Die Blumenschwestern

von Cathy Hopkins 
4,4 Sterne bei19 Bewertungen
Die Blumenschwestern
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Ein tolles Buch über Familie, Zusammenhalt,Liebe und den Tod

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Ein schöner Roman, allerdings sehr esoterisch angehaucht und nicht jedermanns Geschmack.

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Inhaltsangabe zu "Die Blumenschwestern"

Der letzte Wunsch ihrer Mutter ist für drei Schwestern das große Glück ...
Iris Parker hat drei sehr unterschiedliche Töchter: die sensible Künstlerin Daisy, die pedantische Rose und zu guter Letzt Fleur, Freigeist und Femme fatale. Seit Jahren haben die Schwestern nicht mehr miteinander gesprochen und sind schockiert, als sie bei der Verlesung von Iris’ Testament von einer Bedingung erfahren: Wollen sie das Vermögen erben, müssen sie ein Jahr lang eine Reihe von Wochenenden miteinander verbringen, die Iris vor ihrem Tod organisiert hat. Aber sind Spa-Aufenthalte, Tanzstunden und Töpferkurse genug, um die Blumenschwestern wieder zusammenzubringen, selbst wenn es der letzte Wunsch ihrer geliebten Mutter war?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442486779
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:15.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Lyreens avatar
    Lyreenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch über Familie, Zusammenhalt,Liebe und den Tod
    Die Blumenschwestern

    Erstmal geht mein Dank an den Goldmann Verlag für das kostenlose Rezensionexemplar :)
    Als ich das Buch angefangen habe, dachte ich nur das wird sicher langweilig, aber das gegenteil war der Fall.
    Wir lernen hier drei Schwestern kennen, unterschiedlich wie Tag und Nacht und die treffen sich zur Testamentveröffentlichung der Mama wieder. Sie haben bis da kaum noch Kontakt gehabt, aber ihre Mutter will das Unmögliche. Die 3 sollen sich wieder annähern und das Erbe tritt erst in Kraft wenn sie bestimmte Wochenenden zusammen verbringen, eins der Tage wird nicht Wahrgenommen geht das Erbe nicht an die Frauen. Also reißen sie sich zusammen und treten die Aufgabe an , die Mutter hat die Wochenende komplett durch geplant und langsam finden sie wieder zusammen, aber ein Schatten sieht über die Frauen und trifft sie erneut schwer.

    Das Buch bringt ein zu lachen und zum Nachdenken. Mich hat es echt gepackt , Ich habe mit Daisy,Rose und Fleur mitgelitten, jede hat ihr Päckchen zu tragen und nur langsam kommen sie ans Licht.
    Die Idee mit der Mama und ihren Videos finde ich persönlich zu genial, auf diese Idee muß man erstmal kommen.
    Die Charakter sind auch alle gut ausgearbeitet und nicht so hingeklatscht.

    Mein Fazit:
    Wer Familienstorys mag wird das Buch lieben :)

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    Kaaates avatar
    Kaaatevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schöner Roman, allerdings sehr esoterisch angehaucht und nicht jedermanns Geschmack.
    Familiendrama mit viel Esoterik

    Mit Die Blumenschwestern hat Cathy Hopkins ihren ersten Erwachsenenroman veröffentlicht, wie es in der kurzen Autorenvita am Anfang heißt. Mit dieser Information kann ich den Roman auch etwas besser einordnen, denn ich bin tatsächlich etwas ratlos gewesen und habe diese Rezension ziemlich lange vor mir hingeschoben.

    Der Roman ist überwiegend aus der Sicht von Daisy geschrieben, die sich schon seit jeher Dee nennt und auch nennen lässt. Manchmal gibt es auch kurze Kapitel aus der Sicht von Rose und Fleur, wie sie Ereignisse wahrgenommen haben.
    Daisy ist eine sensible Künstlerin, in ihren vierzigern, mit einer erwachsenen Tochter, die in Australien lebt. Als wäre es nicht schon genug, dass ihre Mutter gestorben ist, stirbt auch ihre Vermieterin, was zur ersten Nebengeschichte in dem Buch führt.
    Rose ist ihre ältere Schwester, ebenfalls verheiratet mit zwei Kindern, die unnahrbar und distanziert wirkt. Aber um ehrlich zu sein: Sie war ein Scheusal die ersten Kapitel über, mit der ich nicht warm werden konnte. Auch sie bekommt eine Nebengeschichte zugeordnet, die das alles nachvollziehbar machen, aber so richtig für sie begeistern konnte ich auch nicht.
    Und dann ist da noch Fleur. Mit ihr konnte ich mich tatsächlich noch am ehesten anfreunden, obwohl sie, meines Erachten nachs, kein Freigeist war, sondern eher ein Jetsetleben führte. Das wiederum würde auch zu ihrer Beschreibung der femme fatale passen.
    Mit diesen drei Hauptcharateren hat Cathy Hopkins Gegensätze erschaffen, die ich mir nur schwer vorstellen kann, dass sie in einer Familie vorkommen. Natürlich entwickelte sich jeder in komplett andere Richtungen, aber es gibt eigentlich immer einen Kern, der doch zumindest bei allen gleich ist. Das habe ich hier etwas vermisst.
    Dann gibt es noch Iris, Jean und Martha, die zusammen die Videos für Iris' Töchter gedreht haben, worum dieses Buch, neben dem Zusammenkommen von Schwestern, dreht. Und da muss ich ganz ehrlich sein: Beim lesen musste ich einfach schmunzeln, denn hier hat man irgendwie deutlich gemerkt, dass die Autorin bislang nur Jugendromane geschrieben hat. Die drei waren einfach manchmal so aufgekratzt, dass es echt schon unangenehm war weiterzulesen.

    Wie bereits am Anfang geschrieben, wird ein Hauptteil der Geschichte aus Dees Sicht geschrieben, manchmal, zu besonderen Momenten oder um eine Nebengeschichte für den Leser nachvollziehbarer zu machen, auch aus der Sicht von Fleur und Rose. Jedoch sind diese Kapitel meist nur eine halbe bis ganze Seite lang, sodass sie meist wie eingeschoben wirkten, um ein paar Seiten zu füllen.
    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Als Leser bekommen wir einen Einblick in die Gedankens- und Gefühlswelt der Charaktere, ohne jedoch aufdringlich zu wirken.

    Als sehr störend oder ungewohnt, sagen wir ungewohnt, empfand ich aber welche Dimensionen die Esoterikeingenommen hat. Der Klappentext stellt die Wochenenden als etwas dar, was die Schwestern zusammen führen soll, endet aber meist in einem Selbstfindungstrip, was ich manchmal ziemlich schade fand. Denn statt sich gemeinsam den Aufgaben zu stellen, landet eigentlich meist jeder für sich auf ihren Zimmern.
    Es liest sich an manchen Stellen, als wollte Mrs Hopkins einem etwas näher bringen und hat es durch einen Roman versucht, bei dem die Schwestern im Endeffekt doch ihr eigenes Leben leben und keinen großen Teil im Leben der jeweils anderen einnehmen. Denn einiges wirkt wie aneinander gereiht, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

    Aber der Roman enthält auch eine Wendung, die man erst nicht vorher sieht (lediglich vermutet) und mir dann selbst ein paar Tränen abgeluchst hat, weil es mir dann doch etwas zu nah ging. Es erschien mir in diesem Rahmen einfach ungerecht. 

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    janakas avatar
    janakavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: wunderschöner Wohlfühlroman, humorvoll und nachdenklich
    "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold", nicht immer ein guter Rat

    *Inhalt*
    Drei Schwester, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sprechen sind seit Jahren nicht mehr miteinander. Sogar ihre Besuche bei der gemeinsamen Mutter werden so koordiniert, dass sie nicht aufeinandertreffen. Iris Parker versucht dies nach ihrem Tod zu ändern und verfügt, dass sich ihre drei Töchter ein Jahr lang regelmäßig treffen und gemeinsame Zeit miteinander verbringen. Erst dann wird ihnen ihr Erbe ausgezahlt. Daisy, die sensible Künstlerin braucht dringend das Geld und versucht ihre Schwestern zu überreden. Fleur, die Flippige und Selfmade-Frau benötigt das Geld zwar nicht, aber ihr fehlen ihre Schwestern und auch die ist dabei. Nur Rose, die gradlinige und pedantische braucht kein Geld und anscheinend auch nicht ihre Schwestern…
    Kommt es zu den Treffen und vielleicht zu einer Versöhnung?

    *Meine Meinung*
    " Die Blumenschwestern" von Cathy Hopkins ist ein wunderschöner Roman über Familie, Zusammenhalt und Neuanfang. Zuerst hat mich das Cover verzaubert, ich liebe Ranunkeln und die Farbe Pink. Das Zusammenspiel der weißen und pinken Blumen mit dem türkisenen Hintergrund finde ich gut gelungen. Obwohl ich hinter diesem farbenfrohen Cover eher einen leichten Sommerroman vermutet hätte, habe ich dieses tiefgründige und emotionale Buch gern gelesen.
    Der Schreibstil der Autorin ist gefühlvoll und einfach nur schön. Sie beschreibt die einzelnen gemeinsamen Tage emotional und bildgewaltig, es gab humorvolle aber auch sehr emotionale Szenen. Das Buch hat mich vom ersten Augenblick gefesselt, ich konnte es kaum aus der Hand legen.
    Gut gefallen hat mir auch der Perspektivwechsel, jede einzelne Schwester kommt zu Wort und der Leser erfährt ihre tiefsten Gefühle und geheimsten Gedanken. Dadurch dass über jedem Kapitel ein Name steht, weiß ich sofort, wer hier gerade zu Wort kommt.

    Die Charaktere sind sehr lebendig und ziemlich realistisch, irgendwie war in jeder Schwester ein Stück von mir. Die Künstlerin Dee ist kreativ, manchmal ziemlich chaotisch und hat das Herz auf den rechten Fleck. Rose dagegen ist sehr strukturiert und hat ihr Leben unter Kontrolle und Fleur ist selbstbewusst und erfolgreich. Aber jede einzelne hat ihr Säcklein zu tragen und nicht alles ist Gold, was glänzt. Nach und nach erfährt der Leser, was für Probleme jede der Schwestern hat. In kleine Rückblenden in Form von Videomitschnitten lernen wir Iris und ihre Freundinnen kennen. Auch sie sind taffe Frauen, was sie sich alles für Aktivitäten für die drei ausgedacht haben, hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt sind mir alle Frauen sehr sympathisch, jede einzelne auch mit ihren Ecken und Kanten.

    *Fazit*
    "Reden ist Silber, Schweigen ist Gold" ist nicht immer richtig, gerade wenn man Streit hat.
    Dieser wunderschöne Roman hat mich sowohl nachdenklich gestimmt als auch oft zum Lachen gebracht. Von mir bekommt er eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

    Dann möchte ich mich noch beim Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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    Karis avatar
    Karivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Blumig, witzig und charmant!
    Eine blumige Familiengeschichte

    Information

    Verlag: Goldmann
    ISBN: 978-3-442-48677-9
    Seitenzahl: 448 Seiten
    Format: eBook, Taschenbuch

    Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

     

    Handlung

    Als Iris Parker verstirbt, hinterlässt sie ihren Töchtern Daisy, Rose und Fleur ein sehr ungewöhnliches Testament.
    Ihr Erbe, was zu gleichen Teilen aufgeteilt werden soll, wird erst ausgezahlt, wenn die drei Geschwister über ein Jahr hinweg alle 8 Wochen sehen. Mutter Iris bestimmt, was gemacht wird und wo sie sich treffen.
    Für die Geschwister ist das alles andere als einfach. Denn im Laufe der Jahre haben sie sich auseinandergelebt und sind sich auch sonst nicht so sehr grün.
    Das wusste die Mutter schon zu Lebzeiten, die es einfach hat geschehen lassen. Jetzt möchte Iris nach ihrem Tod dafür sorgen, dass die Schwestern endlich wieder zueinander finden. Und das ist bei so unterschiedlichen Charakteren gar nicht so sehr einfach.

    Layout

    Ein florales Cover wird mir geboten. Pinke und weiße Ranukeln in einer weißen Vase stehen vor einem türkisen Hintergrund. Das Cover wirkt durch die Schrift, die farblich angepasst wurde sehr harmonisch, sommerlich und frisch.
    Die Kapitel sind durchnummeriert, die einzelnen Zahlen stehen jeweils, passend zu Titel, in einer Blüte.

    Fazit

    Ein locker, leichter Frauenroman, mit Tiefgang und sehr vielschichtigen Hauptprotagonisten. Es geht um Familie und um Zusammenhalt.
    Ich bin mit den Geschwistern sehr gerne auf die Reise gegangen. Man erfährt die Familiengeschichte, und obwohl die Geschwister charakterlich so unterschiedlich sind, verbindet sie etwas.
    Jede Schwester hat ihr Päckchen zu tragen. Und obwohl zu Anfang alle neidisch und eifersüchtig auf die andere scheinen, entwickeln sie sich über diese Treffen weiter und sie merken, wie wichtig der Zusammenhalt ist.
    Eine sehr rührende Geschichte, die strukturiert aufgebaut wurde, stets spannend bleibt und einen mit einem zufriedenen Lächeln zurücklässt.

    Von mir blumige 5 Eseslsöhrchen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ich empfehle die Geschichte gerne weiter und werde die Autorin auf jeden Fall weiter verfolgen.
    Tiefgreifende Familiengeschichte

    Ich bin so verdammt froh, dass ich kein Coverkäufer bin, denn dann hätte ich nach diesem Schätzchen nicht gegriffen. Das Cover lässt eine kitschige und leichte Geschichte vermuten, aber der Roman ist so viel mehr. Es ist eine tiefgreifende Familiengeschichte von drei Geschwistern, die sich voneinander entfernt haben und sich aufgrund des Testamentes von der Mutter wieder annähern müssen, sonst wird das Erbe nicht ausgezahlt.

    Die Geschichte alleine ist schon großartig, ein weiterer Grund, wieso ich dem Roman total verfallen war, ist der wunderbare Schreibstil. Cathy Hopkins schreibt gefühlvoll und bildgewaltig, das ermöglicht dem Leser, komplett in die Szenen einzutauchen. Gleichzeitig ist die Geschichte auch sehr humorvoll geschrieben, sodass ich oft vor mich hin gekichert habe und laut lachen musste. Der Humor ist schwarz, bissig und sarkastisch, dass hört sich erstmal so an, als würde das nicht zur Geschichte passen. Tut es aber. Wieso, kann ich leider nicht erklären, denn dann würde ich spoilern.

    Die Geschichte wird aus den Perspektiven der Geschwister erzählt. Meistens begleitet der Leser Dee, die mir deswegen auch am nähesten war. Alle Figuren sind sehr authentisch und glaubwürdig gestaltet und jede hat gut Gründe für das ein oder andere Verhalten. Das Ende der Erzählung ist in meinen Augen nicht vorhersehbar, was mir sehr gut gefallen hat, weil es in dem Genre eher selten ist.

    Was mir leider nicht gefallen hat, waren die vielen Zufälle, die an manchen Stellen aufeinander treffen. Manche davon wirkten auf mich leider ein bisschen unglaubwürdig. Das ist meckern auf hohem Niveau, ist mir aber aufgefallen und hat mich kurz aus dem Lesefluss gerissen.

    An manchen Stellen wird die Geschichte etwas esoterisch, da sollte man nichts gegen haben, ansonsten könnte die Geschichte vielleicht dem ein oder anderen nicht gefallen.

    Fazit:
    Ich empfehle die Geschichte gerne weiter und werde die Autorin auf jeden Fall weiter verfolgen.

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    EifelBuecherwurms avatar
    EifelBuecherwurmvor 7 Monaten
    Zu esoterisch

    Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
    Preis: € 10,00 [D]
    Verlag: Goldmann
    Seiten: 448
    Format: Taschenbuch
    Altersempfehlung: keine Angabe
    Reihe: -
    Erscheinungsdatum: 15.01.2018

    Inhalt:

    Der letzte Wunsch ihrer Mutter ist für drei Schwestern das große Glück ...

    Iris Parker hat drei sehr unterschiedliche Töchter: die sensible Künstlerin Daisy, die pedantische Rose und zu guter Letzt Fleur, Freigeist und Femme fatale. Seit Jahren haben die Schwestern nicht mehr miteinander gesprochen und sind schockiert, als sie bei der Verlesung von Iris’ Testament von einer Bedingung erfahren: Wollen sie das Vermögen erben, müssen sie ein Jahr lang eine Reihe von Wochenenden miteinander verbringen, die Iris vor ihrem Tod organisiert hat. Aber sind Spa-Aufenthalte, Tanzstunden und Töpferkurse genug, um die Blumenschwestern wieder zusammenzubringen, selbst wenn es der letzte Wunsch ihrer geliebten Mutter war?

    Design:

    Die Vase und solche Blumen in künstlich gibt es 1:1 beim schwedischen Möbelhaus. Und ich habe sogar beides Zuhause - was ein Zufall. Kein Wunder, dass mir das Cover sofort gefallen hat. Auch der Vintage-Hintergrund ist schön und passt gut.
    Da es in dem Buch um drei Schwestern geht, die alle Namen von Blumen tragen, hätte ich mir auch einen gemischten Blumenstrauß gut vorstellen können.

    Meine Meinung:

    Drei Schwestern, über den Tod der Mutter hinweg endlich wieder vereint. Sie haben sich auseinandergelebt und müssen nun laut Anweisung im Testament alle zwei Monate ein Wochenende miteinander verbringen um ihr Erbe ausgezahlt zu bekommen. Dies geht natürlich nicht ohne Dramen vonstatten.

    Die Schwestern Dee (Daisy), Rose und Fleur sind komplett unterschiedliche Persönlichkeiten. Die Autorin hat versucht sie mit so vielen Gegensätzen wie nur möglich auszustatten. Die einzige Gemeinsamkeit ist ihre Verwandtschaft und die zusammen verlebte Kindheit. Das alles wirkt sehr gestellt, die Personen zu durchkonstruiert.

    Die meisten Szenen werden aus der Sicht von Dee geschildert, manchmal kommen aber auch ihre Schwestern zu Wort. Leider war Dee für mich die uninteressanteste Person des Buches.
    Besonders die erste Hälfte des Buches hat sich für mich ewig gezogen! Fast einen Monat habe ich dafür gebraucht und es immer wieder aus der Hand gelegt. Es hat mich einfach nicht gepackt. Da ich es allerdings als Rezensionsexemplar erhalten habe, wollte ich es unbedingt diesen Monat noch lesen. Somit habe ich mich ganz bewusst hingesetzt und es mir "vorgenommen".

    Die zweite Hälfte des Buches war etwas besser, aber richtig konnte ich mich nie damit anfreunden. Mein Mann meinte schon zu mir, dass ich beim Lesen ganz grummelig geschaut habe und schlechte Laune hatte.

    Um dies zu erklären, muss ich euch ein wenig SPOILERN (wer das nicht lesen will sollte diesen Absatz überspringen): es kam unter anderem dadurch, dass eine Person im Buch an Krebs erkrankt und dies auch aus ihrer Sicht heraus schildert. Viele wissen es sicher: mein Vater ist vor zwei Jahren ebenfalls an Krebs gestorben, und diese Schilderungen haben tiefe Wunden bei mir aufgerissen. Der Jahrestag seines Todes war gerade geschafft - und dann kommt dieses Buch und schmeißt mich wieder in die Grube hinein. Das war nicht schön. Und die Lektüre hinterlässt auch kein gutes Gefühl bei mir. Ich habe viele Tränchen verdrückt beim Lesen. Dieser Part war der Einzige, der mich berührt hat.
    (SPOILER ENDE)

    Am Ende nach der Danksagung führt die Autorin noch einmal ihre persönlichen zehn Schritte zum Glück auf. Als letztes kommt das Desiderata von Max Ehrmann, welches ich schon von meiner verstorbenen Patentante kenne. Ehrlich gesagt hätte ich mir die Lektüre des Buches sparen können und nur die zehn Punkte lesen können - das hätte mir mehr gebracht. Allgemein kam es mir immer wieder so vor, als habe die Autorin sich einen esoterischen Ratgeber zur Hand genommen und ihn als Basis genommen, drei komplett unterschiedlichen Charaktere konstruiert und eine Geschichte darum herum gebaut.

    Außerdem kam ich beim Lesen ich immer wieder ins Stocken. Der Schreibstil und die Ausdrucksweise wirkten hölzern. Viele Fragen und Probleme wurden in kürzester Zeit aufgelöst oder überhaupt nicht mehr erwähnt. Riesige Dramen entpuppten sich als Kleinigkeiten, denen keine Beachtung mehr geschenkt wurde. Das war für mich als Leser sehr unbefriedigend.

    Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, aber es hinterlässt bei mir leider Schmerz, Traurigkeit und Einsamkeit. Ich musste viel zu oft an Tod und Leid denken. Dieses Thema war weitaus präsenter für mich als die Wiedervereinigung der Schwestern.

    Fazit:

    Emotional konnte ich dieses Buch nicht verarbeiten. Es war mir zu flach und zu esoterisch angehaucht, als hätte ich einen Ratgeber in der Hand für ein glücklicheres Leben. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn der Schreibstil anders gewesen wäre und ich es zu einem anderen Zeitpunkt gelesen hätte, aber vom heutigen Standpunkt aus kann ich leider nicht mehr als zwei Sterne vergeben.

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    FranziDieBuechertantevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: 5 Sterne sind nicht genug. Wenn ich sie hätte, würde ich diesem Buch eine Million Sterne geben.
    Was ist wirklich wichtig im Leben?

    Dee, Fleur und Rose haben grade ihre Mutter verloren. Dee ist die Mittlere und verträumt, naiv und kreativ. Fleur ist die Kleinste und schnell eingeschnappt, Rose ist die älteste, hat gern alles in der Hand und ist gern förmlich. Kontakt hatten sie seit 3 Jahren nicht mehr. 


    Obwohl dies ihrer Mutter gegenüber nie ausgesprochen wurde, war sich ihre Mutter dessen bewusst. So hinterließ sie ihren Töchter eine Aufgabe, deren Erfüllung die Bedingung für das Erbe ist: Sie müssen ein Jahr lang alle 2 Monate ein Wochenende miteinander verbringen und alle Aufgaben, die ihnen aufgelegt werden, durchführen. 


    Ich habe nicht geahnt, was alles in diesem Buch steckt. Es geht ums glücklich sein, viele weise Sprüche, Meditation, Achtsamkeit im Leben. Ich war davon total geflasht. 


    Die Entwicklung der Schwestern ist sehr schön und natürlich gibt es auch ein paar Ereignisse, die nicht vorhersehbar waren. Ein durch und durch gelungenes Buch, welches mich sogar zum weinen brachte. 

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    Erdhaftigvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Fein so zum Zwischendurchlesen und überhaupt!
    Die Blumenschwestern

    Der Beginn wirkt wie ein endlos scheinender Monolog. Bleibt man dran und gönnt dem Roman eine Chance, fängt die Geschichte ab dem zweiten Kapitel an sich flüssig zu lesen. Spannend auf eine gewisse, innere Art. Drei Schwestern lernen sich nach dem Tod ihrer Mutter durch Vorgaben ihres Testamentes wieder neu kennen. Dabei gibt es peinliche wie auch urkomische Szenen als auch tiefe Einblicke in  das Seelenleben der drei als Kind und heute. Erzählt wird die ganze Chose aus drei Perspektiven und immer in der Gegenwart. So lernt man jede der Schwestern genauer kennen und bekommt so viel Hintergrunddetails wie nötig geliefert, um mehr lesen zu wollen.   Teils verzwickt, teils witzig und immer berührend fiebert man mit den Akteurinnen mit. Das Ende? Es ist nicht so, wie Sie denken und doch ganz anders. Ein richtig guter Roman fürs Sofa und zum Mitnehmen. Denn man findet ganz schnell wieder in die Geschichte hinein, legt man das Buch mal zur Seite.

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    Naliks avatar
    Nalikvor 8 Monaten
    Ein Buch zum Wohlfühlen

    Cathy Hopkins hat sich an etwas anderes gewagt. Während sie als Jugendbuchautorin schon große Erfolge erzielt hat veröffentlicht sie nun ihren ersten Ü40 Roman. Dieser ist ihr meiner Meinung nach sehr gut gelungen.

    Zum Inhalt:
    Iris Parker hat drei Töchter, die unterschiedlicher nicht sein könnten und alles für sie bedeuten. Nach ihrem Tod fallen die sensible Daisy, die pedantische Rose sowie die freiheitsliebende Rose aus allen Wolken, denn sie werden nur erben wenn sie alle zwei Monate ein Wochenende miteinander verbringen und Aufgaben erledigen. Keine leichte Aufgabe für die drei, die schon jahrelang nicht mehr miteinander gesprochen haben. Werden sie es innerhalb des Jahres schaffen sich wieder einander anzunähern und die Verletzungen der Vergangenheit hinter sich zu lassen? 

    Hopkins ist ein wirklich gutes Buch gelungen, das mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Sie schreibt mit so viel Charme und Gefühl, dass einen diese Geschichte tief berührt und man sich einfach wohl fühlt. Auch die Charaktere sind ihr richtig gut gelungen. Bei Daisy habe ich mich in ihrem gemütlichen Haus in Cornwall gleich mit zu Hause gefühlt. Rose hat mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen und man merkt auch wie schwer es ihr fällt nicht die Kontrolle zu verlieren. Fleur mit ihrer Laissez faire Art kommt einem auch sehr sympathisch rüber. In alle drei kann man sich wunderbar hineinversetzen.
    Über die organisierten Wochenenden von Iris musste ich teilweise wirklich schmunzeln, denn sie hat sich ja wirklich einiges einfallen lassen. Auch interessant mit anzusehen ist wie Hopkins die Annäherung der drei Geschwister beschreibt, ohne dass die drei es eigentlich merken auf was für einem Weg sie zueinander sind.

    Mir hat dasBuch sehr gut gefallen, auch wenn ich den Ausgang der Geschichte als sehr traurig empfinde. Gerade deshalb sollte man sich wirklich vor Augen halten wie kostbar unsere Zeit ist und dass wir viele Dinge nicht aufschieben sollen.

    Eine ganz klare Leseempfehlung!

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    nblogts avatar
    nblogtvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Manchmal sind sich Schwestern näher, als sie es glauben!
    Manchmal sind sich Schwestern näher, als sie es glauben!


    Ich habe "Die Blumenschwestern" als Rezensionsexemplar erhalten, worüber ich sehr glücklich war, da mich das florale Cover und der Klappentext angesprochen hat. Allerdings muss ich gestehen, dass zunächst ein wenig die Ernüchterung kam, als ich anfing zu lesen. Die drei Schwestern Daisy, Rose und Fleur wirkten auf mich zunächst einfach nur total neidisch und hatten zu viel Selbstmitleid. Im Laufe des Romans wandelte sich das Bild aber dann zum Glück noch ziemlich, da man nach und nach ein genaueres Bild von den Schwestern bekommt.
    Die drei Schwestern sind grundverschieden: Rose, die Älteste, war schon immer sehr strebsam und ordentlich, während Daisy schon immer eher die Kreative und oftmals ein wenig Zerstreute und Fleur, als jüngste, immer eher ein sorgloser Freigeist war. Die drei haben sich seit Jahren auseinandergelebt und führen schon seit ewigen Zeiten unterschiedliche Leben. Rose führt ein Leben als Karrierefrau und behält sowohl im Beruf, als auch im Leben mit ihrem Mann und den Kindern immer gern alles unter Kontrolle. Daisy wiederum ist geschieden, hat sich ein wenig von ihrer inzwischen erwachsenden Tochter entzweit und lebt ein sehr einfaches und genügsames Leben. Fleur, die als Freigeist schon immer ihr eigenes Ding gemacht hat, pendelt durch die Welt und führt ein ziemliches sorgloses Leben. Als die drei Schwestern bei der Testamentseröffnung erfahren, dass ihre Mutter ihnen zwar Geld hinterlassen hat, ihnen das jedoch nur auszahlen wird, wenn sie innerhalb der nächsten zwölf Monate sich alle zwei Monate treffen und ein organisiertes Wochenende miteinanderführen, sind sie alle geschockt. Die drei Schwestern haben seit Jahren kein richtiges Wort mehr miteinander geführt, wie sollen sie es da sechs Wochenenden miteinander aushalten geschweige denn wieder einander annähern? Eher widerwillig, und alle mit unterschiedlichen Beweggründen stimmen sie den Bedingungen dann jedoch zu. Während der Wochenende, die teils holprig, teils aber echt unterhaltsam ablaufen, erkennen die drei Schwestern nicht nur, dass sie mehr verbindet, als sie gedacht habe, sondern es werden auch alte Wunden aufgerissen, was nicht immer schmerzfrei abläuft. Alle drei Frauen hüten Geheimnisse, die sie nicht offenbaren wollen.


    Ich bin ein wenig zwiegespalten, was diesen Roman angeht. Von der Grundidee her ist dies ein überaus interessantes Buch und gerade die Unterschiede zwischen den Schwestern beleben die Handlung. Gleichzeitig war er mir aber stellenweise auch ein wenig zu esoterisch angehaucht. Des Weiteren zieht er sich vor allem in der Mitte auch etwas in die Länge und es bleiben bis zum Schluss Fragen offen. So habe ich beispielsweise bis zum Ende nicht ganz nachvollziehen können, wie Fleur ein solches Jetset-Leben führen kann, wie es von den anderen Schwestern immer dargestellt wird. Fleur war auch die Schwester, deren Handlungen und Gedanken ich bis zum Schluss nicht so ganz verstehen konnte.
    Der Schreibstil der Autorin ist meiner Ansicht nach durchaus interessant und lebendig, so dass man den Geschehnissen leicht folgen kann. Indem sie die Handlung immer wieder aus den verschiedenen Blickwinkeln der Schwestern erzählt, kann man tiefer in deren Gedankenwelt eintauchen und die Ereignisse, aber auch die Gründe für deren Verhalten, besser nachvollziehen. Und auch, wenn vorrangig Daisy den meisten Handlungsspielraum eingeräumt bekommt, kommen die anderen Schwestern nicht zu kurz.


    Wer eigene Geschwister hat, wird sich beim Lesen eventuell an seine eigene Kindheit und dem Zusammenhalt mit den eigenen Geschwistern erinnert fühlen. Mir erging es jedenfalls so. Und auch, wenn ich und meine Geschwister noch nicht ganz das Alter der Schwestern erreicht haben, kam mir beim Lesen immer wieder in den Sinn, wie traurig es ist, wenn wir uns so wie die Schwestern auseinanderleben. Familienleben mag nicht immer einfach sein, aber eine Familie verbindet viel.


    Fazit:
    "Die Blumenschwestern" von Cathy Hopkins ist ein interessanter Roman voller Geheimnisse und zeigt, dass sich Schwestern trotz ihrer Unterschiede dennoch näher fühlen können, als sie es selbst glauben.
    Für mich ist er ein Roman, der obwohl er durchaus Schwächen hinsichtlich der Dramaturgie hat und stellenweise ein wenig langatmig daher kommt, dennoch lesenswert ist, da er vor allem durch seine weiblichen Charaktere und seine Liebe an die Familie punkten kann!


    Note: 3 (💗💗💗)

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