Catherine Ryan Hyde Ich bleibe hier

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Inhaltsangabe zu „Ich bleibe hier“ von Catherine Ryan Hyde

Der ehemalige Broadway-Tänzer Billy Shine leidet an Agoraphobie und hat seit fast einem Jahrzehnt keinen Fuß mehr vor die Tür seines Apartments gesetzt.
Doch dann sieht er das neunjährige Nachbarsmädchen Grace täglich stundenlang auf der Vordertreppe des Gebäudes
sitzen, in unmittelbarer Nähe zu seiner Veranda. Durch diese Änderung der natürlichen Ordnung beunruhigt, schafft Billy es weit genug heraus, um Grace zu fragen, warum sie nicht ins Haus geht, wo es sicherer ist. Ihre Antwort: »Wenn ich drinnen bin, erfährt keiner, dass ich in Schwierigkeiten bin. Und dann kann mir niemand helfen.«
Diese Antwort ändert alles.

Eine tolle und realistische Geschichte! Ich habe die Charaktere alle sehr ins Herz geschlossen.

— IrenesBuecher

Berührt das Herz

— MajaGruen

Eine ergreifende Geschichte zum Thema Freundschaft, Nächstenliebe und Zusammenhalt. Regt zum Nachdenken an!

— Die_YvY

zwischen den Zeilen viel mehr als auf den ersten Blick

— pfirsichbluetenrot

Bedrückendes Thema in leichten Worten, wunderschön!

— emma_vandertheque

Ein sehr schönes Buch!

— hi-speedsoul

Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Liebe.

— saku

Berührend... Catherine ist eine Autorin, die es versteht Herzen zu berühren

— SanuelaRast

Zu wenig Tiefgang - als Hörbuch auch weniger geeignet.

— Kindle_Madrid

Das Leben ist nicht immer perfekt und es meint es nicht mit jeden gut - eine wunderbare Erzählung!

— dieFlo

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    Ich bleibe hier

    Keksisbaby

    23. October 2017 um 15:21

    Sie ist neun und wohnt in einem sozialen Brennpunkt. Ihre Mutter ist abhängig von Medikamenten und Grace ist oft sich selbst überlassen. Sie verbringt Tage vor dem Haus und weckt damit die Neugier des Nachbars Billy, der aufgrund einer Zwangsstörung seine Wohnung nicht verlassen kann. Bald schon hat Grace mit ihrer Art noch mehr Nachbarn umgarnt und schon bald werden aus Fremden Freunde. Sie lernt steppen, spanisch und Reikki. Verkuppelt einsame Herzen und bringt Sonnenschein in das Leben aller. Doch das Jugendamt, sähe sie lieber in einer Einrichtung, bis ihre Mutter clean ist. Mit Hilfe ihrer neugewonnenen Freunde können sie dies gerade noch verhindern.   So putzig das Buch auch ist, so vorhersehbar ist es auch. Daher habe ich mich ab der Hälfte ein klein wenig beim Lesen gelangweilt. Die Charaktere waren für mich nicht greifbar. Billy der seiner Broadwaykarriere hinterhertrauert und Panikattacken erleidet, nur bei dem Gedanken vor die Tür zu gehen, spricht von sich in der dritten Person. Das ist gruselig, ein bisschen wie Gollum. Doch dann braucht es Grace und mir nichts dir nichts überwindet er seine Angst. Ein Nachbar erschießt sich und zwischen den Zeilen liest man, er sei pädophil gewesen, was er versucht hatte zu kaschieren in dem er es anderen Hausbewohnern vorwarf. Es scheint so als hätte Grace sein Herz erweicht, da er ihr Steppschuhe und eine Steppunterlage schenkt und sich dann weil er mit dem Begehren des kleinen Mädchens nicht klar wird, das Leben nimmt. Für mich ist das ein wenig zu viel Pathos, zumal der Umstand ja nie aufgeklärt wird. Grace‘ Mutter wird auch in letzter Sekunde bekehrt und wandelt sich vom Saulus zum Paulus und muss erkennen, wieviel die Bewohner Grace bedeuten, auch das war ein bisschen zu viel Märchen für meinen Geschmack. Ich verstehe, dass die Autorin aufzeigen will, dass ein Miteinander besser ist als ein Nebenher und das aus Nachbarn Freunde werden können, aber irgendwie kam es doch sehr plump bei mir an. Da war mir der mürrische Herr Ove lieber.   Eine putzige Geschichte der ein wenig der Charme abhandengekommen ist, trotz mehrfacher Versuche liebenswerte Charaktere zu erschaffen.

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  • Rezension Ich bleibe hier von Catherine Ryan Hyde

    Ich bleibe hier

    pfirsichbluetenrot

    22. July 2017 um 06:23

    Die Geschichte von Grace, einem kleinen Mädchen, das einsam ist. Einsam, weil ihre Mutter drogenabhängig ist, sie ihr Kind nicht versorgen kann, sie ständig zugedröhnt ist und Grace nicht nur physisch, sondern auch emotional alleine lässt. Also sitzt Grace Tag für Tag auf den Stufen zu ihrer Wohnung, wartet, will nicht nach Hause, weil sie hofft, dass ihr jemand hilft. Ihre Stimme ist stets eine Spur zu laut, dennoch wird sie überhört und übersehen von ihrer Mutter und erst auch den Nachbarn. Sie sitzt einfach nur da, starrt in die Welt und wartet ab. Billy, ihr Nachbar, der an einer schweren Agoraphobie leidet, früher erfolgreicher Tänzer gewesen ist und Stück für Stück seinen Platz in der Welt verloren hat, wird aufmerksam auf Grace und beobachtet sie von der gegenüberliegenden Wohnung aus. Der Wohnung, an die er seit vielen Jahren gefesselt ist. Er nimmt Kontakt auf über den Balkon, nach und nach nehmen auch die anderen Protagonisten, allesamt Nachbarn, Kontakt zu Grace auf. Alle unterschiedlich, jeder für sich auf seine eigene Art besonders. Die Autorin zeichnet die Charaktere so exakt, dass jeder der Nachbarn eine bestimmte Aufgabe Grace gegenüber übernimmt mit dem großen Ziel, dass Gracies Mutter "wach" wird, clean bleibt, um sich endlich wieder um ihr Kind zu kümmern und auch um Grace davor zu schützen, dass sie in Obhut genommen wird. Und Grace? Sie liebt und braucht ihre Mutter, egal wie sehr sie sie verletzt hat. Was sie allesamt miteinander verbindet ist die Einsamkeit, das verloren gegangene Vertrauen in die Welt und Schicksalsschläge, die jeden von ihnen maßgeblich, genau wie jeden von uns, beeinflusst haben. Und so geschieht es, Stück für Stück, dass das Leben Einzug hält in den Apartmentblock, dass plötzlich niemand mehr allein zu sein scheint, dass sie sich gegenseitig helfen, Ängste überwinden und füreinander einstehen, ja -es entsteht eine Gemeinschaft. Nicht jeder kann dies ertragen, denn Nähe schmerzt auch. Grace blüht mehr und mehr auf, erfährt Trost, Zuspruch und Wärme, sie fasst Vertrauen und lernt, sich auf Ihr Gegenüber wieder verlassen zu können. Lest jedoch selbst! Fast die gesamte Geschichte spielt in diesem Apartmentblock, es gibt wenig drumherum, sie ist stark reduziert, die Sprache einfach, häufig bloß reine Gesprächspassagen. Die Kapitel sind abwechselnd aufgeteilt und handeln von Billy oder Grace. Mir war es manchmal etwas zu einfach, an anderen Stellen war Grace mir zu vorlaut und gedanklich zu "weit" für ein Kind. Manchmal zu vorhersehbar. Manchmal habe ich mich auch gefragt für was genau Grace stehen könnte, sie erinnerte mich gelegentlich an eine Art innere Stimme der anderen, oder eine Art von moralischer Instanz. Eben das was es braucht, um wieder ins Leben zu kommen. Zwischen den Zeilen jedoch, hat es mich überzeugt, so vermittelt es uns, wie wichtig Freundschaften sind und auch, dass wir immer die Chance haben, die Geschichte umzuschreiben, aber auch, dass wir dieses nicht alleine tun müssen!

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  • Bedrückendes Thema in leichten Worten, wunderschön!

    Ich bleibe hier

    emma_vandertheque

    19. June 2017 um 12:28

    Billy leidet an Agoraphobie und verlässt seit Jahren seine Wohnung nicht mehr. Damit kommt er, wie er sich einredet auch gut zurecht. Womit er nicht zurecht kommt ist Grace, das Nachbarmädchen, das seit Wochen auf den Stufen vor dem Haus sitzt - und damit das gewohnte Bild seiner Umgebung durcheinander bringt. Grace sitzt Tag dort, auf den Stufen vor dem "Sozialbau" und geht erst nach drinnen, wenn die Straßenlaternen angehen. Schließlich muss sie nach Hause, wenn es dunkel wird, sagt ihre Mutter. Aber die "schläft". Langsam wird die Nachbarschaft auf das Mädchen aufmerksam - und was zunächst Fremde waren, die kaum den Namen der anderen Bewohner kannten, wachsen an dieser Aufgabe zu einer Gemeinschaft. Eine wunderbar leicht geschriebene, berührende Geschichte, die nie schmalzig wird, obwohl sie soviel Potenzial dazu hätte!

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  • Ein wunderbares Buch

    Ich bleibe hier

    Patricia1

    17. May 2017 um 19:53

    Caherine Ryan Hyde – Ich bleibe hier InhaltDer ehemalige Broadway-Tänzer Billy Shine leidet an Agoraphobie und hat seit fast einem Jahrzehnt keinen Fuß mehr vor die Tür seines Apartments gesetzt. Doch dann sieht er das neunjährige Nachbarsmädchen Grace täglich stundenlang auf der Vordertreppe des Gebäudes sitzen, in unmittelbarer Nähe zu seiner Veranda. Durch diese Änderung der natürlichen Ordnung beunruhigt, schafft Billy es weit genug heraus, um Grace zu fragen, warum sie nicht ins Haus geht, wo es sicherer ist. Ihre Antwort: »Wenn ich drinnen bin, erfährt keiner, dass ich in Schwierigkeiten bin. Und dann kann mir niemand helfen.« Diese Antwort ändert alles. Eigene MeinungDies ist bereits mein zweites Buch der Autorin, das ich ebenfalls mit sehr viel Freude gelesen habe. Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr besonders und einzigartig. Die Geschichte wird so berührend und die Charaktere so liebevoll geschildert, sodass es mir schwer fiel, das Buch zuzuschlagen. Obwohl es in dem Buch um ernste und traurige Dinge geht, strahlt die Geschichte doch so viel Wärme aus. Was natürlich auch an dem Mädchen, Grace liegt, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Ich finde es bemerkenswert, wie dieses Kind einen Menschen teilweise aus seiner Angst befreien konnte und somit aber auch Menschen zusammenbrachte, die sich vorher nur flüchtig kannten. Auch Billy war mir von Anfang an sympathisch, trotz seiner meist seltsamen Gedanken oder Taten. All diese Personen, die in diesem Buch eine wesentliche Rolle spielen, werden unglaublich gut in ihrer jeweiligen Persönlichkeit dargestellt. Die Autorin hat es geschafft, dass ich von jeder Person ein klares Bild in meinem Kopf habe. Auch jetzt noch, einige Zeit nachdem ich das Buch beendet habe, geht mir die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf. Und das, obwohl ich zuerst dachte, in dem Buch passiert nicht viel. Dabei geschehen in so kurzer Zeit so viele Dinge, mit denen eigentlich niemand gerechnet hätte. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von der Autorin lesen. Ganz klar eine Leseempfehlung!

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  • Über Freundschaft und Liebe.

    Ich bleibe hier

    saku

    26. February 2017 um 16:50

    Billy hat viele Probleme: Er war ein erfolgreicher Tänzer, tanzt aber nicht mehr, trägt seit Jahren seinen uralten Pyjama, war seit genau so vielen Jahren nicht mehr beim Friseur, hat keine Freunde, kaum Kontakte zur "Außenwelt", weil er seit Jahren unter Agoraphobie leidet und nicht mehr aus seiner Wohnung raus gegangen ist. Aber von seinem Fenster aus hat er Tage lang gesehen, dass ein junges Mädchen, Grace, vor dem Haus sitzt und wartet. Die Nachbarn haben sie schon angesprochen, aber nur Billy vertraut sie an, dass ihre Mutter Eillen ein riesiges Problem hat. Die Nachbarn haben eigentlich auch Probleme. Jeder ist allein in seiner Wohnung, auf sich konzentriert, misstrauisch oder unangenehm... Aber alle zusammen beschliessen, sich zusammen zu tun und Grace zu helfen. Alle werden  dadurch über sich hinaus wachsen. - Ein kleines Wort über Grace und das Cover: Am Anfang vom Buch steht, Grace sei pummelig. Wenn das kleine Mädchen auf dem Cover pummelig ist, dann bin ich ein Wal! OK, es ist süß und sieht total traurig aus, aber Grace habe ich mir total anders vorgestellt. Die Kapitel sind abwechselnd Grace und Billy gewidmet. Es gibt kein Ich-Erzähler, jedes Kapitel erzählt, was die Figur erlebt. Catherine Ryan Hyde hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der den Leser in ihren Bann zieht. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand lassen. Er ist ergreifend, aber nicht rührselig, und ich habe mit den Figuren gehofft, gefürchtet, geweint, gelächelt, gespürt und geliebt. Vor allem kann Catherine Ryan Hyde Bilder im Kopf entstehen lassen. Ich habe wirklich gesehen, wie Billy und Grace getanzt haben, die Wärme beim Reiki gespürt... "Ich bleibe hier" ist ein Buch über die Liebe: zwischen einer Mutter und ihrer Tochter, zwischen einem Mann und einer Frau, einfach zwischen zwei Menschen. Es ist einfach der Beweis, dass alles möglich ist, wenn die richtige Person in deinem Leben auftritt: Du wirst nicht gleich der beste Mensch auf Erde und du wirst nicht gleich alle deine Probleme lösen können, aber du weißt, dass du mit Hilfe dieser Person (und mit Wille und Mühe) es irgendwann schaffen wirst, und das ist das Wichtigste. Eine wunderschöne Geschichte, die einfach warm ums Herz macht. Zu empfehlen!

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    • 3
  • Mit viel Gefühl...

    Ich bleibe hier

    Mrs-Jasmine

    16. December 2016 um 17:53

    Ich habe laut gelacht und auch geweint! Ein Buch das mit berührt hat und Menschen mit denen ich mitfühlen konnte! Ein Buch über ein intelligentes und starkes Mädchen und einen liebenswerten agrophobischen Tänzer! Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt! Ich werd es sicher wieder lesen!

    • 2
  • Plötzlich ist sie da

    Ich bleibe hier

    dieFlo

    13. July 2016 um 17:55

    Billy war ein berühmter Tänzer, Billy stand auf den Bühnen der Welt - doch dann zog er sich zurück, er hatte Angst, Angst vor den Menschen, Angst vor dem Leben, seinem Leben ..... 10 Jahre sind vergangen. 10 Jahre in denen er in seiner Wohnung sitzt, das Essen und die Dinge des täglichen Lebens bestellt, 10 Jahre, die er im Schlafanzug verbringt und vorsichtig hinter der Gardine auf die Straße schaut. Plötzlich sitzt da ein Mädchen, er stutzt und als sie wieder da sitzt, beugt er sich zur Verandatür hinaus und fragt, warum sie denn da sitzt : "Wenn ich hier sitzt, weiß niemand, dass ich in Schwierigkeiten bin..." Grace ist 9 und sie ist die erste, mit der Billy seit 10 Jahren spricht. Grace, dieses kleine, süße Mädchen, kann nicht verstehen, dass jemand nie vor die Tür geht. Grace will in die Schule, aber ihre Mama schläft immer ganz tief und fest und allein, nun ja allein kann sie den Weg nicht gehen. In diesem Haus leben auch andere Mieter und jede rlebt für sich allein. Keiner interessiert sich für das Schicksal des anderen, doch dann nimmt eine Nachbarin sich der kleinen Grace an und irgendwann braucht sie die Hilfe der anderen. Aber werden sie ihr helfen und was ist mit der Mutter des Mädchens? Es war so ein Zufall, dass dieses Ebook in meine Hände geriet, aber ich danke diesem Moment. Das Buch ist so flüssig geschrieben, es zeigt die Schwächen unserer Gesellschaft und die Oberflächlichkeit und es zeigt,was so ein kleines Mädchen alles ertragen kann und was es bereit ist zu geben! Eine ganz klare Leseempfehlung!@dieflo

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  • Ein sehr gefühlvolles Buch über Stärken und Schwächen der Menschheit.

    Ich bleibe hier

    Schnapsi

    06. April 2016 um 21:43

    Ein ganzes Haus voller Menschen verschiedener Herkunft und Altersklassen. Jeder dieser Menschen hat sein Päckchen Vergangenheit, dass er zu bewältigen oder verdrängen versucht. Eines Tages ändert sich das Schicksal dieser Menschen durch ein kleines Mädchen Namens Grace. Diese sitzt täglich stundenlang auf der Vordertreppe des Gebäudes und verändert somit die Ordnung eines unter Agoraphobie leidenden Nachbars. Ein spannender, mitreißender Roman. Man ist überwältigt welche Kraft in Ängsten oder im eigenen Willen steckt. Man weiss nie wo einen das Buch hinführt. Es ist nichts vorhersehbar und dennoch nicht aus der Luft gegriffen. Zwischen Freundschaft, Liebe, Angst und Vernunft spielt dieses Buch einem ganz widersprüchliche Gefühle zu. Aber wenn man genau liest und den Aspekt der verschiedenen Seiten betrachtet. Haben alle Beteiligten großes geleistet. Ein wirklich sagenhaftes Buch über Liebe und Freundschaft.

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  • Interessanter Plot, aus dem man noch mehr hätte machen können.

    Ich bleibe hier

    schnaeppchenjaegerin

    15. January 2016 um 17:48

    Grace ist ein neunjähriges Mädchen, das bei ihrer alleinerziehenden, drogenabhängigen Mutter wohnt. Das Jugendamt scheint zwar Kenntnis über die schwierige Situation zu haben, einer Fürsorgepflicht für Grace wird aber nicht nachgekommen, als klar ist, dass ihre Mutter wieder "voll drauf" ist und die Tage einfach verschläft. Um sich selbst zu helfen, setzt sich Grace nach der Schule auf die Stufen des Mehrparteienhauses, in der Hoffnung, dass Nachbarn auf sie aufmerksam werden. Ihr Plan geht auf, und die Hausgemeinschaft bestehend aus dem Einsiedler Billy, Latino Felipe, dem mürrischen Mr Lafferty, Kosmetikerin Rayleen und der alten Dame Mrs Hinman beginnt sich abwechselnd um Grace zu kümmern: Rayleen bringt sie zur Schule, Felipe holt sie ab, Billy übernimmt die Betreuung nachmittags und Rayleen im Anschluss. Grace hat nun einen geregelten Tagesablauf, erhält regelmäßige Mahlzeiten, einen ordentlichen Haarschnitt, lernt Stepptanzen und blüht regelrecht auf. Auch die Bewohner knüpfen mehr Kontakt zueinander und lernen sich besser kennen. Graces Mutter Eileen ist zunächst froh über das gratis Babysitting bis sie phasenweise aus ihrem Drogenrausch erwacht und Grace wieder zu sich holt. Zuvor hatten sich die Hausbewohner aber bereits gefragt, ob sie das Richtige mit ihrer Rundumbetreuung tun, schließlichwürde sich durch die bequeme Entlastung der Mutter nichts an der trotz allem unbefriedigenden Situation für Grace ändern, da ihre Mutter keine Veranlassung für einen endgültigen Entzug hätte. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Grace und Billy geschrieben. Grace ist für ihr junges Alter und ihren sozialen Hintergrund erstaunlich vernünftig und fast schon altklug, während Billy als Erwachsener mit seinem Leben überfordert scheint und es nicht wagt, die eigenen vier Wände zu verlassen. Auch alle weiteren Hausbewohner scheinen ihre seelischen Probleme zu haben - das Buch bzw. das Mehrfamilienhaus vereint eine Ansammlung therapiedürftiger Menschen. Den Plot empfand ich als gute Idee: ein Mädchen, das sich durch die Flucht nach vorne beginnt selbst zu helfen und damit das Leben ihrer bislang unbekannten Hausbewohner durcheinander bringt und ein Stück weit besser macht - ein modernes Märchen, das nachdenklich macht und mit Sicherheit in seiner Geballtheit der Einzelschicksale keine realistische Haussituation darstellt. "Ich bleibe hier" veranschaulicht, wie wichtig es ist, nicht die Augen vor Problemen anderer zu verschließen und das man gemeinsamen mehr als allein erreichen kann. Was mir jedoch gefehlt hat, war mehr Hintergrund zu den Personen: Warum lebten sie bisher alle so zurückgezogen und lernten sich erst kennen, als sich Grace auf die Treppe setzte? Was war der Auslöser für Eileens Drogensucht? Wo ist der Vater von Grace? Was ist in Billys Leben vorgefallen, dass er sich nicht vor die Tür traut? Warum fühlt sich Felipe derart als Ausländer herabgesetzt und diskriminiert? Warum hatte Mr Lafferty keinen Kontakt mehr zu seinen Kindern?

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  • Zum ersten Mal Catherine Ryan Hyde ... sicher nicht das letzte Mal!

    Ich bleibe hier

    Dove

    03. January 2016 um 13:47

    Ich habe das Buch bei 'kindle unlimited' abwechslungsweise gehört und gelesen! Die Geschichte ist flüssig und spannend geschrieben; das Ende des Buches hätte ich mir nach diesem recht grossen Spannungsaufbau doch ein bisschen komplexer vorstellen können.   Grace erscheint mir in vielen Belangen nicht erst 9 Jahre alt zu sein - etwas, was mich zwischendurch etwas irritiert hat. Nichtsdestotrotz vergebe ich 4 Sterne, weil ich mich für ein paar Stunden angenehm unterhalten gefühlt habe :-)

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  • Wachstum - Entwicklung - Lebensgeschichten - Zusammenhalt

    Ich bleibe hier

    MeiLingArt

    16. November 2015 um 15:11

    Schon als ich die Buchbeschreibung las, wusste ich, dieses Buch muss ich unbedingt haben. Die Figur Billy erschien mir doch sehr sympathisch mit seiner Agoraphobie, da ich doch selbst davon betroffen bin. Unter mir wohnen zwei alte Damen und griesgrämige Menschen gibt es doch überall ;-) Dies waren die Gründe zum Kauf des Buches. Umso schöner war es dann für mich, dieses stete Wachstum, die persönlichen Entwicklungen aller Figuren miterleben zu dürfen, die durch die doch sehr traurige Geschichte der kleinen Grace entstehen konnten. Allerdings ist es so, dass uns Schicksale anderer Menschen verändern. Sie öffnen unsere eigenen Barrikaden, nennen wir es "Fenster und Türen", sie lassen uns aus unseren eigenen vier Wänden hinausschauen und wir mobilisieren in der Gemeinschaft, in der wir sein können, wie wir sind, ungeahnte Kräfte. Diese Geschichte zeigt, wie durch Zusammenhalt verschiedenster Generationen, das Stärken von Stärken und das Schwächen von Schwächen, durch gegenseitiges Interesse und sich einsetzen für den anderen, ganz wunderbare Dinge möglich sind.

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  • Ich bleibe hier - eine Geschichte über Zusammenhalt und Nächstenliebe der Nachbarn

    Ich bleibe hier

    Ay73

    Ein sehr emotionales und aber auch erfreuliches Buch über die Freundschaft, Nächstenliebe, über Mut und Angst einer Nachbarschaft. Dieses Buch wird abwechseld von der Sicht der kleinen Grace und dem agoraphobischen Billy erzählt. Dieser endeckt eines Tages draußen auf den Treppen die kleine Grace die bis in die Dunkelheit dort sitzt. Eines Tages nimmt er den Mut auf und spricht sie daraufhin an, warum sie denn nicht nach Hause gehe. Und die Antwort verblüfft ihn, denn die Mutter von Grace ist auf Drogen und kann sich nicht um ihre Tochter kümmern. Als die Nachbarin Rayleen dies mitbekommt trommelt sie die ganzen Nachbarn zusammen um gemeinsam für Grace zu sorgen damit nicht das Jugendamt sie wegnimmt. Dazu muss gesagt werden bis zu diesem Tag, hat die Nachbarschaft nicht aber gar nichts miteinander zu tun gehabt. Also planen sie die Aufteilung, wer Grace zur Schule bringt und abholt, wer die Nachmittage bis zum Abend sich um sie kümmert und wo sie nachts dann bleibt.. in diesen tollen Nachmittagen lernt Grace von Billy tanzen: Stepptanzen... und sie blüht richtig darin auf. Das Buch kommt wirklich erst langsam in Fahrt... die ersten paar Seiten hat es mich nicht richtig gepackt und ich wollte es schon wieder weglegen, aber es hat sich vollkommen gelohnt weiterzulesen.. es ist eine so liebenswürdige Geschichte um die Freundschaft, Nachbarschaft und wozu Menschen fähig sind wenn es wirklich um "ECHTE HILFE" geht...

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    • 3

    Ay73

    14. September 2015 um 08:28
  • Ich bleibe hier- unglaublich

    Ich bleibe hier

    KerstinnI

    05. September 2015 um 20:14

    Billy Shine verlässt seine Wohnung nicht- nie! Bis zu dem Tag als draußen ein kleines Mädchen sitzt, das Hilfe braucht. Und plötzlich erwacht eine Nachbarschaft voller Hilfsbereitschaft um dieses Mädchen vor dem schlimmsten zu bewahren.   Zunächst war ich sehr begeistert. Ich fand Billy und seine Agoraphobie sehr interessant, auch Grace fand ich süß und glaubhaft. Jedoch ließ dass mit der Zeit nach. Billy wurde immer unglaubwürdiger, ich fragte mich warum er diesen ganzen "Zirkus" mitmacht, warum er "Ja" sagte, auf Grace aufzupassen und immer wieder stellte ich mir diese Fragen. Auf der einen Seite schön, dass die gesamte Nachbarschaft zusammen wächst, jedoch war es für mich einfach zu viel des guten und nicht mehr glaubhaft. Erst zum Ende wurde dies wieder etwas besser- ich möchte nichts verraten, daher nur diese Info. Es wäre schön, wenn es eine solche Nachbarschaft geben würde, aber ich glaube das ist einfach Wunschdenken. Der Schreibstil hat mir jedoch gefallen, er ist kurzweilig, unterhaltsam und einfach angenehm. Für Leser die den Glauben an die gute Nachbarschaft und das gute im Menschen brauchen ist dieses Buch Hoffnung und voller Herzenswärme. Für diejenigen, die etwas realistisches brauchen ist es wohl etwas zu viel des guten.

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  • Traurig-Rührend-Schön: "Ich bleibe hier" - Eine Geschichte, die im Gedächtnis bleibt

    Ich bleibe hier

    CarlieR

    09. August 2015 um 22:30

    Grace ist ein neunjähriges Mädchen, das mit ihrer drogensüchtigen Mutter zusammenleben muss. Einen Vater hat sie nicht. Dafür aber Nachbarn; darunter die fürsorgliche Nagelpflegerin Rayleen und der an Agoraphobie leidende Ex-Broadway-Tänzer Billy Shine, der es seit Jahrzehnten nicht mehr gewagt hat, das Haus zu verlassen. Während Grace' Mutter immer tiefer in ihre Drogensucht rutscht, findet Grace bei ihren Nachbarn Zuflucht und freundet sich mit ihnen an. Rührend kümmern sie sich um das Mädchen und beginnen, auch untereinander Freundschaft zu schließen und über sich selbst hinauszuwachsen. So bringt Billy Grace das Tanzen bei und will versuchen, seine Phobie zu überwinden, während Rayleen ihre Liebe zu Kindern entdeckt, als sie Grace' Ersatzmutter mimt.  Catherine Ryan Hydes feinfühliger Sprachgebrauch lässt einen an der ein oder anderen Stelle schmunzeln und verleiht der dramatischen Handlung eine liebenswürdige Note.  "Ich bleibe hie" findet die Balance aus Gesellschaftskritik und Unterhaltung; ein Buch mit Tiefgang, das in jedem Fall gelesen zu werden verdient!

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  • Mit vereinten Kräften...

    Ich bleibe hier

    kaha38

    01. August 2015 um 15:26

    Catherine Ryan Hyde ist meine absolute Lieblingsautorin. In ihren Geschichten erzählt sie immer von Menschen die verzweifelt und alleine sind und ihren Glauben ans Leben durch die Hilfe und Liebe besonderer Mitmenschen wiederfinden. In dieser wunderschönen Geschichte geht es um ein kleines Mädchen dass im Grunde sich selbst überlassen ist. Und um Nachbarn die sich zuerst ignorieren, dann aber zusammen tun um sich um das kleine Mädchen zu kümmern und ihr eine Familie zu sein. Wieder ein Buch zum nachdenken!

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