Cathy Kelly Wär ich doch im Bett geblieben

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Inhaltsangabe zu „Wär ich doch im Bett geblieben“ von Cathy Kelly

Das Leben könnte für die erfolgreiche Redakteurin Jo himmlisch sein, wäre da nicht plötzlich ein positiver Schwangerschaftstest und ein Liebhaber weniger. Zum selben Zeitpunkt findet die in perfekter Ehe lebende Aisling unerklärlicherweise eine teure Dessous-Quittung im Sakko ihres Mannes. Die erste Hilfe in der Not ist ein ausgiebiges Eiskrem- und Champagnergelage. Aber - Moment! Es gibt doch viele Mütter mit schönen Söhnen... Der charmante selbstbewusste und witzige Erstlingsroman einer jungen Autorin - wochenlang auf Platz 1 der irischen Bestsellerlisten!

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  • Rezension zu "Wär ich doch im Bett geblieben" von Cathy Kelly

    Wär ich doch im Bett geblieben
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    12. February 2012 um 11:36

    Der Klappentext versprach kein besonderes Buch, sondern seichte Unterhaltung, wie es bei den zahlreichen Frauen-Romanen stets der Fall ist. Frauen werden verlassen oder sind aus anderen Gründen unglücklich und am Ende wird dann doch wieder alles mehr oder weniger gut. Es ist nichts neues, aber zwischendurch lese ich so etwas echt gerne. Auf den ersten Blick genau mein Geschmack. Der zweite Blick besagte jedoch, dass die 572 Seiten lediglich 21 Kapitel besäßen. Und als Fan von regelmäßigen Kapiteln, graute es mich sofort. Das Thema selbst wird schon durch den Titel sehr deutlich. „Wäre ich doch im Bett geblieben“, dann hätte ich heute nicht so einen schlimmen Tag erlebt. Dass es hier diesmal um einen untreuen Ehemann und eine sitzengelassene Schwangere geht, passt sehr gut. Trotzdem machte ich mich neugierig ans Lesen und muss sagen, dass ich anfänglich gar nicht merkte, dass so wenige Kapitel vorhanden waren. Einmal angefangen war ich sofort in der Geschichte der Protagonistin Aisling drin. Lang und ausführlich wird ihre Geschichte und die harte Trennung geschildert. Ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren, da ich selbst durch die Elternzeit Hausfrau bin und eben durch die Schwangerschaft noch ein paar Kilo mehr auf der Waage habe. Sie wird komplett sympathisch beschrieben und ist im Grunde eine typische Frau von nebenan. Liebenswert, treu, leicht naiv und trotzdem stark. Irgendwann kam dann der Punkt, wo die Perspektive wechselte und ich zum ersten Mal Jo kennenlernte. Obwohl auch Jo detailliert beschrieben wird, konnte ich mich anfänglich nicht mir ihr anfreunden. Eine komplette Karrierefrau, die irgendwo kalt und berechnend wirkte. Dieser Eindruck änderte sich jedoch, als sie sich für das Kind entschied und sich sogar von ihrem Freund trennte. Als frischgebackene Mutter konnte ich ihre Gefühlswelt wunderbar nachvollziehen, litt mit ihr und wollte nur wissen, wie es mit ihr weitergeht. Im Grunde gefielen mir die Protagonisten nach wenigen Seiten wirklich gut. Dazu kommt eine authentische Handlung. Die Hochs und Tiefs oder gar die Ängste der Frauen sind authentisch. Der Wiedereinstieg ins Berufsleben oder die Umstellung von Karriere auf Kind ist sicherlich nicht leicht. Und genau diese Dinge fängt Cathy Kelly bemerkenswert gut ein. Man drückt die Daumen, leidet mit und gibt die Hoffnung nicht auf. So wie es bei einem Frauenroman immer der Fall ist. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass die Autorin dick aufträgt, übertreibt oder gar dafür sorgt, dass die Handlung künstlich wirkt. Zwischendurch wechselt immer wieder die Perspektive oder verbindet sich, wenn sich die zwei Freundinnen über den Weg laufen. Die Wechsel sind deutlich sichtbar und Zusammentreffen nur äußert selten. Dadurch behält der Leser stets den Überblick. In Kombination mit dem tempo- und abwechslungsreichen Stil, der für eine authentische Umgebung und ein gelungenes Kopfkino sorgt, fliegen die Seiten nur so dahin. Doch dann kommt der Punkt, nach 220 Seiten, wo man denkt: „Kann das nicht endlich ein Ende haben“! An diesem Punkt beginnt zum Beispiel die Geschichte von Aisling total schlecht zu werden. Vom Hausmütterchen wird sie zum regelrechten Vamp. Stylt sich, nimmt richtig ab, reißt Männer auf und erlebt unglaubliche sexuelle Erfahrungen. Veränderungen gehören dazu, und es war mir auch wichtig diese zu erkennen, aber in meinen Augen hat Cathy Kelly es in diesem Punkt übertrieben. Dasselbe trifft auch auf Jo zu. Hormonbedingt entwickelt sie sich zu einem pubertären Teenager. Entweder weint sie ständig, ist gereizt, zickig, benimmt sich wie ein bockiges kleines Mädchen oder ist völlig blauäugig. Wenn man bedenkt, dass sie 34 ist und vorher eine Karrierefrau, dann ist das eine Wandlung um 180 Grad. Im Grunde kann man sagen, die Protagonistinnen haben ihre Charakter vertauscht. Oft hab ich nur den Kopf geschüttelt, auch wenn ich manche Übertreibungen trotzdem nachvollziehen konnte. Bei Aisling war es allerdings so extrem, dass ich ihre Auftritte oft einfach nur überflogen habe, während ich mich auf Jos Verlauf freute. Überraschungen gibt es bis auf die charakterlichen Veränderungen keine. Die nächste Schritte, Handlungen und Veränderungen sind stets vorhersehbar, sodass das Buch nicht mal durch einen bezaubernden Schluss punkten kann. Auf der einen Seite wird auf extrem Kitsch gesetzt. Auf der anderen Seite wird auf Emanzipation gesetzt. Eine dezentere Mischung hätte mir besser gefallen. Im Großen und Ganzen ist die Geschichte nett, aber sie hätte ruhig auf 400 Seiten gekürzt werden dürfen. So wirkte sie einfach oft zu langatmig. Viele Wiederholungen, wie zum der Blick in den Spiegel oder Diäten.

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  • Rezension zu "Wär ich doch im Bett geblieben" von Cathy Kelly

    Wär ich doch im Bett geblieben
    Kirsten1896

    Kirsten1896

    27. July 2008 um 23:24

    sehr schönes buch!