Cay Rademacher Gefährliche Côte Bleue

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Inhaltsangabe zu „Gefährliche Côte Bleue“ von Cay Rademacher

Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon sollen an der Côte Bleue Froschmänner der Regierung während eines geheimnisvollen Auftrags schützen. Ein erholsamer Job auf türkisblauem Meer, vor den pinienbewachsenen Steilwänden der Mittelmeerküste – bis ein unbekannter Taucher im Wasser treibt, eine Harpune steckt in seinem rechten Auge. Alle glauben an einen schrecklichen Unfall, nur Blanc kommt dieser Tod merkwürdig vor ... Er forscht nach und findet heraus, dass Luc Mignaux, der Tote, zu den sogenannten Wracktauchern zählte, Spezialisten, die jahrhundertealte, gesunkene Schiffe plündern, um die Beute an reiche Sammler zu verkaufen. Eine ebenso gefährliche wie illegale Arbeit, die bei vielen Einheimischen verrufen ist. Besonders die Fischerin und Ökoaktivistin Christin Antunes protestiert heftig dagegen. Reicht das als Motiv? Als es an der Küste zu einem weiteren, nicht weniger grauenhaften »Unfall« kommt, ist klar: Blanc steckt wieder einmal in einem neuen Fall.

Die Sprache wie man sich von diesem Autor gewohnt ist: Einfach gut. - Mir fehlt dieses Mal jedoch die provezalische Ambiance.

— Margrith

Capitaine Blanc's vierter Fall: ein toter Wracktaucher, eine tote Umweltaktivistin und mächtige Gegner im Hintergrund. Spannend geschrieben!

— markus1708

Urlaub am Meer mit 2 Toten

— Ayleen256

Ein Krimi mit Urlaubsfeeling

— Antika18

Wieder ein spannender und kurzweiliger Ausflug in die mörderische Provence!

— Equida

Ich bereue meinen Ausflug an die Côte Bleue kein bisschen. Trotz aller Gefahren :)

— faanie

die richtige Lektüre für sonnige Urlaubstage

— Orest

Ein Leseurlaub an der französischen Mittelmeerküste und Blancs 4. Fall, fesselnd und überraschend realitätsnah.

— fantafee

Wieder ein verzwickter Fall für Roger Blanc, bei dem der lange Arm aus Paris politische Fäden zieht

— Bellis-Perennis

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  • Capitaine Blanc's vierter Fall: wie immer spannend und empfehlenswert

    Gefährliche Côte Bleue

    markus1708

    13. August 2017 um 09:47

    Eigentlich sollte es ein harmloser Ausflug aufs Mittelmeer werden: Capitaine Blanc und sein Kollege und Freund  Marius sind auf einem Forschungsschiff um einen Taucheinsatz zu begleiten. Doch dann entdecken sie einen Toten der im Meer treibt, grausam entstellt durch eine Harpune in seinem Gesicht. Ein Unfall? Es gibt mächtige Personen die das so sehen möchten. Während der Ermittlungen stirbt eine Umweltaktivistin.  Noch ein Unfall? Gab es Verbindungen zwischen den Toten? Was haben die mögliche Olympia-Bewerbung von Paris und eine Industrieanlage damit zu tun? Blanc hat mächtige Gegenspieler die scheinbar über jeden seiner Schritte informiert sind? Die Akten sollen für immer geschlossen werden, doch das kann er nicht zulassen. Und so kommt es zum dramatischen Finale mit einem Einbruch und einer Bootstour in eine abgeschiedene Bucht bei schwerem Sturm.Auch im vierten Fall lässt uns Cay Rademacher wieder am Schicksal der vertrauten Protagonisten teilhaben: Blanc,  der sich scheiden lässt, ob er will oder nicht. Marius, sein Partner und Freund, der scheinbar seine Alkoholabhängigkeit einsieht, die Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron Allègre die scheinbar zu ihrem Mann steht. Man muss also die drei vorherigen Bände nicht gelesen haben um Spaß an diesem Krimi zu haben, aber man sollte. Zumal es ja eine Reihe ist die auf hohem Niveau sehr gut unterhält und viel Lesespaß bietet. 

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  • Das wundervolle blaue Mittelmeer

    Gefährliche Côte Bleue

    TochterAlice

    14. July 2017 um 14:28

    birgt ebenso wie seine Küste nicht nur Erfreuliches wie köstliche Fische, Urlaubsvergnügen per Boot oder durch Plantschen am Strand, nein, man kann dort auch zu Tode kommen: Capitaine Roger Blanc, der eigentlich gegen seinen Willen aus Paris in die Camargue versetzt wurde, hat einen neuen, mittlerweile bereits den vierten Fall im neuen Wirkungskreis. Ein Taucher ist es, der dran glauben musste, ein überaus erfahrener Mann. Bald ist klar, ein reiner Unfall kann es nicht gewesen sein und Blanc und sein Team ermitteln sowohl in Richtung Umweltskandal als auch im Hinblick auf mögliche Plünderungen. Kann es tatsächlich so gewesen sein.Blanc beginnt, wie üblich, auf unkonventionelle Art zu ermitteln und gerät - auch das nicht unüblich - rasch ins Kreuzfeuer unterschiedlicher Interessen.Cay Rademacher gibt seinen Lesern das Gefühl, sie befinden sich mitten in der Provence zwischen malerischen Landschaften, köstlichen Speisen, netten - und einigen wenigen nicht so netten - Nachbarn, Wein und idyllischen Dörfern mit lauschigen Ecken. Wer sich nicht bereits dort wähnt, der will unbedingt dorthin und beginnt im Geiste schon mit der Urlaubsplanung.Der Autor beweist, dass er sich nicht nur in Hamburg, wo seine großartigen Nachkriegskrimis um Oberinspektor Frank Stave angesiedelt sind, sondern auch  in der Camargue bestens auskennt. In diesem Band gibt er uns - so mein Eindruck - einen Einblick in die verschiedensten Charaktere, die einem dort so begegnen können - zu gerne würde ich erfahren, von wem oder von welchen Situationen er sich hat inspirieren lassen.Insgesamt habe ich mich von diesem ruhigen, aber spannenden Krimi  gut und auf hohem Niveau unterhalten gefühlt und freue mich nun schon auf den nächsten Teil dieser Serie mit einem - ich vergaß zu erwähnen - recht ungewöhnlichen Ermittlerteam, das sich durch eine ganz spezielle Art von Teamgeist auszeichnet!

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  • Urlaub am Meer mit 2 Toten

    Gefährliche Côte Bleue

    Ayleen256

    11. July 2017 um 18:23

    Capitaine Roger Blanc soll zusammen mit seinem Kollegen Marius Tonon Taucher bei einem geheimnisvollen Tauchgang schützen. Was sich als ein erholsamer Arbeitstag auf dem Meer ankündigt, wird zu regelrechter Arbeit: Ein toter Taucher treibt im Wasser, in seinem Auge steckt noch eine Harpune. Da es sich um einen erfahrernen Taucher handelt, forscht Blanc genauer nach. Offensichtlich tauchte der Tote nach alten Wracks und die Überlegung scheint nahe, dass er da auf etwas gestoßen ist, was ihm nun zum Verhängnis geworden ist. Der Verdacht fällt auf eine Ökoaktivistin. Als es zu einem weiteren "Unfall" kommt, ist Blanc sich ganz sicher, einen neuen Fall am Haken zu haben. Was Blanc und sein Team angeht, ist dieser Teil unverändert. Er knüpft nahtlos an den Vorgänger an und überzeugt personell gesehen wie eh und je. Blanc kämpft wie immer gegen glaubhafte korrupte Regierungen und Beamte, wobei er sich nicht sehr beliebt damit macht. Das Buch lässt sich von Anfang bis Ende rund und flüssig lesen. Durch etliche private Szenen verlor der Krimi etwas an Spannung, aber der Bogen wurde an den passenden Stellen wieder aufgenommen, sodass es nicht langweilig wurde. Wie auch schon bekannt mischen sich die Ortsbeschreibungen mit den Verhören. Bei diesen muss man etwas dran bleiben, um nicht verloren zu gehen, aber die Landschaftsbeschreibungen halten einen da in der Spur und machen Lust, dort selbst mal auf ein Boot zu steigen.Überraschend war das Ende, weil der Hauptverdächtige zu ungeschoren aus der Sache rauskommt, das Buch schreit daher geradezu danach, weitergeführt zu werden. Ich hoffe, der nächste Teil lässt nicht lange auf sich warten. 4 Sterne gibt es von mir für diesen Urlaubsausflug mit Spannung.

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  • Ein Krimi mit Urlaubsfeeling

    Gefährliche Côte Bleue

    Antika18

    24. June 2017 um 07:32

    Zum Inhalt:Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius sollen an der Cote Bleue im Autrag der Regierung einen Tauchgang schützen und entdecken dabei einen Taucher mit einer Harpune im Auge. Es sieht alles nach einem schrecklichen Unfall aus, aber als kurze Zeit später eine junge Ökoaktivistin ebenfalls tot aufgefunden wird, fängt Roger Blanc an wegen Mord zu ermitteln. Doch seine Ermittlungen werden nicht nur von oberster Stelle in Paris boykottiert, auch sein Privatleben macht ihm zu schaffen....Meine Meinung:Unterhaltsam, spannend und gut zu lesen. Die Charaktere sind gut beschrieben, ebenso wie die Landschaft der Cote Bleue.Dem Autor ist es mit diesem Krimi gelungen, sowohl Spannung wie auch Herz und tolle französische Landschaftsbeschreibungen miteinander zu verbinden.Das einzige Manko ist für mich, dass dieses Buch zu sehr den Krimis von Jean-Luc Bannalec ähneln.

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  • Der harpunierte Taucher

    Gefährliche Côte Bleue

    Lerchie

    22. June 2017 um 17:32

    Roger Blanc war mit seinem Kollegen eine geheime Tauchmission begleiten. Doch bei dieser Mission fanden die Männer einen Toten….Roger ist überzeugt, dass es kein Unfall, sondern ein Mord war…Und dann stirbt eine Fischerin, die für die Umwelt eingetreten ist, in einem Eisenbahntunnel. Viele Leute der Gegend nahmen diesen Tunnel als Abkürzung…. Doch auch hier ist Roger von Mord überzeugt….Bei seinen Befragungen tritt er dem einen oder anderen, der aber auch in Paris Beziehungen hat, auf die Füße…Auch Roger hat in Paris ‚Beziehungen‘, jedoch eher im negativen Sinn. War es doch ein Staatssekretär, der einst an Rogers Versetzung in die ‚Provinz‘ schuld war…Was war das für eine Tauchmission, die Roger Blanc und sein Kollege als Polizei begleiten mussten? Wer war der Tote? Wie ist er gestorben? Warum ist Blanc von Mord überzeugt? Warum musste diese Fischerin sterben? Hatte sie etwas über Ümweltschädigendes gewusst? War vielleicht sogar die Olympiabewerbung in Gefahr? Was deutet bei der Fischerin auf einen Mord hin? Wem tritt Blanc auf die Füße mit seinen Ermittlungen? Was hat es mit diesem Mann auf sich, der schuld an Rogers Versetzung war? Kann er ihm immer noch schaden? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.Meine MeinungDas Buch ließ sich sehr gut lesen und ich kam auch gut in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist unkompliziert. Ich musste mich nicht nach einem Sinn oder Zweck eines Wortes oder Satzes fragen. Auch wurde gleich zu Anfang die Spannung mit dem Fund des toten Tauchers aufgebaut. Private Ereignisse im Leben der Polizisten lockerten das Ganze etwas auf. Allerdings lockerte dies auch etwas die Spannung, die aber immer wieder, mit jeder Vernehmung eines Verdächtigen oder Zeugen, zurück kam. Aber letzten Endes durfte Roger Blanc auch nicht mehr weiter ermitteln, und so kam der für ihn Hauptverdächtige ungeschoren davon. Aber Cay Rademacher wird ja noch weitere Krimis mit Roger Blanc schreiben, so hoffe ich wenigstens. Wer weiß, vielleicht kommt er dann doch nicht ungeschoren davon, kommt der Autor noch einmal auf ihn zurück. Auf jeden Fall hat mir der Krimi sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne weiter. Von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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  • Krimi mit Urlaubsstimmung

    Gefährliche Côte Bleue

    coffee2go

    19. June 2017 um 12:30

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Im vierten Teil der Krimi-Reihe arbeiten Capitaine Roger Blanc und Marius Tonon direkt an der Cote Bleue für die Regierung und den Umweltschutz. Das Urlaubsgefühl ist bald vorbei, als plötzlich ein toter Taucher im Wasser treibt und dies nicht nach einem Unfall aussieht. Beim zweiten mysteriösen Unfall ist sich Roger Blanc sicher, dass es sich um Morde handelt, doch wer hat alles ein Motiv?   Meine Meinung zum Buch: Cay Rademacher schreibt bildhaft und detailliert, sodass man das Gefühl hat, mit Capitaine Roger Blanc direkt vor Ort zu sein. Obwohl mehrere Tote vorkommen, werden die Geschehnisse um den Mord und die Ermittlungsarbeiten dazu nicht blutrünstig oder brutal geschildert, sondern für einen Krimi eher ruhig und mit weniger Brutalität. Der Krimi lebt von den Charakteren, den Geschichten der Einheimischen und der wunderschönen Landschaft. Der Autor schildert die Örtlichkeiten und die Gepflogenheiten der Einheimischen detailliert und liebevoll, sodass ich Lust auf Urlaub bekommen habe. Auch Roger Blanc und sein Team werden menschlich, mit Stärken und Schwächen gezeigt und am Ende des Krimis müssen sie eingestehen, dass es nicht immer einfach ist, sich gegen höhere Gewalten wie Vorgesetzte und Politik zu behaupten.   Mein Fazit: Gefährliche Cote Bleue ist ein in sich abgeschlossener Krimi aus der Krimi-Reihe mit Capitaine Roger Blanc, den man aber auch unabhängig von den anderen Teilen lesen kann und der sofort Lust auf Urlaub macht.

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  • Gefährliche Cote Blue

    Gefährliche Côte Bleue

    Pixibuch

    18. June 2017 um 17:16

    Schon das Cover läßt mich von Südfrankreich träumen, Blaues Meer, schroffte Küste. Die ist hier der vierte Teil über den in den Süden zwangsversetzten Captaine Blanc. Die Landkarte am Anfang des Buches läßt den Leser gleich die Örtlichkeiten finden. Blanc soll eine Tauchmission für de Regierung begleiten. Doch während der Taucharbeiten  treibt eine Leiche im Meer. Im Körper steckt eine Harpune. Es stellt sich heraus,  dass der Tote der Wracktaucher Mignaux ist, der nach alten Schiffen und Schätzen im Meeresgrund taucht. Was zuerst als Unfall ausschaut, entpuppt sich als Mord. Ein paar Tage später wird die Fischerin und Umweltaktivistin tot in einem Tunnel aufgefunden. Vom Zug überfahren. Auch hier war es Mord. Ìm Laufe der Ermittlungen stellt Blanc fest, dass sich die Beiden gekannt haben und auch Kontakt hatten. Aber um sie herum herrscht eisiges Schweigen, da Blanc nahe dran ist, einen Umweltskandal aufzudecken. Mingaux hat nämlich einen unterirdische Pipeline entdeckt, die Schmutz und Abfall ins Meer leitet. Blanc hat es schwer, in dieser Sache weiterzukommen, Er kauft sich sogar eine alte Yacht, um mit den anderen Bootsbesitzer in Kontakt zu kommen. Leider ist das Ende und die Auflösung des Falles nicht ganz so, wie der Leser es erwartet hätte. Gut finde ich auch, dass man die privaten Probleme der Polizisten erfahren kann. Blanc ist mittendrin in einem Scheidungskrieg, sein Kollege Marius macht eine Alkoholentziehung mit und Fabienne hat ihre Freundín geheiratet und befindet sich mit dieser auf Hochzeitsreise. Am Ende des Buches findet sich sogar noch ein Namensverzeichnis. Beim Lesen des Buches habe ich sogar den Spätsommer und den Wind der Provence gespürt, Ich warte natürlich schon gespannt auf Band 5.

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  • Unterhaltsamer Krimi

    Gefährliche Côte Bleue

    wusl

    18. June 2017 um 08:00

    Roger Blank ermittelt zum vierten Mal in der Provence. Schon das Cover ist ein Augenschmaus und lässt einen an die schönen Sommer denken, die man dort im Süden verbracht hat. Und diesmal darf man den Salzgeruch des Meeres auch als Leser schmecken, denn Roger soll eine Tauchgang der Regierung überwachen. Aber natürlich kommt es dabei zu einem Mordfall. Und Roger macht sich auf in neue Sümpfe von Korruption, Lüge und Geldgier. Ich mag Rademachers Erzählstil, seine Art, die Helden als menschlich, verletzlich, zornig darzustellen. Roger versucht wie immer, seine Integrität aber auch seinen Job zu bewahren, was Politiker und ein ganz bestimmter Staatsanwalt immer wieder untergraben. Roger kämpft gegen Windmühlen und wird dabei von seinem treuen Team begleitet, durch deren Unterstützung er schließlich auch diesen Fall lösen und zu einem Ende bringen kann. Wider bleibt der ein oder andere Wermutstropfen, da man nicht alle Bösewichte so bestrafen kann, wie man es als Leser und als Kommissar gerne möchte. Aber man ist zufrieden, denn ein kleines Stückchen Gerechtigkeit hat Roger doch herausholen können. Unterhaltsame und teilweise humorige Krimireihe.

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  • Capitaine Blanc und die Obrigkeit

    Gefährliche Côte Bleue

    Equida

    17. June 2017 um 17:15

                                           " Gefährliche Cote Bleue" ist der 4. Band der Provence Krimis mit Capitaine Roger Blanc ,geschrieben von Cay Rademacher.Er erschien 2017 im Dumont Verlag. Cay Rademacher lebt mit seiner Familie in der Provence und arbeitet neben seiner Tätigkeit als Autor als Chefredakteur bei GEO Epoche.Roger Blanc und Marius Tonon werden auf eine sehr geheimnisvolle Mission geschickt.Sie sollen eine Tauchmission der Regierung begleiten.Der Job scheint ein leichter zu sein und Roger freut sich schon eine ruhige Kugel schieben zu können.Aber erstens kommt es anders,zweitens als man denkt...Mit der Ruhe ist es schlagartig vorbei,als ein Toter Taucher im Wasser treibt.In seinem rechten Auge steckt eine Harpune und Blanc's Spürnase wittert einmal mehr einen Mord...Auch dieses mal ist die malerische Provence gar nicht so beschaulich wie es scheint.In seinem mir schon sehr lieb gewordenen flüssigen und sehr detailliert beschreibenden Stil lässt Cay Rademacher Capitaine Blanc zum vierten und hoffentlich nicht zum letzten mal ermitteln.Die Protagonisten des Buches erscheinen wieder so sympathisch und authentisch,daß sie mir mittlererweile schon ans Herz gewachsen sind.Allen voran natürlich Roger Blanc ,dessen tragische Gestalt,sowohl beruflich als privat mich einmal mehr an Don Quijote erinnert hat.Blanc's Ohnmacht gegenüber den Behörden und den Politikern hat mich wieder einmal sehr betroffen gemacht.Mit von der Partie ist natürlich auch sein Freund und Kollege Marius Tonon,der sich Beruflich auch auf dem Abstellgleis befindet und dessen Alkoholsucht immer dramatischere Formen annimmt.Marius überrascht  jedoch oftmals mit seinem Wissen ,das noch nicht ganz im Alkoholnebel versunken zu sein scheint.Komplettiert wird das Trio wie immer durch die lebenslustige Fabienne,die mit ihrem Können am PC und ihrer Kombinationsgabe beeindruckt.Natürlich hat auch in diesem Band der Staatsekretär Vialoron-Allegre,der ja bekanntermaßen kein Freund Blannc's ist, seine Hände im Spiel.Auch in diesem Buch hat Rademacher ein sehr aktuelles Thema ( Naturschutz und die Verseuchung des Meeres) sehr spannend und kuzweilig  verarbeitet. Fazit:Auch dieses Buch entführt den Leser auf spannende und sehr kurzweilige Art und Weise in die wunderschöne und doch mörderische Provence.Es ist eine ideale Lektüre sowohl für Reisende als auch Daheimgebliebene.Es bekommt 5 Sterne von mir und meine absolute Leseempfehlung!

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  • Ich bereue meinen Ausflug an die Côte Bleue kein bisschen. Trotz aller Gefahren :)

    Gefährliche Côte Bleue

    faanie

    14. June 2017 um 18:34

    Gefährliche Côte Bleue ist Roger Blancs vierter Fall - und ich hoffe, dass noch viele folgen werden. Cay Rademachers Schreibstil ist sehr angenehm, mit nicht zu detaillierten Schilderungen und einem genau richtigen Erzähltempo. Der Fall an sich ist gut konstruiert und logisch aufgebaut, leider ließ mich das Ende etwas unzufrieden zurück.Es ist sehr schön, dass es einige Konstanten wie Cay Rademacher in der Provencekrimiwelt gibt, die von Fall zu Fall einen lesenswerten und unterhaltsamen Krimi abliefern. Die ganze Reihe um Capitaine Blanc kann ich uneingeschränkt empfehlen. Es zieht sich zwar eine Hintergrundstory um den Protagonisten durch alle vier Bände, jedoch ist ein Lesen von Beginn an meiner Meinung nach nicht zwingend notwendig. Jedenfalls in Hinsicht auf Blancs Hintergrund. Man verpasst halt dann nur drei tolle Krimis :)Mein Ausflug an die Côte Bleue habe ich also nicht bereut, trotz allerlei Gefahren. 4 Sterne!

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  • Turbulent und spannend

    Gefährliche Côte Bleue

    AnnaMagareta

    11. June 2017 um 18:33

    „Gefährliche Côte Bleue“ ist der vierte Fall von Capitaine Roger Blanc in dem der Autor Cay Rademacher seine Leser in die Provence entführt. Kenntnisse aus den ersten drei Bänden sind zum Verständnis dieses Bandes nicht notwendig. Capitaine Roger Blanc und sein Kollege sollen Taucharbeiten überwachen. Dabei entdecken sie im Wasser einen toten Taucher, in dessen rechten Auge eine Harpune steckt. Nachdem eine Politikerin und Umweltaktivistin, die mit dem toten Taucher in Kontakt stand ebenfalls tot aufgefunden wird, ist  schnell klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Es finden sich Hinweise, dass Umweltaktivisten, Fischer, Wracktaucher und Schatzsucher in die Sache verwickelt sind. Auf dem Cover ist die Küste der Provence abgebildet, so dass man direkt wunderbar vorstellen kann wo sich die Handlung des Buches abspielt. Die Idylle ist allerdings ein wenig trügerisch…. Cay Rademacher beschreibt seine Charaktere lebendig und authentisch, wie im wahren Leben haben auch sie ihre Probleme und sind Menschen mit Ecken und Kanten. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich mühelos lesen. Die Spannung ist ebenso spürbar wie die Atmosphäre der Provence. Der Fall ist verzwickt und das Thema brisant, da deutlich wird, dass so mancher Politiker nicht nur politische Interessen vertritt. Gleichzeitig fand ich es auch sehr erschreckend, was so alles unauffällig „unter den Teppich gekehrt“ werden soll. „Gefährliche Côte Bleue“ ist ein spannender und atmosphärischer Provence-Krimi, der jeden Fan der Reihe und/oder frankreichliebenden Krimileser begeistern dürfte.

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  • Macht und Ohnmacht

    Gefährliche Côte Bleue

    Martinchen

    10. June 2017 um 18:39

    "Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon sollen an der Côte Bleue Froschmänner der Regierung während eines geheimnisvollen Auftrags schützen. Ein erholsamer Job auf türkisblauem Meer, vor den pinienbewachsenen Steilwänden der Mittelmeerküste – bis ein unbekannter Taucher im Wasser treibt, eine Harpune steckt in seinem rechten Auge. Alle glauben an einen schrecklichen Unfall, nur Blanc kommt dieser Tod merkwürdig vor ... Er forscht nach und findet heraus, dass Luc Mignaux, der Tote, zu den sogenannten Wracktauchern zählte, Spezialisten, die jahrhundertealte, gesunkene Schiffe plündern, um die Beute an reiche Sammler zu verkaufen. Eine ebenso gefährliche wie illegale Arbeit, die bei vielen Einheimischen verrufen ist. Besonders die Fischerin und Ökoaktivistin Christin Antunes protestiert heftig dagegen. Reicht das als Motiv? Als es an der Küste zu einem weiteren, nicht weniger grauenhaften »Unfall« kommt, ist klar: Blanc steckt wieder einmal in einem neuen Fall." - soweit der Klappentext. Das Cover zeigt die Küste der Provence und macht sofort Lust auf einen Urlaub in Südfrankreich. Cay Rademacher studierte Geschichte und Philosophie und schreibt für GEO und GEO-Epoche. Er schreibt historische Sachbücher und Krimis. Seit 2013 lebt er mit seiner Familie in der Provence, Schauplatz für seine Krimis um den Capitaine Roger Blanc. "Gefährliche Côte Bleue" ist der vierte Fall, den Capitaine Roger Blanc mit seinen Kollegen löst. Die Kenntnis der Vorgängerbände ist zum Verständnis nicht nötig. Cay Rademacher schreibt einen flüssigen und gut lesbaren Stil. Die Charaktere sind warmherzig und lebendig gezeichnet, ihre Probleme kommen nicht zu kurz. Die Atmosphäre des Lebens in der Provence ist spürbar. Der Fall ist spannend bis zum Schluss. Dem Leser ist natürlich klar, dass der Tod von Luc Mignaux kein Unfall war, es braucht seine Zeit, bis Blanc das wahre Motiv findet. Und, ohne zu viel verraten zu wollen: einmal mehr wird seine Ohnmacht gegen Vorgesetzte und Politik deutlich. Fazit: ein spannender Krimi, der ein brisantes Thema aufgreift.  

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  • Empfehlenswerte Strandlektüre

    Gefährliche Côte Bleue

    Orest

    07. June 2017 um 20:50

    Kommissar Blanc ermittelt zum vierten Mal in der malerischen Provence. Der Fall ist ziemlich verzwickt, passt aber wunderbar in die Kulisse der Calanque. Ein Taucher wird mit Harpune im Auge gefunden und je tiefer Blanc in den Fall einsteigt, desto unwahrscheinlicher erscheint es, dass es sich dabei um einen Unfall handelt. Der Tote hat scheinbar eine Vergangenheit als Wracktaucher und womöglich einen großen Fund gemacht. Der Kommissar stürzt sich verbissen in die Ermittlungen, doch es bleibt nicht bei dem einen Toten. Zu allem Überfluss erreichen Blanc auch noch die Nachwehen seiner gescheiterten Ehe und er muss zur Scheidung nach Paris fahren. Der Kommissar gibt einen ebenso sympathischen, wie gebeutelten Protagonisten ab, der sowohl im Job, als auch in seinem Privatleben zurzeit zu kämpfen hat. Auch das Team um den Kommissar wird mit Leben gefüllt, kann aber zur Ermittlung keinen nennenswerten Beitrag leisten. Der Leser sollte keinen kompliziert konstruierten, literarisch anspruchsvollen Kriminalroman erwarten. Der Krimi liefert, was das Cover verspricht: Eine kurzweiligen Geschichte vor einem wunderschönen provenzalischen Hintergrund. Die Landschaft und ihre Bewohner werden auch tatsächlich eindringlich geschildert, so dass man direkt den nächsten Urlaub buchen möchte. Ideal ist der Roman für alle, die für den Sommerurlaub das richtige Buch suchen, um damit ein paar heiße Strandtage zu verbringen.

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  • Ein spannender Leseurlaub für Krimi- und Frankreich-Fans

    Gefährliche Côte Bleue

    fantafee

    06. June 2017 um 13:27

    Herbst in der Provence. Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon von der Gendarmerie Lancon wurden an die Calanques der Côte Bleue beordert, um an Bord der Küstenwache Taucharbeiten zu überwachen. Dabei entdecken sie einen  Taucher, der leblos im Wasser treibt. Als sie den Toten bergen, ist die Todesursache sofort klar. Im rechten Auge des Tauchers steckt eine Harpune. Was anfangs wie ein schrecklicher Unfall aussieht, entwickelt sich bald zu einem rätselhaften und verzwickten Fall für Blanc und sein Team, der sie immer tiefer ins Milieu der Fischer, Wracktaucher, Umweltaktivisten, Lobbyisten, Schatzsucher und Sammler führt. Der vierte Fall von Capitaine Roger Blanc überzeugt mit dichter südfranzösischer Atmosphäre, aktuellen Bezügen und  ist sprachlich klar und direkt. Die Charaktere sind lebendig und realistisch gezeichnet. Hier ist mir, als Quereinsteigerin der Reihe,  aber sein Partner Marius Tonon mehr ans Herz gewachsen als Blanc selbst. Nur langsam breitet sich der Fall vor einem aus, Verbindungen zwischen den Verdächtigen werden sichtbar und immer wieder muss man seine Tätertheorien korrigieren. So bleibt der Krimi spannend bis zum Schluß, wo er mit einem recht realistischem Ende glänzt. Ein unperfektes Ende, das mich mit diesem kleinen Bodensatz, der übrig blieb, doch etwas überrascht hat und somit ein fünftes Sternchen verdient.

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  • solider Krimi

    Gefährliche Côte Bleue

    gagamaus

    05. June 2017 um 08:35

    Als treuer Rademacher-Leser verfolge ich Roger Blanc jetzt bereits zum vierten Mal. Wie bereits im dritten haben wir es wieder mit einem Mordfall zu tun, der zuerst wie ein Unfall aussieht und der politische und wirtschaftliche Hintergründe hat. Und wieder ist ausgerechnet sein Intim-Feind der Staatsanwalt, der für die ganze Sache zuständig ist. Diese ziemlich ähnliche Grundstruktur hat mich gefühlsmäßig etwas gestört, da es in Teilen wie eine Variation des dritten Bandes wirkte. Der Umgangston zwischen den beiden ist noch etwas schärfer, die Abneigung wird größer. Und während Blanc ermittelt wird er immer mehr zum Einzelkämpfer, zum Ermittler gegen das eigene Rechtssystem, welches diesen prekären Fall mal wieder gerne unter den Teppich kehren möchte. Ich verrate nicht, ob Blanc am Ende gewinnt, aber so ganz zufrieden war ich mit dem Schluss dann nicht. Das Buch hält was es verspricht. Es ist ein Kriminalroman der mit südfranzösischem Flair daherkommt, wozu nicht nur die schrulligen Einheimischen sondern auch deren Wertevorstellungen und Moral gehören, ebenso wie die Landschaft und diesmal – zu meiner Freude – auch das wunderschöne Mittelmeer. Das Cover macht große Lust auf diesen Roman. Ich hätte mir noch etwas mehr neuen Zündstoff gewünscht. Oder auch gerne mal einen „normalen“ Mord, der Blanc auf andere Weise fordert und nicht wieder seinen politischen Nerv trifft. So ahnt man schnell in welche Richtung das Ganze läuft und es gibt keine wirklich überraschenden Wendungen. Fazit: Solide aber mit Luft nach oben. Gerade noch vier Sterne.

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