Wintergäste in Trouville

von Catherine Simon 
3,4 Sterne bei19 Bewertungen
Wintergäste in Trouville
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Bellis-Perenniss avatar

Wieder wird ein Stück Lebensgeschichte von Jacques Leblanc aufgedeckt.

Shunyas avatar

Der Krimi war leider nicht ganz so anspruchsvoll, aber für zwischendurch bot er ganz nette Unterhaltung.

Alle 19 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Wintergäste in Trouville"

Der zweite Fall für den commissaire und Lebemann aus Deauville- Trouville.

Kommissar Leblanc hasst Schnee. Und der fällt in der Woche vor Weihnachten in dicken Flocken vom normannischen Himmel. Doch bald ist keine Zeit mehr für melancholische Verstimmung: Im renommierten „Hôtel des Roches Noires“ wird eine Tote gefunden – die Pariser Journalistin Bernadette Latour, Lebensgefährtin des so betagten wie begüterten Monsieur Adler. War Bernadette auf das Geld des alten Herrn aus und daher den Erben ein Dorn im Auge? Oder ist sie einem brisanten Skandal auf die Spur gekommen? Bei seinen Ermittlungen stößt der Kommissar auf familiäre Abgründe, eine Schönheitsklinik in der Nähe von Trouville und einen dubiosen Unbekannten, den etwas mit Leblancs früherer Geliebten Marie verbindet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442482221
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:14.09.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.10.2015 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne6
  • 3 Sterne9
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wieder wird ein Stück Lebensgeschichte von Jacques Leblanc aufgedeckt.
    Winter in Trouville

    Winter in der Normandie – Schneefall und Weihnachten, beides kann Jacques Leblanc, der sympathische Ermittler nicht leiden. Bevor er jedoch in eine Depression fällt, findet Ex-Freundin Marie wieder einmal eine Leiche. Doch diesmal ist es eine Bekannte, die Aufdecker-Journalistin Bernadette Latour aus Paris, die erwürgt worden ist. Anders als im ersten Band (Kein Tag für Jakobsmuscheln) ist Marie schwer erschüttert. 

    Während Leblanc und Kollegin Liard das Umfeld der Toten untersuchen, plagen den Kommissar auch noch private Sorgen. Seine Mutter ist, nach dem Tod des Ehemanns, nach Jahrzehnten in Kamerun zu ihrer Schwester Amelie nach Paris gezogen. Die beiden sind so verschieden wie Tag und Nacht. Jacques muss immer wieder diverse Meinungsverschiedenheiten planieren. 

    Die Ermittlungen im Mordfall Latour führen Leblanc und Liard in eine Schönheitsklinik. Dass die Journalistin den plötzlichen Tod einer Freundin, die in diesem Institut behandelt wurde, nicht als „schicksalshafte Fügung“ hinnimmt und Recherchen anstellt, wirft ein interessantes Licht auf die Betreiber der Klinik. Interessant auch deshalb, weil einer der Direktoren mit Bernadette ein Verhältnis hatte. Das Privatleben der Journalistin bietet, genauso wie ihre kritischen Artikel, mehrere Mordmotive. Nicht nur mit dem Klinikdirektor war sie verbandelt, nein auch mit dessen Bruder und mit dem 96-jährigen Vater der beiden.

    Wer ist nun der Mörder? Bruder Eins oder Bruder Zwei? Wird Leblanc den Fall noch vor den Weihnachtsfeiertagen lösen?

    Meine Meinung:

    Die Autorin hat sich eine gefinkelte Konstruktion im Privatleben des Mordopfers ausgedacht. Sehr spannend! Geschickt führt sie die Leser an der Nase herum. Motive und Verdächtige gibt es ja mehrere.

    Jacques Leblanc wird mir immer sympathischer, je mehr aus seiner Vergangenheit bekannt wird. Auf Grund seiner Lebensgeschichte lassen sich seine Bindungsängste gut erklären.

    Mein einziger Kritikpunkt ist das Cover: Die Story spielt im verschneiten Trouville und das Cover erstrahlt im schönsten Sommer. Hier muss ich den Verlag ein wenig rügen. Selbst wenn kein aktuelles Winterbild vorhanden ist, Photoshop hätte eine Winterlandschaft möglich gemacht. Das kostet einen Stern.


    Fazit:

    Spannend bis zur letzten Seite. Der fehlende fünfte Stern geht wegen des unpassenden Covers auf das Konto des Verlages.


    Kommentare: 4
    18
    Teilen
    Bibliomaries avatar
    Bibliomarievor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Weder sonderlich spannend, noch sonderlich orginell
    Kommissar Leblanc muss im Schnee ermitteln

    Catherine Simone ist eine Deutsche, die als Literaturredakteurin und Autorin für Reisebücher arbeitet. „Wintergäste in Trouville“ ist der zweite Roman um den aus Paris in die Normandie gekommenen Kommissar Leblanc.
    Dieses Mal muss der Kommissar den Mord an Bernadette Latour, einer Journalistin, lösen. Bernadette lebte in einem Appartmenthaus, dem Hôtel Roches Noir, das seine beste Zeit als Luxushotel der Belle Epoque hatte. In diesem kleinen Kosmos sind fast alle Verdächtigen und Bekannte versammelt. Der Fall ist nicht besonders spektakulär, schon sehr früh ist die Richtung klar, in die die Ermittlungen gehen, auch die Zahl der Verdächtigen ist klein und werden im Ausschlussverfahren schnell abgehakt.
    Die Autorin nimmt sich viel Zeit, die Personen und alle Nebensächlichkeiten ausführlich zu beschreiben. Von den einzelnen Menüs, die der Kommissar als Junggeselle in diversen Restaurants zu sich nimmt, bis zur ausführlichen Beschreibung der geplanten Weihnachtsmenüs im Umfeld der Beamten. Da werden diverse Käsesorten genauso abgehakt wie französische Weine und was die gute französische Küche nach Hausfrauenart ausmacht. Das finde ich ermüdend und es hat keinerlei Bezug zum Fall oder zu den anstehenden Lösungen, es ist allein der Erzeugung eines französischen Flairs geschuldet. Der Handlungsfaden ist eigentlich zu dünn um richtige Spannung zu erzeugen. Ich hatte den Eindruck, hier wurde schnell auf die Erfolgswelle der bretonischen Krimis von Bannalec reagiert. Das Titelbild ist schon sehr ähnlich, ebenso die Konstellation des Kommissars uns seiner Mitarbeiterin.

    Kommentieren0
    117
    Teilen
    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 3 Jahren
    Emotionaler und stärker als der Vorgänger

    Schnee in Trouville ist eher eine Seltenheit, doch gerade dieses Jahr scheint die Ausnahme Tag um Tag anzuhalten, wodurch Kommissar Leblancs Laune nicht gerade gesteigert wird, denn er kann Schnee absolut nicht leiden. Ihm bleibt allerdings kaum Zeit zum Nörgeln, denn im Hôtel des Roches Noires wird eine Journalistin tot aufgefunden. Gleich zu Beginn der Ermittlungen tauchen Hinweise auf, die eine bestimmte Richtung andeuten und somit potentielle Täter in den Fokus rücken. Doch Leblanc ist sich keineswegs sicher, dass die Lösung des Falls tatsächlich so eindeutig auf der Hand liegen soll...

    Erneut ist es Marie, Leblancs frühere Geliebte, die die Leiche findet, wie schon in „Kein Tag für Jakobsmuscheln“. Im direkten Vergleich erscheint die Reaktion dieses Mal allerdings weitaus emotionaler, möglicherweise auch weil es eine persönliche Verbindung zwischen Marie und der Toten gegeben hat. Auf alle Fälle wirkt in diesem Nachfolgeband einiges nicht mehr so starr und nüchtern, wodurch man viel mehr das Gefühl erhält ein Teil des Ganzen zu werden und in die Geschichte eintauchen zu können.

    Sicherlich hat sich Leblancs Wesen nicht komplett gewandelt, doch stehen hier private Gelüste jedweder Art nicht mehr so sehr im Vordergrund wie noch in seinem ersten Fall. Die Wichtigkeit der Ermittlungen und eines positiven Abschlusses erscheinen erkannt worden zu sein, weshalb Leblanc und sein Team sich ordentlich ins Zeug legen. Es gibt diverse Hinweise, die zu mehreren möglichen Tätern führen, die zudem noch die unterschiedlichsten Motive aufweisen. Entsprechend sorgfältig und präzise müssen Befragungen geführt und Spuren gesammelt werden, um herauszufiltern was sich tatsächlich ereignet hat.

    Auch der Leser ist versucht sich der Lösung des Falls zu nähern, doch stellt sich die Spurenlage als weniger eindeutig dar als zunächst angenommen. Erst im weiteren Verlauf des Geschehens kommen Informationen ans Licht, die dazu beitragen sich ein Gesamtbild erstellen zu können. Dadurch wird natürlich auch die Spannung immer weiter gesteigert, so dass es kaum möglich erscheint das Buch zur Seite zu legen.

    Dieser zweite Band gibt dem Leser das Gefühl endlich mehr von den Protagonisten zu erfahren und in ihr Leben einbezogen zu werden. Das Potential wurde durchaus genutzt, um einen stärkeren Nachfolgeband zu kreieren, der seinerseits weiterhin Neugier schürt, ob des Fortgangs der privaten Verwicklungen Kommissar Leblancs. Da gibt es sicherlich noch die ein oder andere Geschichte zu erzählen, und vermutlich wird auch das Verbrechen in Trouville nicht ruhen.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    Shunyas avatar
    Shunyavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der Krimi war leider nicht ganz so anspruchsvoll, aber für zwischendurch bot er ganz nette Unterhaltung.
    Kommentieren0
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Als Frankreichfan kenne ich Trouville und habe den Krimi sehr gerne gelesen. Ich liebe die französische Küche und bekam Lust aufs Kochen :)
    Kommentieren0
    SigiLovesBookss avatar
    SigiLovesBooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Recht unterhaltsamer und teilweise amüsanter Normandiekrimi - mehr leider nicht.... 2,5*
    Kommentieren0
    F
    FRIEPEvor 3 Monaten
    Pippo121s avatar
    Pippo121vor 6 Monaten
    henniis avatar
    henniivor 9 Monaten
    kitty4s avatar
    kitty4vor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks