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Berlin_Verlag

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Fred Eisenbogen ist so korrekt, dass er Tipp-Ex pinkelt. Doch dann sieht er Sandra Schläpple in Sommerkleid und Gummistiefeln und mit ihrer Steuererklärung im erdverschmierten Kuvert vor der geschlossenen Spätpost stehen. Für sie wagt er die erste Regelabweichung seines Lebens. Leider verpasst er dabei, ihr zu sagen, was er beruflich so macht. Aber wie denn auch! Kein Mann erzählt einer tollen Frau einfach so, dass er Finanzbeamter ist ...
Als Sandra Schläpple ins Leben von Fred Eisenbogen stolpert, verdreht sie ihm so heftig den Kopf, dass er nicht mehr weiß, wo sein Beamtenscheitel sitzt: Sandra, die verträumte Gärtnerin, liebt Unkraut und Chaos und kommt aus einer Familie, die sonntags bei Kaffee und Kuchen immer neue Pläne schmiedet, das Finanzamt auszutricksen. Fred dagegen ist der beste Prüfer im Finanzamt Böblingen — er ist nur noch nicht dazu gekommen, es Sandra zu beichten. Doch dann landet ihre haarsträubende Steuererklärung zur strengen Prüfung ausgerechnet auf seinem Tisch. Und Fred erscheint es aussichtslos, jemals Sandras Herz zu gewinnen.


Catrin Barnsteiner wird an der Leserunde teilnehmen.


Leseprobe

Wir verlosen 20 Exemplare von FRÄULEIN SCHLÄPPLES FABELHAFTE STEUERERKLÄRUNG unter allen Bewerbern, die folgende Frage der Autorin beantworten: 

Ist die große Liebe möglich zwischen zwei Menschen, die auf den ersten (und zweiten und dritten ... ) Blick überhaupt nichts gemeinsam haben?

Autor: Catrin Barnsteiner
Buch: Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung

Linny

vor 4 Jahren

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Ich glaube weil sie grade auf den ersten Blick nichts gemeinsam haben, ist ihre Liebe etwas besonderes und die hält dann auch.

Manu2106

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

oh, das hört sich nach einer recht witzigen Geschichte an, ich würde sehr gerne mitlesen.

Ist die große Liebe möglich zwischen zwei Menschen, die auf den ersten (und zweiten und dritten ... ) Blick überhaupt nichts gemeinsam haben? Ich denken schon, man muss ja nicht immer was gemeinsam haben, auch Gegensätze ziehen sich an :) aber irgendwas hat was doch immer gemeinsam und wenn's nur der Kaffee am Morgen ist ;)

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Antek

vor 4 Jahren

2. Leseabschnitt: Kapitel 10 bis 15 (S. 47–94)
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Oh Menno muss jetzt gerade Sandras Steuererklärung auf Freds Tisch landen und es gibt kein Entkommen. Auch wenn sich sein Chef auf Arschpudern einlässt sind seine Anweisungen strikt zu befolgen, da bleibt nichts.

Oh so gemein der Satz von Winnie, dass Sandra so außerhalb Freds Liga ist, dass das nie was wird, da hoffe ich ja jetzt nochmal so doll, dass die zwei ein Paar werden!!!

Zu gut war die Unkrautaktion zum Nachdenken, das kann ja nicht einmal der Meister der Ackerwinden wissen, dass das Kraut absichtlich da wächst. Ja und auch die Sonnenuhr, die jetzt nix mehr anzeigt war ja keine Absicht, sondern halt einfach Pech. Gefreut habe ich mich, dass er die Einweghandschuhe noch rechtzeitig runter hat!

Aus dem Geständnis wird der Fred zum Indiana Jones aus Böblingen, ja zu genial. Aber in einem so speziellen Städtle passt der Anzuglook vielleicht!: -)))

Ja geht einem da nicht das Herz auf, aus dem Biberschwanz mit Din-Nummer macht der herzensgute Fred doch glatt das römische Gebrauchsgeschirr, wozu Folienstift und Aspirin doch alles nützlich sind!

Jetzt einmal ehrlich welcher Mann versucht denn mit der Energie, die den korrekten Fred bestimmt ganz, ganz viel Überwindung kostet, seiner Angebeteten eine Freude zu machen?

Laut gelacht habe ich bei der Vorstellung wie er Sandra den Stuhl unter dem Hintern weg zieht um den Aufkleber zu verstecken, von seiner ganzen Aufräumaktion einmal abgesehen.

Außergewöhnliche Hobbys haben scheinbar beide in die Wiege gelegt bekommen, Faszination Steuerquittung steht hier gegen Spickzettel! :-)

„Der Perversling nimmt das Ding mit ins Bett“, dass musste jetzt einfach als Zitat hier hin, weil´s soo gut war!

Gespannt wie ein Flitzebogen bin ich, auf die persönliche Fehde zwischen Freds Chef und Papa Schläpple.

Linda-Marie

vor 4 Jahren

5. Leseabschnitt: Kapitel 34 bis 44 (S. 175–222)
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Ich hatte schon eine Rezi geschrieben, aber die ist irgenwie nicht wieder auffindbar und so versuche ich es nocheinmal hier:
Ein wirklich schönes Buch. Zwei Menschen die unterschiedlich fast nicht sein könnten und von dem Augenblick wo sich sich sehen ändert sich alles. Der Freund ist nicht mehr das, was er einmal war. Seine Arbeit ist ein Störfaktor. Das sonst so klare Leben verwandelt sich in eine Art Theaterstück. Das alles mit witzigen Beilagen und allzeit schönem Schreibstil.
Vielen Dank das ich mitlesen durfte.

Antek

vor 4 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 16 bis 23 (S. 95–138)
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Der arrogante Hammel Gerry, das Modell vom gemeinsamen Traumhaus passt dem Professor nicht, na und. Ohhhhh ich könnte kochen vor Wut, ja und sogar Fiskus hat erkannt, dass der Hase wohl so nicht laufen kann.

Freds Handy klingelt und er verschanzt sich im Klopapierraum, da kommt die Ausrede mit dem Papierkram ganz von selbst. Nur noch ein Problem besteht, Sandra wartet vor dem Völkerkundemuseum, darum wird ausnahmsweise eine Mittagspause eingelegt, die verständlicherweise länger dauern kann, braucht das Taxi zum Museum ja schon einfach 30 Minuten.

Richtig erkannt hat Fred, dass er sich manchmal etwas zu viel Gedanken macht, trotzdem war die Sache mit der Eintrittskarte amüsant.

Das Lieblingsstück im Völkerkundemuseum entpuppt sich als Schuldschein, das erklärt warum es Auslöser für seinen Berufswunsch war.

Statt dem geplanten Kuss bekommt er von Sandra den Bericht über einen Familienausflug, der ihn fast aus den Latschen kippen lässt.

Sandras Finanzamtswitze bremst er dann allerdings mit Küssen aus. Gelacht habe ich als die Schulklasse die beiden ertappt hat.

Der Plan, dass Sandra allein die Wahrheit entdeckt, ohne dass Fred etwas sagen muss klappt wohl nicht, wäre auch zu schön gewesen, wobei ich schon ein wenig gebibbert habe, ob Sandra wohl die Urkunde entdeckt.
Und dann die übereifrige Praktikantin hat doch glatt die Prüfungsanordnung ohne sein Wissen dafür aber in seinem Namen rausgeschickt. Mir blieb gleich die Luft weg und dann der Anruf von Sandras Vater, da habe ich schon befürchtet jetzt ist alles aus.

Oh am liebsten würde ich Fred in den Hintern treten, die Wahrheit kann gar nicht so schlimm sein, wie wenn Sandra jetzt denkt, dass er nur mit ihr ins Bett wollte.

Gerry hat Streit mit seinem Professor und kommt wieder angeschlappt. So eine miese Type, he Sandra hat jetzt wohl andere Sorgen, wie seinen Streit. Oh hoffentlich bekommt der bald den Flugschein.

Antek

vor 4 Jahren

3. Leseabschnitt: Kapitel 16 bis 23 (S. 95–138)
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Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
Gerry kann ich auch nicht ausstehen, er scheint sich wirklich nur für sich selbst zu interessieren. Sandra ist wirklich besser dran, wenn sie endlich einen Schlussstrich zieht, und Gerry den Laufpass gibt. Ich denke, Gerry muss erst noch einiges in seinem eigenen Leben auf die Reihe kriegen, bevor er sich nochmal auf eine Beziehung einlässt.

Gerry kann ich gar nicht ausstehen, ich könnte mich über seine egoistische Art so aufregen, aber irgendwie gehört auch so ein Ekeltyp mit dazu.

Antek

vor 4 Jahren

4. Leseabschnitt: Kapitel 24 bis 33 (S. 139–174)
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Fred sollte eigentlich die Steuerprüfung entzogen werden, er will sich aber endlich der Wahrheit stellen und kann mit der Operation Dienstausweis den Fall wieder an sich reißen. Ich finde toll, dass er endlich ehrlich sein will, wobei ich aber nicht ganz verstehe, warum er die Prüfung jetzt unbedingt selbst machen will. Vor allem da ja ein Stück Grillkohle bestechlicher als Fred ist, kann er doch nicht irgendetwas schön rechnen wollen?

Dann der Notartermin, am liebsten hätte ich der Mutter Gift gegeben mit ihrem tollen Rat. Dann habe ich gehofft, dass die Affäre mit dem Kunstlehrer reicht, aber weit gefehlt, der Bauplatz wird gekauft. ÄRG!

Cool Fred auf dem Motorrad, ja wer hätte denn so was gedacht! :o)

Nicht ganz so begeistert wie Rolf Schläpple ist Sandra als sie die Tür aufmacht am Tag X. Sie ist wütend, enttäuscht und will eigentlich Rache, die im Herz weh tut, aber Papa Rolf hat ganz andere Pläne. Hoffnungen soll sie ihm machen, aber der kennt wohl Fred überhaupt nicht. Ganz klar die Mutter darf nix wissen, wie könnte die das je mit ihrem Gewissen ausmachen? Geht gar nicht!

Die Steuerprüfung dauert länger als angenommen, selbst Rolf Schläpple wird klar, dass an der Sache irgendetwas stinkt und stellt erste Ermittlungen an. Wer will da eine persönliche Fehde gegen die Familie führen? Hat wohl Sandra noch andere Affären enttäuscht?

Die Prüfung liegt allen im Magen, nicht nur Sandra leidet, sondern auch Fred geht es mehr als schlecht. Dass er jetzt sogar mit Straßenschuhen das saubere Geschirr noch ein paar Mal durchspült lässt ganz tief blicken!:o))))

Wird er auch Winnies Rat hören und endlich einmal eine Prüfung nicht gründlich durchführen, sondern auch die Hühneraugen noch zudrücken? Man darf gespannt sein. Außerdem hoffe ich so auf ein Happy End für Sandra und Fred, noch dazu braucht der arrogante Gerry einen Tritt in den A…. Ich bin wirklich gespannt wie ein Flitzebogen auf den letzten Abschnitt.

Antek

vor 4 Jahren

5. Leseabschnitt: Kapitel 34 bis 44 (S. 175–222)
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Ich leide furchtbar mit Fred, schön langsam wird es ihm auch komisch, sieht er doch Sandra kaum, ob wohl Winnie Recht hat? Und das gekünstelte Lächeln, das sieht sogar Fred, dass das nicht echt ist. Tatsachen schafft dann ja Gerry mit seiner Bauplatzfrage.

Dann endlich, ich habe so darauf gewartet. Bei der Familienkonferenz wegen der neuen Farbe macht Sandra endlich Nägel mit Köpfen und beendet das Kapitel Gerry. Sein Abgang lässt tief genug blicken, ja hat der verdient, dass SANDRA mit IHM Schluss macht, das hätte der Klugsch… wohl nie erwartet! Ich habe fast gejubelt, so hat das gutgetan!

Der nächste Tag ist grausam, jetzt will Sandra dafür aber Fred nicht mehr, bringt sich doch glatt seinen eigenen Kaffee mit. Und wie Sandras Vater schon befürchtet, ein liebeskranker Finanzbeamter ist die Hölle und somit wird die Prüfung noch am gleichen Abend beendet. Das Ergebnis 21.257 € Steuernachzahlung und eine Strafe. Da hilft auch die zerdepperte Suppenschüssel nicht weiter, Fred redet jetzt nur noch dienstlich.

Genau deshalb kommt Sandra auf die Idee mit dem Ordner. Allerdings interessiert sich Fred kaum dafür und auch wenn er sich mit Sandras Vater gut versteht, ist für ihn die Akte Sandra erst einmal fertig bearbeitet. Allerdings scheint ihm das Ganze schon im Magen zu liegen. Auf jeden Fall verlässt er eine Woche weder Haus noch Bett.

Aber Winnie, der jetzt die Chancen einer Steuerprüfung erkannt hat, sorgt dafür, dass Fred den grünen Ordner als Lesestoff bekommt.
Und dann, oh so eine tolle Liebeserklärung, da hat sich aber Sandra auch ins Zeug gelegt und steht Fred in nichts mehr nach, aber das kapiert auch Fred Gott sei Dank.

Dann geht’s wieder zum Drama vom Anfang zurück, das verfluchte Briefeschreiben. War die Karte ja schon ein Megaproblem, darf man gar nicht erst über einen Brief nachdenken. Aus dem geplanten Zeitrahmen von drei Tagen Urlaub wird mehr als eine Woche und man möchte Fred am liebsten einen Tritt versetzen, der ihn bis in den Schulgarten versetzt. Hoffentlich kommt der Brief noch an, bevor Sandra auszieht.

Aber dann kommt eh alles anders, denn Fred hat die Erkenntnis seines Lebens und statt Brief gibt es die ultimative Liebeserklärung unter dem Ausgrabungszelt im Schulgarten. Oh ich bin fast dahin geschmolzen so toll war die Szene. Besonders der Satz mit dem Neandertaler, der seine Geliebte beeindrucken möchte. Die zwei mussten unbedingt ein Paar werden und ich drücke ganz fest die Daumen und schüttle alle Tipp ex Flaschen, dass die zwei neben dem Schulgarten glücklich werden.

Antek

vor 4 Jahren

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So wenn auch mit viel zeitlichem Abstand ist meine Rezi fertig und hier und unter Elke Seifried auf Amazon gepostet.

http://www.lovelybooks.de/autor/Catrin-Barnsteiner/Fr%C3%A4ulein-Schl%C3%A4pples-fabelhafte-Steuererkl%C3%A4rung-1052020577-w/rezension/1059100718/

Ich dachte eigentlich, dass noch einige andere Teilnehmer fehlen und deshalb beschlossen mich mit meinem gekauften Exemplar dazuzugesellen. Dem war nicht so, aber das Lesen hat auch alleine viel Spaß gemacht!

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