Cathryn Constable Wo Schneeflocken glitzern

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Inhaltsangabe zu „Wo Schneeflocken glitzern“ von Cathryn Constable

Sophie ist überglücklich. Ihre Internatsklasse macht einen Schulausflug nach Russland. Dafür fälscht sie sogar die Unterschrift ihres Vormunds. Endlich wird sie das Land sehen, von dem sie schon ihr Leben lang träumt! Als aber ihre russische Betreuerin plötzlich aus dem Zug verschwindet, sind Sophie und ihre beiden Freundinnen auf sich allein gestellt, inmitten einer einsamen, tief verschneiten Winterlandschaft und ohne Verbindung zur Außenwelt. Doch Prinzessin Volkonskaja nimmt sie in ihrem Palast auf. Auch wenn Sophie rätselhaft ist, wieso sie die Mädchen bereits erwartet hat.

Was wie eine spannende Story anfängt, wird nach einem Drittel leider langweilig - 3 ⭐

— Kady
Kady

Schöne Idee und toller Schreibstil, dennoch konnte mich das Buch nicht fesseln.

— vanessa_1046
vanessa_1046

Wunderschöner Schreibstil. Wunderbar beschrieben und tolle Protagonisten.

— tintentraumwelt
tintentraumwelt

Hat mir persönlich nicht gut gefallen. Am Anfang schien es realistisch, mischte sich aber immer mehr mit Fantasie. Das Ende war voraussehbar

— Miriam-Anna
Miriam-Anna

Gute Idee jedoch stellenweise etwas langatmig und zu vorhersehbar

— Nachtschwärmer
Nachtschwärmer

Sehr schöne Idee, war für mich aber leider nicht mitreißend genug :) Trotzdem war es das Leseerlebnis wert!

— dreamcaught
dreamcaught

Ein wunderbares, zauberhaftes Wintermärchenbuch!!!! Grandios!!! ♥♥♥♥♥♥♥

— Larii-Mausi
Larii-Mausi

Eine Reise in eine magische Winterwelt - Trotz wenig Tiefe ein lesenswertes Buch.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

ein zauberhaftes Wintermärchen

— Mikki
Mikki

Schönes Cover! Bildhafte Darstellungen! Tolle Winterlandschaft! Ein wundervolles Wintermärchen! Must Read! *.*

— BuecherFeenkiste
BuecherFeenkiste

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  • Rezensionen
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  • Ein russisches Wintermärchen

    Wo Schneeflocken glitzern
    Guaggi

    Guaggi

    19. March 2016 um 11:57

    Ich habe mich schon alleine in dieses romantische Cover, mit den vielen Schneeflocken und den Lichtpunkten, verliebt. Es wirkt so verletzlich und traurig. Eigentlich dachte ich immer, das Mädchen in der Mitte würde eine Ballerina abbilden, doch da hatte ich mich wohl geirrt. Jedenfalls taucht in der gesamten Geschichte keine Ballerina auf. Den kleinen Spoiler verzeiht mir bitte.Hinter dem Cover verbarg sich eine schöne Geschichte über ein Mädchen, das in der Ferne nach einem Abenteuer suchte und am Ende ihre Wurzeln fand.Dabei kam mir die Protagonistin Sophie von Anfang an in ihrem Umfeld etwas verloren und alleine vor. Daran änderten leider auch ihre zwei Freundinnen nichts. Sie war wirklich bemitleidenswert und ich hoffte sofort auf ein Happy End. Doch mit dem weiteren Verlauf hatte ich nicht gerechnet.Es wurde sehr schnell mysteriös und ich wunderte mich zusehends immer mehr über die Naivität mit der Sophie alle Ereignisse, die sie ereilten hinnahm. Trotz des jungen Alters der Mädchen erwartete ich doch etwas mehr Skepsis und weniger blindes Urvertrauen Fremden gegenüber.Die Absichten der Prinzessin Volkonskaja konnte ich zuerst nicht richtig einordnen, doch es wurde sehr schnell klar, das sie nichts Gutes im Schilde führte.Kleine Wendungen und Enthüllungen machten das Geschehen zu einer interessanten Lektüre für jüngere Semester.Dieser Hauch von Märchen, der die Geschichte durchzog, war wirklich wundervoll erdacht und es gab zweifelsfrei keinen passenderen Handlungsort als ein altes Schloss im verschneiten Russland.Das Buch war an sich recht interessant geschrieben und es gab auch einige spannende und mysteriöse Geschehnisse, doch am Ende konnte es mich doch nicht gänzlich von sich überzeugen.

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  • Ser durchmischt...

    Wo Schneeflocken glitzern
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. July 2015 um 11:24

    Sophie sehnt sich nach einem Abenteuer, denn das Leben im Internat findet sie ziemlich langweilig. Um so mehr freut sie sich, dass sie mit ihrer Schule nach Russland, dem Land ihrer Träume reisen kann. Auch die merkwürdige Gastmutter, bei der sie und ihre Freundinnen Marianne und Delphine untergebracht sein werden, kann ihre Freude nicht dämpfen. Doch diese lässt sie allein im Zug zurück, und als der Schaffner sie dann auch noch auf einem einsamen Bahnsteig, mitten im eiskalten, russischen Winter aussetzt, beginnt das Abenteuer. Wenn auch nicht ganz so, wie sie es sich vorgestellt hat… Ein Glück für die Mädchen, dass sie von einer Prinzessin in deren Palast eingeladen werden. Dieser entpuppt sich jedoch als ziemlich heruntergekommen, und auch die so nette Prinzessin scheint sie nicht nur aus Mitleid aufgenommen zu haben. Es ist halt nicht alles Gold was glänzt - oder eher Diamant was funkelt? Die Atmosphäre der Gesichte ist sehr schön, irgendwie magisch. Das tief verschneite Russland, eine Prinzessin, fast wie ein Traum. Das Ganze ist zwar ziemlich unrealistisch, aber das schadet der Geschichte nicht, denn diese ist sehr märchenhaft und gut für kalte Wintertage. Der Erzählstil ist flüssig und düster, fast schon ein bisschen unheimlich. Anfangs kann man gut mit Sophie mitfiebern, und die Geschichte ist auch sehr spannend. Dann allerdings kommen einige logische Fehler, und Sophie und ihre Freundinnen brauchen übertrieben lange, um das Rätsel zu lüften. Auch die Charaktere sind etwas blass, Sophie ist zu naiv, ihre Freundinnen eh nur Randerscheinungen des Buches, und die Bösen bleiben von den Guten viel zu lange unentdeckt, das alles zehrt schon ziemlich an der Lesefreude und lässt einem schon fast die Lust vergehen, weiter zu lesen. Doch das wäre ein Fehler, denn das Ende ist überraschenderweise richtig gut. Letztlich hat das Buch einfach nicht das erfüllt, was die Rückseite versprochen hat. Ich werde das Buch nicht weiterempfehlen, denn für mich war der Mittelteil zu zäh, und für Jüngere finde ich einige Stellen zu gruselig.

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  • zauberhaft und winterlich...

    Wo Schneeflocken glitzern
    Mikki

    Mikki

    20. February 2015 um 08:00

    Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich das Cover sooo wunderschön war und es sich einfach märchenhaft angehört hat ... genau das war auch drin, ein verschneites Märchen mitten im russischen Winterwald! Sophie ist ein Mädchen, dass nicht besonders viel besitzt, was von großem Wert zu sein scheint...doch sie hat immer wieder einen Traum von ihrem verstorbenen Vater...einen Traum von einem verschneiten Winterwald mit weißen Wölfen und einem Mädchen mit Kaputze. Als sie dann von ihrer Schule aus nach St. Petersburg reisen darf geht für Sophie ihr größter Wunsch in Erfüllung, Russland im Winter! Ich finde, dass die Geschichte ium Sophie sich wirklich liest wie ein Wintermärchen, die Beschreibungen sind zauberhaft und es gibt schließlich eine Prinzessin, ein Schloss und noch ein paar andere mysteriöse Dinge...mir hat das Buch genau wegen dieser Beschreibungen am meisten gefallen, die Handlung ist zwar auch ganz ansprechend doch zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass einfach kaum etwas passiert...da habens die Beschreibungen dann rausgerissen XD Gegen Ende nimmt die Story dann aber doch noch gut Fahrt auf und konnte mich komplett mitziehen, nach eher unspektakulärem Anfang ging es dann also doch noch vorwärts. Was das geheimnisvolle angeht, hatte ich recht schnell die Vermutung was es wohl alles bedeuten könnte...da das Buch allerdings natürlich eigentlich eher für jüngere Leser gedacht ist, gibt es dafür keinen Abzug in der B-Note ;) Ich würde das Buch definitiv im Winter lesen, da sonst wahrscheinlich der Winterzauber verloren gehen könnte, und darum wäre es bei diesem Buch wirklich sehr sehr schade!

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  • Buchverlosung zu "Wo Schneeflocken glitzern" von Cathryn Constable

    Wo Schneeflocken glitzern
    Haveny

    Haveny

    12. September 2014 um 23:54

    Hey :D

    Anlässlich meines zweiten Bloggeburtstags, möchte ich euch die Chance geben dieses Buch oder eines von neun anderen zu gewinnen.
    Ihr seid neugierig geworden?
    Dann schaut doch einmal hier vorbei:
    http://buecherhimmel.blogspot.de/2014/09/2-jahre-buecherhimmel-gewinnspiel.html#more

    Liebe Grüße
    LaLeLu26

  • Glitzernde Winter-Märchenwelt

    Wo Schneeflocken glitzern
    QueenSize

    QueenSize

    01. July 2014 um 21:11

    An diesem Buch hat mich das tolle Cover und die Beschreibung gereizt. Das Cover ist wunderschön und die Seiten innen sind mit tollen Eissternen und Schneeflocken wirklich liebevoll gestaltet. Die Beschreibung klingt spannend und vielversprechend. Sophie, eine Waise deren Vormund so gar nicht auf das junge Mädchen Rücksicht nimmt, lebt in England in einem Internat, zusammen mit ihren beiden Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein können. Eines Tages erhält Sophie die Gelegenheit nach Russland zu reisen - in das Land ihrer Träume. Gemeinsam dürfen die drei Freundinnen an einer Schulreise teilnehmen. Doch was dann passiert ist abenteuerlich: Nicht nur, dass sie sich plötzlich allein in einem Zug wiederfinden, nein, sie werden auch noch an einer unwirtlichen Eisenbahnstation, mitten im Schneesturm, aus dem Zug befördert. Aber damit nicht genug, nach einer etwas gruseligen Übernachtung in einer Holzhütte werden sie via Pferdeschlitten abgeholt und zu einem halb verfallenen Schloss zu einer Prinzessin gebracht, der sie Gesellschaft leisten sollen.... ....mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Dieses Buch trifft sicherlich den Geschmack seiner jungendlichen Zielgruppe sehr gut. Mir hat es leider nicht so besonders gut gefallen, irgendwie hat mir etwas gefehlt, war mir die Geschichte ein wenig zu flach. Nichtsdestotrotz hat es sich sehr gut lesen lassen und vergebe 3 Sterne.   

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  • [Rezension] Wo Schneeflocken glitzern

    Wo Schneeflocken glitzern
    MarianneKastern

    MarianneKastern

    18. April 2014 um 12:58

    Meine Meinung: Ich hatte das Buch von meiner Schwester geschenkt bekommen und auch gleich angefangen zu lesen, weil ich gehofft hatte damit eine Leseflaute nach Percy Jackson zu vermeiden... Außerdem heißt der eine Charakter in dem Buch auch Marianne... und es gibt auch eine Mascha. ;)Als ich angefangen habe, wusste ich erst echt nicht, was ich damit anfangen soll. Die Charaktere am Anfang waren teilweise so dumm und es war am Anfang irgendwie total langweilig. Als ich fast die Hälfte gelesen hatte, hatte ich das Gefühl, dass immer noch fast nichts passiert ist. Zu dem Zeitpunkt waren sie gerade mal am Winterpalast angekommen... Wow, sehr weit... Ich wollte aber noch nicht aufgeben, deshalb habe ich weiter gelesen und es hat sich auch ausgezahlt. Es ist gegen Ende zwar auch nicht fabelhaft, aber es ist auf jeden Fall meilenweit besser und auch spannender, da dann auch irgendwann die Wölfe eine wichtiger Rolle gespielt haben und dann konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen. Nicht perfekt, aber besser. Was mich am Anfang einfach so gestört hat, war das Sophie irgendwie alles geglaubt hat oder einfach so hingenommen hat. Ich glaube nicht, dass ich so wie Sophie reagiert hätte, wenn eine fremde Frau, die ich durch die Schule führen soll, mich fotografiert und in meinem Zimmer rumschnüffelt und mich später im Zug allein lässt. In einem FREMDEN Land! Da sagt man sich doch nicht einfach: 'Ach, wird schon in Ordnung sein! Sie wird schon wissen, was sie macht.' Es ist doch total klar, dass mit dieser irgendetwas nicht stimmt! Es benimmt sich doch kein ganz normaler Mensch ohne Grund so! Spätestens als sie im Zug nicht auf den Namen ihrer 'angeblichen' Tochter reagiert hat, muss man doch verstehen, dass irgendetwas faul ist! Mal ehrlich! Aber zu ihrer Verteidigung muss ich sagen, dass ihre Freundinnen auch nicht unbedingt sehr viel realistischer reagieren! Und Delphine ist ein kleines Miststück, um das nur einmal klar zu stellen! Was ist das überhaupt für ein Name? Ok, am Anfang mochte ich sie ja und gegen Ende dann auch wieder, aber wie sich teilweise Sophie und Marianne gegenüber verhält, kann man, meiner Meinung, nicht mehr wirklich 'Freundschaft' nennen! dafür mochte ich Ivan und Dimitri! Das sind sowieso zwei der besten Charaktere! Yeah, zwei positive Charaktere gefunden! Während des Buches hatte ich das Gefühl, dass immer mal wieder eine der beiden Freundinnen vergessen wurde... Ich weiß auch nicht, irgendwie komisch.... Aber ab dem Zeitpunkt als der erste Wolf wirklich vorkam, wurde das Buch besser! Liegt wahrscheinlich daran, dass ich Wölfe liebe.... Mhm... vielleicht. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Geschichte auch endlich mal Fahrt auf! Und es wird immer wieder ein wenig besser. Cover: Das Cover war auch ein Grund, das Buch zu lesen. Ich mag es gerne, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich Schnee liebe und es irgendwie geheimnisvoll wirkt... Ich weiß auch nicht warum, aber ich finde es! Wenn man das Buch gelesen hat, dann versteht man das Cover auch und man weiß, was es darstellen könnte (und wahrscheinlich auch tut). Der Titel, ja, der Titel. Ich muss wirklich sagen, der Originaltitel passt viel besser zur Geschichte. Dieser Titel ist irgendwie ziemlich nichts sagend... Ich weiß echt nicht, was ich von dem halten soll... Ich möchte noch kurz, was zum Inhalt hinten sagen. Unter der Inhaltangabe steht noch: 'Märchenhaft und Romantisch'. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was die mit romantisch meinen... Weiß, das einer von euch? Fazit: Das Buch ist nicht grottenschlecht, wie es vielleicht meine Rezension vermuten lässt... Das Buch ist schon ganz gut, aber mehr auch nicht. Zumindest finde ich das so! Es reicht einfach nicht, dass das Cover zauberhaft aussieht und das Ende besser wird. Ich würde dieses Buch nicht unbedingt empfehlen, wer aber Wölfe oder zum Beispiel Russland faszinierend findet, kann dieses Buch auch gut lesen.... Ich weiß nicht, ich fand es einfach nicht so prall.

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  • Man muss Sophies Begeisterung für viele Elemente teilen, sonst...

    Wo Schneeflocken glitzern
    pelznase

    pelznase

    02. April 2014 um 18:24

    An diesem Buch reizte mich im ersten Moment mal wieder das schöne Cover. Doch auch der Klappentext las sich nicht schlecht. Er klang für mich nach einer spannenden und rätselhaften Geschichte vor einer unwirtlichen Szenerie. Die Geschichte lässt sich ganz vielversprechend an. Interntsgeschichten mag ich sowieso ganz gerne, und die drei Mädchen Sophie, Delphine und Marianne gefielen mir ebenfalls. Schon alleine deshalb, weil sie so grundlegend verschieden, aber doch befreundet waren. Das bürgt meist für verschiedene Sichten auf gewisse Vorkommnisse, was immer ganz interessant ist. Der seltsame Besuch im Internat sorgte dann noch dafür, dass ich gegrübelt habe, was dahinter stecken könnte. Die Frau, die eines Tages dort auftaucht ist zwar nicht unbedingt sympathisch, aber immerhin geheimnisvoll. Gefallen hat mir auch, wie die Mädchen von ihrer Reisebegleitung kurzerhand im Zug zurückgelassen und wenig später vom Schaffner auf einen verschneiten Bahnsteig ausgesetzt werden. Ein schaurige Vorstellung. Erst recht als sie dann in eine seltsame, dunkle Hütte geraten. Da wird es sogar ein wenig gruselig. Doch dann werden sie gerettet, und damit ging es für mich mit der Geschichte bergab, und zwar aus genau zwei Gründen. Der wesentliche Grund war, dass ich Sophies Begeisterung bzw die Begeisterung, die die Geschichte einem vermittelt, bei vielen Elementen einfach nicht teilen konnte. Ich wusste, die Handlung spielt im winterlichen Russland, aber nein, ich kann an Eis, Schnee und Kälte beim besten Willen nichts Schönes finden. All das wird hier so sehr angepriesen, dass man alleine beim Lesen schon eine Gänsehaut bekommt. Nein, danke! Natürlich war mir klar: wo eine Prinzessin, da auch ein Schloss. Allerdings ein sehr verfallenes Schloss, in dem Sophie aber -warum auch immer- noch viel Schönes sieht. Für mich wird ein heruntergekommenes Schloss auch nicht dadurch schöner, dass man mir die übrig gebliebenen, gut erhaltenen Teile immer wieder blumig beschreibt. Ich habe sicher nichts gegen Russland, aber es ist kein Reiseland, das mich reizt. Schon alleine wegen den üblen Wintern nicht. Sophie dagegen ist davon hellauf begeistert. Und auch die russische Sprache liegt mir gar nicht. Daher habe ich mich an den eingestreuten Vokabeln gestört. Leider ist es außerdem so, dass ich nicht mal für den russischen Akzent etwas übrig habe. Das liegt daran, dass ich mit Leuten mit diesem Akzent überwiegend im Job zu tun habe, und da ist mir bislang nur wenig Freundliches begegnet. Das ist leider so, und deshalb konnte ich mich nicht am Wohlklang dieses Akzents erfreuen, wie es Sophie tut. Mit etwas weniger Lobpreisung all dieser Dinge wäre ich mit der Geschichte sicher besser klargekommen. Und ich bin mir sicher, dass das märchenhafte daran trotzdem erhalten gelbieben wäre. Der zweite Grund war, dass für mich die Spannung nachließ sobald die Prinzessin ihren Auftritt hatte. Ich habe der Frau von Anfang an nicht über den Weg getraut und nicht verstanden, wieso den Mädchen nichts auffällt. Aber vielleicht ist man mit 13 Jahren so leichtgläubig. Jedenfalls war ich mir sicher, dass sie nichts Gutes im Schilde führte. Blieb nur noch die Frage, um was es gehen könnte. Aber auch die war bald geklärt, nachdem ein bestimmter Gegenstand erwähnt wurde. Und auch das Rätsel, welche Rolle Sophie in diesem ganzen Verwirrspiel spielt, woher ihre Liebe zu Russland rührt, ließ sich schnell und leicht klären. Da erwartete mich also ebenfalls keine Überraschung als es aufgelöst wurde. Gegen Ende wurden die Wölfe wichtig, die Sophie ab und zu schon mal heulen gehört und auch gesehen, deren Existenz die Prinzessin aber beharrlich geleugnet hatte. Das hat mich etwas versöhnt. Wölfe mag ich unheimlich gerne, und hier snd sie schöne und rätselhafte Geschöpfe. Das war ganz nach meinem Geschmack. Über das Ende bzw Sophies Entscheidung am Ende habe ich dann wieder den Kopf geschüttelt. Am liebsten hätte ich ihr gesagt: hey, Mädel, was denkst du dir? Du bist gerade mal dreizehn Jahr alt! Aus den genannten Gründe ist es mir sehr schwer gefallen, das Buch zu lesen. Mehr als fünf Kapitel an einem Abend gingen einfach nicht. Dabei haben sie für ein Jugendbuch eine wirklich tolle Länge. Einladend kurz, aber doch lang genug um gut voran zu kommen. Mir waren es schlicht zu ausführliche, begeisterte Schilderung von Dingen, für die ich mich in diesem Maß nicht begeistern kann. Das las sich anstrengend, und ich habe mich über jeden längeren Dialog gefreut, der es auflockerte. Das Cover gefällt mir immer noch. Das Grau mit den Flocken sieht wirklich frostig aus. Und das Mädchen in dem wallenden Kleid, das irgendwie unglücklich wirkt, macht neugierig auf das Buch. Fazit:  Ich wäre mit der Geschichte sicher besser klargekommen, wenn nicht so viele Dinge wie sauer Bier angepriesen würden, für die ich weniger bis gar nichts übrig habe. Alles etwas dezenter und es hätte mir sicher besser gefallen. Und ich glaube auch nicht, dass die Geschichte dadurch ihren märchenhaften Charme eingebüßt hätte. Außerdem fand ich die Handlung nach der Rettung der Mädchen nicht mehr spannend. Auch wenn das Buch für Leser ab 11 Jahren empfohlen wird, etwas weniger offensichtlich hätte des Rätsels Lösung schon sein dürfen.

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  • Ein Wintermärchen

    Wo Schneeflocken glitzern
    silkestein

    silkestein

    18. March 2014 um 10:49

    Sophie lebt nach dem Tod ihres Vaters im Internat, weil ihr Vormund keine Zeit für sie hat. Nachts träumt sie oft den selben Traum... sie folgt ihrem Vater in einen verschneiten Wald... eine geheimnisvolle Frau taucht dort auf... und sie hört immer wieder ein Lied, das ihr Vater ihr früher vorgesungen hat... Sophie will endlich aus ihrem langweiligen Leben im Londoner Internat heraus. Da kommt der Schulausflug nach Russland gerade recht... Schnee und Eis und Kälte können Sophie nicht schrecken, ganz im Gegenteil ist sie von der Aussicht darauf begeistert. Doch dann steht sie mit ihren Freundinnen plötzlich mitten in der Nacht auf einem einsamen Bahnsteig, während ein Schneesturm um sie herum tobt... Wie ein Retter in der Not erscheint ein Fremder mit einer Kutsche und bringt die Mädchen in den Winterpalast der Prinzessin Volkonskaja. Dort werden sie schon sehnsüchtig erwartet und für Sophie beginnt das Abenteuer, von dem sie immer geträumt hat... Beim Lesen des Buches sollte man sich in eine kuschlige Decke hüllen und heißen Tee trinken, dann kann man diese zauberhafte Geschichte um den Winterpalast und seine Bewohner am besten geniessen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn die Geschichte ein wenig vorhersehbar war. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Genau die richtige Mischung aus Spannung und Fantasy machen das Buch für junge Leser interessant. Sehr schön ist die Gestaltung des Covers mit den Schneeflocken, die sich auch am Anfang jedes Kapitels sowie an den Seitenrändern wiederfinden.

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  • [Rezension] Wo Schneeflocken glitzern

    Wo Schneeflocken glitzern
    Rosa_Mariposa

    Rosa_Mariposa

    17. February 2014 um 19:22

    Meine Meinung Die Idee der Geschichte fand ich ganz gut, die Umsetzung hat mich leider nicht wirklich in ihrem Bann ziehen können. Manchmal kam es mir ein bisschen zu langweilig vor und ich habe mich mehrmals gefragt, ob ich nicht einfach zu jung dafür bin... Das märchenhafte in der Geschichte hat mich anfangs noch angesprochen wurde mir dann aber schnell zu viel. Hinzu kommt noch das es für mich ein bisschen zu sehr voraussehbar war.Die Mädchen im Buch waren mir zu typisch, sie hatten nichts Interessantes oder neues, das fand ich schade. Genauso ging es mir bei dem Schreibstil. Er war zwar bildlich, aber leider zu lahm, wieder nichts besonderes. Die einzigen Pluspunkte die das Buch bei mir sammeln kann ist bei der Gestaltung. Nicht nur das Cover ist wunderschön, auch die Kapitelanfänge wurden toll gestaltet und auf jeder Seite findet man eine kleine Schneeflocke. Fazit:2,5 Sterne. Protagonisten und Schreibstil konnten mich nicht richtig überzeugen. Auch die märchenhafte Geschichte, auf die ich mich anfangs noch gefreut habe, war ein bisschen lahm. Pluspunkte gibts nur für die Gestaltung. Diese Rezension findet man auch auf meinem Blog:http://maike-liest.blogspot.de/2014/02/kurzrezi-wo-schneeflocken-glitzern.html

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  • Wo Schneeflocken glitzern

    Wo Schneeflocken glitzern
    joshi_82

    joshi_82

    26. January 2014 um 13:25

    "Wo Schneeflocken glitzern" ist Cathryn Constables erster Roman und stellenweise merkt man das leider auch. Die Idee zu der Geschichte hat mir gut gefallen, doch leider hapert es  ein wenig an der Umsetzung. Zwar schreibt die Autorin grundsätzlich schön und beschreibt die Umgebung so gut, dass man direkt mal mitfriert, doch die Dialoge kamen mir teilweise recht abgehackt vor, was mich ab und an ein wenig gestört hat. Auch mit Protagonistin Sophie konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, denn meiner Meinung nach hat sie einfach viel zu wenig Selbstvertrauen und macht sofort einen Rückzieher, wenn jemand sie nur schief anschaut und wundert sich nichtmal wirklich, dass eine russische Prinzessin sich unbedingt ausgerechnet mit ihr anfreunden will. Irgendwann ging mir das einfach nur noch auf die Nerven. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass die Protagonistinnen noch sehr jung sind (gerade mal 13 Jahre alt) und dementsprechend verhalten sie sich dann auch. Die Altersangabe von 11 - 14 Jahren kann ich nur so weiterempfehlen, denn Jugendliche in diesem Alter haben sicher ihren Spaß an der märchenhaft anmutenden Geschichte.  Der Roman lässt sich gut lesen und passt wunderbar in die kalte Winterzeit. Russland ist immer wieder ein tolles Setting und schon alleine dadurch wirkt die Geschichte märchenhaft. Es gibt einige Wendungen, die jedoch nicht wirklich überraschend sind. Das Ende ist zwar spannend, allerdings auch etwas einfach gehalten und es bleiben noch einige Fragen offen, die meiner Meinung nach einfach noch geklärt hätten sollen.  Fazit: Trotz kleiner Kritikpunkte konnte mich "Wo Schneeflocken glitzern" durchaus gut unterhalten. Die Geschichte ist märchenhaft, genau wie das Setting. Der Schreibstil ist stellenweise noch ein wenig hölzern und die Charaktere hätten ein wenig Tiefe vertragen, doch die Ideen der Autorin gefielen mir sehr gut.

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  • Ein wenig mehr Liebe zu den Charakteren wäre toll gewesen

    Wo Schneeflocken glitzern
    Pichen1992

    Pichen1992

    29. December 2013 um 11:52

    Da ich ein Buch gesucht habe, dass mich ein wenig in Weihnachtsstimmung bringt, bin ich auf „Wo Schneeflocken glitzern“ gestoßen. Es versprach winterliche Stimmung im tiefen Russland und eine verborgene Familiengeschichte. Erster Satz: „Halte meine Hand, Sophie.“ Das Cover  Durch das Cover wird ein richtig winterliches Gefühl vermittelt. Man sieht ein Mädchen im Schnee sitzen und rund herum sind überall Schneeflocken. Die Schneeflocken werden ebenfalls auf den Seiten des Buches und vermehrt bei den Kapitelüberschriften wieder aufgenommen, was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere Sophie hat es im Internatsleben nicht einfach. Sie lebt nur durch ein Stipendium dort und das lassen die anderen Schüler sie täglich spüren. Sie gibt sich mit wenig zufrieden und braucht nicht viel zum Leben, das macht sie allerdings auch leichtgläubig und bringt sie dazu, Menschen zu helfen, bei denen es sich schon herausgestellt hat, dass sie sie nur ausnutzen wollen. Gut gefallen hat mir an ihr, dass man merkte, dass selbst die kleinen Dinge im Leben viel bedeuten und man schon bei einem Spaziergang im Wald glücklich sein kann. Die Prinzessin war mir von Anfang an unsympathisch. Sie war immer schnell aus der Fassung zu bringen, wenn es ihr nicht schnell genug ging und versuchte vor den drei Mädchen immer auf gute Freundin zu machen, wobei man sich sofort fragte, was eine Prinzessin mit drei Mädchen aus England macht. Sophies Freundinnen waren eigentlich völlig überflüssig. Sie haben nicht viel zu der Geschichte beigetragen und waren eher lästig mit ihren Allüren, Delphine musste stets die besten Sachen bekommen und meinte mit Geld kann man alles erhalten und Marianne analysierte alles bis in das kleinste Detail.  Die Geschichte Nach dem Tod ihres Vaters lebt Sophie in einem Internat, da ihr Vormund sich nicht um sie kümmern möchte. Im Internat ist sie die Außenseiterin, da sie weder das Geld für teure Anziehsachen hat, noch super intelligent um damit aufzufallen. An einem Tag bekommen sie jedoch Besuch von einer Dame, die für ihre Tochter ein Internat sucht und bei der Direktorin darauf besteht, dass Sophie mit ihren beiden Freundinnen den Schulausflug bei ihr in Russland verbringen. In Russland werden sie im tiefsten Schnee ausgesetzt und von einem Fremden Mann zu dem Eispalast der Prinzessin gebracht, indem sie sowohl wundervolle Momente erleben, als auch um ihr Leben bangen müssen. Die Autorin hat mit dem Buch eine Welt geschaffen, die zum größten Teil real ist, dennoch genügend Platz zum Träumen lässt. Von einem Internat mit typischen Gepflogenheiten ging es in das tiefste Russland, in dem der Schnee vorherrschte und Wölfe einen heruntergekommen Palast und deren Prinzessin beschützen.  Die Geschichte begann ein wenig schleppend, konnte sich aber nach einigen Seiten etablieren und wurde zu einer netten Lektüre, bei der der Höhepunkt leider sehr früh vorhersehbar war und den Leser dann auch nicht mehr wirklich überraschen konnte. Die Eignung des Buches für junge Leserinnen zwischen 11 und 15 Jahren zeigt sich vor allem an den Werten, die durch das Buch vermittelt werden sollen. So zeigt Sophie, dass es wichtig ist immer zu ihren Freundinnen zu stehen, wie wichtig selbst ein Tierleben ist und mit wie wenig materiellen Werten man im Leben glücklich sein kann. Alles in allem war das Buch eine nette Bettlektüre, die den Leser in eine Welt fernab des stressigen Alltags bringt. Sophie erlebt ein Märchen, von dem gerade in der Winterzeit geträumt werden darf. Teils hatte den Charakteren zwar noch ein wenig Individualität gefehlt,  was jedoch die fantasiereiche Umgebung wettmachte. Der Schreibstil Insgesamt hat mir der Stil des Buches gut gefallen, wir erleben die komplette Geschichte aus Sophies Sicht. Der Schreibstil von Cathryn Constable ist unglaublich bildlich, so wurde aus dem Winterpalast und dem schneebedeckten Wald ein schönes Erlebnis. Der Sprachstil passte zwar zu den Charakteren, da man von Russen nicht erwartet, dass sie perfekt deutsch sprechen können, jedoch wurde das Lesen dadurch für mich erschwert und es störte den Lesefluss erheblich, weswegen ich überlegen würde, den Stil ein wenig anzupassen, da das Lesealter auf 11 gesetzt ist.

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  • Mittelmäßig

    Wo Schneeflocken glitzern
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. December 2013 um 13:23

    Sophie sehnt sich nach einem Abenteuer, denn das Leben im Internat findet sie ziemlich langweilig. Um so mehr freut sie sich, dass sie mit ihrer Schule nach Russland, dem Land ihrer Träume reisen kann. Auch die merkwürdige Gastmutter, bei der sie und ihre Freundinnen Marianne und Delphine untergebracht sein werden, kann ihre Freude nicht dämpfen. Doch diese lässt sie allein im Zug zurück, und als der Schaffner sie dann auch noch auf einem einsamen Bahnsteig, mitten im eiskalten, russischen Winter aussetzt, beginnt das Abenteuer. Wenn auch nicht ganz so, wie sie es sich vorgestellt hat… Ein Glück für die Mädchen, dass sie von einer Prinzessin in deren Palast eingeladen werden. Dieser entpuppt sich jedoch als ziemlich heruntergekommen, und auch die so nette Prinzessin scheint sie nicht nur aus Mitleid aufgenommen zu haben. Es ist halt nicht alles Gold was glänzt - oder eher Diamant was funkelt? Die Atmosphäre der Gesichte ist sehr schön, irgendwie magisch. Das tief verschneite Russland, eine Prinzessin, fast wie ein Traum. Das Ganze ist zwar ziemlich unrealistisch, aber das schadet der Geschichte nicht, denn diese ist sehr märchenhaft und gut für kalte Wintertage. Der Erzählstil ist flüssig und düster, fast schon ein bisschen unheimlich. Anfangs kann man gut mit Sophie mitfiebern, und die Geschichte ist auch sehr spannend. Dann allerdings kommen einige logische Fehler, und Sophie und ihre Freundinnen brauchen übertrieben lange, um das Rätsel zu lüften. Auch die Charaktere sind etwas blass, Sophie ist zu naiv, ihre Freundinnen eh nur Randerscheinungen des Buches, und die Bösen bleiben von den Guten viel zu lange unentdeckt, das alles zehrt schon ziemlich an der Lesefreude und lässt einem schon fast die Lust vergehen, weiter zu lesen. Doch das wäre ein Fehler, denn das Ende ist überraschenderweise richtig gut. Letztlich hat das Buch einfach nicht das erfüllt, was die Rückseite versprochen hat.

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  • Buchverlosung zu "Wo Schneeflocken glitzern" von Cathryn Constable

    Wo Schneeflocken glitzern
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo! Ich möchte hier eine kleine Weihnachtsverlosung starten. Zu gewinnen gibt es das Buch: Wo Schneeflocken glitzern Inhalt: Sophie ist überglücklich. Ihre Internatsklasse macht einen Schulausflug nach Russland. Dafür fälscht sie sogar die Unterschrift ihres Vormunds. Endlich wird sie das Land sehen, von dem sie schon ihr Leben lang träumt! Als aber ihre russische Betreuerin plötzlich aus dem Zug verschwindet, sind Sophie und ihre beiden Freundinnen auf sich allein gestellt, inmitten einer einsamen, tief verschneiten Winterlandschaft und ohne Verbindung zur Außenwelt. Doch Prinzessin Volkonskaja nimmt sie in ihrem Palast auf. Auch wenn Sophie rätselhaft ist, wieso sie die Mädchen bereits erwartet hat … Das Gewinnspiel geht bis zum 23.12.2013 und am Heilig Abend wird dann ausgelost. Ihr könnt eure Gewinnchance erhöhen und auch noch auf youtube.de teilnehmen: https://www.youtube.com/watch?v=-xkQDKhwY7M Ich drücke euch die Daumen!!!

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    • 53
  • Winterwonderland.

    Wo Schneeflocken glitzern
    Liss

    Liss

    19. December 2013 um 09:50

    Schon allein das Cover hat all meine Sinne verzaubert. Und der Inhalt klang so märchenhaft winterlich, dass ich wenigstens in einem Buch die eisigen Temperaturen und die schönen Seiten des Winters genießen konnte.  Sophie ist gerade mal frische 13 Jahre alt. Das merkt man ihr aber zumindest in der ersten Hälfte des Buches nicht an. Sie redet und wirkt wie eine 16-jährige. Dies ändert sich allerdings als sie mit ihren Freundinnen Delphine und Marianne im Volkonski-Palast in Russland landet. Der Leser weiß schon spätestens bei der Ankunft der drei im Palast was Sache ist und wie es um die Prinzessin steht. Selbst als es noch so offensichtlich scheint und Prinzessin Volkonskaja sie wie ein Stück Dreck behandelt, bleibt Sophie ein hilfloses, kleines naives Mädchen. Ok, sie ist 13. Aber selbst als 13-jährige würde ich mich nicht so herumschubsen lassen. Das hat mich mit der Zeit etwas genervt und ich wollte ihr am liebsten sagen: Mach die Augen auf, Mädchen! Die 2 anderen Freundinnen ergänzen Sophie in den Bereichen, die noch fehlen. Marianne ist die kluge Brillenträgerin, wobei Delphine die schöne, etwas arrogante Mitschülerin verkörpert. Etwas klischeehaft, aber so sorgten einige Gespräche unter den drei für Unterhaltung. Das Schöne an diesem Buch sind wirklich die Vorstellungen, die es hervorruft. Bildhafte Beschreibungen, tolle Winterlandschaften, ein verstaubter Palast - alles was ein Wintermärchen ausmacht. "Wo Schneeflocken glitzern" ist zu dieser kalten Jahreszeit, auch wenn noch kein Winter ist, genau das richtige Buch. Auch die Geschichte und das Grundgerüst waren gut durchdacht und haben mir sehr gefallen. Etwas verrückt war Frau Starowa,, welche die 3 Jugendlichen vom Bahnhof in Russland abholte, die mir immer noch Sorgen bereitet. Ich verstehe bis heute nicht, weshalb sie so hektisch, verwirrt und kurios drauf war. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Zwar ahnt bzw. weiß man das Allerwichtigste schon, allerdings fehlt ja das Wie und Was und man möchte alles ganz genau wissen. Sophie findet im Laufe des Buches so einiges heraus. Woher stammt die Kette, wer sind diese und jene Personen, was genau will Prinzessin Volkonskaja, sodass man weiterlesen und mehr wissen will. Fazit                                                                                                                      "Wo Schneeflocken glitzern" ist ein bezauberndes Märchen für kalte Tage. Sowohl wunderschöne Beschreibungen von Schnee und Eis als auch den Verlauf der Geschichte an sich lassen den Leser in eine zauberhafte Winterlandschaft eintauchen. 4/5 Punkte.

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  • schönes Jugendbuch mit toller Kulisse und mysteriöser Atmosphäre

    Wo Schneeflocken glitzern
    Manja82

    Manja82

    13. December 2013 um 16:17

    Kurzbeschreibung: Sophie ist überglücklich. Ihre Internatsklasse macht einen Schulausflug nach Russland. Dafür fälscht sie sogar die Unterschrift ihres Vormunds. Endlich wird sie das Land sehen, von dem sie schon ihr Leben lang träumt! Als aber ihre russische Betreuerin plötzlich aus dem Zug verschwindet, sind Sophie und ihre beiden Freundinnen auf sich allein gestellt, inmitten einer einsamen, tief verschneiten Winterlandschaft und ohne Verbindung zur Außenwelt. Doch Prinzessin Volkonskaja nimmt sie in ihrem Palast auf. Auch wenn Sophie rätselhaft ist, wieso sie die Mädchen bereits erwartet hat … (Quelle: Chicken House) Meine Meinung: Sophie lebt in einem Internat. Als ihre Klasse einen Schulausflug nach Russland macht ist sie überglücklich. Dort wollte sie schon immer mal hin. Doch die Freude verfliegt recht schnell und es kommt alles ganz anders. Ganz plötzlich verschwindet die russische Betreuung aus dem Zug und Sophie und ihre beiden Freundinnen stehen alleine da. Sie finden sich in einer wunderschönen aber auch sehr einsamen Schneelandschaft wieder. Bis sie Volkonskaja, der Prinzessin des Winterpalastes, gegenüber stehen. Sie nimmt die Mädchen mit in den Palast. Doch irgendwie ist etwas merkwürdig, es scheint als hätte sie die Mädchen bereits erwartet … Das Jugendbuch „Wo Schneeflocken glitzern“ stammt von der Autorin Cathryn Constable. Es ähnelt einem wunderbaren Wintermärchen für junge Leser bis ca. 14 Jahre. Die Protagonistin Sophie ist 13 Jahre alt. Zu Beginn wirkt sie jedoch nicht so, sondern redet und agiert beinahe wie eine 16-jährige. Das ändert sich aber leider. Als sie gemeinsam mit ihren Freundinnen in den Palast kommt wird aus dem recht reifen Mädchen ein naives kleines, beinahe schon hilfloses Kind. Sie lässt sich rumschubsen. Außerdem braucht Sophie sehr lange um einige Dinge wirklich zu begreifen. Ihre Freundinnen Marianne, die klug ist und eine Brille trägt, und Delphine, ein schönes aber ziemlich arrogantes Mädchen, ergänzen Sophie sehr gut. Die drei bilden ein recht gutes Gespann. Prinzessin Volkonskaja, die Prinzessin des Winterpalasts, war mir weniger sympathisch. Mit ihrer recht arrogantes Art und Weise hatte ich so einige Probleme. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar. Im Text findet sich auch das ein oder andere russische Wort. Dies hat aber beim Lesen kaum gestört. Die Handlung wirkt geheimnisvoll und so baut sich recht schnell eine unterschwellige Spannung auf. Man fiebert als Leser richtig mit und möchte die Geheimnisse ebenso lösen. Die vorherrschende Atmosphäre ist recht düster und die gewählte Kulisse ist wirklich schön beschrieben, man kann es sich sehr gut vorstellen. Das Ende kam für mich recht überraschend. Es ist abgeschlossen, alle wichtigen Fragen werden zufriedenstellend beantwortet. Fazit: „Wo Schneeflocken glitzern“ von Cathryn Constable ist ein schönes Jugendbuch für junge Leser bis zu einem Alter von ca. 14 Jahren. Die sehr gut beschriebene Kulisse, eine mysteriöse Atmosphäre und eine recht spannende Handlung haben mir angenehme unterhaltsame Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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