Nach
einer Wanderung bei Wind und Wetter um eine alte Burg in Sardinien habe
ich es mir in der Ferienwohnung auf der Couch gemütlich gemacht und mit
der Geschichte angefangen. Während also der Wind um die Wohnung herum
Pfeifgeräusche verursachte, habe ich mit großer Spannung den Einzug der
vier Protagonist*innen Julie und ihrem Mann Timothy, ihrem Bruder Sean
und seinem Ehemann Cathal in Calllum Hall verfolgt. Und was soll ich
sagen, nicht nur Julie ist immer wieder ein kalter Schauer über den
Rücken gelaufen bei den Ereignissen dort. Die Atmosphäre in der
Geschichte hat in mir für eine schaurig düstere Stimmung gesorgt, immer
mit der Erwartung, was als nächstes passieren wird und ob sich der Fluch
von Callum Hall bewahrheiten wird. Ein Ereignis folgt auf das andere.
Gibt es für alle diese Vorfälle logische Erklärungen? Oder sind sie etwa
doch von dem Fluch befallen?
Trotz Düsternis in der Geschichte
ist es den beiden Autor*innen gelungen, wichtige Botschaften zu
vermitteln. Dass wir alle wertvoll sind, egal woher wir kommen und
welche Ausbildung wir haben. Dass jeder Mensch in einer Gemeinschaft
wichtig ist und einen wertvollen Beitrag zum Zusammenleben leisten kann.
Ich kann diese schaurig-gruselige Geschichte in der kommenden Zeit für Halloween wirklich sehr empfehlen.






