Catherine Webb , Imke Brodersen Die Dämonen der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die Dämonen der Nacht“ von Catherine Webb

Lisana, die frisch gekrönte Königin von Haven, der Hauptstadt der Träume, ernennt Laenan zum Mittelsmann zwischen ihr und den Silberhänden, einer mächtigen Organisation von Spionen und Dieben. Was erst nach einem gut bezahlten Job mit wenig Arbeit aussieht, bringt Laenan schon bald auf die Spur eines Verschwörers, der nicht nur eines der Königreiche an sich reißen will, sondern Lisana nach dem Leben trachtet. Als der erste Tote im Palast auftaucht, wird schnell klar, dass der Mörder über mehr zauberische Macht verfügt als Laenan. Über mehr Macht als jeder Bewohner der Welt der Träumer überhaupt.

Musste leider abbrechen, weil ich nicht mehr mitgekommen bin. :-(

— kathi_liebt_buecher
kathi_liebt_buecher

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    Die Dämonen der Nacht
    kathi_liebt_buecher

    kathi_liebt_buecher

    08. December 2016 um 17:34

    Lisana, die frisch gekrönte Königin von Haven, der Hauptstadt der Träume, ernennt Laenan zum Mittelsmann zwischen ihr und den Silberhänden, einer mächtigen Organisation von Spionen und Dieben. Was erst nach einem gut bezahlten Job mit wenig Arbeit aussieht, bringt Laenan schon bald auf die Spur eines Verschwörers, der nicht nur eines der Königreiche an sich reißen will, sondern Lisana nach dem Leben trachtet. Als der erste Tote im Palast auftaucht, wird schnell klar, dass der Mörder über mehr zauberische Macht verfügt als Laenan. Über mehr Macht als jeder Bewohner der Welt der Träumer überhaupt.Der Idee ist sehr gut, aber leider muss ich verkünden, dass ich dieses Buch bei der Hälfte abbrechen muss, weil ich einfach nicht mehr mitkomme. So viele Personen und dann passiert mal wieder das, und dann wieder etwas anderes. Das Buch ist nicht auf die Haupthandlung gekommen, was ich sehr schade finde, denn die Idee ist eigentlich ganz gut. Naja, werde es noch einmal versuchen, so in ein paar Wochen, und vielleicht klappt es ja da mit dem Fertiglesen.Man muss sich für dieses Buch wirklich sehr viel Zeit nehmen, um es zu verstehen, aber ich glaube dann kann es ein Leserherz zumindest teilweise erobern.Kathi

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  • Gutes Buch

    Die Dämonen der Nacht
    Jisbon

    Jisbon

    20. May 2016 um 23:24

    Die Welt, die Catherine Webb hier kreiert, ist etwas, das ich so noch nie gelesen habe. Sie erzählt von einem Königreich der Träume - Haven - , in dem es unendlich viele kleine Reiche gibt. Diese kleinen Reiche stehen für die verschiedenen Arten von Träumen. Sonnenkap ist eine große Wüste, Sturmkap ist der Ort, an den die Träumenden kommen, wenn sie von Stürmen und Gewittern träumen. Natürlich gibt es auch einen Gegenentwurf zum Traumland: das Alptraumland Nachtburg. Wie in unserer Realität - die für Milan und die anderen Figuren keineswegs die Realität ist, sondern schlicht "Die Erde" - gibt es zudem auch noch neutrale Reiche. Webb hat eine Welt der Träume erschaffen, die ähnlich wie unsere, aber auch anders ist. Es gibt politische Strukturen und Herrscher, aber allein schon die Magie, die im Traumland lebendig ist, ist ein großer Unterschied. Auch, dass die Königreiche flexibel sind und sich den Vorstellungen ihrer Herrscher anpassen, ist nicht mit unserer Welt vergleichbar. Hinzu kommen noch Erklärungen für Phänomene in unserer Realität, die mir sehr gefallen haben. Ein Beispiel sind die Träumer, die in diesem Buch sehr wichtig werden. Fällt jemand ins Koma, kann er als Träumer sehr mächtig werden - wie mächtig, muss Milan am eigenen Leib erfahren. Milan ist einer der mächtigsten Magier seiner Zeit und um seine Person ranken sich zahlreiche Legenden. Dennoch ist er nicht abgehoben, im Gegenteil: für ihn sind diese Legenden Humbug, Übertreibungen und teilweise recht amüsant. Seine scharfe Zunge, sein Verstand und sein unermüdlicher Einsatz machen ihn zu einem sehr sympathischen Protagonisten, über den man sehr gerne liest. Er ist nicht perfekt, weiß aber auch, dass er durchaus Kräfte besitzt. Seine Gegenspieler sind ebenfalls mächtig, was mir gut gefallen hat, da es viel zu oft vorkommt, dass die Helden ihre Gegner im Vorbeigehen erledigen. Auch die Nebenfiguren sind durchweg gut charakterisiert. Figuren, die aktive Rollen einnehmen und nicht nur durch den Hintergrund huschen, lassen sich nur schwer schwarz und weiß zuordnen, sondern sind großteils vielschichtig. Der ein oder andere hätte sogar Potential für eine eigene Geschichte. Stellenweise kommen zwar sehr viele Personen vor, die man nur schwer unterscheiden kann - was auch an den für unsere Verhältnisse ungewöhnlichen Namen liegt - aber die Personen, die wichtig sind, kann man ohne Probleme auseinander halten und man weiß sofort, welche Geschichte die Figur hatte. "Die Dämonen der Nacht" selbst ist, wie die Inhaltsangabe bereits andeutet, eine Art Fantasy-Krimi. Mysteriöse, selbst für einen Magier zunächst unerklärliche Morde geschehen, die dringend aufgeklärt werden müssen, weil die Königin in Gefahr schwebt. Dieses Grundgerüst ist keineswegs neu. Sehr viele Krimis basieren auf diesem Schema, doch was dieses Buch trotzdem lesenswert macht, ist zum einen die fantastische Umgebung mit dem Umfeld voller Magie. Gerade, wie Laenan seine Kräfte einsetzt, um an Anhaltspunkte zu kommen, liefert interessante Szenen. Wer würde nicht gerne Zugang zu den Erinnerungen des Toten haben, wenn auch in eingeschränktem Umfang und unter extremer körperlicher Belastung? Zum anderen bietet die Geschichte mehr als den Krimi. Es geht auch um politische Intrigen, den Mut, sich sich selbst zu stellen und am Rande auch um die Liebe. Schade fand ich, dass sehr schnell klar war, wer wie und warum gemordet hat. Zwar war auch die Jagd nach Beweisen und die Ergreifung des Täters sehr interessant, dennoch hätte ich gerne noch ein wenig mehr bei der magischen Ermittlung "zugesehen". Allerdings ist wichtig zu erwähnen, dass die Spannung auch nach Bekanntgabe des Mörders aufrecht erhalten bleibt, denn natürlich gibt Milans Gegner nicht einfach so auf und er hat einige perfide Tricks auf Lager, mit denen er dem Protagonisten schaden kann und will... Was mich hingegen sehr verwirrt und enttäuscht hat, ist das Ende. Das ganze Buch über wird die finale Schlacht vorbereitet und sie beginnt auch wirklich interessant, ausgewogen und spannend, doch dann wirkt es plötzlich, als sei der Autorin die Lust vergangen. Mir war plötzlich nicht mehr klar, warum Milan tut, was er tut, von der Motivaton der anderen Charaktere ganz zu schweigen. Im Epilog bekommen wir zwar erklärt, wie genau der Kampf endete und was zur Hölle da passiert ist, trotzdem waren diese letzten Ereignisse für mich nicht greifbar. Alles ging zu schnell. Ebenso wirken die letzten Seiten. Es wird kurz erwähnt, was die Personen nun tun, dann endet die Geschichte. Ich hätte mir eine etwas ausführlichere Schilderung gewünscht. Insgesamt ist "Die Dämonen der Nacht" ein sehr gutes Fantasy-Buch. Nicht nur die Krimihandlung ist schlüssig, auch der Aufbau der Welt ergibt Sinn. Gerade die Beschreibung der Welt(en), der Eigenarten und den ganzen Besonderheiten mit ihren Bedeutungen für die Erde laden zum Träumen ein. Auch die Figuren wirken authentisch und echt; obwohl der Protagonist Magie praktiziert, kann er nicht alles, er wird davon geschwächt, ist nicht unverwundbar und sein Gegner wirkt auch wie eine ernstzunehmende Bedrohung. Leider fand ich das Ende so unpassend, dass ich hierfür einen halben Stern in der Bewertung abziehe. Trotzdem verbleiben sehr gute 4 Sterne.

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  • Buchverlosung zu "Die Dämonen der Nacht" von Catherine Webb

    Die Dämonen der Nacht
    michelle_loves_books

    michelle_loves_books

    28. October 2015 um 17:47

    Hallo :) Zu unserer Blogeröffnung wollen wir an all unsere Leser zwei Bücher verlosen. Der erste Gewinn ist das Taschenbuch "Dämonen der Nacht" von Catherine Webb. Alle Teilnahmebedingungen findet ihr auf unserem Blog unter Aktionen. Das Cover ist ein anderes als das oben. Wir haben es aber hier angefügt. http://michellesundcarosbuecher.blogspot.de/ Wir freuen uns aus eure Bewerbungen! Das Gewinnspiel geht bis zum 30. November 2015

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  • Rezension zu "Die Dämonen der Nacht" von Catherine Webb

    Die Dämonen der Nacht
    Ferrante

    Ferrante

    01. November 2012 um 08:34

    Ich fand "Mirror Wakes" (2003), so der Originaltitel des Fantasyromans, in der schön aufgemachten Taschenbuchausgabe der Editionnova um 1,99 bei Hofer (österreichischer Aldi). Die Bücher dieses Verlags haben keine ISBN-Nummer, weshalb man sie nirgendwo findet, scheinen aber sorgfältig hergestellt zu sein. Was für ein Fund! Zuerst war ich skeptisch, als ich feststellte, dass der Roman die Fortsetzung von "Mirror Dreams" ist, dem Erstlingswerk der Autorin, aber gleich am Anfang stellte ich fest, dass man ihn auch ohne den Vorgänger zu kennen lesen kann, da die Vorgeschichte zu Beginn und fortwährend in der Erzählung immer wieder erklärt wird. Das Geburtsdatum der Autorin - 1986 - ließ mich vor Neid erblassen. So jung und schreibt schon so einen guten Roman! Aber kurz zur Geschichte: Parallel zur Erde gibt es das Traumuniversum; die beiden Welten stehen u.a. über die Träume der Menschen in komplexer Beziehung zueinander. Das Universum ist in verschiedene Reiche eingeteilt, und über eines, Sturmkap, herrscht der Magier Laenan Milan. Im Vorband half er, die Traumwelt zu retten und setzte eine neue Königin ein, weshalb er jetzt als legendärer Held überall bekannt ist, ohne dass ihn jemand wirklich kennt. Die Königin ruft ihn erneut an ihren Hof, den Abgesandte aus einem Außenseiterreich sind eingetroffen, und zu den diplomatischen Spannungen kommen noch mysteriöse Mordfälle hinzu. Laenan ermittelt und deckt bald eine Intrige auf, die die Traumwelt aus den Angeln zu heben droht ... Ist der Roman in der ersten Hälfte ein Krimi, kommt es weiter zum großen Kampf zwischen zwei Kontrahenten um die Zukunft der Welt. Das klingt nach gängiger Fantasy, aber Catherine Webb hat es sich nicht leicht gemacht: Die komplexe Krimihandlung wird von einem vielschichtigen Konflikt abgelöst, der sich größtenteils in der Psyche Laenans abspielt. Es ist nämlich nicht alles einfach Schwarz und Weiß, Gut und Böse in Webbs Welt. Der grandios facettenreich gezeichnete Protagonist muss sich nicht nur mit seiner Vergangenheit, den Gründen für sein Handeln sowie seiner eigenen Weltsicht, sondern auch mit den elementaren Fragen von Richtung und Falsch und der Begründung dieser Kategorien auseinandersetzen. Aber Laenan ist nicht der einzige sehr gut gezeichnete Charakter dieses Romans: ausnahmslos alle Figuren sind, soweit es der Handlungsspielraum zulässt, überaus detailiert und schattiert entworfen. Zu einem gewissen Teil treiben sie damit die Handlung voran, auch wenn es natürlich zu einem Endkampf kommt, der sich aber originellerweise wieder in der Psyche der beiden Kontrahenten und ihren assoziativen Traumbildern abspielt. Atemlos las ich das Taschenbuch zu Ende, mit dem befriedigenden Gefühl, nicht nur gut, sondern auch niveauvoll unterhalten worden zu sein. Klare Empfehlung!

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