Cathrin Moeller Mordsacker

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Inhaltsangabe zu „Mordsacker“ von Cathrin Moeller

Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr … „Der Roman ist Film, in den stärksten – und davon gibt es wahrlich viele – Passagen ihres Buchs schreibt Cathrin Moeller ihrem Leser etwas vor die nicht müde werdenden Augen, das ihm die Szenerie wie einen laufenden Streifen von Szenen durchs Hirn tanzen lässt.“ Leipziger Volkszeitung über „Wolfgang muss weg!“ „Cathrin Moellers Roman einer absurden Selbstsuche ist so rasend komisch wie liebenswert schräg. Darauf eine Spreewaldgurke!“ Buchjournal über „Die Spreewaldgurkenverschwörung“

Humorvoll überspitzter Dorfkrimi.

— nicole8684
nicole8684

Guter Krimi mit einer ordentlichen Prise Humor, mitten auf dem Land.

— dieschmitt
dieschmitt

Spannend und witzig, teils etwas überspitzt und nicht ganz schlüssig.

— AdrienneAva
AdrienneAva

Spannender Provinzkrimi

— mannomania
mannomania

Witzig, aber leider auch sehr oft unlogisch

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Mehr Krimi-Komödie als Roman, aber voller Witz geschrieben

— vronika22
vronika22

Der Spannungsbogen in dieser Krimikomödie bleibt zwar bis zum Schluss erhalten, überzeugen konnte der Roman mich leider nicht.

— Lilofee
Lilofee

Witzig und unterhaltsam!

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

Landidylle einmal anders - schräger Dorfkrimi mit viel Humor

— Bibliomarie
Bibliomarie

Zeitweise spannend

— Amber144
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  • humorvoll überspitzter Dorfkrimi

    Mordsacker
    nicole8684

    nicole8684

    24. July 2017 um 13:24

    Aufgrund eines Zeugenschutzprogrammes musste Klara Himmel nebst Ehemann Paul und Tochter Sophie von der Großstadt in das mecklenburgische Dorf Mordsacker umsiedeln. Ausgestattet mit neuen Identitäten und (meist) abgespeckten Varianten ihrer bisherigen Jobs versuchen alle, sich mehr oder weniger gut mit diesem neuen Leben zu arrangieren. Vor allen Dingen die Hauptakteurin Klara tut sich schwer mit ihrem ungewollten Hausfrauendasein und der Langenweile in der Provinz. Als ihr Mann, neuerdings Dorfpolizist, zum toten Schweinebauer gerufen aber dann plötzlich erkrankt, ist das DIE Chance. Klara glaubt nämlich nicht, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt. Wird Klara erfolgreich ermitteln oder bringt sie sich und ihre Familie in nicht geahnte Gefahr...? Die Autorin hat einen leichten, angenehmen Schreibstil. Die bildhafte Beschreibung der Orte und dörflichen Eigenheiten ist ihr gut gelungen. Typische Dorfklischees werden humorvoll aufs Korn genommen. Auch die Charaktere sind detailliert und authentisch gestaltet.Der Einstieg in die Geschichte ist mir recht leicht gefallen, allerdings habe ich mich dann doch recht schwer mit dem Buch getan.Mit der Protagonistin Klara bin ich leider so gar nicht warm geworden. Ihre phasenweise Überheblichkeit gegenüber anderen war nicht so schön und auch mit ihrem Verhalten und den Entscheidungen habe ich mich schwer getan.Der Handlung an sich konnte man aber gut folgen, auch wenn es stellenweise schon arg überspitzt oder auch unstimmig war. Schon alleine Wortspiele wie das Lieblingsschwein der Tochter „Schnitzel“ zu benennen oder den Bestatter „Grube“ zu nennen fand ich eher etwas platt als witzig. Absolut positiv ist hervorzuheben, dass die Spannung bis zum Ende des Buches erhalten bleibt. Einige Verdächtige werden von Klara nach und nach ermittelt, aber bis zum Schluss war nicht wirklich zu erahnen, wie der Fall sich auflösen wird. Alles in allem empfand ich das Buch als nette Lektüre zwischendurch, aber es konnte mich nicht vollständig überzeugen. Aber wer überspitzte Landkrimis mag, der ist hier goldrichtig.

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  • Guter Krimi mit einer ordentlichen Prise Humor, mitten auf dem Land.

    Mordsacker
    dieschmitt

    dieschmitt

    24. July 2017 um 05:04

    Zum Inhalt: Aufgrund eines Zeugenschutzprogrammes landen Klara und Paul mitten auf dem Land. Das ist ein ordentlicher Wechsel für zwei Menschen die vorher in der Großstadt zu Hause waren und vor allem Klara fällt dieser Wechsel schwer, obwohl sie sich wirklich bemüht. Da kommt so ein kleiner Kriminalfall gerade recht... Meine Meinung: Ein Mord auf dem Land, so passt der Titel Mordsacker schon mal perfekt zu diesem Buch. Man sollte hier ruhig seine Fantasie schweifen lassen und überlegen was man mit dem Landleben verbindet. Denn (fast) alle dieser Klischees werden bedient. Es gibt geschwätzige Tratschdamen, jede Menge Landarbeit und Veranstaltungen des Dorflebens. Die Autorin schildert die Personen des Romans detailliert und immer mit einer ordentlichen Portion Humor, so dass dieses Buch nicht nur einen Mordfall, eine knifflige Lösung und eine sehr motivierte Privatermittlerin bietet, sondern auch einiges zum Schmunzeln. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und bietet eine gute Unterhaltung. Und am Ende auch noch eine überraschende Aufklärung des Mordfalls. Und darüber hinaus auch noch eine kleine Aussöhnung der beiden Städter mit dem Landleben. Fazit: Guter Krimi mit einer ordentlichen Prise Humor, mitten auf dem Land.

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  • Spannender Provinzkrimi

    Mordsacker
    mannomania

    mannomania

    22. July 2017 um 10:49

    Zum Inhalt:Familie Himmel zog von Berlin in das mecklenburgische Dorf Mordsacker.Paul ist jetzt Dorfpolizist und Tochter Sophie Landärztin. Klara, früher Schauspielerin, kümmert sich um den Haushalt.Doch, dann wird es im Dorf lebendig als Schweinebauer Siggi Schlömkamp in der Güllegrube tot aufgefunden wird.Klaras Mann geht von einem Unfall aus, während Klara nach einem Besuch beim Einkauf im Dorfladen zweifelhafte Gespräche der Einwohner vernommen hat, und, als Paul mit einer Mandelentzündung das Bett hüten muss, sieht Klara ihre Chance und nimmt die Ermittlungen auf, zumal sie sich in der Polizeiarbeit auskennt. Sie hat beim Film in Berlin eine Kommissarin gespielt.Wird Klara Erfolg haben, oder bringt sie sich in Gefahr...?Fazit:Die Charaktere sind authentisch, obwohl die Geschichte fast vollständig aus Sichtweise von Klara erzählt wird. Die ist schon eine taffe und gewiefte Person.Der Schreibstil ist locker und leicht, auch zum Lachen.Der Krimi hat mir gut gefallen, weil der Leser bis zum Ende in Spannung gehalten wird.

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  • Mein Leseeindruck

    Mordsacker
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    21. July 2017 um 13:04

    "Guten Abend, meine Damen und Herren, ich begrüße Sie zur Tagesschau Sachsen: Grölender Mob blockiert Bus mit Flüchtlingen ..." (1. Satz - Seite 5) Mit einem leichten Augenzwinkern beschreibt die Autorin in ihre Roman einen sehr ländlichen Ermittlungsfall. Weshalb der Verlag diesen Krimi als Roman eingestuft hat, erschließt sich mir leider nicht. Denn es ist alles vorhanden, was ein regionaler Krimi braucht: Einen Toten, einen Ermittler, Motive, Spurensuche und jeden Menge Lokalkolorit. Und davon gibt es wirklich genügend. Kleine dialektische Einlagen oder die Beschreibung der Kulissen zeigen, dass diese mecklenburgische Gegend der Autorin nicht fremd ist.Auch die kleine, feinen Spitzen gegenüber den Dorfbewohnern zeigen die Beobachtungsgabe und hervorragende schriftstellerische Umsetzung. Die Protagonisten, hier speziell Klara, zeigt sich anfangs etwas wankelmütig. Ob es die angedeuteten Wechseljahre sind, oder einfach nur eine innere Unzufriedenheit gepaart mit Langeweile, löst sich nur schwer deuten. Fakt ist jedoch, dass sich der Charakter sehr schnell verändert hat. Aus der Lethargie erwacht, wird sie zur emsigen Ermittlerin. Eine Ermittlerin, die meines Erachtens, bei Ihrer Arbeit auch über die Strenge schlägt. Während sich Klara ausgiebig und mit Begeisterung dem Thema: Ermittlung im Mordfall des Schweinebauern widmet, gibt es aber auch noch ein zweites Thema, das sich wie ein roter Fäden durch den Roman/Krimi zieht: Käsekuchen. Aber auch hier gibt es ein paar Unstimmigkeiten. Lang und breit wird erzählt, dass Klara nicht backen kann und alles misslingt. Und plötzlich macht sie zwei Käsekuchen, die auf Anhieb gelingen und auch noch einen Preis beim Wettbewerb gewinnen. Hm.... wenig logisch, um nicht zu sagen...sehr unlogisch. Die Story hätte wirklich gut sein können, wären diese unlogischen Passagen nicht gewesen. Ich erinnere hierbei auch an eine Aussage zum Thema staatliches Briefbeförderungsmonopol. Leider hatte die Autorin wohl vergessen, dass dieses Monopol vor ca. 10 Jahren in Deutschland abgeschafft wurde. Siehe Citypost, UPS, etc. Fazit: Ja, es hätte wirklich gut werden können. Interessante Idee, noch interessantere Kulisse, aber die Story ist leider ..... na ja, nicht wirklich überzeugend.Sehr schade!

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  • Leserunde zu "Mordsacker" von Cathrin Moeller

    Mordsacker
    MIRA-Taschenbuch

    MIRA-Taschenbuch

    Wir von Mira Taschenbuch laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Buches "Mordsacker" von Cathrin Moeller ein. Bitte bewerbt euch bis zum 27.06.2017 für eines von 30 Leseexemplaren (Taschenbuch) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.   Über den Inhalt: Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr … Du möchtest "Mordsacker" von Cathrin Moeller lesen? Dann bewirb dich jetzt um eines der 30 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auch auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst. Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von Mira Taschenbuch

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    • 341
  • Vom Ku'Damm aufs Kuhdorf

    Mordsacker
    bettinahertz

    bettinahertz

    19. July 2017 um 19:18

    Mordsacker Autor: Cathrin Moeller Inhalt: Klara und Paul inkl. ihre erwachsene Tochter Sophie landen mitten im Nirgendwo in Mecklenburg in einem kleinen Dorf Namens Mordsacker. Und das nicht ganz freiwillig, zumindest für Klara. Ein Zeugenschutzprogramm wird in ihrem Fall aktiviert und der ehemalige Polizist Paul ist nun amtierender Dorfpolizist und Klara halt Klara, die Ehefrau. Sie sieht ihre Chance, als ein Toter auf einem Biobauernhof in der Güllegrube gefunden wird. Paul streckt eine Angina nieder und Klara fängt an, heimlich zu ermitteln, denn der Tote kann einfach nicht eines natürlichen Todes verstorben sein, nicht in Mordsacker. Das Buch selbst wird hier als Roman eingestuft, ich würde es eher als Kriminalkomödie bezeichnen. Und zwar mit einem teilweise sehr schrägen, überspitzten Humor. Allein die Namensbezeichnungen sind schon eigenwillig. Es fängt beim Ort Mordsacker an, der Name Klara Himmel, dann gibt es den Bestatter mit Namen Grube, ein Schwein getauft auf Schnitzel. Der Schreibstil ist locker und angenehm zu lesen. Ich fand manche Szenen sehr überzogen, Charaktere überspitzt dargestellt, dennoch hat die Geschichte einen hohen Unterhaltungswert, ich konnte das Buch im Prinzip nicht weglegen. Es gibt auf einmal einige Verdächtige, aber die Autorin gelingt es am Ende noch mit einer unvorhersehbaren Wendung, die ich so nicht erwartet hätte. Mit Klara habe ich mich etwas schwer getan und sie ist mir nicht unbedingt ans Herz gewachsen, aber ich denke, das ist auch nicht der Sinn dieser Geschichte. Das Buch selbst hat mich sehr gut unterhalten und das ist es, was am Ende für mich zählt. Ich kann es als Lektüre für zwischendurch empfehlen und vergebe vier Sterne.

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  • Konnte mich nicht überzeugen

    Mordsacker
    Xynovia

    Xynovia

    19. July 2017 um 16:00

    „ Mordsacker“ ist eine Krimikömödie die von Cathrin Moeller geschrieben wurde und das Buch ist im Juli 2017 im Mira Taschenbuchverlag erschienen. Klappentext: Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr … „Der Roman ist Film, in den stärksten – und davon gibt es wahrlich viele – Passagen ihres Buchs schreibt Cathrin Moeller ihrem Leser etwas vor die nicht müde werdenden Augen, das ihm die Szenerie wie einen laufenden Streifen von Szenen durchs Hirn tanzen lässt.“ Leipziger Volkszeitung über „Wolfgang muss weg!“ „Cathrin Moellers Roman einer absurden Selbstsuche ist so rasend komisch wie liebenswert schräg. Darauf eine Spreewaldgurke!“ Buchjournal über „Die Spreewaldgurkenverschwörung“ Meine Meinung: Das Buch „Mordsacker“ hat ein sehr ansprechendes Covers, ein Hahn auf einem Misthaufen und in dem Misthaufen ist noch ein blutiges Messer. Ich persönlich finde das sehr witzig und es hat meine Neugierde auf das Buch geweckt. Geschrieben wurde das Werk von Cathrin Moeller und es ist beim Mira Taschenbuchverlag erschienen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, er ist locker , leicht und dadurch lässt sich das Buch sehr gut und schnell lesen. Eingeteilt ist das Buch in 29 Kapitel plus Prolog und Epilog. Auf 326 Seiten erzählt die Autorin die Geschichte der Klara Himmel, die mit ihrem Mann jetzt auf dem Land lebt. Die Charaktere der Protagonistin und der anderen im Buch vorkommenden Menschen sind sehr schön beschrieben und liesen sie regelrecht lebendig werden. Leider fand ich die Protagonistin nicht sympatisch, da sie , für meinen Geschmack, sehr überheblich und arrogant rüber kam. Jedes Klischee wurde damit sehr gut bedient. Die Handlungen waren für mich teilweise unlogisch und auch sehr überzogen und damit wirkten sie auf mich teilweise sehr unreal. Die vielen unterschwelligen Witze mochte ich sehr und dadurch haben sie das Lesen des Romans sehr unterhaltsam gemacht. Für mich persönlich ist es eine gelungene Krimikömödie, mit Höhen und Tiefen. Auf Grund meiner Kritikpunkte ist „Mordsacker“ für mich nur 3 Sterne wert.

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  • Witzige Krimi-Komödie, teilweise etwas zu überzogen, aber insgesamt sehr unterhaltsam!

    Mordsacker
    vronika22

    vronika22

    18. July 2017 um 21:53

    Es handelt sich hierbei um eine Krimikomödie. Das witzige und farbenfrohe, aber dennoch sehr harmonische Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Und eigentlich deutet dieses Cover auf sehr viel Humor, auf etwas Krimispannung und auf das Landleben hin. Es passt also sehr gut zum Inhalt. Klara Himmel und ihr Mann der Polizist Paul, sowie die erwachsene Tochter Sophie sind neu im kleinen Dörfchen Mordsacker. Sie sind aus Berlin nach Mecklenburg gezogen, allerdings nicht wirklich freiweillig, denn sie sind in einem Zeugenschutzprogramm. Sie haben also eine neue Identität bekommen und leben nun auf dem Lande. Als in einem Gülletetank ein Bauer tot aufgefunden wird, und Dorfpolizist Paul gerade krank ist, nimmt seine Frau Klara heimlich die Ermittlungen auf, wobei sie dabei selbst kriminelle Energie entwickelt und von einem Fettnäpfchen ins nächste tappt. Genauso witzig wie der Titel „Mordsacker“ als Name eines Dorfes, ist auch die Wahl der anderen Namen. So heißt das Lieblingsschwein von Isabel „Schnitzel“ oder der Bestattungsunternehmer „Grube“. Dieser Wortwitz zieht sich durch das ganze Buch. Man darf die Handlung nicht zu ernst nehmen, denn der Roman ist total witzig geschrieben und strotzt vor Situationskomik. Teilweise ist diese auch ganz schön überzogen, so dass es mir manchmal ein wenig zu viel wurde und es schon hart an der Grenze zum Klamauk war. Aber im Großen und Ganzen hat mich das Buch sehr gut unterhalten und auch häufig zum Lachen gebracht. Es handelt sich hierbei vom Plot her um einen Cosy-Krimi, also eher ein humorvoller Krimi, als ein Roman (wie auf der Titelseite angegeben). Und es kam auch bald etwas Spannung auf, die dann bis zum Schluss erhalten wurde. Am Ende hat die Autorin dann sogar nochmal mit einer richtigen Überraschung aufgewartet. Das mag ich sehr, wenn die Auflösung nicht vorhersehbar ist. Ganz klar gibt es in diesem Buch natürlich viele Klischees, so natürlich das Dorfgetratsche der Bauersfrauen, die Dorffeste usw. Aber auch das hat mich in keinster Weise gestört, sondern den Lokolkolorit unterstrichen. Stellenweise gab es auch einige Szenen im Dialekt, aber das war eher die Ausnahme. Insgesamt wirklich eine nette und gut zu lesende Lektüre, die sehr viel Humor und etwas Spannung vereint. Wer gerne Krimi-Komödien liest, wird sicher seinen Lesespaß bei diesem Buch haben.

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  • Mordsmäßiges Mordsacker

    Mordsacker
    Lilofee

    Lilofee

    18. July 2017 um 19:58

    Mordsackervon Cathrin Moellerein Roman erschienen im Juli 2017im mtb VerlagKlara Himmel hat es aufgrund eines Zeugenschutzprogrammsin die Einöde verschlagen. Sie lebt jetzt mit Ihrer Familiein einem Kaff in Mecklenburg-Vorpommern. Das ist nicht geradedie Erfüllung und es fällt Klara sehr schwer sich anzupassen.Klara versucht vergeblich sich, als perfekte Hausfrau zu präsentierenund sich in die Gemeinschaft einzufügen.Als ihr Mann, der neue Dorfpolizist zu einem Toten gerufen wird,greift Klara ein. Da ihr Mann erkrankt ist ermittelt sieauf eigene Faust und bringt so allerleiGeheimnisse zutage und sich selbst in Gefahr.Cathrin Moeller hat eine nette Art zu schreiben. Sehr humorvoll nimmtsie die Landbevölkerung aufs Korn. Die Charaktere sind alle sehr gutbeschrieben und es sind auch einige Originale dabei.Leider ist alles etwas überzogen und teilweise wirkt es sehr gewollt.Das Klara Himmel sich so überheblich gegenüber der Landbevölkerung verhält,ist weniger schön. Jedes Vorurteil wird bedient und kein Fettnäpfchen wirdausgelassen. Der Spannungsbogen in dieser Krimikomödie bleibt zwar bis zumSchluss erhalten, überzeugen konnte der Roman mich leider nicht.Nette Unterhaltung, mehr aber auch nicht.

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  • Charmant und absolut unterhaltsam!

    Mordsacker
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    17. July 2017 um 16:17

    Unglaublich, dass mich ein Krimi derart mitreißen, begeistern und unterhalten kann! Eigentlich liegt mir dieses Genre nicht so. :)"Mordsacker" ist definitiv ein besonderes Buch - besonders unterhaltsam! Ich liebe diese Mischung aus schwarzem Humor, einer Protagonistin, die sich selbst nicht zu ernst nimmt und der Tatsache, dass die Handlung genauso nebenan passiert sein könnte. Der Schreibstil ist locker flockig, man liest das Buch in einem Rutsch weg und amüsiert sich dabei köstlich. Der Spannungsbogen ist straff, das mitfiebern vorprogrammiert. Die Charaktere sind authentisch und facettenreich - jeder Leser wird sich in irgendeiner Figur wieder finden können. Der Plot ist gut durchdacht, die Handlungen schlüssig und die Beschreibungen der Handlungsorte derart anschaulich, dass man teilweise meint, man kenne Mordsacker als das kleine Dörfchen nebenan. Die Autorin verkauft die norddeutsche Freundlichkeit ebenso glaubhaft wie die uns eigene Schroffheit und die Tatsache, dass viele von uns Muschelschubsern recht wortkarg sind. Lediglich die Mundart störte mich ein wenig, wenn sie gehäuft vorkam. Für mich kein Problem, meine Großeltern haben Plattdeutsch gesprochen und ich habe es noch in der Grundschule gelernt. Für nicht-Norddeutsche allerdings schwierig, deshalb gab es zu fast jedem Satz auf platt noch die hochdeutsche "Übersetzung". Das stört den Lesefluss in meinen Augen leider ein wenig. Zumal, wenn dann auch noch eine Sächsin dazu kommt und in ihrer Mundart "spricht". Insgesamt aber wurde ich bestens unterhalten und kann dieses Buch absolut empfehlen. Perfekt als lockere Lektüre zwischendurch - oder eben für den Urlaub. 

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  • Klara Himmel ermittel in Mordsacker

    Mordsacker
    ejtnaj

    ejtnaj

    15. July 2017 um 19:40

    Klara Himmel und ihre Familie müssen aufgrund tragischer Umstände in die mecklenburgische Provinz ziehen.Klara fühlt sich so gar nicht wohl und ja ihr ist auch langweilig da sie in Mordacker nichts zu tun hat.Dann wird ihr Mann der als Dorfpolizist arbeitet zu einem Toten in einer Güllegrube gerufen, er geht von einem Unfall aus, aber Klara wittert einen Mordfall und beginnt damit Ermittlungen anzustellen. Während ihren Ermittlungen erfährt Klara einiges vom und über das Dorfleben und merkt gar nicht wie sie sich dabei in Lebensgefahr bringt.Da ich ein großer Fan von Unterhaltungskrimis bin wurde ich auf diesen Krimi hier aufmerksam. Der Klappentext hatte mich schon sehr neugierig gemacht und so habe ich mit viel Neugier mit dem Buch zu lesen begonnen.Der Einstieg ins Buch ist mir relativ leicht gefallen, allerdings habe ich mich dann leider doch noch recht schwer mit dem Krimi getan und hatte zwischenzeitlich sogar überlegt das Buch abzubrechen, am Ende habe ich dann doch durchgehalten.Für mich war einiges zu überzogen dargestellt und auch mit dem Verhalten von Klara habe ich mich sehr schwergetan. Was weniger mit dem Thema Großstadtpflanze muss aufs Dorf ziehen zu tun hat, mich hat einfach ihre Art gestört wie sie sich anderen gegenüber verhalten hat das fand ich ganz ehrlich echt schlimm.Die Geschichte an sich wurde vollständig au der Sichtweise von Klara erzählt und so hatte man kein lästiges Umdenken von wechselnden Erzählsträngen. Da ja auch die anderen Figuren ausführlich zu Wort kamen ergab alles zusammen ein völlig rundes Bild für den Leser.Man konnte der Handlung recht gut folgen, wobei ich aber sagen muss bei manchen Entscheidungen habe ich mich recht schwer getan diese zu verstehen.Der Spannungsbogen war wirklich bis zum Schluss erhalten und so konnte man sich während des Lesens seine Gedanken machen wer wohl der Täter ist und was für ein Motiv er haben könnte. Zwar hatte ich den Täter auch mal in Betracht gezogen aber recht schnell auch wieder verworfen.Die Handlungsorte in und um Mordsacker fand ich alle recht anschaulich beschrieben und so konnte man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen.Auch die Figuren des Romans empfand ich als recht anschaulich beschrieben, so konnte man sie sich gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.Alles in allem empfand ich die Lektüre des Krimis als recht unterhaltsam, nur konnte mich das Buch nicht vollständig in seinen Bann ziehen.

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  • Witzige Krimikomödie

    Mordsacker
    nati51

    nati51

    13. July 2017 um 20:52

    Im Zuge des Zeugenschutzprogrammes hat es Klara Himmel und ihre Familie von der Großstadt nach Mecklenburg verschlagen. In dem kleinen Dorf Mordsacker, gefühlt am Ende der Welt, fällt es Klara schwer, sich als Hausfrau zu versuchen. Ihr eintöniges Leben wird unterbrochen, als ihr Mann Paul, der neue Dorfpolizist, zu einem unnatürlichen Todesfall gerufen wird. Der Bioschweinebauer Siggi Schlönkamp wird erstickt in seiner Güllegrube aufgefunden. Trotz Krankheit macht sich Paul auf den Weg und vermutet, dass es sich um einen Unglücksfall handelt, da der Bauer unvorsichtig gewesen ist. Klara ist anderer Meinung und beginnt zu ermitteln, denn sie kennt sich in der Polizeiarbeit aus, da sie als Schauspielerin eine Kommissarin gespielt hat. Schon das Cover weist darauf hin, dass die Geschichte auf dem Land spielt. Es ist eine witzig schräge Krimikomödie. Cathrin Moeller hat einen leichten lockeren Schreibstil mit wunderbaren bildhaften Beschreibungen. Ich habe es direkt vor mir gesehen, wie Klara in Kostüm und Pumps in den Hofladen stöckelt, beäugt von den anderen Kunden. Natürlich ist in dem Buch vieles überzeichnet und ländliche Klischees werden nicht ausgelassen. Gut gefallen hat mir, dass durchaus Spannung aufkommt. Klara ermittelt viele Verdächtige, die Gründe hatten den Mord zu begehen, doch bis zum Schluss wusste ich nicht, wer die Tat begangen hat. Eine witzige Krimikomödie, bei der die Spannung nicht zu kurz kommt.

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  • Tod in der Güllegrube

    Mordsacker
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    13. July 2017 um 10:00

    Klara Himmel lebt mit ihrem Mann Paul im Nirgendwo in Mecklenburg. Hier sagen sich Fuchs und Hase tatsächlich Gute Nacht. Die Beiden sind nicht ganz freiwillig hier. Paul war als verdeckt ermittelnder Polizist ganz nah an der Lösung eines Falles, als Klara, schusselig wie sie ist und von Eifersucht getrieben, seine Deckung auffliegen lässt. Für Beide bedeutet das eine neue Identität, Klara vermisst ihren kleinen Ruhm als Schauspielerin ganz besonders, wo doch die Leute im Dorf so stur sind und sie vor Langweile fast umkommt. Aber nur fast – als der Schweinemäster Schönkamp im Gülletank erstickt, ihr Mann Paul nörgelnd und krank im Bett liegt, beginnt sie zu ermitteln. Denn dass der Todesfall als Unfall angesehen wird, liegt sicher nur an Pauls fieberbedingtem Fehlurteil. Schließlich war eine ihrer erfolgreicheren Rollen ja die einer TV Kommissarin. Mordsacker sagt schon im Titel zu welchem Genre das Buch gehört. Es ist ein Landkrimi und der Leser fühlt sich sauwohl zwischen Klischees von tratschenden Bäuerinnen, Dorfschönen und eitlen Gockeln und dem unvermeidlichen Tortenbackwettbewerb. Witzig und überzeichnet geschildert, immer mit einer großen Portion Selbstironie darf Klara in der Ich – Perspektive von ihren Ermittlungen berichten, denn eins macht sie gleich klar, sie schreckt vor keinem Einsatz zurück, auch wenn sie selbst fast in den Focus der Revierkollegin ihres Mannes gerät. Der Krimi liest sich flott und unterhaltsam, die Slapstick Elemente, die als Running Gag um Klaras Begegnung mit einer Warnbake den Roman durchziehen, haben mich köstlich amüsiert. Dass zu guter Letzt auch noch eine Prise Eifersucht zur Gesundung von Paul beiträgt, zeigt dass Klara das Landleben nicht mehr ganz so langweilig findet.

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  • Unterhaltsamer, witziger und spannender Provinzkrimi

    Mordsacker
    KerstinTh

    KerstinTh

    12. July 2017 um 15:59

    Familie Bach hatte ein schönes Leben in Berlin. Franziska war eine mehr oder weniger berühmte Schauspielerin. Paul war bei der Kripo und Sophie war Ärztin an der Charité. Doch nun wohnen sie in Mordsacker in Mecklenburg, und Franziska heißt nun Klara, denn Familie Bach befindet sich im Zeugenschutzprogramm. Sie heißen nun auch nicht mehr Bach, sondern Himmel. Paul ist jetzt statt bei der Kripo in Berlin Dorfpolizist in Mordsacker. Tochter Sophie kümmert sich nun um die Wehwehchen der Landbevölkerung, statt schwierige Herzoperationen an der Charité auszuführen. Vor allem Klara langweilt sich. Doch dann stirbt der Schweinebauer Siggi Schlönkamp. Erstickt in der Güllegrube. Es sieht nach einem Unfall aus, doch Klara vermutet Mord dahinter. Und langsam treten immer mehr Gerüchte auf. Klara beginnt zu ermitteln! Dieser Krimi hat mir sehr gut gefallen. Er war spannend bis zum Ende und vor allem sehr unterhaltsam und witzig. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Er lässt sich locker und leicht lesen und man muss immer wieder herzhaft lachen. Stellenweise wird bei der Handlung sehr übertrieben oder es wird unrealistisch, aber aufgrund des hohen Unterhaltungswerts wurde dies wieder wettgemacht. Mich hat das Übertriebene und Unrealistische nicht gestört. Die Charaktere wurden genügend beschrieben und wirkten in sich stimmig. Sie waren mir sehr sympathisch. Alles in allem handelt es sich hierbei um einen sehr unterhaltenden und witzigen Provinzkrimi, der von mir vier von fünf Sternen erhält!

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  • Zeitweise spannend

    Mordsacker
    Amber144

    Amber144

    10. July 2017 um 17:49

    Zuerst fällt einem das Cover ins Auge. Was es mit dem Messer auf sich hat kann ich auch nach Ende des Buchs noch nicht nachvollziehen. Vielleicht soll es auf einen Mord hinweisen? Der Mord ist allerdings ganz anders geschehen. Der Hahn deutet für mich auf das Dorf hin.Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man ist schnell in der Geschichte von Klara. Es gibt immer wieder Andeutungen auf einen möglichen Vorgänger. Allerdings habe ich kein Buch gefunden, dass sich eindeutig als Vorgänger ermitteln lässt. Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mir auf jeden Fall gut gefallen.Klara fand ich zeiweise sehr naiv. Sie ist die Frau des Polizisten, fälscht aber Dokumente und betrügt Leute? Das fand ich nicht ganz passend und war für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar. Zeitweise plätschert die Geschichte vor sich hin. Allerdings wird es am Ende dann noch spannend und es passiert alles auf einmal. Auf jeden Fall ein gutes Buch, dass sich zwischendurch schnell lesen lässt.

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