Der Puzzlemörder von Zons

von Catherine Shepherd 
3,9 Sterne bei131 Bewertungen
Der Puzzlemörder von Zons
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (96):
clary999s avatar

Spannender Auftakt der Reihe!

Kritisch (18):
Amilyns avatar

Viele Ungereimtheiten, Logiklöcher, Wiederholungen und ein schulaufsatzartiger Schreibstil

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Inhaltsangabe zu "Der Puzzlemörder von Zons"

Zons 1495: Eine junge Frau wird geschändet und verstümmelt aufgefunden. Offensichtlich war sie Opfer des Rituals eines perversen Mörders geworden. Eigentlich ist das kleine mittelalterliche Städtchen Zons, das damals wie heute genau zwischen Düsseldorf und Köln am Rhein liegt, immer besonders friedlich gewesen. Doch seitdem der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden dem Städtchen die Zollrechte verliehen hatte, tauchte immer mehr kriminelles Gesindel auf. Bastian Mühlenberg von der Zonser Stadtwache ist geschockt von der Brutalität des Mörders und verfolgt seine Spur – nicht ahnend, dass auch er bereits in den Fokus des Puzzlemörders geraten ist...

Gegenwart: Die Journalismus-Studentin Emily kann ihr Glück kaum fassen! Sie darf eine ganze Artikelserie über die historischen Zonser Morde schreiben. Doch mit Beginn ihrer Reportage scheint der mittelalterliche Puzzlemörder von Zons wieder lebendig zu werden, als eine brutal zugerichtete Frauenleiche in Zons aufgefunden wird. Kriminalkommissar Oliver Bergmann nimmt die Ermittlungen auf. Erst viel zu spät erkennt er den Zusammenhang zur Vergangenheit. Verzweifelt versucht er die Puzzleteile des Mörders zusammenzufügen, doch der Täter ist immer einen Schritt voraus...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783957610164
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Lago
Erscheinungsdatum:15.08.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Liest man in einem Rutsch weg
    ein guter Auftakt

    Der erste Teil der Zons Romane und ein wirklich gelungener Start. Frauen werden brutal ermordet, die Haare abrasiert und Zeichen auf den Kopf geritzt. Das alles passiert vor über 500 Jahren, doch in der Gegenwart wird eine Frauenleiche gefunden, die die gleichen Male hat.

    Anfangs haben mich die Sprünge durch die Zeit etwas irritiert, aber dann fand ich das richtig klasse. Man sieht auf der einen Seite die Ermittlungen in der Vergangenheit und dann wird in die Gegenwart geschwenkt. Hier probiert Anna das Rätsel zu lösen mit den heutigen Mitteln.

    Ich finde die Idee der Romane mit den verschiedenen Zeiten echt klasse und ich freue mich schon auf die nächsten Romane. Es macht auch Lust, wirklich mal Zons zu besuchen…

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    Northland0815s avatar
    Northland0815vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Start in eine Thriller-Krimi Reihe! Eine gut geschriebener Fall mit einem ausgewogenem Mix aus Vergangenheit und Gegenwart! 4 ⭐️ ⭐️⭐️...
    Toller Start in eine Krimi-Reihe

    Ein spannenden Thriller bei dem der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart sehr gut gelungen ist. Die Spannung, die am Anfang aufgebaut wird zieht sich durch das ganze Buch. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Die Darsteller sind im Buch sehr gut und umfangreich beschrieben. Durch die detailgetreue Wiedergabe der Autorin konnte man sich die kleine Stadt Zons und deren Landschaft bildlich sehr gut vorstellen!
    Zwischendurch haben mir die Visionen einiger Darsteller nicht so sehr gefallen.
    Alles in allem ein toller Krimi-Start.

    Von Daher: 4 Sterne und eine Leseempfehlung

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    ilonaLs avatar
    ilonaLvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wenn Vergangenheit und Gegenwart zu einem atemberaubenden Thriller verschmelzen kann es nur Spannung ergeben!!!
    Wenn Vergangenheit und Gegenwart zu einem atemberaubenden Thriller verschmelzen!!!

    Sollten sich die bestialischen Morde vor fünfhundert Jahren tatsächlich wiederholen? Und warum?

    Die Autorin Cathrine Shepherd hat es wieder einmal geschafft mich so zu fesseln, dass ich jegliche andere Arbeit liegen lassen musste um ja nichts zu verpassen! Ihre geniale Fantasy beeindruckt mich immer wieder aufs Neue! Alles ist schlüssig und logisch aufgebaut und bis zu letzt so spannend geschrieben! Ihre kreativen Beigaben gaben diesem Thriller das gewisse Etwas um die Spannung nie abklingen zu lassen! Deshalb bin ich sehr froh, schon die nächsten Teile der  “Zons Reihe” in meinem Bücherregal zu haben!

    Von mir gibt 5 absolut verdiente Sterne und meine unbedingte Weiterempfehlung!!!!


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    LadyIceTeas avatar
    LadyIceTeavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein toller erster Teil!
    Einfach spannend!

    Zons vor über 500 Jahren. Eine junge Frau wird ermordet und entstellt aufgefunden. Der Puzzlemörder treibt sein Unwesen. Die Zonser Stadtwache Bastian Mühlenberg ist ihm stetig auf den Fersen, um ein nächstes Opfer zu verhindern.
    Zons heute. Während die Journalismus-Studentin Emily über die Puzzlemorde recherchiert, werden Frauenleichen gefunden und alles macht den Anschein, als wäre der Puzzlemörder zurückgekehrt. Dieses Mal macht Oliver Bergmann Jagd auf ihn, doch der Täter ist immer einen Schritt voraus.

    Ich liebe den Schreibstil von Catherine Shepherd. Ich habe dieses Buch jetzt das zweite Mal gelesen und trotzdem wurde ich wieder mitgerissen. Die Geschichte ist einfach von der ersten bis zur letzten Seite spannend.
    Es geling der Autorin wirklich gut, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. Beide Seiten waren unglaublich fesselnd. Ich wollte immer nur weiterlesen um zu erfahren was damals passiert ist und wie es im heute weitergeht.
    Ich fand es unheimlich spannend in der Vergangenheit mitzuerleben, wie Bastian ohne große Technik ermittelt und wie der echte Täter sein Unwesen treibt. Auch seine Sicht der Dinge zu erfahren, hat die Geschichte abgerundet.
    Dass man in der Gegenwart nicht weiß wer der Täter ist, hat dem Ganzen noch einen zusätzlichen Kniff verpasst. So konnte man wunderbar miträtseln und selbst versuchen, die Fäden zu verbinden.
    Die Figuren sind alle samt gut gelungen. Auch die unsympathischen Charaktere passen perfekt ins Bild. Da ich grade ein Reread der Reihe mache, freue ich mich schon sehr die Figuren wiederzutreffen.
    Ein toller erster Band einer richtig guten Reihe!

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    funny76s avatar
    funny76vor 7 Monaten
    Spannend bis zur letzten Seite

    Catherine Shepherd fasziniert mit ihrem Buch „Der Puzzlemörder von Zons“ – erschienen im KAFEL Verlag.

    Die Story spielt im hier und jetzt und im Jahre 1495 in dem kleinen Städtchen Zons. 1495 treibt der Puzzlemörder sein Unwesen und hält den jungen Bastian Mühlenberg der Zonser Stadtwache auf Trab. Immer zum Vollmond wird ein Mädchen geopfert, in dem der Puzzlemörder die jungen Mädchen schändet und kennzeichnet. In der Gegenwart – im hier und jetzt – ist Emily dabei, genau über diesen Puzzlemörder eine 3 teilige Serie für eine lokale Zeitung zu schreiben und recherchiert dafür mit Hilfe ihrer Freundin Anna. Auf einmal passieren immer häufiger seltsame Dinge. Erst trennt sich Annas Freund von ihr, dann wird eine männliche Waldleiche gefunden und in Zons tauchen zum Vollmond zwei Frauenleichen auf.Bastian Mühlenberg und Emily versuchen beide das Rätsel um diesen mysteriösen Puzzlemörder zu lösen.

    Das ist mein erstes Buch von Catherine Shepherd und garantiert nicht das letzte Buch.Ich kam mit dem Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sehr gut zurecht. Die Handlung hat mich gepackt und ich konnte das Buch nur sehr schwer zur Seite legen. Es hat mich neugierig gemacht, sprich: ein Besuch der Stadt Zons ist noch für diesen Sommer geplant.

    Danke für die spannende Lesezeit liebe Catherine.

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    Amilynvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Viele Ungereimtheiten, Logiklöcher, Wiederholungen und ein schulaufsatzartiger Schreibstil
    Überarbeitet und trotzdem kein Highlight

    Zons 1495: Als der überführte Serienmörder Dietrich Hellenbroich bei dem Transport zum Kerker beim Zwischenstopp in Zons flüchten kann, passieren schnell weitere Morde. Stadtwache Bastian Mühlenberg versucht, den Mann zu fassen, bevor er erneut zuschlagen kann und entdeckt seltsame Zeichen, die für Hellenbroich eine Bedeutung zu haben scheinen.
    Zons in der Gegenwart: Die Journalistikstudentin Emily recherchiert gemeinsam mit ihrer Freundin Anna für einen Artikel über die historischen Morde, als wieder ein Verbrechen in dem kleinen Städtchen passiert.


    Immer wieder habe ich darauf gewartet, dass Der Puzzlemörder von Zons von Catherine Shepherd günstig zu haben ist, und als er vor kurzem bei Amazon Prime Reading auszuleihen war, habe ich mir das E-Book heruntergeladen und auch gleich zu lesen angefangen. Dass ich nicht einfach schon vorher ein Buch der Autorin gelesen habe, hat den vielleicht etwas pedantischen aber für mich doch sehr wichtigen Grund, dass ich es nicht mag, wenn sich deutsche Autoren englische Pseudonyme geben und dann trotzdem eine Geschichte schreiben, die in Deutschland spielt. 


    Ab und zu sollte man dann vielleicht auch auf seine eigenartigen Prinzipien hören, denn Der Puzzlemörder von Zons war nun nicht gerade ein Highlight für mich. 


    Die Idee gefällt mir nach wie vor sehr gut und auch, dass die ganze Reihe scheinbar weiterhin historische Mordfälle mit aktuellen Ereignissen verknüpft, mag ich wirklich gerne, doch die Umsetzung hat mir umso weniger gefallen. Es handelt sich hierbei um die überarbeitete und neu lektorierte Version des Debutromans von Catherine Shepherd, so dass ich auch ganz positiv gestimmt war, was das Buch als mögliche "Anfängergeschichte" entlavrt, zumal es ziemlich am Anfang des Selfpublishing-Booms in Deutschland herausgebracht wurde. 


    Allerdings hat mich gleich der Schreibstil stutzig gemacht, den ich als sehr einfach und unbedarft empfunden habe. Ich hatte das Gefühl, als habe das jemand geschrieben, der in der Schule ganz gute Noten für seine Aufsätze bekommen hatte und sich später überlegt hat, einfach mal ein Buch zu schreiben. Von einer Art schriftstellerischer Rafinesse habe ich nichts gespürt, die meiner Meinung nach auch bei einem Thriller möglich und wichtig ist. Doch hier hatte ich den Eindruck, als sei hier eine sehr brave und eben unbedarfte Schreiberin am Werk, auch was die Beschreibung der Morde bzw. Mordopfer angeht, so dass mir die ab und an herausplatzenden Kraftausdrücke des Mörders ziemlich gegen den Strich gingen, denn die passten nicht ins Gesamtbild.


    **Leichte Spoiler ab hier**
    Auch der historische Teil der Geschichte kam mir nicht stimmig vor. Alles lief dort doch sehr modern ab. Abgesehen davon, dass sich die handelnden Personen konsequent in der dritten Person plural angeredet haben, sogar die einfachen Bürger untereinander (wovon ich nicht weiß, ob das damals so Usus war, es aber einfach nicht glaube), hat nichts wirklich zu einem Mittelalter-Feeling beigetragen. Stadtwache Mühlenberg schleppt die erste Leiche direkt mal zur Untersuchung zum Arzt, so dass wir gleich zu Anfang eine astreine Ermittler/Gerichtsmediziner-Konstellation haben und will sich im Laufe der Geschichte ganz Profiler-mäßig in den Täter hineinversetzen. Ich kann mir vorstellen, dass die Autorin die Absicht hatte, hier den Grundstein dafür zu legen, dass Mühlenberg und der Arzt eine Art moderne, revolutionäre Ermittlungsmethode entdecken, aber von einem Entdecken bzw. einem Learning by Doing war nicht die Rede. Die konnten das einfach schon alles und haben auch von den anderen Zonsern keine Steine in den Weg gelegt bekommen, wo doch früher jeder, der irgend etwas Neues getan hat, gleich als Hexe verbrannt wurde (da mag ich mich aber auch in der Zeit irren; sagen wir also: der war nicht gerade beliebt). Wenn wenigstens einer der Väter von Hellenbroichs Opfern sich dagegen gewehrt hätte, seine Tochter nach ihrem Tod nackt oder überhaupt untersuchen zu lassen, doch die ecken in keinster Art und Weise an.


    Dazu kommt, dass der Ausbruch zu Beginn von Dietrich Hellenbroich nur mit so vielen Zufällen möglich ist, dass es ein einem Wunder gleicht, kurz darauf findet sich schon die nächste Leiche, und plötzlich heißt es, alles sei von langer Hand geplant gewesen.


    Auch die Ermittlungen in der heutigen Zeit laufen wie am Schnürchen. Als sich auch im jetzigen Zons die Leichen häufen, erkennen die Beamten noch am Tatort der zweiten Leiche auf den ersten Blick, dass nicht nur sämtliche Details mit einem der historischen Morde übereinstimmen, sondern auch, dass die Fasern, die auf der Kleidung gefunden werden, exakt vom selben Auto stammen, in dem Leiche Nr. 1 transportiert worden sein muss. Da sind wohl die Terminator am Werk gewesen ...
    **Spoiler Ende**


    Das alles ergibt nicht nur aus nachvollziehbaren Gründen eine Vielzahl von Charakteren, weil man einen historischen und einen aktuellen Handlungsstrang hat, sondern auch einfach so. Wer genau nun der Protagonist sein soll, habe ich nicht herausgefunden. Am eindeutigsten war noch Mühlenberg als Hauptfigur des historischen Teils auszumachen, doch der Gegenwarts-Teil ist Figuren-technisch sehr unordentlich geraten, so dass z. B. der Ermittler der Polizei erst sehr spät dazukommt und für mich erstmal ein Störfaktor war.


    Ebenfalls als störend und auch als komplett unnötig habe ich den Mystery-Anteil empfunden, der auch leider überhaupt nicht erklärt wurde.


    Wie alles zusammenhängt, fand ich dann schon sehr gut gedacht, leider aber nicht gut erklärt und war insgesamt dann auch sehr gehetzt umgesetzt. Plötzlich war das Buch dann auch nach 86 % zu Ende (also nach nur 265 Seiten) und es folgte jede Menge Werbung für den Rest der Reihe.


    Fazit: Den Auftakt der Zons-Reihe fand ich auch in der überarbeiteten Fassung nicht gut. Der Schreibstil ist schulaufsatzartig und es ist im Gegenwarts-Teil kein Protagonist auszumachen, dem man emotional folgen kann. Eine wirklich gute Idee ist meiner Meinung nach mäßig bis schlecht umgesetzt worden und bekommt daher 2** von mir.

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    Galladans avatar
    Galladanvor einem Jahr
    Nutzt das Potential nicht aus


    Der Puzzlemörder von Zons von Catherine Shepherd, erschienen im Lago Verlag am 15. August 2014


    Die Journalismus-Studentin Emily darf eine Artikelserie über die historischen Zonser Morde schreiben. Zu ihrem Glück wohnt ihre Freundin in Zons und so kennt sie sich gut mit der Lage der Stadt aus. 1495 sind mehrere Frauen von einem bekannten Serienmörder getötet worden, aber die Morde bzw. was den Killer getrieben hat wurden nie “aufgeklärt”.


    Der Kriminalkommissar Oliver Bergmann muss sich mit einem aktuellen Mord rumschlagen bei dem niemand das Opfer vermisst als ein neuer Mord geschieht. Jemand stellt den ersten Mord von 1495 nach.


    Catherine Shepherd lädt uns ein ins Zons von 1495 und ins heute kleine Touristenstädtchen. Ich verspüre auch wieder Lust durch die kleinen Gässchen zu laufen und dieses winzige Örtchen nochmals anzusehen.


    Der Krimi ist in zwei Zeitschienen aufgeteilt. Das alte Zons und das moderne Zons. Die Geschichte ist ziemlich einfach gestrickt und sehr vorhersagbar. Mir gefiel der historische Teil auch wesentlich besser als die aktuelle Neuzeit.


    Netter Krimi, wenn man einen Bezug zu Zons hat. Die Geschichte bleibt einfach zu oberflächlich erzählt und hilft sich z.T. mit Übersinnlichem.

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    heidi_59s avatar
    heidi_59vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Auftakt der Zons -Krimi -Serie :)
    Die Stadttürme von Zons


    Der Puzzlemörder von Zons 


    Catherine Shepherd






    -= Leseeindrücke =-

    “Der Puzzlemörder von Zons” ,
    ist der Auftakt der Zons Serie , von Cathrine Shepherd .
    Ein spannender Krimi ,der es in sich hat . Gekonnt lässt die Autorin ihre Mörder in der Gegenwart , sowie im historischen Zons von 1495 ihr Unwesen treiben , ohne dass diese in Gefahr geraten , schnell entdeckt zu werden .

    Bastian Mühlenberg , von der historischen Zonser Stadtwache , ist dem brutalen Mörder von zwei jungen Frauen , dicht auf die Spur . Doch dieser scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein. Fast schon unheimlich , wie der Mörder immer wieder seinen Hals aus der Schlinge ziehen kann .

    Mit der Recherche über die historischen Morde in Zon scheint die Journalismus - Studentin Emily, den böser Zauber der Vergangenheit in die heutige Gegenwart geholt zu haben und gerät zusammen mit ihrer Freundin in das Visier des Puzzlemörder von Zons . Kommissar Oliver Bergmann ist im Hier und Jetzt , der Gegenpart des Bösen .
    Er untersucht den Mord an einer brutal zugerichteten Frauenleiche, die Ähnlichkeiten zu  den historischen Morden in Zons aufweist und versucht Stück für Stück die Puzzlesteine der Verbrechen zusammen zu setzen . Wird es ihm gelingen ,zu Ende zu bringen , was Bastian Mühlenberg im Jahre 1495 angefangen hat ?

    -= Fazit =-

    Ein gelungener Auftakt der Krimi - Serie , die in dem schönen Städtchen Zons am Rhein spielt .
    Ein fesselnder Schreibstil ,der es versteht die Leser abzuholen und mitzunehmen auf eine ganz besondere Reise , ins Zons der Gegenwart und der Historie . Die bildlichen Beschreibungen lassen mich jederzeit eintauchen ins Jahr 1495, mit Fakel auf der Stadmauer von Zons und bringen mich beim nächsten Kapitel zurück, in das moderne Städchen am Rhein ins 20. JAHRHUNDERT .
    Wobei ich sagen muss , der historische Teil hat mir teilweise etwas besser gefallen , weil alles etwas geheimnisvoller und mystischer gewesen ist .
    Auf 176 Seiten gibt es eine spannende Einführung in die erfolgreiche Serie ,  die mit ihren gut und authentischen gezeichneten Protagonisten, mittlerweile schon bei Band 6 angekommen ist.
    Für mich war es der Zweite der Zons Krimis , weil ich vor einiger Zeit aus Versehen mit Teil 4 angefangen habe . 
    Ich persönlich empfehle die Reihe chronologisch zu lesen , weil es mir mehr Spass macht die Weiterentwicklung der Protagonisten und die Geschehen, von Buch zu Buch mitzuerleben .
    Ansonsten kann die Serie nach Gusto gelesen werden , es lohnt sich auf jeden Fall ! 

    Sehr gerne vergebe ich für diesen spannenden Krimi ,auf zwei Zeitebenen .

    4 Sterne ☆☆☆☆

    und eine ganz klare Leseempfehlung für alle die gerne spannende und historische Krimis lesen .


    heidi_59



    Buchdetails

    Erscheinungsdatum Erstausgabe : 15.08.2014
    Aktuelle Ausgabe : 15.08.2014
    Verlag : Lago
    ISBN: 9783957610164
    Flexibler Einband 176 Seiten
    Sprache: Deutsch

    Kommentare: 2
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    MissCelluloids avatar
    MissCelluloidvor 2 Jahren
    Wenn sich die Vergangenheit in der Gegenwart wiederholt...

    In Der Puzzlemörder von Zons entführt uns Catherine Shepard in das Städtchen Zons und in ein Wechselspiel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Zons wurde schon einmal von grausamen Morden erschüttert und nun scheint sich diese Mordserie einige Jahrhunderte später zu wiederholen… In der Gegenwart findet sich die junge Journalismus-Studentin Emily, die für einen Artikel über den Puzzlemörder und die Morde von damals recherchiert, bald selbst in den Ermittlungen zu den aktuellen Mordfällen wieder. Doch wer steckt hinter den Morden? Ist der Puzzlemörder wieder erwacht?

    Der Krimi um den Puzzlemörder und das Städtchen Zons war schön zu lesen, allerdings bin ich kurzzeitig doch ein wenig ins Stocken geraten. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir besonders gefallen. Jedoch konnte mich das Buch nicht an allen Stellen zu 100 % fesseln. Der mittelalterliche Erzählstrang um Bastian Mühlenberg hat mich mehr für sich eingenommen, als die Teile, die in der Gegenwart spielten und ich empfand die Auflösung und das Motiv des Mörders in der Gegenwart nicht ganz überzeugend.

    Catherine Shepard vermochte es aber doch mich mit ihrer Art zu Schreiben und die Geschichte zu erzählen gut zu unterhalten. Der erste Zons-Krimi hat mich neugierig gemacht auf weitere Bücher der Autorin. Ich vergebe vier von fünf Sternen.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit macht hier die Spannung aus.
    Der Puzzlemörder von Zons

    Die Studentin Emily schreibt eine Artikelserie über den Zonser Puzzlemörder, dem 1495 mehrere junge Frauen zum Opfer fielen. Sie lernt Kommissar Bergmann kennen, der ähnliche Verbrechen im Zons der Gegenwart aufzuklären versucht. Hat Emily bei ihren Recherchen eine gefährliche Verbindung zu damals gefunden?

    Der damalige Ermittler, Bastian Mühlenberg, versuchte den richtigen Code zu finden, nach dem der Mörder damals seine Opfer auswählte, denn schon bald geht es um eine junge Frau, die ihm selbst am Herzen liegt. Doch wie liegt die Sache heute? Wer ist das, der die Morde von damals nachahmt?

    Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist gut gelöst, sorgt für Abwechslung und ist nicht verwirrend. In beiden Zeiten findet man sich gut zurecht. Spannender Auftakt zu einer Reihe mit einem perfekten Schreibstil, kann ich weiterempfehlen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    CatherineShepherds avatar
    Es ist mittlerweile 4 Jahre her, dass ich meinen ersten Thriller geschrieben und zunächst als E-Book und später als Taschenbuch veröffentlicht habe. Sechs weitere Thriller folgten in den letzten 4 Jahren und da man sich als Autor hoffentlich von Buch zu Buch verbessert, habe ich mich im Früjahr dazu entschlossen, mein Erstlingswerk komplett zu überarbeiten und erneut lektorieren zu lassen. Das Ergebnis dieser Überarbeitung liegt jetzt mit der 2. Auflage des Thrillers vor und wartet auf Eure Bewertung. Ich stelle 30 Bücher der neuen Auflage als Taschenbuch zur Verfügung und freue mich auf Eure Bewerbung! GLG Catherine Shepherd 
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    CatherineShepherds avatar
    Liebe Leser, 
    nachdem es bereits Buchverlosungen für meinen dritten Thriller "Kalter Zwilling" und für den zweiten Titel "Der Sichelmörder von Zons" gab, möchte ich diesmal gerne 10 Exemplare meines ersten Buches „Der Puzzlemörder von Zons“ verlosen.
    Anlass hierfür ist die Veröffentlichung des Buches im LAGO Verlag der Münchner Verlagsgruppe (seit dem 15.08.2014). Bisher war der Bestseller-Thriller nur über Amazon und meinen eigenen Verlag verfügbar. Ab sofort gibt es ihn über jede Buchhandlung und alle E-Book Stores.

    Zum Inhalt des Buches:

    Zons 1495: Eine junge Frau wird geschändet und verstümmelt aufgefunden. Offensichtlich war sie Opfer des Rituals eines perversen Mörders geworden. Eigentlich ist das kleine mittelalterliche Städtchen Zons, das damals wie heute genau zwischen Düsseldorf und Köln am Rhein liegt, immer besonders friedlich gewesen. Doch seitdem der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden dem Städtchen die Zollrechte verliehen hatte, tauchte immer mehr kriminelles Gesindel auf. Bastian Mühlenberg von der Zonser Stadtwache ist geschockt von der Brutalität des Mörders und verfolgt seine Spur – nicht ahnend, dass auch er bereits in den Fokus des Puzzlemörders geraten ist... 

    Gegenwart: Die Journalismus-Studentin Emily kann ihr Glück kaum fassen! Sie darf eine ganze Artikelserie über die historischen Zonser Morde schreiben. Doch mit Beginn ihrer Reportage scheint der mittelalterliche Puzzlemörder von Zons wieder lebendig zu werden, als eine brutal zugerichtete Frauenleiche in Zons aufgefunden wird. Kriminalkommissar Oliver Bergmann nimmt die Ermittlungen auf. Erst viel zu spät erkennt er den Zusammenhang zur Vergangenheit. Verzweifelt versucht er die Puzzleteile des Mörders zusammenzufügen, doch der Täter ist immer einen Schritt voraus... 

    Die Verlosung: Teilnehmen könnt Ihr an der Verlosung der 10 handsignierten (und gerne mit einer persönlichen Widmung versehenen) Taschenbücher bis zum 24.08.2014. Einzige Bedingung: Schreibt doch mal in Euren Post, wer Eure Lieblings-Thriller Autoren sind. Weitere Informationen zu meinen Büchern und zu mir findet Ihr u.a. auf meinem Blog, bei Facebook oder bei Twitter. Ich freue mich auf Eure Teilnahme.

    Eure Catherine Shepherd
    Zur Buchverlosung

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