Cay Rademacher Der Schieber

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Inhaltsangabe zu „Der Schieber“ von Cay Rademacher

Kommissar Staves zweiter Fall Hamburg 1947: Es ist das Jahr der Extreme. Nach dem bitterkalten Hungerwinter stöhnt die zerbombte Stadt schon im Frühling unter quälender Hitze. Und Oberinspektor Frank Stave wird mit einem neuen Fall konfrontiert. In den Ruinen einer Werft wird die Leiche eines Jungen gefunden. Zusammen mit Lieutenant MacDonald und Doktor Czrisini macht sich Stave auf die Suche nach dem Mörder, und die Ermittlungen führen sie in die Welt der »Wolfskinder« – jener elternlosen Kinder, die aus den besetzten Ostgebieten geflohen sind und sich nun zu Banden vereint als Kohlenklauer, Prostituierte und Schmuggler durchschlagen. Doch nicht nur beruflich sieht Frank Stave sich vor Rätsel gestellt: Mitten in den Untersuchungen steht plötzlich sein Sohn vor der Tür, der aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist. Ein schmerzhafter Weg der Annäherung liegt vor ihnen, während Stave zugleich um den Erhalt der Beziehung zu seiner Geliebten Anna kämpft. Als zwei weitere Leichen entdeckt werden, gerät Stave zunehmend unter Druck. In einer dramatischen Nacht im Hafen soll sich schließlich entscheiden, ob Stave den Täter zu fassen bekommt …

Richtig guter „Zwitter“ aus Kriminal-, historischem und Hamburg-Roman – sehr spannend, lehrreich, unterhaltsam, mitreißend. Top!

— StefanieFreigericht
StefanieFreigericht

Rademachers Stave-Krimis sind ein Muss für jeden Hamburg und Krimi-Fan. Spannende Story, tolle Charaktere, gut recherchiert. Ein Lesegenuss!

— Bücherkrähe
Bücherkrähe

Der zweite Fall für Frank Stave und Lt. MacDonald in der zerbombten Hansestadt Hamburg.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Solider Nachkriegskrimi!

— NiWa
NiWa

Intelligente Krimihandlung mit viel Zeitgeschichte, Stoff zum Nachdenken und einigen sehr unterhaltsamen Dialogen.

— Igelmanu66
Igelmanu66

Nach dem Trümmermörder habe ich mir sofort das zweite Buch der Reihe gekauft.... Klasse!

— RalfHH
RalfHH

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  • Richtig guter „Zwitter“ aus Kriminal-, historischem und Hamburg-Roman – sehr spannend!

    Der Schieber
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    13. June 2017 um 17:56

    „Die alte Hutkrempenregel: Verletzungen, die durch einen Sturz verursacht werden, liegen am Kopf stets so, dass man sie sehen würde, hätte das Opfer einen Hut auf. Die meisten Schädelverletzungen hingegen befinden sich höher am Schädel.“ S. 214 So lernen Leser und Frank Stave gleichermaßen, der Hamburger Oberinspektor, der doch viel lieber wie vor dem Krieg „Kommissar“ heißen würde. Die Schädelverletzungen hat das bereits zweite Opfer – oder sind es gar drei Opfer? Alle sind Jugendliche – alle hatten zuvor bereits ihre Eltern an den Zweiten Weltkrieg verloren. Hamburg, ab dem 30.05.1947. Die Stadt liegt in Trümmern, steht unter britischer Verwaltung.  Cay Rademacher lässt das Nachkriegs-Hamburg plastisch auferstehen mit seiner Zerstörung, dem Schwarzmarkt, der Rationierung und Knappheit von fast allem – aber auch schon mit den ersten Gewinnlern und denen, die dauerhaft alles verloren haben: entwurzelten Kindern, die durch Bombenangriffe in Hamburg selbst oder auf der Flucht aus deutschen Ostgebieten ihre Eltern verloren haben, die von klein auf nur den Lebenskampf erlernt haben und sich so nicht mehr einfügen können in die „neue Zeit“. Da wird der Roman fast zur Gesellschaftsstudie, ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit etlichen eingeflochtenen Persönlichkeiten des wahren Lebens, wenn sich sein Personal durchschlägt, wenn die Briten Blohm und Voss demontieren lassen, den früheren Konkurrenten, wenn es schiefe Blicke der Nachbarn gibt angesichts neuer Beziehungskonstellationen nach dem Verlust der alten, wenn die Alpträume kommen und die Heimkehrer aus den Gefangenenlagern. Der Text versetzt mich als Leser sehr plastisch hinein.  Und dennoch: Er bleibt Kriminalroman, rasant dazu, mit seiner unmittelbaren Wirkung auch durch das durchgängige Präsens des Textes, der sich nach meiner Meinung für Liebhaber des Genres als auch für Liebhaber historischer Romane gleichermaßen eignet und viel über Hamburg berichtet, besonders aus dem Milieu der Werften. Es ist kein klassischer „Whodunnit“, bei dem der Leser über Informationen zum Miträtseln verfügt, vielmehr begleitet er Stave und seinen britischen Gegenpart, Lieutenant James MacDonald, bei den Ermittlungen, wie auch schon im ersten Band der Reihe – in diesem Falle inklusive Showdown zum Ende, das Buch hat mir eine Nacht doch reichlich zum Tage gemacht. Ich hatte den ersten Teil vorher gelesen https://www.lovelybooks.de/autor/Cay-Rademacher/Der-Tr%C3%BCmmerm%C3%B6rder-Kriminalroman-733726452-w/rezension/1456030753/, jedoch ist das nicht zum Verständnis erforderlich; es gibt kurze Zusammenfassungen, ohne dass Autor Rademacher dabei zu ausschweifend wird.  Klare Leseempfehlung für Spannung, sympathische Protagonisten, eine nach meiner Meinung klug gewählte Auflösung, viel Zeit- und Lokalkolorit und dafür, dass ich neues gelernt habe sowohl über düstere Vergangenheit (Wolfskinder) als auch über (historisches) Arbeitsleben (Tallymann, Schauerleute, Stauer,…!). 5 Sterne, da Band 2 mir noch einen Tick besser gelungen erscheint als Band 1.

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    • 2
  • Die schwere Zeit danach ...

    Der Schieber
    engineerwife

    engineerwife

    18. May 2016 um 15:49

    Hamburg 1947 … was für ein Jahr! Ein extrem heißer Sommer, der die Wasserzufuhr in Hamburg zum Erliegen bringt, macht der gesamten Bevölkerung zu schaffen. Umso beeindruckender die Tatsache, wie hart besonders die Frauen arbeiten, um die Stadt wieder bewohnbar zu machen. Stunde um Stunde, Tag um Tag stehen sie in den Trümmern und versuchen Hamburg wieder aufzubauen. Viele der heimgekehrten Männer sind immer noch sehr kriegsgeschädigt und der Wirtschaftsaufbau geht unter der britischen Besatzung natürlich nur schleppend voran. Umso emsiger sind die sogenannten Schieber dabei, ihre Taschen zu füllen. Leider bleiben bei diesem Bestreben drei junge Menschenleben auf der Strecke, mit deren Mordaufklärung, zumindest in Teilen, der dem Leser inzwischen gut bekannte Oberinspektor Stave beauftragt ist. Das Leben könnte so schön sein für ihn, die Beziehung zu Anna scheint sich zu festigen und sein Sohn ist aus Russland zurück. Doch nichts ist so einfach wie es scheint und so leidet man mit ihm und seinen kleinen Niederlagen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt für ihn und Leutnant MacDonald, hängt doch auch die Zukunft seiner Sekretärin Erna von der Aufklärung der Morde ab. Einen kleinen Abzug erhält der Autor diesmal von mir, da sich die richtige Spannung um die Kriminalfälle eigentlich erst im letzten Drittel der Story aufbauen, zwischenzeitlich hält den Leser jedoch Staves Privatleben in Atem. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.  

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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    • 779
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    08. February 2016 um 07:25
  • Wer ist der tote Junge auf dem Blindgänger?

    Der Schieber
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Hamburg, Frühjahr 1947 – die Stadt ist nach wie vor größtenteils zerstört. Täglich werden Blindgänger gefunden und entschärft. Die Menschen hungern. Wenigstens frieren sie nicht mehr, denn es herrscht jetzt Ende Mai Tropenhitze. Der Schwarzmarkt floriert. Dies ist die Kulisse zu Frank Staves zweitem Fall. Er wird zu einem Mordfall in den Hafen gerufen. Ein toter Jugendlicher liegt dramatisch drapiert auf einer Fliegerbombe. Da der Hafen dem Britischen Militär untersteht, ist auch Lt. James MacDonald bei den Ermittlungen wieder an seiner Seite. Stave hat nicht nur bei seiner Arbeit den Mörder zu finden Probleme, nein auch in seinem Privatleben geht es drunter und drüber. Karl, sein Sohn kehrt aus der russischen Kriegsgefangenschaft wieder zurück. Das Zusammenleben der beiden vom Krieg gebeutelten Männer gestaltet sich schwierig. Dazu kommt, dass Staves Beziehung zu Anna hart auf die Probe gestellt wird. Sie gibt nicht allzu viel aus ihrer Vergangenheit preis, was den Polizisten zum Grübeln bringt. Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich verzwickt. Da ist zum einen sein Kollege Cäsar Dönnecke, der ihm das Leben schwer macht und zum anderen werden weitere Kinder, die allesamt das erste Mordopfer kannten, ermordet. Wie hängen diese Verbrechen zusammen? Denn, dass sie zusammenhängen ist offensichtlich. Stave und MacDonald gehen gemeinsam vor. Manchmal umgehen sie die geltenden Gesetze. Die Dialoge der beiden sind sarkastisch und humorvoll. Der Deutsche und der Engländer lavieren sich geschickt durch die Vorschriften. Wird Oberinspektor Stave den oder die Mörder finden und festsetzen können? Ich finde diesen Krimi, der in die Geschichte Hamburgs eingebettet ist grandios. Die Beteiligten werden lebensecht und voller Zweifel dargestellt. Die Zwickmühlen in denen sowohl Stave als auch MacDonald stecken sind glaubwürdig beschrieben. So oder ähnlich hat sich das Leben der Bevölkerung in vielen Städten Europas nach dem Krieg abgespielt. Der Leser kann dies hautnah miterleben. Auch die Ohnmacht Einzelner (wie Staatsanwalt Ehrlich), wenn manche der braunen Gesellen sehr, sehr rasch wieder zu Ansehen und Macht kommen. Die Sprache ist der Situation angepasst. Ein wenig schräger Humor darf auch nicht fehlen. Die Charaktere gut gezeichnet und haben Ecken und Kanten. Fazit: wieder fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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    • 2
  • Solider Nachkriegskrimi

    Der Schieber
    NiWa

    NiWa

    Hamburg in der Nachkriegszeit. Die Leiche eines Jungen wird auf einer Bombe drapiert in den Ruinen einer Werft gefunden. Es ist Oberinspektors Staves zweiter Fall im zerbombten Hamburg während der Besatzungszeit, bei dem er nun versucht, einen Kindermörder zu fassen. Die Krimihandlung selbst ist an und für sich nicht herausragend. Bis auf den ungewöhnlichen Fundort der Leiche - welcher lebensmüde Mörder legt eine Leiche auf einem Blindgänger der Alliierten ab? - ist es ein Kriminalfall der solide nach dem gängigen Schema abgearbeitet wird. Frank Stave macht sich auf Mördersuche, wobei auch noch weitere Leichen seinen Ermittlungsweg pflastern und er nach und nach Mordverdächtigen und dem Motiv auf die Schliche kommt. Allerdings zeichnet sich dieser Krimi durch seinen historischen Rahmen aus. Nicht nur, dass der Grundstein der Handlung auf wahren Umständen basiert, Cay Rademacher hat ein besonderes Gespür dafür, den Leser das zerbombte Hamburg der Nachkriegszeit vor Augen zu führen: die Zuteilung der Wohnstätten, die großen und kleinen Probleme des Lebensalltags, leise Hoffnung sowie laute Verzweiflung und die Schwerfälligkeit polizeilicher Ermittlungen, hervorgerufen durch die Wirren, die der Krieg in der Regel nach sich zieht. Davon wird ein anschauliches Bild vermittelt, das unglaublich authentisch wirkt. Außerdem ist Kommissar Frank Stave ein sympathischer und glaubwürdiger Charakter, an dessen Seite man weitere Tatsachen über die Zeit nach dem Krieg erfährt. So steht Karls Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft bevor und der Kommissar weiß nicht so recht, ob er sich über die Rückkehr des Sohnes freuen oder davor fürchten soll. Denn der Sohn wurde als begeisterter Nazi in den Krieg gesandt und hat nun die Schrecken der Schlacht am eigenen Leib erfahren. In welche Richtung hat ihn das verändert? Mit welchen Erinnerungen er wohl nachhause kommt und ob ihn Albträume plagen? Aber nicht nur die Befürchtungen eines besorgten Vaters werden thematisiert, sondern weitere Begleiterscheinungen des Krieges erhalten ihren Raum: die Wolfskinder, die ihre Kindheit in den Kriegsjahren gelassen und im Rudel zB durch Kohlenklau selbst für ihr Überleben sorgten. Zudem tragen neckische Dialoge zwischen Kommissar Stave und seinem alliierten Vertrauten Lieutenant MacDonald zum Unterhaltungswert bei, was diesen Roman neben der soliden Krimihandlung zu einem guten, historischen Leseerlebnis vereint. Die Komissar-Frank-Stave-Reihe: 1) Der Trümmermörder 2) Der Schieber 3) Der Fälscher

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    • 11
    parden

    parden

    27. September 2015 um 17:02
  • Verlorene Kinder

    Der Schieber
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    »Bis Mai 1947 registrierte der Suchdienst des Roten Kreuzes und der beiden großen Kirchen in Hamburg etwa 40.000 elternlose Kinder: Waisen, die im Bombenhagel oder durch andere Kampfhandlungen Mütter und Väter verloren hatten. Für 21.000 Mädchen und Jungen machten die Helfer keinen einzigen Verwandten ausfindig, bei dem diese unterschlüpfen konnten. Mehr als 1.000 dieser verwaisten Kinder lebten nicht in Heimen, sondern schlugen sich, allein oder in Banden, in der verwüsteten Stadt durch. Sie hausten in selbstgebauten Unterkünften, in Nissenhütten oder Hochbunkern. Sie verdingten sich als Handlanger des Schwarzmarktes, als Kohlenklauer, Diebe oder Prostituierte.« Eines dieser elternlosen Kinder ist es scheinbar, das Oberinspektor Frank Stave an diesem heißen Maitag des Nachkriegsjahres 1947 findet. Ermordet und liegend auf einem Blindgänger, mitten in den Ruinen einer Hamburger Werft. Wie kam der Junge dorthin – ins Sperrgebiet? Wer hat ihn brutal ermordet und wieso liegt die Leiche auf einer englischen 500-Pfund-Bombe? Stave nimmt die Ermittlungen auf und hat schon bald einen alten Bekannten an seiner Seite: Lieutenant James C. MacDonald von den britischen Besatzungstruppen. »Ich soll meinem eigenen Vorgesetzten nicht sagen, dass ein englischer Offizier bei den Ermittlungen mitmischt?« »Schön, dass wir uns so gut verstehen«, erwidert MacDonald fröhlich. »Die Dinge sind schon kompliziert genug.« Dieser Krimi bietet dem Leser gute Unterhaltung plus einer reichlichen Portion Zeitgeschichte. Da gibt es detaillierte Beschreibungen des zerbombten Hamburg und seiner zerstörten Hafenanlagen. Die englischen Besatzungstruppen sind ein weiteres großes Thema und die von ihnen erzwungene Demontage der Werft von Blohm + Voss. Ferner geht es um das normale Leben des Durchschnittsbürgers, das sich um Verlust, vermisste Personen, Kriegsgefangenschaft, traumatische Kriegserlebnisse, Lebensmittelkarten, Schwarzmarkt und Neuanfänge dreht. Und es geht um das Leben der vielen Kinder, die durch den Verlust ihrer Eltern plötzlich gezwungen waren, sich irgendwie allein durchzuschlagen. Wobei es sogar da noch Unterschiede gab, denn es gab die „normalen“ Waisen und es gab die sogenannten Wolfskinder. »Wolfskinder – so nennen sich die Mädchen und Jungen aus dem Osten. Die Waisen, die in den Kämpfen oder bei der Flucht aus Ostpreußen und Schlesien ihre Eltern verloren haben. Erschossener Vater, zu Tode vergewaltigte Mutter, verbrannter Hof. Trecks über Eis und Schnee. Kinder, die wie Wilde aus der Vorzeit in Wäldern und Mooren überleben, die betteln, stehlen, essen, was ihnen vor die Hände kommt. Manche kennen nicht einmal ihren Namen. Hausen in abgebrannten Scheunen und zertrümmerten Häusern. Schlagen sich irgendwann durch bis in die Westzonen. Ein paar Hundert sollen in Hamburgs Ruinen hausen.« Stave geht das Schicksal dieser Kinder sehr nahe. Zumal es nicht bei diesem einen toten Jungen bleibt. Private Sorgen hat er außerdem, denn sein Sohn befindet sich noch immer in russischer Kriegsgefangenschaft. Und nachts plagen ihn Alpträume, in denen er wieder und wieder erlebt, wie seine Frau bei einem Fliegerangriff ums Leben kommt. Im Grunde könnte man also meinen, dass man es als Leser hier mit einem Buch zu tun hat, das einem aufgrund des ernsten Themas zusetzt. Tatsächlich gibt es aber immer zwischendurch Passagen, in denen ich lachen musste – und das liegt an Staves „Partner“, Lieutenant MacDonald. Die beiden haben sich bei einem früheren Fall Staves kennengelernt und zum beiderseitigen Erstaunen angefreundet. Und während Stave die personifizierte Ernsthaftigkeit ist, ist MacDonald – nun ja – eher das Gegenteil. Als Folge daraus gibt es herrliche Wortgefechte zwischen den beiden, da wird gefrotzelt und mit sarkastischen Bemerkungen geglänzt. »Ich mache mir keine Sorgen, ich stelle Fragen. Zum Beispiel: Weiß Ihr Colonel, dass wir uns seine Yacht ausleihen?« »Selbstverständlich nicht.« »Patrouillieren nachts auf der Elbe englische Boote?« »Selbstverständlich ja. Wir müssen vorsichtig sein. Und spät losfahren.« »Und wenn uns doch jemand erwischt?« »Zücken wir unsere Ausweise und erfinden irgendeine Geschichte.« »Welche?« »Noch ist mir keine eingefallen. Ich denke darüber nach, wenn ich den Suchscheinwerfer eines Patrouillenbootes aufleuchten sehe.« »Schön, dass wir so gut vorbereitet sind.« Nach dem „Trümmermörder“ muss Frank Stave hier seinen zweiten Fall lösen. Erneut schafft es der Autor, aus dem zeitgeschichtlichen Hintergrund eine passende Kriminalhandlung zu entwickeln. Auch Staves Seelenleben wird sehr schön skizziert, ich stellte für mich fest, dass ich gleichermaßen an seinen privaten Problemen wie an der Auflösung des Falls interessiert war. Es ist nicht notwendig, den „Trümmermörder“ zu kennen, obwohl ich dieses Buch auch sehr empfehlen kann ;-) Fazit: Intelligente Krimihandlung mit viel Zeitgeschichte, Stoff zum Nachdenken und einigen sehr unterhaltsamen Dialogen. »Verlorene Kinder, verlorene Familien. Das haben wir ihnen angetan, denkt er, wir Älteren. Wir machen sie zu Waisen, wir zertrümmern ihre Welt, wir stoßen sie herum, wir kümmern uns einen Dreck um sie. Werden wir am Ende wenigstens ihre Mörder bestrafen?«

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    • 8
    parden

    parden

    31. January 2015 um 17:19
    Gulan schreibt Hach, hatte mir Cay Rademacher auch schon mal gemerkt, aber wann soll man das alles lesen...;-) ?

    Jaha, genau!

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    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Unter Wolfskindern in Hamburg

    Der Schieber
    PaulTemple

    PaulTemple

    Wir befinden uns mittlerweile im Sommer 1947. Nach dem Jahrhundertwinter mit Temperaturen von - 20 Grad, quält die Bevölkerung nun eine wochenlange Hitze. Nach wie vor ist Hamburg zerstört, nach wie vor blüht der Schwarzhandel und nach wie vor ist Oberinspektor Stave bei der Mordkommission. Mittlerweile leben 40000 Kinder und Jugendliche in Hamburg, ohne Eltern oder Verwandte. Genau in dieses Milieu führt Stave der nächste Mordfall, nachdem die Leiche eines 14jährigen Jungen aufgefunden wird. Nach wie vor weiß Rademacher durch sein exquisites Wissen zur Hamburger Geschichte zu unterhalten. Die historische Atmosphäre ist sehr anschaulich und detailreich gestaltet, so dass dies allein schon den kauf des Buches rechtfertigt. Der Kriminalfall an sich ist leider nur Mittelmaß, aber dies ist zu verschmerzen.

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    • 2
  • Geniale Fortsetzung der Krimi-Reihe um Frank Stave

    Der Schieber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. February 2014 um 18:41

    Selten hat mich ein Buch so mit Beschlag belegt, dass ich sofort die Fortsetzung lesen wollte - nein: musste. Wie geht es mit Oberinspektor Stave weiter? Wie entwickelt sich die Lebenssituation 1947 in Hamburg? Es war wie eine Sucht, die sich nicht ignorieren ließ. Stave muss einen weiteren brisanten Fall aufklären, diesmal den Mord an einem 14-jährigen Jungen, der tot auf einem Blindgänger gefunden wurde. Und da der Fundort eine ehemalige Werft ist, die auf Befehl der englischen Besatzer demoliert werden soll, bekommt der Fall eine politische Komponente. Stave ermittelt allein. Lediglich MacDonald unterstützt ihn unter der Hand, mit der Billigung, aber ohne offizielle Befugnisse seiner Vorgesetzten. Allerdings weiß MacDonald, dass der Fall schnellstmöglich geklärt werden muss, sonst wird er nach Palästina strafversetzt. Stave verbeißt sich auch dieses Mal in seine Arbeit, so dass er alles um sich herum aus den Augen verliert: die brutale Hitze des Frühjahrs 2007, seine zarte Liebesbande zu Anna, die sich allerdings zurückzieht, als sein Sohn Karl endlich vor der Tür steht, und Karl selbst, der schon nach wenigen Tagen wieder auszieht. Stave bleibt nichts mehr außer den Mordermittlungen, die ihn auch dieses Mal wieder an seine körperlichen Grenzen führen. Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, endlich mal zu erfahren, wie Männer ticken. Weibliche Autorinnen zeichnen Männer ganz anders. Hier steht ein Protagonist im Mittelpunkt der Story, der den Kontakt zu seinen Gefühlen, seinen Traumata und seinem Körper zu verlieren droht. Der nur noch seine Arbeit hat, um Halt im Leben zu finden. Wichtige Gespräche mit Anna oder seinem Sohn verschiebt er, findet nicht die richtigen Worte und droht schließlich alles zu verlieren. Das erklärt einiges über Männer, die frau so im richtigen Leben trifft. Davon abgesehen schildert das Buch wieder eine packende Krimihandlung, erstklassig recherchiert und historisch gut platziert. Jedes Wort sitzt da, wo es hingehört. Die Sprache ist von einer wunderbaren Klarheit und Aussagekraft, die ihresgleichen sucht. Stave als Charakter ist gebrochen, innerlich zerrissen und doch irgendwo tief drinnen so menschlich, dass er mich zutiefst berührt hat. MacDonald wiederum ist ein leichter, spritziger Ausgleich zu Stave, weshalb sich so etwas wie Freundschaft zwischen den beiden entwickelt. Und die Geschichte Schwere und Leichtigkeit zugleich bekommt. Mein Fazit: Unvergleichlich! Wann erscheint der dritte Teil?

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  • Der zweite Fall für Frank Stave

    Der Schieber
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    19. August 2013 um 21:43

    Mai 1947, Hamburg: Der 14-jährige Adolf Winkelmann wird ermordet in den Hallen einer Werft gefunden. Die Ermittlungen führen Oberinspektor Stave und den englischen Lieutenant MacDonald u.a. in die Hamburger Schmugglerkreise sowie den Kohlen- und Wolfskindern. Aber auch privat wird es für Frank Stave kompliziert: sein Sohn kehrt aus Kriegsgefangenschaft zurück und die Annäherung der Beiden ist schwierig und geprägt durch Sprachlosigkeit - darunter leidet auch seine Beziehung zu seiner Geliebten Anna. Ich habe diesen Roman ohne Vorkenntnis des Vorgängerbandes "Der Trümmermörder" gelesen, was aber kein Problem war, ich hatte nicht das Gefühl, daß mir wichtige Informationen fehlen würden. Die historischen Fakten dieses Kriminalromans haben mich am meisten fasziniert: der Autor schafft es mühelos, Historie mit Fiktion zu verbinden. Der historische Teil ist sehr gut recherchiert, selbst kleinste Details sind geschichtlich belegt - ich habe durch diesen Roman mehr über die damalige Nachkriegszeit erfahren als jemals in einem Geschichtsunterricht. Zum Beispiel waren mir die Kohlen- und Wolfskinder und deren Schicksal weitgehend unbekannt, die Geschichten hinter diesen Kinder sind teilweise erschütternd und ergreifend. Man bekommt einen guten Einblick in die Schmuggler-Szene der damaligen Zeit und erlebt Hamburg unter britischer Besatzung.   Wenn man mit Stave im zerbombten Hamburg unterwegs ist, hat man das Gefühl, die Trümmer zu sehen und den Staub zu schmecken, der sich auf die Stadt gelegt hat. Die detaillierten Ortsbeschreibungen sind ebenfalls ein großer Pluspunkt dieses Romanes. Der Kriminalfall selbst ist spannend und das Motiv ist - für unsere heutigen Verhältnisse - überraschend, aber eben passend für die damalige Zeit. Die Beziehung Staves zu seinem Sohn Karl ist sehr einfühlsam beschrieben, man spürt in den Zeilen regelrecht die Verzweiflung, die Scham und das Unvermögen der Beiden, über die Nazi-Zeit und ihre konträren Haltungen damals zu sprechen.

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  • Rezension zu "Der Schieber: Kriminalroman" von Cay Rademacher

    Der Schieber
    nw0783

    nw0783

    11. March 2013 um 20:02

    Grundsätzlich war es ein klassischer Krimi. Was mir dann doch sehr gut gefallen hat war die Zeit in der der Krimi spielt. Gleich nach dem 2.Weltkrieg war die Welt anders und mit diesem Krimi kann man ein wenig in diese Zeit hineinschnuppern. Kinder die sich alleine durchschlagen müssen (Wolfskinder), eine neue Liebe in einer schwierigen Zeit, Kriegsheimkehrer und die Nebenwirkungen eines sehr heißen Sommers.

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  • Rezension zu "Der Schieber" von Cay Rademacher

    Der Schieber
    mama2009

    mama2009

    30. December 2012 um 13:21

    Inhalt: Hamburg im Jahre 1947, ein paar Monate nach dem Hungerwinter. Das genaue Gegenteil, es ist unerträglich warm. Da wird mitten auf einer Werft auf einer Fliegerbombe ein toter Junge gefunden. Erstochen. Frank Stave wird mit den Ermittlungen betraut und im Verlauf erfährt er so einiges über Schwarzmarktgeschäfte. Dabei wird ihm bewusst, wie viele Kinder dafür eingesetzt werden und ihr Leben riskieren, um in den kargen Zeiten zu überleben. Doch der tote Junge soll nicht das einzige Opfer bleiben. Fazit: Bereits in "Der Trümmermörder" habe ich Frank Stave sehr als Ermittler, aber auch als Person schätzen gelernt. Wie er an die Ermittlungen herangeht und dabei immer ein Augenmerk auf sein Hamburg und das Elend nach dem 2. Krieg hat. Er versetzt sich in die Lage der Menschen und ihr Schicksal, betrachtet die Zeiten des Krieges und was damit den Kindern angetan wurde. Neben den Ermittlungen wird auch auf das Schicksal tausender Kinder eingegangen, die ohne Familie sind und sich durch die harte Zeit kämpfen müssen, hier fällt oft der Begriff der Wolfskinder. Dieses Buch ist ganz klar ein gut recherchierter Krimi, aber für mich wird hier auch ganz deutlich die bedrückende Zeit ab 1945 deutlich und Stave funktioniert hier für mich wie ein Beobachter. Stave selbst ist vom Kriegsschicksal geprägt, seine Frau ist in der Bombennacht gestorben und sein Sohn befindet sich Kriegsgefangenschaft, der laut Mitteilung vom Roten Kreuz frei sein soll. Auch eine neue Liebe scheint für Stave möglich, doch wie wird alles miteinander vereinbar sein? Stave steht wieder MacDonald, der britische Lieutnant zur Seite und beide geben ein sehr gutes Team ab und zeigen, dass aus ehemaligen Feinden auch Freunde werden können. Dadurch funktioniert auch die Zusammenarbeit und die gemeinsame Lösung des Falles. Ergeiz und Wille prägen beide. Für mich von Anfang an spannend und beeindruckend geschrieben und ich freu mich auf eine Fortsetzung. Ich habe keinen Kritikpunkt gefunden. 5 von 5. Meine Buch-Empfehlung.

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  • Rezension zu "Der Schieber" von Cay Rademacher

    Der Schieber
    walli007

    walli007

    12. November 2012 um 20:21

    Überleben in harten Zeiten Der Hamburger Kommissar Frank Stave wird zu der Leiche eines Jungen gerufen. Dieser wurde auf einem Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Dieser hat sie Wand der Werft Blohm und Voss durchschlagen und ist dann nicht explodiert. Nun muss im Jahr des Herrn 1947 zunächst die Bombe entschärft werden, damit sich die Polizei um das bedauernswerte Kind kümmern kann. Sehr rätselhaft ist der Todesfall, denn der Junge hatte sich nicht gewehrt. Und da die Werft von den englischen Besatzern demontiert werden soll, ist auch Staves alter Kumpel Lieutenant MacDonald wieder mit an Bord. Wie ich zu spät gemerkt habe, handelt es sich hier um den zweiten Band einer Reihe, der an "Der Trümmermörder" anschließt. Zum Glück hindert das am Verständnis des neuen Falles. Lediglich kurze Hinweise auf das vorherige Geschehen gibt es, bei mir allerdings ist die Neugier geweckt, so dass ich auch den ersten Band bei meiner Lieblingsbibliothek leihen werde. Wie man daran bemerken kann, hat mir das vorliegende Buch sehr gut gefallen. Die bedrückende und schwere Nachkriegszeit wird sehr anschaulich beschrieben. Der Leser kann sich mit Hilfe des Autors in die Jahre nach dem Krieg hineinversetzen. Zum einen spürt man die Aufbruchstimmung nach den langen Kriegsjahren. Doch zum anderen wird eindringlich klar, dass das Leben kurz nach dem Krieg alles andere als leicht war. Die Menschen waren schlecht ernährt, viele Güter hab es nur auf dem Schwarzmarkt und viele waren gezwungen zu klauen. Viele elternlose Kinder irren durch die Stadt, ohne Halt und Hilfe. Untereinander halten sie zusammen, teilweise müssen sie sich prostituieren, um durchzukommen. Doch auch die, denen es etwas besser geht, haben mit den Auswirkungen des Krieges zu kämpfen. Ihnen sind die Liebsten gestorben oder verschollen. Nur langsam kehrt so etwas wie Normalität ins Leben der Menschen zurück. Und schon gibt es wieder Mord und Habgier und die Polizei muss ermitteln. Genau auf meiner Linie liegt so eine Millieuschilderung, die einem in der heutigen Zeit die damalige Zeit schonungslos nahebringt, ohne dabei mit dem erhobenen Zeigefinger zu winken. Ein Plädoyer für "Nie wieder Krieg", eindringlich und spannend in jeder Zeile.

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  • Rezension zu "Der Schieber" von Cay Rademacher

    Der Schieber
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    23. October 2012 um 17:46

    Hamburg im Mai 1947: In den Ruinen einer alten Werft wird die Leiche des 14-jährigen Adolf gefunden. Er wurde erstochen. Oberinspektor Frank Stave soll den Fall aufklären. Seine Ermittlungen gehen nur sehr langsam voran und werden erschwert durch die unerträgliche Hitzewelle und private Sorgen. * Meine Meinung * Ein großartiges Buch! Selten hat mich ein Krimi so berühren können wie dieser! Man taucht ein in die Geschichte, kann fast selbst die große Hitze spüren und die Sorgen von Oberinspektor Stave nachvollziehen. Sein Sohn Karl kommt aus Sibirien zurück. Wie hat er den Krieg und die Gefangenschaft überstanden? Was für einen Menschen hat dieser Krieg aus ihm gemacht? Und wie wird er auf seinen Vater und vor allem auf Anna, die Freundin seines Vaters, reagieren? Und wie wird Anna reagieren? Man kann die Freude, die Hoffnung, die Angst und die Traurigkeit von Stave fast selbst spüren. Und dann ist da natürlich noch der Mordfall, der aufgeklärt werden muss. Adolf war noch ein Kind; warum musste er sterben? Die Ermittlungen führen Stave in die Welt der Wolfskinder. Waisenkinder ohne Familie und ohne Zuhause, die sich durchschlagen müssen. Was hatte Adolf mit ihnen zu tun? Adolf war auch ein Waisenkind, aber er hat bei seiner Tante gelebt. Ganz langsam kommt Stave dem Täter auf die Spur, obwohl ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus einem spannenden Kriminalfall und einer ebenso spannenden Familiengeschichte aus der Nachkriegszeit. Ich glaube fast, ich habe durch dieses Buch mehr über das Leben in der Nachkriegszeit gelernt als damals im Schulunterricht. Diesen Krimi kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen! Er ist sehr spannend, sehr durchdacht und sehr interessant!

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  • Rezension zu "Der Schieber" von Cay Rademacher

    Der Schieber
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    21. August 2012 um 00:01

    1947 in Hamburg. Der Hungerwinter ist endlich vorbei, jetzt ist der Frühling ungewöhnlich heiß. Das ist ein echtes Problem, wenn in einer zerbombten Stadt kaum jemand fließendes Wasser zur Verfügung hat. Oberinspektor Stave kommt noch aus einem anderen Grund ins Schwitzen. In den Ruinen der Blohm & Voss-Werft wird ein toter Junge gefunden. Ihn zu bergen, ist heikel, denn er liegt auf einer nicht gezündeten Fliegerbombe. Auch nach der gelungenen Bergung bleibt der Fall heikel. Bei dem Toten handelt es sich um Adolf Winkelmann, einem Waisenjungen, der bei seiner Tante und seinem Onkel untergekommen ist und mit deren Einverständnis die Schule schwänzt, um illegale Geschäfte auf dem Schwarzmarkt zu machen. Die Not gebiert eine andere Ethik. Ein Junge, der klaut, um seine Familie zu ernähren, verhält sich anständig. Die Ermittlungen führen Stave zu den Wolfskindern, aus Ostpreußen geflüchteten Waisenkindern, die ohne jegliche Hilfe in den Trümmern der Stadt überleben müssen. Kein Wunder, dass sie kriminell werden, es bleibt ihnen ja gar nichts anderes übrig. Oberinspektor Stave wird bei diesem schwierigen Fall wieder von dem englischen Lieutenant MacDonald unterstützt, muss sich aber auch noch mit Privatproblemen herumschlagen. Während er um seine Beziehung mit Anna kämpft, kehrt sein Sohn aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück. Wie schon beim ersten Band dieser Reihe war ich begeistert von der lebendigen Beschreibung des Nachkriegsalltags. Es ist heutzutage unvorstellbar, wie ein Überleben in Ruinen, ohne ausreichende Wasserversorgung und ohne die Möglichkeit, richtig zu kochen, organisiert werden konnte, auch wenn 1947 allmählich wieder eine Art Alltag einkehrte und es wieder mehr Produkte zu kaufen gab. Schulunterricht fand in Klassen mit fünfzig, sechzig Schülern statt, die sich die wenigen Räume teilen mussten und mal vormittags, mal nachmittags Unterricht hatten. Wenn sie nicht gerade unterwegs waren, um Kohle und Lebensmittel zu klauen. Die Erinnerungen an die Bombennächte waren allgegenwärtig. Und an Staves Sohn sieht man die Probleme der in der NS-Zeit erzogenen Jugendlichen, sich in den veränderten Alltag einzugliedern. Die politischen Geschehnisse, wie der Streik der Werftarbeiter, sind geschickt in die spannende Krimihandlung integriert. Die Charaktere sind sympathisch, sorgfältig ausgearbeitet und lebendig. Ich habe dieses sehr flüssig geschriebene Buch förmlich verschlungen und warte schon jetzt auf den nächsten Band dieser tollen Reihe.

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