Cecilia Grant Ein unsittliches Angebot

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Inhaltsangabe zu „Ein unsittliches Angebot“ von Cecilia Grant

Nach dem Tod ihres Mannes kämpft die junge Witwe Martha Russell darum, ihr Anwesen Seton Park zu behalten. Um ihren Anspruch darauf zu festigen, greift sie zu einer List: Mit dem attraktiven Lebemann Christopher Mirkwood will sie ein Kind zeugen, das sie als Erbe ihres verstorbenen Mannes ausgeben kann. Sie hätte jedoch nie vermutet, dass sie sich in Christopher verlieben könnte.

Der Anfang hat sich sehr gezogen. Wurde erst zum Ende spannender.

— PloetzlichRegina

Erwartetes Ende, das leider dennoch enttäuscht hat. Rezension folgt.

— Thoronris

schöne Idee - leider keine gelungene Umsetzung !

— Hazeleye18

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  • Kann man lesen, muss man aber nicht

    Ein unsittliches Angebot

    CasusAngelus

    03. November 2013 um 15:37

    Inhalt: Nachdem Martha nach dem plötzlichen Tod ihres erfährt, dass sie das Gut Seton Park an ihren Schwager James Russel verlieren wird, macht ihr Bruder ihr das Angebot, bei ihr einzuziehen. Doch als sie von einer Bediensteten erfährt, was ihr Schwager den Bediensteten von Seton Park in der Vergangenheit angetan hat, tut sie alles daran, das Gut zu behalten. Auch wenn dies bedeutet, sich von ihrem Nachbarn und Taugenichts Theo Mirkwood schwängern zu lassen und dieses Kind als Erben ihres verstorbenen Mannes auszugeben. Meine Meinung: "Ein unsittliches Angebot" ist der erste Teil von Cecilia Grants Reihe um die Blackshear Familie, der auch die Protagonistin Martha Russel entstammt. Damit es nicht zu Verwirrung kommt, möchte ich hier noch anmerken, dass der Klappentext einen falschen Namen enthält, denn ein Christopher Mirkwood ist mir in diesem Buch nicht begegnet, nur ein Theo Mirkwood. Über besagten Theo Mirkwood konnte ich am Anfang des Buches nur immer wieder den Kopf schütteln. Er wirkt zwar schon ziemlich sympathisch, aber auch relativ naiv und einfältig für sein Alter, was aber auch recht gut im Buch erklärt ist. Bevor er Marthas Nachbar wurde, hat er ein ausschweifendes Leben in London geführt und noch nie richtig gearbeitet. Dies ändert sich, sehr zu seinem Missfallen, natürlich auf dem Gut, soll er doch die Verwaltung dessen erlernen. Da kommt ihm Marthas Angebot, einen Monat lang das Bett mit ihr zu teilen um ein Kind zu zeugen, eigentlich gerade Recht. Doch da wusste er noch nicht, was für eine harte Nuss sie ist. Denn anders als die Frauen, mit denen er sich in London vergnügt hatte, empfindet sie kein Vergnügen an der Vereinigung, was Theo manchmal echt zum Verzweifeln bringt. Was die junge Witwe Martha Russel angeht, war ich sehr zwiegespalten. Einerseits finde ich es echt toll, wie sehr sie sich für ihre Bediensteten und Pächter einsetzt, doch andererseits fand ich es echt nicht schön, wie sie Theo anfangs behandelt hat, so kalt und gefühllos. Einen wirklich glücklichen Eindruck hat sie auch nicht auf mich gemacht, was aber nicht unbedingt an ihrem kürzlich verstorbenen Mann lag. Denn wirklich traurig darüber hat sie auf mich nicht gewirkt. Doch auch wenn ich meine anfänglichen Probleme mit den beiden Protagonisten hatte, fand ich es schön, ihre Geschichte und vor allem auch ihre charakterliche Entwicklung zu verfolgen. Zwischendurch hatte das Buch für mich zwar einige Längen, da sich vieles einfach wiederholt hat, doch trotzdem ist die sich anbahnende Liebesgeschichte irgendwie süß gewesen. Anders als Titel und Klappentext vermuten lassen, gab es auch nicht wirklich viele erotische Szenen. Zwar sind die beiden oft zusammen im Bett und Schlafzimmer, doch durch Marthas Gefühlskälte gibt es dabei nur selten knisternde Erotik. Fazit: Insgesamt ist "Ein unsittliches Angebot" von Cecilia Grant eine nette historische Liebesgeschichte für zwischendurch, die man lesen kann, aber nicht muss. Da es für mich schon ein paar Längen in der Geschichte gab und ich mich auch erst mit den Charakteren anfreunden musste, gebe ich dem Buch 3,5 von 5 Muscheln.

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  • Ein unsittliches Angebot

    Ein unsittliches Angebot

    Hanna86

    05. August 2013 um 00:25

    Inhalt: Nachdem Martha durch den unerwarteten Tod ihres Mannes zur Witwe geworden ist, steht Martha vor einem großen Problem. Den im Testament ihres Mannes stand ausdrücklich, dass nur sie erst erben darf, falls sie ihrem Mann einen männlichen Erben geboren hat. Da dies nicht der Fall ist, Marthas Verzweiflung umso größer, denn falls sie nicht bald einen Erben bekommt, verliert sie das gesamte Anwesen, auf dem sie bisher gelebt hat. Doch verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen! Wie es der Zufall so will, lebt seit Kurzem der Lebemann Christopher in der Nähe ihres Anwesen und Martha hat beschlossen, das er geeignet ist, um mit ihr ein Kind zu zeugen. Wie wird nur Christopher auf diesen Vorschlag reagieren? (Quelle: Eigene Zusammenfassung) Meine Meinung: Wenn ich ehrlich bin, wusste ich eigentlich nicht war auf mich zu kam, als ich das Buch angefangen habe zu lesen ;D Ich hatte es einfach so bestellt ohne das Ich vorher die Inhaltsangabe durchgelesen habe O.O Warum? Ich mag alle historischen Romane vom Lyx-Verlag, und als ich meine Bestellung getätigt habe, hab ich einfach mal alle Romane der Rubrik mitbestellt! Jep, ich habe einen Schaden ^^ … Jedenfalls kann ich euch bestätigen, dass der Buchtitel vollkommen auf den Inhalt zutrifft! Ich habe mir schon gedacht, dass es evtl. ein oder zwei erotische Szenen in der Geschichte auftauchen werden, aber OMFG! Da war ja ständig was los O.O Um genau zu sein, ungefähr bis zur Hälfte des Buches ging es wirklich nur darum, dass Martha und Christopher es treiben, damit Martha endlich schwanger wird. Schön und gut, aber nach einer Zeit wurde es schon langweilig und ich hab begonnen die Seiten eher zu überfliegen, als zu lesen v.v Ich weiß nicht, wie ich es am Besten beschreiben soll, aber nach ungefähr der Hälfte der Geschichte gab es einen „CUT“ und plötzlich war da eine Handlung und die ganze Bettstory zwischen Martha und Christopher ist in den Hintergrund gerückt. Ein Glück, sonst hätte ich das Buch wirklich abgebrochen =__= … und ich kann jetzt schon die Fortsetzung kaum erwarten. Denn am Ende des Buches gibt es eine Leseprobe zum zweiten Band. In „Das Versprechen der Kurtisane“ wird dieses Mal Wills (Marthas Bruder) Geschichte erzählt *____* und diese Leseprobe war schon sehr vielversprechend ^^ Mein Fazit: Ich wünschte die Autorin hätte mehr eine Abwechslung zwischen der Bettstory von Martha und Christopher und der tatsächlichen Handlung gemacht. Dadurch wäre die Geschichte interessanter und lebendiger gewesen. Leider kam die Spannung erst ab der Hälfte des Buches zum Vorschein und deswegen gibt es von einen Punktabzug v.v

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  • Nicht ganz typische Hauptfiguren

    Ein unsittliches Angebot

    Ati

    12. May 2013 um 16:21

    Wieder einmal einen Debütroman halte ich mit Ein unsittliches Angebot in Händen. Er stammt von Cecilia Grant, die mittlerweile bereits drei Romane (Genre Historical Romance) veröffentlicht hat, von denen jedoch derzeit nur einer ins Deutsche übersetzt verlegt wurde. Die Autorin, die Englisch studiert hat, lebt nach eigenen Angaben mit ihrem ebenfalls schreibenden Ehemann, zwei Bücherwürmern und (literarisch eher unbeleckt) Katze und Hund im Nordwesten Nordamerikas. Das kann somit von Washington bis Kalifornien alles und sowohl in den Vereinigten Staaten als auch Kanada, an der pazifischen Küste oder auch sehr weit im Landesinneren sein. Doch zurück zu ihrem Roman, der den Auftakt der Cecilia-Grant-Reihe bei Egmont-LYX darstellt. Die Fortsetzung (Das Versprechen der Kurtisane) ist bereits für Oktober angekündigt. Die Handlung wird sich dann allerdings nicht mehr um die in Ein unsittliches Angebot vorkommenden Hauptfiguren drehen. Ob sie noch Erwähnung finden? Wer weiß. Sicher ist schon jetzt, dass sie genauso ungewöhnlich sein dürften, wie Martha und Theo. Denn mit Grant bietet der Egmont LYX Verlag eine weitere Autorin auf, die mit nicht ganz so konventionellen Figuren und genretypischen Klischees aufwartet, wie LeserInnen historischer Liebesromane es hierzulande gewöhnt sind. Aktuell geht es um die erst 21jährige, frisch verwitwete Martha Russells. Der trotz des Altersunterschiedes überraschende Tod ihres Ehemannes stellt sie vor ein Problem. Ohne Erben steht sie mit nahezu nichts da, denn die beweglichen wie unbeweglichen Besitztümer, einschließlich ihrer Mitgift, gehen größtenteils an ihren Schwager. Der ist den Dienstboten im Haus nur allzu gut bekannt und nicht nur bei Martha löst seine bevorstehende Ankunft Beklemmung aus. Statt sich brav in das sich daraus für sie ergebende Los zu fügen, beschließt Martha zu einem nicht ganz ehrlichen Mittel zu greifen. Da sie nicht in guter Hoffnung ist, muss sie es schnellstmöglich werden. Und so ist sie bereit, dem wegen seiner Eskapaden in London auf den Landsitz seiner Familie verbannten Bonvivant Theophilus Mirkwood, Geld gegen seinen hoffentlich fruchtbaren Samen zu bieten. Schon damit dürfte klar sein, dass Martha nicht zu den naiv-hilflosen Weibchen gehört, die dieses Genre für gewöhnlich zieren. Einerseits wirkt sie steif, spießig und verklemmt. Andererseits zeigt sie sich kämpferisch, fast besessen. So stolz, dass sie lieber Probleme in Kauf nimmt, als klein beizugeben. Sie hat keine schwärmerisch-romantischen Wünsche, denn die Ehe mit ihrem verstorbenen Mann hat ihr die gründlich ausgetrieben, sofern sie überhaupt je vorhanden waren. Entsprechend sachlich, ja fast lieblos gestalten sich die Treffen mit Theo, obwohl dieser durchaus bereit ist, mehr  daraus zu machen. Mehr als einmal verpasst ihm Martha einen emotionalen Dämpfer und stellt seine Verführungskünste auf eine harte Probe. Die Beschreibung der heimlichen Treffen wirkt manchmal etwas unbeholfen, aber nicht unwirklich. Gerade durch das Weglassen romantischer Details, Zärtlichkeiten oder durch die  nüchternen Gedanken Marthas wird der Zeitdruck und das Dilemma deutlich, in dem sie steckt. Unmerklich und in kleinen Details merkt man, dass Gefühle ins Spiel kommen, die die Affäre jedoch nicht kitschig verkomplizieren. Genau dadurch wirkt dieser Handlungsstrang nachvollziehbar echt. Romantik hätte hier unpassend weich gezeichnet gewirkt. Und so sollte, jeder der Wert darauf legt, eindeutig die Finger von Grants Debüt lassen. Andererseits: Obwohl ich eigentlich etwas gänzlich anderes erwartet hatte, war ich von dem Roman keineswegs enttäuscht. Vielmehr wurde ich angenehm überrascht. Nebenbei gibt es jedoch auch noch einen zweiten Handlungsstrang, der Marthas Alltag umfasst. Modern im Denken will sie manchmal fast zu verbissen die Welt verbessern. Praktisch und nüchtern stellt sie sich ihrem Problem ebenso wie ihrem Alltag. In dem sie bemüht darum ist, die Lebensbedingungen der kleinen Leute zu verbessern; sie zu bilden und den Wunsch nach Veränderung in ihnen erwachen zu lassen. Damit infiziert sie Zug um Zug auch Theo, der dann beginnt, sein bisheriges Leben infrage stellen. Fazit: Grants Schreibstil ist sprachlich der damaligen Zeit angemessen. Obwohl manches (Marthas Reformwillen betreffend) fast zu modern wirkt, entstand durch die bildhaften Beschreibungen ein Sittengemälde vor meinem inneren Auge, mit authentisch wirkenden Handlungsorten und nachvollziehbar agierenden, glaubwürdigen Figuren. Sehr schnell tauchte ich in die Geschichte ein. Ein Manko sind kleinere Längen, doch die fallen nicht allzu sehr ins Gewicht und Ein unsittliches Angebot lässt sich leicht lesen. Ein unterhaltsames und gelungenes Debüt, dem ich vier von fünf Punkten geben möchte. Die untypische Darstellung der beiden Hauptfiguren weckt bei mir die Lust auf weitere Romane der Autorin. Copyright ©, 2013 Antje Jürgens (AJ)

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  • Herrlich romantisch!

    Ein unsittliches Angebot

    merlin78

    26. April 2013 um 15:08

    Nach gerade einmal zehn Monaten Ehe verstirbt Mr. Russell plötzlich bei nach einem Ausritt mit dem Pferd. Nun steht die junge Witwe vor dem Aus. Als Martha vom Anwalt der Familie erfährt, dass der Besitz an den Bruder des verstorbenen übergeht, sollte sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinen männlichen Nachwuchs unter dem Herzen tragen, bricht für sie eine Welt zusammen. Weiß sie doch, dass sie momentan nicht schwanger ist. Kurz darauf erfährt Martha von ihren Bediensteten, dass dem Bruder des Verstorbenen ein unangenehmer Ruf vorauseilt. Er soll sich in früheren Zeiten gerne am weiblichen Personal vergriffen haben und diese, wenn sie später in anderen Umständen waren, vor die Tür gesetzt haben. Das kann Martha nicht hinnehmen. Zusammen mit ihrer Zofe heckt sie einen Plan aus. Theo Mirkwood wurde von seinem Vater nach Sussex ins Exil geschickt. Sein Lotterleben in London gefiel seinem alten Herrn nicht mehr und nun soll sich Theo um das hiesige Anwesen kümmern. Doch schon kurz nach seiner Ankunft im Ländlichen erhält er die Nachricht, dass die junge Witwe Russell ihn zu sehen wünscht. Martha ist Theo gleich sympathisch und als sie ihm ein unsittliches Angebot unterbreitet, muss dieser nicht lange überlegen. Und schon ist der Grundstock für ein sehr gelungenes und mitreißendes Werk gelegt. Die Geschichte des Buches verspricht genau das, was der Inhalt dann preis gibt. Eine aufregende und emotionale Zeit beginnt und der Leser kann sich auf eine fantastische Reise in die Vergangenheit einlassen. Mit einer sehr überzeugenden Hauptprotagonistin fällt es leicht, sich die Szene vor Ort lebendig vorzustellen. Schon nach wenigen Seiten ist die nötige Verbindung zu Martha aufgebaut und ein leichter Lesegenuss stellt sich ein. Auch Theo ist ein liebenswerter Charakter, der trotz seiner im Vorfeld gesammelten Erfahrungen immer den gebührenden Respekt vor der trauernden Witwe walten lässt. Obwohl das Angebot, dass Martha ihm unterbreitet, mehr als unschicklich ist, bemüht er sich um Diskretion und Anstand. Zeitgleich versucht er aber auch aus Martha einen lebenslustigeren Menschen zu machen. Ganz langsam und behutsam scheinen seine Arbeiten Früchte zu tragen. Und nebenbei lernt er zusammen mit Martha den Umgang mit seinen Tagelöhnern und ihren Familien besser kennen. Wenn die Handlung auch nicht immer ganz den Geschehnissen einer frühern Zeit widerspiegelt, so bekommt der Leser dennoch schnell einen guten Einblick in die Abläufe einer anderen Epoche. Mit Hilfe eines chronologischen Aufbaus ist es einfach, den Überblick zu behalten und den Vorgängen zu folgen. Außerdem werden beide Sichtweisen beschrieben, sowohl Marthas Sorgen und Gedankengänge, wie auch Theos Bedenken. Zusammen bilden sie ein schönes Paar, das überzeugt und wunderbar unterhält. Fazit: Ein gelungenes Werk, das sich leicht liest und beste Unterhalten verspricht. Zwei glaubhafte Charaktere, die schnell das Herz des Lesers erreichen und ihn zum weiterlesen animieren. Es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine große Empfehlung für alle, die gerne Liebesromane lesen und sich von ihnen verzaubern lassen.

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