Dunkles Arles

von Cay Rademacher 
3,3 Sterne bei39 Bewertungen
Dunkles Arles
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Positiv (17):
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Ein spannendes Katz- und Mausspiel mit abenteuerlicher Kulisse

Kritisch (7):
Marveys avatar

Zu viel Action/Verfolgungsjagden, kaum Atmosphäre - Blanc ist einfach kein Bond. Dieser Teil kommt bei weitem nicht an seine Vorgänger heran

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Inhaltsangabe zu "Dunkles Arles"

Ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel in den malerischen Gassen von Arles - Der fünfte Fall für Capitaine Roger Blanc

November in der Provence: Capitaine Roger Blanc und die Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre verabreden sich zu einem heimlichen Wochenende in Arles. Treffpunkt des Liebespaares ist das römische Amphitheater. Doch dann wird Aveline zufällig Zeugin eines extrem kaltblütigen Mordes. Sie selbst kommt nur knapp mit dem Leben davon – aber der unbekannte Täter raubt ihr eine Tasche mit wichtigen Unterlagen, die sie ihrem Ehemann, dem mächtigen Staatssekretär, um jeden Preis in Paris präsentieren muss.
Blanc und Aveline haben nur zwei Tage, um den Mörder zu finden und sich die Dokumente zurückzuholen. Allerdings darf ja niemand wissen, dass sie in Arles sind. In den düsteren Gassen entspinnt sich ein Duell auf Leben und Tod: Sie jagen den Unbekannten – und der Unbekannte jagt sie. Dabei hat er mächtige Helfer. Nach und nach finden Blanc und Aveline heraus, dass der Tote im Amphitheater nicht das erste Opfer einer mysteriösen Gruppe ist, zu der sogar Politiker und Polizisten gehören. Als dann auch noch sein Kollege Marius Tonon, den Blanc in einer Klinik glaubte, bei diesen Verschwörern auftaucht, weiß er endgültig nicht mehr, wer sein Freund ist – und wer sein Feind …

Mord in der Provence - Capitaine Roger Blanc ermittelt:

Band 1: Mörderischer Mistral
Band 2: Tödliche Camargue
Band 3: Brennender Midi
Band 4: Gefährliche Côte Bleue
Band 5: Dunkles Arles

Alle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783832198756
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:DuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum:22.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein spannender Krimi, aber leider wurde ich mit den Charakteren nicht warm.
    Jagd durch Arles

    Eigentlich sollte es ein romantisches Wochenende werden: Capitaine Roger Blanc hat sich mit seiner Geliebten – der Richterin Aveline – in Arles verabredet, doch dann wird sie Zeugin eines brutalen Mordes. Da niemand wissen darf, dass sich Aveline und Roger kennen beginnt ein gefährliches Versteckspiel mit der voreingenommenen örtlichen Polizei und den Mördern, die jetzt auch hinter Aveline her sind.

    Ein spannender Provence-Krimi, der den Leser auf eine wilde Jagd mitnimmt. Der Handlung ist gut durchdacht und toll umgesetzt. Viel Lokalkolorit und das richtige Flair von Urlaub geben dem Buch das gewisse Etwas. Leider konnte ich mit den Charakteren nicht warm werden. Aveline war mir sehr unsympathisch und äußerst suspekt. Mit Roger Blanc konnte ich mehr anfangen, aber es genügte nicht, um wirklich in das Buch einzutauchen. Die örtliche Polizei war grundsätzlich indiskutabel und auch nicht immer nachvollziehbar.

    Mit „Dunkles Arles“ liegt ein mitreißender Krimi vor, mit dem ich leider trotz all seiner Qualitäten nicht warm werden konnte. Schade, aber ausschließlich Geschmackssache.

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    wampys avatar
    wampyvor 2 Monaten
    Gute Absichten reichen nicht

    Buchmeinung zu Cay Rademacher – Dunkles Arles

    „Dunkles Arles“ ist ein Kriminalroman von Cay Rademacher, der 2018 bei DuMont Buchverlag erschienen ist. Dies ist der fünfte Band um den Ermittler Roger Blanc.

    Zum Autor:
    Cay Rademacher wurde 1965 geboren und studierte Geschichte sowie Philosophie in Köln und Washington. Seit vielen Jahren schreibt er für GEO und GEO-Epoche.
    Wenn ihn bei seinen Recherchen ein Ereignis oder eine Kultur besonders fesselt, dann entzündet das seine zweite schriftstellerische Leidenschaft: Krimis.

    Klappentext:
    November in der Provence: Capitaine Roger Blanc und die Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre verabreden sich zu einem heimlichen Wochenende in Arles. Treffpunkt des Liebespaares ist das römische Amphitheater. Doch dann wird Aveline zufällig Zeugin eines extrem kaltblütigen Mordes. Sie selbst kommt nur knapp mit dem Leben davon – aber der unbekannte Täter raubt ihr eine Tasche mit wichtigen Unterlagen, die sie ihrem Ehemann, dem mächtigen Staatssekretär, um jeden Preis in Paris präsentieren muss.
    Blanc und Aveline haben nur zwei Tage, um den Mörder zu finden und sich die Dokumente zurückzuholen. Allerdings darf ja niemand wissen, dass sie in Arles sind. In den düsteren Gassen entspinnt sich ein Duell auf Leben und Tod: Sie jagen den Unbekannten – und der Unbekannte jagt sie. Dabei hat er mächtige Helfer. Nach und nach finden Blanc und Aveline heraus, dass der Tote im Amphitheater nicht das erste Opfer einer mysteriösen Gruppe ist, zu der sogar Politiker und Polizisten gehören. Als dann auch noch sein Kollege Marius Tonon, den Blanc in einer Klinik glaubte, bei diesen Verschwörern auftaucht, weiß er endgültig nicht mehr, wer sein Freund ist – und wer sein Feind …


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat mir nicht so gut gefallen wie die Vorgänger. Die Beschränkung auf den Handlungsort Arles und um das zu hütende Geheimnis der Beziehung zur Staatsanwältin tun der Geschichte nicht gut. Die meist fehlende Unterstützung durch seine Mitarbeiter führen dazu, dass Roger Blanc zu einem Superhelden mutiert und seine Bodenständigkeit und seine Glaubwürdigkeit zumindest in Teilen verliert. Dazu kommt eine zwar lobenswerte politische Absicht, die aber der Spannung schadet. Seine Gegenspieler sind doch arg unbedarft. Auch die Szenen um Marius Tonon leiden sehr unter dieser Tendenz. Auch der Humor bleibt dabei weitgehend auf der Strecke. Auch die südländische Atmosphäre kommt kaum zu tragen.

    Fazit:
    Dieser Kriminalroman leidet sehr unter den vom Autor gemachten Beschränkungen. Die sonstigen Stärken dieser Serie kommen kaum zum Tragen und die Zeichnung der Gegenspieler als unbedarfte und skrupellose Kriminelle ist kontraproduktiv. So kann ich nur zwei von fünf Sternen (50 von 100 Punkten) vergeben. Natürlich gibt es auch keine Leseempfehlung. Ich hoffe, dass der Autor zu alten Stärken zurückfinden kann.

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    Rolchenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannendes Katz- und Mausspiel mit abenteuerlicher Kulisse
    Spannendes Katz- und Mausspiel

    Capitaine Roger Blanc und die Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre haben sich zu einem streng geheimen Liebeswochenende in Arles verabredet. Doch kaum dort angekommen, wird Aveline Zeugin eines Mordes. Und nicht nur das – der Täter raubt ihr auch noch eine Tasche mit wichtigen Dokumenten, die sie am Montag ihrem Mann, dem Staatssekretär, präsentieren soll. Ein gefährliches Katz- und Maus-Spiel beginnt. Schnell wird das Liebespaar nicht nur Verfolgte, sondern auch Verfolger, denn die Tasche darf nicht in die falschen Hände geraten. Der Roman ist aufregend und spannend. Die Verfolgungsjagd durch Arles ist wunderbar bildlich dargestellt, die Region eine herrliche Kulisse für das dunkle Treiben. Das Hin und Her zwischen Tätern und Zeugen ist nervenaufreibend. Mit den Hauptfiguren konnte ich mich leider nicht richtig identifizieren, dafür war mir Aveline zu undurchschaubar und egoistisch. Gleichzeitig verleiht genau das dem Roman eine weitere Nuance Undurchschaubarkeit. Alles in allem ist es auf jeden Fall ein wahnsinnig packendes Buch.

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    flowervor 3 Monaten
    Es fehlte trotz Action etwas an Spannung

    „Dunkles Arles“ spielt in der gleichnamigen französischen Stadt. Wieder ist Blanc der Ermittler und diesmal spielt seine verheiratete Geliebte Aveline tatsächlich auch eine große Rolle.

    Leider hat mich das Buch überhaupt nicht fesseln können. Ich habe mich tatsächlich durchgequält. So etwas bin ich von einem Rademacher-Krimi eigentlich nicht gewohnt. Ja, die Sprache ist angenehm und das südländische Flair Frankreichs kommt gut rüber. Aber die Geschichte an sich war mir etwas zu bemüht und zu sehr auf Action getrimmt. Das hatte Blanc bis jetzt so nicht nötig und ich finde, das ist nicht unbedingt die Stärke des Autors. Dafür fehlten mir manchmal die Zwischentöne oder gar die Logik. Und die Beziehung der beiden ist an sich schon nicht ganz gesund, würde ich mal sagen und man kann öfter den Kopf über die Beiden und ihr Verhalten schütteln.

    Gerade noch 3 Sterne. Ich wünsche mir wieder mehr Blanc, wie in den ersten Bänden.

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    Milagrovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Zu kleinteilig, um wirklich spannend zu sein.
    Verfolgungsjagd

    Ich kannte  bereits Brennender Midi, das hatte mir gut gefallen, besonders Capitaine Roger Blanc, der ein interessanter Charakter ist. Nun also ein neuer Fall, 350 Seiten , Sommer, Arles und Spannung.

    Gleich zu Beginn taucht wieder Aveline, die Untersuchungsrichterin, auf. Mit ihr will Blanc ein schönes Wochenende verbringen, abseits von Paris und deren Ehemann. Der Fall beginnt  ein wenig überraschend, fast überzeichnet. Jedenfalls erwarte ich auch in einem Krimi, dass sich die Richter und Polizisten an Recht und Gesetz halten. Wenigstens in großen Teilen, auf jeden Fall aber, wenn es liebgewonnene Charaktere sind. Die Vorgehensweise der beiden konnte mich also schon auf den ersten Seiten nicht überzeugen. Während sich der Fall hinzog, ermittelten Aveline und Roger überwiegend im dunklen Arles....insofern stimmt der Titel hundertprozentig. Eine dunkle Szene folgte der nächsten, Verfolgungsjagd in der Dunkelheit, ein wenig kleinteilig   und ich fragte mich mehrfach, warum nun diese neue Situation in der Dunkelheit notwendig war. 
    Die Geschichte an sich liest sich aber  flüssig, auch sind die Beschreibungen der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten sehr schön, das Buch enthält zudem vorne im Umschlag einen Stadtplan, das macht sich gut, wenn man die Verfolgung nachspüren will. 
    Insgesamt war mir die Geschichte zu überzogen, dazu kommt, dass sich die beiden Ermittler selbst nach dem Sex noch siezen, aber nun gut. Es war nette Unterhaltung.

    Kommentare: 1
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    DarkReadervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: In Teilen hochgradig spannend, doch dann nervt das im Klappentext erwähnte Katz-und Maus-Spiel, denn es ist des Guten zu viel.
    Zu viele Katzen sind der Mäuse Tod....

    ...und leider auch der Spannung in einem Thriller.
    Es war einfach zu viel Versteckspiel für mein Empfinden.
    Und da wir schon mal bei den Kritikpunkten sind, habe ich leider gleich den nächsten: wo sind die Gefühle des angeblichen "Liebespaares" Roger Blanc und Aveline mit dem schwierigen und langen Familiennamen?
    Sie gehen miteinander ins Bett und siezen sich dabei??
    Ich habe davon gehört, dass es Paare gibt, die so miteinander "umgehen", sogar ein bekannter deutscher Politiker soll seine - heute Ex-Ehefrau - gesiezt haben und sie ihn, für mich unvorstellbar. Mich hat das sehr gestört, zumal ich mich frage, ob es ein "Sie" in der französischen Sprache überhaupt gibt. Im Englischen gibt es das nicht und wenn es im Französischen genau so ist, fände ich das schon ziemlich komisch, da das Buch ja in Frankreich spielt. Leider spreche ich kein Französisch.
    Doch genug davon, zurück zum Buch.
    Mit den Protagonisten bin ich leider nicht so recht warm geworden, besonders mit Aveline nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie wirklich etwas für Blanc empfindet, sie ist mir zu kalt und nur auf ihren Vorteil bedacht. Und ob es bei ihm mehr ist als körperliche Begierde? Das konnte ich leider nicht heraus finden.
    Der Schauplatz des Buches ist sehr gut gewählt, das Amphi-Theater und die anderen Sehenswürdigkeiten in Arles, die sehr gut beschrieben wurden, haben mich schon fasziniert.
    Die Handlung dagegen in einigen Teilen weniger, denn das besagte Katz-und Maus-Spiel war mit einfach zu viel.
    Der Schreibstil sagte mir zu, er war flüssig und leicht zu lesen.
    Ich denke nicht, dass ich noch einmal einen Fall von Roger Blanc lesen werde, obwohl ich Bücher liebe, die in unserem faszinierenden Nachbarland spielen. Zu wenig gefielen mir die Protagonisten und deshalb: Au revoir, mon Capitaine.

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    kalanthiavor 4 Monaten
    Gefühlskaltes Arles

    Ein spannender Krimi, was möchte man mehr von einem Buch? Ich jedenfalls möchte auch, dass die Hauptfiguren, zumal es sich um ein Paar handelt, eine emotionale Verbindung hat.

    Roger Blanc und seine Geliebte Aveline verstecken sich in Arles vor ihrem Ehemann. Im Amphitheater geschieht ein Mord vor ihren Augen und ab diesem Moment werden sie sowohl von der Polizei wie von Mörder gesucht. Eine aufregende mehrtätige Verfolgung durch Arles und Umgebung folgt.

    Roger und Aveline jedoch, die sich in der deutschen Übersetzung siezen (wer, bitte, siezt eine Person, mit der man Sex hatte?!), sind meinem Empfinden nach kein passendes Paar und die Szenen und Dialoge zwischen beiden wirken kalt und nüchtern. Zum Teil war es eine Tortur, diese Szenen mit beiden lesen zu müssen, bis sie dann wieder ermittelt haben, was für mich auch der Hauptgrund war, warum ich mit dem Buch nicht ganz warm geworden bin.

    Im Allgemeinem gefallen hat mir jedoch das hohe Erzähltempo und Rogers freche Klappe.

    Menschlich wird es erst auf den letzten Paar Seiten, als Roger zurück in der Heimat ist und mit seinen Kollegen redet - zu spät für ein rundes Leseerlebnis.

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht ganz schlecht, aber auch nicht herausragend.
    Einigermaßen spannend, aber wenig glaubwürdig

    Broschiert: 352 Seiten

    Verlag: DuMont Buchverlag (22. Mai 2018)

    ISBN-13: 978-3832198756

    Preis: 15,00 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Einigermaßen spannend, aber wenig glaubwürdig


    Inhalt:

    Capitaine Roger Blanc freut sich auf ein nettes Wochenende mit seiner heimlichen Geliebten Aveline, der Gattin seines Widersachers, des Staatssekretärs Vialaron-Allégre. Kaum treffen sie sich in dem antiken Städtchen Arles, fällt ihnen quasi eine Leiche vor die Füße. Und der Mörder möchte auch gerne die Zeugen ausschalten. Dummerweise hat er Avelines Handtasche an sich gebracht, in der sich wichtige Dokumente befinden, die Aveline nach dem Wochenende unbedingt ihrem Mann vorlegen muss. Es beginnt eine Hetzjagd durch Arles. Da ihre Beziehung auf keinen Fall bekannt werden darf, sind Blanc und Aveline ganz auf sich gestellt …


    Meine Meinung:

    Dies ist bereits der 5. Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc. Da der Kriminalfall aber abgeschlossen ist, kann er unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. 


    Cay Rademacher überzeugt durch einen von Anfang an spannenden Plot, der sich im Film bestimmt gut machen würde. Denn es gibt viele Verfolgungsjagden durch das nächtliche Arles. 


    Glaubwürdig ist die Handlung aber weniger. Blanc und Aveline nehmen es mit einem ganzen Heer von Gegnern auf. Zwar gelingt nicht immer alles auf Anhieb, aber viele Dinge dürften der Wahrscheinlichkeit nach gar nicht gelingen. 


    Am nervigsten fand ich, dass Blanc absolut nach Avelines Pfeife tanzt und Dinge tut, die er mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann. »Nennen wir es ›Liebe‹.« (S. 224) Ich nenne das Dummheit.


    Fazit:

    Trotz allem ganz unterhaltsam und politisch aktuell. 


    Die Reihe:

    1. Mörderischer Mistral

    2. Tödliche Camargue

    3. Brennender Midi

    4. Gefährliche Côte Bleue

    5. Dunkles Arles


    ★★★☆☆


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    Ayleen256s avatar
    Ayleen256vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Wilde Verfolgungsjagd durch die Provence
    Wilde Verfolgungsjagd durch die Provence

    Capitaine Roger Blanc verabredet sich mit der Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre zu einem heimlichen Wochenende in Arles. Am Treffpunkt des Liebespaares – einem römischen Amphitheater – werden sie Zeuge eines Mordes. Aveline wird bei dem Überfall ihre Tasche geklaut, die wichtige Unterlagen enthält, die sie nur zwei Tage später ihrem Ehemann und Staatssekretär präsentieren muss. Allerdings muss Avelines Anwesenheit geheim bleiben und Blanc kann nicht offiziell ermitteln. Dazu treibt der Täter ein Katz-und-Maus Spiel mit den beiden.

    Es zeigt sich, dass der Tote nicht das einzige Opfer ist und das dessen Tod von einer Gruppe unter den Teppich gekehrt wird, zu der wichtige Politiker und Polizisten gehören. Generell ist das Thema Politik inklusive der Front National ein ganz großes Thema und weniger der klassische Fall bei einer Ermittlung. Als Blanc auch noch seinen Kollegen Marius Blanc zwischen diesen Leuten erkennt, obwohl dieser eigentlich auf einer Erziehungskur ist, weiß Blanc nicht mehr, wem er eigentlich trauen kann.

    Das Buch entwickelt sich zu einer etwas ausufernden Verfolgungsjagd. Ich hätte mir hier mehr klassiches Miträtseln gewünscht. Die Action ist einfach zu zwanghaft und zu dick aufgetragen. Dieser Band erscheint wie ein Ausflug vom Krimi zum Thrillergenre. Anders als in den Vorgängerbüchern wird auch eher mit den düsteren (ja, wie der Titel sagt) Aspekten der Gegend gespielt, als mit den schönen, um Urlaubsgefühle zu wecken. Alles in allem vergebe ich 3 Sterne, aber bin trotzdem auch auf die Folgebände gespannt, weil die Geschichte noch eine Menge Potential enthält. 

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    Leserin71s avatar
    Leserin71vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht so gut wie gedacht
    Rasante Verfolgungsjagd in Arles

    Capitaine Roger Blanc will eigentlich nur ein romantisches Wochenende mit seiner Geliebten Aveline in Arles verbringen, doch da wird im Amphitheater vor ihren Augen ein Mann in die Tiefe geworfen und der Mörder entreißt Aveline ihre Tasche mit hochbrisantem Inhalt. Nun haben die beiden zwei Probleme: Aveline braucht ihre Tasche wieder bis Sonntag abend und dann sind auch sie in das Fadenkreuz der Polizei geraten. Eine rasante Verfolgungsjagd quer durch die antiken Stätten in Arles beginnt.

    Meine Meinung
    Von Cay Rademacher hatte ich schon viel gehört, aber "Dunkles Arles" ist mein erstes selbstgelesenes Buch. Leider haben sich meine Erwartungen nicht erfüllt. Die Protagonisten sind ziemlich einfallsreich und stehen sich offensichtlich sehr nahe, aber sie reden sich immer noch mit "Sie" an.
    Das ganze Buch ist eher eine Verfolgungsjagd als ein Krimi zum Miträtseln um den Mörder, was ich erwartet hatte.
    Schön fand ich die Atmosphäre in Arles, die vielen historischen Stätten scheinen einen Besuch wert zu sein.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Euch erwartet ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel in den malerischen Gassen von Arles

    Cay Rademacher lädt uns in "Dunkles Arles" bereits zum fünften Mal in die Provence ein, aber wie bereits in den Vorgänger-Bänden rund um Capitaine Roger Blanc kann von Ruhe und Erholung keine Rede sein. Statt einem romantischen Wochenende in Arles mit seiner heimlichen Geliebten Aveline Vialaron-Allègre wartet auf Roger Blanc ein kaltblütiger Mordfall, hinter dem mehr steckt, als er anfangs vermutet ...

    Zum Erscheinen von "Dunkles Arles"  verlosen wir gemeinsam mit Dumont 50 Exemplare  des neuesten Provence-Krimis von Cay Rademacher sowie 3 Buchpakete mit allen 5 Bänden der Reihe.


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    November in der Provence: Capitaine Roger Blanc und die Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre verabreden sich zu einem heimlichen Wochenende in Arles. Treffpunkt des Liebespaares ist das römische Amphitheater. Doch dann wird Aveline zufällig Zeugin eines extrem kaltblütigen Mordes. Sie selbst kommt nur knapp mit dem Leben davon – aber der unbekannte Täter raubt ihr eine Tasche mit wichtigen Unterlagen, die sie ihrem Ehemann, dem mächtigen Staatssekretär, um jeden Preis in Paris präsentieren muss.
    Blanc und Aveline haben nur zwei Tage, um den Mörder zu finden und sich die Dokumente zurückzuholen. Allerdings darf ja niemand wissen, dass sie in Arles sind. In den düsteren Gassen entspinnt sich ein Duell auf Leben und Tod: Sie jagen den Unbekannten – und der Unbekannte jagt sie. Dabei hat er mächtige Helfer. Nach und nach finden Blanc und Aveline heraus, dass der Tote im Amphitheater nicht das erste Opfer einer mysteriösen Gruppe ist, zu der sogar Politiker und Polizisten gehören. Als dann auch noch sein Kollege Marius Tonon, den Blanc in einer Klinik glaubte, bei diesen Verschwörern auftaucht, weiß er endgültig nicht mehr, wer sein Freund ist – und wer sein Feind …

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    Ausgewogene Mischung aus historischem Stoff und der gehörigen Portion Spannung: Der 1965 geborene deutsche Autor hat in Köln und Washington Anglo-Amerikanische und Alte Geschichte sowie Philosophie studiert und als freier Journalist für Die Zeit, das SZ-Magazin und GEO gearbeitet. Zu seinem literarischen Werk zählen Historische Romane ebenso wie Sachbücher und Krimis. Sein Debütroman „Mord im Praetorium“ erschien 1996 und ist im historischen Köln der Römerzeit angesiedelt. Nachdem der Schriftsteller jahrelang in Hamburg gelebt und seine Romane ebenfalls in der Hansestadt hat spielen lassen, zog es ihn und seine Familie in die Provence, die zum Schauplatz seiner Provence-Krimireihe geworden ist.

    Gemeinsam mit Dumont  verlosen wir 50 Exemplare von "Dunkles Arles" sowie 3 Buchpakete mit allen Bänden der Provence-Reihe rund um Capitaine Roger Blanc!

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