Catherine Newmark

 3,2 Sterne bei 5 Bewertungen

Lebenslauf von Catherine Newmark

Dr. Catherine Newmark ist promovierte Philosophin und lebt in Berlin. Als Kulturjournalistin mit Schwerpunkt Film, Philosophie und Geisteswissenschaften schreibt sie für diverse Zeitungen und Zeitschriften; beim Deutschlandradio Kultur ist sie als Autorin und Redakteurin tätig, u.a. für die Philosophie-Sendung «Sein und Streit». Als Redakteurin des Philosophie Magazins verantwortet sie die Sonderausgaben.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Catherine Newmark

Cover des Buches Viel zu lernen du noch hast (ISBN: 9783499632341)

Viel zu lernen du noch hast

 (4)
Erschienen am 25.11.2016
Cover des Buches Warum auf Autoritäten hören? (ISBN: 9783411750443)

Warum auf Autoritäten hören?

 (1)
Erschienen am 16.03.2020

Neue Rezensionen zu Catherine Newmark

Cover des Buches Viel zu lernen du noch hast (ISBN: 9783499632341)
Schiebelinis avatar

Rezension zu "Viel zu lernen du noch hast" von Catherine Newmark

Philosophisches Geschwurbel mit Star Wars im Hintergrund
Schiebelinivor 5 Monaten

Als eingefleischter Star Wars Fan will ich mich hin und wieder auch in der Thematik weiterbilden und mehr über den Krieg in der weit entfernten Galaxie erfahren. Teilweise habe ich mich auch schon selbst mit Symbolen und Philosophie rund um Star Wars beschäftigt.

Und da ist für mich persönlich einfach ein großese Problem mit diesem Buch erreicht: Wenn man sich nur ein wenig im Internet selbst schlau macht, hat man vieles, was dieses Buch zu bieten hat, schon in sich aufgenommen und liest dadurch nichts Neues. Dass Luke dem typischen Aufbau einer Heldenreise folgt, ist für mich Schnee von vorgestern. Aber okay, vielleicht kann ein "Einsteiger" hier mehr herausziehen.

Leider auch nicht ganz, denn bei manchen Artikeln hatte ich das Gefühl, dass ein kurzes irrelevantes Stück aus Star Wars als Entschuldigung genommen wird, um über ein bestimmtes philosophisches Thema zu schwafeln. Der Rückbezug zu Star Wars fehlt teils leider. Ein Artikel handelt von einem Philosophen-Disput, in dem die einzige Verbindung zu Star Wars ist, dass die Ideologien beider minimal zur hellen und dunklen Seite der Macht passen und deshalb die beiden als Jedi und Sith bezeichnet werden - fand ich irgendwie unpassend und gewollt "cool".

Leider schleichen sich auch häufig Fehler ein. Gerade Yoda wird häufig zitiert, aber das fällt einem erst auf, wenn es erwähnt wird, welche Figur hier zitiert wird. Vielleicht geht da einiges in der Übersetzung mancher nicht deutschen Texte verloren, aber wenn es ein Zitat sein soll, dann muss die typische Yoda-Grammatik einfach mit rein. Dann werden bestimmte Zeiträume vollkommen falsch angegeben, Yoda wird um 500 Jahre jünger gemacht und bestimmte Taten komplett falschen Figuren zugeschrieben. Das mag wie Nitpicking klingen, aber ich persönlich finde, dass ein Text, der sich wissenschaftlich/philosophisch mit etwas beschäftigt doch auch bitte das Quellenmaterial richtig darstellt. Ich kann ja auch nicht dahergehen und behaupten, Autor X hätte Text Z geschrieben, obwohl es Autor Y war.

In manchen Texten wird auch sehr selektiv auf Star Wars geschaut. Gerade als es um die Frauenrollen geht. Auch wenn sie in den Hauptfilmen nicht vorkommen, sollte man bei diesem Thema zumindest einmal Ahsoka Tano und Asajj Ventress aus den Animationsserien erwähnen. Stattdessen wird auf Rey als Offenbarung der Frauenfiguren verwiesen - und dabei ganz außer Acht gelassen, dass die Figur schon im ersten Film der Sequel-Trilogie (mehr war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Buches noch nicht draußen) extreme Probleme hatte, sowohl als Figur, als auch als weibliche Figur. Ich will da nicht zu tief ins Detail gehen, aber bei Leia und Padmé aus den anderen Trilogien werden die schlechten Punkte hervorgehoben, die positiven ignoriert und bei Rey eben anders herum.

Genug in die Tiefe gegangen, mich hat "Viel zu lernen du noch hast" etwas enttäuscht. Ich hatte überlegt, 3 Sterne zu geben, aber das wäre eine Empfehlung. Und ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Manche Artikel sind wirklich gut und spannend geschrieben, aber der Großteil ist leider eher unspektakulär und mit Dingen gefüllt, die man mit einer kurzen Google-Suche genauer und spannender präsentiert bekommt.

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