Cecily Anne Paterson Invisible

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Inhaltsangabe zu „Invisible“ von Cecily Anne Paterson

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  • Liebe dich selbst, dann können die anderen dich gern haben.

    Invisible
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    22. April 2015 um 14:15

    Seit dem Tod ihres Vaters, war Jazmine nie länger als ein Jahr auf einer Schule. Da fällt es schwer neue Freundschaften zu schließen, insbesondere wenn man ein Hörgerät trägt. Am liebsten wäre sie unsichtbar. Ohne recht zu wissen wie ihr geschieht sitzt sie nun im Büro des Direktors und ihr droht die Suspendierung, weil sie mit ein paar Mädchen die Theaterkulissen für das diesjährige Stück zerstört hat. Jetzt wünscht sie sich erst recht, dass niemand sie bemerken würde. Nur die Kunstlehrerin sieht mehr in ihr und macht ihr ein Angebot das sie nicht ablehnen kann. Statt einer Suspendierung muss sie nun bei der Theateraufführung helfen und in einem Notizbuch täglich aufschreiben, wie sie sich fühlt. Zunächst ist es für Jaz eine immense Überwindung, aber dann findet sie neue Freunde und sie bekommt die Hauptrolle. Als ihr Schwarm Liam auch noch auf sie zu stehen scheint, gelingt es ihr ihr Schneckenhaus abzuschütteln und ein aufgeweckter, lebenslustiger Teenager zu werden. „Invisible“ ist mein Überraschungsbuch für diesen Monat. Ich hatte es auf mein Kindle geladen, weil es bei Amazon als Freebie verfügbar war und mir das Cover gefallen hat. Hätte ich geahnt, welch schöne Geschichte sich dahinter verbirgt, hätte ich es schon viel früher gelesen. Jazmine ist so lebensnah beschrieben, dass ich mit ihr gelitten habe und ich konnte mich in sie hineinversetzen, ohne sie je zu bedauern. Obwohl sie schon viel durchmachen musste und Hörbehindert ist, tat sie mir nicht einmal leid, sondern ich habe sie eher bewundert für ihren Mut, sich den Veränderungen in ihrem Leben zu stellen. Ich war stolz wie Bolle, als sie sich gegen ihre Mobberin am Ende behauptet und natürlich froh das sie so tolle Freunde findet. Und ich war über glücklich das die Kunstlehrerin sie nicht aufgegeben und ihr eine zweite Chance gegeben hat.Wenn die Protagonisten eines Buches dem Leser zum Herzen gehen, dann braucht es keinen großen aufwendigen Plot. Den sucht man hier auch vergebens. Dennoch nehme ich dieses Werk sehr gern in die lange Riege meiner Lieblingsbücher auf, denn nur selten habe ich so sympathische Charaktere in einem Buch getroffen, deren Schicksal mich wirklich bewegt und die so lebensecht agieren, dass ich gern mit ihnen befreundet wäre. Für alle Mobbingopfer ist dieses Buch eine Aufforderung sich zu wehren und die eigene Schönheit zu erkennen, aus sich herauszugehen und sich nicht unterkriegen zu lassen. Unsichtbar werden hilft niemandem, im Gegenteil es behindert die Sicht auf die schönen Dinge im Leben. Liebe dich selbst dann können die anderen dich gern haben.

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