Catherine O'Donell Der verbotene See

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Inhaltsangabe zu „Der verbotene See“ von Catherine O'Donell

Das magische Abenteuer beginnt: „Der verbotene See“, erster Roman der TRILOGIE DER STREITENDEN REICHE von Catherine O‘Donell, als eBook bei dotbooks. Wer den Frieden sucht, muss die Menschen meiden … Verborgen hinter den Nebeln lebt seit Anbeginn der Zeit das magische Volk der Schwäne. Nun aber prophezeien die Götter, dass in der Welt der Menschen eine uralte Macht erwacht, die alles Leben vernichten will. Nur ein Kind aus der königlichen Blutlinie kann dies verhindern. Und so opfert der Schwanenfürst seine neugeborene Tochter: Er nimmt ihr die Magie, schließt sie ein in einen menschlichen Körper und schickt sie in das Reich Caernadon, in dem jede Form von Zauberei bei Todesstrafe verboten ist. Als Mündel der Königin wächst Eirion zunächst behütet auf – doch dann bricht ein Krieg aus, der Vorbote ist für kommende Schrecken … Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Der verbotene See“, erster Roman der „Trilogie der Streitenden Reiche“ von Catherine O‘Donell. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag. (Quelle:'E-Buch Text/08.01.2015')

Eine spannende Mischung aus mittelaltererzählung und fantasystory mit starken weiblichen Charakteren.

— jenkrini
jenkrini

Nicht die spannungsgeladenste Geschichte, aber interessant zu verfolgen!

— denises-lesewelt
denises-lesewelt

Leider nicht mein Fall, ich fand es langweilig

— Aglaya
Aglaya

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  • TRILOGIE DER STREITENDEN REICHE – Der verbotene See

    Der verbotene See
    jenkrini

    jenkrini

    23. June 2015 um 20:20

    Catherine O´Donell: Catherine O’Donell ist ein Pseudonym, unter dem eine bekannte Übersetzerin und Autorin (Michaela Link) von historischen Romanen ihre Fantasyromane veröffentlicht. Sie lebt und arbeitet in Nordrhein-Westfalen. Bei dotbooks veröffentlichte Catherine O’Donells die TRILOGIE DER STREITENDEN REICHE mit den Einzelbänden „Der verbotene See“, „Das Land der zwei Könige“ und „Der Stein der Gnade“. Klappentext: Wer den Frieden sucht, muss die Menschen meiden … Verborgen hinter den Nebeln lebt seit Anbeginn der Zeit das magische Volk der Schwäne. Nun aber prophezeien die Götter, dass in der Welt der Menschen eine uralte Macht erwacht, die alles Leben vernichten will. Nur ein Kind aus der königlichen Blutlinie kann dies verhindern. Und so opfert der Schwanenfürst seine neugeborene Tochter: Er nimmt ihr die Magie, schließt sie ein in einen menschlichen Körper und schickt sie in das Reich Caernadon, in dem jede Form von Zauberei bei Todesstrafe verboten ist. Als Mündel der Königin wächst Eirion zunächst behütet auf – doch dann bricht ein Krieg aus, der Vorbote ist für kommende Schrecken … Cover: Das Cover ist wunderschön und drückt genau dieses geheimnisvolle und abgeschottete aus das Anguli ausmacht. Die Farben sind sehr schön aufeinander abgestimmt und passen toll zu der Aufmachung des Buches. Inhalt: Vor sehr langer Zeit gab es sieben Königreiche der Unschuld, doch sie verschwanden nach und nach aus der Welt bis nur noch eines übrig war. Anguli, das letzte überlebende Reich ist die Heimat des Schwanenvolks und existiert noch immer abgeschottet von der Aussenwelt ohne deren Einflüsse. Aber die Götter prophezeiten dass das selbe Gift, welches bereits die anderen sechs Reiche der Unschuld zerstörte, nun auch das Reich der Schwäne bedroht. Als dem Königspaar der Schwäne dann endlich das lang ersehnte Kind geboren wird, müssen sie feststellen das ihre Tochter diejenige ist, die laut der Prophezeiung nicht nur die Welt der Schwäne, sondern auch die Welt der Menschen vor dem kommenden Untergang schützen soll. Die kleine Schwanenprinzessin Eirion wird von ihrem Vater all ihrer Magie beraubt, in einen menschlichen Körper eingesperrt und ins Königreich der Menschen nach Caernadon geschickt, wo Magie strengstens verboten ist. Eirion wächst dort als Mündel der Königin auf, welche selbst nicht aus Caernadon sondern aus dem Reich Fiann stammt wo Magie allgegenwärtig ist – doch es bricht Krieg zwischen Caernadon und Fiann aus und Eirion muss sich dem stellen, was die Götter und das Schicksal für Sie vorgesehen haben. Meinung: Die Geschichte ist eine Mischung aus mittelaltererzählung und fantasystory was mir persönlich ganz gut gefallen hat, da ich Rittergeschichten und mittelaltererzählungen auch gerne mag, durch den Anteil an Magie und Geheimnissen hat es dann nochmal etwas besonderes bekommen. Ich fand das Buch ließ sich trotz fast 500 Seiten auch als eBook sehr schnell und flüssig lesen obwohl ich mit eBooks ja oft meine Probleme habe, aber es kam mir überhaupt nicht vor wie fast 500 Seiten so schnell wie ich durch war. Ich mochte den Charakter der Königin Caernadons (leider ist der Name Gwenlian so seltsam das er irgendwie nicht in meinem Gedächtnis bleiben wollte und ich sie immer Gwen genannt habe) sehr gerne und auch ihre Entwicklung im Laufe des Buches fand ich wirklich toll aber leider ist sie auch der einzige Charakter zu dem ich eine wirkliche Verbindung aufbauen konnte, was sehr schade ist da es eigentlich um Eirion gehen sollte und es auch noch weitere tolle Hauptcharaktere gibt. Aber irgendwie blieben diese immer etwas im Hintergrund und dadurch entstand keine richtige Verbindung. Das Reich Anguli sowie auch Fiann waren für mich eher unwichtig da sie eigentlich keine wirklich wichtige und einflussreiche Rolle in diesem Teil spielten ausser der Krieg am Ende gegen Fiann. An einigen Stellen hätte ich mir weniger Informationen gewünscht und dafür an anderen etwas mehr aber nichts desto trotz hat es mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Ich werde bestimmt irgendwann die anderen beiden Bände lesen aber erstmal müssen die Bücher weg die ich sowieso noch auf dem SUB habe ;) Wer sich für das Buch interessiert, findet hier eine XXL-Leseprobe zum reinschnuppern.

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  • Einfach nur langatmig...

    Der verbotene See
    Rosenmaedchen

    Rosenmaedchen

    29. May 2015 um 16:07

    Wer den Frieden sucht, muss die Menschen meiden… Verborgen hinter den Nebeln lebt seit Anbeginn der Zeit das magische Volk der Schwäne. Nun aber prophezeien die Götter, dass in der Welt der Menschen eine uralte Macht erwacht, die alles Leben vernichten will. Nur ein Kind aus der königlichen Blutlinie kann dies verhindern. Und so opfert der Schwanenfürst seine neugeborene Tochter: Er nimmt ihr die Magie, schließt sie ein in einen menschlichen Körper und schickt sie in das Reich Caernadon, in dem jede Form von Zauberei bei Todesstrafe verboten ist. Als Mündel der Königin wächst Eirion zunächst behütet auf – doch dann bricht ein Krieg aus, der Vorbote ist für kommende Schrecken… •●• Es ist sehr schwierig für mich, diese Rezension zu schreiben, da ich und dieses Buch nur Höhen und Tiefen durchlebt haben. Ich hatte es auf Blogg dein Buch spontan entdeckt und war von der Inhaltsangabe begeistert. Doch irgendwie sprang der Funke nie so wirklich über... - Normalerweise habe ich ja sofort meine Probleme mit High-Fantasy, hier war ich anfangs jedoch angenehm überrascht. Es war zwar teilweise auch verwirrend, aber die fantastischen Ideen überzeugten mich zu erst sehr. Die Grundlage der Geschichte ist auch recht gut durchdacht: Das mystische Schwanenkönigspaar muss ihre einzige Tochter zu Willen der Götter opfern, da sie das auserwählte Kind ist, welches die drei existierenden Welten retten kann. Deswegen kommt sie zu den Menschen und die Königin Gwenlian nimmt die kleine Schwanentochter auf, da sie selbst nur Fehlgeburten hinter sich hat. Bis hierhin war alles super, ich war richtig gefesselt von der Idee und dem Beginn der Story. Doch dann ging es weiter: relativ langwierig und auch langweilig. Alles wird im Schreibstil sehr ausufernd beschrieben und manchmal hat man das Gefühl, die Autorin kommt nie auf dem Punkt. Gerade die Beschreibungen über die Göttin in Gwenlian ermüdeten mich, sie wiederholten sich ständig und gingen mir irgendwann sehr stark auf die Nerven. Die vielen verschiedenen Handlungsstränge verwirrten in erster Linie, auch wenn ich feststellen konnte, dass alle irgendwann ihren Sinn hatten, so war es doch einfach zu viel um den wichtigen Geschehen folgen zu können. Insgesamt konnte man das nur sehr schwierig und ich weiß jetzt am Ende des Buches immer noch nicht ganz, was nun eigentlich der wichtige Teil der Geschichte war... - Im weiteren Verlauf der Handlung wurden ab und an sehr klug Zeitsprünge eingesetzt, damit man die Schwanenprinzessin Eirion richtig aufwachsen sieht und ihre Entwicklung verfolgt. Diesen Fakt fand ich gut, weil so die Handlung nie auf der Stelle stehen blieb, auch wenn es langwierig war. Leider war die Geschichte auch nur sehr oberflächlich gehalten, weswegen man die vielen tollen Charaktere nur von einer Seite kennenlernen konnte, was einem die Realität nahm. Ebenso fehlte mir die emotionale Nähe total, was ich an Büchern überhaupt nicht leiden kann. Alles blieb distanziert und nie konnte man so richtig mitfiebern. Wegen diesen verschiedenen Strängen konnte sich auch nie richtig Spannung aufbauen, was schade war, denn so las ich manche Passagen nur sehr halbherzig und zwar die, die mich kein Stück interessierten, was bei so vielen Strängen natürlich vorkommen kann. Leider Gottes musste ich gegen Ende auch feststellen, dass die angedachte Idee der Autorin über die Geschichte viel ungenutztes Potential hat. Ich hatte so viel mehr erwartet und bekam nur einen Bruchteil davon zurück, der zufriedenstellend war, mehr aber auch nicht. •●• Kurz und knapp kann ich sagen, dass das Buch eine gute Idee hat, die Umsetzung aber stark mangelhaft ist. Es gab viele gute Ansätze und einen guten Start, doch irgendwie verliert sich die Autorin in zehn spannungslosen Handlungssträngen ohne weiter auf die tollen Figuren und ihre Gefühle einzugehen. Ich bin nicht gewillt, die Trilogie weiterzulesen, da es für mich ein langwieriges Unterfangen war, den ersten Teil zu schaffen.

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  • Etwas anderer Umgang mit der Protagonistin

    Der verbotene See
    denises-lesewelt

    denises-lesewelt

    21. May 2015 um 18:03

    Handlung Die Reiche der Unschuld sterben aus. Nur eins ist übrig. Verborgen hinter den Nebeln leben die Schwäne. Die Götter prophezeiten eine uralte Macht, die bei den Menschen erweckt, aber auch sie - fernab dieser Welt - vernichten kann. Ein Schwanenkind kann es aufhalten. Ohne seine Magie und gefangen in einem sterblichen Körper wächst Eirion als Mündel der menschlichen Königin von Caernadon auf. Ist der aufkommende Krieg nur ein Vorbote der Prophezeiung? Gestaltung Da auf dem Cover die Frau eine dunkle Haarfarbe hat, konnte ich sie nicht direkt mit Eirion in Verbindung bringen. Ich glaube eher es soll ihre Ziehmutter darstellen, die in gewisser Weise die Rolle der Protagonistin einnimmt, bis ihre Tochter alt genug dazu war. An sich mag ich das Arrangement des Covers sehr. Besonders die Verzierung um den Titel. Das mehr oder wenige Einfarbige an dem Bild mag ich eher weniger. Es ist mir im Großen und Ganzen zu rosa-rot. Meine Meinung In erster Linie muss ich meine Überraschung zu dem Buch kundtun. Bislang ist es noch nie passiert, dass die Protagonistin durch jemand anderes „vertreten“ wird. Einen Ich-Erzähler wird man hier vergeblich suchen. Obwohl ich es lieber mag, wenn aus der Ich-Perspektive erzählt wird - die Geschichten bekommen für mich dadurch meist mehr Tiefe - wäre sie in dieser Geschichte absolut fehl am Platz. So gab es auch Einblicke in die Pläne von gegnerische Parteien. Dass die Geschichte hauptsächlich durch Eirions Eltern und Ziehmutter getragen wird, ergab für mich eigentlich nur ein Problem: Ich bin Eirion selbst nicht warm geworden. Gwenlian, Königin von Caernadon, war eine absolut tolle Protagonistin. Schon auf den ersten Seiten habe ich mich in diese Figur verliebt und kam schwer von ihr los. Somit war der Einstieg von Eirion (sie musste erst ein gewisses Alter erreichen) für mich eher störend. Während ich den Charakter von Gwenlian mit all seinen Facetten mochte - besonders ihre Hingabe ihrer Priesterinnen-Wurzeln gegenüber - so nervig fand ich das kleine Mädchen Eirion, das sich aufführen konnte wie ein verzogenes Balg. Mir ist im Zusammenhang mit Eirion auch kleiner Logikfehler untergekommen: Sie kann als Schwanenkind nicht weinen, welches vor dem kleinen Fehler und hinterher noch beschrieben. Doch wischt sie sich im Stall Tränen vom Gesicht. Die Idee über die Reiche der Unschuld hat die Autorin sehr schön eingeflochten und ich freue mich schon sehr auf weitere Ausführungen. Sehr schade ist, dass nur noch eins dieser Reiche übrig ist und wir nur durch Erzählungen und Aufzeichnungen Informationen über die Anderen an den Leser herangetragen werden. Die wenigen Informationen, die eingestreut wurden, machten mich sehr neugierig. Die Autorin hat einen wirklich schönen Schreibstil (an dieser Stelle muss dann natürlich auch die Übersetzung ins Deutsche gelobt werden). Der Einstieg fiel mir zwar nicht leicht, aber es zog mich mehr und mehr in seinen Bann. Die liebevoll gestaltete Welt, auch außerhalb des Schwanenreichs, hat schöne und auch erschreckende Figuren hervorgebracht. Natürlich habe ich Favoriten oder auch das genaue Gegenteil, aber die Autorin machte es mir schwer schnell über Charaktere urteilen zu können. Die Entwicklung, die Gwenlian und einige Frauen von Caernadon im Laufe des Romans durchmachen, habe ich sehr gerne verfolgt. Die Idee zwar mit Eirions Reise in die Welt der Menschen zu beginnen, aber ohne Zeitsprung daran anzuknüpfen, war nicht nur anders sondern auch spannend. Eirions Geschichte begann in beiden Welten und in Band 1 lernt der Erzähler diese auch kennen. So braucht es keine Erzählungen über alten Zeiten, über die Gründe ihrer Reise, denn diese hat der Leser selbst miterlebt. Fazit Ich finde die Geschichte außergewöhnlich und ihre Welten wurden liebevoll gestaltet. Mein Interesse am letzten Reich der Unschuld und an den Charakteren, die Eirion umgeben ist groß. Ein schöner Highfantasy-Roman, der gelegentlich einen Hauch Märchencharakter bekam.

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  • Schwanenmenschen und ein Krieg - Der verbotene See

    Der verbotene See
    N9erz

    N9erz

    27. April 2015 um 13:36

    Schon eine alte eigentlich längst vergessen Prophezeihung hat es vorhergesagt: Ein einzelnes Kind aus er königlichen Blutlinie wird eines Tages das Volk retten können. Doch genau diese vergessen Vorhersage tritt jetzt ein. Denn als letzte Überreste der sieben Völker leben die Schwanenmenschen verborgen am verbotenen See und stehen einer großen Gefahr gegenüber. Denn der Schwanenfürst hat seine neugeboren Tochter geopfert und deren Magie im Körper eines Menschen gebündelt um ihn nach Caernadon zu schicken - ein Reich in dem jede Magie mit der Todesstrafe geahndet wird. Doch so behütet das Menschenkind zuerst aufwächst - es steht ein Krieg bevor. ----- Ich muss zugeben, schon die ersten paar Seiten haben mich leider schlimmeres befürchten lassen. Die Story kam so gar nicht in Gang und hat mich von Beginn weg irgendwie gelangweilt. Leider wurde das auch mit der Zeit nicht besser. Die Geschichte ist so detailreich, verblümt und genau beschrieben, dass man sich einfach in Details verliert. Solche Kleinigkeiten machen den Lesefluss einfach zäh und bringen keinen Fortschritt. Nicht jede kleine Feder, Blume oder gar ein Windstoß muss so genau beschrieben sein um ihn in der 1:1 Vorstellung des Autor sehen zu können. Ein bisschen freie Phantasie des Lesers darf ruhig gefordert werden. Solche extrem detaillierte Beschreibungen haben sicher ihre Fans, aber für mich sind sie einfach zu langweilig. Denn durch diese Kleinigkeiten gerät die Geschichte immer mehr in den Hintergrund. Die Spannung kann nicht ansteigen, weil man immer wieder von Beschreibungen abgelenkt wird. Von Weiterkommen ist gar nicht erst zu reden wenn seitenlang schon nur ein paar kleine Trippelschritte beschrieben werden. Zudem kommt, dass der Schreibstil nochmals sehr auschweifend, schwer und herrschaftlich angelegt ist. Für Fantasy zwar durchaus gängig, das macht hier das Lesen aber sehr schwerfällig und langwierig. Denn auch ein so "schwerer" Schreibstil muss beim Leser runtergehen wie Butter und den Leser in eine andere Zeit entführen. Also wäre das als Hindernis für das Buch nicht schon ausreichend, passiert dann aber auch in der Story leider wirklich sehr lange nicht sehr viel. Es ist zwar schon im Klappentext die Rede von einem Krieg, auf den muss man aber elendigst lange warten bis man erst überhaupt mal davon hört. Von Spannung und packender Geschichte ist da nicht viel dabei. Durch dieses zähe Vorankommen baut man auch nicht wirklich eine Beziehung zu den Charakteren auf. Da kaum wirklich etwas geschieht gibt es keine Gefahr, kein Zittern um Personen - einfach keinen Bezug. Alles zieht sich nur in die Länge und die Charaktere reißen hier auch nicht mehr viel um. Die Sichtwechsel führten außerdem dazu, dass man irgendwie scheinbar als einziger alles von der Story weiß - Geheimnisse und Neugierde kennt das Buch irgendwie nicht. Wer sich durchbeißt und dranbleibt (was wirklich sehr lange dauern kann - vorallem wenn man sich von Beginn weg eher von Seite zu Seite kämpft) wird man vielleicht noch mit einem halbwegs annehmbaren Schluss belohnt. Das war es dann aber auch. Für den Aufwand leider auch keine wirklich gute Entschädigung mehr. War leider gar nicht mein Fall, schon die ersten Seiten waren bestimmend für den Rest des Buches.

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  • gar nicht meins

    Der verbotene See
    engelsmomente

    engelsmomente

    12. April 2015 um 11:08

    Es beginnt mit einer Zeremonie. Ein Kind, geboren bei den Schwänen, wurde prophezeit und muss nun das Reich verlassen und seine Schwanengestalt ablegen. Im Reich Caernadon der Menschen lebt Gwenlian, eine Priesterin aus Fiann, die aber ihre Magie nicht mehr einsetzten darf, da Magie verboten wurde und jedes Anzeichen von Magiewirkung bestraft wird. Sie hat damals ihr Land gern für Uisnach verlassen. Er war die Liebe ihres Lebens, doch davon ist nun nichts mehr geblieben. Ihre Beziehung leidet unter der Kinderlosigkeit, sodass sich Uisnach eine andere Frau gesucht hat. Eines Abends lässt sich Gwenlian wieder dazu hinreißen, Magie zu benutzen. Danach fühlt sie sich stärker und selbstsicherer als zuvor. Als am nächsten Tag das Kind, das im See gefunden wurde, zu ihr gebracht wird, behaart sie darauf, es als ihr eigenes aufzuziehen. Der Wunsch wird ihr gewährt. Der Einstieg ist sehr lang. Es passiert erst mal nicht viel, was den Leser auf Anhieb packen könnte. Selbst die Zeremonie um das Kind hat mich nicht fesseln können, da es zu distanziert und steif war. Der Leser kennt die Figuren noch nicht und hat Schwierigkeiten, die Handlung nachzuvollziehen. Da nur von der Mutter eine Regung kommt, es aber sonst als unumgängliche Tatsache dargestellt wird, ist mir das Schicksal des Kindes auch nicht sehr tragisch vorgekommen. Die Charaktere waren ganz okay, aber wenig greifbar. Weder bei Marte noch bei Gwenlian wusste ich, wie sie wirklich dachten und welche Ziele sie verfolgten. Beide waren sehr distanziert und schwer greifbar. Das Problem hatte ich bei den meisten Charakteren. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich nicht wirklich an sich heran ließen. Sonst erfährt man als Leser fast alles, aber die Gefühlswelt der Figuren bleibt einem oft verborgen. Der Stil hat mir gar nicht gefallen. Er mag gut und schnell zu lesen sein, aber es ist sehr ausschweifend und detailreich. Teils werden mir zu viele Details eingebracht, die mich einfach nicht interessiert haben und die Dinge beschrieben haben, die ich nicht so genau wissen wollte. Ich muss zugeben, dass ich im Moment lieber schnellere Bücher lese, in denen viel passiert, die durch die Ereignisse spannend und vielleicht auch actiongeladen sind. Da war es nicht die beste Idee, mit diesem Buch zu beginnen. Ich denke, dass viele mit dem Stil kein Problem haben werden, man sollte sich darauf einstellen und dann geht das. Bei mir war es nun so, dass mich diese Ausschweifigkeit schon am Anfang genervt hat und ich am liebsten aufgehört hätte zu lesen. Allerdings wollte ich dem Buch eine Chance geben. Als nach vielen Seiten noch immer nicht viel passiert ist, dafür aber Handlungen eingeführt wurden, die ich nicht sinnvoll fand, habe ich abgebrochen. Auch die Perspektiven wechseln, wie es gerade passt. Dadurch wird zwar viel angesprochen, es gibt aber für den Leser keine Geheimnisse, die ihn packen könnten. Die Idee fand ich sogar gut. Es war zwar erst verwirrend, dass es um Schwäne ging, aber wieso auch nicht? Gestaltwandler müssen sich ja nicht immer in Wölfe verwandeln. Auch andere Aspekte fand ich durchaus interessant, wie z.B. den Umgang mit Magie und das herrschende Verbot. Insgesamt schien die Welt gut konzipiert zu sein, auch wenn sie mich nicht vollends begeistern konnte. Fazit: Ein Buch, das sicher seine Leser finden wird, mich aber nicht überzeugen konnte. Da ich nicht weiß, was in der zweiten Hälfte passiert, kann ich auch nicht beurteilen, ob es mich noch gepackt hätte etc. Allerdings weiß ich auch nicht, ob ich es irgendwann noch mal versuchen würde, vielleicht wenn ich in der Stimmung für ausschweifenden Stil bin. Daher gibt es nur 1,5 von 5 Herzen von mir.

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  • Der See ohne Handlung

    Der verbotene See
    Aglaya

    Aglaya

    27. March 2015 um 18:45

    „Der verbotene See“ ist der erste Band der Trilogie um die streitenden Reiche. Marion Zimmer Bradley war wohl das Vorbild von Catherine O‘Donell, der Autorin von „Der verbotene See“. Starke Frauenrollen mit magischen Kräften kommen auch in diesem Buch vor, aber im Gegensatz zur „Alavon“-Reihe konnte mich „Der verbotene See“ nicht fesseln. Hauptsächlich, weil nichts passiert. Bis der im Klappentext erwähnte Krieg ausbricht, ist schon die Hälfte des Buches vergangen, in der die Protagonistin Eirion nur am Rande erwähnt wird. Vom Krieg selber bekommt der Leser erst gegen Ende des Buches etwas mit, da dieser grösstenteils in der Ferne stattfindet. Wie in „Die Säulen der Erde“ wird auch hier über Jahre hinweg eine Kathedrale erbaut, aber auch dies wird nur als Randnotiz erwähnt. Erst im letzten Fünftel des Buches kommt etwas Ähnliches wie Action auf. Da mich die Handlung ziemlich gelangweilt hat, waren mir auch die beschriebenen Charaktere ziemlich egal. Mitfiebern konnte ich ohnehin mit niemandem, da keiner etwas aufregendes erlebte oder in ernsthafte Gefahr geriet (ausser ganz zum Schluss, aber ein einigermassen spannender Schluss kann leider ein langweiliges Buch auch nicht mehr retten).   Fans der „Avalon“-Reihe von Marion Zimmer Bradley könnten sich mit „Der verbotene See“ durchaus gut unterhalten. Ich habe hier bewusst „könnte“ verwendet, denn bei mir war das leider nicht der Fall. Potentiell interessierten empfehle ich die XXL-Leseprobe, die der Verlag dotbooks anbietet, um in das Buch reinzuschnuppern. Für mich war es leider nichts, daher werde ich mir auch die beiden anderen Bände der Trilogie nicht holen, obschon ich mir gut vorstellen kann, dass der erste Band lediglich zur Einführung gedient hat und ab Band zwei dann auch das Tempo anzieht.

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  • Rezension zu "Der verbotene See" von Catherine O'Donell

    Der verbotene See
    Manuela

    Manuela

    12. December 2007 um 10:17

    Einst gab es auf Ork Nuado sieben Reiche der Unschuld. Durch Zwietracht wurden jedoch sechs von ihnen zerstört. Nur das Reich des Schwanenvolks, Anguli, besteht noch. Das Schwanenvolk besteht aus mystische Wesen, die ihre Körperform zwischen denen eines Menschen und denen des Schwans wechseln können. Doch auch in Anguli beginnt sich das Gift, das die anderen Reiche der Unschuld zerstört hat, langsam einzuschleichen. Zu dieser Zeit wird dem Königspaar eine Tochter geboren. Das Schicksal bestimmt, dass ihr Platz nicht in Anguli ist, sondern bei den Menschen. So wird das Kind in einem Körbchen dem Fluss übergeben, wo es schließlich von einem alten Fischer im Lande Caernadon gefunden wird. Er und seine Tochter bringen es zum kinderlosen Königspaar von Caernadon, die das Mädchen aufnehmen. Es wird auf den Namen Eirion, die Mondgeborene, getauft. Die Welt, in der Eirion aufwächst, steht ihr feindlich gegenüber. Aufgrund ihrer ungewissen Herkunft und ihres Aussehens, das für die Bevölkerung Caernadons ungewöhnlich ist - rote Haare und stechende, grüne Augen -, wird sie von den Bewohnern des königlichen Schlosses gemieden. Hinzu kommt, dass in Caernadon die Magie, die für das Schwanenvolk selbstverständlich ist, verboten ist, im Gegensatz zu Fiann, aus dem die Königin und Eirions Adoptivmutter stammt. Doch niemand ahnt, was für eine große Aufgabe das Schicksal dem Schwanenkind gestellt hat. Denn Eirion soll laut einer alten Prophezeiung die einzige sein, die die streitenden Reiche einen kann. "Der verbotene See" von Catherine O'Donell ist der erste Band der Trilogie der Streitenden Reiche. Im Zentrum steht Eirion, ein Kind des Schwanenvolks von Anguli. Bei ihrer Geburt beginnt die Geschichte, die sie durch Ork Nuado führt. Dabei verwebt Catherine O'Donell zahlreiche Nebencharaktere mit in die Handlung. Diese Personen sind in ihrer Art oft sehr vielschichtig, was zu einer komplexen Geschichte beiträgt. Leider bleiben dabei auch manche Punkte auf der Strecke. Gerade durch die Menge an agierenden Charakteren können diese teilweise auch nur sehr oberflächlich behandelt werden. Das "Warum?" hinter manchen Handlungen bleibt dem Leser von Zeit zu Zeit verschlossen. Wenn dies nur bei Charakteren vorkommen würde, die einmal auftreten und dann wieder verschwinden, wäre es noch erträglich. Aber wenn es - wie in diesem Fall - bei der besten Freundin der Protagonistin passiert, wünscht man sich doch, die Autorin hätte noch ein paar Seiten hinzugefügt, um einige Situationen klarer darzustellen. Abgesehen davon ist das Buch allerdings durchaus gut und empfehlenswert. Vom Stil her erinnert es an Marion Zimmer-Bradley, denn wie bei ihren Romanen wird ein Hauptaugenmerk auf die weiblichen Rollen gelegt, jedoch nicht ganz so stark. Catherine O'Donell bringt in ihre Fantasy-Welt einige interessante Ideen und baut sie so ein, dass sie über die gesamte Länge des Buches Spannung erzeugen. Man kann nur hoffen, dass sie dies auch in den folgenden zwei Bänden weiterführt.

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