Catherine Ryan Hyde

 4.2 Sterne bei 333 Bewertungen
Autor von Ich bleibe hier, Als ich dich fand und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Catherine Ryan Hyde

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Ich bleibe hier

Ich bleibe hier

 (116)
Erschienen am 02.12.2016
Als ich dich fand

Als ich dich fand

 (69)
Erschienen am 02.12.2016
Wir kommen mit

Wir kommen mit

 (23)
Erschienen am 10.11.2015
Heimweh

Heimweh

 (19)
Erschienen am 10.08.2018
Das Wunder der Unschuld

Das Wunder der Unschuld

 (14)
Erschienen am 01.01.2000
Bis wir uns wieder begegnen

Bis wir uns wieder begegnen

 (13)
Erschienen am 27.02.2018
Nur wer die Liebe kennt

Nur wer die Liebe kennt

 (16)
Erschienen am 11.04.2008
Wohin wir gehören

Wohin wir gehören

 (9)
Erschienen am 29.03.2016

Neue Rezensionen zu Catherine Ryan Hyde

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sydneysider47s avatar

Rezension zu "Die Gegenwart des Glücks" von Catherine Ryan Hyde

Leonard lebt nicht bei seiner Mutter
sydneysider47vor 2 Monaten

Worum geht es?

Pearl liebt ihren Sohn Leonard über alles, aber sie kann nicht immer für ihn sorgen. Der Grund liegt in ihrer Vergangenheit. Da ist etwas Schlimmes passiert, das sie verfolgt – und schließlich einholt.

Da ist es gut, dass es Mitch gibt. Er und seine Kollegen passen immer wieder auf Leonard auf – und zwischen Leonard und Mitch entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Als Pearl auf einmal verschwindet, fühlt sich Mitch verpflichtet, den Jungen nicht im Stich zu lassen. Wie selbstverständlich nimmt er ihn als ein Familienmitglied bei sich zu Hause auf, kauft ihm auch einmal eine teure Brille, weil Leonard diese braucht.

Neben solchen Geldausgaben hat Mitch immer wieder Probleme mit seinen Partnerinnen. Sie mögen Leonard zwar, aber dass sich Mitch so rührend um den Jungen kümmert, der nicht einmal sein eigener Sohn ist, können sie nicht begreifen.

 

Meine Meinung:

Nicht nur der Klappentext, sondern auch das wunderschöne Cover hat mich angesprochen, und so wollte ich das Buch unbedingt lesen.

In diesem Buch hat man es mit drei Ich-Erzählern zu tun: Pearl, Mitch und Leonard. Damit habe ich kein Problem – aber die Zeitsprünge haben mich beim Lesen oft gestört. Da lese ich beispielsweise etwas über Leonard, als er fünf Jahre alt ist. Im nächsten Kapitel lese ich etwas über Leonard, als er 17 Jahre alt ist. Zwischendrin gibt es immer wieder Kapitel, während derer Mitch erzählt. Pearls Erzählungen fließen spärlich und verschwinden irgendwann.

Ich habe das Buch deswegen gelesen, weil ich wissen wollte, was mit Pearl passiert ist. Ich erfahre das auch irgendwann, aber es dauert lange. Beim Lesen mochte ich Mitch und Leonard, und ihre Freundschaft fand ich außerordentlich gut. Allerdings störten mich nicht nur die Zeitsprünge, sondern auch die Tatsache, dass in vielen Kapiteln seitenlang sehr wenig passierte. Es gibt immer wieder Selbstreflektionen von Mitch und Leonard. Diese ziehen das Buch in die Länge.

Den Schluss fand ich okay. Überraschend, rasant, auch traurig. Aber man muss erst mal zum Schluss des Buches kommen, sich also durch manch zähflüssige Kapitel „wühlen“. Nebenbei sei noch bemerkt, dass das Buch noch einige Grammatikfehler enthält. So steht nach „wegen“ immer noch der Genitiv und nicht der Dativ! 

Mehr als drei Sterne kann ich dem Buch also nicht vergeben.

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K

Rezension zu "Tage der Hoffnung" von Catherine Ryan Hyde

Gefühlvolles Roadmovie
Kellerkatzevor 2 Monaten

Bea ist Witwe, bereits über 70, als sie Opfer eines Betruges wird und ihr ganzes Geld verliert. Aber Bea gibt nicht auf. Sie packt ihre wenige Habe mitsamt ihrer Katze in den alten Lieferwagen ihres verstorbenen Mannes und macht sich auf die Suche nach einem besseren Platz zum Leben…

Auch das Leben der 15jährigen, aus wohlhabenden Verhältnissen stammenden, Ally gerät plötzlich aus den Fugen: beide Eltern werden verhaftet und das Mädchen noch in derselben Nacht in eine überfüllte Jugendunterkunft gebracht. Als sie dort von einem anderen Mädchen massiv bedroht wird, wagt sie die Flucht und trifft auf Bea, die sie – wenn auch widerwillig – mitnimmt.

Im Laufe ihrer gemeinsamen, abenteuerlichen und oftmals schwierigen Reise merken die beiden Frauen, dass sie sich gerade auch durch ihre unterschiedlichen Ansichten immer besser ergänzen und trotz des Altersunterschieds jede von der anderen viel lernen kann.  So entsteht aus der anfänglichen Abneigung eine wunderbare, tiefe Freundschaft, die den beiden viel Kraft gibt, immer weiter für ihr Glück zu kämpfen.

 

*** Meine Meinung: ***

Wunderbar, fesselnd, spannend, berührend und mit viel Tiefgang – das sind die Worte, die mir zu „Tage der Hoffnung“ spontan einfallen. Protagonistinnen, die man mit all ihren sehr realistisch wirkenden „Schrulligkeiten“ einfach lieb haben muss, ein tolles, mitreißendes Roadmovie, schnell und leicht zu lesen. Eines dieser Bücher, die man gar nicht aus der Hand legen möchte,  absolut perfekt zum Entspannen und Träumen!


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LisaJelinas avatar

Rezension zu "Die Gegenwart des Glücks" von Catherine Ryan Hyde

Nicht mein Schreibstil
LisaJelinavor 3 Monaten

Darum geht es:
Pearl hatte es in ihrem Leben nie leicht. Zum Zeitpunkt, als sie Mutter wird, ist sie selbst noch ein Teenager. Dennoch ist Pearl entschlossen, ihrem kleinen Sohn Leonard bedingungslose Liebe zu schenken und dafür zu sorgen, dass es ihm einmal besser geht. Als die Vergangenheit sie eines Tages einholt, landet ihr fünfjähriger Sohn unvermittelt bei ihrem Nachbarn Mitch, einem jungen Mann ohne eigene Familie.
Die Verantwortung für den liebenswerten und aufgeweckten Jungen mit den dicken Brillengläsern fordert den unbekümmerten Mitch auf ganz neue Weise. Doch trotz des Altersunterschieds erblüht eine ungewöhnliche und tiefe Freundschaft zwischen ihnen, die das Leben der beiden für immer verändert …

Meine Meinung:
Der Schreibstil war leider absolut nicht meins. Die Figuren haben irgenwie wirr gedacht. Die Gedanken waren teilweise sehr ausschweifend und oft wurde eine Tatsache verdeutlicht, indem man es im gleichen Satz nochmals mit anderen Worten umschrieben hat. [Aus der Luft gegriffenes Beispiel: "Es war dunkel, weil es draußen schon nicht mehr hell war."]
Ich habe mir anfangs wirklich schwer getan, zu verstehen, worum es eigentlich geht. Es hat auch einige Kapitel gedauert, bis ich der Geschichte folgen konnte. Auch der Sprung zwischen den unterschiedlichen Charakteren und Vergangenheit- und Gegenwartsformen war mir etwas zu anstrengend. Die Geschichte ließ sich dennoch rasch lesen und ich hatte mehr und mehr das Gefühl, ich würde die Zusammenhänge zusammenbekommen und dem roten Faden folgen können. Mit dem Schreibstil konnte ich mich leider trotzdem nicht arrangieren.

Pearl habe ich wirklich nicht verstanden. Man hat zwar erahnen können, dass ihre Kindheit nicht einfach gewesen war, aber dass sie sich als 13-jährige derart von Männern benutzen ließ, um etwas "Liebe" zu spüren, war erschreckend. Ich frage mich, was ihr alles widerfahren sein muss, um sich in solchen Handlungen ehrliche Emotionen zu erhoffen. Was ich ihr hoch anrechnen musste, war die Tatsache, dass sie alles für ihren Sohn getan hatte, um ihn glücklich zu machen. Es war traurig, dass sie die ganze Verantwortung auf ihren Schultern tragen musste.
Leonhard ist ein interessanter Charakter. Seine Mutter hat ihn abgöttisch geliebt, obwohl sie in ihrem bisherigen Leben nie Liebe zu spüren bekommen hat. Und diese Liebe schien er bereits als kleines Kind schon begreifen zu können. Ich fande es faszinierend, wie positiv seine Weltansicht war oder wie direkt er manchmal sein konnte. Es tat mir so leid, dass dieser kleine schmächtige Junge auch noch solche Probleme mit seinen Augen hatte.
Das mit dem Nachnamen habe ich nicht verstanden. Es kann doch nicht sein, dass ein Fünfjähriger noch nie mitbekommen hat, wie seine Mutter den Nachnamen ausgesprochen hat. Dass ein Kind in dem Alter den Namen möglicherweise irgendwann vergisst, wenn er ihn nicht mehr hört, kann ich nachvollziehen. Aber Leonhard wollte immer einen Nachnamen haben, da hätte er sich diesen eingeprägt, wenn er ihn gehört hätte.
Dass Mitch sich dann um Leonhard gekümmert und ihn umsorgt hatte, war eine große Sache. Es ist nicht selbstverständlich, dass jemand ein Kind bei sich behält, das die Nachbarin vorbeibringt, kurz bevor sie spurlos verschwindet. Das sagt schon einiges über seinen Charakter aus. Warum er so auf Barb fixiert war, konnte ich leider nicht verstehen. Meiner Meinung nach hat sie ihn nicht gut behandelt.

Mein Fazit:
Die Geschichte hat interessante Charakter, die uns ihre verschiedenen Sichtweisen näherbringen. Einige regen auch zum Nachdenken an. Da mir der Schreibstil aber überhaupt nicht gefallen hat, nehme ich erstmal Abstand von weiteren Büchern der Autorin.

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