Cathrin Kühl , Manfred Lafrentz Yggdrasil der Weltenbaum

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Inhaltsangabe zu „Yggdrasil der Weltenbaum“ von Cathrin Kühl

Weltenbaum, Lebensbaum, Weltesche – Yggdrasil hat viele Namen im Laufe der Jahrhunderte erhalten. Und Legenden, eine fantastischer als die andere, haben sich in und um ihn abgespielt. Ist die Geschichte um Thor und die Midgardschlange wirklich so abgelaufen? Was macht Nidhögg, falls er nicht gerade an den Baumwurzeln nagt? Hat Loki noch weitere Eigenschaften, außer seine Mitmenschen auszutricksen? Können die nordischen Götter in unsere Welt eingreifen? Was passiert, wenn ein Krieger nicht im Kampf fällt, sondern auf andere Art ums Leben kommt? Sind Hugin und Munin wirklich Raben? Und wo verstecken sich die Drachen auf Yggdrasil? Siebzehn Autoren gehen dem Mythos Lebensbaum auf den Grund und erzählen Geschichten, die niemandem bislang bekannt waren

Du suchst ein Buch, dass sich sehr gut unterwegs, zum Beispiel im Zug, lesen lässt? Dann ist Yggdrasil der Weltenbaum genau dein Buch!

— VirginiaD
VirginiaD

Unterhaltsame Geschichten inspiriert von der nordischen Sagenwelt.

— Quadlipokkel
Quadlipokkel

Viele tolle Geschichten rund um den Weltenbaum

— FrauLinda
FrauLinda

Vielfältige Geschichtensammlung für Fans der nordischen Mythologie und solche, die es werden wollen.

— SinjeB
SinjeB

Toller Erzählband. Vielfältig und begeisternd.

— avalonmoon
avalonmoon

Zauberhafte Erzählungen aus der nordischen Mythologie, Vielfalt in Inhalt und Stil.

— mabuerele
mabuerele

Liebevoll und wunderschön gestaltet: eine Sammlung magisch schöner Erzählungen, jede für sich einzigartig - einfach zauberhaft! :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Viele phantastische & buntgemischte Ideen, außerdem sehr schön geschrieben & mein Eintritt in die Verlagswelt. Muss ich mehr dazu sagen? ;)

— Chloe_K
Chloe_K

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  • Yggdrasil - Geschichten neu erzählt

    Yggdrasil der Weltenbaum
    VirginiaD

    VirginiaD

    21. April 2016 um 09:14

    Art: Fantasy-Anthologie Erschienen: 2013 Seitenanzahl: 198 Seiten Sprache: Deutsch Lesevergnügen: 09/10 Schreibstil: siehe Erklärung Covergestaltung: 08/10 Schriftsetzung: 10/10 Investierte Zeit: k.A. Zielgruppe: Männer & Frauen Genereller Eindruck: 09/10 Im Buch finden sich 17 Geschichten von unterschiedlichen Autoren. Von jedem einzelnen Autoren findet sich am Ende des Buches eine Kurzbiographie, in denen auch bereits veröffentlichte Bücher der Autoren zu finden sind. Da es sich um eine Anthologie handelt, gibt es keine Storyline im Buch. Durch die gute Schriftsetzung ist ein zügiges Lesen gut möglich. Der große Vorteil einer Anthologie ist es, dass es einzelne Geschichten sind, die inhaltlich nicht aufeinander aufbauen. Damit eignet sich "Yggdarsil, der Weltenbaum" auch gut für eine Fahrt im Zug oder einen Abend, an dem man weniger Lesen will. Alle Geschichten im Buch passen sehr gut zu dem Thema des Weltenbaums. Besonders interessant ist das Buch damit für Leute, die einen Hang zur nordischen Mythologie haben, da es viele neue Ansätze und Ideen mitbringt. "Yggdrasil" ist aber nicht nur für Anhänger der nordischen Mythologie gedacht, sondern für jeden geeignet. Die Geschichten sind bunt gemischt, teilweise sehr humorvoll, aber auch traurig, hoffnungsvoll und träumerisch. Auch Liebesgeschichten finden sich im Buch. Es ist ein Fantasy-Buch, in dem "Yggdrasil" auch weiter ausgelegt wird, was den Reiz des Buches ausmacht. Am Ende des Buches ist ein Glossar, in dem die Begrifflichkeiten erklärt werden. Damit eignet sich das Buch auch für Leute, die keine Ahnung von nordischer Mythologie haben. Das Buch ist allerdings nichts für Leute, die sich wirklich streng an den nordischen Glauben halten, da die Mythologie sehr frei ausgelegt wird. Das könnte manchen Menschen ein "Dorn im Auge" sein. Da es sehr unterschiedliche Autoren sind, die an dem Buch mitgewirkt haben, merkt man die unterschiedlichen Schreibstile sehr. Die Umstellung zwischen den Schreibstilen kann manchmal etwas schwer sein. Damit ergibt sich auch eine sehr unterschiedliche Zeit, die in die Geschichten investiert werden. Alles in allem wurden meine Erwartungen sehr erfüllt und das Buch war es wirklich Wert.

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  • Im Schatten der Weltenesche

    Yggdrasil der Weltenbaum
    Quadlipokkel

    Quadlipokkel

    25. November 2015 um 15:59

    Die Antalogie beschreibt die nordische Sagenwelt in einer großen Bandbreite, in verschiedenen schön geschriebenen Geschichten geht die Reise durch die unterschiedlichen Welten.
    Dadurch bleibt man jedoch auch häufig mit dem Gefühl zurück gerne mehr über beschriebenen Orte zu erfahren. Vielleicht wird dieses Bild ja noch mit weiteren Bänden vervollständigt.

  • Leserunde zu "Yggdrasil der Weltenbaum" von diverse weitere Autoren

    Yggdrasil der Weltenbaum
    Woelfchen_Verlag

    Woelfchen_Verlag

    Am 28.2.2013 erschien die dritte Anthologie des Wölfchen Verlags. Der Verlag verlost unter allen Bewerbern 10 gedruckte Exemplare. Jeder Bewerber der kein gedrucktes Exemplar gewinnt, bekommt auf jedenfall ein personalisierte PDF -E-Book Folgende Punkte solltet ihr beachten: 1) Teilt uns mit, welche Welt der nordischen Mythologie eure liebste ist. 2) Auch wüssten wir gern, wenn ihr ein übernatürliches Wesen aus der nordischen Mythologie sein könntet, welches dies wäre. 3) Jeder Gewinner schreibt eine Rezension und veröffentlicht diese auf lovelybooks.de (nach Wunsch auch auf anderen Plattformen). Bis zum 17.06.2013 23:59 könnt ihr euch bewerben. Am 18.06.2013 werden die Gewinner bekannt gegeben und erhalten ihr Buch dann in den darauffolgenden Tagen. Die Leserunde startet am 22.06.2013. Viel Erfolg!

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  • Taucht ein die nordische Götterwelt

    Yggdrasil der Weltenbaum
    Starlet

    Starlet

    22. November 2013 um 10:22

    Lesegrund: Anthologien lese ich immer gerne. Ich mag die Zusammenstellung verschiedener Geschichten. Jede hat ihren eigenen Schreibstil und man entdeckt dabei auch tolle Autoren. Cover: Es ist eines der Cover, die man immer wieder anschauen kann, um Neues darauf zu entdecken. Außerdem passt es gut zum Thema. Fazit: Taucht ein die nordische Götterwelt. Die Anthologie ist eine bunte Mischung mit vielen verschiedenen Einblicken in die nordische Götterwelt. Gleich am Anfang wird Yggdrasil vorgestellt, der Weltenbaum. Seine Äste erstrecken sich in die neun Welten, er ist eine immer wiederkehrende Konstante in den Geschichten. So richtig anfreunden konnte ich mich mit den nordischen Sagen leider nicht, der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Was aber nicht daran lag, dass die Kurzgeschichten schlecht sind, ganz im Gegenteil. Sie sind gut gemischt, erstrecken sich von den Göttern über diverse Fabelwesen bis hin zu den Sterblichen. Fans von Thor und Loki kommen hier sicherlich auf ihre Kosten. Es ist immer interessant, welche Geschichten einem nach dem Lesen noch im Kopf bleiben. Bei dieser Anthologie erinnere ich mich besonders an „Die ewigen Schlachtfelder“ von Linda Sack. Eigentlich mag ich keine Kampfgeschichten, aber hier geht es um den letzten Kampf eines Kriegers, um in Walhalla einzuziehen und um das Leben und den Übergang zum Tod. Die Geschichte hat mich besonders berührt.  

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  • Eine Anthologie, die uns in die Sagenwelt der Germanen entführt

    Yggdrasil der Weltenbaum
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2013 um 13:35

    Die Anthologie „Yggdrasil, der Weltenbaum“ herausgegeben von Cathrin Kühl enthält nachfolgend aufgeführte Erzählungen: Enzo Asui – HymirBianca Schläger – Nidhögg Ingrid Pointecker – Winterherz Manfred Lafrentz – Die Herausforderung Bianca braunstein – Das Blatt von Yggdrasil Chloe – Der Runendieb Anna Eichinger – Das Hödurlied Theresa Winkler – Die besten Zutaten Linda Sack – Die ewigen Schlachtfelder Maria Stamm – Ein Drachenmärchen Maximilian K. Kron – Donner Rebecca Martin – Die verlorene Tochter Ariane Hof – Der letzte Tag Nina Vaziry - Rabenmal Fabian Dombrowski – Der Gärtner Cathrin Kühl – Yggdrasils Quelle und Alfons Th. Seeboth – Fenrirs Tochter Wie eigentlich immer kann der Wölfchen Verlag mit einer tollen und abwechslungsreichen Anthologie punkten. Natürlich gefällt nicht jedem, jede Geschichte, aber ich denke, dass grade Liebhaber der germanischen Sagen und Mythologie bei diesem Buch voll auf ihre Kosten kommen. Es ist schön bekannte Gestalten, manchmal etwas entfremdet oder anders dargestellt in den Texten wiederzufinden - besonders über Loki habe ich mich sehr gefreut - und zu sehen, was man alles aus alten Überlieferungen und Sagen machen kann. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Autoren teilweise moderne bzw. aktuelle Themen mit eingebaut haben, sei es zum Beispiel Enzo Asui in der ersten Erzählung „Hymir“, der sowohl das Monster von Loch Ness hat einfließen lassen, als auch das Thema „Baumsterben“ . Was ebenfalls sehr schön ist, ist das fast alle Geschichten eine tiefere Aussage haben und an die Kraft der Liebe, der Träume, der Freundschaft oder auch an die Selbstverwirklichung appellieren. Und wie gesagt auch, wenn einem die ein oder andere Geschichte nicht so gut gefällt, muss ich doch sagen, dass mir die Jungautoren des Wölfchen Verlags doch immer wieder imponieren, mit ihrem Mut Geschichten aufs Papier zu bringen und wie in „Yggdrasil der Weltenbaum“ älteren Gestalten und Mythen neuen Lebensatem einzuhauchen! Für Freunde von alten Sagen und Mythen der Germanen absolut empfehlenswert – ebenfalls für Fantasyliebhaber!

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  • Rezension zur Anthologie "Yggdrasil der Weltenbaum" von Cathrin Kühl (Hrsg.)

    Yggdrasil der Weltenbaum
    Solifera

    Solifera

    09. August 2013 um 22:13

    Die Nordische Mythologie, etwas völliges Frisches und Faszinierendes, einfach auch deswegen weil sie auf dem Buchmarkt noch nicht so "ausgelutscht" ist, wie z.B. die griech./römisches.... definitiv was Neues und super Spannendes. Und wenn man dann auch noch 17 junge hochmotivierte Jungautoren und -autorinnen versammelt, Kurzgeschichten rund um dieses Thema zu weben, kann eigentlich nur etwas Tolles herauskommen!    So unterschiedlich die Verfasser, so verschieden sind auch die Geschichten, manche sind klassisch, manche modern, einige romantisch, oder tragisch und allen gemein ist, dass sie ganz besondere kleine Juwelen sind. Meine persönlichen Highlights waren Rabenmal (Nina Vaziry), Der Gärtner (Fabian Dombrowski) und Yggdrasils Quelle (Cathrin Kühl) ... Aber das heißt nicht, dass die anderen Geschichten nicht weniger genossen habe!   Meine klare Leseempfehlung für alle, die mal Lust auf was völlig anderes haben und viele einzigartige Lesemomente erleben wollen. (Auch ohne genaue Vorkenntnisse der nordischen Mythologie lesbar!)   Daumen hoch und 5 Sterne!

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  • Märchenhaft

    Yggdrasil der Weltenbaum
    carmelinchen

    carmelinchen

    09. August 2013 um 20:44

    Yggdrasil der Weltenbaum" Gemeinschaftsprojekt mehrerer Autoren Mit dem Buch Yggdrasil der Weltenbaum ist der Gemeinschaft der Autoren ein Meisterwerk mit vielen Kurzgeschichten über die Nordische Mythologie ist dem gelungen. Für jeden ist eine Geschichte dabei, Humorvoll, Geheimnisvoll, Spannend, Düster und vor Abendteuer strotzend. Es wird einem nicht langweilig. Ich kann es jeden nur Empfehlen das Buch zu Lesen. Leider wird es bei mir keine ausführliche Rezension, den ich wüsste nicht wo ich aufhören sollte so begeistert bin ich von dem Buch. Auch darf nicht unerwähnt bleiben, das das Cover ein Kunstwerk für sich ist in dem sich auch das Logo des Verlages perfekt einbindet. 5*****Sterne

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  • Fantasievolle Abenteuer rund um den mystischen Weltenbaum!

    Yggdrasil der Weltenbaum
    Moosbeere

    Moosbeere

    04. August 2013 um 18:18

    „Weltenbaum, Lebensbaum, Weltesche – Yggdrasil hat viele Namen im Laufe der Jahrhunderte erhalten. Und Legenden, eine fantastischer als die andere, haben sich in und um ihn herum abgespielt.“ Inhalt: In dieser Anthologie sind 17 Geschichten rund um den Weltenbaum enthalten. So unterschiedlich die Autoren sind, so unterschiedlich sind auch die Geschichten. Sie handeln von der Liebe, von Ragnarök – dem Ende der Welt, Asen, Nornen, Drachen und natürlich den mächtigen Göttern wie Odin oder Thor. Abgerundet wird das Ganze durch ein Glossar sowie die Kurzbiographien der einzelnen Verfasser. Meine Meinung: Die einzelnen Kurzgeschichten sind von Art und Inhalt her stark unterschiedlich (gerade das macht ja Anthologien so interessant!) und haben mir mal mehr, mal weniger gut gefallen - mich aber durchweg gut unterhalten. Da ich hier allerdings das Buch in seiner Gesamtheit bewerte, nur so viel: viele Geschichten haben mir überdurchschnittlich gefallen, dazu gehörten z.B. „Der Runendieb“ oder „Fenrirs Tochter“. Negativ aufgefallen sind mir lediglich ein paar Rechtschreibfehler. So hat mir „Yggdrasil der Weltenbaum“ ein paar unterhaltsame Stunden beschert und in mir den Wunsch geweckt, selbst einmal die Edda zu lesen und noch mehr über diese Welt(en) zu erfahren. Fazit: Von mir gibt es für diese Sammlung von Geschichten knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich mit der nordischen Mythologie bereits näher beschäftigt haben oder diese einmal auf andere Art und Weise kennenlernen wollen.

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  • Entführung in die nordische Mythologie

    Yggdrasil der Weltenbaum
    Haveny

    Haveny

    20. July 2013 um 22:59

    Inhalt: 17 Autoren/innen entführen den Leser mit ihren Kurzgeschichten in die nordische Mythologie. Darin geht es um Liebe, Freundschaft, Mut, Helden, Götter und vieles mehr. 17 Autoren - 17 Geschichten - 17 sagenhafte Leseeindrücke. Meine Meinung: Wie auch die erste Anthologie dieses Verlages hat mich diese total in ihren Bann gezogen ;) Vor dem Lesen dieses Buches wusste ich wirklich gar nichts über die nordische Mythologie. Namen, wie Hugin, Munin, Yggdrasil oder die Midgardschlange waren mir völlig unbekannt. Andere, wie Loki oder Thor hatte ich zwar schon mal gehört, aber genaueres wusste ich über sie nicht. Mit diesem Buch hat sich das jedoch vollständig geändert. Die Kurzgeschichten in diesem Buch unterhalten wirklich gut und dennoch lernt man zugleich ziemlich viel über die nordische Mythologie. Man benötigt auch für keine der Geschichten irgendwelche Vorkenntnisse, denn das Buch ist mit einem tollen Glossar ausgestattet. Dieses Glossar habe ich schon des Öfteren benützt, aber wenn man dieses zur Hilfe hat, gibt es keine Probleme. Mir haben alle diese Geschichten wirklich richtig gut gefallen und es ist auch wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt Lovestories, Heldengeschichten, Geschichten über Freundschaft und vieles anderes. Die Geschichten sind alle einzigartig und eigentlich hat mich wirklich jede in ihren Bann gezogen. Natürlich gab es Geschichten, die mir noch besser gefallen haben, aber ich möchte jetzt auch gar keine Geschichte besonders herausgreifen. Am liebsten hätte ich ja über jede Geschichte etwas geschrieben, aber ich glaube, dass das keiner lesen würde ;) Mein Fazit: Ein Buch für alle, die gerne in Legenden und Sagen versinken, aber auch für alle, die einfach gerne Anthologien lesen ;)

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  • Abwechslungsreiche Kurzgeschichtensammlung für Fans und Neulinge der nordischen Mythologie

    Yggdrasil der Weltenbaum
    SinjeB

    SinjeB

    10. July 2013 um 16:15

    Inhalt und Meinung: Yggdrasil der Weltenbaum" ist die dritte Anthologie des Wölfchen Verlags.  Bereits der Umschlag der 207 Seiten starken Sammlung verrät unmissverständlich, dass der Weltenbaum mit seinen Welten und Helden hier im Mittelpunkt steht.  Von Joachim "Jogurd" Lindner detailreich und liebevoll gestaltet vermittelt die Aufmachung den Eindruck eines Sagenbuches aus vergangenen Zeiten, stellt inhaltliche Verbindungen her und hebt sich in der Masse der Anthologiecover positiv ab. Mein einziger Kritikpunkt hier ist - und das ist absolut subjektiv -, dass die Schrift nicht ganz so gut zu lesen ist, besonders der in blau gehaltene Titel hebt sich nur schwach hervor und lässt sich nicht aus allen Winkeln gleichgut erkennen (aber das ist nun wirklich Erbsenzählerei, denn es kommt schließlich auf den Inhalt an).  Herausgeberin Cathrin Kühl hat im Rahmen einer Ausschreibung schlussendlich 17 Geschichten ausgewählt, die dem Leser die nordische Mythologie näherbringen und daneben altbekannte Märchen- und Sagenwerte in ideenreicher Verarbeitung vermitteln.  Vertreten sind:  1. Hymir, von Enzo Asui 2. Nidhögg, von Bianca Schläger 3. Winterherz, von Ingrid Pointecker 4. Die Herausforderung, von Manfred Lafrentz 5. Das Blatt von Yggdrasil, von Bianca Braunstein 6. Der Runendieb, von Chloé 7. Das Hödurlied, von Anna Eichinger 8. Die besten Zutaten, von Theresa Winkler 9. Die ewigen Schlachtfelder, von Linda Sack 10. Ein Drachenmärchen, von Maria Stamm 11. Donner, von Maximilian K. Kron 12. Die verlorene Tochter, von Rebecca Martin 13. Der letzte Tag, von Ariane Hof 14. Rabenmal, von Nina Vaziry 15. Der Gärtner, von Fabian Dombrowski 16. Yggdrasils Quelle, von Cathrin Kühl 17. Fenrirs Tochter, von Alfons Th. Seeboth Alle Kurzgeschichten zeigen viel Freude am Thema und Lust am Erzählen. Bei keiner Geschichte hatte ich das Gefühl, der Autor hätte sie sich aus den Fingern saugen müssen - hier hat eine sehr sorgfältige Auswahl stattgefunden.  Stilistisch wie auch in Länge und Herangehensweise unterscheiden sie sich naturgemäß alle, und es gibt keine Geschichte, die mir überhaupt nicht gefallen hat.  Vor allem weil ich quasi keine Vorkenntnisse in nordischer Mythologie habe und auch nicht unbedingt geschichtsaffin bin, hatte ich zunächst Bedenken, ob ich mit dieser doch fremden Welt zurechtkommen werde.  Diese Bedenken erwiesen sich als haltlos, zum einen da die Herausgeberin am Ende des Buches ein Glossar beisteuert, in dem die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt werden, und zum anderen, weil hier natürlich neue Geschichten erzählt werden, die die mir wenig bekannten Helden und Schauplätze vornehmlich in historisch angehauchtem Ambiente, aber dennoch neu verpacken.  Auch die Reihenfolge der Kurzgeschichten war gut gewählt. In Enzo Asuis "Hymir" wurde man zwar bereits zum Auftakt mit einer Vielzahl von Fakten konfrontiert, konnte sich aber so gut an - die zumindest mir fremden - Eigennamen gewöhnen. Der Autor gefährdet hier unmittelbar den Weltenbaum, indem er den Drachen Nidhögg zu lange an seinen Wurzeln nagen lässt - und Schuld an der ganzen Misere ist natürlich Thor. Und der muss nun inmitten einer merkwürdigen Heldenauswahl ausziehen, um die Zutaten für einen Trank zu beschaffen, damit Nidhögg wieder einschlummert und zu knabbern aufhört. Was Nessie in der Geschichte zu suchen hat, lese man am besten selbst.  Groß geschrieben wird das Thema Außenseiter, denn nicht immer wird der zum Retter, von dem man es am meisten erwarten würde. Auch Zusammenarbeit zählt, und Ausdauer wird belohnt. Themen, die auch in anderen Geschichten wiederzufinden sind.  Auch Bianca Schläger widmet sich in ihrer Geschichte "Nidhögg" den Außenseitern, die Vorurteilen ausgesetzt sind, und erzählt leichtfüßig und augenzwinkernd, welche Veränderungen die Begegnung des stets verspotteten Albin mit einem Drachen nach sich zieht.  Weitere Außenseiter finden sich in Anna Eichingers "Hördurlied", worin der blinde Hödur, von den Bewohnern längst als unfähig aufgegeben, maßgeblich zu Sicherheit und Wohlstand des Dorfes beiträgt. Aber auch Herausgeberin Cathrin Kühl steuert in "Yggdrasils Quelle" mit Mimir einen Protagonisten bei, der nicht den Normen entspricht und erst einmal versagen muss, bevor er seine wahre Bestimmung findet. In Ingrid Pointeckers "Winterherz" hingegen wird es romantisch. Protagonistin Eghilt will die Kunst des Schwertkampfs erlernen, doch trotz aller Verbissenheit und bewundernswerten Hartnäckigkeit will es ihr nicht so recht gelingen. Bis eines Tages ein geheimnisvoller Fremder auftaucht ...  Beharrlichkeit zahlt sich auch in Bianca Braunsteins "Das Blatt von Yggdrasil" aus, worin die Autorin ihren Protagonisten Leif zunächst auf Brautschau und dann auf eine höchst gefährliche Mission schickt, denn die Auserwählte verlangt ein Blatt von Yggdrasil.  In Manfred Lafrentz' "Die Herausforderung" kommt mit Freya einmal die Götterriege zum Zug. Sie darf hier Hochmut und Überheblichkeit eines bösen Zauberers bestrafen und gleichzeitig an seinem Opfer Wiedergutmachung leisten.  In "Die besten Zutaten" von Theresa Winkler zeigt sich Freya allerdings selber von ihrer überheblichen Seite, stiftet indirekt Loki dazu an, etwas übers Ziel hinauszuschießen, und  bekommt dann von Odin höchst persönlich ihren Dämpfer, während sich die eigentliche Protagonistin Idun über ein besonderes Geschenk freuen darf.   Etwas schwerer tat ich mich hingegen mit "Die ewigen Schlachtfelder" von Linda Sack, wofür man sich in die spirituelle Verbundenheit der Menschen hineindenken muss. Allerdings ist die Geschichte sehr einfühlsam erzählt und berührt auf emotionaler Ebene, wie es eben auch sein sollte.  Historisch angehaucht und damit nicht unbedingt mein Beuteschema ist Maximilian K. Krons "Donner", dennoch überzeugt der Autor hier mit einer sehr dynamischen Erzählung, die einen schonungslos in die Rauheit der Kriegszeiten hineinversetzt und sehr eindringlich den Glauben an die Götter zu vermitteln weiß.  Zu den Geschichten, die ich ein zweites Mal lesen musste, zählt auch Ariane Hofs "Der letzte Tag". Sie ist eine von nur zwei Geschichten in dieser Anthologie, die aus der Ich-Perspektive erzählt werden. Für mich ungünstig ist bereits die vorherige Kurzgeschichte in dieser Perspektive verfasst, und weil ich beide direkt hintereinander las, kam ich durcheinander. Die tiefgründige Emotionalität des Mutter-Tochter-Konfliktes lenkte mich zunächst ab, und ich brauchte eine Weile, um die Geschichte für mich zu erschließen. Letzendlich ist es aber genau dieser schmale Grat zwischen all diesen widerstreitenden Gefühlen in diesem "Kampf", der überzeugt. Die Anthologie bedient aber auch Romantiker.  Neben "Winterherz" bietet Chloés "Der Runendieb" ein romantisches Element. Verschiedene Protagonisten befinden sich hier aus ganz unterschiedlichen Beweggründen auf einer Suche. Die Walküre Rúna jagt dem Dieb ihrer Rune, unfreiwillig unterstützt von Wächteranwärter Eskill, der für den Schutz der Runen zuständig ist und um seinen "Job" fürchtet, während der Dieb Aghib die Runen für etwas braucht, mit dem keiner gerechnet hätte.  Auch "Rabenmal" von Nina Vaziry ist eine Geschichte voller Gefühl. Positiv fällt hier die moderne Komponente auf. Hugin und Munin wurden von Odin als Raben in die Menschenwelt entsandt, wo sie in menschlicher Gestalt leben und mit ihren magischen Fähigkeiten über Erinnerungen und Gedanken der Menschen wachen. Doch die reale Welt entwickelt sich weiter und weiter, während die Sagenwelt in Vergessenheit gerät. Als die zarte Munin an ihrer Aufgabe zu zerbrechen droht, muss eine Entscheidung getroffen werden. Maria Stamm liefert mit ihrem "Ein Drachenmärchen" zur Abwechslung eine Geschichte, die ohne Menschen auskommt. Mit deutlich märchenhafter Erzählweise konfrontiert sie das Drachenmädchen Gloa mit einem fremden Drachen. Auf der Flucht vor ihm gerät Gloa aus ihrer warmen Heimat Muspelheim ins eiskalte Niflheim, wo ihr Leben in höchste Gefahr gerät, sie aber einen Freund fürs Leben trifft.  Dass Götter nicht die treuesten Gefährten sind, ist auch aus anderen Mythologien bekannt. So spielt Rebecca Martin in "Die verlorene Tochter" mit diesem Motiv und schickt ihre Ich-Erzählerin Elina auf eine Reise, um ihren Vater Baldur kennenzulernen. Eine Geschichte mit vielen Schauplätzen und Personen, die auch gut als Novelle funktionieren würde.  Geheimnisvoll geht es in Fabian Dombrowskis "Der Gärtner" zu. Mutig verschweigt uns der Autor die Identität seines Protagonisten, der in aller Seelenruhe inmitten des Weltuntergangs steht, Tee trinkend wie ein Zen-Meister, und dabei zusieht, wie sein blühendes, grünendes Werk verschlungen wird. Er ist einer, der sowieso weiß, das alles ein Zyklus des Werdens und Wiedervergehens ist. Ich bewundere die Erzählweise, die es schafft, die Zeit beinahe stillstehen zu lassen, damit man kurz mit den beiden verzweifelten Menschen innehält, bevor der Vorhang fällt.  Mit "Fenrirs Tochter", einem Beitrag von Verleger Alfons Th. Seeboth, endet "Yggdrasil der Weltenbaum". Eine sehr eindringliche Geschichte, die das Schicksal von Kelda, der Tochter des Fenriswolfs über mehrere Zeiten und Schauplätze hinweg verfolgt und zum Nachdenken anregt. Fazit:  "Yggdrasil der Weltenbaum" ist eine bunte Kurzgeschichtensammlung, die der Weltesche mit heldenhaften, nachdenklichen, emotionalen, märchenhaften und nicht zuletzt auch von feinem Humor durchwobenen Anekdoten neues Leben einhaucht und Leser ab 12 Jahren die nordische Mythologie neu und wiederentdecken lässt. Ein Buch, in dem die Leidenschaft zum Thema lesbar wird und das man gern immer wieder zur Hand nimmt. Gesamteindruck:  5 von 5 Punkten

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  • Tolle Geschichten aus der nordischen Mythologie!

    Yggdrasil der Weltenbaum
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. July 2013 um 21:00

    Weltenbaum, Lebensbaum, Weltesche – Yggdrasil hat viele Namen im Laufe der Jahrhunderte erhalten. Und Legenden, eine fantastischer als die andere, haben sich in und um ihn abgespielt. Siebzehn Autoren gehen dem Mythos Lebensbaum auf den Grund und erzählen Geschichten, nie niemandem bislang bekannt waren. Dieses Buch enthält siebzehn Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren in und um Yggdrasil. Diese drehen sich aber nicht nur um den Weltenbaum, sondern spielen auch manchmal in einer seiner neun Welten ab. Jede einzelne Geschichte hat mir sehr gut gefallen und hat mich tiefer in die nordische Mythologie reingezogen. Besonders die Informationen im Glossar haben mir gefallen. Das Buch lädt zum Träumen und Nachdenken ein und kann ich jedem nur weiterempfehlen. 

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  • Kurzgeschichten inspiriert von der nordischen Mythologie

    Yggdrasil der Weltenbaum
    micluvsds

    micluvsds

    01. July 2013 um 09:54

    Das Buch "Yggdrasil der Weltenbaum" enthält eine Sammlung von 17 Kurzgeschichten unterschiedlicher Autoren. Alle sind inspiriert von der nordischen Mythologie, und behandeln sehr unterschiedliche Aspekte dieser Welt. Ob Götter, Riesen oder Alben - alles findet seinen Platz in diesem Buch. Ich musste mich zuerst an den Stil gewöhnen. "Yggdrasil" - da habe ich unbewusst zunächst den gewohnten alten Schreibstil der alten Mythen erwartet. Doch wenn man sich an den moderneren  Schreibstil gewöhnt hat, erwarten einen einfach ein paar sehr schöne und gut geschriebene Geschichten, die sich zwar am mythologischen Rahmen orientieren, aber wirklich für jedermann leicht lesbar sind. Kenntnisse in der nordischen Mythologie sind hilfreich, aber Dank eines sehr guten Glossars nicht notwendig, um die Geschichten  genießen zu können. Und auf Grund der Vielfalt der Geschichten, dürfte für fast jeden Leser etwas Passendes dabei sein.

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  • Vielfältige Erzählungen der nordischen Mythologie

    Yggdrasil der Weltenbaum
    mabuerele

    mabuerele

    30. June 2013 um 20:16

    Die Anthologie enthält 17 Kurzgeschichten zum Weltenbaum und der nordischen Mythologie. Der Vorteil einer Anthologie liegt darin, dass ich die Erzählungen nicht am Stück lesen musste, sondern jede Geschichte in Ruhe nachwirken lassen konnte. Die Geschichten wurden sorgfältig ausgewählt, so dass jeder seine Favoriten finden kann. In vielen Geschichten hatte ich den Eindruck, dass es in den neun Welten des Weltenbaums ähnliche Probleme gab wie in unserer Zeit. So müssen Riesen, Menschen und Asen erkennen, dass sie nur zusammen stark sind. In anderen Geschichten wird gezeigt, dass Hochmut vor dem Fall kommt, man nur über Dinge urteilen kann, die man kennt, und in einer Niederlage ein neuer Anfang liegt. Dort, wo Loki eine Rolle spielt, liegt ein feiner unterschwelliger Humor über der Geschichte. So vielschichtig wie der Inhalt ist der Erzählstil: ernst, märchenhaft, humorvoll, emotional berührend. Die meisten sind in sich abgeschlossen, nur wenige haben ein offenes Ende. Sicher wird jeder Leser einen anderen Schwerpunkt in den Geschichten finden. Für mich stand in den vielen Erzählungen die Hoffnung auf die Bewahrung von Welt und Leben im Mittelpunkt. Wer sich in der nordischen Mythologie nicht auskennt, findet im Buch ein umfangreiches und ausreichendes Glossar. Zu jedem der Autoren gibt es im Anhang kurze Informationen. Das Cover passt ausgezeichnet zum Thema. Es zeigt auf verschiedenen Brauntönen den Weltenbaum, die Schlange und den Raben. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Ich durfte tief in die Götterwelt des Nordens eindringen. Jede Geschichte hatte ihr eigenes Flair. Das Buch lädt zum Träumen und zum Nachdenken ein. Das ergibt sich aus der Vielfalt der Inhalte und der unterschiedlichen Handschrift der Autoren.

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  • Mythologie rund um Yggdrasil

    Yggdrasil der Weltenbaum
    Kitty411

    Kitty411

    29. June 2013 um 23:03

    Zum Buch: „Yggdrasil der Weltenbaum“ ist eine Anthologie mehrerer Autoren, die am 12.02.2013 im Wölfchen Verlag erschienen ist. Klappentext: Weltenbaum, Lebensbaum, Weltesche – Yggdrasil hat viele Namen im Laufe der Jahrhunderte erhalten. Und Legenden, eine fantastischer als die andere, haben sich in und um ihn abgespielt. Ist die Geschichte um Thor und die Midgardschlange wirklich so abgelaufen? Was macht Nidhögg, falls er nicht gerade an den Baumwurzeln nagt? Hat Loki noch weitere Eigenschaften, außer seine Mitmenschen auszutricksen? Können die nordischen Götter in unsere Welt eingreifen? Was passiert, wenn ein Krieger nicht im Kampf fällt, sondern auf andere Art ums Leben kommt? Sind Hugin und Munin wirklich Raben? Und wo verstecken sich die Drachen auf Yggdrasil? Siebzehn Autoren gehen dem Mythos Lebensbaum auf den Grund und erzählen Geschichten, die niemandem bislang bekannt waren Covergestaltung: Das Cover ist in Brauntönen gehalten, mittig befindet sich eine Zeichnung des Weltenbaums mit einem Raben darauf. Im Zentrum der Baumkrone steht in grün der Titel des Buches. Meine Meinung: Diese Anthologie rund um den Weltenbaum und die nordische Mythologie hat mich begeistert. In 17 kurzen Geschichten wird dem Leser zum einen die Mythologie nahegebracht, zum anderen kommt aber auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Allen Geschichten gemein ist, dass man sich gut hineinversetzen kann und mit den Hauptpersonen mitfühlt. Besonders gut gefällt mir an diesem Buch, dass einem die nordischen Götter und die Welten rund um Yggdrasil nahe gebracht werden, ohne dass der Text ins langweilige abdriftet. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht, und ich würde diese Anthologie sowohl für Fans der nordischen Mythologie und Götter empfehlen als auch für solche, die es werden wollen. Von mir erhält dieses Buch 5 Sterne.a  

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  • Ein kleines Meisterwerk!

    Yggdrasil der Weltenbaum
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. June 2013 um 22:17

    "Yggdrasil - der Weltenbaum" ist eine Sammlung von Kurzgeschichten rund um das Thema nordische Mythologie. "Weltenbaum, Lebensbaum, Weltesche – Yggdrasil hat viele Namen im Laufe der Jahrhunderte erhalten. Und Legenden, eine fantastischer als die andere, haben sich in und um ihn abgespielt. Ist die Geschichte um Thor und die Midgardschlange wirklich so abgelaufen? Was macht Nidhögg, falls er nicht gerade an den Baumwurzeln nagt? Hat Loki noch weitere Eigenschaften, außer seine Mitmenschen auszutricksen? Können die nordischen Götter in unsere Welt eingreifen? Was passiert, wenn ein Krieger nicht im Kampf fällt, sondern auf andere Art ums Leben kommt? Sind Hugin und Munin wirklich Raben? Und wo verstecken sich die Drachen auf Yggdrasil? Siebzehn Autoren gehen dem Mythos Lebensbaum auf den Grund und erzählen Geschichten, die niemandem bislang bekannt waren.. " Schon allein das Cover besticht durch seine liebevolle, aufwendige Gestaltung und wirkt mit seinen Darstellungen des Weltenbaums und die neun Welten einfach nur edel, oder wie eine andere Teilnehmerin in der Leserunde meinte: "wie ein traditionelles Sagenbuch". Besonders niedlich finde ich den süssen kleinen blauen Wolf, in der unteren rechten Ecke, der gleichzeitig das Logo des Verlages ist! Von gedankenvoll,beschaulich, melancholisch, bis hin zu düster und verzweifelt ( "Fenrirs Tochter") - aber auch humorvoll ("Die besten Zutaten" mit Loki in absoluter Bestform- ich musste wirklich lachen!) ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei! Meine beiden Favoriten sind "Der Runendieb" und "Die besten Zutaten". Der Schreibstil ist bei allen Autoren flüssig, die Geschichten gut durchdacht und mit reichlich Spannung versehen. Die Charaktere der einzelnen Geschichten sind allesamt glaubwürdig dargestellt - nichts wirkt erzwungen, fast könnte man meinen, das einige der Kurzgeschichten direkt der Edda entsprungen wären. Fazit: Der Herausgeberin Cathrin Kühl und den 17 Autoren, die mit ihren Phantasien dem Mythos Yggdrasil und der nordischen Mythologie neuen Atem eingehaucht haben, ist hier ein kleines Meisterwerk gelungen: Empfehlenswert!

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