Lyrebird

von Cecelia Ahern 
4,3 Sterne bei13 Bewertungen
Lyrebird
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Adina13s avatar

Ein wirklich magisches Buch und nebenbei ein tolles Cover!

MrsFrasers avatar

Magisch, bewegend, romantisch. Aherns 'Ansage' an unsere mediale Welt mit tollem Aufbau.

Alle 13 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Lyrebird"

She will change your life forever...In the south-west of Ireland, rugged mountains meet bright blue lakes and thick forests. Deep in the woods, a young woman lives alone, forever secluded from the world, her life a well-kept secret. She possesses an extraordinary talent, the likes of which no-one has seen before: a gift that will earn her the nickname Lyrebird. When Solomon stumbles into Laura's solitary existence, her life is turned on its head. Pulled from her peaceful landscape to the cacophony of Dublin, she is confronted by a world desperate to understand her. But while Solomon knows the world will embrace Laura, will it free her to spread her wings - or will it trap her in a gilded cage? Like all wild birds, she needs to fly free...Lyrebird is a thoughtful, deeply moving love story; a story of the wild heart in us all and the quiet that lies underneath the world's noise. Publisher: HarperCollins ISBN: 9780007501861

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780007501861
Sprache:Englisch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:HarperCollins
Erscheinungsdatum:03.11.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    MrsFrasers avatar
    MrsFraservor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Magisch, bewegend, romantisch. Aherns 'Ansage' an unsere mediale Welt mit tollem Aufbau.
    'Show, don't tell' in Perfektion

    Cecilia Aherns aktueller Roman Lyrebird (zu deutsch 'Leierschwanz') ist eine romantische Story, die unsere Art zu leben deutlich kritisiert, ohne belehrend zu sein und dabei auf wundersame Art magisch bezaubert.

    Solomon ist Tontechniker. Mit seiner Partnerin Bo, der Dokumentarfilmerin, ist er in einer einsamen Gegend, wo sie die Beerdigung eines Mannes besuchen, über den sie eine Dokumentation gedreht hatten. Plötzlich steht Solomon im Wald einer jungen Frau gegenüber: Laura. Woher kommt diese Frau, wer ist sie und wie soll ihr Leben nach Toms Tod weitergehen? Das sind die ersten Fragen, nachdem Töne wieder Einzug in die Welt gehalten haben, in der Laura und Solomon in der Stille eine Verbindung zueinander gefunden haben. Fortan orientiert sich Laura an Solomon, dem sie als einzigen in einer Welt voller Fremder vertraut. Und er, als jemand, der sich mit Tönen auskennt, ist auch der einzige, der so richtig damit umgehen kann, dass Laura ständig Laute imitiert. Vom Lachen eines Menschen, über das Winseln eines sterbenden Tieres bis zum Rattern einer Nähmaschine. Schnell ist Lauras Spitzname und der Titel Bos neuer Dokumentation gefunden: Lyrebird. Der in Australien heimische Vogel, dessen 'Gesang' aus allen Geräuschen besteht, die er je gehört hat, wird zu Lauras Namensgeber. Bo hat eine fixe Idee davon, wie sie Laura ins Leben begleiten will und glaubt, dass eine Talentshow eine gute Plattform wäre, um Lauras Leben einen Kickstart zu verpassen.

    Das Buch ist durchsetzt mit Zitaten aus dem Werk 'The Lore of the Lyrebird' von Ambrose Pratt (1933), ein tatsächliches Werk über den Leierschwanz. Die Zitate verraten uns in kurzen Absätzen Tatsachen über den Lebenszyklus des Vogels und seine Eigenarten. Und natürlich erkennt der Leser, dass sich Lauras Leben auch entsprechend dieser Merkmale entwickelt. Das ist schlicht wunderschön gemacht. Noch dazu, weil es sich bei Pratts Quelle um einen Originaltext handelt. Es zeigt, dass bei aller Technik und Gesellschaft die Natur doch immer noch das Wesen des Menschen bestimmt. Zumindest dieses einen Menschen, den wir hier begleiten.

    "... you showcase the world's beauty. [...] You hear things that we don't even notice or that we've long stopped hearing. You capture those things and you display them to the world."

    So beschreibt Bo zum Schluss Lauras einzigartiges Talent. Doch Laura macht mehr mit ihren Imitationen als schlichte Wiedergabe. Sie spricht durch sie. Bringt ihre Gefühle und die anderer zum Ausdruck. Wenn Solomon eine Situation unangenehm ist, hört er sein Räuspern von Laura. Wenn Bo die Nähe, die sich zu ihrem Exfreund entwickelt, leugnen will, hört sie sein Lachen aus Lauras Richtung. Lauras Gabe bedeutet nicht nur Schönheit, sie bedeutet auch Ehrlichkeit. Tonlagen, egal ob menschlich, tierisch oder maschinell, sind für Laura ein offenes Buch. Keine Lüge entgeht ihr, kein komischer Unterton. Doch wie kommt sie mit ihrem neuen Leben in einer Welt voller Künstlichkeit zurecht? Auf dieser Odysee darf der Leser Laura begleiten und erinnert sich dank ihr daran, dass glückliches Leben viel mit Einfachheit zu tun hat und dass Ruhm nicht immer erstrebenswert ist. Aherns Botschaft geht noch viel tiefer, aber mir fehlen die Worte, um sie richtig zu greifen. Lyrebird muss man einfach selber lesen, um sich berühen und bewegen zu lassen und hoffentlich etwas für sich mitzunehmen. 

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    Neuneuneugierigs avatar
    Neuneuneugierigvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: 100% Ahern!!!
    Einfach nur schön

    Jede Zeile, jede Seite 100% Cecelia Ahern.
    Eine "buchumfassende und darüber hinaus" Menge an Gefühl, Gelegenheiten zum nachdenken, nachforschen und in sich rein horchen. 
    Wie auch schon zuvor, geht es hier wieder um eine Frau, die ihren Weg gehen und zu erst einmal finden muss. Die an dieser "Aufgabe" wächst. Mit viel Liebe zum Detail ohne langatmig zu werden. Jede Seite macht süchtig und man möchte wissen wie es weiter geht. Ein wenig traurig bleibt man am Ende zurück, weil es dann schon vorbei ist.  Doch der nächste Roman dieser großartigen Schriftstellerin lässt bestimmt nicht allzu lang auf sich warten!  

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 2 Jahren
    wenn der Leierschwanz singt

    Mit ihrer Doku über einsame Zwillingsbrüder in West Cork, räumt Bo Preise ab. Doch dann stirbt einer der beiden und für die Filmcrew ist es die Gelegenheit eine Fortsetzung zu drehen. Dann geschieht jedoch etwas, womit niemand gerechnet hat. Sie entdecken ein Mädchen, dass der Verstorbene Jahrelang geheim gehalten hat. Laura hat ein ganz besonderes Talent, sie kann Geräusche imitieren wie der australische Leierschwanz. Salomon der Toningenieur fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Kann dem aber seinem Verlangen nicht nachgehen, da er gerade in einer Beziehung mit Bo steckt. Lauras Talent ist genau der Aufhänger, den Bo braucht und als sie ihr einen Auftritt in einer Castingshow vermittelt, gerät alles aus dem Ruder. Der mediale Wahnsinn beginnt und stellt so manche Beziehung in Frage.

    Als ich Lyrebird zu lesen begann, habe ich erst einmal gegoogelt, was ein Leierschwanz überhaupt ist und ich war begeistert. Erst von dem Tier, dann von der Geschichte. Ich hatte zunächst nicht viel Sympathie für Bo, die angetrieben von ihrer Karriere nicht versteht, wie man Menschen emotional begegnet. So kommt es auch, dass sie in mehr als ein Fettnapf bei Laura tritt. Doch im Laufe der Geschichte, wird ihr so einiges klar und ich begann sie ein bisschen zu mögen. Laura ist von der Gesellschaft unbefleckt, die letzten Jahre war der verstorbene Zwillingsbruder ihr einziger Kontakt. Von daher mag sie vielen Leuten naiv erscheinen, doch ich fand ihren Charakter sehr reizend. Sie ist eine Mischung aus Elfe und Bambi und doch stärker als ich zunächst angenommen habe. Ihre Offenheit den Menschen gegenüber wird ihr zum Verhängnis als sie in den medialen Strudel gerät. Alles bekommt eine Eigendynamik, der Laura bald nicht mehr gewachsen ist. Sie wird zum Medienhype und kann nicht mehr selbstbestimmt über ihr Leben entscheiden. Die Story zeigt, was mit Menschen im Rampenlicht passiert. Es zeigt die Schattenseiten des Ruhmes und gerade weil Laura so ein zartes Pflänzchen ist, hat es mich umso mehr berührt. Das Happy End hat mich dann wieder versöhnt und ich finde es ist eine der schönsten Geschichten von Frau Ahern.

    Wahrscheinlich werde ich mich noch einmal von dem Zauber des Leierschwanzes einfachen lassen und das Buch noch einmal auf Deutsch lesen, wenn es erscheint.

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    guggiies avatar
    guggiievor 2 Jahren
    eine leichte schöne Geschichte

    Zunächst zumCover, was wirklich sehr schön gestaltet ist. Mit marmorierten Blättern und der goldenen Schrift und Feder ist es zwar einfach gehalten aber trotzdem unglaublich schön. Im Laufe des Buches erkennt man auch warum das Cover perfekt zu der Protagonistin passt. Denn auch wenn das Cover an sich nicht viel hergibt, zeigt es doch den Werdegang der Figur.

    Aber wenn wir jetzt schon um die Figuren reden um was geht’s?
    Am Anfang begleiten wir Solomon und seine Filmcrew, die eine Dokumentation über zwei Brüder drehen, die alleine in der Einöde leben. Doch plötzlich taucht eine junge Frau aus dem Wald auf und keiner weiß wer sie ist und was sie da draußen zu suchen hat. Als sie ihr folgen, entdecken Solomon und sein Team, dass die Frau, schon als Kind in einer einsamen Hütte im Wald lebt und scheinbar auf sich alleine gestellt ist. Aber das ist noch nicht das Besondere an Laura. Denn sie ist wie ein „Lyrebird“ und kann die verschiedensten Töne und Geräusche perfekt imitieren. Bo, Teil Solomons Filmcrew und dessen Freundin, sieht in Laura eine neue Sensation, die sie unbedingt mit der Kamera festhalten will. Und so steht Laura plötzlich im Fokus aller. Ein Leben im Rampenlicht. Ein Leben im goldenen Käfig….

    Zunächst einmal zum Phänomen „Lyrebird“. Zu Deutsch Leierschwänze können neben sämtlichen Vogelarten auch so ziemlich jedes andere Geräusch nach imitieren. Ihr kennt bestimmt das Video eines „Lyrebird“, der einen Fotoapparat, eine Autoalarmanalage und eine Kettensäge nach macht. Und in diesem Fall ist Laura in der Lage solche Geräusche nachzumachen. Neben der Tatsache, dass solch eine Fähigkeit was Besonderes ist, und sie deshalb immer mehr in der Öffentlichkeit steht, waren einige Szenen in dem Buch wirklich witzig. Wenn Laura in den unpassendsten Momenten ihr Können zum Besten gibt. Hier muss man sich nicht genau vorstellen, wie das Ganze in Wirklichkeit klingen würde, sondern viel eher wie man selbst auf solch eine Person reagieren würde. Deswegen fand ich das sehr interessant und unterhaltsam.
    Es dreht in erster Linie natürlich um die Besonderheit der Protagonistin, aber noch viel mehr was es in anderen auslöst. So schafft es Laura die Herzen der verschiedensten Personen für sich  zu gewinnen, allen voran Solomon. Der von Anfang an fasziniert von Laura war.

    Die Story an sich lässt sich sehr schön lesen. Es passiert zwar nie wirklich was und baut auch nie wirklich einen Spannungsbogen auf und plätschert nur so vor sich hin. Aber irgendwie braucht es das auch nicht. Man liest einfach weiter, weil man selbst in den Bann von „Lyrebird“ gezogen wird. Das einzige was mich etwas störte waren die wechselten Sichtweisen. Diese wurden zwar mit Absätzen gekennzeichnet, die habe ich aber ab und zu im Lesefluss schlicht weg überlesen und so befindet sich plötzlich in den Gedanken einer anderen Person. Manchmal etwas verwirrend, aber man kommt doch schnell wieder rein.
    Die Charaktere fand ich sehr sympathisch und vor allem Laura selbst finde ich sehr liebevoll umgesetzt. Auch dadurch dass unsere Protagonistin immer mehr in Lampenlicht gezogen wird, trifft man auch auf Personen, die es nicht nur gut mit Laura im Showbusiness meinen. Diese Charaktere sind aber nicht abgrundtief böse dargestellt sondern sehr realitätsnah und glaubwürdig. Da bei man einigen auch so kurze Hintergrundgeschichten erfährt.
    Auch der Grund warum Laura zu anfangs im Wald lebte und keiner von ihr wusste, war nicht zu weit hergeholt, sondern war in sich logisch und schließt das Buch auch mehr oder weniger ab. Was mir am besten gefallen hat, war die Entwicklung des „lyrebird“ selbst. Es war eine schöne Reise, Laura bei ihren Höhen und Tiefen zu begleiten und bei ihrer Selbstfindung. Im Grunde kann man zu dem Buch auch nicht mehr sagen. Das ist einfach ein Buch, von dem man sich selbst überzeugen muss.
    Fazit:Obwohl das Buch nicht spannend ist, kann ich es wirklich nur sehr empfehlen. Es überzeugt mit tollen Charakteren, mal mit einen anderen Thema, dass dann im Grunde gar nicht so anders ist. Lasst euch von dem „Lyrebird“ beflügeln und folgt ihm auf seine Reise.

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    Adina13s avatar
    Adina13vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich magisches Buch und nebenbei ein tolles Cover!
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    Viviane_Witschivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderschön!
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    AmiLees avatar
    AmiLeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Typische Cecelia Ahern Geschichte; außergewöhnlich und warmherzig. Ab und an aber leider etwas schleppend. - 3 Sterne
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Angenehmer und gut unterhaltender Roman, der die Sehnsucht nach Stille und Natur nährt.
    sockendiebins avatar
    sockendiebinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nach gutem Anfang irgendwie enttäuschend.
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    vivii1801s avatar
    vivii1801vor 7 Monaten

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