälde, in dem sie wohnen kann, aber einmal die Woche Marvin und eine Schar an Touristen reinlassen muss. Außerdem ist da dann noch Dr. James Orville III, der ihr Tutor ist, ebenso schnippisch und jovial wie Samantha, bei dem sie Einzelsitzungen zur Englischen Literatur hat. Mit ihm bespricht sie eine Reihe von Werken, interpretiert sie neu und stellt wieder und wieder fest, dass ihre berühmte Verwandtschaft sie nicht loslässt. Zumal dann plötzlich Bücher auftauchen, die aus der vermeintlich komplett zerstörten Bibliothek ihres Vaters stammen, sodass sie sich einmal neu mit den Werken der Brontë-Schwestern auseinander setzen muss.


    Soweit klingt es noch mysteriös und spannend, nicht wahr? Dann lesen Sie besser hier nicht weiter, sondern bilden sich selbst eine Meinung, ab hier wird es verheerend.


    Es wird schon schwer den Roman wegen des kitschigen Titels "Kapitel meines Herzens" zu mögen, der im Grunde nur eine seichte Liebesgeschichte evoziert. Der Klappentext auf dem Rücken verrät sogar schon den Schluss. Lieber Verlag, bei "Homo faber" war es Kunst, hier ist es Nonsens. Man errät es auch so.

    Weiterhin ging mir Samantha Whipple als Protagonistin unsäglich auf die Nerven, weil sie permanent schlecht gelaunt ist: "Schätzen Sie denn gar keine Autoren?", fragte Orville. "Ich schätze Sie, aber ich mag sie eben nicht." (S. 19)  Sie hält sich bewusst abseits, einzige Kontaktpersonen in Oxford sind ihr Tutor Orville und Hans, ein schwedischer Student, der über sie in der örtlichen Zeitung berichtet. Dass sie allein lebt, mag Gewohnheit sein, aber ihre teenagerhafte Ablehnung jedweder Kultur, Literatur, Gesellschaft gegenüber zerrt an den Nerven. Verstörend finde ich außerdem die Tatsache, dass ihr Studium nur aus dem Tutorium zu bestehen scheint. Andere Kurse finden keine Erwähnung, über profane Literaturrecherchen, wissenschaftliche Arbeit, Fußnoten und dem Erlernen, wie man mit Datenbanken und Quellen unterschiedlicher Art umgeht, also mit allem was ein vernünftiges Literaturstudium ausmacht, scheint die Protagonistin erhaben.

    Und so ist es nicht verwunderlich, dass die literarischen Gespräche um die Art der Quellenrezeption gehen. Zunächst wird eine steile These aufgestellt, die auf eine Art beantwortet wird (ohne sich der vorhandenen Literatur zu bedienen oder sie zur Hilfe zu ziehen) um dann festzustellen, dass man verschiedene Literaturtheorie-Verfahren anwendet und daher zu verschiedenen Ergebnissen kommt. (Auch diese Literaturtheorieverfahren werden nicht benannt. Man muss schließlich unwissenschaftlich bleiben.) Die Ergebnisse sind interessant und werden an den Werken tatsächlich belegt. Diese verschiedenen Theorien haben mir dann doch Lust auf eine erneute Beschäftigung mit den Brontës gemacht.

    Die unter mysteriösen Umständen zu Samantha gelangenen Bücher bilden einen Spannungsbogen, man will doch wissen, was das Erbe des Vaters an die Tochter ist. Dies wäre gelungen, jedoch war das Versteck des Erbes für mich schon sehr weit am Anfang klar, weil es offensichtlich ist.
    Schade, dieser Spannungsbogen hätte Potenzial gehabt.


    Bleibt nun das, was der Titel anlegt. "Die Kapitel meines Herzens". NATÜRLICH muss hier eine Liebesgeschichte angedeutet werden. Da Samantha in ihrer Einsiedelei lebt, gibt es ja nur zwei Figuren, mit denen sie früher oder später anbandeln kann. Und natürlich fällt die Wahl auf den Dozenten, um das endgültige Klischee nur noch zu betonen.


    Es bleibt also zu konstatieren: Meiner Meinung nach bleibt der Roman durch die Anhäufung der Klischees weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Besonders wütend macht mich das Fehlen jeglicher wissenschaftlicher Grundsätze. Literatur zu studieren ist hier lediglich Mittel zum Zweck psychoanalytischer Aufarbeitung.
    Immerhin empfand ich das Cover schön und ich habe mir die Lust auf die Werke der Brontë-Schwestern tatsächlich nicht nehmen lassen.
    Und wie erging es Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser?

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    vormis avatar
    vormivor einem Jahr
    Die Kapitel meines Lebens

    Von klein auf wächst Sam mit Büchern auf: Wann immer sie in der Bibliothek ihres Vaters ein Buch findet, in dem sein Lesezeichen liegt, weiß sie, dass er es für sie versteckt hat. Zu Weihnachten schenkt er ihr eine Schnitzeljagd mit Zitaten aus der Weltliteratur. Sams Vater ist nicht nur Bestseller- Autor, sondern auch ein direkter Nachfahre der Brontë-Familie. Als er stirbt, ist Sam die letzte lebende Verwandte der Schriftsteller-Dynastie. Alles, was ihr Vater ihr hinterlassen zu haben scheint, ist ein abgegriffenes rotes Lesezeichen. Oder ist es ein Hinweis auf ein geheimes Erbe? Die Öffentlichkeit hat ihren Vater schon lange im Verdacht, wertvolle Gemälde, Briefe und Romanentwürfe der berühmten Schwestern zu verstecken. Antworten hofft Sam am Old College in Oxford zu finden. Dort hat Sam zwar nur Augen für Bücher, ihr Professor und ein attraktiver Mathe-Student lenken sie jedoch mehr ab, als sie es sich eingestehen möchte.
    Inhaltsangabe auf amazon

    Ich hatte mir aufgrund des Klappentextes irgendwie was anderes vorgestellt.
    Ich bin jetzt schon über der Hälfte und habe bisher, wenn überhaupt, nur was zu den Bronte-Schwestern gelesen.
    Vielleicht 2 Zitate aus der Weltliteratur. Den hübschen Mathe-Studenten gabe es in 1,5 Szenen und die sind schon sehr lange her.
    Die Hauptprotagonistin ist sehr speziell, eigentlich mag sie gar nicht und findet alles doof. Besonders Bücher und ihre Autoren.

    Ein echter Lichtblick sind die Dialoge mit ihrem Professor, aber auch die sind Geschmackssache, denn in den meisten Fällen reden die beiden aneinander vorbei.
    Ich werde das Buch jetzt abbrechen, denn es reizt mich kaum noch und ich schaffe höchstens noch 40 Seiten am Tag. Die lese ich sonst in 1 Stunde.
    Das ist doch wirklich ein klares Signal, dass mich dieses Buch nicht erreicht.

    Trotzdem hat es auch gute Seiten.
    Und besonders für Fans der 3 literarischen Schwestern ist es bestimmt ein Genuss.
    Aber für alle, die nicht so sehr mit ihren Werken vertraut sind, ist es eher mit Vorsicht zu genießen

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    Alexandra_Luchss avatar
    Alexandra_Luchsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute Wahl, "Die Kapitel meines Herzens" ist kuschelige Wohlfühllektüre, aber durch literarische Bezüge nicht völlig platt.
    Die Kapitel meines Herzens

    Natürlich lese ich in der Regel keine Bücher, von denen ich glaube, dass sie mir überhaupt nicht gefallen werden. Und natürlich habe ich mich auch für “Die Kapitel meines Herzens” von Catherine Lowell wegen des literarischen Themas schon vorab ein bisschen begeistert. Trotzdem muss ich zugeben, dass meine Erwartungen nicht sonderlich hoch waren. Umso mehr freut es mich, dass sie mehrfach übertroffen wurden und mich dieses Buch so toll unterhalten hat.

    Es geht um Samantha, die letzte Nachfahrin der berühmten Brontë-Schwestern. Nach dem Tod ihres Vaters sieht sie sich mit einem seltsamen Nachlass konfrontiert und soll sich das erste Mal allein ihrer Familiengeschichte stellen. Dafür muss sie sich gleichzeitig mit der literarische Biografie der Brontës auseinandersetzen, für eine junge Literaturstudentin eigentlich die leichteste Übung? Das sollte es sein, aber ihr attraktiver Literaturprofessor und einige unangenehme Zeitgenossen aus der Vergangenheit ihres Vaters lenken Samantha doch gehörig ab.

    Ich weiß nicht genau in welche literarische Schublade ich “Die Kapitel meines Herzens” stopfen kann. Es ist einer dieser wirklich gemütlichen “Frauenromane”, aber ohne die üblichen Klischees zur weiblichen Hauptfigur: Samantha ist weder umwerfend schön, noch naiv und zart. Sie ist sozial etwas unbeholfen, aber nicht auf mädchenhaft-niedliche Art, sondern rüpelig und fast ein bisschen trampelig. Bei den Dialogen im Buch bekommt sie eine patzige und irgendwie nervige Stimme, wirkt aber auch charmant und liebenswert.
    Auch der Liebesroman-Faktor in diesem Buch ist angenehm niedrig. Ja, da gibt es eine kleine Romanze (und einen völlig überflüssigen zweiten Mann, der aus dem Roman entfernt werden könnte, ohne etwas Entscheidendes zu verändern) aber die ist nicht leidenschaftlich und knisternd, keiner hüpft auf rosa Wolken.

    Stattdessen wird viel über Literaturverständnis und speziell die Bücher der Brontës gesprochen. Es wird darüber gestritten, ob Romane metaphorisch oder wortwörtlich zu verstehen sind und woran man das wohl erkennt? Es geht außerdem darum, warum besonders Frauen sich mit Kunst und Literatur beschäftigten und welche Aspekte ihres Lebens darin verarbeitet wurden. Besonders diese Abschnitte über das Lesen und die Werke der Brontës haben mir unheimlich gut gefallen.

    “Lesen lehrt einen, Mut aufzubringen. Der Autor versucht, den Leser davon zu überzeugen, dass etwas Fiktives real ist. Es ist eine lächerliche Forderung, und sie stellt die geistige Gesundheit des Lesers in Frage.”

    Gerade durch die Bezüge zu den real existierenden Romanen der Brontës fiel es mir leicht, mich Hals über Kopf in diese Fiktion zu stürzen. Ich habe der Autorin gern meine geistige Gesundheit überantwortet. Das hängt aber auch damit zusammen, dass der Stil des Buches sich besonders bei den Abschnitten über die Literatur durch eine sehr farbige und irgendwie “kuschelige” Sprache auszeichnet. Alles ist mit ausreichend Details beschrieben, aber trotzdem nicht umständlich oder langatmig.

    “Die Kapitel meines Herzens” ist keine große Weltliteratur, aber ein Buch das doch viel mehr zu bieten hat, als Cover und Klappentext vermuten lassen. Wohlfühllektüre für den Herbst, aber auch eine Verführung sich mit vielen großen Klassikern noch einmal neu zu beschäftigen.

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    seschatvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein mitreißend verfasster Roman für bibliophile Zeitgenossen und Fans der Brontë-Epoche.Literarische Unterhaltung mit Niveau und viel Esprit
    Ein Buch für Leseratten und Brontë-Fans

    Catherine Lowells Debütroman "Die Titel meines Herzens" hat mich bis zum Ende gefesselt und mich zudem tief in die Welt der berühmten Brontë-Schwestern eintauchen lassen. Ich kannte Anne, Charlotte und Emily Brontë bisher nur vom Hörensagen, habe auch noch keines ihrer Bücher gelesen, was für das Verständnis von Lowells Geschichte allerdings unproblematisch gewesen ist, da die Autorin kenntnisreich und leidenschaftlich aus dem Œuvre der Schriftstellerinnen zitiert.

    Im Zentrum von Lowells Erzählung steht Samantha Whipple, die letzte Nachfahrin der Familie Brontë. Aufgewachsen inmitten von Büchern und unterrichtet vom eigenen Vater, einem Literaten und Alkoholiker, versucht sie in Oxford sich vom Erbe und dem übergroßen Namen "Brontë freizuschwimmen; was ihr allerdings alles andere als gelingt. Denn in Oxford studiert sie, wie sollte es auch anders sein, Englische Literatur und beschäftigt sich eingehend mit dem Brontë-Werk. Hinzu kommt, dass der gut aussehende und scharfzüngige Literaturprofessor James Orville Samanthas Tutor wird und dieser sie ein ums andere verbal wie literarisch an ihre Grenzen bringt. Die wöchentlichen Besprechungen mit Orville eröffnen ihr nicht nur neue literarische wie interpretatorische Horizonte, sondern lassen sie auch emotional nicht kalt. So wird der junge Professor mit der dunklen und intellektuellen Aura mit der Zeit zu ihrem Vertrauten. Und seine Unterstützung hat sie auch bitter nötig, als immer mehr kommentierte Brontë-Bücher aus dem Besitz ihres Vaters auf geheimnisvolle Weise in ihrem verwaisten Wohnturm auftauchen.

    Samantha als Hauptfigur und Ich-Erzählerin ist kein leicht durchschaubarer Charakter. So scheut sie im Auftrag der Literatur beispielsweise keinerlei Verrücktheiten und absurde Gedankengänge. Ihre unangepasste, neugierige wie direkte Art hat mir ausgesprochen gut gefallen. Mal kindlich, mal allzu intellektuell fabulierend, so hat sie sich sofort in mein Leserherz gestohlen. Letzteres lag auch an ihrer Passion für Bücher und ihrer unverstellten, wenngleich manches Mal recht einfachen Sicht auf die Dinge. Ihren kongenialen Partner, nicht nur zum verbalen Schlagabtausch, hat sie in ihrem Betreuer Dr. Orville gefunden. Ihre niveauvollen bis ironisch-bissigen Dialoge rissen mit, weil sie von einer Belesenheit und Kennerschaft zeugten, die heutige junge Erwachsene oftmals vermissen lassen. Als Leser fühlte man sich dabei schnell in eine andere Zeit versetzt und wünschte sich bald auch einmal diesem exklusiven Debattierclub beiwohnen zu dürfen.

    Die personale Erzählweise passte perfekt zum Roman. Spannend war zudem, dass die Erzählzeit zwischen Jetztzeit und Vergangenheit (Samanthas Kindheit und Leben der Brontë-Schwestern) häufig wechselte. Die vielfältigen literarischen Bezugnahmen unterfütterten und ergänzten den Fließtext auf harmonische Weise. Mich hat besonders der eigenwillige, freie Erzählton von Samantha gefallen. Auch die plottechnischen Anlehnungen an Schauerromane aus viktorianischer Zeit wirkten alles andere als deplatziert und ließen den Spannungsbogen nie abreißen.

    FAZIT
    Ein mitreißend verfasster Roman für bibliophile Zeitgenossen und Fans der Brontë-Epoche. Literarische Unterhaltung mit Niveau und viel Esprit. Kurzum, dieses Buch sollte man gelesen haben.

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    Eternityvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spezieller Hauptcharakter, zu dem ich leider keinen Zugang fand...
    Spezieller Hauptcharakter, zu dem ich leider keinen Zugang fand...

    So manche Geschichte und so manches Buch steht und fällt mit den Figuren und Charaktere. Wenn nicht sogar immer.
    Dabei muss gar nicht jede Figur absolut perfekt sein. Im Gegenteil, je perfekter sie sind, desto unrealistischer erscheinen sie ja. Auch muss man nicht mit jedem Charakter auf einer Wellenlänge sein. So ist es im echten Leben ja auch nicht. 
    Aber ich finde, man muss die Handlungsweisen oder Denkstrukturen einer Figur verstehen können und sie für plausibel empfinden. Vielleicht denkt man das ein ums andere Mal, dass man anders gehandelt hätte, aber darum geht es ja nicht. Man soll immerhin verstehen, warum eine Figur handelt wie sie handelt. 
    Dieses Gefühl hatte ich in diesem Buch hier leider nicht. Ich fand die Hauptfigurine leider unsympathisch, wo ich noch hätte drüber stehen können, aber ich empfand ihr Verhalten als nervig und übertrieben, teilweise grostesk und widersinnig. 


    Vielleicht hatte ich mir auch etwas ganz andere von der Geschichte erwartet, ich kann es nicht recht sagen, aber mein Buch war es leider nicht...

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    Isaoperas avatar
    Isaoperavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch mit großer Bronte-Liebe - Uneingeschränkt 5 Sterne!
    Uneingeschränkt 5 Sterne!

    "Die Kapitel meines Herzens" war für mich direkt ein Roman mit Lieblingsbuch-Potential. Ich liebe Bücher über Bücher und das Lesen und die Story klang ganz toll. Zudem bin ich ein riesiger Fan der Bronte-Romane und wurde nicht enttäuscht: hier konnte ich mich so richtig ausleben ;)
    Im Mittelpunkt steht Samantha, die in der Linie ihres Vaters die letzte lebende Bronte-Nachfahrin ist. Diese Geschichte ist natürlich fiktiv, aber wahr is, dass die Romane der Schwestern überall auf der Welt noch heute Leser(innen) begeistern und hier zum Leben erweckt werden. Die drei Autorinnen werden unglaublich detailliert beschrieben und auch ihre Werke werden sehr spannend aufgegriffen - ich bin zwar z.B. zu den Werken Anne Brontes völlig anderer Meinung, aber allein die intensive Auseinandersetzung mit den Geschichten hat mir unheimlichen Spaß gemacht.
    Ich bin etwas unsicher, ob man auch so viel Freunde an diesem Buch hat, wenn man die Romane der Brontes nicht (mindestens teilweise) schon gelesen ist. Das Problem ist, dass man über die Inhalte der Bücher sehr stark gespoilert wird und man schon ein gewisses Detailwissen haben sollte, um alles zu verstehen. Ich glaube aber, dass das Buch ansonsten auch Spaß macht und richtig Lust auf die englischen Klassiker wecken kann.
    Ich als Liebhaberin der genannten Bücher kam hier voll auf meine Kosten und werde dieses Buch nie aus der Hand geben - es hat im Regal neben den Bronte-Romanen seinen festen Platz gefunden. Ganz klar: 5 Liebhaber-Sterne!

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    Larissa_Schiras avatar
    Larissa_Schiravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einzigartig, anspruchsvoll und wunderschön!
    Einzigartiger, literarisch anspruchsvoller Roman

    Samantha, die letzte lebende Nachfahrin der Bronte-Familie, beginnt nach dem Tod ihres Vaters ein Literaturstudium in England. Dort kommt sie dem Erbe näher, das ihr Vater ihr in rätselhafter Form hinterlassen hat, und stößt dabei auf einige Familiengeheimnisse. Außerdem verwirren sie die Gefühle, die sie für ihren Professor James Orville entwickelt, mit dem sie sich eigentlich nie einig ist und der Gefallen daran findet, ihre Theorien und Ideen schlechtzureden. Trotz aller Umstände entsteht eine besondere Verbindung zwischen ihnen und Orville hilft ihr heimlich, die Geheimnisse ihrer Familie aufzudecken...

    Sowohl die Grundidee als auch das Konzept dieses Romans waren für mich etwas völlig neues. Neben der wunderschönen und spannenden Geschichte dreht sich sehr viel um literarische Diskussionen zwischen Samantha und ihrem Professor. Hier werden vor allem die Bronte Werke bis ins Detail analysiert und dem Leser von einer ganz neuen Seite gezeigt. Dadurch entsteht eine durchaus anspruchsvolle, literarisch wertvolle Kompnente, die diesem Buch besondere Würze verlieht. Daran hat mich lediglich etwas gestört, dass auch vom Ende der Bücher erzählt wurde - wer die Romane der Brontes also noch nicht alle gelesen hat, wird gnadenlos gespoilert.

    Auch die Protagonisten dieses Buches hatten alle einen ganz besonderen, eigenen Charakter, der nicht vielen Beschreibungen bedurfte. Die Autorin zauberte allein durch Handlungen und Gesten sympathische, realistische Personen mit Ecken und Kanten, die man sofort zu kennen meint. So konnte ich mich von Anfang an gut in Samantha hineinversetzen und habe mich mit ihr zusammen ebenfalls in Orville verliebt.
    Auch Spannung und Schreibstil lassen für mich keinen Raum für Kritik. Nach den ersten Seiten zum Einstieg konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, so sehr hat es mich gefesselt und begeistert.

    Ich freue mich schon auf weitere Werke dieser Autorin und kann "Die Kapitel meines Herzens" jedem weiterempfehlen, der sich für Literatur und vor allem auch für die Brontes interessiert. Es war ein wahrer Genuss es zu lesen.

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    hasirasi2s avatar
    hasirasi2vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, mystisch, arbeitet mit Verweisen und ist unterhaltsam geschrieben. Interessant für alle Brontë-Fans.
    „Bücher liefern keine Antworten, weil das Leben keinen Sinn hat“

    Samantha ist neu am College in Oxford. Da das Wohnheim angeblich hoffnungslos überfüllt ist, wird sie allein in einem abgeschiedenen Turm von 1316 – einer ehemaligen Quarantänestation für Pestopfer – untergebracht. Ihr Zimmer ist unheimlich. Die Wandfarbe rot wie Blut und dann hängt da dieses schreckliche düstere und bedrückende Gemälde der „Gouvernante“. Andererseits ist ihr diese abgeschiedene Lage ganz recht, denn nach dem Tod ihres Vaters ist sie die letzte Nachfahrin der berühmten Brontë-Schwestern und die Presse sowie diverse Forscher sind hinter ihr her. Zu letzteren gehört der Intimfeind ihres Vaters, Sir John Booker, einer mehrfach ausgezeichneten Koryphäe auf dem Gebiet der Brontë-Forschung „Keiner konnte Sir John das Wasser reichen, nicht einmal er selbst.“ (S. 122)

     

    Samantha, Sam, studiert Literaturwissenschaften. Ihr Tutor James Orville ist nur ca. 10 Jahre älter als sie und ihre Streitgespräche über den Unterrichtsstoff sind sehr explosiv. Sie erhofft sich von ihm das Studium der Werke der Brontës, um hinter das kryptische Erbe ihres Vaters zu kommen, aber er weißt dies kategorisch ab. Er mag die Brontës nicht besonders! Außerdem fühlt sich Sam von Beginn zu ihm hingezogen ...

     

    Ich bin ehrlich, ich hatte etwas anderes erwartet. Eine Familiengeschichte, dunkle Geheimnisse, Rätsel, eine sich zart anbahnende Liebesgeschichte. Und der Beginn des Buches hat meine Erwartungen auch erfüllt. Sams Kindheit und Jugend mit ihrem Vater wird beleuchtet, ihre Rituale, die Bildung, die er ihr angedeihen lies, da er sie zu Hause unterrichtet hat.

    Aber dann kommt Sam in Oxford an und es wird stellenweise surreal. Orville ist ihr einziger Tutor. Sie studiert ausschließlich bei ihm und der Unterricht besteht aus genau einer Einzelstunde in der Woche, in der sie über die Hausaufgaben und Aufsätze der Vorwoche diskutieren. Ansonsten lebt sie zurückgezogen in ihrem Turm, scheint nur einmal im Monat in den gemeinsamen Ess-Saal der Studenten zu gehen. Orville ist ihr einziger sozialer Kontakt! Ist das glaubwürdig? Also mein Studium war damals vielfältiger. In ihrer Einsamkeit wird sie der Gouvernante auf dem Bild und der Figur aus „Jane Eyre“ immer ähnlicher: bleich, dünn, unverheiratet und Orvilles Schutzbefohlene ... Die Anspielungen an die Brontës finden sich immer wieder im Roman.

     

    Und dann setzt sich Sam eben doch fast ausschließlich mit den Werken der Brontës und den Erinnerungen an ihren Vater auseinandersetzen – sind ihre Vorstellungen und ihr Wissen (die ja von ihm geprägt wurden) alle falsch? Wurde sie von ihm beeinflusst, manipuliert?! „Liebe hinterlässt immer Narben." (S. 27)

    An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, eine Interpretationshilfe für die Romane der Brontë-Schwestern zu lesen. Es war sehr wissenschaftlich und die Bücher wurden durch die immer wiederkehrenden Streitgespräche vielfältig hinsichtlich ihrer Deutung beleuchtet. Sam spielt hier m.E. nur eine Nebenrolle, um das Leben und Schaffen der Brontës zu beleuchten. Dabei gibt es viele Parallelen zu ihrem eigenen Leben.

     

    Trotz meiner vorangegangen leichten Kritik ist das Buch spannend, mystisch, arbeitet mit Verweisen und ist unterhaltsam geschrieben.

    Ich denke, wer die Brontës mag, mag auf jeden Fall auch das Buch, beim normalen Leser bin ich da unsicher. Zumal ja der Klappentext nicht 100 % zum Inhalt passt und evtl. falsche Vorstellungen weckt.

     

    4 Sterne für diese literarische Schatzsuche, auch wenn sie sicher nicht alle Leser begeistern wird.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Leseblockade ahoi!


    Samantha verliert ihren Vater Tristan Whipple auf tragische Weise und ist somit die letzte noch lebende Nachfahrin der Brontë-Schwestern. So beschließt die US-Amerikanerin am altehrwürdigen Old College in Oxford englische Literatur zu studieren - vielleicht eine ungewöhnliche Art und Weise, mit dem Erbe der literarischen Berühmtheiten umzugehen, denn bislang haben Sam und ihr Vater, der selbst ein bekannter Autor war, am Erbe zu tragen. Tristan Whipple machte es sich Zeit seines Lebens zur Aufgabe, die Rätsel der Brontë-Romane zu entschlüsseln - und nun schickt er seine Tochter sozusagen posthum auf Schnitzeljagd...


    Klingt nach einer interessanten Geschichte für LeserInnen, die Interesse an einem anderen Ansatz zu (englischer) Literatur haben? Ja, definitiv - aber leider hält dieser Roman in meinen Augen nicht, was er verspricht. 
    Sam ist keine einfache Person; sie schwimmt im Selbstmitleid, weil ihr in Anbetracht ihrer Vorfahrinnen, auf die sie natürlich häufig angesprochen wird, offensichtlich jegliches schriftstellerische Talent vergönnt wurde. Aber warum studiert sie dann ausgerechnet englische Literatur, aus der die Brontës absolut nicht wegzudenken sind?
    Egal, kaum ist sie in einem spartanischen Zimmer am Old College einquartiert, scheitert sie beim ersten Kennenlernen mit ihrem Prof Orville beinahe. Doch kann ihr der unerbittliche Orville, mit dem sich Sam unter anderem über die Brontës streitet, helfen? Kann die frischgebackene Studentin mit Hilfe ihres Dozenten die alten Familienrätsel lösen, an denen sich schon ihr Vater versucht hat?


    Als erstes muss ich erwähnen, dass Catherine Lowell durchaus einige interessante Ansätze bezüglich der Brontës verfolgt. Dennoch ist das in meinen Augen nicht ausreichend, da der Roman für mich wirklich eine Qual war. Die Dialoge sind gestelzt, Samantha als Hauptfigur konnte mich nicht erreichen, sie blieb seltsam diffus in meinem Kopf und ich war zugegebenermaßen ziemlich genervt von ihr. Irgendwie findet sie alles uncool, kann sich auf niemanden so recht einlassen und agiert immer abstruser... Da nützt es auch nicht, dass die Autorin mit Begrifflichkeiten aus der Literaturwissenschaft um sich wirft - es formt sich daraus nur ein seltsamer Brei, der komplett unausgewogen und halbgar auf mich wirkt. Mir ist nicht klar, was die Catherine Lowell wollte - eine literarische Reminiszenz an die Brontë-Schwestern oder ein leichtgängiger Unterhaltungsroman mit literarischen Einschlag? Letztendlich ist es nichts von beidem. 
    Ich glaube, dass Lowell erzählerisches Talent besitzt, aber ich denke, dass sie deutlich runder schreiben müsste. Ob ich allerdings noch einmal einen Roman von dieser Autorin lesen werde, wage ich nach "Die Kapitel meines Herzens" stark zu bezweifeln.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AtlantikVerlags avatar
    »Es war nicht immer klar, auch ihr selbst nicht, wo ihre Phantasie aufhörte und wo die Wirklichkeit begann.«

    Dieser Roman begeistert alle, die Bücher lieben – und in Büchern vor allem Liebesgeschichten ... In dieser Leserunde zu Die Kapitel meines Herzens von Catherine Lowell habt ihr Chance, diese unwiderstehlich clevere Geschichte exklusiv vor Veröffentlichung zu lesen und diskutieren. Viel Glück!

    Zum Buch

    Von klein auf wächst Sam mit Büchern auf: Wann immer sie in der Bibliothek ihres Vaters ein Buch findet, in dem sein Lesezeichen liegt, weiß sie, dass er es für sie versteckt hat. Zu Weihnachten schenkt er ihr eine Schnitzeljagd mit Zitaten aus der Weltliteratur. Sams Vater ist nicht nur Bestseller-Autor, sondern auch ein direkter Nachfahre der Brontë-Familie. Als er stirbt, ist Sam die letzte lebende Verwandte der Schriftsteller-Dynastie. Alles, was ihr Vater ihr hinterlassen zu haben scheint, ist ein abgegriffenes Lesezeichen. Oder ist es ein Hinweis auf ein geheimes Erbe?Die Öffentlichkeit hat ihren Vater schon lange im Verdacht, wertvolle Gemälde, Briefe und Romanentwürfe der berühmten Schwestern zu verstecken. Antworten hofft Sam am Old College in Oxford zu finden. Dort hat Sam zwar nur Augen für Bücher, ihr Professor und ein attraktiver Mathe-Student lenken sie jedoch mehr ab, als sie es sich eingestehen möchte.

    Zur Autorin

    Catherine Lowell lebt in New York. Sie studierte in Stanford und erhielt noch vor Studienabschluss zwei Stipendien, beide für die Realisierung eines Romans. So entstand Die Kapitel meines Herzens, Lowells Debütroman.

    »"Die Kapitel meines Herzens" ist ein geistreicher Roman mit pointierten und frechen Dialogen, der sowohl klug, humorvoll als auch spannend ist. Volltreffer!" Melanie Rust, Buchhandlung Podszun in Marsberg

    Wir möchten gemeinsam mit euch exklusiv vor der Veröffentlichung dieses Buch lesen und diskutieren. Dafür stellen wir euch 20 Exemplare zur Verfügung. Ihr könnt euch bewerben, in dem ihr uns in einem Kommentar folgende Frage beantwortet:

    Zu zweit liest man weniger allein, oder? Mit wem tauscht ihr euch am liebsten über Bücher und Geschichten aus?

    Eternitys avatar
    Letzter Beitrag von  Eternityvor einem Jahr
    Es tut mir leid, dass Ihr so lange auf meine Rezension warten musstet. Im folgenden Link findet Ihr sie nun endlich: https://www.lovelybooks.de/autor/Catherine-Lowell/Die-Kapitel-meines-Herzens-1440021607-w/rezension/1489568246/ Leider, muss ich gestehen, hat mir das Buch nicht so recht gefallen. Die Geschichte an sich war ganz nett, aber ich fand die Hauptperson so nervig, dass ich manchmal nur sehr ungern weiter gelesen habe. Schade :( Aber trotzdem vielen, vielen Dank für die Möglichkeit, das Buch zu lesen, und hier bei der Leserunde dabei sein zu dürfen!! :)
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