Cay Rademacher Der Trümmermörder: Kriminalroman

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Inhaltsangabe zu „Der Trümmermörder: Kriminalroman“ von Cay Rademacher

Kommissar Staves erster Fall Hamburg 1947: Die Stadt liegt in Trümmern, und es ist einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Die Menschen versuchen irgendwie zu überleben. Da wird mitten in der Trümmerlandschaft eine Leiche entdeckt: eine junge Frau, nackt, kein Hinweis auf den Mörder. Oberinspektor Stave hat kaum Hoffnung, den Fall aufzuklären, auch wenn ihm Lothar Maschke von der Sitte und Lieutenant MacDonald von der britischen Verwaltung zur Seite gestellt werden. Bald werden weitere Tote entdeckt, und Stave ist für jede Hilfe dankbar, die er auf der Suche nach einem grausamen Mörder bekommt. Cay Rademacher lässt in einem hochspannenden authentischen Kriminalfall das Hamburg des Hungerwinters 1946/47 lebendig werden. (Quelle:'Flexibler Einband/01.06.2017')

eindringlich geschildert, spannender Fall, gut zu lesen

— MackieMesser229
MackieMesser229

Irgendwie nicht so wirklich mein Fall, aber die Stimmung passte !!

— Sabrinas_fantastische_Buchwelt
Sabrinas_fantastische_Buchwelt

Hamburg, Hungerwinter '47: Kulisse für Ermittlungen zu Morden, bei denen sich die Opfer einfach nicht identifizieren lassen. Solider Krimi

— StefanieFreigericht
StefanieFreigericht

Ein Kriminalfall in Hamburg nach dem 2. Weltkrieg. Historisch genau, erstklassig geschrieben. Spannend. SUPER!

— markus1708
markus1708

Sehr spannend und historisch interessant.

— amena25
amena25

Tolle Atmosphäre, dazwischen leider etwas langatmig ...

— Ascari0
Ascari0

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  • Historischer Kriminalfall im Nachkriegs-Hamburg

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    MackieMesser229

    MackieMesser229

    15. August 2017 um 10:22

    Dieser Roman basiert auf einer wahren Begebenheit. Im Jahr 1947, kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, ereignet sich in Hamburg eine Mordserie, bei welcher der Mörder seine Opfer in den noch überall im Stadtgebiet zu findenden Trümmern ablegt.Der (fiktive) Oberinspektor Frank Stave von der Hamburger Polizei bekommt den Fall zugeteilt und beginnt zu ermitteln. Mit dabei sind sein Counterpart von der britischen Besatzung (Lt. James MacDonald) und eine etwas undurchsichtige Frau namens Anna von Veckinhausen (als Flüchtling aus dem Osten nach Hamburg gekommen), während Staves Frau bereits seit Jahren tot ist und sich sein Sohn Karl derzeit noch irgendwo in Russland in einem Lager für Kriegsgefangene befindet.Die Stadt in Trümmern und das Über- und Weiterleben nach dem Krieg werden sehr eindringlich geschildert. Der Fall wird trotz der vielen Grausamkeiten in einer unaufgeregten Sprache geschildert, die das Schreckliche erlebbar aber seltsamerweise auch ertragbar macht. Die handelnden Personen haben Charakter und wollen sich weiterentwickeln (weswegen es weitere Teile der Krimireihe gibt).Die Frage, wer denn nun der Mörder ist, bleibt lange Zeit offen (in Wirklichkeit wurde dies ebenso wenig geklärt wie die Identitäten der Opfer). Der Leser wird mit in die Ermittlungen einbezogen und kann selbst mitkombinieren.Alles in allem - sehr gelungen!

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  • Tolle Stimmung, aber dennoch nichts für mich.

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    11. June 2017 um 19:35

    Titel: Der TrümmermörderAutor: Cay RademacherReihe: Frank Stave #1Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG Genre: Krimi|NachkriegsgeschichteSeitenanzahl: 331Zitat entfällt.Klappentext:Kommissar Staves erster Fall Hamburg 1947: Die Stadt liegt in Trümmern, und es ist einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Die Menschen versuchen irgendwie zu überleben. Da wird mitten in der Trümmerlandschaft eine Leiche entdeckt: eine junge Frau, nackt, kein Hinweis auf den Mörder. Oberinspektor Stave hat kaum Hoffnung, den Fall aufzuklären, auch wenn ihm Lothar Maschke von der Sitte und Lieutenant MacDonald von der britischen Verwaltung zur Seite gestellt werden. Bald werden weitere Tote entdeckt, und Stave ist für jede Hilfe dankbar, die er auf der Suche nach einem grausamen Mörder bekommt. Cay Rademacher lässt in einem hochspannenden authentischen Kriminalfall das Hamburg des Hungerwinters 1946/47 lebendig werden.Meine Meinung:Ich bin generell kein Krimi oder Thrillerleser und nur ganz selten greife ich mal zu einem Buch aus dem Genre & dann ist es noch seltener, dass mir einer mal gefällt."Der Trümmermörder" war jetzt im Ganzen auch nicht so wirklich mein Ding, aber ich fand ihn okay.Mich überzeugte der Stil...denn ich fühlte mich wirklich wie im Jahre 1947 !Der Autor schaffte es mit seinen Worten, dass in meinem Kopf ein Bild aus dieser Zeit entstand und ich konnte mir wirklich super diese Trümmerstadt, die Hamburg zu der Zeit war, auch vorstellen.Ich fand es auch interessant, dass es diesen Trümmermörder wirklich gab...Aber anders als wie hier im Buch wurde dieser Mörder nie gefunden. Da sehe ich das wie eine andere Leserin hier...der Autor hätte sich da eher an der Realität halten sollen...wäre authentischer gewesen... Zudem fand ich den Mörder irgendwie auch nicht gut beschrieben....jedenfalls musste ich nur "Häh ?!" denken....Der Schreibstil war auch nicht so mein Ding. Im Präsens finde ich ansich nicht schlimm, aber hier gefiel es mir einfach nicht.Fortsetzung? : Nachdem ich schon mühselig durch Fall 1 gekommen bin, lasse ich es mal lieber...Bewertung:Tolle Atmosphäre, aber der Rest überzeugte mich nicht. Dennoch ein solider Krimi, den man lesen kann. Von mir gibt es: 3 von 5 Sterne

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  • Wenn die neue Zeit auf den Trümmern der Vergangenheit entstehen soll

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    14. May 2017 um 12:33

    Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg, es ist der Hungerwinter 1946/4. Eine tote Frau wird in den Trümmern gefunden, nackt, mit Strangulationsspuren. Polizei-Oberinspektor Frank Stave, er wird während der Ermittlungen 43 Jahre alt werden, wird mit der Aufklärung betraut. „Die Briten haben nach dem Einmarsch im Mai 1945 Hunderte Polizisten entlassen – jeden, der bei der Gestapo war, der hohe Funktionen hatte, der irgendwie politisch aufgefallen war. Leute wie Stave, die im alten Regime als „links“ galten und die man auf unbedeutenden Posten kaltgestellt hatte, sind geblieben.“ S. 11 Ihm zur Seite gestellt werden ein Kollege von der Sitte, Polizeiinspektor Lothar Maschke - schließlich war die Frau unbekleidet, sowie der britische Verbindungsoffizier Lieutenant James C. MacDonald - Hamburg ist britisch besetzte Zone. Die Stadt ist von Flüchtlingen überschwemmt, displaced persons (DP) aus KZs, Flüchtlingen aus den früheren Ostgebieten, Kriegsheimkehrer, Versprengte, Ausgebombte, das erschwert die Suche nach der Identität des Opfers. Auch Stave lebt nun in einem Nachbarhaus, seit seine frühere Wohnung in der Ahrensburger Straße 91 zusammen mit seiner Frau den Bomben zum Opfer fiel; man kann die Häuser übrigens auf Google Maps sehen, die Beschreibung der Häuser entspricht der im Buch und die Lücke durch die Bomben besteht bis heute: https://www.google.de/maps/@53.5796157,10.1002102,3a,75y,128.02h,99.88t/data=!3m6!1e1!3m4!1sQ5RUCDVYeBsO3PGteJw86Q!2e0!7i13312!8i6656!6m1!1e1 Bald wird eine zweite Leiche gefunden, ein älterer Mann, auch er nackt, auch er stranguliert. Ein Serienmörder, ein Verrückter, ein mysteriöser Zusammenhang zwischen den immer noch namenlosen Opfern, zufällige Gemeinsamkeiten? Die Ermittlungen treten auf der Stelle, es gibt zunehmend Druck aus der Öffentlichkeit  – regelmäßige Berichterstattung inklusive für Stave beim Leiter der Kripo, Carl „Cuddel“ Breuer https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Breuer sowie beim Bürgermeister Max Brauer https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Brauer, der klarmacht: „Ich aber werde nicht tatenlos zusehen, wie ein einziger verrückter Mörder eine Lage schafft, in der sich unsere Bürger nach den Nazis zurücksehnen.“ S. 222 Doch warum hat Stave das Gefühl, dass die Frau, Anna von Veckinhausen, die das zweite Opfer bei der Polizei gemeldet hat, etwas verschweigt? Er ist zunehmend fasziniert von seiner Zeugin und hat gleichzeitig Schuldgefühle, knapp 3 Jahre nach dem Tod seiner Frau und während er kein Lebenszeichen von seinem Sohn Karl hat, der sich mit 17 noch im April 1945 freiwillig gemeldet hatte. Dann wird der Ermittler wieder zu einem Tatort gerufen, ein Mann verschwindet und hinterlässt eine geheimnisvolle Botschaft und die Ermittlungsakten sind nirgends zu finden. Stromsperren, Bezugsmarken, Hamsterfahrten ins Umland, Schwarzmarkt, Nissenhütten, Ausgangssperre, Brennhexen – all das kommt im Roman vor und bleibt dennoch, von der Wohnsituation und der Brennhexe abgesehen, für mich seltsam blutleer. Die Wohnsituation schildert Autor Rademacher plastischer, mit der Ausbombung, dem Ersatz von defektem aus kaputten Häusern, den vereisten Scheiben, den fensterlosen Wohnungen in früheren Hochbunkern, den Nissenhütten aus dünnem Wellblech, in denen man mittig am Ofen stehend von vorne glüht und hinten eiskalt bleibt. Ähnlich beschreibt er die mühselige Nahrungszubereitung auf der Brennhexe, der Rest bleibt für mich – leider – Kulisse, einzig Staves Albträume sind mit-erlebbar. Der Autor hat, wie man seinem Nachwort entnehmen kann, recherchiert, selbst der „Trümmermörder“ beruht auf einem historischen, wenn auch nie aufgeklärten Vorbild. Der Vergleich mit dem erst im letzten Jahr veröffentlichten „Der Angstmann“ von Frank Goldammer drängt sich auf: Goldammer lässt den Leser den Krieg spüren, den Hunger, das Misstrauen, die Bombennacht, die Besatzung. Der historische Dresden-Krimi hat hier vielleicht den Vorteil, zeitlich einen größeren Zeitraum abzubilden – das ist es jedoch nicht. In Hamburg lese ich „..bis ihn draußen auf der Straße der Wind trifft wie eine eisige Faust.“ S. 274 oder „…trifft ihn der Wind wie ein Faustschlag.“ S. 99, das ist erstens eine Wiederholung über diese beiden Stellen hinaus und lässt mich zweitens den Wind nicht miterleben – Goldammer schafft das. Dafür ist bei Goldammer weniger nachvollziehbar, wie sich sein Max Heller in der NS-Zeit behaupten konnte, „seine Morde“ sind blutrünstiger. Ich kenne Dresden und Hamburg von sehr regelmäßigen Besuchen – beide Autoren nehmen in seltener Übereinkunft Abstand von Dialekt selbst bei Nebenfiguren. Da s-tolpert niemand über den s-pitzen S-tein, da gibt es kein „nu nu freiiilisch“, das ist verständlich (nachvollziehbar UND im Wortsinn), aber irgendwie schade. Straßennamen zählen beide auf – während Rademacher Gebäude beschreibt, fühle ich mich bei Goldammer in den Beschreibungen von Straßenzügen eher vor Ort (dafür sind es dann teils wieder zu viele Straßennamen). Ich mag Stave irgendwie lieber – doch sehe ich insgesamt nur 4 Sterne für einen durchschnittlich guten Krimi (gegenüber 5 für den Angstmann, den ich verschlungen hatte). Dennoch will ich dem zweiten Band eine Chance geben, weil mich das Thema der Nachkriegszeit dann doch ausreichend interessiert. Wer eines der Bücher verschenken möchte: man merkt bei der Lektüre doch eindeutig (so man alt genug dafür ist), wo man aufgewachsen ist, als "Wessi" oder "Ossi", welche Erzählungen in der eigenen Familie weiter getragen wurden - selbst wenn man, wie ich, "dazwischen" steht. Und man merkt auch, wenn die Erinnerungen der eigenen Familie im ländlichen Raume angesiedelt waren, wo die Auswirkungen durch Selbstversorgung und "mehr Fläche pro Mensch" milder waren: hier sind Hamburg und Dresden dann doch erschreckend ähnlich  https://www.lovelybooks.de/autor/Frank-Goldammer/Der-Angstmann-1237139479-w/rezension/1361010080/

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  • Toller Serienauftakt

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    Fornika

    Fornika

    Winter, 1947: Hamburg liegt in Schutt und Asche. Die Menschen kämpfen ums Überleben in diesem harten Winter, es mangelt an allem. Auch an Menschlichkeit, denn eines Tages wird eine nackte Frauenleiche aufgefunden. Kurioserweise mit gepflegtem Äußeren und gutem Ernährungszustand. Oberinspektor Stave nimmt die Ermittlungen auf… Cay Rademacher hat sich von einem wahren Fall inspirieren lassen, denn im Winter 1947 trieb in Hamburg wirklich ein Trümmermörder sein Unwesen. Er fängt den Alltag der damaligen Zeit sehr gut ein: die Kälte, das Elend, den Hunger. Auch die ständige Präsenz der britischen „Befreier“ kommt gut zur Geltung. Eine Zeit, in der die „Schuldigen“ des Naziregimes hinter Gittern sitzen. Theoretisch zumindest, viel zu viele sind davongekommen und versuchen in der Masse unterzutauchen. Man weiß also immer noch nicht wem man trauen kann. Rademachers Hauptfigur Stave hat mir sehr gut gefallen. Auch an ihm sind die Kriegsjahre nicht spurlos vorübergegangen, die Frau im Bombenhagel umgekommen, der Sohn irgendwo hinter den Frontlinien vermisst. Stave kämpft für Gerechtigkeit und gegen die widrigen Umstände. Man fiebert mit ihm mit und hat immer ein bisschen Angst, dass er dem Druck nicht standhalten kann. Der Autor erzählt flüssig und ansprechend, beschönigt nichts. Historische Zahlen und Fakten werden gut eingebunden, immer wieder wird die kritische Situation an lebensechten Beispielen verdeutlicht. Die Polizei leidet ebenso unter Rationierungen wie die Bevölkerung. Mir hat diese Mischung aus realen Fakten und Fiktion sehr gut gefallen, der Erzählstil war sehr flüssig und die Handlung spannend. Der nächste Fall von Stave darf gerne kommen.

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    • 2
  • Überraschend gut! Ein Krimi, der nicht mehr weggelegt werden kann, bis man das Ende erfährt...

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    chipie2909

    chipie2909

    22. March 2016 um 11:14

    Inhalt: Hamburg 1947: Die Stadt liegt in Trümmern, und es ist einer der kältesten Winter des Jahrhunderts. Die Menschen versuchen irgendwie zu überleben. Da wird mitten in der Trümmerlandschaft eine Leiche entdeckt: eine junge Frau, nackt, kein Hinweis auf den Mörder. Oberinspektor Stave hat kaum Hoffnung, den Fall aufzuklären, auch wenn ihm Lothar Maschke von der Sitte und Lieutenant MacDonald von der britischen Verwaltung zur Seite gestellt werden. Bald werden weitere Tote entdeckt, und Stave ist für jede Hilfe dankbar, die er auf der Suche nach einem grausamen Mörder bekommt. Mein Eindruck zum Buch: Für mich war dieses Buch eine absolute Überraschung. Ich hatte es geschenkt bekommen, hab' mir nicht viel davon erwartet und war wirklich von der ersten Seite an so begeistert, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Die Charaktere sind wunderbar menschlich gezeichnet, ich habe Oberinspektor Stave sofort ins Herz geschlossen und auch Lieutenant MacDonald war sofort ein Sympathieträger. Ebenso war die Darstellung Hamburgs in 1947 absolut realitätsgetreu und man konnte sich richtig in die Zeit heineinfühlen. Bis zum Schluß hatte ich keine Ahnung, wer hinter allem steckt und genau das macht für mich einen guten Kriminalroman aus. Fazit: Klare Leseempfehlung! Cay Rademacher versteht es, seine Leser mit in eine andere Zeit mitzunehmen und ich freu mich jetzt schon darauf, Oberinspektor Stave erneut zu begegnen!

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    08. February 2016 um 07:25
  • Selten so gefroren ...

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    engineerwife

    engineerwife

    03. February 2016 um 13:05

    Ein sehr beeindruckender erster Teil einer Trilogie eines für mich neuen Autors. Cay Rademacher schafft es mit seinen düsteren aber auch sehr eindringlichen Beschreibungen dem Leser eine Atmosphäre zu vermitteln, die den kalten Atem der Charaktere förmlich sichtbar werden lässt. Was muss das für eine harte Zeit gewesen sein nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg in der Großstadt Hamburg. Die schwer zerstörte Stadt wimmelt von Witwen und Waisen, Kriegsversehrten, Flüchtlingen und Displaced Persons. Wer jedoch glaubt, der Terror der Nationalsozialisten wäre ausgelöscht, der sei eines besseren belehrt. Mehr als ein Krimineller treibt auch in diesem sibirisch-kalten Hungerwinter in Hamburg sein Unwesen. Oberinspektor Stave hat mit der Ergreifung des Trümmermörders keine leichte Aufgabe zugeteilt bekommen. Er ermittelt in alle Richtungen, doch im Laufe der Zeit ist er sich nicht mehr sicher, wer in diesem Spiel Freund und wer Feind ist. Auch privat hat Frank Stave ein nicht unerhebliches Schicksal erlitten, was ihn mir sehr sympathisch macht. Ich habe mitgefiebert, im privaten wie im professionellen Bereich und war ganz erschrocken, als die Story auf den letzten 30 Seiten nochmal einen rasanten Haken schlägt. Von mir erhält das Buch eine absolute Leseempfehlung.  

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. November 2015 um 14:35
  • Was haben die vier nackten Toten in den Trümmern von Hamburg gemeinsam?

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Hamburg, Jänner 1947 Die ausgebombten Menschen erleben den kältesten Winter seit Menschengedenken. Man misst wochenlang Temperaturen um die minus 20 Grad und mehr. Kein Schiff kann die Elbe mehr befahren – sie ist dick zugefroren. Die Eisenbahnstrecken sind, so ferne sie bereits wiederhergestellt sind, außer Betrieb, da die Weichen eingefroren sind. Es mangelt an allem: Wohnraum, Fensterglas, Heizmaterial und vor allem an Lebensmitteln. Die britische Besatzung versucht Recht und Ordnung wiederherzustellen und hat die meisten der ehemaligen Nazis aus ihren Funktionen bei der Polizei entlassen. So kann der Kriminalbeamte Frank Stave, der während der Nazizeit kalt gestellt wurde, wieder seinen Dienst versehen. Mitten zwischen seine persönlichen Albträume – seine Frau Margarethe ist 1943 beim Feuersturm auf Hamburg verbrannt und der Ungewissheit ob sein einziger Sohn Karl noch lebt, platzt eine nackte Frauenleiche. Um die rasche Aufklärung voran zu treiben, erhält Stave Hilfe von der Sitte in Form von Lothar Maschke. Gemeinsam wird ermittelt. Doch dann tauchen weitere drei nackte Leichen auf.  Jede von ihnen höchst säuberlich in den verschiedenen Gegenden Hamburgs, aber alle in den Trümmerhaufen abgelegt. Was verbindet die Toten? Es scheint als wären sie eine Familie, der alte Mann, die beiden Frauen und das kleine Mädchen. Der Bürgermeister fürchtet die Hysterie der Bevölkerung. Das Britische Gouvernement stellt Lt. James MacDonald an Staves Seite. Anfänglich sind die beiden einander nicht grün. Im Laufe der Untersuchungen finden sie Gemeinsamkeiten. Wird das Trio den oder die Mörder finden?  Für einen der Morde gibt es möglicherweise eine Augenzeugin. Vielen Spuren wird nachgegangen. Einige verlaufen im Sand und doch präsentiert uns der Autor ein spannendes Finale. Cay Rademachers Krimi beruht auf einer wahren Begebenheit. 1947 wurden die vier Toten gefunden. Der Mörder konnte bis heute nicht gefasst werden. Ein spannender Krimi mit vielen historisch korrekten Elementen. Ich konnte das Buch nicht weglegen und habe die ganze Nacht bis zum Ende durchgelesen. Fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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    • 4
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    12. October 2015 um 22:21
  • Die Welt in Trümmern

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    Ascari0

    Ascari0

    04. December 2014 um 23:58

    Amazon hat dieses Buch vor gut zwei Jahren bei seiner E-Book-Aktion verschenkt, solange hat es seine Zeit in der Kindle App gefristet. Vergangenes Jahr habe ich schon mal einen Anlauf genommen, das Buch zu lesen, habe dann aber nach einem Drittel abgebrochen ... Da es ein guter Freund von mir jetzt gelesen hat, habe ich es jetzt wieder aus der Versenkung geholt - und nun zu Ende gelesen. Ich glaube, worum es geht, muss ich jetzt nicht extra schildern, ich wollte diese Rezi aber noch schreiben, wenn meine Eindrücke von dem Buch noch frisch sind. Ich kann mittlerweile gut nachvollziehen, warum so viele Leute von diesem Roman so begeistert sind. Die Atmosphäre jener Zeit, dieser harte, kalte Winter in den Trümmern von Hamburg - man hat beim Lesen wirklich das Gefühl, dort zu sein, mit dem Oberinspektor auf der Spur des Trümmermörders zu sein ... Diese Beschreibung hat der Autor wirklich exzellent umgesetzt - und ginge es um das allein, hätte das Buch auch von mir volle fünf Sterne verdient. Was mir allerdings weniger gefallen hat, war der Krimi selbst. Die Geschichte kommt in meinen Augen einfach nicht so richtig in Fahrt, was wohl auch der Grund sein dürfte, warum ich bereits einmal mittendrin aufgehört habe. Wobei die Idee schon deswegen spannend ist, weil sie einen realen Hintergrund hat (worauf der Autor am Ende des Buches verweist): Den Trümmermörder und seine Opfer hat es wirklich gegeben! Mit dem kleinen Unterschied, dass in der Realität der Fall nie aufgeklärt wurde ... Hier hätte man meiner Meinung nach einfach mehr aus dem Buch machen können, finde ich. Vielleicht hängt es aber auch ein wenig mit  der Erzählform zusammen, dass ich mit dem Buch nicht so ganz warm geworden bin? Ich bin kein Fan des Präsens bei Belletristik ... Es kommt jetzt zwar immer öfter vor, aber es irritiert mich ehrlich gestanden beim Lesen. Ich nehme mir jetzt zum Schluss noch die Freiheit, an dieser Stelle auf die Rezension bei der Histo-Couch zu verweisen, da ich mich sehr gut mit ihr identifizieren konnte: http://www.histo-couch.de/cay-rademacher-der-truemmermoerder.html

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  • Kaltes Hamburg

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    Arun

    Arun

    Der Trümmermörder von Cay Rademacher Ein Krimi aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Die Handlung setzt ein am 20. Januar 1947 Zum Inhalt: In der vom Krieg schwer gezeichneten norddeutschen Großstadt Hamburg herrscht wie auch im übrigen Land ein sehr strenger Winter. Die Elbe ist zugefroren und auch der Bahnverkehr läuft unregelmäßig. Der Strom ist rationalisiert, die Grundversorgung ist sehr schlecht, Essen gibt nur gegen Lebensmittelkarten, der Schwarzmarkt nimmt einen hohen Stellenwert ein obwohl er verboten ist. In diesem Umfeld werden nach und nach vier Leichen aufgefunden welche auf den gleichen Täter hindeuten. Oberinspektor Stave beginnt zu ermitteln, Hilfestellung von Seiten der britischen Militärverwaltung erhält er durch Lieutenant McDonald. Meine Meinung:Ein hervorragender Krimi, der einem die Zeit und Umstände der Nachkriegszeit glaubhaft näher bringt. Mehrere Handlungsstränge werden geschickt verknüpft. Der Autor zeichnet ein genaues Bild welches von Kriegsgräueln, Flüchtlingen, persönlichen Schicksalen, unzulänglichen Lebensbedingungen, dem Nachkriegsalltag, der Arbeit von Justiz, Polizei und anderen Hilfsorganisationen handelt. Fazit: Eins spannende Geschichte die sich auf eine wahre Begebenheit bezieht. Durch den Autor bekommen wir einen Einblick in das Nachkriegsdeutschland und gleichzeitig eine lesenswerte Story vermittelt. Spreche hiermit eine klare Leseempfehlung aus.

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    • 14
    walli007

    walli007

    23. August 2014 um 14:35
  • Eiseskälte

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    „Jedermann hat Angst. Jeder fragt sich, wer die Toten sind – und wer der Mörder ist. Jeder hat seine eigene Theorie, verdächtigt jemand anderen. Ungute Gerüchte machen die Runde. Es ist, als würde all das Elend, als würden die ständigen Entbehrungen und Demütigungen einen Hass nähren, der sich ein Objekt sucht. Und der gesichtslose Mörder könnte dieses Objekt sein. Solange es so kalt bleibt und solange Sie den Mörder nicht verhaftet haben, wird dieser Zorn wachsen. Irgendwann wird man der Polizei Versagen vorwerfen. Und dann der Verwaltung allgemein. Und irgendwann wird jemand laut sagen, was sich so mancher sicherlich schon denken wird: Dass es das früher nicht gegeben hätte, unter Adolf. Ich aber werde nicht tatenlos zusehen, wie ein einziger verrückter Mörder eine Lage schafft, in der sich unsere Bürger nach den Nazis zurücksehnen.“ Hamburg, im Januar 1947. Die Stadt liegt in Trümmern, die Menschen leiden Hunger. Verschärft wird die Situation noch durch die Eiseskälte, die die Stadt bereits seit Wochen in ihren Fängen hat. Der tägliche Kampf ums Überleben zerrt an den Nerven, verbraucht alle Kräfte. In diesem ohnehin schon Horrorszenario wird eine junge Frau aufgefunden, nackt und ermordet, mitten in den Trümmern. Sie wird nicht das letzte Opfer des „Trümmermörders“ bleiben und Oberinspektor Stave wird schnell klar, wie überaus wichtig ein schneller Fahndungserfolg ist… Dieser Krimi hat mich von der ersten Seite an begeistert. Feinfühlig und doch in aller Deutlichkeit wird die Situation der Menschen in diesem Hungerwinter 1947 beschrieben. Zu Recht wird diesen Schilderungen ausreichend Raum in der Geschichte zugewiesen. Es ist für jeden Leser, der später geboren wurde, ohnehin schwer bis unmöglich, die Lage der Menschen nachzuvollziehen. Was alles aus dieser Mordserie entstehen könnte, beschreibt mein Eingangszitat. Eine wirklich brenzlige Situation! Grundsätzlich kommt kein Buch, das in der Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs spielt, ohne das Thema Nazis aus. Entsprechend wird es auch hier behandelt. Daneben wird auch die persönliche bzw. private Seite des Ermittlers nicht vernachlässigt: Staves Frau starb bei einem Bombenangriff, sein Sohn ist vermisst. Furchtbar – und doch ist Stave nur eins von vielen Schicksalen. Die Mordserie selbst ist spannend und bietet beim Miträtseln viel Raum für Spekulationen. Weitere interessante Charaktere und ein packender Schreibstil rundeten für mich das Ganze ab. Das Nachwort informiert übrigens darüber, dass diese Geschichte auf einem authentischen Fall beruht. Anders als im Buch, das uns eine Lösung des Falls präsentiert, wurde der wahre Trümmermörder jedoch nie gefunden. Fazit: Für mich ein ganz klarer Favorit! Für Oberinspektor Stave gibt es noch zwei weitere Fälle: „Der Schieber“ und „Der Fälscher“. „Der Schieber“ wartet bereits auf meinem SuB und kann sicher sein, kurzfristig gelesen zu werden. Zeitgeschichte – sehr berührend erzählt und mit einer spannenden Krimihandlung verwoben. Lesen!

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    • 16
    walli007

    walli007

    05. August 2014 um 18:27
  • Rezension zu "Der Trümmermörder" von Cay Rademacher

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    PaulTemple

    PaulTemple

    Monatelang Temperaturen unter 20 Grad Celsius, zerstörte Häuser, kaum Nahrung, keinerlei Heizung und nur begrenzter Vorrat an Brennmaterial. Was heutzutage kaum mehr vorstellbar ist, war in Hamburg im Winter 1946/1947 an der Tagesordnung. Einer der Menschen, die trotz der widrigen Umstände ihren täglichen Beruf ausüben, ist Oberinspektor Frank Stave, der seine Frau durch eine Fliegerbombe verloren hat. Doch die Vergangenheit lässt ihn auch auf andere Weise nicht los. Nachdem mehrere Leichen gefunden wurden und Stave zur Klärung der Mordfälle zwei weitere Kollegen zur Seite gestellt werden, spielt auch die braune Vergangenheit der NS-Diktatur bald eine Rolle... Krimimäßig eher durchschnittlich spannend und originell, beschreibt der Autor aus historischer Sicht jedoch einige interessante Detaills zum Alltag im Jahrhundertwinter 1946/47, sowie zum zerstörten Hamburg generell.

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    • 4
  • Kälte im Herzen

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    Hamburg Januar 1947 Die Temperaturen bewegen sich zwischen Minus 10 und Minus 20 Grad. Es gibt kaum noch Kohle zum Heizen in der Stadt und der Strom ist rationiert, genauso wie das Brot, die Butter und das Fleisch. Chiefinspektor Stave hat zwei Vorgesetzte. Den britischen Besatzungsoffizier James MacDonald und den Leiter der Hamburger Kriminalpolizei Cuddel Breuer, für den er ebenfalls Oberinspektor ist und nicht mehr Krminalkommissar. Ein Mord ist geschehen. Eine junge Frau ist mit einer Drahtschlinge erdrosselt worden und hinter einem Schutthaufen entdeckt worden. Die Stadt besteht zu der Zeit aus einigen Millionen Kubikmetern Trümmern, zwischen denen Bunker und auch noch einige Häuser stehengeblieben sind. Dort leben und leiden die Menschen unter Kälte, Gleichgültigkeit und Hunger. Alle, die keine Arbeit haben, plündern die Ruinen und verkaufen die Beute auf dem Schwarzmarkt, auch wenn sie für diese Vergehen eingesperrt werden. Stave kämpft sich unermüdlich durch die wenigen Indizien und Hinweise, auf die er stößt. Er folgt seiner Intuition, und den Regeln der Kriminalisitk. Als noch ein zweiter und dritter Mord geschieht, die ebenfalls mit einer Schlinge verübt werden, kommt Stave dem Täter immer näher. Bedrückendes Stimmungsbild Hamburgs aus der Nachkriegszeit. Aber überzeugend.

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    • 3
  • Hervorragender historischer Krimi

    Der Trümmermörder: Kriminalroman
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. February 2014 um 18:39

    Seit Längerem lese ich mal wieder Krimis. Allerdings müssen sie neben der reinen Krimihandlung zusätzliche Tiefe enthalten, seien es psychologisch gut durchdachte Figuren, wie bei Elizabeth George, oder zum Beispiel eine historische Komponente wie in diesem Buch von Cay Rademacher. Der Hamburger Oberinspektor Frank Stave sieht sich im heftigen Hungerwinter 1946/47 vier Mordfällen gegenüber, die er partout nicht aufklären kann. Die Opfer scheinen nichts gemein zu haben, außer dass sie alle nackt in zerbombten Häusern abgelegt wurden. Niemand kennt sie, niemand sucht sie. Stave und sein Team aus dem Kollegen Maschke und dem britischen Offizier MacDonald geben ihr Bestes, aber sie kommen nicht voran. Parallel zu den Ermittlungen quälen Stave Hunger und Kälte, der Verlust seiner Frau durch eine Bombe sowie die Ungewissheit über seinen seit dem Krieg vermissten Sohn. Als es Frühling wird und er schon fast die Hoffnung auf eine Lösung des Falls aufgegeben hat, stößt ihn der Mörder selbst auf des Rätsels Lösung. Cay Rademacher hat eine wunderbar klare Sprache, deren Vokabular der Handlungszeit angepasst ist. So gibt es zum Beispiel keine Obduktion, sondern eine Leichenöffnung. Auch die Personen und ihre Ängste und Nöte, allen voran die des Protagonisten Frank Stave, sind detailliert und glaubhaft dargestellt. Mich hat es sehr berührt zu erleben, wie Stave sich zwischen Kälte und Hunger sowie dem Verlust seiner Frau auf der einen Seite und dem Mordfall auf der anderen Seite regelrecht aufreibt. Die zarte Romanze, die sich zu einer anfangs verdächtigen Frau zu entwickeln beginnt, hat ihn in meinen Augen ein wenig für all das ertragene Leid entschädigt. Ich habe den Krimi in kürzester Zeit verschlungen, so sehr hat er mich gefesselt. Ich bin mir sicher, dass ich auch den zweiten Band lesen werde. Mein Fazit: ein hervorragender historischer Krimi mit einer klaren Leseempfehlung. Bitte mehr davon!

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