Wohin der Wind uns führt

von Catherine Ryan Hyde 
3,6 Sterne bei8 Bewertungen
Wohin der Wind uns führt
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Sturmhoehe88s avatar

Leider hat mich das Buch einfach nicht gefesselt

NiQues avatar

Über Veränderungen im Leben

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Inhaltsangabe zu "Wohin der Wind uns führt"

Der neue berührende Roman von Catherine Ryan Hyde, Bestseller-Autorin von »Ich bleibe hier« und »Als ich dich fand«. Sebastian und Maria sind verzweifelt. Sebastian hält die angespannte Situation mit seinem kontrollsüchtigen Vater kaum noch aus und Maria, die viel zu früh Mutter geworden ist, fürchtet sich davor, ihrem gewalttätigen Freund zu erzählen, dass sie arbeitslos ist. Beide fühlen sich erst dann wirklich frei, wenn es ihnen gelingt, ihrem trostlosen Alltag für kurze, verstohlene Stunden zu entkommen. Als sie sich eines Nachts in der U-Bahn begegnen, ist es um sie geschehen. Doch in New York, wo ihre Alpträume an jeder Ecke lauern, hat ihre Liebe keine Chance. In der Hoffnung auf einen Neuanfang machen sich Maria und Sebastian auf den Weg nach Kalifornien. Doch werden sie dort ihr Glück finden?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781503998506
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:334 Seiten
Verlag:AmazonCrossing
Erscheinungsdatum:23.05.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 4 Monaten
    Unser gemeinsamer einsamer Weg?

    Schreibstil


    Mein erstes Buch von Catherine Ryan Hyde hat mich hier tatsächlich überrascht. Ich bin in der Erwartung, einen Liebesroman zu lesen, an die Geschichte herangegangen, doch "Wohin der Weg uns führt" ist eher ein Roman über das Leben, über Entscheidungen, die man treffen muss und über den eigenen Weg, den es zu finden gilt. Es geht um Hoffnung, um den Mut, eine neue Richtung einzuschlagen und sich von der Angst nicht einsperren zu lassen ...


    Obwohl Sebastian mit seinen 17 Jahren und auch Maria mit ihren 23 Jahren doch recht junge Menschen sind, wirkt die Geschichte von Anfang an sehr reif und erwachsen. Der Schreibstil kam mir etwas altmodisch vor, was hier aber auf keinen Fall negativ gemeint sein soll. Ganz im Gegenteil. Die Autorin hat hier eine gute Mischung aus Romantik und Realität geschaffen. Ein Buch für Träumer, aber auch für Realisten mit einer guten Botschaft am Ende ...


    Charaktere


    Sebastian 


    Sebastian hatte eigentlich nie ein echtes Leben. Sein Vater hat ihn von allem ferngehalten und so hatte Sebastian niemals Freunde, niemals irgendwelche Kontakte zu anderen Leuten und ist so in einer gewissen erzwungenen Einsamkeit gefangen.


    Nur Nachts, wenn sein Vater schläft, schleicht er sich raus und fährt mit der U-Bahn durch die Gegend. Dabei lernt er dann Maria kennen und verliebt sich auf den ersten Blick, ohne zu wissen, was seine Gefühle überhaupt bedeutet, ja, ob sie überhaupt real sind.


    Mir tat Sebastian sehr leid, denn logischerweise hatte er niemals eine echte Familie, niemals Freunde, niemals eine richtige Pubertät. Sein Leben beginnt eigentlich erst jetzt im Alter von 17 Jahren ...


    Maria


    Maria hat eigentlich schon ein Leben, das allerdings alles andere als perfekt ist. Sie ist erst 23 Jahre und hat bereits zwei Kinder und einen Freund, der leider sehr gewalttätig ist. Maria redet sich ein, dass alles in Ordnung ist, ja, dass ihr Leben vollkommen normal verläuft und sie eh keine andere Wahl hat.


    Auf mich wirkte Maria so, als hätte sie sich schon lange verloren. Sie wacht eigentlich erst auf, als sie ihren Job verliert und sich nicht traut, es Carl, ihrem Freund zu gestehen. Stattdessen tut sie Nacht für Nacht so, als würde sie weiterhin zur Arbeit gehen - in Wahrheit setzt sie sich aber in die U-Bahn und fährt durch die Nacht.


    Obwohl Maria durch ihre Kinder eigentlich schon gelernt haben sollte, Verantwortung zu übernehmen, wirkt sie doch sehr unreif, sehr geleitet, weil sie nie eigene Entscheidungen treffen musste. Mir tat sie furchtbar leid, doch ihre Naivität, die leider dann auch ihre Kinder betrifft, hat mich an einigen Stellen allerdings schon wütend gemacht.


    Meine Meinung


    "Wohin der Weg uns führt" von Catherine Ryan Hyde ist kein lockerleichter Liebesroman, auch wenn sich eine gewisse Romantik durch das Buch zieht. Wir haben hier zwei Verlorene, die sich, obwohl sie sich nur einmal kurz in der U-Bahn sehen, aneinanderklammern und in dem jeweils anderen eine Art Hoffnung sehen. Um selbst nicht zu ertrinken, legen sie das eigene Leben praktisch in die Hand des anderen, doch kann das wirklich gut gehen?


    Maria und Sebastian sind zwei recht unterschiedliche Charaktere. Sie ist eine junge Mutter, die nicht von ihrem gewalttätigen Freund loskommt und er ein Jugendlicher, der noch nicht einmal die eigene Pubertät durchlaufen hat. Beide sind fürchterlich zerbrochen, können sich aber aus ihrem eigenem Leben gar nicht so recht befreien.


    Das Buch ist zu Beginn recht düster, beide Leben sind furchtbar und der Leser leidet mit den beiden Protagonisten, die ihre Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählen, mit. Der einzige Lichtblick ist die "Liebe" zwischen den beiden, an die sie beide klammern, obwohl sie kaum etwas voneinander wissen.


    Der Leser muss hier schon einen Hang zur Romantik haben, denn die Geschichte wirkt an einigen Stellen doch schon furchtbar überstürzt. Allerdings werden sich gerade beim Ende Realisten doch wieder bestätigt fühlen, denn natürlich kann es hier gar kein Happy End geben!


    Es kommt hier wie es kommen muss. Die beiden fliehen irgendwann, wollen neu beginnen, doch schaffen sie es wirklich, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen? Es beginnt eine recht aufregende Zeit, in der beide erst einmal ihren Weg finden müssen. Die Frage ist hier nur, ob es ein gemeinsamer Weg wird ...


    Mich hat das Buch gut unterhalten. die Mischung aus Romantik und Realität hat mir gut gefallen, allerdings hat die Geschichte bei mir auch eine gewisse Melancholie hinterlassen. Das lag vielleicht auch daran, dass alles recht überstürzt kam und der Leser nicht einschätzen kann, ob diese Liebe der beiden nun echt war oder nicht. Wie dem aber sei, "Wohin der Weg uns führt" ist dennoch ein tiefgründiger Roman über das Leben und das Erwachsenwerden.


    Fazit


    "Wohin der Weg uns führt" ist eher ein Roman über das Leben, als über die Liebe. Teilweise ist die Geschichte sehr romantisch, ja förmlich kitschig, doch dann wird der Leser auch wieder von der eiskalten Realität eingeholt. Es ist ein Roman, der Hoffnung spendet, aber auch ein wenig melancholisch zurücklässt ...

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    Sturmhoehe88s avatar
    Sturmhoehe88vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider hat mich das Buch einfach nicht gefesselt
    Wenig Spannung....

    Inhaltsangabe zu „Wohin der Wind uns führt“ von Catherine Ryan Hyde

    Der neue berührende Roman von Catherine Ryan Hyde, Bestseller-Autorin von »Ich bleibe hier« und »Als ich dich fand«. Sebastian und Maria sind verzweifelt. Sebastian hält die angespannte Situation mit seinem Kontrollsüchtigen Vater kaum noch aus und Maria, die viel zu früh Mutter geworden ist, fürchtet sich davor, ihrem gewalttätigen Freund zu erzählen, dass sie arbeitslos ist. Beide fühlen sich erst dann wirklich frei, wenn es ihnen gelingt, ihrem trostlosen Alltag für kurze, verstohlene Stunden zu entkommen. Als sie sich eines Nachts in der U-Bahn begegnen, ist es um sie geschehen. Doch in New York, wo ihre Alpträume an jeder Ecke lauern, hat ihre Liebe keine Chance. In der Hoffnung auf einen Neuanfang machen sich Maria und Sebastian auf den Weg nach Kalifornien. Doch werden sie dort ihr Glück finden?



    Meine Meinung


    Schon zu beginn, bei der Einleitung die gut ausgeführt war, konnte man sich einen Eindruck der Protagonisten verschaffen. Zudem kann man dort schon erahnen das die Protas alles andere als glücklich sind, da man schon erfährt das sie eine sehr tiefe Last mit sich herum schleppen.


    Leider waren mir die Personen zu still, und das obwohl nicht alles Friede Freude war. Sicher mag es den Protas entsprechen, jedoch war es mir zu wenig zu still.Leider muss ich sagen das mir die Story zu langatmig war und sich nur auf die Gedanken bezogen hat. Die Protas haben immer hin und her gedacht, ob alles so sein soll, oder hätte es doch anders.


    Somit gibt es überhaupt keine Spannung und die Story zieht sich der Länge nach einfach nur hin. Am Ende hätte ich mir einen Epilog gewünscht um wenigstens zu erfahren wie es ausgeht oder viel mehr wie es mit den Protas weiter geht, dies war leider nicht der Fall und somit tappt man als Leser im Dunkeln. Ziemlich schade.


    Mein Fazit


    Trotz sehbarer Wandlungen der Protas war mir die Story zu langatmig und ohne jegliche Spannung, wo ich sagen muss, das die Story mit einigen Änderungen vielleicht doch besser geworden wäre.

    Daher leider nur 3/5 Sterne

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    NiQues avatar
    NiQuevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Über Veränderungen im Leben
    Eine eher ruhige Story, mit großen Tiefen

    Wohin der Wind uns führt von Catherine Ryan Hyde



    Das Buch

    Erschien im Mai 2017

    Genre/Tags: Liebesroman, Traumata

    Kapitellänge: Normal bis länger gehalten

    Perspektive: Die Protagonisten „erzählen“ ihre jeweilige Geschichte aus deren Sichtweise




    Es gab eine sehr gute Einleitung, in der ich die Protagonisten habe Kennenlernen können, und mir einen ersten Eindruck habe machen können. Bereits dort habe ich bewusst wahrnehmen können, dass die Protagonisten eine große Last zu tragen haben und bei denen längst nicht alles Friede, Freude und Eierkuchen ist.

    Diese Story ist Bewegend, und auch die Protagonisten sind dementsprechend dargestellt worden. Mein Problem bei der ganzen Sache war nur, dass mir die Protagonisten etwas zu ruhig waren. Es entspricht zwar deren Charaktere, aber ich hätte mir persönlich vielleicht etwas mehr gewünscht. Dies traf dann darauf, dass die Story etwas langatmig geworden ist. Im allgemeinen liegt der Schwerpunkt auf deren Gedanken; was nun richtig und was falsch ist, wie sie handeln könnten oder hätten sollen. Große Spannung gibt es keine, die Story bleibt eher auf einer Länge.

    Dafür haben die Protagonisten schließlich eine Sichtbare Entwicklungen machen können, die auch einsehbar waren. An sich sind die Protagonisten ziemlich sympathisch rüber gekommen, aber für meinen Teil (persönlich), kann ich nicht nachvollziehen, wie man in derartigen Situationen festhängen kann.

    Das Ende ist nicht sehr Aussagekräftig, leider gibt es auch keinen Epilog, wie es letztendlich für die Protagonisten ausging. Dies hat mir sehr gefehlt, denn der Leser wird mehr oder weniger im dunkeln darüber gelassen.



    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es ließ sich gut, ohne Probleme -in dem Sinne- lesen.



    Fazit

    Mir hat das andere Buch der Autorin „Als ich dich fand“ eindeutig mehr gefallen. Das jetzige Buch hat mich nicht besonders mitreißen oder auch Überzeugen können und ich schloss eher neutral mit dem Buch ab.

    Für Leser, die es eher ruhiger mögen, ohne jegliche größerer Spannung ist dieses Buch wohl zu empfehlen. Meins war es nicht.

    Trotzdem vergebe ich 3 Sterne.



    Zitat: ...Der Mond reicht aus. Verstehst du, man muss nach etwas schauen, das nicht von Menschen gemacht wurde. …



    Das Cover

    Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt hervorragend zur Story. Ebenso gefällt mir das Farbspiel.

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    walli007s avatar
    walli007vor einem Jahr
    Windmühlen der Wüste

    Sebastian hält es mit seinem Vater nicht mehr aus. Dieser möchte am liebsten, dass der 17jährige überhaupt nicht aus dem Haus gehen soll. Nur joggen ist erlaubt. Doch Abends, wenn der Vater seine Schlaftablette genommen hat, schleicht sich Sebastian hinaus und fährt U-Bahn. Dort sieht er sie. Auch Maria schleicht sich Nachts hinaus, ihr Freund Carl glaubt, sie gehe zur Arbeit, doch der Job ist futsch. Maria genießt ihre kleine Freiheit, denn Carl ist kein Traummann. Langsam kommen sich Sebastian und Maria näher und teilen ihre Träume. Sebastian und Maria genießen ihre kleine Flucht, doch können sie eine gemeinsame Zukunft haben?


    New York, die Stadt, die niemals schläft. In ihr leben die unterschiedlichsten Menschen und es finden die ungewöhnlichsten Begegnungen statt. Sowohl Sebastian als auch Maria befinden sich in einer Extremsituation. Beide werden von ihrem Umfeld eingeschränkt und an ihrer Entfaltung gehindert. Und so scheinen sie wie füreinander geschaffen. Sie stützen sich und hoffen auf eine bessere Zukunft. Doch sagen sie sich auch die ganze Wahrheit? Je häufiger sie sich treffen, desto mehr wächst auch die Gefahr der Entdeckung. Wird ihre Geschichte sein wie in der West Side Story?


    Wer hätte Tony und Maria kein Happy End gegönnt, im Film muss es doch nicht zugehen wie im richtigen Leben. Und so hält man Sebastian und Maria wirklich die Daumen, dass ihre zarte junge Liebe eine Zukunft hat. Man hofft auf das märchenhafte „und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende“ und beginnt doch zu überlegen und zu befürchten, dass ein solcher Ausgang der Geschichte doch zu unwirklich wird. Und so schwankt man etwas zwischen der Hoffnung auf eine süße Liebesgeschichte, der Furcht vor einem schwer erträglichen Ende und der Frage, ob ein realistisches Ende, die Geschichte nicht umso glaubwürdiger macht. Gerade das macht zwar auch einen großen Teil des Reizes aus, den der Roman entwickelt. Doch das lange Offenhalten aller Möglichkeiten, macht es auch etwas schwer, seinen eigenen Zugang zu der Story und ihren Personen zu finden. Am Überzeugendsten wirkt dabei Sebastian, sein Vater bleibt dagegen recht zurückgenommen. Maria entwickelt große Stärke, doch manchmal wirkt ihre Persönlichkeit noch nicht so gereift.


    Ein unterhaltsamer Roman mit einigem Tiefgang, der vielleicht jüngere Erwachsene mehr mitreißt als ältere.


    3,5 Sterne

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    DaniRoes avatar
    DaniRoevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gewohnt gute Unterhaltung. Hab es in einem Rutsch durchgelesen.
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    RKMs avatar
    RKMvor 4 Monaten
    Hollysmums avatar
    Hollysmumvor einem Jahr
    K
    KiraSchmitzvor einem Jahr

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