Cecelia Holland

 3.5 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor von Der Dieb der Seelen, Säule des Himmels und weiteren Büchern.

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Herrscher aus Apulien

Herrscher aus Apulien

 (1)
Erschienen am 01.01.2006
Säule des Himmels

Säule des Himmels

 (2)
Erschienen am 01.02.1998
Wandernde Welten

Wandernde Welten

 (1)
Erschienen am 01.02.1982
Jerusalem

Jerusalem

 (1)
Erschienen am 01.09.1999

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Rezension zu "Die Kerkermeister Gottes" von Cecelia Holland

Rezension zu "Die Kerkermeister Gottes" von Cecelia Holland
Ferrantevor 8 Jahren

Hollands "Antichrist" in der deutschen Übersetzung machte Lust auf mehr. Dieser Roman, "City of God" von 1979, spielt im Rom der Borgias. Nicholas Dawson arbeitet als Sekretär bei der florentinischen Botschaft und der helle Kopf versinkt immer mehr ins Intrigennetz der Borgias. Das Rom dieser Zeit wird als lebensgefährlicher Ort dargestellt, in dem auf der einen Seite pralle Lebenslust, auf der anderen Gefahr, Intrigen, Tod und Verderben auf die Menschen warten. Sehr gut spinnt Holland die einzelnen Fäden und macht einen in opulenten, ebenso interessanten Bildern wie in "Antichrist" mit dem dekandenten Leben der Borgias im Vatikan vertraut. Das Buch war vielleicht auch einer der ersten historischen Romane mit einem schwulen Protagonisten; Nicholas' Liebesbeziehung zu Stefano ist zwar für die Handlung wichtig, wird aber im Text kaum ausgestaltet, was ich etwas merkwürdig fand. Andererseits passte das zur Atmosphäre des Buches, in der positive Emotionen trotz des gezeigten Reichtums Mangelware sind. Besonders die letzten Seiten, in denen es Schlag auf Schlag geht und Nicholas auch Rache für seine Demütigungen nimmt, waren hier schon fast etwas belastend. Auch die ambivalente Einstellung der Zeit zur Homosexualität zwischen Akzeptanz, Alltäglichkeit und Verdammung kommt recht gut und ohne Klischees rüber. Wie in "Antichrist" lebt der Roman von einem sehr gut gezeichneten Protagonisten und vielen anderen starken Figuren wie dem Papst, Nicholas' Diener oder Nicholas' Vorgesetztem. Auf den vielen Gängen durch die Stadt bekommt man auch ein sehr gutes Gefühl dafür, wie Rom in der Renaissance aussah. Für mich ein sehr gutes Buch.

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Rezension zu "Herrscher aus Apulien" von Cecelia Holland

Rezension zu "Herrscher aus Apulien" von Cecelia Holland
Ferrantevor 8 Jahren

Im Original hieß dieser 1970 erschienene Roman "Antichrist", und dabei hätte es die Übersetzerin auch belassen sollen - der Titel "Herrscher aus Apulien" ist nichtssagend und fade. Cecelia Holland ist eine amerikanische Autorin, die seit den 1960ern stetig historische Romane erfolgreich publiziert, ohne dass im deutschsprachigen Raum dies groß beachtet wurde. Die modischen historischen Romane, wie sie in der Gegenwart die Regale in den Buchläden zum Ächzen bringen, interessieren mich nicht, aber ich habe Geschmack an alten historischen Romanen gefunden. Darum interessierte mich auch gleich dieser Roman aus einer Zeit, als das Genre wohl nicht sonderlich populär war. Der Roman lebt von Hollands präzisem, aber sehr evokativem Stil. Knapp, aber mit pointierten Detailreichtum wird das Leben am Hofe und später auf der Reise mit einem Gespür für interessante, unerwartete Bilder und Eindrücke so deutlich vor einem ausgebreitet, dass man das Gefühl hat, einen dieser interessanten Kultfilme aus den 70ern vor sich zu sehen. Der Einfluss der 70er lässt sich nämlich nicht verleumden, ist doch Friedrich II. hier ein rechter Hippie - lange Haare (OK, das ist sicher auch zeitgenössisch), freie Liebe, Drogen, kumpelhafter Umgang mit engen Untergebenen, Freidenkerei, Einsatz für Unterdrückte. Der Kreuzzug ist auch eigentlich eine lange Reise in Friedrichs geistiger Welt, durchbrochen von Liebe, Intrigen und geschickten politischen Schachzügen. Richtige "action" gibt es nie, wer sich das also erwartet, wird hier nicht glücklich. Eher geht es um lange Gespräche - zum Teil um existenzielle Themen - und Friedrichs eigene Gedankenwelt. Eine gelungene kleine Entdeckung vom Weltbild Verlag, wenn auch schlecht vermarktet, ist das Cover doch recht unansehnlich und einfallslos.

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Rezension zu "Wandernde Welten" von Cecelia Holland

Rezension zu "Wandernde Welten" von Cecelia Holland
rallusvor 8 Jahren

Ein zu Unrecht vergessenenes großartiges Werk von einer relativ unbekannten Schriftstellerin. im 60.Jahrhundert ist die Erde unbewohnt, Mars, Venus und Mond werden von faschistischen Regierungen beherrscht. Hinter dem Asteroidengürtel herrschen die Stythen, eine barbarische todesmutige Rasse. Paula Mendoza wird ausgeschickt einen Friedensvertrag auszuhandeln. Sie erfährt Leiden, Liebe Sex und erniedrigung. Holland bleibt sehr schonungslos in ihrer Darstellung, der Roman lebt von den Beschreibungen der verschiedenen Kulturen, dem unbarmherzigen Kampf und sie läßt kein Blatt vor dem Mund. Toller aussergewöhnlicher SF Roman

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