Catrin Barnsteiner Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung

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Inhaltsangabe zu „Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung“ von Catrin Barnsteiner

Fred Eisenbogen ist so korrekt, dass er Tipp-Ex pinkelt. Bis er Sandra Schläpple in Sommerkleid und Gummistiefeln und mit ihrer Steuererklärung im erdverschmierten Kuvert vor der geschlossenen Post stehen sieht. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Für Sandra wagt Fred die erste Regelabweichung seines Lebens. Leider verpasst er dabei, ihr zu sagen, was er beruflich so macht. Aber wie denn auch! Kein Mann erzählt einer tollen Frau einfach, dass er Finanzbeamter ist ... Als ihre haarsträubende Steuererklärung zur strengen Prüfung ausgerechnet auf seinem Tisch landet, scheint es Fred endgültig aussichtslos, jemals ihr Herz zu gewinnen.

Ein sehr witziges und unterhaltsames Buch das mich mehrfach richtig herzlich zum Lachen gebracht hat

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • mehr als 200 Seiten Witz , Charme und Ironie

    Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. November 2014 um 17:01

    Schon der erste Satz den ich überhaupt mit diesem Buch in Verbindung brachte, führte dazu das ich Tränen lachen musste (Der Satz lautete: Fred Eisenbogen ist so korrekt der pinkelt Tipp Ex). Wer Fred Eisenbogen ist sollte ich dann auch schnell erfahren. Irgendwie so ein herzlicher Charakter aus einer Mischung aus Freak und Steuerbeamter. Ja die lieben Steuerbeamten- schön dass ich selber in dem Metier gelernt habe und damit den Humor nachvollziehen kann. Humor und gute Laune bekommt man aber auch so beim Lesen dieses kleinen Büchleins. Herzerfrischend, bissig, ironisch und pointiert macht sich die Autorin über die Beamten, ihre Pedanterie und Gründlichkeit her. Manchmal ein bisschen überzogen wenn man manche Schrulligkeit und Verhalten von Fred Eisenbogen näher bewerten will aber sei es drum. Interessant sind sicherlich auch die Ausführungen bezüglich Steuererklärungen, Absetzbarkeit von Quittungen, Belegen und deren Paragraphen. Immer mit Witz und Ironie, dennoch steckt häufig auch ein mehr als ein Quentchen Wahrheit dahinter. Die Charaktere bleiben natürlich relativ offen, was alleine schon der Story und der Länge des Buches geschuldet ist. Das Buch soll unterhalten und den Leser animieren sich in die Welt von Schläpples einzufühlen, tiefergehende Charakter oder tiefsinnige Gespräche über den Sinn des Lebens oder Beziehungen sind hier natürlich fehl am Platz. Nichts desto trotz sind einem die Charakter durch ihre charmant witzige Art zu agieren natürlich sympathisch und machen es mir als Leser leicht der Geschichte zu folgen. Die Geschichte selber ist alleine auf Unterhaltung getrimmt. Große Spannungsbögen sind nicht zu erwarten und auch so manche Wendung oder Verlauf der Geschichte ist nicht immer so ganz passgenau und stimmig, aber gut ich persönlich konnte darüber hinweg sehen, war ich mir dessen bewusst leichte Lektüre für zwischendurch in den Händen zu halten. FAZIT: Insgesamt ist das Büchlein mit etwas mehr als 200 Seiten recht kurz, eine unterhaltsame Geschichte mit einigen lustigen Wendungen, die ich so beim Lesen nicht erwartet hätte. Einziger Wehmutstropfen in meinen Augen, der auch zum Abzug von einem Stern führt ist der relativ hohe Anschaffungspreis für die Zeit die man mit dem Buch verbringt. Ich hatte das Buch an einem Nachmittag durchgelesen und dafür ist der Preis einfach zu hoch. Daher nur 4 von 5 Sternen und viel Spaß beim Lesen.

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  • Nichts neues aber unterhaltsam für zwischendurch

    Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung
    Franzis2110

    Franzis2110

    09. November 2014 um 10:55

    Sandra Schläpple stolpert eines Tages in das Leben von Fred Eisenborg und verdreht ihm den Kopf so heftig, dass er gar nicht mehr weiß, wo sein Beamtenscheitel sitzt. Sandra ist eine verträumte Gärtnerin die Unkraut und das Chaos liebt. Fred liebt seinen Job als Finanzbeamter und will immer alles perfekt haben. Für Sandra wagt er die erste Regelabweichung seines Lebens. Er verpasst allerdings ihr zu sagen, was er beruflich eigentlich wirklich macht. Meinung   Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr einfach und locker gehalten. Wir erleben die Geschichte in der dritten Person, überwiegend aus Freds Sicht, manchmal auch aus Sandras Sicht. So lernte ich beide gut kennen. Die Kapitel sind wunderbar kurz und das Buch ist insgesamt kurzweilig und eine entspannte Lektüre für zwischendurch   Charaktere: Fred Eisenberg ist ein steifer Beamter. Er liebt seinen Job im Finanzamt, ist überkorrekt, alles muss perfekt sein. Er kauft nur vorgedruckte Geburtstagskarten, denn wenn jemand einen Vordruckt macht, dann weiß er ja was er tut. Aber selbst die müssen 100 %ig perfekt sein.   „Er klappte die Karte auf, las noch mal – stutzte dann und griff aufgeregt nach dem Rotstift: Dass er das übersehen hatte! Sorgsam fügte er das fehlende Komma ein zwischen ‚glückliches‘ und ‚gesundes‘. Und den Punkt hinter ‚Lebensjahr‘“. (S. 6)   Fred ist sehr bemüht, dass man ihm seinen Job auch ansieht, immer korrekt gekleidet mit Beamtenscheitel und hängt immer noch an seiner Ex, die wirklich nicht sehr nett mit ihm umgegangen ist.   „Sie hat gesagt, du bist so korrekt, dass du Tipp-Ex pinkelst.“ (S. 7)   Ich fand Fred zwar durchaus sympathisch, weil er nachdem er Sandra kennenlernt auch zeigt, dass er doch irgendwie auch menschlich ist. Insgesamt war sein Charakter aber doch etwas sehr überzogen und klischeehaft dargestellt. Sandra ist sehr chaotisch und hat eine eigene, mobile Gärtnerei. Sie legt gleich mal einen sympathischen Auftritt hin, als sie gegen die gerade verschlossene Tür der Postfiliale rennt. Da fühlt ich mich doch gleich mit ihr verbunden. Geschichte: Sandra verdreht Fred den Kopf vom ersten Moment an, an dem sie in sein Leben tritt. Er endet damit, ihr zu erzählen das er Archäologe ist. Er verliebt sich Hals über Kopf in sie und sie auch etwas in ihn, obwohl sie noch mit Gerry zusammen ist. Und irgendwie versäumt er es, ihr zu erzählen, was er eigentlich beruflich macht. Sandra lebt in einer Familie, die sich einmal im Monat zum Familiennachmittag trifft. Auf den ersten Blick ganz normal mit Kaffee und Kuchen. Auf den zweiten Blick total durchgeknallt und kleinkriminell. Denn sie treffen sich, um sich in Form eines Spieles zu überlegen, wie sie das Finanzamt beim nächsten Mal bescheißen können.   „Andere Familien halten ihre Spiele-Nachmittage, die Schläpples fälschen gemeinsam Betriebsquittungen.“ (S. 66)   Die Geschichte erfindet das Rad jetzt wirklich nicht neu. Eine Geschichte, mit einem typischen Ablauf, wie ich ihn schon oft gelesen hab, ohne große Überraschungen mit einem etwas faden Ende. Die Erzählung drum herum war aber amüsant gemacht.   Fazit Ein nettes, unterhaltsames Buch. Den Verlauf der Geschichte liest man nicht zum ersten Mal, die Charaktere sind alle ganz gut gemacht. Nur Fred ist etwas zu klischeehaft. Insgesamt aber eine nette und unterhaltende Lektüre für zwischendurch. Ich gebe drei von fünf Herzen.

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