Cathrin Moeller Wolfgang muss weg!

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Inhaltsangabe zu „Wolfgang muss weg!“ von Cathrin Moeller

Da liegt er nun, ganz friedlich in der Tiefkühltruhe zwischen Erbsen und Möhrchen: Wolfgang, Annemies Gatte. Einst erfolgreicher Polizist, bekennender Macho, einfallsloser Liebhaber. Jetzt mausetot. Dass es nur ein Unfall war, dafür hat Annemie keine Zeugen. Zum Glück weiß sie als gute Hausfrau, wie man Blutflecken entfernt. Doch als sich plötzlich die anstrengende Schwiegermutter bei ihr einquartiert und Wolfgangs bester Freund beginnt herumzuschnüffeln, begreift Annemie, dass ihr Mann seinen Frieden nicht dauerhaft in der Tiefkühltruhe finden wird. Mit ihrer Schwiegermutter und ihrer besten Freundin Dörte begibt Annemie sich auf eine irrwitzige Odyssee. Vorbei an neugierigen Zöllnern, verzweifelten Ex-Geliebten und einem viel zu attraktiven Carabinieri immer mit der Leiche im Gepäck.

⭐⭐⭐

— freyacat

Super locker geschrieben, interessante Story, bei der ich ständig dachte, nun würde die Protagonistin von der Polizei gefasst werden.

— Tubbylein

Rabenschwarze Krimikomödie, Roadmovie und eine kurze Geschichte der Emanzipation. Gelungene Unterhaltung.

— LeseJette

Ein amüsantes Buch, doch die Geschichte hangelt sich von einer unglaubwürdigen Situation in die nächste, die Charaktere sind klischeehaft.

— ILKrauss

Sehr nette und lustige Geschichte. Gelesen im November 2016

— gaba01

Kurze Urlaubslektüre, mit rasantem Handlungsablauf. Nicht ganz mein Fall.

— hannahbee

Kurzweilig und amüsant

— Aprilhexe68

Überspitzte Eheprobleme und eine urkomische Lügenreise. Eine witzige Variante von "eiskalt abserviert".

— HappySteffi

Zu gut um es wieder aus der Hand zu legen.

— SimoneW

Gutes Buch, guter Zeitvertreib. Das Buch ist an manchen Stellen, besonders am Anfang, sehr langatmig. Aber insgesamt ganz lustig gestaltet.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Wolfgang muss weg!

    LeseJette

    31. January 2017 um 07:05

    Annemie ist mit dem deutlich älteren Macho Wolfgang verheiratet. Polizist Wolfgang hat in allen Belangen das Regiment übernommen und Annemie ist zwar unzufrieden, hat sich aber in ihr Leben gefügt. Bis eines Mittwochs im Sommer. Annemie ist mitten im Hausputz als eine Gestalt aus dem Kelleraufgang erscheint, ein Schuss fällt und Wolfgang tot daliegt. Doch was nun? Klar ist nur: Wolfgang muss weg! So gefällt mir das Buch: Cathrin Moeller hat mit Wolfgang mus weg eine rabenschwarze Krimikomödie verfasst. Im Mittelpunkt stehen drei unterschiedliche Frauen, die sich allesamt auf ihre ganz spezielle Art emanzipieren. Allen voran Annemie. Zu Anfang braves Weibchen, das mittlerweile keine Entscheidung mehr alleine treffen kann. Schnell ist ihr zwar klar, dass der tote Wolfgang schon aus geruchstechnischen Gründen nicht im Flur liegen bleiben kann. Und auch auf der Arbeit muss Bescheid über ein längeres Ausbleiben gegeben werden, ebenso muss die Schwiegermutter fern gehalten werden. Annemie war mir die sympathischste aller drei Damen, ihre Wandlung war auch die drastischste. Doch nicht nur Annemie, auch ihre Schwiegermutter muss im Laufe des Romans erkennen, dass ihr lieber Sohn Wolfgang auch sie nur manipuliert hat und nicht der treusorgende Sohn war, der er vorgab zu sein. Sie hat bei mir so manches Mal für belustigtes Erstaunen gesorgt, die Wandlung von der liebenden Mutter zur teilweise emotionslosen Verschwörerin. Und da wäre da noch die taffe Freundin Dörte, bei der man durchaus von mehr Schein als Sein sprechen kann. Das war die einzige der drei Frauen, die für mich unnahbar blieb. Auch wenn die Wandlung der Frauen absolut unterhaltsam ist, so ist es doch spannend zu verfolgen, wie zunächst zwei der Damen und später alle drei versuchen Wolfgang loszuwerden. Die lockere Schreibe und die aberwitzigen Wendungen sorgten bei mir für manchen Lacher. Ab und an aber auch für Kopfschütteln, weil die Damen mehr als einmal mehr Glück als Verstand hatten. Trotzdem empfand ich die Handlung nie als absolut unglaubwürdig, wer rechnet denn auch mit so abgebrühten Damen?

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  • Reicht nicht für einen Lesegenuss

    Wolfgang muss weg!

    ILKrauss

    11. December 2016 um 22:42

    Zunächst zum Positiven: Das Buch ist flott und amüsant geschrieben. Und das Cover finde ich witzig. Na ja, so halb witzig. Das war es leider schon auf meiner Liste.Die Story ist voll von irrwitzigen, völlig unglaubwürdigen Situationen. Ständig kommen seltsame Zufälle ins Spiel, damit die Handlung fortgesetzt werden kann, die Hauptperson löst kaum etwas aus eigener Kraft heraus. Oder sie hat plötzlich ein Talent, das aufkommt, als hätte sie es zuvor vergessen. Ganz ehrlich, wenn jemand so malen kann, lebt er nicht irgendwo vergessen unter dem Pantoffel seines Ehegatten. Mir persönlich ist hier einfach zu viel konstruiert. Die Charaktere sind so durchsetzt von Klischees, dass ich schon mal so ein Gefühl hatte, das man bekommt, wenn man einen Witz mit sooo einem langen Bart hört. Gähn. Nein, war leider nicht meins. Nette Idee, aber für mein Empfinden schwach umgesetzt.

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  • Vielleicht wäre hier weniger mehr gewesen

    Wolfgang muss weg!

    sternthaler75

    08. February 2016 um 11:29

    Meine Güte, sie hatte doch gedacht, er wäre ein Einbrecher. Was schleicht sich ihr Mann Wolfgang auch durch den Keller in's Haus. In der Tiefkühltruhe kann Annemie ihn auf keinen Fall liegen lassen. Seine Kollegen werden ihn bald vermissen, so ein Seminar dauert ja auch nicht ewig. Und als Polizisten werden sie bald dahinter kommen, dass der gute Wolfgang tot ist. Und Wolfgangs reizende Mutter hat sich auch noch angekündigt, weil vor ihrem Haus gerade lautstark gebaut wird. Was hält das Schicksal noch für Annemie bereit? Irgendwie muss sie hier weg und Wolfgang auch. Als sie in seinem Schließfach nicht nur Geld, sondern auch einen Schlüssel für eine Ferienwohnung in der Toskana findet, macht sie sich mit Ihrer besten Freundin Dörte kurzer Hand auf den Weg dorthin, im Gepäck nicht nur die gute Schwiegermutter, sondern auch ihren tiefgekühlten Gatten. Bald sind sich alle einig, dass eigentlich Annemie tot sein müsste, denn der gute Wolfgang hat wohl alle ordentlich angeschmiert. Meine Meinung Wer andern eine Grube gräbt, ist selbst ein Schwein. Ja, genau so sieht es nämlich aus. Und so wird das vermeintliche Opfer Annemie mal eben selbst zur Täterin, wenn auch nicht absichtlich. Ihr Mann scheint ja lebendig nicht gerade ein Goldstück gewesen zu sein, eher so ein Möchte-Gern. Seine Frau Annemie durfte sich dagegen nur zu hause austoben, eine auf Hausmütterchen machen und ihm abends die Pantoffeln zurecht stellen. Nebenbei arbeitet sie in einem Museum, aber mal so richtig einen drauf machen, das gab es schon länger nicht mehr. durch den Tod ihres Wolfgang lässt die Autorin sie jetzt förmlich zu Hochtoren auflaufen und entlockt ihr ungeahnte Talente wie zum Beispiel das Fälschen von Kunstgemälden. Ja, eigentlich hat Annemie es faustdick hinter den Ohren. Aber ganz ehrlich, das ist mir insgesamt dann doch zu viel geworden. Soviel Glück und Zufälle, ständig hin und her, das ist mir zu übertrieben. Anfangs fand ich das noch recht lustig, wie Annemie alles daran setzt, ihr Umwelt zu täuschen und alles irgendwie zu vertuschen. Doch irgendwann ist es einfach mal genug und dann hat es auch keinen Witz mehr. Als Urlaubslektüre sicher gut geeignet, der Schreibstil ist leicht und unkompliziert. Unterm Strich Manchmal ist weniger eben doch mehr, das war einfach zu viel des Guten.

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  • Ein kurzweiliger Lesespaß!

    Wolfgang muss weg!

    numinala

    29. December 2015 um 19:50

    Annemies Leben, neben ihrem Ehemann Wolfgang, ist ziemlich eintönig geworden. Montags Wäsche, dienstags Einkauf, mittwochs Hausputz - doch an diesem Mittwoch ändert sich alles. Grade als sie mit Inbrunst den Flur schrubbt, taucht plötzlich eine Gestalt im Halbdunkeln auf, Annemie holt aus - es kommt zu einem Handgemenge, ein Schuss fällt und plötzlich liegt Wolfgang tot auf dem Boden. Und jetzt? Warum kommt er denn einfach so früh nach Hause? Warum fuchtelte er mit seiner Waffe in der Hand rum? Und warum steckt deren Mündung in einer Kartoffel??? Egal - darüber muss Annemie erst einmal in Ruhe nachdenken und bevor Wolfgang anfangen kann zu müffeln, verfrachtet sie ihn vorläufig in die Tiefkühltruhe. Natürlich weiß sie, das er dort - zwischen Erbsen und Möhren - nicht ewig liegen kann, aber bevor sie sich über ihre weitere Vorgehensweise klar werden kann, steht ihre Schwiegermutter schon in der Haustüre und lädt sich selber für ein paar Tage ein - schließlich hat sie eine Baustelle vor dem Haus und das kann man ja nicht aushalten. Wenn Annemies Freundin Dörte ihr nicht zur Seite stände, wäre sie verloren. Doch so machen sich die beiden mit Schwiegermutter auf dem Rücksicht und Wolfgang im Kofferraum auf dem Weg - denn eins ist sicher: Wolfgang muss weg! Fazit In den Grundfesten erschüttert durch den tragischen Verlust ihres über alles geliebten Ehemannes stürzt Annemie... nee, wartet mal... ganz so ist es nicht ;0) Eher das Gegenteil ist der Fall. Autorin Cathrin Moeller hat hier eine rasante, fluffige Krimikomödie mit schwarzem Humor gewürzt, die sich locker leicht mit einem Grinsen im Gesicht lesen lässt. Vieeeeleiiiiicht ist die Geschichte an einige Stellen etwas... überzogen, aber für die Realität hat man ja das wirkliche Leben. Ein kurzweiliger Lesespaß! Viele Grüße von der Numi

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  • Gut gegen den Winterblues

    Wolfgang muss weg!

    Aprilhexe68

    19. November 2015 um 19:16

    Annemie, 40 jährige biedere Hausfrau, mit abgeschlossenem Kunststudium und abgeschriebenen Träumen, lebt brav an der Seite ihres Göttergatten, Wolfgang, einem Kriminalkommissar, dem sie Butterbrote schmiert und Socken zusammensucht, denn Wolfgang ist ein waschechter Macho. Eines Tages "erschießt" Annemie ihren Wolfgang aus Zufall und gerät sodann als gar nicht trauernde Witwe in ein spektakuläres Abenteuer. Wolfgang wird flugs in der heimischen Tiefkühltruhe deponiert, wo er ersteinmal zwischen Erbsen und Möhrchen ruhen muss. Bald schon gewinnt die Story richtig Tempo, denn in die Geschichte mischen schon bald Dörte, Annemies beste Freundin, Sigrun, ihre Schwiegermutter und "die schöne Elena", Wolfgangs heimliche Geliebte mit. Bald schon entpuppt sich der stets korrekte Wolfgang als waschechter Halunke, der auch nicht vor Kunstraub und Erpressung zurückschreckt. Für Annemie, Dörte, Sigrun und der schönen Elena beginnt nun eine temporeiche Reise gen Italien und da gibt es ja auch noch Wolfgang, der weg muss  - also wird auch er kurzerhand mit auf die Reise genommen. Dieses Buch habe ich gerne gelesen und musste oft schmunzeln über die Kapriolen, die den Frauen während ihrer Reise so passierten. Es hat mich gut unterhalten und meiner Meinung nach steigerte sich das Buch auch während der Geschichte. Man merkt der Autorin an, das sie beim Schreiben an ihrem Buch selbst ihren Heidenspaß hatte. Oftmals kam es allerdings vor, dass Szenen all zu überzogen waren und Handlungen einfach nicht nachvollzogen werden konnten, daher auch die Abzüge meinerseits. Die Geschichte wirkte an manchen Stellen sehr konstruiert - da half dann nur tapferes Weiterlesen und dann wurde man auch wieder belohnt mit der nächsten unerwarteten Wendung. Mein Fazit: Ein Buch wie ein Glas Sekt. Es vertreibt definitiv schlechte Laune ist kurzweilig und prickelnd. 

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  • Annemie, hier fehlt schon wieder eine Socke....

    Wolfgang muss weg!

    moccabohne

    09. November 2015 um 10:17

    Inhalt: Da liegt er nun, ganz friedlich - in der Tiefkühltruhe zwischen Erbsen und Möhrchen: Wolfgang, Annemies Gatte. Einst erfolgreicher Polizist, bekennender Macho, einfallsloser Liebhaber. Jetzt mausetot. Dass es nur ein Unfall war, dafür hat Annemie keine Zeugen. Zum Glück weiß sie als gute Hausfrau, wie man Blutflecken entfernt. Doch als sich plötzlich die anstrengende Schwiegermutter bei ihr einquartiert und Wolfgangs bester Freund beginnt herumzuschnüffeln, begreift Annemie, dass ihr Mann seinen Frieden nicht dauerhaft in der Tiefkühltruhe finden wird. Mit ihrer Schwiegermutter und ihrer besten Freundin Dörte begibt Annemie sich auf eine irrwitzige Odyssee. Vorbei an neugierigen Zöllnern, verzweifelten Ex-Geliebten und einem viel zu attraktiven Carabinieri - immer mit der Leiche im Gepäck.   Meine Meinung: Es hat mir sehr viel Freude gemacht, diesen rabenschwarzen Roman zu lesen. Das Buch ist sehr humorvoll und bietet einige absurde und schräge Situationen. Oft wirkt die Handlung überspitzt, aber gerade das war für mich recht witzig. Die anfangs brave Annemie brachte mich öfter mal zum Lachen.  Annemie und ihre Freundin Dörte sind einfach sehr sympathisch und es machte mir richtig Spaß, mit ihnen gemeinsam auf der Flucht zu sein, bzw. ganz neue kriminelle Wege zu gehen. Ich las mit Genugtuung die Verwandlung  Annemies von einem Hausmütterchen zu einer selbstbewussten kleinen Gaunerin! Nachdenklich wurde es kurzweilig ,als Annemie über ihr bisheriges Leben nachdachte oder erkannte, dass man in seinem Leben auch etwas Neues beginnen kann. Sicherlich ist Annemies Verwandlung etwas extrem, aber die Botschaft kann man sich trotzdem zu Herzen nehmen. Ich habe mich bei diesem Roman köstlich amüsiert und es ist für mich eine absolute Empfehlung für all diejenigen, die den schwarzen Humor lieben!

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  • Wohin nur mit der verflixten Leiche?

    Wolfgang muss weg!

    Kerry

    Wolfgang und Annemie Pfeffer sind eines jener Paare, wie es sie überall gibt. Der Lack der 18-jährigen Ehe ist schon abgenutzt, der Alltag hat schon lange Einzug gehalten in ihr Leben. Der 50-jährige Wolfgang ist da Familienoberhaupt und auch derjenige, der für den Lebensunterhalt sorgt. Er selbst ist langjähriger Polizist, während Annemie nach ihrer Heirat ihrem Mann zuliebe das Hausfrauendasein wählte. Es ist jetzt nicht so, dass Annemie ihren Mann nicht lieben würde, doch die Nachricht, dass er für eine Woche auf ein Seminar fährt, stimmt sie sehr euphorisch - endlich eine Woche für sich, kein exzessives Putzen, kein Kochen wie bei Mutti, nein, nur Zeit für sich allein. Zwar arbeitet sie unter der Woche noch drei Stunden in einem Museum, doch nach ihrem Studium der Kunstgeschichte hatte sie sich doch mehr von ihrem Leben versprochen - aber was macht man nicht alles, seinem Mann zuliebe. Dann jedoch kommt Wolfgang an diesem Tag früher nach Hause und überrascht Annemie beim Putzen. Kurzum, sie erschreckt sich und aus Wolfgangs Pistole, warum hatte er diese nur in der Hand und warum war eine Kartoffel darauf befestigt?, löst sich ein Schuss und Wolfgang ist plötzlich mausetot. Zudem ist das Unglück auch noch im Keller passiert - wie gut, dass dort gleich die große Kühltruhe steht, in die Wolfgang kurzerhand zwischengelagert wird. Tja, was tun? Sicherlich war es ein Unfall, aber kann sie das zur Not beweisen? Erschwerend kommt hinzu, dass Wolfgang tiefkühlt, das sieht doch sehr nach Vorsatz aus? Werden seine Kollegen ihr überhaupt glauben? Noch ehe Annemie einen klaren Gedanken fassen kann, meldet sich ausgerechnet Sigrun an - ihre Schwiegermutter. Um sich etwas Luft zu verschaffen, meldet Annemie Wolfgang kurzfristig krank, doch zu ihrem Erstaunen muss sie feststellen, dass Wolfgang gar nicht zu einem Seminar wollte, sondern wohl Urlaub beantragt hatte! Was genau lief da im Leben ihres Mannes? Fakt ist: Annemie steckt in Schwierigkeiten - ihr Mann liegt tot in der Tiefkühltruhe und sie ist nicht unschuldig an der Situation, doch braucht sie die Pensionsansprüche, um über die Runden zu kommen, ihre Schwiegermutter Sigrun ist mittlerweile eingetroffen und ihr besteht die berechtigte Gefahr, dass sie die Leiche ihres Sohnes findet, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen. Zum Glück ereilt Annemie Hilfe in Form von Dörte, ihrer besten Freundin, die sich kurzerhand der ungeliebten Schwiegermutter annimmt und diese unter Drogen setzt - zumindest ist diese dann ruhig, doch die Beseitigung der Leiche steht nach wie vor auf der To-Do-Liste, aber bitte so, dass die Pensionsansprüche weiterhin gewährleistet bleiben. Erst im Laufe der Leichenentsorgung stellt sich heraus, was für ein Mann Wolfgang wirklich war und dass es tatsächlich Menschen gab, denen sein Tod gut gepasst hätte ... Wohin nur mit der verflixten Leiche? Der Plot wurde abwechslungsreich und mit überraschenden Wendungen erarbeitet. Im Besonderen hat mir gefallen, dass zwar bereits am Anfang des Buches feststeht, dass besagter Wolfgang etwas im Schilde führte, doch sich das wahre Ausmaß seines Selbst erst nach und nach offenbarte, sodass es hier nicht langweilig wurde. Meines Erachtens wurde das Ende aber etwas übereilt herbeigeführt, hier hätte ich mir etwas mehr Fülle gewünscht. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet, wobei ich mein Herz eindeutig an Schwiegermutter Sigrun verloren habe, denn entgegen der ersten Annahme, ist sie nicht unbedingt der alte, ständig nörgelnde Drachen, sondern durchaus eine Frau mit einer faszinierenden Persönlichkeit. Auch Dörte, Freundin der Protagonistin Annemie, fand ich sehr interessant erarbeitet, denn auch bei ihr verhält es sich so, dass sich hier eine überaus faszinierende und überraschende Persönlichkeit offenbar. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Abschließend kann ich sagen, dass mich an dem Buch die überraschenden Wendungen sowie die interessanten Figuren geradezu berauscht haben und mir schöne Lesestunden bereitet hat.

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    • 3

    Floh

    06. October 2015 um 04:42
  • Buchverlosung zu "Wolfgang muss weg!" von Cathrin Möller

    Wolfgang muss weg!

    missmistersland

    ** BLOG GEWINNSPIEL ** Es ist soweit, das erste Gewinnspiel auf dem Blog! Eher zufällig gelangte dieses unterhaltsame Buch ein zweites Mal zu mir.  Was gibt es schöneres als das Buch dann an meine liebsten Leser zu verlosen? Unter diesem Link kommt ihr zum Gewinnspiel: http://misshappyreading.blogspot.de/2015/09/gewinnspiel-wolfgang-muss-weg.html Erst ein paar Infos zum Buch darunter findet ihr die Teilnahmebedingungen. Das Gewinnspiel geht bis zum 30. September 2015. Ich drück euch die Daumen! Happy reading, Nadine von http://misshappyreading.blogspot.de/

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    • 6
  • Toller Unterhaltungsfaktor

    Wolfgang muss weg!

    sunflower130280

    Schon alleine das Cover und der Klappentext von "Wolfgang muss weg!", versprach eine außergewöhnliche Geschichte zu werden.  Die Autorin Cathrin Moeller erzählt hier die Geschichte von der 39-jährigen Annemie, dessen Göttergatte urplötzlich erschossen im hauseigenen Flur liegt. Statt aufgelöst zu sein, wie eine trauernde Witwe es tun würde, findet Annemie die Situation witzig. Das größte Problem aber, wie schafft Frau eine 90 kg schwere Leiche unbemerkt aus dem Haus verschwinden zu lassen, wenn die Nachbarn aufpassen wie die Schießhunde? Eines ist sicher, die Lachmuskeln werden bei diesem Buch stark beansprucht, gerade Annemies Gedankengänge und ihre Selbstgespräche, machen die Handlung zu etwas besonderem. Das Buch kann man einfach nicht aus der Hand legen, da die Handlung einfach zu fesselnd. Die Autorin besitzt einen sehr flüssigen Schreib und Erzählstil, sie weiss mit ihren Worten die Leser an das Buch zu fesseln. Der Unterhaltungsfaktor ist hier sehr groß und man schließt das Buch mit einem tränenden und einem schmunzelnen Auge, und hofft einfach das so etwas nicht wirklich passiert. Sie schildert die Geschichte so bildlich und lebendig, dass das Kopfkino sich unweigerlich direkt einschaltet. Annemie wächst einem sehr schnell ans Herz und man bedauert sie zu tiefst, das sie 18 Jahre ihres Lebens an so einen Mann wie Wolfgang verschwendet hat. Denn bis kurz vor diesem "Unfall", war Wolfgang wie ein großes Kind, der nichts wirklich alleine auf die Reihe bekam. Der Lerser erhält hier einige Einblicke, wie Wolfgang Annemie behandelt hat. Es machte irgendwie den Eindruck, als wäre sie seine Sklavin, er nahm sich alle Freiheiten genau wie auch eine Geliebte, Annemie durfte sich aber nicht weiterentwickeln und bekam von ihm alles madig geredet. Aus Liebe zu ihm, hat sie so viel in ihrem noch recht jungen Leben verpasst.  Annemie zu begleiten wie sie jetzt endlich nach vorne blickt und ein neues Leben beginnen kann überraschte mich positiv. Diese Geschichte hält so viele Überraschungen bereit, das es für mich ein wahres Lesehighlight war. Fazit : Ein gutes Buch, welches leicht an eine Komödie ran kommt, mit einer guten Portion schwarzem Humor, der kein Augen trocken lassen wird.

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    • 2
  • Eiskalt und urkomisch

    Wolfgang muss weg!

    HappySteffi

    25. September 2015 um 01:59

    Broschiert: 304 Seiten Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (10. Juni 2015) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3956491939 ISBN-13: 978-3956491931 Die Beziehung von Wolfgang und Annemie ist am Ende. Wolfgang mäkelt an ihr rum und Annemie schaut lieber Dokusoaps als sich dem Hausputz zu widmen. Beide schlafen schon lange nicht mehr in einem Bett, geschweige denn im selben Zimmer und Liebe und Respekt sucht man in dieser Ehe vergeblich. Als Wolfgang eines Tages ehr von der Arbeit kommt erschreckt er Annemie so sehr, dass das Handgemenge mit Wolfgangs totem Körper auf dem Boden endet. In seiner Hand eine Pistole. Als sich nun auch noch die Schwiegermutter ankündigt sieht Annemie keine andere Lösung als die Leiche die Kellertreppe hinunter zu stoßen und ihren toten Mann zwischen Erbsen und Möhren in der Tiefkühltruhe zur Ruhe zu betten, womit eine urwitzige Lügengeschichte beginnt, denn jeder fragt sich, wo Wolfgang abgeblieben ist. Locker leicht werden hier Eheprobleme auf die Spitze getrieben und mit einer guten Portion Humor erzählt. Die Protagonistin ist wirklich sympathisch und macht eine tolle Entwicklung durch. Wer hätte sie am Anfang nicht verstanden? Wolfgang war ein Mann, den man gerne mal auf die stille Treppe gebracht hätte, damit er sich überlegt, was er da von sich gibt. Zusammen mit der besten Freundin Dörte und sogar mit Wolfgangs Mutter bildet sich ein irre-witziges Trio, das dem Buch -bei aller Ernsthaftigkeit eines Mordes- den nötigen Witz gibt um weder Langeweile noch Unwohlsein aufkommen zu lassen. Die Autorin Cathrin Moeller schreibt mit ihrem Debüt kein o815-Buch sondern mischt mutig Krimi mit Liebesroman, einer Prise Drama und verpackt alles mit einer bunten Humor-Schleife. Dazu ein Schreibstil, der nicht zulässt dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt und an einigen Stellen herzlich gelacht und hoffe auf weitere Romane rund um Annemie, aber vor allem von dieser Autorin.  

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  • "Wolfgang muss weg" von Cathrin Moeller

    Wolfgang muss weg!

    Nelly87

    24. September 2015 um 17:07

    MEINE MEINUNG An dieses Buch bin ich sehr unvoreingenommen rangegangen und ich kann nach dem Lesen sagen: selten hat mich ein Buch dermaßen positiv überrascht wie dieses hier. Ohne große Erwartungen wurde ich unglaublich gut unterhalten und so sehr gelacht habe ich lange nicht. Annemie wird demnächst 40 und ist ganz und gar unzufrieden mit ihrem Leben. Ihr Ehemann Wolfgang ist ein Macho wie er im Buche steht und hält sie so klein, wie es nur geht. Als sie eines Tages mit lauter Musik das Haus putzt und sich plötzlich jemand zum Hintereingang hereinschleicht, kommt es zu einem Handgemenge. Es löst sich ein Schuss und plötzlich liegt der gehasste Ehegatte tot zu Annemies Füßen. Aus Angst, für den Mord an ihrem Mann ins Gefängnis zu müssen und auch davor, dessen Rentenansprüche zu verlieren, ist Annemie schnell klar: Wolfgang muss weg! Also beschließt Annemie kurzerhand, ihren Göttergatte zunächst einmal in der Tiefkühltruhe zwischenzulagern, um Zeit zu gewinnen, um sich einen Plan zurecht zu legen. Doch schnell wird klar: so einfach wird die ganze Sache gar nicht, denn nicht nur, dass sie Wolfgangs Verschwinden auf seiner Arbeitsstelle vertuschen muss, auch Wolfgangs Mutter und Annemies Nachbarin pfuschen immer wieder in den Plan hinein. Ich liebe Geschichten solcher Art. Denn wenn sie richtig erzählt werden, können sie saumäßig witzig sein und Cathrin Moeller hat genau die richtige Art und Weise gefunden, dieser Idee Leben einzuhauchen. Das Buch beginnt eigentlich gleich recht rasant. Nachdem man als Leser einen kleinen Einblick in Annemies Leben erhalten hat, kommt es auch schon zum tragischen Ereignis - Wolfgang muss dran glauben. Und die Szene, in der Annemie langsam begreift, was da passiert ist, ist einfach nur köstlich. Allein dafür hätte das Buch die volle Punktzahl verdient. Cathrin Moeller hat einen so witzigen Schreibstil, dass ich mich in der Geschichte sofort wohlgefühlt habe. Annemie ist dabei ein toller Charakter, der im Verlauf der Geschichte eine tolle Entwicklung durchmacht und auch ein kleines bisschen selbsbewusster wird. Ihre Hintergrundgeschichte wurde dem Leser dabei gut nahegebracht und unterstützt wird sie dabei von ihrer besten Freundin Dörte und später auch von einer ganz unerwarteten Seite. Oft passiert es ja bei solchen Büchern, dass der Autor krampfhaft witzig sein will und dabei eine gute Storyline auf der Strecke bleibt. Dieser Fehler wurde hier aber gerade nicht gemacht. Wolfgang muss nicht nur weg. Er hat Annemie auch einen ganzen Haufen Probleme hinterlassen, um die es sich jetzt zu kümmern gilt. Eins kommt zum anderen, und heraus kommt eine rasante Geschichte mit einem geschickt konstruierten Spannungsbogen. FAZIT Wolfgang muss weg ist ein witziges, unterhaltsames und spannendes Buch, das alles hat, was man sich nur wünschen kann. Nicht nur, dass ich an vielen Stellen lauthals lachen musste, die Geschichte nimmt immer wieder eine unerwartete Wendung und wird gekrönt von einfallsreichen Charakteren und einem wunderschönen Setting. Einzig und allein Annemies aufkommende Freizügigkeit ist mir etwas sauer aufgestoßen, hat dem Vergnügen aber keinen Abbruch getan. Dieses Buch ist definitiv ein Jahreshighligh für 2015

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  • klasse schräg

    Wolfgang muss weg!

    Flatter

    21. September 2015 um 23:14

    Über die Autorin: Seitdem schleicht sie sich täglich morgens um fünf Uhr ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Geschichten erfindet. Die Autorin hat ihren Mann, einen echten Hauptkommissar, zwar noch nicht ermordet, würde es aber tun, wenn er seine Socken nicht selbst fände.    Zum Inhalt: Klapptext Da liegt er nun, ganz friedlich - in der Tiefkühltruhe zwischen Erbsen und Möhrchen: Wolfgang, Annemies Gatte. Einst erfolgreicher Polizist, bekennender Macho, einfallsloser Liebhaber. Jetzt mausetot. Dass es nur ein Unfall war, dafür hat Annemie keine Zeugen. Zum Glück weiß sie als gute Hausfrau, wie man Blutflecken entfernt. Doch als sich plötzlich die anstrengende Schwiegermutter bei ihr einquartiert und Wolfgangs bester Freund beginnt herumzuschnüffeln, begreift Annemie, dass ihr Mann seinen Frieden nicht dauerhaft in der Tiefkühltruhe finden wird. Mit ihrer Schwiegermutter und ihrer besten Freundin Dörte begibt Annemie sich auf eine irrwitzige Odyssee. Vorbei an neugierigen Zöllnern, verzweifelten Ex-Geliebten und einem viel zu attraktiven Carabinieri - immer mit der Leiche im Gepäck.   Meine Meinung: Annemie fand ich von Anfang an toll (auch der Name, der so perfekt zu ihr passt). Mehr ungewollt, findet sie sich in einem richtigen Krimi wieder und muß nun versuchen, mit der Situation klarzukommen. Lästige, sehr neugierige Nachbar, sind in Schach zu halten. Auch ist sie mit einer sehr nervtötenden Schwiegermutter gestraft. Ihre Freundin Dörte finde ich spitze, sie ist tough, stellte Annemie nie in Frage und nimmt das Ruder gleich mal in die Hand. Frauenpower ist angesagt und es gesellt sich sogar noch eine Dritte in den Bunde. Die Geschichte hat mir deswegen so gut gefallen, weil so gar nichts rundläuft. Denkt man, dass eine Situation endlich mal unter Kontrolle ist - bääm, passiert wieder etwas Unerwartetes und die Geschichte nimmt einen total anderen Verlauf als vermutet. Dieses Buch liest man in einem Rutsch durch und fühlt sich total gut unterhalten. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und es ist eine perfekte Urlaubslektüre. Vieles ist überzogen und an der Wirklichkeit sowas von vorbei, aber das tut dem Unterhaltswert überhaupt keinen Abbruch. Im Gegenteil, gerade weil es so überzogen ist, ist es so unterhaltsam. Cover: Das Cover ist sehr lustig gestaltet und verspricht eine unterhaltsame Geschichte. Fazit:Ein herrlich witziges Buch, total schräg und so dermaßen an der Wirklichkeit vorbei, dass es schon wieder total klasse ist.

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  • Irrwitzig gut

    Wolfgang muss weg!

    SimoneW

    20. September 2015 um 11:03

    Tatsächlich habe ich dieses Buch schon im August gekauft, um es meiner Mama Anfang September zum Geburtstag zu schenken. Das Cover sprach mich an und der Klappentext überzeugte mich vollends und meine Mama hat sich auch wirklich wie erwartet gefreut. Insgeheim hatte ich schon geplant, mir das Buch zu leihen, wenn sie es gelesen hat und dann bekam ich das Angebot, das Buch rezensieren zu dürfen und ich konnte nicht nein sagen.Gestern Morgen gegen 10.30 Uhr hat mir der Postbote das Buch überreicht und da das Wetter eh bescheiden war, habe ich mich gleich dem Buch gewidmet und war heute Morgen um 09.36 Uhr durch. Gleich im ersten Kapitel lernen wir Wolfgang zu hassen, ich wollte ihn schon nach den ersten paar Seiten töten und habe mich gefragt, wie Annemie es 18 Jahre mit dem Ekel ausgehalten hat: - "Annemie, das ist aber nicht Muttis selbst gemachte. Wieso kaufst du immer dieses geschmacklose Zeug im Supermarkt?" -"Labberig. Dieses Ei hat niemals sechs Minuten gekocht. Mir ist der Appetit vergangen." - "Kannst du nicht mal was Hübsches anziehen? Du siehst immer so verwahrlost aus. Geh mal zum Friseur. Schmeiß endlich diesen vergilbten Bademantel weg! Und mal ehrlich, etwas Sport würde dir auch guttun." Daraufhin geht Annemie erstmal zurück ins Bett und guckt später fadenscheinige Dokusoaps bevor sie anfängt den Hausputz zu machen. Jemand schleicht sich von hinten an sie ran und als Selbstverteidigung klatscht sie ihm den Schrubber ins Gesicht, im Handgemenge gibt es einen Knall.Dann stellt Annemie fest, dass die leblose Person am Boden ihr Mann ist, doch warum steckt eine Kartoffel auf der Pistole? Während sie versucht den Hergang zu rekonstruieren, klingelt das Telefon und ihre nervige Schwiegermutter ist dran um sich bei Annemie und Wolfgang einzuquartieren. Hektisch versucht sie die Leiche aus dem Weg zu schaffen und wirft sie schlussendlich die Kellertreppe runter und verstaut sie in der Tiefkühltruhe unter dem Gemüse, dann putzt sie hektisch das Blut weg und lasst die Patrone sowie die Hülse verschwinden. Ebenfalls muss der vom glatten Durchschuss getroffene Schlüsselkasten verschwinden und was wenn die Schwiegermutter wie immer die Kühltruhe inspiziert? Mit der Flex entfernt Annemie die letzten drei Treppenstufen in den Keller um die gehbehinderte Schwiegermutter aufzuhalten. Erschwerend kommen die neugierige alte Nachbarin Frau Feldmann hinzu, die einen Schuss gehört haben will, der beste Freund von Wolfgang liefert einen Hänger voll Sand und einen Betonmischer. Annemie erfindet jede Menge Lügen um glaubhaft zu versichern, warum Wolfgang nicht anwesend ist und nicht zum Dienst erscheinen kann. Von einem Kollegen erfährt sie, dass der Chef wenig erfreut ist über die künstliche Urlaubsverlängerung, da Wolfgang doch ab Montag ohnehin drei Wochen Urlaub hätte. Annemie ist verwirrt, denn ihr hat Wolfgang erzählt er müsse zu einem Anti-Terror-Lehrgang. Als Anniemes beste Freundin Dörte auftaucht, merkt diese gleich, das etwas nicht stimmt. Die Schwiegermutter wird mit einem Schlafmittel außer Gefecht gesetzt. Die beiden Freundinnen ermitteln und finden heraus, dass Wolfgang eine Geliebte hat. Dörte ist sehr kreativ und beide finden recht schnell vieles heraus und entführen kurzerhand die Geliebte und stellen auch sie mit Schlafmittel ruhig. Die beiden Frauen beschließen Wolfgang in Italien zu entsorgen und verstecken ihn unter dem Sand auf dem Anhänger, den sein bester Freund auf der Einfahrt hat stehen lassen. Also machen sich die 4 Frauen gemeinsam auf nach Italien mit dem toten Wolfgang im Gepäck. Angekommen geht das eigentliche Abenteuer erst richtig los. FAZIT: Zu gut um es wieder aus der Hand zu legen. Angenehmer Schreibstil und eine so irrwitzige Geschichte die mich gefesselt haben. Ich hoffe, dass dieses Buch verfilmt wird, obwohl ich vom Film sicher enttäuscht wäre. Wenn ihr also schwarzen Humor mögt, dann solltet ihr euch unbedingt dieses Buch kaufen, ihr werdet es lieben. Ich hoffe, dass Cathrin Moeller noch mehr Bücher schreibt, denn ich werde sie mit Begeisterung lesen (verschlingen).

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  • Unterhaltsames Buch für triste Herbsttage!

    Wolfgang muss weg!

    Die-wein

    07. September 2015 um 21:19

    Schon lange ist aus der Beziehung von Annemie zu ihrem Mann Wolfang die Luft raus. Sie schlafen in getrennten Schlafzimmern, fahren jedes Jahr in die Berge und Annemie fühlt sich zunehmend nutzloser. Als Wolfgang plötzlich an einem Tag früher von der Arbeit kommt, erschreckt sich Annemie so sehr, dass sie den Scheuerlappen von sich wirft und es zu einem Handgemenge kommt. Kurze Zeit später liegt ihr Ehemann mausetot neben ihr und sie hält seine Waffe in der Hand. Da Annemie denkt, dass niemand ihr glauben würde, da ihr Mann schließlich Polizist war, versteckt sie seine Leiche kurzerhand in der Gefriertruhe unter dem Tiefkühlgemüse. Anschließend beseitigt sie sämtliche Spuren, aber was sagt sie nun seiner Mutter, die sich unplanmäßig bei ihr einquartiert? Und seinen Kollegen und Freunden? Ewig wird sie sie mit ihren erfundenen Geschichten, über seinen Verbleib, nicht hinhalten können. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Dörte heckt sie einen teuflischen Plan aus und krempelt gleichzeitig ihr bisheriges Leben komplett um. Ich hatte ehrlich gesagt keine allzu großen Erwartungen an das Buch, da es mir bisher kaum aufgefallen war und ich auch noch keine Lesermeinungen dazu gelesen hatte. Allerdings wurde ich bereits auf den ersten Seiten mehr als überrascht, da es zwar einerseits vollkommen überzogen wirkt, mit dem versehentlichen Tod des Ehemannes, aber andererseits ist es so herzerfrischend geschrieben und die Protagonisten sind einfach einmalig, so dass ich sehr viel Spaß beim Lesen hatte. Annemie führt ein sehr tristes Dasein und kümmert sich schon jahrelang um den Haushalt und Wolfgangs Wohlergehen. Sie hat zwar Kunst studiert und malt immer noch sehr gerne, aber ihrem Mann gefielen die Bilder nie und er redete ihr stets ein, dass man damit kein Geld verdienen könnte. Manchmal kommt es ihr so vor, wie wenn sie mit der Eheschließung lediglich die Arbeit seiner Mutter übernommen hat und ihm den Rücken freihalten muss, da dieser ja als Polizist völlig überlastet ist. Als sie nach Wolfgangs Tod gemeinsam mit ihrer besten Freundin Dörte, die ihren Mann ohnehin nie leiden konnte, beginnt Nachforschungen über ihren Mann anzustellen, ist sie ziemlich schockiert und beginnt ihn in einem völlig anderen Licht zu sehen. Gemeinsam mit Dörte versucht sie die Leiche verschwinden zu lassen und freundet sich später sogar mit ihrer Schwiegermutter an. Daraufhin beginnt ein herrliches Katz- und Mausspiel, dass die drei schließlich bis nach Italien führt. Cathrin Moeller hat mit den Hauptprotagonisten Annemie, Dörte sowie Schwiegermutter Sigrun ein witziges Trio erschaffen, das sich wunderbar ergänzt. Gleichzeitig erscheinen nach und nach weitere urkomische Charaktere auf der Bildfläche, die so einzigartige und ulkige Rollen spielen, dass absolut keine Langeweile beim Lesen aufkommt. Sie alle sind mitsamt ihrer kleinen und großen Macken schlichtweg liebenswert und besitzen einen hohen Wiedererkennungswert. Der Schreibstil ist locker und humorvoll, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Obwohl ich das Einfrieren des Ehemannes am Anfang doch erst mal etwas makaber fand und unsicher wurde, erkannte ich schnell den Sarkasmus dahinter, und fand mehr und mehr Gefallen an der überspitzten Story. Annemie, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, macht eine tolle Wandlung durch und wird nach und nach selbstbewusster und mutiger. Mein Fazit: Mal abgesehen vom Cover, das meiner Meinung nach vielleicht einfach Geschmackssache ist, finde ich "Wolfgang muss weg!" perfekt. Ich kann das Buch ohne jeden Zweifel empfehlen, und wer eine leichte und wirklich witzige Kost für depressive Herbsttage möchte ist hier genau richtig!

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  • Wolfgang muss weg! - Cathrin Möller

    Wolfgang muss weg!

    missmistersland

    26. August 2015 um 09:15

    Inhalt: Da liegt er nun, ganz friedlich - in der Tiefkühltruhe zwischen Erbsen und Möhrchen: Wolfgang, Annemies Gatte. Einst erfolgreicher Polizist, bekennender Macho, einfallsloser Liebhaber. Jetzt mausetot. Dass es nur ein Unfall war, dafür hat Annemie keine Zeugen. Zum Glück weiß sie als gute Hausfrau, wie man Blutflecken entfernt. Doch als sich plötzlich die anstrengende Schwiegermutter bei ihr einquartiert und Wolfgangs bester Freund beginnt herumzuschnüffeln, begreift Annemie, dass ihr Mann seinen Frieden nicht dauerhaft in der Tiefkühltruhe finden wird. Mit ihrer Schwiegermutter und ihrer besten Freundin Dörte begibt Annemie sich auf eine irrwitzige Odyssee. Vorbei an neugierigen Zöllnern, verzweifelten Ex-Geliebten und einem viel zu attraktiven Carabinieri - immer mit der Leiche im Gepäck.… (Klappentext) Meine Meinung: Annemie ist einem direkt sympathisch. Man muss ihren Humor einfach mögen. Ich sah es ganz genau so wie sie: Wolfgang muss weg! - Die Geschichte beginnt mit Annemie's Faupaux und brachte mich von den ersten Seiten an zum schmunzeln. Mit viel Wortwitz lernen wir fast alle Protagonisten kennen. Bei diesem Buch begann direkt das Kopfkino bei mir. Ein sehr gelungener Einstieg. Ein unterhaltsamer und charmanter Kunstfälscherkrimi. Wobei Krimi nicht ganz das richtige Wort ist. Der Mörder steht ja quasi auf den ersten Seiten schon fest. Das Buch hat mich auf kompletter Länge gut unterhalten und lies keine Langeweile aufkommen. Ich fing ganz automatisch an mit den Damen gemeinsam zu überlegen, wie man die Sache wieder gerade biegen könnte. In die Charaktere muss man sich verlieben. Dörte ist die Beste! Ach und Schwiegermama auch! Und Annemie erst. Tolle sympatische und unterhaltsame Charaktere. Alle werden sie ihrer Rolle gerecht. Sehr tiefgründig ist keiner, aber dass finde ich gar nicht so notwendig bei dem Buch. Zum Ende hin bekommt mir Annemie allerdings fast ein wenig zu viel Selbstbewusstsein, zum Beispiel als sie Eduardo den blutrünstigen Gorilla wegen der Küche ausschimpft. Eine Sache am Schreibstiel hat mich genervt. Das Wort "Schiet". Ist hiermit "Shit" gemeint? Wann spricht man das denn "Schieeeeeet" aus? Das Wörtchen sprang mich regelrecht an sobald ich es sah. Über den restlichen Stil kann ich mich nicht beklagen. Locker und lustig wie es sich für so einen Unterhaltungsroman gehört. Go Annemie! Wollte ich am Ende rufen. Die Fäden der Geschichte webt die gute Annemie am Ende perfekt zusammen, zu ihrem neuen Leben. Ein bisschen fehlte mir allerdings das aktionreiche Ende. Mein Fazit: Mit einem Schmunzeln im Gesicht liest sich das Buch wie im Flug. Ein unterhaltsamer Kunstfälscherroman.

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