Cay Rademacher Taschenbücher / Tödliche Camargue

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Inhaltsangabe zu „Taschenbücher / Tödliche Camargue“ von Cay Rademacher

Dunkle Geheimnisse in der Camargue - Capitaine Roger Blancs zweiter Fall

August, die Luft über der Provence flirrt in drückender Hitze. Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden in die Camargue gerufen: Ein schwarzer Kampfstier ist ausgebrochen und hat einen Fahrradfahrer mit den Hörnern aufgespießt. Ein bizarrer Unfall, so sieht es zunächst aus. Bis Blanc ein Indiz dafür entdeckt, dass jemand das Gatter absichtlich geöffnet hat.
Der Tote ist Albert Cohen, Reporter eines Politmagazins, Modeintellektueller aus Paris und Fernsehberühmtheit. Er war in der Camargue, um einen großen Artikel über Vincent van Gogh zu schreiben. Doch was kann das mit dem Anschlag zu tun haben? Während ein fröhlicher Bautrupp das alte Dach von seiner halb verfallenen Ölmühle abträgt, aber kein neues eindeckt, stößt Blanc bei seinen Ermittlungen auf Cohens unvollendete Reportage, die gar nicht so harmlos ist, wie sie zunächst aussieht – und auf eine alte Geschichte, die jeder, aber auch wirklich jeder vergessen will. Mit seinem zweiten Fall kommt Blanc seiner neuen Heimat ein Stück näher. Doch der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch.

Mord in der Provence - Capitaine Roger Blanc ermittelt:
Band 1: Mörderischer Mistral
Band 2: Tödliche Camargue
Band 3: Brennender Midi
Band 4: Gefährliche Côte Bleue
Band 5: Dunkles Arles (erscheint Mai 2018)

Alle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Kampfstier tötet Journalist - Teil 2 für Capitaine Blanc

— dreamlady66

Capitaine Blanc's zweiter Fall: es sieht aus wie ein tragischer Unfall, entwickelt sich zum spannenden Krimi.

— markus1708

Leider etwas enttäuschend spannungsarm

— Equida

https://andheu.com/2017/06/02/toedliche-camargue/

— andheu

Schwacher Fall, aber eine schöne Provence und eine gute Fortsetzung von Blancs Privatleben

— Ayleen256

Gegen Ende hin wurde es wahnsinnig spannend. Bis dahin leider nur eine dahinplätschernde Handlung, ohne große Überraschungen.

— La_Stellina

Spannende Ermittlungen bei einem Unfall, der keiner war.

— eiger

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Schlüssel 17

Tolles Setting, fesselnder Plot. Großes Kino!

Baerbel82

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Keine leichte Geschichte, nichts für schwache Gemüter.

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In ewiger Schuld

Anfangs interessant und auch teilweise hochspannend, aber dann ein völlig unglaubwürdiges Ende..

ginnykatze

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  • Kampfstier tötet Journalist - Teil 2 für Capitaine Blanc

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    dreamlady66

    12. January 2018 um 15:55

    (Inhalt, übernommen)Dunkle Geheimnisse in der Camargue - Capitaine Roger Blancs zweiter Fall August, die Luft über der Provence flirrt in drückender Hitze. Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden in die Camargue gerufen: Ein schwarzer Kampfstier ist ausgebrochen und hat einen Fahrradfahrer mit den Hörnern aufgespießt. Ein bizarrer Unfall, so sieht es zunächst aus. Bis Blanc ein Indiz dafür entdeckt, dass jemand das Gatter absichtlich geöffnet hat. Der Tote ist Albert Cohen, Reporter eines Politmagazins, Modeintellektueller aus Paris und Fernsehberühmtheit. Er war in der Camargue, um einen großen Artikel über Vincent van Gogh zu schreiben. Doch was kann das mit dem Anschlag zu tun haben? Während ein fröhlicher Bautrupp das alte Dach von seiner halb verfallenen Ölmühle abträgt, aber kein neues eindeckt, stößt Blanc bei seinen Ermittlungen auf Cohens unvollendete Reportage, die gar nicht so harmlos ist, wie sie zunächst aussieht – und auf eine alte Geschichte, die jeder, aber auch wirklich jeder vergessen will. Mit seinem zweiten Fall kommt Blanc seiner neuen Heimat ein Stück näher. Doch der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch.Über den Autor:Cay Rademacher wurde 1965 in Flensburg geboren und studierte in Köln und Washington D.C. Anglo-Amerikanischer Geschichte, Alte Geschichte und Philosophie. Neben seiner Tätigkeit als Autor, arbeitet er außerdem als freier Journalist. Er veröffentlichte Artikel unter anderem in Der Zeit und im SZ-Magazin, bei der Zeitschrift GEO arbeitet er seit 1999 als fester Redakteur. Neben Sachbüchern schreibt er außerdem Romane, die oftmals auf einem historischen Hintergrund basieren. "Mord im Praetorium" ist ein historischer Köln-Krimi, der die Stadt, in der er studiert hat, in neuem Licht erscheinen lässt. Mittlerweile lebt der Autor mit seiner Familie in der Provence, die auch Schauplatz für seine Provence-Krimireihe geworden ist.Schreibstil/Fazit:DANKE an LB für diesen Buchgewinn, der etwas länger brauchte, um rezensiert zu werden. Dies ist Teil 2 eines Provence-Krimis.Der Journalist Albert Cohen wird in der Provence auf einer Landstrasse von einem Kampfstier getötet. Ist es ein Unfall oder steckt mehr dahinter?Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonson sind mit dem Fall beschäftigt, während Tonson einen Unfall vermutet, entdeckt Blanc ein Indiz...Die Ermittlungen und Beweise gestalten sich als schwierig.Bis zum Schluss weiss der Leser nicht, was da genau passiert ist, so dass das Ende als Überraschung bleibt.Eine spannender Krimi deshalb, weil immer wieder neue Spuren sich auftun.Auch über Land und Leute konnte der Leser viel erfahren, ebenso über die Charaktere der Protagonisten, die man kannte.Ich habe den Provence-Krimi Teil 2 wirklich mit Begeisterung gelesen, überzeugt Euch selbst!

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  • Etwas enttäuschend

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    Equida

    07. June 2017 um 13:51

                                                       Das Buch "Tödliche Camargue " von Cay  Rademacher erschien 2015 im Dumont Verlag und ist der zweite Band um Capitaine Roger Blanc.In diesem Buch untersucht Roger Blanc den etwas skurillen Mord an einem Journalisten. Bei dem Toten handelt es sich um Albert Cohen einem Politik-Journalisten mit Drogenvergangenheit,der während einer Fahrradtour durch die Camargue von einem Kampfstier attakiert und aufgeschlitzt wurde.Obwohl alles nach einem tragischen Unfall aussieht wittert Blanc einen Mord und beginnt zu ermitteln.Dieses Buch hat mich leider etwas enttäuscht.Die Story dümpelt so vor sich hin und es wollte sich bei mir keine rechte Spannungeinstellen.Blanc , Tonon und Fabienne kämpfen wieder gegen Windmühlen und die Obrigkeit.Auch Blanc's unglückselige Affäre mit Aveline nimmt weiter ihren Lauf.Das Buch liest sich zwar sehr flüssig und die detaillierten Beschreibungen des Autors haben sofort mein Fernweh geweckt,aber von einem guten Krimi erwarte ich dann doch etwas mehr.Nichts desto trotz war es eine kurzweilige Sommerabendlektüre,die 3 Sterne von mir bekommt.

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  • Tödliche Camargue

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    andheu

    02. June 2017 um 20:05

    https://andheu.com/2017/06/02/toedliche-camargue/

  • Schwacher Fall, aber eine schöne Provence und eine gute Fortsetzung von Blancs Privatleben

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    Ayleen256

    29. November 2016 um 14:06

    In seinem zweiten Fall wird  Roger Blanc mit einem etwas kuriosen Fall betreut: In der heißen Provence wird ein Fahrradfahrer von einem Kampfstier mit den Hörnern aufgespießt. Was die Allgemeinheit als bizarren Unfall abtut, ergibt für Blanc ein Mordfall, als er ein Indiz dafür findet, dass das Gatter absichtlich geöffnet wurde. Ist der Tote - ein Reporter eines Politmagazines, für welches er gerade eine umfangreichen Artikel über Vincent van Gogh schrieb - ein Zufallsopfer oder handelt es sich um einen konkreten Anschlag? Blancs Suche führt ihn zur der unvollendeten Reportage des Getöteten, die sich nicht als so harmlos erweist, wie anfangs angenommen. Währenddessen muss sich Blanc mit seinem Haus abmühen, dessen Dach von einem Bautrupp entfernt wurde. Und auch das Eingliedern in die neue Heimat kann sich  schwieriger als ein Mordfall erweisen..."Tödliche Camargue" ist der zweite Band der Roger Blanc Reihe. Im Vergleich zum ersten Teil fand ich diesen etwas langatmig, da im gesamten Mittelteil die Handlung recht stagnierend ist. Zumal auch das zentrale Thema des Kunstdiebstahls und Stierkampfes mich eher wenig bis gar nicht interessierte. Die Beschreibung der Provence ist hingegen sehr gelungen. Die Weiterführung von Blancs Privatleben war sehr stimmig und die Nebencharaktere, wie sein fauler Kollege Marius Tolon, der eher dem Wein hingegeben ist, oder seine Kollegen Fabienne Souilliard, die neben Technik noch einen Faible für ihre Zukünftige hat,  werden noch präsenter. Cay Rademacher widmet sich wirklich liebevoll den einzelnen Figuren und zeichnet ein gründliches Bild von ihnen. Es ist wie ein kleiner Abstecher nach Frankreich, fast kann man die flirrende Wärme über dem Asphalt sehen. Die Renovierung von Blancs Hütte strapazieren seine Nerven währenddessen ungemein, was Blanc aber sehr sympathisch macht. Seine Affäre mit der Frau des Mannes, der ihn einst in die Provence verfrachtete, ist fragwürdig, bringt aber genug Spannungspotential. Ein eher schwacher Fall, ansonsten eine gelungene Weiterführung von Blancs Versuch, sich in der neuen Heimat einzufinden. Ich vergebe nur 3 Sterne, weil mich das Geschehen größtenteils nicht fesseln konnte, bin aber trotzdem auf den dritten Teil gespannt.

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  • Spannend

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    Anni84

    01. November 2016 um 09:57

    Also beim zweite Buch von Herrn Rademacher habe ich schneller reingefunden. Es war spannend und rätselhaft :-) Das Ende hat mich dennoch überrascht. Das schreit nach einer Fortsetzung :-)

  • Tödliche Camargue von Cay Rademacher

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    SophieNdm

    06. September 2016 um 15:10

    Inhalt:Dunkle Geheimnisse in der Camargue - Capitaine Roger Blancs zweiter Fall August, die Luft über der Provence flirrt in drückender Hitze. Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden in die Camargue gerufen: Ein schwarzer Kampfstier ist ausgebrochen und hat einen Fahrradfahrer mit den Hörnern aufgespießt. Ein bizarrer Unfall, so sieht es zunächst aus. Bis Blanc ein Indiz dafür entdeckt, dass jemand das Gatter absichtlich geöffnet hat. Der Tote ist Albert Cohen, Reporter eines Politmagazins, Modeintellektueller aus Paris und Fernsehberühmtheit. Er war in der Camargue, um einen großen Artikel über Vincent van Gogh zu schreiben. Doch was kann das mit dem Anschlag zu tun haben? Während ein fröhlicher Bautrupp das alte Dach von seiner halb verfallenen Ölmühle abträgt, aber kein neues eindeckt, stößt Blanc bei seinen Ermittlungen auf Cohens unvollendete Reportage, die gar nicht so harmlos ist, wie sie zunächst aussieht – und auf eine alte Geschichte, die jeder, aber auch wirklich jeder vergessen will. Mit seinem zweiten Fall kommt Blanc seiner neuen Heimat ein Stück näher. Doch der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch. Meine Meinung:"Tödliche Casmargue" ist nach "Mörderischer Mistral" der zweite Band in der Reihe um Roger Blanc. Meiner Meinung nach muss man aber das erste Buch nicht gelesen haben um der Geschichte im zweiten Teil folgen zu können. Beide Fälle sind in sich abgeschlossen und es gibt auch einige Rückblicke. Wie auch schon "Mörderischer Mistral" war dieses Buch leider etwas langatmig, obwohl es nur knapp 300 Seiten hat. Die Beschreibung der Provence bzw. der Camargue ist wie auch im ersten Band sehr gut gelungen. Man fühlt sich beim Lesen absolut in diese wunderschöne französische Landschaft hineinversetzt. Roger Blanc und sein Kollege Marius empfand ich hier wieder als sehr liebevoll und sympathisch gestaltet. Ihre Konversationen sind meist sehr lustig und Marius Alkoholeskapaden haben mich auch des öfteren zum Schmunzeln gebracht. Auch Blancs gejammere über seine Exfrau ist hier deutlich erträglicher und weniger geworden als in Teil eins. Dennoch stört mich seine plötzlich so innige Beziehung zu Aveline etwas aber das ist sicher Geschmackssache. Den Fall an sich fand ich eher weniger Interessant. Stierkämpfe und Kunstdiebstahl zählen einfach nicht zu den Dingen die ich spannend finde. Es kommt erst gegen Ende ein wenig Spannung auf aber eigentlich ist die ganze Zeit schon klar, wer der Mörder war. Fazit: Alles in allem ein ganz netter Krimi für zwischendurch, der zwar tolle Umschreibungen der Provence aber dafür eher weniger Spannung zu bieten hat.Band 3 werde ich wohl eher nicht lesen.

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  • Buchverlosung zu "Tödliche Camargue" von Cay Rademacher

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    LaMargarita

    Kommt mit in die tödliche Provence! Es geht in die Provence! Capitaine Roger Blanc wird versetzt und muss feststellen, dass hinter der Idylle der Provence gleich mehrere finstere Gewalten lauern. Was ihn dort zwischen blühenden Lavendelfeldern und wildem Wein erwartet erfahrt ihr in den beiden Provence-Krimis „Mörderischer Mistral“ und „Tödliche Camargue“ von Cay Rademacher. Hier habt ihr die großartige Chance dem Autor all die Fragen zu stellen, die euch auf der Zunge brennen und dafür auch noch Bücher zu gewinnen! Mehr zum Inhalt:„Mörderischer Mistral“Von der Frau verlassen und in die Provinz versetzt: Capitaine Roger Blanc steht vor den Trümmern seines Lebens. Bis vor Kurzem war er erfolgreicher Korruptionsermittler in Paris, doch dabei ist er mächtigen Leuten auf die Füße getreten. Und so findet er sich bald allein in seiner neuen Behausung in der Provence wieder, einer verfallenen Ölmühle, die ihm vor Jahren ein Onkel vermacht hatte. Aber bevor Blanc sich im kleinen Ort Gadet nur ein wenig zurechtfinden kann, wird ihm ein Mordfall zugewiesen. Unversehens verfängt sich der Capitaine in einer Intrige, die ihn tiefer in die Strukturen seiner neuen Heimat führt, als ihm lieb ist. Und auch an seine neuen Kollegen muss er sich erst gewöhnen: an seinen Partner Marius, der sich mehr für Rosé interessiert als für die Arbeit. An die temperamentvolle Computerspezialistin Fabienne, die überall hinzugehören scheint, nur nicht in dieses verschlafene Städtchen. Und an die so gefürchtete wie attraktive Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre, die ausgerechnet mit ebenjenem Politiker verheiratet ist, der Blancs Karriere ruiniert hat. Da geschieht ein zweiter Mord – und es kommt zum Showdown in den Pinienwäldern, die der Mistral gerade in ein wütendes Flammenmeer verwandelt …  Leseprobe „Tödliche Camargue“August, die Luft über der Provence flirrt in drückender Hitze. Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden in die Camargue gerufen: Ein schwarzer Kampfstier ist ausgebrochen und hat einen Fahrradfahrer mit den Hörnern aufgespießt. Ein bizarrer Unfall, so sieht es zunächst aus. Bis Blanc ein Indiz dafür entdeckt, dass jemand das Gatter absichtlich geöffnet hat. Der Tote ist Albert Cohen, Reporter eines Politmagazins, Modeintellektueller aus Paris, Fernsehberühmtheit. Er war in der Camargue, um einen großen Artikel über Vincent van Gogh zu schreiben. Doch was sollte das mit dem Anschlag zu tun haben? Während ein fröhlicher Bautrupp das alte Dach von seiner halb verfallenen Ölmühle abträgt, aber kein neues eindeckt, stößt Blanc bei seinen Ermittlungen auf Cohens unvollendete Reportage, die gar nicht so harmlos ist, wie sie zunächst aussieht – und auf eine alte, tödliche Geschichte, die jeder, aber auch wirklich jeder vergessen will. Mit seinem zweiten Fall kommt Blanc seiner neuen Heimat ein Stück näher. Doch der Preis, den er dafür zahlen muss, ist hoch.Leseprobe Der AutorCay Rademacher, geboren 1965, ist Redakteur bei GEO Epoche. Bei DuMont erschienen seine Kriminalromane ›Der Trümmerm.rder‹ (2011), ›Der Schieber‹ (2012) und ›Der Fälscher‹ (2013) sowie ›Mörderischer Mistral‹ (2014) und ›Brennender Midi‹ (2016), der erste und der dritte Fall für Capitaine Roger Blanc. Cay Rademacher lebt mit seiner Familie in der Nähe von Salon-de-Provence in Frankreich. Zusammen mit dem DuMont Verlag werden 10 Buchpakete mit den beiden provenzalischen Krimis „Mörderisches Mistral“ und „Tödliche Camargue“ verlost. Seid ihr bereit euch auf die Schattenseite der Provence zu begeben? Dann bewerbt euch gleich über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* und stellt Cay Rademacher eure Frage!Viel Glück! * Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 322
  • Wilder Stier

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    walli007

    24. May 2016 um 19:23

    Der Sommer ist heiß in der Camargue. Viele sind im Urlaub, Capitaine Roger Blanc schiebt Dienst auf der Wache. Da er eh nichts Besseres zu tun hat, macht er das nicht ganz ungern. Als er dann zu einem Unfall gerufen wird, bei dem ein wilder Stier beteiligt gewesen sein soll, vermutet er keinen besonderen Einsatz. In der Einöde der Camargue angekommen stellt sich der Unfall doch etwas seltsam dar. Offenbar war das Tier ausgebrochen und hat einem zufällig vorbeifahrenden Radfahrer den Bauch aufgeschlitzt. Allerdings wirkt der Verschluss des Gatters unbeschädigt und ein Zeuge sagt aus, ein weißes Auto sei davon gebraust. Bei genauerer Betrachtung der Leiche, erkennt Blanc den Toten. Es handelt sich um einen bekannten Reporter. Verglichen mit dem furiosen Beginn gestalten sich die Ermittlungen in diesem zweiten Fall des Capitaine Roger Blanc relativ ruhig. Doch beharrlich und kontinuierlich verfolgen Blanc und seine Kollegen Tonon und Souillard jede noch so kleine Spur. Etwas deutet darauf hin, dass das Tor absichtlich geöffnet wurde. Und es gibt Hinweise, dass der Journalist für einen brisanten Artikel über Vincent van Gogh recherchierte.  Geschickt verknüpft Cay Rademacher die kleinen Hinweise und Spuren zu einem vielschichtigen Fall. Gleichzeitig bringt er dem Leser die karge Landschaft und den Sport des französischen Stierkampfs nahe. Auch wenn man noch nicht persönlich dort gewesen ist, fühlt man sich doch als wäre man selbst über die Straßen gefahren, hätte den Stier wild schnauben und auf sein Opfer zu stieben sehen. Roger Blanc, wieder etwas gebeutelt durch seine ererbte Ruine, deren Renovierung zwangsweise voranschreitet und das Bankkonto des wackeren Polizisten arg strapaziert, ermittelt akribisch und mit sicherem Händchen für die richtige Spur. Zwar müssen er und seine Mannen auch so manchen Rückschlag hinnehmen, sei es dienstlich oder privat, doch nie verlieren sie ihre Intuition, nach der es noch etwas zu erforschen gibt. Mit ihnen begibt man sich auf den Weg zur Lösung eines verwickelten Falles, schließlich zufrieden und um einige Erkenntnisse reicher.

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  • Hitzige Gemüter und kühler Rosé ...

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    angi_stumpf

    04. May 2016 um 18:06

    Die Geschichte: Im zweiten Teil der Reihe verbeißt sich Capitaine Roger Blanc wieder in einen schier aussichtslosen Fall, der eigentlich gar kein Fall zu sein scheint, sondern nur ein schlichter Unfall. Ein Reporter radelt durch die wunderschöne Camargue und wird von einem Kampfstier aufgeschlitzt, der kurz zuvor aus seinem Gehege entwischt ist. Blanc kommt das komisch vor, denn irgendjemand muss das Tor der Weide geöffnet haben. Doch wer hätte ein Motiv? Seine Suche wird nicht nur durch eine anhaltende Hitzewelle erschwert, sondern auch durch wenig aussagefreudige Zeugen. Doch so langsam kommt er einer alten Geschichte auf die Spur, die ihn nicht nur mit Terrorismus, sondern auch mit der Kunstszene der Provence konfrontiert – und mit einem Kriminalfall aus dem Jahr 1888. Meine Meinung: So langsam lebt sich Roger in der Provence ein, er weiß nun einen guten Tropfen Wein zu schätzen und kann auch mal etwas abschalten. Aber meistens steht er immer noch unter Hochspannung, wenn er wieder einer seiner berühmten Spuren folgt, die außer ihm zunächst niemand erkennt – oder erkennen will. Auf das Wiedersehen mit den vielen schon liebgewonnenen Charakteren habe ich mich sehr gefreut. Nicht nur Roger, sondern auch seine Kollegen Fabienne und Marius sind mir sehr sympathisch. Und natürlich auch einige von Rogers neuen Nachbarn, die ebenfalls wieder mit von der Partie sind. Cay Rademacher zeichnet seine Figuren mit sehr viel Liebe zum Detail und mit einem hohen Maß an Authentizität. Natürlich dürfen wir uns auch wieder an vielen tollen Beschreibungen der Schauplätze erfreuen. Für mich war das wieder besonders interessant, denn in der Camargue haben wir auch schon Urlaub gemacht und einige der erwähnten Orte besucht. Der Autor wohnt ja selbst in der Provence und das merkt man einfach an der Art, wie er Land und Leute beschreibt. Der Kriminalfall (oder die Fälle) sind wieder sehr verworren und werden erst so nach und nach schlüssig aufgeklärt. Verglichen mit dem ersten Teil fand ich dieses Buch hier ein wenig schwächer, denn die Ermittlungen zogen sich irgendwie gefühlt sehr in die Länge. Ich hatte oft den Gedanken, dass nicht wirklich etwas vorwärts geht und man sich eher im Kreis dreht. Für meinen Geschmack war es etwas zu wenig Action und auch das Ende war nicht ganz befriedigend, aber dafür umso realistischer. Jetzt freue ich mich auf den dritten Teil der Reihe, der dem Titel nach wieder sehr heiß wird, obwohl den Leuten schon in dieser Story die permanente Hitze schwer aufs Gemüt schlug. Fazit: Ein unterhaltsamer Ausflug in die Camargue mit gefährlichen Stieren und noch gefährlicheren Menschen.

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  • Ein solider, unterhaltsamer Krimi aus der Provence

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    Wedma

    10. December 2015 um 20:22

    Die Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, Spieldauer: 10 Stunden und 23 Minuten, gelesen von Oliver Siebeck. Es ist ein solider, gekonnt aufgebauter Krimi mit spannenden Figuren, einem recht ausgeprägten Bezug zur Kunst und Politik, in der Vergangenheit wie in der Gegenwart. Gute, intelligente Unterhaltung. In der sengenden Augusthitze untersuchen Roger Blank, ein aus Paris in die Provence versetzte Capitaine und seine Kollegen den Tod von Albert Cohen. Er war ein Reporter eines Politmagazins, TV-Star, von dem man nicht gleich vermuten würde, dass er durch die Camargue mit dem Rad unterwegs ist. Sein Tod ist schon recht skurril: ein Kampfstier hat ihn aufgeschlitzt. Vordergründig sieht es nach einem Unfall aus. Roger Blank will aber das Ganze nicht dabei bewenden lassen und ermittelt zunächst, als ob es ein Mord gewesen wäre. Es stellt sich heraus, dass Albert Cohen im Haus seines Verlegers wohnte und einen Artikel über Vincent van Gogh für sein Magazin schreiben wollte. Aber wie und warum es zu Cohens Tod kam, ob wegen seiner Recherchen zu van Gogh oder aus einem anderen Grund, das will Captaine Blank genauer unter die Lupe nehmen. Dieser Fall hört sich fast wie eine Gesellschaftsstudie an: Der Bezug zur Politik ist schon recht präsent, ob heute, egal, dass Provence weiter weg vom Paris liegt, die Strippen werden immer noch dort gezogen, oder vor paar Jahrzehnten, als eine terroristische Gruppierung einige Morde auch im Süden verübt hatte. Die Probleme von Blancs Kollegin, die vor der Hochzeit mit ihrer Lebensgefährtin vom Bürgermeister die Steine in den Weg gelegt bekommt, kommen hier und dort zur Sprache. Die hohen Politiker in Paris und die jungen Leute in der Provence, die Drogen als festen Bestandteil des Lebens erachten, etc. all diese Dinge lassen an eine kritische Analyse der heutigen franz. Gesellschaft denken. Zugleich ist es eine Art Kunststudie, die Geschichte ungemein bereichert: Der Bezug zur Kunst durch die Untersuchungen zu van Gogh erlaubt einige ungewöhnliche Einblicke in sein Leben und die Wahrnehmung seiner Künstlerperson und ihrer Bedeutung heute. Die Morduntersuchung an sich ist der Motor der Handlung und hält alle Stränge zusammen, obschon ich einen guten Tipp gleich zu Anfang hätte, wer der Mörder ist. Aber das ist vor dem reichhaltigen Hintergrund nicht weiter von Bedeutung. Die Figuren sind spannend, haben alle ihre eigenen Geschichten und auch die Mordmotive. Die Begegnung mit ihnen hat für unterhaltsame Stunden gesorgt. Etwas zum legendären roten Reis aus der Camargue erfährt man auch so ganz nebenbei. Das heimische Werkeln fiel damit wesentlich leichter aus. Ich war so von diesem Krimi begeistert, dass ich gleich den ersten Fall mit Roger Blanc als Hörbuch geholt habe. Oliver Siebeck hat wunderbar gelesen. Auch Frauenfiguren gelingen ihm sehr gut. Seine Stimme passt zu der Geschichte und ihrem südfranzösischen Flair. Danach geht einem fast so, als ob man in der Provence Urlaub gemacht hätte. Fazit: Für all diejenigen, die etwas für Kunst, Geschichte und Politik übrig und nichts gegen eine Reise in die Provence, bzw. Camargue, wie ein Glas Rosé einzuwenden haben. Dafür gibt es vier hell leuchtende Sterne und eine Hörempfehlung.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. December 2015 um 16:48
  • Ein Enthüllungsjournalist und ein Kampfstier treffen in der Camargue direkt aufeinander ...

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    Bellis-Perennis

    02. November 2015 um 10:20

    August, Tropenhitze über der Provence. Der alternde Enthüllungsjournalist Albert Cohen liegt tot auf einer Landstraße in mitten von Reisfeldern der Camargue. Neben ihm ein, von der Polizei erschossener Kampfstier, der den dahin radelnden Schreiberling auf die Hörner genommen hat. Ein bedauernswerte Unfall, weil dämliche Touristen immer Selfies mit den Kampfstieren schießen müssen? Roger Blanc und sein Mitarbeiter Marius Tonon werden zum vermeintlichen Unfallort gerufen. Während Tonton auf Grund der Hitze den Fall möglichst schnell zu den Akten legen möchte, wittert Capitaine Blanc einen unnatürlichen Tod. Er beginnt im Leben des Journalisten herumzustochern. Und siehe da, es kommen mehrere Ungereimtheiten ans Tageslicht. Blanc muss sich diesmal nicht nur mit unterschiedlichen Verdächtigen, seinem überaus ehrgeizigen Chef Nkoulou sondern auch dem undichten Dach seiner alten Ölmühle herumschlagen. Wir begegnen wieder seiner Geliebten Aveline, Untersuchungsrichterin und Frau seines (Tod)Feindes Vialaron-Allègre. Witzig finde ich, dass Blanc seine Geliebte nach wie vor siezt, selbst im Bett. Der Leser erfährt diesmal viel Privates über Fabienne und auch einiges über den Ehrgeizling Nkoulou. Cay Rademacher versteht es, viele Spuren zu legen, ihnen nachzugehen und manchmal die eine oder andere zugunsten einer anderen Fährte wieder aufzugeben. Ein besonderer Provence-Krimi, der uns immer wieder durch elegante Hinweise auf Geschichte, Land und Leute aufmerksam macht. Hier kommt dem Autor seine Erfahrung als Reiseführerverfasser sehr zu Gute.

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  • August, Gluthitze in der Camargue.

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    dubh

    01. November 2015 um 13:24

    Auf einer Straße findet sich eine Leiche: ein engagierter Radfahrer, dessen Bauch von den Hörnern eines vielversprechenden Kampfstiers übel zugerichtet wurde. Der Kadaver des Tieres liegt in der Nähe - erschossen von einem Polizisten. Alles sieht stark nach einem Unfall aus, auch wenn es ein bisschen rätselhaft ist, wie der Stier ausgerechnet dann von seiner Weide entkam, als der berühmte Journalist Albert Cohen auf seinem Rennrad vorbei kam. Und so lohnt sich der skeptische Blick, den Roger Blanc auf die Szene wirft. Ist es wirklich nur ein bloßer Zufall, dass das Gatter der Weide nicht verschlossen war? Während sein Kollege Marius Tonon bei den sengenden Temperaturen keine Muße verspürt, weitere Fragen zu stellen, bleibt Capitaine Blanc hartnäckig... Wie es die Situation so will, haben einige mögliche Verdächtige für den Mord mit Kampfstier gute Drähte in die Hauptstadt Frankreichs. Ausgerechnet - wurde Roger Blanc doch erst unlängst von dort in die Provence strafversetzt. Als sei das nicht genug, hat Blanc auch noch herbe private Probleme, denn seine Frau hat sich von ihm getrennt und längst einen Anderen, Blanc flüchtet sich in eine riskante Affäre und zu guter Letzt kommt nun ein größeres finanzielles Projekt auf ihn zu, da das Dach seiner Unterkunft dank Holzwürmer spontan die Grätsche gemacht hat und auch sein Wagen nicht mehr mitspielt. So begibt sich Roger Blanc mit einem zwischenzeitlich geliehenen Citroën 2CV - bei uns gemeinhin als Ente bekannt - auf die Suche nach Erklärungen. Während er mit 60 Sachen über den flirrenden Asphalt düst und dem größten neuen Ärger auszuweichen versucht, sticht er natürlich zielgenau in ein Wespennest. Dadurch erfahren wir nach und nach mehr über den ehemals sehr marktschreierischen Fernsehjournalisten Cohen. Nach einer privaten Krise war er in die Camargue gekommen, um zwischen Reisfeldern, den berühmten Camargue-Pferden und Stieren einen großen Artikel über van Gogh zu verfassen. Dazu wurde er im versteckten Haus seines Verlegers Leroux und dessen Frau aufgenommen. Doch das Berufliche soll nicht die einzige Verbindung sein, findet Capitaine Blanc heraus... Dieser Krimi lebt nicht nur von der Frage nach dem Täter - denn, soviel kann ich schon einmal verraten, natürlich fiel Cohen einem Anschlag auf sein Leben zum Opfer. Nein, "Tödliche Camargue" lebt mindestens genauso sehr von seinem Lokalkolorit und der provenzalischen Stimmung. Die Hitze ist beim der Lektüre beinahe greifbar, das Rascheln der Reisefelder zu hören und der Geruch nach den typischen Gewürzen und Pflanzen in der Nase... Atmosphärisch einfach toll. Dazu kommt eine etwas ruhigere Krimihandlung, die mir auch relativ lange Rätsel aufgegeben hat, und natürlich die Figuren - allen voran Roger Blanc. Ich mag diesen Typen, auch wenn ich ihn an der ein oder anderen Stelle gerne geschüttelt hätte oder ihm zumindest etwas mehr Vernunft geraten hätte. Was nicht heißen soll, dass ich sein Tun nicht nachvollziehen kann. Froh bin ich dennoch, dass Blanc mit Fabienne, der IT-Spezialistin in Polizeikreisen, und dem kulinarisch sehr versierten Tonon zwei sehr unterschiedliche, aber sympathische Kollegen an seiner Seite hat. Dem Autor Cay Rademacher ist hier ein intelligenter, atmosphärisch dichter Krimi gelungen, der vielleicht nicht in erster Linie mit jeder Menge Thrill besticht, dafür aber mit einem tollen Provence-Feeling und einer guten Spannungskurve. Kurzum, mich hat der Krimi auf ganzer Linie überzeugt und ein wenig den Urlaub in meine eigenen vier Wände zurückgeholt. Ich bin gespannt, wie es mit Roger Blanc und seinen zwei Kollegen weitergeht und werde in der Zwischenzeit die Lektüre des ersten Bandes nachholen.

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  • Ein Journalist, ein Kampfstier und die Wahrheit über Vincent van Gogh

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    JanaBabsi

    29. September 2015 um 10:31

    Es ist August in der Provence, die Temperaturen sind unerträglich, die Hitze flimmert über dem Asphalt. Capitain Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden zu einem Unfall in die Carmargue gerufen. Dort ist ein sehr wertvoller und hoch prämierter Kampfstier mit einem Radfahrer kollidiert und für beide Parteien ging dieser Zusammenstoß nicht gut aus. Für den Radfahrer nicht, weil der Stier ihn ziemlich übel auf die Hörner genommen hatte, und für den Stier nicht, weil er von der örtlichen Polizei erschossen wurde. Bei dem Toten handelt es sich um Albert Cohen, Reporter eines Politmagazins. Cohen hielt sich in der Provence auf, um für einen Artikel über Vincent van Gogh zu recherchieren. Auf den ersten Blick sieht alles nach einem schrecklichen Unfall aus und Kollege Tonon würde schon gerne am nächsten Tag die Akte Cohen schließen. Bei näherem Hinsehen jedoch, fallen Roger Blanc einige Ungereimtheiten auf, die eher auf einen Mord als auf einen Unfall hinweisen und so fängt er an, den Dingen auf den Grund zu gehen. Im Zuge seiner Recherchearbeit, gräbt er die eine oder andere längst vergessen geglaubte Leiche im Keller seiner Verdächtigen aus. Damit macht er sich nicht unbedingt Freunde. "Tödliche Carmargue" ist der 2. Fall für Capitain Roger Blanc, der aufgrund einer Strafversetzung in der Provence gelandet ist. Um das vorliegende Buch zu verstehen, ist es nicht notwendig "Mörderischer Mistral" gelesen zu haben. Man kann die Handlung des Buches auch ohne Vorkenntnisse verstehen. Für mich war z. B. nicht wichtig zu wissen, warum Blanc strafversetzt wurde. Die Auflösung dazu gibt es jedoch vermutlich in "Mörderischer Mistral". Capitain Roger Blanc steht zur Zeit nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens. Seit seiner Versetzung in die Provence, wohnt er in einer alten Ölmühle, die neben einem kaputten Dach auch mit Holzwürmern im Dachgebälk aufwarten kann. Seine Frau hat sich von ihm getrennt und wohnt mit den Kindern in Paris. Blanc geht eine Affaire mit einer Dame ein, deren Ehemann ihm mächtige Scherereien bereiten kann, sollte dieser jemals hinter diese Liaison kommen. Auf seiner Dienststelle hat Blanc nicht viele Freunde. Um genau zu sein nur seinen Kollegen Tonon, der mit seinen eigenen Schatten der Vergangenheit kämpft, und seine lesbische Kollegin und IT-Spezialistin Fabienne Souillard, die um die Anerkennung ihrer gleichgeschlechtlichen Ehe kämpft. Aber auch wenn jeder der 3 große private Probleme hat, so ergänzen sie sich als Ermittler-Team hervorragend. Während Blanc in Sachen Polizeiarbeit vor Ort richtig viel Biss zeigt, ist Tonon eher dafür zuständig die Gedanken zum Fall zu sortieren und Fabienne hackt sich in jedes Handy bzw. in jedes Laptop ein, wenn es darum geht Beweise zu finden und Spuren zu sichern. Blanc und Fabienne habe ich gleich ins Herz geschlossen, Tonon macht es mir etwas schwer. Ab und an hat er einen Totalausfall aufgrund alkoholischer Exzesse und im Buch wird nicht auf die Dämonen eingegangen, die Tonon heimsuchen. Deswegen kommt er hier bei mir nicht so gut weg, weil er nach außen hin einfach nur das Bild eines versoffenen Polizisten abgibt. Vielleicht (hoffentlich) gibt es dazu im 3. Band eine kleine Auflösung. Cay Rademacher versteht es, in seinem ruhigen und wenig blutigen Krimi, den Leser über 304 Seiten bei der Stange zu halten. So wie Blanc zwischenzeitlich schon mal den Überblick darüber verliert, ob es tatsächlich Mord war oder nicht doch ein Unfall gewesen sein könnte, so geht es auch dem Leser ....... jeder, der von Blanc verhört wird, ist auf eine gewisse Art und Weise verdächtig, aber es gibt nichts greifbares, woran man das festmachen könnte. Ich hatte schon auf recht früh einen Hinweis gefunden, der auf den Mörder hinweist. Bis zum Schluss war ich trotzdem im Unklaren, ob ich damit richtig lag oder auf einer absolut falschen Fährte war. Dass in der Carmargue Stierkämpfe stattfinden, bei denen der Stier nicht verletzt/getötet wird, das wusste ich. Aber ich wusste nicht, dass dort auch Reis angebaut wird. Da ich sehr sehr gerne einmal zur Lavendelblütenzeit in die Provence reisen möchte, werde ich mir das dann genauestens vor Ort anschauen. 

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  • Provenzalische Hitze

    Taschenbücher / Tödliche Camargue

    buecherwurm1310

    26. September 2015 um 15:39

    Provence im August – die Hitze ist unerträglich. Auf der Straße liegen zwei Tote, ein Mann, der von einem Stier auf die Hörner genommen wurde und der Stier, der erschossen wurde. Es sieht eigentlich wie ein Unfall aus, doch Roger Blanc hat so seine Zweifel. Er schaut genauer hin und entdeckt, dass das Gatter nicht aus Versehen offen war. Das Buch liest sich angenehm flüssig und von Anfang fühlt man sich nach Südfrankreich versetzt, so dass man den Mistral auf der Haut spürt, den Lavendelgeruch in der Nase und die Reisfelder vor Augen hat. Nach „Mörderischer Mistral“ ist dies der zweite Band, in dem Capitaine Roger Blanc ermittelt. Es ist für das Verständnis aber nicht notwendig, den Vorgängerband zu kennen. Blanc verfolgt beharrlich einige Fährten und hat auch einige Verdächtige, die allesamt etwas eigenwillig sind. Dabei sollte er sehr vorsichtig vorgehen, denn er wurde erst kürzlich von Paris aus strafversetzt und einige seiner Verdächtigen habe gute Verbindungen in Paris. Außerdem ist man bei der Polizei sowieso der Meinung, dass es sich um einen Unfall handelt. Auch sein Kollege Marius Tonon hat keine rechte Lust, den Vorgang weiter zu verfolgen, er genießt lieber seinen Pastis oder seinen Wein. Trotzdem steht er Roger zur Seite. Besonders die Computerspezialistin Fabienne Souillard verschafft Blanc Informationen, die in weit in die Vergangenheit führen. So geht es um einen verschwundenen van Gogh und einen Mord durch Terroristen in den Achtzigern. Neben den Ermittlungen, die sich schwierig gestalten, hat Roger auch privat einige Probleme. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, seine heimliche Geliebte Aveline ist die Frau sein Feindes Vialaron-Allègre und das Dach seines Hauses ist nicht mehr dicht. Toll finde ich es auch, wenn Roger Cohen bei seinen Ermittlungen mit einer Ente unterwegs ist. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer denn nun den Stier auf den Journalisten Albert Cohen losgelassen hat. Auch wenn man alles erwartet bei solch einem Fall, fand ich das Ende dennoch überraschend. Ein spannender Krimi mit toller Atmosphäre.

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