Catherine Simon

 3.6 Sterne bei 86 Bewertungen
Autorin von Bitterer Calvados, Kein Tag für Jakobsmuscheln und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Catherine Simon

Catherine Simon ist das Pseudonym von Sabine Grimkowski. Unter diesem veröffentlicht sie Kriminalromane, in denen sie ihrer Leidenschaft für die Normandie, durch den in Deauville-Trouville ansässigen Kommissar, Ausdruck verleiht. Sie studierte Germanistik und Romanistik in Hamburg und promovierte über die Identität bei Ingeborg Bachmann. Nach ihrer Tätigkeit als Lektorin und freie Journalistin, arbeitet sie seit 1999 als Redakteurin beim Südwestrundfunk in der Redaktion Literatur. Sabine Grimkowski lebt in Baden-Baden.

Alle Bücher von Catherine Simon

Bitterer Calvados

Bitterer Calvados

 (28)
Erschienen am 16.01.2017
Kein Tag für Jakobsmuscheln

Kein Tag für Jakobsmuscheln

 (27)
Erschienen am 16.03.2015
Wintergäste in Trouville

Wintergäste in Trouville

 (21)
Erschienen am 14.09.2015
Falsche Austern

Falsche Austern

 (7)
Erschienen am 19.02.2018
Kein Tag für Jakobsmuscheln

Kein Tag für Jakobsmuscheln

 (1)
Erschienen am 16.03.2015

Neue Rezensionen zu Catherine Simon

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Ulenfluchts avatar

Rezension zu "Wintergäste in Trouville" von Catherine Simon

Potential verschenkt
Ulenfluchtvor 25 Tagen

Man sagt oft, dass die erste Folge einer Serie nie die beste ist. Das stimmte bei Catherine Simons Krimi-Reihe um Kommissar Leblanc in der Normandie. „Kein Tag für Jakobsmuscheln“ war nett aber unspektakulär. Dennoch weckte er Lust auf eine Fortsetzung, denn die Richtung stimmte. Doch dann das. Wintergäste in Trouville.


Da spielt die Autorin mit dem Titel eines Klassikers und legt selber ein Buch vor, dass meilenweit davon entfernt ist, einer zu werden. Das nichts von dem Flair hat, das noch das erste Buch hatte. Und das zu allem Überfluss mit einer Geschichte aufwartet, die öde und durchgekaut ist wie ein Stück zähes Fleisch, das den Protagonisten mehr in Aufruhr versetzt hätte als sein Fall.


Im Grunde steht die ganze Story hinten auf dem Buch und wird dort sogar noch durch eine Verbindung dramatisiert, die der Plot dann gar nicht hergibt. Der Fall ist ohne Wendungen, die Verstrickungen erweisen sich als gebraucht: Immer geht es um Affären, so als seien amouröse Überraschungen für den Leser völlig ausreichend. Sind sie nicht, denn darum ging es schon im ersten Buch. Stellen wir also fest, dass die Autorin eine Vorliebe für dieses Thema hat, genauso für eingestreute gleichgeschlechtliche Beziehungen, ob sie eine Rolle spielen oder nicht. Leider wird ihr Buch dadurch nicht bunter, sondern nur langweiliger.


Dennoch muss man diesem Krimi etwas zugute halten, das für eine Krimiserie essentiell ist: Die Figuren sind klar erkennbar und haben Ecken und Kanten, selbst wenn viele den Kommissar nicht als sympathisch empfinden mögen. So lässt man sich durch das Buch und das winterliche Trouville treiben und hofft immer, dass noch etwas Interessantes passiert. Leider Fehlanzeige.

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Rezension zu "Falsche Austern" von Catherine Simon

Falsche Austern und andere Probleme
Ritjavor 6 Monaten

Ein Kommissar mit Liebeskummer statt mit einem Alkoholproblem ist selten und deshalb mal eine angenehme Abwechslung. Kommissar Leblanc muss gegen Napoleon, pardon gegen Hippolyte, antreten und das wird nicht einfach - wie so vieles in Liebesdingen. 
Aber nicht nur Leblanc wird von Amor mit Pfeilen beschossen. Seine junge Kollegin Nadine verliebt sich und verliert dadurch etwas den Durchblick und die Weitsicht. Und genau diese beiden sollen nun einen Mord aufklären. 

Albert Barats Fassade beginnt durch die Recherche der Ermittler zu bröckeln und hervor kommen viele Verwicklungen, eine Moschee, angestauter Frust und der Algerienkrieg. Es wird teilweise recht politisch und man erfährt viel über das Verhältnis zwischen Algerien und Frankreich und den immer wieder aufkommenden Konflikten. 

Es ist die Mischung aus Humor, vielen kleinen privaten Momenten und dem Ernst der Ermittlung, die die Geschichte so interessant macht. Die Spannung hält bis zum Schluss und auch das Ende fand ich gelungen. Es ist ein guter Regionalkrimi, diesmal aus der Normandie, der Lust auf Frankreich macht, aber auch dem Leser die Probleme des Landes zeigt.

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Carlosias avatar

Rezension zu "Falsche Austern" von Catherine Simon

Wieso wurde Albert Barat getötet?
Carlosiavor 6 Monaten

Das Cover ist sehr auffällig. Es vermittelt eine warme Sommerstimmung am Hafen mit einem unendlich blauen Himmel. Dort steht der Titel des Buches „Falsche Austern“ sowie der Name der Autorin „Catherine Simon“, der so sehr gut zur Geltung kommt. Ein Cover an dem man nicht vorbeisehen kann. Es fällt einem sofort ins Auge, diese leuchtenden Farben der Häuser, die Schiffe, Urlaubsstimmung pur. Der Lokalkolorit ist einfach der Hingucker.

Diese wunderschöne Region der Normandie wird im September beschrieben. Wir begleiten den Museumsleiter Albert Barat, der zu einer kurzen Segeltour aufbrechen will, aber vor dem Ablegen auf seinem Boot erschossen wird. Kommissar Leblanc nimmt mit seinem Team die Ermittlungen auf. Er hat es nicht leicht, da ihn private Probleme quälen, seine langjährige Freundin Marie will einen anderen Mann heiraten. Außerdem ist er von oberster Stelle zur Zusammenarbeit mit dem jungen Kommissar Luc Pennard aus Le Havre gezwungen worden, dessen Methoden ihm gar nicht passen. Diese Zusammenarbeit der Dienststellen soll für eine höhere Aufklärungsquote sorgen. Leblanc liebt die Alleingänge und ist nicht erpicht jede neue Erkenntnis mit seinem Kollegen zu teilen, fügt sich aber dann doch. Als ihn dann auch noch seine Mutter mit dem 13-jährigen Dayo aus Kamerun besucht, ist Jacques völlig genervt. Er muss sich um den Jungen kümmern, den er bei seiner Freundin Marie unterbringt. Langsam wächst ihm der aufgeweckte Dayo ans Herz und darf ihm bei seinen Ermittlungseinsätzen, natürlich heimlich, helfen. So kommt Leblanc auch Maries Ehegatten in spe auf die Schliche und kann Marie mit viel Geschick für sich zurückgewinnen.
Durch beharrliche Recherche im Fall Albert Barat, unserem Mordopfer, werden die ganzen Integrationsprobleme der Algerienfranzosen und den Bewohnern aus dem Maghreb ersichtlich. Sie leben in sterilen Stadtteilen und Plattenbauten, die keine Geschäfte oder Bistros haben. Die Probleme von chancenlosen Jugendlichen, die gegen die französische Gesellschaft rebellieren, sind der ideale Nährboden für islamistischen Terror und organisiertes Verbrechen. Selbst die florierende Kunstfälscher-Szene und der internationale Handel mit Duplikaten berühmter Gemälde werden verantwortlich gemacht. Es ist für die Künstler viel lukrativer Bilder zu fälschen, als eigene Gemälde zu schaffen.
Wer hat den Mord begangen? Sind es die Kunstfälscher-Szene, der islamistischen Terror oder das organisiertes Verbrechen?

Der Schreibstil ist fantastisch, fesseln und spannend bis zum Schluss. Der wahre Hintergrund des Mordes hat mich doch sehr überrascht. Es hat mich gewundert, das der Mörder nicht zur Rechenschaft gezogen wurde. Aber die Idee, den Mörder selbst von mehreren Kugeln durchsiebt, neben einer Moschee zu finden, fand ich genial. Der Algerienkrieg sowie die islamistischen Konflikte und die Integration der Algerienfranzosen wurden dem Leser erklärt. Die Charaktere und ihre Eigenarten sind sehr gut beschrieben. Die Landschaft und Handlungsorte wurden sehr bildlich dargestellt, so konnte ich in den Krimi bei Herbststimmung und milden Temperaturen eintauchen und der Handlung folgen als gehörte ich zum Leblanc-Ermittlungs-Team. Sehr gerne würde ich weitere Bücher der Autorin lesen, vor allem werde ich die ersten drei Ermittlungen von Kommissar Leblanc verfolgen, die mir noch fehlen.

Ich habe in diesem wunderbaren Krimi viel über die Normandie und ihre Geschichte, die Landschaft und die französische Lebensart erfahren. Die Orte und die Landschaft sind so wunderbar beschrieben, man bekommt richtig Lust dort seinen Urlaub zu verbringen oder für immer dort zu bleiben.

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Gespräche aus der Community

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Goldmann_Verlags avatar
Liebe Lovelybooker,

bei diesem buchstäblichen Gänsehaut-Wetter wollen wir euch dazu einladen, es euch mit einem richtig guten Normandie-Krimi auf der Couch gemütlich zu machen! 


Catherine Simon entführt uns mit ihrem dritten Fall um ihren commissaire und Lebemann Leblanc in die Welt der Literatur: „Bitterer Calvados“ ist heute erschienen, und wir freuen uns auf viele Spürnasen und Detektive, die Lust haben, einen Mord im schönen Deauville aufzuklären.

Bereits zum fünften Mal lockt Deauville mit seinem Krimi-Festival Mord am Meer die Besucher an. Diesmal ist es den Organisatoren sogar gelungen, den berühmten Bestsellerautor Jean-Paul Picard für eine Lesung zu engagieren. Der Autorenabend ist ein voller Erfolg. Doch am nächsten Morgen liegt Picard tot in seiner Hotelsuite. Das Letzte, was er zu sich genommen hatte, war ein Calvados – und der hatte es in sich: Picard wurde vergiftet. Bei seinen Ermittlungen trifft Kommissar Leblanc auf missgünstige Autoren, gierige Verleger und weibliche Fans, die es faustdick hinter den Ohren haben...

Was reizt euch ganz besonders an Krimis mit Lokalkolorit und warum wollt ihr an der Leserunde teilnehmen?

Unter allen Teilnehmern verlosen wir bis Sonntag, 22. Januar 2017, 20 Exemplare des Romans.

Autorin Sabine Grimkowski alias Catherine Simone freut sich mit euch zu diskutieren und beantwortet gerne alle Fragen rund um ihre Frankreich-Krimis.

Mehr über das Buch und die Autorin erfahrt ihr auf unserer Homepage unter www.goldmann-verlag.de.  


Zur Leserunde

Community-Statistik

in 77 Bibliotheken

auf 11 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

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