Cecelia Holland Herrscher aus Apulien

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Inhaltsangabe zu „Herrscher aus Apulien“ von Cecelia Holland

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  • Rezension zu "Herrscher aus Apulien" von Cecelia Holland

    Herrscher aus Apulien

    Ferrante

    11. September 2010 um 19:54

    Im Original hieß dieser 1970 erschienene Roman "Antichrist", und dabei hätte es die Übersetzerin auch belassen sollen - der Titel "Herrscher aus Apulien" ist nichtssagend und fade. Cecelia Holland ist eine amerikanische Autorin, die seit den 1960ern stetig historische Romane erfolgreich publiziert, ohne dass im deutschsprachigen Raum dies groß beachtet wurde. Die modischen historischen Romane, wie sie in der Gegenwart die Regale in den Buchläden zum Ächzen bringen, interessieren mich nicht, aber ich habe Geschmack an alten historischen Romanen gefunden. Darum interessierte mich auch gleich dieser Roman aus einer Zeit, als das Genre wohl nicht sonderlich populär war. Der Roman lebt von Hollands präzisem, aber sehr evokativem Stil. Knapp, aber mit pointierten Detailreichtum wird das Leben am Hofe und später auf der Reise mit einem Gespür für interessante, unerwartete Bilder und Eindrücke so deutlich vor einem ausgebreitet, dass man das Gefühl hat, einen dieser interessanten Kultfilme aus den 70ern vor sich zu sehen. Der Einfluss der 70er lässt sich nämlich nicht verleumden, ist doch Friedrich II. hier ein rechter Hippie - lange Haare (OK, das ist sicher auch zeitgenössisch), freie Liebe, Drogen, kumpelhafter Umgang mit engen Untergebenen, Freidenkerei, Einsatz für Unterdrückte. Der Kreuzzug ist auch eigentlich eine lange Reise in Friedrichs geistiger Welt, durchbrochen von Liebe, Intrigen und geschickten politischen Schachzügen. Richtige "action" gibt es nie, wer sich das also erwartet, wird hier nicht glücklich. Eher geht es um lange Gespräche - zum Teil um existenzielle Themen - und Friedrichs eigene Gedankenwelt. Eine gelungene kleine Entdeckung vom Weltbild Verlag, wenn auch schlecht vermarktet, ist das Cover doch recht unansehnlich und einfallslos.

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