Alera - Geliebter Feind

von Cayla Kluver 
4,0 Sterne bei142 Bewertungen
Alera - Geliebter Feind
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (101):
Ivy-Roses avatar

Fantastisch, dieses Buch zählt zu meinen Lieblingen

Kritisch (11):

Welche Fantasy...wieso fantastisch ? Ich habe mich bei dem ganzen Heckmeck eher verdammt gelangweilt -.-

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Inhaltsangabe zu "Alera - Geliebter Feind"

»Ich kam kurz vor Endes des Krieges zur Welt, als Kronprinzessin Hytanicas. Nachdem mein Volk sich im lang ersehnten Frieden eingerichtet hatte und Normalität eingekehrt war, wurde ich den Menschen präsentiert. Ich wuchs in einer Freiheit zu einer jungen Frau heran, die die kriegsgeplagten Generationen vor mir nie gekannt hatten. Doch alles Schöne geht einmal zu Ende, und genau hier setzt meine Geschichte ein.« Kronprinzessin Alera, zukünftige Königin von Hytanica

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492268394
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:555 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:06.10.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    theresa_stvor 2 Jahren
    anders als erwartet

    Das Cover finde ich total schön. Die Schrift vom Titel in Kombination mit den Ornamenten ist total ansprechend.

    Der Schreibstil war flüssig. Teilweise war es mehr wie in einem historischen als in einem reinen Fantasy-Roman. Hat aber sehr gut gepasst. Das Buch ist aus Aleras Sicht geschrieben und man sieht oft nur ihren Blickwinkel einer Situation.

    Ich muss sagen, es ist schwer dieses Buch zu beurteilen. Beim Lesen des Klappentextes habe ich mir nämlich eigentlich etwas anderes erwartet. Ich habe mit einigem an Fantasy und auch einigem an Action gerechnet. Das gab es so leider nicht. Viel Fantastisches passiert in diesem Band nicht. Ja, es ist High Fantasy und spielt in einer anderen Welt. Die Welt erinnert aber stark an unsere Vergangheit. In Aleras Reich gibt es ein starkes Patriachat. Obwohl, sie Kronprinzessin ist, wird sie später einmal nicht regieren, sondern ihr Mann. Frauen dürfen z.B. auch keine Hosen tragen und man traut ihnen nicht wirklich zu, sich auch in Politik auszukennen. Daneben gibt es dann dieses total gegenteilige Nachbarreich, in dem Narian aufgewachsen ist. Dort führen Frauen die Geschäfte.Diesen Konflikt zu sehen war sehr spannend.

    Leider gibt es aber, wie erwähnt nicht so viel Action. Es geht mehr um Alera und wie sie sich entscheiden soll in Hinblick auf ihr Herz und ihre Verantwortung als Kronprinzessin einen würdigen Königen zu ehelichen.

    Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Alera hat stets ihren eigenen Kopf und versucht sich über die herrschenden Gesetze hinwegzusetzen und ihren eigenen Weg zu gehen. Man merkt, dass sie mal eine gute Königin wäre, wenn die Tradition sie nicht zu einem Schmuckstück des Königs degradieren würde. Ihre Faszination für Narian finde ich total nachvollziehbar. Er ist so anders, als die Männer von ihrem Reich. Denn er hört ihr wirklich zu und nimmt ihre Meinung ernst. Das ist ein ganz neues Gefühl für Alera.
    Narian bleibt die ganze Zeit ziemlich geheimnisvoll und man erfährt nur wenig über seine Vergangenheit. Man merkt aber bald, dass er wohl eher kein Spion ist. Was ich ziemlich ungewöhnlich finde (zumindest ist mir das bsiher eher selten untergekommen) ist, dass Narian jünger als Aria ist. Sie bezeichnet ihn sogar einmal als Junge.
    Dann gibt es da noch Steldor, den Aleras Vater sich als Aleras Zukünftigen wünscht. Man lernt ihn nur aus Aleras Sicht kennen, die ihn von Anfang an ablehnt. Er wirkt ziemlich arrogant und selbstverliebt. Im Laufe des Buches ändert er teilweise sein Verhalten. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das nur zur Show diente, oder er wirklich über sein Verhalten reflektiert hat. Am Schluss ähnelt er nämlich wieder mehr seinem alten Ich, wobei er auch noch schlimmer reagieren hätte können.
    Lustig waren auch Aleras wechselnde Leibwächter, die alle sehr unterschiedlich sind. London zum Beispiel ist teilweise eine Vaterfigur für sie. Aber er hat Geheimnisse vor ihr und man wird nicht immer ganz schlau aus ihr. 

    Der Schluss des Buches kommt ziemlich abrupt und lässt Alera in einer ziemlich hoffnungslosen Situation zurück. Also werde ich natürlich Band 2 lesen.

    Fazit:
    Etwas ganz anderes als ich erwartet hatte, aber trotzdem gut - von mir 4 von 5 Sternen.

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    KaterinaFrancescas avatar
    KaterinaFrancescavor 2 Jahren
    Für den bestimmten Geschmack

    Mich hat die Liebesgeschichte sehr gefesselt, weshalb ich unbedingt die ganz Trilogie durchsuchten musste (den letzten Teil auf Englisch). Dennoch gibt es offensichtliche Schwächen. Mir hat nicht gefallen, dass die Protagonistin eine eher schwache weibliche Figur ist, die von den männlichen Charakteren geleitet wird und wenig eigenständig in Aktion tritt. Zudem nimmt die Beschreibung von Kleidern sehr viel Raum ein, was manchmal etwas langatmig ist. Das Konzept "Verbotene Liebe" fand ich aber gut umgesetzt und Narian hat mir als Charakter gut gefallen. Ist aber nicht für jeden Geschmack geeinet, eher speziell.
    [Das Cover hat mich irritiert, weil die Protagonistin im Buch mit braunen Augen beschrieben wurde und hier einfach strahlend blaue Augen hat].

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    Ivy-Roses avatar
    Ivy-Rosevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fantastisch, dieses Buch zählt zu meinen Lieblingen
    Ein wundervoll geschriebener Fantasyroman!

    Zunächst einmal, ja in diesem Buch wird auf viele Details eingegangen. Was mich beim Lesen allerdings nicht gestört hat.

    Alera, die Protagonistin, ist vielleicht etwas naiv und nicht gerade mit der schnellsten Auffassungsgabe gesegnet. Dennoch wirkt ihr Charakter sehr sympathisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen.

    Die Feindschaft zwischen den beiden fiktiven Ländern Cokyri und Hytanica und die Legenden, die sich darum ranken erhalten die Spannung aufrecht, da bis zum Schluss nicht alles darüber klar ist und auch Alera versucht mehr darüber herauszufinden, vor Allem als sie Narian kennenlernt. Die folgende Liebesgeschichte zwischen Narian und Alera finde ich sehr schön geschrieben.

    Ich kann dieses Buch definitiv nur weiterempfehlen.

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    Lerchies avatar
    Lerchievor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Fantasyroman? Lachhaft, denn es fehlen die fantastischen Elemente., Außerdem viel zu detailierte Beschreibungen, sprich langweilig.
    Wo ist da Fantasy in diesem Fantasyroman?

    Prolog. Das Königreich Cokyri kämpfte gegen das Königreich Hytanica. Doch plötzlich wurden die Kämpfe eingestellt und aus Hytanica verschwanden kleine Jungen. Auch Säuglinge.   Insgesamt 49. Achtundvierzig Leichen fand man dann vor den Toren. In diese Welt wurde die Kronprinzessin von Hytanica, Alera, geboren.

    Alera kam in das Alter, in dem in Hytanica Kronprinzessinnen heirateten. Sie hatte schon mehrere Verehrer abgelehnt. Nun sollte sie Steldor kennen lernen, von dem sie schon einiges gehört hatte, was ihr gar nicht gefiel…..

    Alera hatte auch einen Leibwächter namens London mit dem sie über fast alles reden konnte. Er war auch bei ihrem Essen mit Steldor zugegegen.  Bei diesem Essen bestätigte sich für Alera ihre schlechte Meinung über ihren Verehrer….

     Als die Prinzessin eines Abends ohne Leibwächter den Garten betrat, wurde sie von einer Person überrascht. Doch London war gleich vor ihr, hielt die Person in Schacht und sie wurde in den Kerker geworfen. Doch eins Tages war sie wieder verschwunden, und London beschuldigt, sie befreit zu haben…

    Doch nicht lange danach wurde wieder ein Cokyrier gefangen genommen. Doch man stellte fest, dass es der eine Junge war, dessen Leiche man vermisst hatte. Er war also eigentlich kein Cokyrier sondern gebürtig aus Hytanica. Aber man traute ihm nicht. Alera aber freundete sich mit ihm an. Doch sie wusste, dass ihr Vater ihn nie als Ehemann für sie akzeptieren würde….

    Und dann war da noch die Gesandtschaft von Cokyri, die den jungen Mann namens Narian zurückforderte…

    Und Alera wollte unter keinen Umständen Steldor heiraten….

    Warum waren die Säuglinge aus Hytanica verschwunden? Und warum waren die achtundvierzig umgebracht worden und nur einer nicht? Warum gefiel Steldor Alera nicht? Wieso bestätigte sich Aleras schlechte Meinung über ihren Verehrer? Hatte London den cocyrischen Gefangenen wirklich befreit? Was hatte es mit Narian, der ja in Cokyri aufgewachsen war, auf sich? Wieso war er Hytanica gekommen? Hatte er sich in Alera verliebt? Und sie sich in ihn? Was hatte es mit dieser Gesandtschaft auf sich? Würde der König von Hytanica Narian zurückgeben? Es ihm vielleicht freistellen ob er zurückwollte oder nicht? Was hatte Steldor nur an sich, dass Alera ihn nicht heiraten wollte? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

     

    In der Geschichte war ich eigentlich schnell drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Aber was diesem Buch fehlte war Spannung. Gut hie und da gab es schon spannende Momente, aber eben nur Momente und nichts Durchgehendes. Zwischendrin war es oft so langgezogen, dass es sogar langweilig wurde. Die Autorin hat die Eigenart, alles bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Als Beispiel nehme ich mal die Kleidung, die jeder trug. Und das war nur ein Punkt, bei dem die Autorin für meinen Geschmack zu sehr ins Detail ging. Diese Beschreibungen langweilen mit der Zeit und weniger wäre da besser gewesen. Dann wird dieses Buch als Fantasyroman gehandelt. Ich frage mich allerdings, wo in diesem Buch Fantasy vorkommt! Das einzige, was als Fantasy durchgehen kann sind die Namen der Königreiche, das ist aber auch schon alles. Von einem Fantasyroman erwarte ich wesentlich mehr, vor allem mehr Fantasy.  Ich frage mich ernsthaft, wie dieses Buch gleich nach Erscheinen mit Auszeichnungen und Preisen überhäuft werden konnte, denn es hatte diese definitiv nicht verdient. Es gibt bisher nur ein Buch, das mich noch mehr gelangweilt hat als dieses und das ich nicht abgebrochen habe. Somit erhält dieses Buch von mir zwei Sterne, aber nur, weil eben ab und zu – allerdings sehr wenig – doch etwas Spannung durchblitzte. Aber unter wirklicher Spannung verstehe ich was anderes! Eigentlich habe ich es nur fertiggelesen, weil ich wissen wollte, für wen bzw. was sich Alera letztendlich entscheidet. Eine Lese-/Kaufempfehlung kann ich leider nicht geben.

    Kommentare: 1
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    B
    BieneMavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Insgesamt kann ich das Buch mit "okay" bewerten.
    Ganz okay


    Der Roman war meiner Ansicht nach gut aufgebaut und hatte sympathische Figuren. Speziell London, Aleras Schwester Miranna und Narian mochte ich sehr, aber Alera selbst ging mir oft mit ihrer Art etwas auf die Nerven. Im einen Moment war sie total naiv, im anderen handelte sie wieder erwachsen und reif. Das störte ein wenig meinen Lesefluss.

    Mein größter Kritikpunkt: Die Geschichte plätscherte die meiste Zeit ein wenig voran, es passierte eher wenig, sodass ich mich von Kapitel zu Kapitel hangelte - ich war einfach nicht völlig gefesselt. Die Autorin verlor sich ein wenig im endlosen Beschreiben von Umgebung, Kleidung, Schmuck und sonstigen Details, was meinen Lesefluss ebenfalls hemmte. Ebenfalls wartete ich die meiste Zeit vergeblich auf den "Feind", bekam aber nur Steldors überhebliche Versuche, Alera von sich zu überzeugen - wobei ich Steldor eigentlich wirklich mochte, so zum Ende hin.

    Dabei mochte ich den Schreibstil der Autorin sehr, wenn etwas mehr passiert wäre, ich wäre bestimmt nur so durch die Seiten geflogen. Bemerkenswert - im Nachhinein habe ich nämlich erfahren, dass die Autorin beim Schreiben 14 Jahre alt war, dafür ist dieser Roman definitiv eine Leistung.

    Das Ende mochte ich ebenfalls sehr, hier war mir Alera erstmals total sympathisch. Sie stellte das Glück ihrer Schwester über ihr eigenes, nicht anders herum, und handelte so dass ihr Volk davon profitierte. Hier erschien sie mir erstmals wie eine Kronprinzessin, die ihre Pflicht Ernst nimmt und sich im Klaren darüber ist, dass von ihrer Entscheidung (für oder gegen Steldor) wirklich etwas abhängt.

    Insgesamt kann ich das Buch mit "okay" bewerten.

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 3 Jahren
    Alera- Geliebter Feind

    Mein Leseeindruck ( subjektiv, aber spoilerfrei ;) )

    Immer wieder mal bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, als ich es dann vor kurzem in einer Broki entdeckte konnte ich nicht widerstehen ;)

    Erzählt wird aus der Sicht von Alera in der Vergangenheitsform. Der Schreibstil ist für ein Debüt stilistisch wirklich ausgereift und auch sehr wortreich. Leider aber für meinen Geschmack oft zu detailliert, gerade in Bezug auf Einrichtungen oder Kleider. Des Öfteren habe ich ehrlich gesagt quergelesen um einigermassen vom Fleck zu kommen und hatte nie den Eindruck, dass ich etwas verpasst hätte.

    Obwohl wir hier die ICH- Perspektive haben wurde ich mit Alera nie richtig warm, ich hatte sie mir gerade vom Klappentext her viel reifer und taffer vorgestellt. Auch die anderen Charaktere wirken alle einfach irgendwie blass und wurden zu wenig ausgearbeitet.

    Ebenso waren die meisten Dinge vorhersehbar und die Handlung plätscherte vor sich hin so dass nie gross Spannung aufkommen konnte. Im Gegenteil ich fühlte mich immer wie gelangweilter und interessierte mich gar nicht mehr für das Geschehen.

    Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht wieso dieses Buch bei Piper im Fantasy- Bereich gelistet wird?! Ich empfand es eher als fiktiven historischen Liebesroman.

    Aus all diesen Gründen vergebe ich hiermit 3 Sterne und auf die Fortsetzungen werde ich nicht mehr lesen!

     

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    ducedas avatar
    ducedavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes Fantasyabenteuer mit einer charakterstarken Protagonistin und einer wunderschönen Liebesgeschichte
    Spannendes Fantasyabenteuer

    Inhalt:

    »Ich kam kurz vor Endes des Krieges zur Welt, als Kronprinzessin Hytanicas. Nachdem mein Volk sich im lang ersehnten Frieden eingerichtet hatte und Normalität eingekehrt war, wurde ich den Menschen präsentiert. Ich wuchs in einer Freiheit zu einer jungen Frau heran, die die kriegsgeplagten Generationen vor mir nie gekannt hatten. Doch alles Schöne geht einmal zu Ende, und genau hier setzt meine Geschichte ein.« Kronprinzessin Alera, zukünftige Königin von Hytanica

    Meine Meinung:

    Das Cover finde ich toll, das viele schwarz verdeutlicht den Fantasyroman und die teilweise düstere Stimmung im Buch und die Frau auf dem Cover sieht aus, wie ich mir Alera vorstelle. Das Cover ist schlicht und dunkel, aber trotzdem ein Eyecatcher und es macht ziemlich neugierig. Den Titel finde ich schön, aber nicht sonderlich einfallsreich, aber es gibt ja noch einen Untertitel, der mir gut gefallen hat und der auch toll zum Buch passt.


    Der Schreibstil war sehr schön, das Buch war leicht und schnell zu lesen, ich hab mich gut in die Geschichte hineinversetzen können und von Anfang an alles verstanden. Die Sprache war toll und wirkte wie aus einem anderen Zeitalter, in dem das Buch wahrscheinlich auch spielt, die Ausdrucksweisen der Charaktere waren genau darauf abgestimmt und das fand ich echt toll. Das Buch war spannend und auch humorvoll geschrieben und immer sehr kurzweilig, alles war sehr ausgeschmückt und ich muss sagen, dass es mir teilweise sogar schon zu viel des Guten war.


    Die Charaktere fand ich sehr interessant und sympathisch, sie hatten eine große Tiefe und waren schön beschrieben, so dass ich mich super in sie hineinversetzen konnte, besonders in die Protagonistin, die ich toll fand. Die Charaktere waren abwechslungsreich und unterschieden sich sehr voneinander, die Autorin hat realistische Persönlichkeiten geschaffen, die sich selbst immer unverwechselbar treu blieben, es gab Stellen, die so typisch für die eine Person waren, das ich nicht einmal den Namen hätte wissen müssen, um sie einander zuzuordnen, das war echt super.


    Die Geschichte war sehr komplex, vielschichtig und stark. Es wurde wirklich sehr viel um den heißen Brei herum geredet, ich hatte öfters das Gefühl, als würde die Geschichte sich in keine absehbare Richtung bewegen, sondern sich langsam vorwärtsarbeiten… Das war zwar nie langweilig, im Gegenteil, ich war super unterhalten und hätte sich gegen Ende hin noch etwas daran geändert, dann würde ich rein gar nichts daran kritisieren, aber ich hatte am Ende einfach das Gefühl, dass nicht wirklich viel passiert war, jedenfalls nichts, das über 550 Seiten füllt. Ich fand, dass Alera sich entwickelt hatte und dass auch viele andere Charaktere Entwicklungen durchgemacht haben und es hat sich ja schon viel ereignet, aber dann doch wieder zu wenig, als dass ich am Ende zufrieden hätte sein können, denn leider fand ich das Ende trotz der Fortsetzungen, die es noch gibt, viel zu offen, es sind so viele Fragen ungeklärt, alles befindet sich in einer Zwickmühle und das Buch hätte genauso gut an irgendeiner anderen Stelle beendet worden sein können, mir würde es nicht anders gehen, denn die Geschichte brach einfach mitten in der Handlung ab, finde ich…


    Naja, das Buch ist echt sehr schön und spannend und ich habe es sehr genossen, es zu lesen und in Anbetracht der Folgebände find ich es dann nicht ganz so schlimm, dass das Ende nicht wirklich zufriedenstellend war, deshalb gebe ich dem Buch trotzdem gute 4 Sterne, wenn nicht sogar 4,5 und eine große Leseempfehlung an alle Interessierten 

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    B
    BieneMavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Insgesamt kann ich das Buch mit "okay" bewerten.
    Ein langgezogener Fantasyroman mit sympathischen Nebenfiguren

    Der Roman war meiner Ansicht nach gut aufgebaut und hatte sympathische Figuren. Speziell London, Aleras Schwester Miranna und Narian mochte ich sehr, aber Alera selbst ging mir oft mit ihrer Art etwas auf die Nerven. Im einen Moment war sie total naiv, im anderen handelte sie wieder erwachsen und reif. Das störte ein wenig meinen Lesefluss.
    Mein größter Kritikpunkt: Die Geschichte plätscherte die meiste Zeit ein wenig voran, es passierte eher wenig, sodass ich mich von Kapitel zu Kapitel hangelte - ich war einfach nicht völlig gefesselt. Die Autorin verlor sich ein wenig im endlosen Beschreiben von Umgebung, Kleidung, Schmuck und sonstigen Details, was meinen Lesefluss ebenfalls hemmte. Ebenfalls wartete ich die meiste Zeit vergeblich auf den "Feind", bekam aber nur Steldors überhebliche Versuche, Alera von sich zu überzeugen - wobei ich Steldor eigentlich wirklich mochte, so zum Ende hin.
    Dabei mochte ich den Schreibstil der Autorin sehr, wenn etwas mehr passiert wäre, ich wäre bestimmt nur so durch die Seiten geflogen. Bemerkenswert - im Nachhinein habe ich nämlich erfahren, dass die Autorin beim Schreiben 14 Jahre alt war, dafür ist dieser Roman definitiv eine Leistung.
    Das Ende mochte ich ebenfalls sehr, hier war mir Alera erstmals total sympathisch. Sie stellte das Glück ihrer Schwester über ihr eigenes, nicht anders herum, und handelte so dass ihr Volk davon profitierte. Hier erschien sie mir erstmals wie eine Kronprinzessin, die ihre Pflicht Ernst nimmt und sich im Klaren darüber ist, dass von ihrer Entscheidung (für oder gegen Steldor) wirklich etwas abhängt.

    Insgesamt kann ich das Buch mit "okay" bewerten.

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    Alondrias avatar
    Alondriavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Fantasy mit dem Schwerpunkt auf die Liebe - ich liebe es!
    Cayla Kluver: Alera - Geliebter Feind

    Inhalt

    Die junge Prinzessin Alera soll den arroganten Steldor heiraten, doch diese Vorstellung behagt ihr gar nicht. Als dann der geheimnisvolle Narian am Hof auftaucht, stellt sie fest, dass sie sich unweigerlich in ihn verliebt hat - es ist jedoch nicht klar, ob er Feind, Spion oder Attentäter ist. Ihm wird verboten das Land zu verlassen und so kommt es, dass Alera - natürlich unter Aufsicht ihres Leibwächters London - immer wieder etwas mit Narian unternimmt. Doch schließlich muss Alera eine Entscheidung treffen, denn die Liebe zu Narian kann das Schicksal des ganzen Landes zum Schlechten wenden...

     

    Meine Meinung

    Ich liebe dieses Buch einfach... Kluver ist erst 17 Jahre alt, hat hier aber ein wirklich tolles Buch geschrieben, das den Leser fesselt und in die Welt von Alera hineinzieht. Die Spannung bleibt stabil bis zum Schluss und der Schluss macht neugierig auf den 2. Teil (Alera - Zeit der Rache). Ich sage mal, das ist Fantasy für Frauen, da natürlich die Liebe im Vordergrund steht und auf ihr die ganze Story aufbaut. Aber dennoch: Daumen hoch!

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    lenasbuecherwelts avatar
    lenasbuecherweltvor 5 Jahren
    Zwar kein spannender Fantasy Roman, aber...

    Als älteste Tochter ist es Prinzessin Aleras Vorherbestimmung an ihrem 18.ten Geburtstag Königin zu werden-mit dem richtigen Mann an ihrer Seite, denn der König wird die eigentliche Macht besitzen. Aleras Vater denkt da schon an einen Mann: Steldor, der Sohn des Hauptmanns, der zwar gut aussieht und beliebt ist, Alera aber auf Grund seiner Arroganz nicht ausstehend kann. Alera sucht verzweifelt nach einem Ausweg, denn ihr Geburtstag rückt immer näher. Nun ist auch noch eine Cokyrierin, aus dem verfeindeten Land der Hytanica, in den Palast eingedrungen und es sieht alles danach aus, dass erneut ein Krieg zwischen den Ländern ausbrechen wird. Plötzlich taucht Narian auf, ein Junge der zwar in Cokyri gelebt hat aber aus Hytanica kommt. Alera lernt Narian langsam kennen und verliebt sich in ihn, doch auf welcher Seite steht Narian in dem erneuten Krieg? Meine Meinung:

    Erstmal muss man klar stellen, dass das Buch kein Fantasy-Roman ist! Das heißt jeder, der auf einen spannenden Fantasy-Roman wartet, wird hier ganz klar enttäuscht! Kleinere Ereignisse konnte man schnell vorausahnen, richtige Spannung kam leider auch nicht oft auf…

    Ich habe das Buch allerdings nicht aus der Hand legen können, auch wenn es in eine ganz andere Richtung ging als erwartet! Alera will als Frau nicht benachteiligt werden und auch politisch mitreden, was zu der Zeit schwer ist und sie so auch nicht immer das neuste weiß. Alera war mir an manchen Stellen leider etwas zu naiv. Allerdings finde ich die Geschichten, in dem adelige, besonders Mädchen, ihren eigenen Kopf haben immer sehr schön und die Entscheidungen zwischen ihrer Pflicht und ihrem Herzen waren toll dargestellt.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    L
    Lesengefaehrdetdiedummheit
    Hi Leute ,
    Ich habe auf meinem Blog eine Wanderbuchaktion fürs neue Jahr gestartet. Mitmachen könnt ihr hier :
    http://LesenGefaehrdetDieDummheit.blog.de/2012/12/25/wanderbuchaktion-15353980/
    ....
    Ihr könnt auf meinem Blog unter den angegebenen Büchern abstimmen welches ihr als Wanderbuch wollt : )


    Ich hoffe es wollen viele Leute mitmachen !! :- )
    Zum Thema
    P
    Hallo, ich suche ein Buch, wo es um eine Prinzessin geht. Am liebsten mit einem Schuss Fantasy wie Alera: Geliebter Feind. Und bitte nicht "Plötzlich Prinzessin" Danke und lg
    Heldin-mit-Happy-Ends avatar
    Letzter Beitrag von  Heldin-mit-Happy-Endvor 7 Jahren
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