Catherine Tarley

 3 Sterne bei 67 Bewertungen
Autorin von Die Plantage, Die Plantage - Teil 1 und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Catherine Tarley

Catherine Tarley wurde 1957 geboren. Sie hat nach ihrem Studium als Dramaturgin für einen US-amerikanischen Filmsender gearbeitet. 2001 zog sie dann nach Deutschland, um als Produktmanagerin einem süddeutschen Buchverlag zu arbeiten. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrer Familie in München. 2012 erschien ihr erster Roman "Die Plantage".

Alle Bücher von Catherine Tarley

Die Plantage

Die Plantage

 (62)
Erschienen am 01.12.2012
Die Plantage - Teil 1

Die Plantage - Teil 1

 (3)
Erschienen am 25.12.2014
Die Plantage: Roman

Die Plantage: Roman

 (2)
Erschienen am 23.06.2014
Die Plantage - Teil 3

Die Plantage - Teil 3

 (0)
Erschienen am 08.02.2015
Die Plantage - Teil 5

Die Plantage - Teil 5

 (0)
Erschienen am 22.02.2015
Die Plantage - Teil 4

Die Plantage - Teil 4

 (0)
Erschienen am 15.02.2015
Die Plantage - Teil 2

Die Plantage - Teil 2

 (0)
Erschienen am 01.02.2015

Neue Rezensionen zu Catherine Tarley

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A

Rezension zu "Die Plantage" von Catherine Tarley

Die Plantage
AnjaIrisvor 3 Jahren

Antonia Lorimer hat im Unabhängigkeitskrieg fast alles verloren. Ihr Mann Henry wurde erschossen, ihre Plantage verwüstet. Antonia konnte nach Charles Town zu ihrer Schwester fliehen. Nach Kriegsende will sie die Plantage, die ihr Mann finanziell ruiniert hat wieder aufbauen. Doch ihr Schwager, den sie einst abgewiesen hat, legt ihr Steine in den Weg, wo er nur kann. Antonia hatte ihre Sklaven freigelassen, aber nach ihrer Rückkehr nach Legacy kommen viele zurück, um als freie Arbeiter für sie zu arbeiten.Die ersten sind die Köchin Charlene und ihr Sohn Joshua. Joshua ist Antonias Halbbruder.
Ihr Vater hatte nach dem Tod ihrer Mutter eine Beziehung mit Charlene. Nach ein paar Tagen entdeckt Antonia im Stall einen schwer verletzten englischen Soldaten und sein Pferd. Sie beschließt, den Mann zu verstecken, und ihn mit Hilfe der indianischen Heilerin Vier Federn gesund zu pflegen. Das ist eine Menge Arbeit, denn der Mann hat nicht nur Kriegsverletzungen, er ist auch gefoltert worden, und hat dadurch schreckliche Wunden. Vier Federn und Joshua helfen Antonia, obwohl sie wissen, daß der Engländer ihren Mann erschossen hat. Antonia ahnt nichts davon. Nachdem er sich erholt hat, arbeitet William Marshall aus Dankbarkeit als Verwalter für Antonia. Sie geben ihn offiziell als Amerikaner aus. Er holt die beschlagnahmten Pferde von der Armee zurück, und organisiert Arrbeiter. Sogar die Börsenzulassung, und den Bankkredit bekommt er wieder. Unter seiner Führung geht es mit Legacy langsam bergauf. William und Antonia verlieben sich ineinander, und beginnen eine leidenschaftliche Romanze. Nach einer Weile will William nach London reisen, um seine Angelegenheiten zu regeln. Er reist ab, obwohl Antonia schwanger ist. Seinen schwarzen Diener nimmt er mit. Sein zweites Ziel ist es, Rache an den beiden Männern zu nehmen, die ihn gefoltert haben. Er ahnt nicht, daß Algernon Reed Antonias Nachbar ist, und das dessen Freund Roscoe sich in London aufhält. Nach seiner Abreise machen Reed und der Bankier Tyler Antonia den Hof. William trifft in London auf Roscoe. Bei dem Zusammentreffen kommt Williams Diener ums Leben. Roscoe kann mit einem Schiff, das nach Amerika fährt fliehen. Das Schiff sinkt bei einem Sturm, und alle halten Roscoe für tot. Aber er hat überlebt, und landet zufällig auf dem Schiff, mit dem William zurück nach Amerika fahren will. William gewinnt beim Kartenspiel Roscoes Indentur, und will ihn als Zeitsklave mitnehmen. Aber Roscoe kann fliehen. Inzwischen ist in der Nähe von Charles Town eine verstümmelte Frauenleiche gefunden worden. Dem Arzt fällt auf, daß er solche Verletzungen bei zwei früheren Leichenfunden auch schon gesehen hat. Ein Serienkiller treibt sein Unwesen! Durch einen Zufall kann Antonias Schwager den Verdacht auf die Anhänger eines Voodoo-Kults, und deren Priesterin Rvena lenken, die er los sein will. Rovena ist Joshuas Frau. Roscoe ist wieder bei seinem Freund Algernon Reed angekommen. Zusammen mit seinem Armeekameraden Gabriel Quinn will er Reed beschützen.
Denn dieser ist geisteskrank, und hat die Morde begangen. Als William bei Reed ankommt, um sich zu rächen, hat Roscoe ihn gerade erschossen. Er konnte Reeds Wahnsinn nicht mehr länger kontrollieren. William nimmt Roscoe mit nach Legacy. Dort kommt es zu einem leidenschaftlichen Wiedersehen mit Antonia. Am nächsten Tag reitet er mit Roscoe zu seiner neuen Plantage. Kurz darauf setzen bei Antonia die Wehen ein. Hier findet das Buch ein unerwartetes Ende. Anstatt ihn hinter William her zu schicken, schickt Antonia Joshua zu Bankier Tyler. Und damit ist das Buch zu Ende. Schade eigentlich. Ich hätte gern gewußt, ob Antonia einen Jungen, oder ein Mädchen bekommt. Und wie sie das Kind nennt. Und ein eindeutiges Happy End mit William wär mir auch Lieber gewesen. Schließlich liebt sie ihn, und nicht diesen Tyler. Bis auf den Schluß ist das Buch super spannend gewesen. Ich kann es deshalb trotzdem weiter empfehlen.

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R

Rezension zu "Die Plantage" von Catherine Tarley

Die Plantage
RobinBookvor 3 Jahren

Dass dieses Buch in der Werbung "Vom Winde verweht" an die Seite gestellt wurde, kommt für mich einer Unverschämtheit nahe. Mit Margaret Mitchells unsterblichem Roman hat dieses Machwerk hier gerade mal gemeinsam, dass es zeitweilig auf einer Plantage spielt und die in Amerika liegt. Auch die Zeit stimmt nicht, hier ist es der Unabhängigkeitskrieg (gegen England), während Rhett und Scarlett im Bürgerkrieg l(i)ebten.
Abgesehen davon ist das  Verhalten von Frau Tarleys Protagonistin so gut wie nie auch nur im Entferntesten nachvollziehbar und weite Teile der Geschichte spielen zudem in England. Abgestoßen haben mich Szenen mit ausführlichster Beschreibung von sexueller Gewalt, einige sogar an Kindern! 

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Plantage: Roman" von Catherine Tarley

Ein opulentes Südstaatenepos im Stil von "Vom Winde verweht"
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Die Plantage /Catherine Tarley

Die Autorin entführt die Leser in die Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges rund um 1780. Ort der Handlung ist die Plantage „Legacy“ der Kriegswitwe Antonia Lorimer in South Carolina. Der verstorbene Gemahl hat mit allerlei Misswirtschaft und Glücksspiel die Plantage heruntergewirtschaftet.
Antonia hat auf mehreren Fronten zu kämpfen: da sind zum Einen, die Nachbarn, die sich die Länderein gerne einverleiben möchten und der liebe Schwager, der es nicht nur auf den Besitz sondern auch auf seine Schwägerin abgesehen hat und andererseits die gesellschaftlichen Konventionen. Sie erlauben es Antonia nicht, im Club der Pflanzer als gleichwertiges Mitglied aufgenommen zu werden und ihre Geschäfte zu tätigen.

Eine zusätzliche Herausforderung stellt sich in Form des englischen Deserteurs William Marshall, der schwer verwundet in einer ihrer Scheunen gefunden wird. Ausgerechnet er wird ihr eine große Unterstützung im Kampf gegen die korrupten Plantagenbesitzer und ihren eigenen Schwager.

Doch der Weg dahin ist lang und steinig …

Mir hat das Buch gut gefallen. Ich liebe sorgfältig recherchierte historische Romane, in denen geschichtliche Fakten völlig unaufgeregt den Lesern näher gebracht werden. „Die Plantage“ soll der Auftakt zu einer Serie von Südstaaten-Romanen sein.

Die Autorin verquickt mehrere Handlungsstränge miteinander. Manchmal kommen kurze Längen auf, doch die werden recht bald überwunden. Nicht alle Leser werden mit den realistischen Schilderungen der brutalen Verbrechen und/oder Misshandlungen der Sklaven glücklich sein, war aber die Wirklichkeit.

Ein beeindruckendes Debüt, für das ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Liebhaber gut recherchierter, detailreicher und farbenprächtiger historischer Romane gebe.

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