Catherine Ryan Hyde Als ich dich fand

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Inhaltsangabe zu „Als ich dich fand“ von Catherine Ryan Hyde

Als Nathan McCann ein halbvergrabenes Baby im Wald findet, geht er davon aus, dass es tot ist. Doch dann bewegt es sich, und Nathans Leben ändert sich für immer. Der kleine Junge wird zu seiner Großmutter geschickt, um bei ihr aufzuwachsen, aber Nathan kann ihn nicht vergessen. Er bittet die alte Frau um ein Versprechen: dass sie Nathan irgendwann dem Jungen vorstellen wird. Die Jahre vergehen, und Nathan nimmt an, dass die Dame ihr Versprechen vergessen hat, bis eines Tages ein wütender, schwieriger Junge mit einem Koffer vor seiner Haustür steht ...

Schöne Geschichte

— Stadtratte85
Stadtratte85

Recht langatmig, zwischendurch sehr emotional/schön...

— hi-speedsoul
hi-speedsoul

Die erste Hälfte war wirklich toll und emotional. Die zweite Hälfte war für mich persönlich einfach langatmig, da das Boxthema zu präsent.

— SaSu13
SaSu13

Eine sehr emotionale Geschichte. Habe es verschlungen. Klare lese Empfehlung!

— NiQue
NiQue

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  • Als ich dich fand - eine Geschichte die berührt

    Als ich dich fand
    Ay73

    Ay73

    18. May 2016 um 15:56

    Nathan, ein verheirateter und kinderloser 50 Jähriger Mann, der immer zum Herbst auf Entenjagd in den Wald geht. An diesem einen Tag findet sein Hund ein im Wald vergrabenes Baby, das ein Mützchen trägt und in einen Sweatshirt eingewickelt ist. Panisch macht sich Nathan auf den Weg ins Krankenhaus... das Baby ist unterkühlt. Während er dort sitzt und wartet, fixt eine Idee an, er will dieses Baby adoptieren. Doch es stellt sich raus, dass die Mutter geflohen ist, kurz darauf auch geschnappt wird. Das Baby bekommt sozusagen dann die Großmutter. Als Nathan sich bei der Großmutter meldet, verspricht er ihr immer für das Baby dazu sein. Und so gibt die unterkühlte Großmutter dem Baby den Namen Nathan.. kurz Nat. Nat wächst heran, bekommt jedes Jahr heimlich Geschenke von Nathan. Immer zu Geburtstag und zu Weihnachten... Doch die Teenagerzeit ist schwierig und so gelangt Nat in die Obhut von Nathan und da beginnt diese bedingungslose Verbundenheit von Nathan, Nat gegenüber. Das Buch ist sehr emotional geschrieben, die Charaktere schön ausgearbeitet. Ich konnte das Buch nicht weglegen.. es hat mich gefesselt, nicht weil es spannend ist, sondern diese bedingungslose Hingabe von Nathan hat mich so fasziniert... zum Schluss gab es auch Tranchen... ein wundervolles Buch..

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  • Typisch für Catherine Ryan Hide?

    Als ich dich fand
    Dove

    Dove

    12. February 2016 um 01:31

    Dies ist der 2. Roman, den ich von dieser Autorin lese. Sie vermag mich relativ schnell für die Geschichte zu fesseln; der Spannungsaufbau ist wie schon beim ersten Buch, das ich von ihr gelesen habe (Ich bleibe hier) sehr gut, aber das Ende lässt doch einfach sehr viele Fragen offen. So lebt man sich in die verschiedenen Romanfiguren ein und hängt am Ende des Buches in der Luft. Was wird aus Nat nach dem Tode von Nathan? Findet er definitiv seinen Lebensweg?

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  • Allen Widrigkeiten zum Trotz...

    Als ich dich fand
    parden

    parden

    ALLEN WIDRIGKEITEN ZUM TROTZ... Natahn McCann liebt es, mit seiner Hündin frühmorgens noch vor Sonnenaufgang auf Entenjagd zu gehen. Als er eines Morgens wieder einmal auf dem Weg zum See leise durch den dunklen Wald geht, läuft ihm plötzlich die Hündin davon. Trotz seines Rufens bewegt sie sich nicht von einem Gebüsch fort, ganz im Gegenteil. Sie beginnt zu buddeln und lockt Nathan mit einem offensichtlich flehenden Blick zu sich. Als er ihr schließlich folgt, traut er seinen Augen nicht. Vor ihm liegt regungslos mit einem selbstgestrickten Mützchen ein Neugeborenes unter dem Laub. Entsetzt und ungläubig gräbt Nathan das Baby vollends aus und nimmt es in den Arm - und dieser Moment verändert sein Leben. Denn wider Erwarten ist das Neugeborene nicht tot, und so setzt Nathan alles daran, sein Leben zu retten. Im Krankenhaus fragt er immer wieder nach dem Zustand des kleinen Jungen und spielt sogar mit dem Gedanken, ihn zu sich zu nehmen - auch wenn seine Frau davon nichts wissen will. Doch es kommt anders: die Großmutter des Jungen bekommt das Sorgerecht zugesprochen, und so wächst der kleine Nat auf, ohne seinen Lebensretter je kennengelernt zu haben. Doch eines Tages steht ein wütender, schwieriger Junge mit einem Koffer in der Hand vor Nathans Haustür... "Ich komme mir vor wie ein Idiot, der den Boden streicht und sich dabei am Ende selbst in die Ecke gemalt hat..." Eine vollkommen ruhige Erzählung ist es, die den Leser hier erwartet. Er begleitet das Leben des kleinen Nat von den ersten Lebenstagen an und entdeckt mit ihm kleine Inseln des Lichts in einem ansonsten oft eher tristen Alltag bei seiner Großmutter. Als Nat eines Tages hinter das wohlgehütete Geheimnis kommt, was gleich nach seiner Geburt mit ihm geschah, entsteht vor allem eines: Wut. Wut und Misstrauen anderen Menschen gegenüber - und das Gefühl, im Grunde auf sich allein gestellt zu sein. Wozu sich an Regeln und Gesetze halten, was hatte er schon großartig zu verlieren? Als die Großmutter merkt, dass sie dem Jungen nicht länger gewachsen ist, bringt sie ihn nach all den Jahren zu seinem Lebensretter. Und der nimmt ihn tatsächlich bei sich auf und versucht, Nat das verlorene Vertrauen wiedergewinnen zu lassen. Doch ist das überhaupt möglich? Leise Töne, eine Behutsamkeit der Worte, die merkwürdigerweise nicht im Widerspruch zu den manchmal heftigen Emotionen steht, die dem jungen Nat das Leben schwer machen - das ist schon eine Kunst. Zuweilen sind die Abschnitte etwas langatmig geraten, und der ältere Nathan macht seinem Namensvetter aus Gotthold Ephraim Lessings Stück manchmal zu sehr Ehre - dann erscheint er für meinen Geschmack doch ein wenig zu abgeklärt und weise, die Dialoge teilweise zu tiefsinnig. Insgesamt jedoch schildert Catherine Ryan Hyde auf eine angenehme und unsentimentale Weise das Erwachsenwerden des einst zum Sterben ausgesetzten Kindes und die zahllosen Bemühungen des Älteren, ihm auf diesem Weg behilflich zu sein. Achtung, Vertrauen, Werte und einen Lebenssinn - das versucht Nathan dem Jungen zu vermitteln, ungebrochen auch nach zahlreichen Rückschlägen und Enttäuschungen. "Ich wüsste zu gerne, was du gerade denkst", sagte Nathan schließlich. "Auch wenn ich weiß, dass es mir nicht gefallen wird." "Ich dachte gerade..." - Nat merkte, dass er nun tatsächlich das sagen würde, was er dachte, was ihn überraschte. "Ich dachte gerade: Wie wir auf die Welt kommen und wie wir aus der Welt scheiden, das ist irgendwie fast gleich. Wie hilflos wir sind, du weißt schon, an beiden Enden des Lebens, und wie - zerbrechlich." Eine schicksalshafte Begegnung, die das Leben von zwei Menschen für immer prägt. Ein Miteinander, das alles andere ist als einfach, der Halt im Leben, der eben nicht immer leicht zu greifen ist. Trotz aller Tiefsinnigkeit lässt mich das Buch mit einem positiven Gefühl zurück und Ausschau halten nach weiteren Bücher der Autorin... © Parden

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    • 7
  • Überzeugend!

    Als ich dich fand
    Castelmo

    Castelmo

    27. June 2015 um 23:33

    Dieser Roman hat Tiefgang, ist wunderbar geschrieben und bringt einem zum Nachdenken. Dies geschieht in positiver Weise. Die Dialoge zwischen den Protagonisten sind treffend und brachten mich oft dazu, sie mehrmals zu lesen. Zitat "Ich komme mir vor wie ein Idiot, der den Boden streicht und sich dabei am Ende selbst in die Ecke gemalt hat" oder Zitat "Die meisten denken, dass ihr Ressentiments die Schuld der Person sind, die sie ablehnen. Dies verdrehte Logik scheint in ihren Köpfen auch noch Sinn zu ergeben." Ich wünschte, ich könnte mir Nathan's Weisheiten merken und in bestimmten Situationen einfach abrufen. Hier geht es um Gefühle, Ehrlichkeit, Verständnis und Enttäuschungen. Aber die Geschichte plätschert nicht seicht dahin und ist niemals kitschig. Großartig und flüssig geschrieben, niemals langweilig und irgendwie spannend, obwohl es sich hier weder um einen Krimi oder Psychothriller handelt. Es ist die Zwischenmenschlichkeit, das Verhalten der Menschen untereinander und der Umgang miteinander, der mich so fasziniert hat. Wir begleiten die Protagonisten knapp 40 Jahre, manchmal in kleinen und manchmal in großen Zeitsprüngen. Dies war mein zweites Buch von Catherine Ryan Hyde und mit Sicherheit nicht das Letzte.

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  • Wunderwunderschön :-)

    Als ich dich fand
    kaha38

    kaha38

    07. June 2015 um 10:03

    Dieses Buch war für mich das emotionalste Buch dass ich jemals gelesen habe, schön, einfach und berührend geschrieben - es war das erste Buch bei dem ich ein Taschentuch benötigt habe, es hat mich auch nach dem ich es fertig gelesen habe noch sehr beschäftigt.  Ich werde auf jeden Fall noch andere Werke der Autorin lesen!