Cecilia Grant

 3.3 Sterne bei 28 Bewertungen

Alle Bücher von Cecilia Grant

Cover des Buches Ein unsittliches Angebot (ISBN:9783802588716)

Ein unsittliches Angebot

 (21)
Erschienen am 11.04.2013
Cover des Buches Das Versprechen der Kurtisane (ISBN:9783802588723)

Das Versprechen der Kurtisane

 (7)
Erschienen am 17.10.2013
Cover des Buches A Woman Entangled (ISBN:9780755396818)

A Woman Entangled

 (0)
Erschienen am 01.12.2012
Cover des Buches A Lady Awakened (ISBN:9780553593839)

A Lady Awakened

 (0)
Erschienen am 27.12.2011
Cover des Buches A Gentleman Undone (ISBN:9780553593846)

A Gentleman Undone

 (0)
Erschienen am 29.05.2012

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Rezension zu "Ein unsittliches Angebot" von Cecilia Grant

Ein Liebesroman
Die-Glimmerfeenvor 6 Tagen

            


 Inhalt: Die junge Witwe Martha Russell muss sich etwas einfallen lassen, damit das Anwesen nicht an ihren Schwager geht. Allein eine Schwangerschaft könnte das Erbe retten, und da ihr Mann gerade erst vor einigen Tagen verstorben ist, bestände durchaus die Möglichkeit. Doch Martha will auf Nummer Sicher gehen, zu viel hängt für sie, die Angestellten und die Kinder der Pächter davon ab. Da kommt ihr der aufs Land verbannte Sohn ihres Nachbarn gerade recht, eilt ihm doch der Ruf eines Lebemannes voraus und sie unterbreitet Theo ein unsittliches Angebot.

Art des Buches: Historischer Romanze

Wie fand ich das Buch? Manchmal habe ich Sehnsucht nach den Zeiten, als es noch Ladys und Gentlemen gab. Eine viel ruhigere Zeit - Pferde, Dampfloks und Kerzenlicht. Mit diesem Buch gelangte ich in diese Zeit, doch ging es hier weniger um diese Atmosphäre, sondern das Buch teilt sich zwischen Schlafzimmer und den Pächtern auf, die dringend ein wenig Hilfe benötigen. Mir kam es so vor, als ob die Autorin unbedingt auf die Missstände hinweisen wollte und an das soziale Gewissen appellieren wollte unter dem Deckmantel eines sexy Roman. Es war nicht ganz, was ich erwartet habe, aber ich habe es trotzdem gerne gelesen. Etwas mehr Romantik, Kamin und Herrenhausidylle hätte dem Buch sicher nicht geschadet.

3 passende Wörter zum Buch? Betrug - Liebe - historisch

Wem empfehlen? Wer ein Buch sucht, in dem man in der guten alten und längst vergangenen Zeit schwelgen möchte, wird vielleicht etwas enttäuscht sein.

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Rezension zu "Ein unsittliches Angebot" von Cecilia Grant

Witzig und sinnlich - schwieriger Balanceakt
Ulenfluchtvor 5 Monaten

Ein Liebesroman der etwas anderen Art vor historischer Kulisse. So kann man dieses Buch zusammenfassen, hat alles gesagt und doch eigentlich nichts, denn Grants Roman hat einige Besonderheiten, über die man sich im Klaren sein sollte, bevor man ihn liest – vorausgesetzt, man gehört zu der Kategorie Leser, die sich nicht gerne überraschen lassen.

Für die Überraschungskritiker: Das historische Element ist mehr eine Kulisse und treibt die Handlung nicht wirklich voran. Man erfährt nur ein Minimum über die Zeit, in der die Geschichte spielt. Zwar sind die gesellschaftlichen Konventionen ausschlaggebend dafür, dass es überhaupt eine Geschichte rund um Martha und Theo geben kann, doch steht die Beziehung der beiden im Vordergrund und nicht die Historie.

Es geht ordentlich zur Sache in diesem Roman. Manchmal kommt das ganz unerwartet und insgesamt ziemlich oft – klar, geht es doch darum, dass Martha unbedingt schwanger werden muss. Das Spannende daran ist, wie sich aus dieser sehr besonderen Beziehung Gefühle entwickeln und wie aus den beiden ein echtes Paar werden kann. Die Autorin ist zum Glück sehr wortgewandt und passt sich gut in die Zeit ein, in der die Handlung angesiedelt ist. Über allem schwebt ein herrlicher Ton der Ironie, der den Leser kunstvoll durch die Erzählung trägt und einen guten Einblick in das Innenleben der Figuren gibt. Grant nimmt ihren eigenen Roman nicht allzu ernst. Kann man auch kaum, bei der Geschichte, das wäre lächerlich.

So legt sie hier ein Buch vor, das sich traut, auf unsympathische Figuren zu setzen, um sie im Laufe der Geschichte von innen heraus zu wandeln, sich vor dem Leser zu entblättern, so wie sie die ganze Zeit ihre Körper enthüllen. Eine hübsche Analogie, die die große Stärke des Buchs ist. Leider bleibt es insgesamt etwas an der Oberfläche und der Kern der Handlung, Marthas Antrieb, durch einen Erben den Bruder ihres verstorbenen Mannes zu übertölpeln, weil der seine Angestellte vergewaltigt hat, gelingt leider nicht glaubwürdig.

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Rezension zu "Das Versprechen der Kurtisane" von Cecilia Grant

Eine talentierte Heldin
Thoronrisvor 10 Monaten

Bei diesem Buch stimmt einfach alles: Das Cover ist wunderschön, der Schreibstil fließt dahin und die Charaktere sind interessant. Auf den ersten Blick mag es wie eine weitere seichte historische Romanze wirken, doch in Wirklichkeit ist diese Geschichte so viel mehr.

 

Starke Charaktere mit viel Hintergrund

Bevor sich die beiden Hauptcharaktere in diesem Buch wirklich treffen, bekommen wir eine Menge über sie zu lesen. Wir wissen, wer sie sind, und gerade bei der weiblichen Hauptperson bekommen wir sehr klare Motivationen. Das ist für mich ein zentraler Punkt, der einen Liebesroman von seichte Lektüre für Zwischendurch zu wirklich spannend und mitreißend erhebt. Die Tatsache, dass wir eine intelligente Frau, Lydia, bekommen, die gut mit Zahlen umgehen kann, aber trotzdem durch und durch weiblich ist. Die männliche Hauptperson, Will, wiederum präsentiert auf der einen Seite starke Männlichkeit mit seinem Hintergrund als Soldat, ist aber gleichzeitig sehr emotional und hat viel mehr Probleme, sich unter Kontrolle zu halten als sie. Sobald sie sich zusammen tun, ergibt sich daraus eine spannende Dynamik, in der sie die Hosen anhat, ohne ihre Weiblichkeit zu verlieren. Ich liebe die Tatsache, dass die Autorin so viel Zeit darauf verwendet, die historischen Umstände so detailgetreu darzustellen, und trotzdem modern wirkende Charaktere zu erschaffen.

 

Der Plot wird zum Ende etwas schwach

So gut die Charaktere auch funktionieren, so schwierig wird die Geschichte selbst gegen Ende hin. Alle eingeführten Charaktere kommen für eine Woche voller Vergnügungen auf einem Landgut zusammen, was für die Zeit ein sehr typischer Zeitvertreib ist. Ich hatte die Hoffnung zu beginn, dass der reiche Mann, für den Lydia die Kurtisane ist, eine interessantere Rolle spielen wird, als ihm zugewiesen wurde. Für mich verliert die Geschichte dafür am Ende ein wenig an Schwung. Er wird zu einem Plot-Device und ist offensichtlich nur dafür da, als Katalysator für die Beziehung von Will und Lydia zu funktionieren. Natürlich haben alle Geschichten Charaktere und Szenen, die nur dazu dienen, den Plot voranzutreiben und andere Charaktere scheinen zu lassen, doch in diesem Fall war es für mich zu offensichtlich und hat mich deswegen aus der Fantasie rausgeworfen. Glücklicherweise bekommt diese Entwicklung am Schluss des Buches noch wieder einen interessanten, amüsanten Dreh, so dass ich das Buch zufrieden und glücklich zuklappen konnte.


FAZIT

Der historische Liebesroman "Das Versprechen der Kurtisane" besticht mit einem guten Schreibstil und plastischer Darstellung gut recherchierter Fakten. Die beiden Hauptfiguren, Will und Lydia, sind interessant, haben klare Motivationen und die Romanze zwischen ihnen entwickelt sich natürlich und authentisch. Andere Figuren bleiben teilweise recht blass, was den Plot in der zweiten Hälfte etwas schwächeln lässt. Trotzdem hatte ich bis zum Schluss viel Spaß an der Lektüre und war mit dem Ende sehr zufrieden.

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