Catherine Shepherd Krähenmutter

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Inhaltsangabe zu „Krähenmutter“ von Catherine Shepherd

LKA-Ermittlerin Laura Kern steht vor einem Rätsel. Ein Kind wurde am helllichten Tag aus einem Supermarkt entführt, doch es gibt keine Lösegeldforderung. Auch die Eltern schweigen sich aus – stecken sie womöglich mit den Tätern unter einer Decke? Laura und ihr Partner Max kämpfen sich durch einen Strudel widersprüchlicher Zeugenaussagen, während ihnen das Innenministerium im Nacken sitzt …

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Kreuzschnitt

Toller Krimi mit sympathischem Ermittler

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skyprincess

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  • 5 Sterne dank der überzeugenden Sprecherin mit der für mich angenehmen Stimme

    Krähenmutter
    Antek

    Antek

    06. December 2016 um 18:06

    Der sechs Monate alte Henri wird in einem Kaufhaus entführt - Horrorszenario für jede Mutter, dabei hat Sophie Nussbaum doch den Kinderwagen nur ganz kurz unbeaufsichtigt gelassen. Da es sich bei dem Vater von Henri um einen vermögenden Unternehmer handelt, hat auch die Innenministerin ein großes Interesse an der schnellen Aufklärung des Falls. Ganz klar, dass Laura Kern, die LKA Ermittlerin mit der hohen Aufklärungsquote bei Entführungsfällen mit ihrem Kollegen Max ran muss. Doch so sehr die Innenministerin auf Erfolge drängt und die Zeit immer schneller rennt, ganz besonders als nicht nur noch der Vater Matthias Nussbaum, sondern auch ein weiteres Kind verschwindet, scheinen die Ermittler dem entführten Henri keine Spur näher zu kommen. Ich bin nicht der typische Thriller-Leser und greife auch gerne zu Krimis, die mit weniger Blutvergießen und Hochspannung auskommen und das habe ich hier eigentlich vorgefunden. Die Autorin arbeitet mehr auf der psychologischen Schiene und mich hat der Fall emotional gefesselt. Klar, wenn es um entführte Kinder geht, fiebert und leidet man als Leser noch mehr mit, zumindest ergeht es mir so. Die Autorin beschreibt die einzelnen Szenen sehr ausführlich und ich konnte mir das Geschehen stets bildlich vor Augen vorstellen, was mir eigentlich gut gefallen hat, gelegentlich aber auch etwas auf Kosten der Spannung ging. So kann z.B. die Auswahl des Farbtons eines Lippenstiftes schon extrem lange dauern, besonders dann, wenn man gespannt darauf wartet, was wohl als nächstes passieren mag. Durch den rätselhaften Prolog in dem „Baby“ bei seiner Mama ein namenloses Leben führen muss, war mein Interesse sofort geweckt. Da der Handlungsstrang rund um dieses „Baby“ die Ermittlungen immer wieder unterbricht, wurde meine Neugier an dessen Geschichte stets hoch gehalten. Warum darf er nicht in die Schule, was hat es mit diesem Kind auf sich? In einem anderen Strang wird man Zeuge der Entführung und dann natürlich auch der Ermittlungen. Man begleitet die LKA Beamten bei der fieberhaften Suche nach dem vermissten Henri, bei der ich richtiggehend mit gefiebert habe. Sehr viel Gewicht verleiht die Autorin aber auch Lauras Vergangenheit und man merkt mehr als deutlich, wie sehr die Entführung in Kindertagen noch an ihr nagt. Solch ein Trauma bekommt man wohl auch einfach nie mehr vollständig los. Die knapp 30-jährige Laura Kern war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist sehr engagiert und man muss sich nicht wundern, dass sie solch eine ausgezeichnete Aufklärungsquote hat. Man lernt Laura relativ gut kennen und erfährt von Privatem und durch Alpträume und Erinnerungen auch von ihrer eigenen Entführung als 11-jähriges Mädchen. Vielleicht wird für einen Thriller, der ja das Hauptgewicht auf Spannung halten soll, sogar ein bisschen viel von ihrer Vergangenheit berichtet. Nicht ganz so viel Engagement legt ihr Kollege Nick an den Tag, was auch daran liegen mag, dass dessen Ehefrau schwanger ist und seine Gedanken daher nicht immer dort, wo sie dringend sein müssten. Auch die Nebendarsteller sind gut gezeichnet, mit der jungen Sofie Nussbaum hatte ich z.B. großes Mitleid und ich konnte mich mehr als gut die verzweifelte Mutter hinein versetzen. Dana Geissler konnte mich mit ihrer relativ tiefen, ruhigen Stimme als Sprecherin richtig überzeugen. Es gelingt ihr die verschiedenen Perspektiven durch unterschiedliche Stimmlagen gekonnt abzugrenzen, was das Folgen des Vortrags einfacher macht. Sie versteht es auch durch Tempowechsel und gezielte Betonungen Atmosphäre aufzubauen.   Alles in allem hatte ich mit dem „Krähenmutter“ aus Dana Gesslers Mund wirklich Stunden mit toller Unterhaltung. Gerade bei einem Hörbuch darf es bei mir auch etwas ruhiger zugehen, weil man dann auch nicht ganz so konzentriert hören muss. Als Buch hätte es für 5 Sterne sicher nicht gereicht, aber da mich die Sprecherin überzeugt hat, runde ich auf.

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