Catherine O'Donell

 3.9 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Der verbotene See, Das Land der zwei Könige und weiteren Büchern.

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Rezension zu "Der verbotene See" von Catherine O'Donell

TRILOGIE DER STREITENDEN REICHE – Der verbotene See
jenkrinivor 4 Jahren

Catherine O´Donell: Catherine O’Donell ist ein Pseudonym, unter dem eine bekannte Übersetzerin und Autorin (Michaela Link) von historischen Romanen ihre Fantasyromane veröffentlicht. Sie lebt und arbeitet in Nordrhein-Westfalen.

Bei dotbooks veröffentlichte Catherine O’Donells die TRILOGIE DER STREITENDEN REICHE mit den Einzelbänden „Der verbotene See“, „Das Land der zwei Könige“ und „Der Stein der Gnade“.

Klappentext: Wer den Frieden sucht, muss die Menschen meiden … Verborgen hinter den Nebeln lebt seit Anbeginn der Zeit das magische Volk der Schwäne. Nun aber prophezeien die Götter, dass in der Welt der Menschen eine uralte Macht erwacht, die alles Leben vernichten will. Nur ein Kind aus der königlichen Blutlinie kann dies verhindern. Und so opfert der Schwanenfürst seine neugeborene Tochter: Er nimmt ihr die Magie, schließt sie ein in einen menschlichen Körper und schickt sie in das Reich Caernadon, in dem jede Form von Zauberei bei Todesstrafe verboten ist. Als Mündel der Königin wächst Eirion zunächst behütet auf – doch dann bricht ein Krieg aus, der Vorbote ist für kommende Schrecken …

Cover: Das Cover ist wunderschön und drückt genau dieses geheimnisvolle und abgeschottete aus das Anguli ausmacht. Die Farben sind sehr schön aufeinander abgestimmt und passen toll zu der Aufmachung des Buches.

Inhalt: Vor sehr langer Zeit gab es sieben Königreiche der Unschuld, doch sie verschwanden nach und nach aus der Welt bis nur noch eines übrig war. Anguli, das letzte überlebende Reich ist die Heimat des Schwanenvolks und existiert noch immer abgeschottet von der Aussenwelt ohne deren Einflüsse. Aber die Götter prophezeiten dass das selbe Gift, welches bereits die anderen sechs Reiche der Unschuld zerstörte, nun auch das Reich der Schwäne bedroht. Als dem Königspaar der Schwäne dann endlich das lang ersehnte Kind geboren wird, müssen sie feststellen das ihre Tochter diejenige ist, die laut der Prophezeiung nicht nur die Welt der Schwäne, sondern auch die Welt der Menschen vor dem kommenden Untergang schützen soll. Die kleine Schwanenprinzessin Eirion wird von ihrem Vater all ihrer Magie beraubt, in einen menschlichen Körper eingesperrt und ins Königreich der Menschen nach Caernadon geschickt, wo Magie strengstens verboten ist. Eirion wächst dort als Mündel der Königin auf, welche selbst nicht aus Caernadon sondern aus dem Reich Fiann stammt wo Magie allgegenwärtig ist – doch es bricht Krieg zwischen Caernadon und Fiann aus und Eirion muss sich dem stellen, was die Götter und das Schicksal für Sie vorgesehen haben.

Meinung: Die Geschichte ist eine Mischung aus mittelaltererzählung und fantasystory was mir persönlich ganz gut gefallen hat, da ich Rittergeschichten und mittelaltererzählungen auch gerne mag, durch den Anteil an Magie und Geheimnissen hat es dann nochmal etwas besonderes bekommen. Ich fand das Buch ließ sich trotz fast 500 Seiten auch als eBook sehr schnell und flüssig lesen obwohl ich mit eBooks ja oft meine Probleme habe, aber es kam mir überhaupt nicht vor wie fast 500 Seiten so schnell wie ich durch war. Ich mochte den Charakter der Königin Caernadons (leider ist der Name Gwenlian so seltsam das er irgendwie nicht in meinem Gedächtnis bleiben wollte und ich sie immer Gwen genannt habe) sehr gerne und auch ihre Entwicklung im Laufe des Buches fand ich wirklich toll aber leider ist sie auch der einzige Charakter zu dem ich eine wirkliche Verbindung aufbauen konnte, was sehr schade ist da es eigentlich um Eirion gehen sollte und es auch noch weitere tolle Hauptcharaktere gibt. Aber irgendwie blieben diese immer etwas im Hintergrund und dadurch entstand keine richtige Verbindung. Das Reich Anguli sowie auch Fiann waren für mich eher unwichtig da sie eigentlich keine wirklich wichtige und einflussreiche Rolle in diesem Teil spielten ausser der Krieg am Ende gegen Fiann. An einigen Stellen hätte ich mir weniger Informationen gewünscht und dafür an anderen etwas mehr aber nichts desto trotz hat es mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Ich werde bestimmt irgendwann die anderen beiden Bände lesen aber erstmal müssen die Bücher weg die ich sowieso noch auf dem SUB habe ;)

Wer sich für das Buch interessiert, findet hier eine XXL-Leseprobe zum reinschnuppern.

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Rezension zu "Der verbotene See" von Catherine O'Donell

Einfach nur langatmig...
Rosenmaedchenvor 4 Jahren

Wer den Frieden sucht, muss die Menschen meiden…

Verborgen hinter den Nebeln lebt seit Anbeginn der Zeit das magische Volk der Schwäne. Nun aber prophezeien die Götter, dass in der Welt der Menschen eine uralte Macht erwacht, die alles Leben vernichten will. Nur ein Kind aus der königlichen Blutlinie kann dies verhindern. Und so opfert der Schwanenfürst seine neugeborene Tochter: Er nimmt ihr die Magie, schließt sie ein in einen menschlichen Körper und schickt sie in das Reich Caernadon, in dem jede Form von Zauberei bei Todesstrafe verboten ist.

Als Mündel der Königin wächst Eirion zunächst behütet auf – doch dann bricht ein Krieg aus, der Vorbote ist für kommende Schrecken…

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Es ist sehr schwierig für mich, diese Rezension zu schreiben, da ich und dieses Buch nur Höhen und Tiefen durchlebt haben. Ich hatte es auf Blogg dein Buch spontan entdeckt und war von der Inhaltsangabe begeistert. Doch irgendwie sprang der Funke nie so wirklich über...

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Normalerweise habe ich ja sofort meine Probleme mit High-Fantasy, hier war ich anfangs jedoch angenehm überrascht. Es war zwar teilweise auch verwirrend, aber die fantastischen Ideen überzeugten mich zu erst sehr. Die Grundlage der Geschichte ist auch recht gut durchdacht: Das mystische Schwanenkönigspaar muss ihre einzige Tochter zu Willen der Götter opfern, da sie das auserwählte Kind ist, welches die drei existierenden Welten retten kann. Deswegen kommt sie zu den Menschen und die Königin Gwenlian nimmt die kleine Schwanentochter auf, da sie selbst nur Fehlgeburten hinter sich hat. Bis hierhin war alles super, ich war richtig gefesselt von der Idee und dem Beginn der Story.

Doch dann ging es weiter: relativ langwierig und auch langweilig. Alles wird im Schreibstil sehr ausufernd beschrieben und manchmal hat man das Gefühl, die Autorin kommt nie auf dem Punkt. Gerade die Beschreibungen über die Göttin in Gwenlian ermüdeten mich, sie wiederholten sich ständig und gingen mir irgendwann sehr stark auf die Nerven.

Die vielen verschiedenen Handlungsstränge verwirrten in erster Linie, auch wenn ich feststellen konnte, dass alle irgendwann ihren Sinn hatten, so war es doch einfach zu viel um den wichtigen Geschehen folgen zu können. Insgesamt konnte man das nur sehr schwierig und ich weiß jetzt am Ende des Buches immer noch nicht ganz, was nun eigentlich der wichtige Teil der Geschichte war...

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Im weiteren Verlauf der Handlung wurden ab und an sehr klug Zeitsprünge eingesetzt, damit man die Schwanenprinzessin Eirion richtig aufwachsen sieht und ihre Entwicklung verfolgt. Diesen Fakt fand ich gut, weil so die Handlung nie auf der Stelle stehen blieb, auch wenn es langwierig war. Leider war die Geschichte auch nur sehr oberflächlich gehalten, weswegen man die vielen tollen Charaktere nur von einer Seite kennenlernen konnte, was einem die Realität nahm. Ebenso fehlte mir die emotionale Nähe total, was ich an Büchern überhaupt nicht leiden kann. Alles blieb distanziert und nie konnte man so richtig mitfiebern.

Wegen diesen verschiedenen Strängen konnte sich auch nie richtig Spannung aufbauen, was schade war, denn so las ich manche Passagen nur sehr halbherzig und zwar die, die mich kein Stück interessierten, was bei so vielen Strängen natürlich vorkommen kann.

Leider Gottes musste ich gegen Ende auch feststellen, dass die angedachte Idee der Autorin über die Geschichte viel ungenutztes Potential hat. Ich hatte so viel mehr erwartet und bekam nur einen Bruchteil davon zurück, der zufriedenstellend war, mehr aber auch nicht.

•●•

Kurz und knapp kann ich sagen, dass das Buch eine gute Idee hat, die Umsetzung aber stark mangelhaft ist. Es gab viele gute Ansätze und einen guten Start, doch irgendwie verliert sich die Autorin in zehn spannungslosen Handlungssträngen ohne weiter auf die tollen Figuren und ihre Gefühle einzugehen. Ich bin nicht gewillt, die Trilogie weiterzulesen, da es für mich ein langwieriges Unterfangen war, den ersten Teil zu schaffen.

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Rezension zu "Der verbotene See" von Catherine O'Donell

Etwas anderer Umgang mit der Protagonistin
denises-leseweltvor 4 Jahren

Handlung
Die Reiche der Unschuld sterben aus. Nur eins ist übrig. Verborgen hinter den Nebeln leben die Schwäne. Die Götter prophezeiten eine uralte Macht, die bei den Menschen erweckt, aber auch sie - fernab dieser Welt - vernichten kann. Ein Schwanenkind kann es aufhalten. Ohne seine Magie und gefangen in einem sterblichen Körper wächst Eirion als Mündel der menschlichen Königin von Caernadon auf.
Ist der aufkommende Krieg nur ein Vorbote der Prophezeiung?

Gestaltung
Da auf dem Cover die Frau eine dunkle Haarfarbe hat, konnte ich sie nicht direkt mit Eirion in Verbindung bringen. Ich glaube eher es soll ihre Ziehmutter darstellen, die in gewisser Weise die Rolle der Protagonistin einnimmt, bis ihre Tochter alt genug dazu war.
An sich mag ich das Arrangement des Covers sehr. Besonders die Verzierung um den Titel. Das mehr oder wenige Einfarbige an dem Bild mag ich eher weniger. Es ist mir im Großen und Ganzen zu rosa-rot.

Meine Meinung
In erster Linie muss ich meine Überraschung zu dem Buch kundtun. Bislang ist es noch nie passiert, dass die Protagonistin durch jemand anderes „vertreten“ wird. Einen Ich-Erzähler wird man hier vergeblich suchen. Obwohl ich es lieber mag, wenn aus der Ich-Perspektive erzählt wird - die Geschichten bekommen für mich dadurch meist mehr Tiefe - wäre sie in dieser Geschichte absolut fehl am Platz. So gab es auch Einblicke in die Pläne von gegnerische Parteien.

Dass die Geschichte hauptsächlich durch Eirions Eltern und Ziehmutter getragen wird, ergab für mich eigentlich nur ein Problem: Ich bin Eirion selbst nicht warm geworden. Gwenlian, Königin von Caernadon, war eine absolut tolle Protagonistin. Schon auf den ersten Seiten habe ich mich in diese Figur verliebt und kam schwer von ihr los. Somit war der Einstieg von Eirion (sie musste erst ein gewisses Alter erreichen) für mich eher störend.
Während ich den Charakter von Gwenlian mit all seinen Facetten mochte - besonders ihre Hingabe ihrer Priesterinnen-Wurzeln gegenüber - so nervig fand ich das kleine Mädchen Eirion, das sich aufführen konnte wie ein verzogenes Balg.
Mir ist im Zusammenhang mit Eirion auch kleiner Logikfehler untergekommen: Sie kann als Schwanenkind nicht weinen, welches vor dem kleinen Fehler und hinterher noch beschrieben. Doch wischt sie sich im Stall Tränen vom Gesicht.

Die Idee über die Reiche der Unschuld hat die Autorin sehr schön eingeflochten und ich freue mich schon sehr auf weitere Ausführungen. Sehr schade ist, dass nur noch eins dieser Reiche übrig ist und wir nur durch Erzählungen und Aufzeichnungen Informationen über die Anderen an den Leser herangetragen werden. Die wenigen Informationen, die eingestreut wurden, machten mich sehr neugierig.

Die Autorin hat einen wirklich schönen Schreibstil (an dieser Stelle muss dann natürlich auch die Übersetzung ins Deutsche gelobt werden). Der Einstieg fiel mir zwar nicht leicht, aber es zog mich mehr und mehr in seinen Bann.
Die liebevoll gestaltete Welt, auch außerhalb des Schwanenreichs, hat schöne und auch erschreckende Figuren hervorgebracht. Natürlich habe ich Favoriten oder auch das genaue Gegenteil, aber die Autorin machte es mir schwer schnell über Charaktere urteilen zu können.

Die Entwicklung, die Gwenlian und einige Frauen von Caernadon im Laufe des Romans durchmachen, habe ich sehr gerne verfolgt.
Die Idee zwar mit Eirions Reise in die Welt der Menschen zu beginnen, aber ohne Zeitsprung daran anzuknüpfen, war nicht nur anders sondern auch spannend. Eirions Geschichte begann in beiden Welten und in Band 1 lernt der Erzähler diese auch kennen. So braucht es keine Erzählungen über alten Zeiten, über die Gründe ihrer Reise, denn diese hat der Leser selbst miterlebt.

Fazit
Ich finde die Geschichte außergewöhnlich und ihre Welten wurden liebevoll gestaltet. Mein Interesse am letzten Reich der Unschuld und an den Charakteren, die Eirion umgeben ist groß.
Ein schöner Highfantasy-Roman, der gelegentlich einen Hauch Märchencharakter bekam.

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