Dark Horses

von Cecily von Ziegesar 
3,8 Sterne bei44 Bewertungen
Dark Horses
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (30):
ClaudisGedankenwelts avatar

Zu beginn eine ganz normale Pferdegeschichte, die nach und nach immer düsterer wird......

Kritisch (2):
TheLastUnicorn_s avatar

Leider nicht meins, die Story dümpelt langweilig daher und kommt nur schwer in fahrt.

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Inhaltsangabe zu "Dark Horses"

Nach einer Krise landet Merritt im Erziehungsheim 'Good Fences', wo 'schwierige' Mädchen auf 'schwierige' Pferde treffen. Pferde, wie den unberechenbaren Hengst 'Red', der jeden Menschen abwehrt, außer Merritt. Denn die beiden Außenseiter finden bald zueinander und sind auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783407748935
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:415 Seiten
Verlag:Julius Beltz GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum:10.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    ClaudisGedankenwelts avatar
    ClaudisGedankenweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu beginn eine ganz normale Pferdegeschichte, die nach und nach immer düsterer wird......
    Dark Horses

    Inhalt:
    Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim „Good Fences“. Hier sollen schwierige Kids mit Pferden therapiert werden. Hier trifft das Mädchen auf den unberechenbaren Hengst „Red“. Er wehrt jeden Menschen ab, aber Merritt akzeptiert er sofort. Aus den beiden wird ein unschlagbares Team, bis eines Tages Reds finsterer Instinkt wieder ans Licht kommt und eine Katastrophe geschieht.
    Rezension:
    Ich habe schon lange keine Pferdestory mehr gelesen und so musste ich einfach zu diesem Buch greifen, in dem es mal wieder um eine Pferde-Mädchen-Beziehung gehen sollte.
    Positiv überrascht war ich davon, dass nicht nur die Perspektive von Merritt erzählt wird, sondern es auch Kapitel aus der Sicht von Red gibt. So erlebt man hautnah mit wie Red denkt und ab wann die Stimmung bei ihm kippt. Das hatte ich in all den vorigen Pferdebüchern noch nicht erlebt, dass die Sicht des Pferdes geschildert wird. Das war spannend zu lesen.
    Doch auch Merrits Sicht der Dinge birgt einige Überraschungen. Man erlebt warum sie im Erziehungsheim gelandet ist und ich war über ihr Leben erschüttert. Sie wird zwar nicht misshandelt von ihren Eltern, aber es kümmert sich auch niemand wirklich um sie. Die Eltern sind total im Fitnesswahn und man hat den Eindruck, dass die Abschiebung Merritts ihnen weitere Freiheiten ermöglicht. Darüber scheinen sie fast erleichert zu sein. Da verwundert es nicht mehr warum Merritt so „schwierig“ geworden ist.
    Zunächst geht es im Buch auch nur darum wie das Pferd und Merritt sich finden und was beide fühlen, wenn sie durch den anderen Zuwendung erfahren. Das ganze kippt erst langsam als der Besitzer von Good Fences ein Geschäft wittert und Merritt und Red zu Turnieren verpflichtet.
    Und als Red das Gefühl hat jemand anderer nehme ihm Merritt weg, da beschließt das Pferd, dass es etwas unternehmen muss. Leider ist seine Aktion von Instinkt gesteuert und nicht von logischem Denken und so kommt es zu einem Ereignis, das alles verändern wird.
    Mir hat dieser Umschwung gut gefallen, weil man die ganze Zeit schon mit irgendetwas rechnet. red ist sehr besitzergreifend und möchte Merritt um jeden Preis gefallen und diese Unterwürfigkeit ist so ausgeprägt, dass es nicht gesund sein kann.
    Der bildhafte Schreibstil und die wechselnden Sichten von Merritt und Red haben mich schnell durch die Seiten fliegen lassen. Ich wurde gut unterhalten. Lediglich das Finale kam mir etwas zu plötzlich, hier hätte ich mir etwas anderes erwartet und erhofft. Auch die Zeit bis der Umschwung bei Red stattfindet dauert recht lange, die Geschichte lässt sich bis dahin auch schon gut lesen. Bis es soweit kommt plätschert die Handlung jedoch angenehm vor sich hin.
    Fazit:
    Wer gerne Pferdegeschichten liest, der kann hier nichts falsch machen. Zu Beginn ist es eine ganz gewöhnliche Pferd -Mensch-Erzählung, die sich nach einer Weile dreht. Mich hat das Buch gut unterhalten.

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    lesenbirgits avatar
    lesenbirgitvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Äußerst gut
    Äußerst gut nicht nur für Jugendliche oder Pferdeliebhaber

    Ich habe mir das Buch ausgeliehen. Ich bin durch Zufall darauf gestoßen. Ich fand es sehr berührend. Ein schwieriges Mädchen auf dem ersten Blick und ein verstörtes Pferd treffen aufeinander. Sie können sich gegenseitig helfen. Ich fand es sehr amüsant, immer wieder Reds Gedanken zu lesen. Ich bin
    eine ausgesprochener Pferdeliebhaberin. Ich habe dieses Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Das Ende war ..... Ich will es ja noch nicht verraten. Gut fand ich das es oben immer am Kapitel Anfang stand um wem es ging. Um das Mädchen oder das Pferd.

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    Line1984s avatar
    Line1984vor einem Jahr
    Tiefgründig und emotional!

    Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, ich muss ja gestehen das ich immer schon gerne Pferdebücher gelesen habe.
    Doch dieses hier klang vom Klappentext her sehr düster und geheimnisvoll. Genau das war es was mich schließlich begeisterte.
    Das Cover finde ich sehr gelungen, es wirkt düster und mysteriös und dennoch ist es ein toller Hingucker.

    Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht, ich hatte keinerlei Probleme in die Story rein zu kommen.
    Das Buch beginnt mit einem Prolog der mir Gänsehaut bescherte und mich ein wenig fassungslos zurück ließ.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig.
    Ich habe dieses Buch in Rekordzeit verschlungen.
    Erzählt wird das Buch abwechselnd aus der Sicht von Red und Merritt, das fand ich toll denn so lernte ich beide noch besser kennen. Auch konnte ich mich dadurch besser in sie hineinversetzten.
    Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen.

    Die Charaktere in diesem Buch vielschichtig und auch authentisch gezeichnet.
    Gerade die Kapitel aus Reds Sicht waren einfach unglaublich intensiv. Teilweise vergaß ich sogar das sich hierbei um ein Pferd handelte.
    Merritt hatte es nicht leicht doch die innige Freundschaft zu Red scheint ihr unglaublich gut zu tun.

    Wer jetzt denkt das es sich hier um eine leichte Lektüre für zwischendurch handelt. Den muss ich enttäuschen denn dieses Buch bietet so viel mehr.
    Es ist sehr tiefgründig und es zeigt schwierige Themen auf, teilweise war es bedrückend und doch passte es einfach
    Meine Erwartungen wurden bei weiten übertroffen, denn dieses Buch überraschte mich immer wieder. Dieses Buch ist ein wahres Highlight und was die Autorin hier geschaffen hat ist einfach unglaublich.

    Klare Empfehlung.

    Fazit:
    Mit "Dark Horses" ist der Autorin ein intensives, tiefgründiges und emotionales Buch gelungen welches mich auf ganzer Linie Überzeugen konnte.
    Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne. Bitte mehr davon!

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    sunflower130280s avatar
    sunflower130280vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine zweite Chance für das Leben
    Dark Horses



    Mit "Dark Horses" hat die Autorin Cecily von Ziegesar  (bekannt auch durch ihre Bestsellerreihe "Gossip Girl") eine sehr emotionale Pferdegeschichte niedergeschrieben.
    Es ist kein typisches Pferdebuch, wie man sie sonst kennt, sondern zeigt neben Teenager Problemen auch die wahre Welt des Pferderennsports.
    Die Autorin erzählt hier sehr spannend die Geschichte von Merritt und dem Rennpferd Red.
    Das Buch wird aus ihren beiden Sichten geschildert, wobei mich gerade die Sicht von Red sehr fasziniert hat.
    Gleich zu Beginn, ist man mittendrin vom Ende der Story, auf die man langsam drauf zu steuert.
    Obwohl man hier schon den Ausgang der Story kennt, schmälerte es die "Freude" nicht das Buch weiterzulesen.
    Merritt und Reds Geschichte hat mich hier sehr gefesselt.
    Merritt ist eigentlich der typische Teenager, wären da nicht ihre Trauer um die verstorbene Oma und ihrem heißgeliebten Pferd, Sie flüchtet vor ihrem Kummer in einen Sumpf aus Alkohol und Tabletten.
    Red, der als ein junges ausrangiertes Rennpferd ein schweres Leben bis jetzt hinter sich hat, trifft auf "Good Fences", einer Einrichtung für Teenager und Pferde auf die Außenseiterin Merritt.
    In dieser Einrichtung haben alle "Patienten" etwas gemeinsam, denn sie alle tragen ihr eigenes schweres Päckchen.
    Denn hier erhalten alle eine zweite Chance für das Leben.
    Als Leser erhält man hier tiefe Einblicke in die Gedankenwelt von Merritt und Red, wobei hier beide Schicksale mir sehr nahe gingen.
    Es entsteht hier nicht nur eine tolle Freundschaft zwischen Mensch und Tier, sondern zeigt auch auf, das jeder eine zweite Chance verdient hat.
    Cecily von Ziegesar hat einen sehr angenehmen Schreib und Erzählstil, der es einem schwer macht das Buch aus der Hand zu legen.
    Daher fiel mir hier der Einstieg in diese Geschichte auch keineswegs schwer.
    Sie verpackt die beiden Schicksale zum Teil sehr knallhart und zeigt dabei wie schnell eine Seele durch menschenshand kaputt gemacht werden kann.
    Die tierischen Einblicke, hat sie auf eine sehr interessante Art geschildert, ohne das es zu übertrieben herüber kommt.
    Neben tollen Protagonisten, gibt es hier eine Reihe an Nebencharakteren, die alle zusammen dafür sorgen, das dieses Buch zu etwas ganz besonderem werden.
    Alles in allem, ist es eine wundervolle und traurige Geschichte, die zum nachdenken anregt.

    Fazit :
    Dark Horses von der Autorin Cecily von Ziegesar ist ein packendes Buch, was nicht nur junge Leser begeistern wird.

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    Emmy29s avatar
    Emmy29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Obwohl das Cover wirklich wunderschön ist - das Buch hat mich inhaltlich sehr enttäuscht.
    Hat mich inhaltlich leider enttäuscht.


    Inhalt: Nachdem Merritts Großmutter gestorben ist,  schicken ihre Eltern sie auf ein Erziehungsheim "Good Fences".
    Mit dem Hengst Red soll sie ein Team bilden. Dies gelingt auch und sie gewinnen fast jedes Tunier.
    Alles scheint wunderbar, bis sie sich in Calvin verliebt.  Und niemand weiß, wozu der Hengst fähig ist...


    Ich muss ja echt sagen: Das Cover ist echt ein Traum.
    Es hat mich ehrlich gesagt auch nur deswegen angesprochen. Die Geschichte hag mich nicht ganz so angesprochen. Das kann natürlich auch dazu beigetragen haben, dass mich das Buch nicht überzeugt hat. Obwohl ich auch nicht solche Erwartungen daran hatte.
    Der Anfang war recht stark, allerdings wurde es immer schwächer.
    Die ganze Geschichte nahm eine völlig andere Wendung ein, als ich gehofft habe. Zum Bespiel habe ich Anfangs gedacht, dass es eine billige Kopie von Ostwind oder Wendy ist.
    Der Schreibstil hat mir jetzt keine richtigen Probleme gebracht, aber mich haben die ständigen, kleinen englischen Songtexte aus Reds Sicht etwas irritiert. ...


    Fazit: Eine Geschichte mit keiner richtigen Handlung. Ich kann dieses Buch leider keinem richtig empfehlen. 

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    sweetpiglets avatar
    sweetpigletvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wow! Das Buch ist toll, die Geschichte packend und vielschichtig!
    Dark Horses

    Merritt ist total am Ende, es scheint als hätte sie alles verloren. Ihre einzige Bezugsperson im Leben, mit der sie rede konnte, ihre Freunde, und letztendlich auch ihren Schulabschluss. Als es erneut eskaliert ziehen ihre Eltern die Reissleine und stecken Merritt in ein Heim für Mädchen, die alle einen schwierigen Hintergrund haben, nach "Good Fences". Merritt hat so gar kein Bock sich einzuleben, und dann wird ihr auch noch ein Pflegepferd zugewiesen, eine Regel in "Good Fences" sieht nämlich vor, dass jedes Mädchen sich um ein Pferd kümmern muss.
    Und Merritt ist gänzlich unzufrieden mit "Red", denn der scheint eine kleine Ausgeburt der Hölle zu sein. Er lässt sich nicht reiten, nicht führen und bricht immer wieder aus, weshalb er auch einen gesonderten Stall hat. Dennoch beginnt etwas wunderbares und einzigartiges, denn sobald sich beide aufeinander eingelassen haben, und erkennen, dass niemand anders sie so sehr braucht wie die beiden sich gegenseitig, entsteht eine tiefe und enge Freundschaft zwischen Tier und Mensch.
    Schon direkt auf der ersten Seite überrascht mich die Autorin, denn das Buch wird aus zwei Sichten erzählt: aus Merritts und aus Reds. Die Möglichkeit zu lesen und zu erleben, was Red denkt und fühlt, sich in ein Pferd hinein zuversetzen, fand ich absolut spannend und aufregend. Ich finde allein der Umstand, wie gut die Autorin dies gemacht hat, ist schon ein Grund dieses Buch zu lesen. Aber es gibt natürlich noch einige mehr Gründe, warum ihr euch dieses Buch nicht entgehen lassen solltet.
    Vor allem die Kombination aus genialem Schreibstil und nicht vorhersehbarer Geschichte hat mich dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlingen lassen. Ich war gefesselt, schockiert und begeistert von den Wendungen im Buch, und teilweise konnte ich nicht fassen, dass Cecily von Ziegesar bestimmte Elemente und Momente im Buch zu gelassen hat. Vor allem das Ende hat mich ganz viele Nerven und Gefühle gekostet. Ich habe nichts davon kommen sehen und war wie gebannt vom Inhalt.

    Fazit: Cecily von Ziegesar hat es geschafft ein Young-Adult-Buch zu schreiben, dass ohne aufgezwunge Liebesgeschichte auskommt, sondern viel mehr auf einer tiefen Freundschaft zwischen Pferd und Reiter setzt, und damit eine einzigartige Geschichte geschaffen. Mit gelungenem Schreibstil aus zwei  Sichten, interessanten und schockierenden Wendungen und einem realistischem Ende, überzeugt dieses Buch auf ganzer Linie.

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    Emma.Woodhouses avatar
    Emma.Woodhousevor einem Jahr
    So deprimierend!

    Inhalt:

    Merritt versucht über den Tod ihrer Großmutter hinweg zu kommen doch sie schafft es einfach nicht. Sie war ihr Anker, ihr Halt und nun ist sie wieder allein mit ihren Eltern. Da ihre Eltern sich nicht zu helfen wissen, schicken sie Merritt nach Good Fences, einem Therapiezentrum. Und dort lernt Merritt, Red kennen.

    Dieses Pferd lässt niemanden an sich heran und doch scheint er auf Merritt gewartet zu haben. Sie verstehen einander und so entsteht eine ganz besondere Beziehung. Natürlich sieht sein Besitzer nur die Möglichkeit auf viel Geld und so geht es von Turnier zu Turnier...und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf.


    Meinung:

    Das Cover finde ich großartig. Durch die beiden Gesichtshälften wird der Augenmerk auf beide gelenkt und man weiß direkt worauf man sich einlässt.

    Der Titel klingt düster und macht neugierig. Sowohl das Cover als auch der Titel passen sehr gut zur Geschichte.


    Der Anfang ist im Prinzip auch das Ende. Das heißt man weiß von Anfang an, worauf man zusteuert und dennoch ist es nicht langweilig. Man fragt sich die ganze Zeit, wie es dazu kommt. Was genau passiert ist. Und wie das Ganze letztendlich ausgehen wird. Das ist schon sehr clever gemacht und hat meine Neugier angefacht.

    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Merritt und Red geschrieben. Dabei fand ich es vor allem faszinierend in die Gedanken des Pferdes - Red abzutauchen. Besonders gefiel mir wie seine Gefühle immer mal wieder durch Songtexte zum Ausdruck gebracht wurden. Eine tolle Idee!

    Ansonsten muss ich gestehen das Red einfach nicht sympathisch ist. Ich habe zwar auch etwas Mitleid mit ihm gehabt aber ansonsten fand ich ihn sehr egoistisch und egozentrisch. Oft verhielt er sich wie ein Kind dem man das Lieblingsspielzeug weggenommen hat.

    Tja und Merritt...puh. Dieses Mädchen ist die pure Traurigkeit. Jede Pore hat das zum Ausdruck gebracht. Sie ist verschlossen, in sich gekehrt und blockt jeden ab. Und ganz ehrlich wenn man ihre Eltern kennt, dann weiß man schnell warum sie so ist. Merritt fand ich sehr gut dargestellt. Ich finde sie sehr realistisch und man konnte ihre Gefühle regelrecht spüren. Ich habe mich so gefreut als es bei ihr Bergauf ging aber schnell wurde klar, die Geschichte hat es in sich. Ich meine natürlich kann das Leben grausam sein aber Merritt hat es hart getroffen. Mit diesem Eltern und dem Tod des einzigen Menschen, der sie geliebt hat, hatte sie eigentlich genug zu ertragen aber dann ging es immer weiter. Jeder dem sie ihr Herz geöffnet hat, hat sie verloren. Das ist unglaublich deprimierend.

    Ich meine das Buch hat dadurch unheimlich viel Fahrt aufgenommen und war durchweg spannend aber man dachte auch immer, schlimmer kann es doch nicht mehr kommen. Tja und dann blättert man um und Merritt passiert das nächste Unglück. Einfach traurig und das hat mir auch ein bisschen das Buch kaputt gemacht. Ich habe kein Problem mit einem traurigen Ende denn nicht alle Geschichten können gut ausgehen aber dieses Buch hatte so viele traurige Elemente, das ich mir einfach ein Happy-End gewünscht hätte. Und nicht nur das, Red und Merritt hätten es verdient. Denn so unsympathisch ich Red auch fand, auch er wollte nur geliebt werden und ich hätte mir für ihn eine andere Lösung erhofft. Von Merritt gar nicht erst zu reden. Denn am Ende hat man den Eindruck man ist bei ihr wieder am Anfang angekommen. Sie ist allein, traurig und verlassen.

    Wo ist da die Hoffnung?

    Alles in allem ist es ein gutes Buch, was ein besseres Ende verdient hätte. Sehr schade!

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    merle88s avatar
    merle88vor 2 Jahren
    Bewegendes Gedankenspiel zwischen Mensch und Pferd

    Inhalt:
    Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim »Good Fences«, einem Heim für »schwierige« Mädchen und »schwierige« Pferde. Dort trifft das verschlossene Mädchen auf den unberechenbaren Hengst »Red«. Dieser wehrt jeden Menschen ab, außer Merritt. Aus den beiden Außenseitern wird auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht. Niemand ahnt, wozu das Pferd fähig ist.

    Meinung:
    Merritts Großmutter ist bereits vor einem Jahr verstorben, dennoch kommt Merritt immer noch nicht über ihren Tod hinweg. Nachdem sie eines Tages einfach von der Schule flüchtet, sehen ihre Eltern sich gezwungen sie in das Erziehungsheim Good Fences zu bringen. Dort kommen schwierige Mädchen im Teenageralter unter. Gemeinsam mit Pferden sollen sie versuchen ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Merritt ist alles andere als begeistert, als sie jedoch den verschlossenen und wilden Hengst Red kennenlernt, fängt sie an eine Bindung zu ihm aufzubauen. Dabei ist Red alles andere als ein einfaches Pferd.

    Da ich früher selbst geritten bin, war ich auf dieses Buch wahnsinnig neugierig. Ich stellte es mir spannend vor, dass wir nicht nur in Merritts Gedanken schauen können, sondern auch Reds Gedankenwelt eine große Rolle spielt. Vorab möchte ich sagen, dass dieses Buch nicht nur etwas für Pferdefans ist. Man sollte jedoch auch mit ein wenig Interesse an die Themen Pferde und Springreiten herangehen, da sich doch ein Großteil der Geschichte darum dreht.
    Schon nach kurzer Zeit muss man als Leser feststellen, dass nicht nur Red so seine Probleme hat, sondern auch Merritt kein einfaches Leben hat. Über dem gesamten Buch liegt daher eine bedrückende Stimmung.
    Ich persönlich brauchte gut die Hälfte des Buches um wirklich anzukommen. Vorher war das Buch keinesfalls schlecht, jedoch erst ab der Hälfte konnte ich mich voll und ganz auf Merritt und Red einlassen.

    Durch den Tod von Merritts Großmutter hat sich diese sehr zurückgezogen. Sie fühlt sich einsam und allein und vor allen Dingen von ihren Eltern im Stich gelassen. Diese verfrachten Merritt nämlich nach Good Fences damit sie ihr Hobby Marathonlaufen nun endlich richtig ausleben können. Merritts Eltern waren für mich einfach nur fürchterlich. Ich fragte mich mehrmals, wie sie überhaupt auf die Idee gekommen sind ein Kind in die Welt zu setzen. Beiden sind ihre Hobbys deutlich wichtiger als ihre eigene Tochter. Merritt tat mir daher furchtbar leid.
    Red hat bei seinem ersten Rennen als Rennpferd gehörig Mist gebaut und sollte eingeschläfert werden. Mr. de Rothschild kaufte ihn jedoch und schenkte Red seiner Tochter. Red ist ziemlich unberechenbar und besitzergreifend. Unter Merritt blüht er dann schließlich auf.
    Beatrice ist Mr. de Rothschilds Tochter und mindestens genauso unberechenbar wie Red. Bei ihr weiß Merritt nie so wirklich woran sie ist, obwohl sie in ihr auch eine Freundin findet. Ich muss gestehen, dass ich Beatrice mit ihren wechselnden Launen teilweise etwas unheimlich fand. Dennoch ist sie ein sehr interessanter Charakter.

    Im Wechsel wird sowohl aus Merritts als auch aus Reds Perspektive berichtet. Dabei sind Reds Gedanken gar nicht so viel anders aufgebaut als die von uns Menschen. Eine Eigenschaft von ihm ist jedoch, dass er Liedtexte zitiert.

    Anhand der Charakterbeschreibungen erahnt man bereits, dass hier jeder sein Päckchen zu Tragen hat. Und die oben genannte gedrückte Stimmung zieht sich bis zum Schluss durch. Das Ende war für mich doch recht emotional. Etwas enttäuscht war ich von Merritts Verhalten und ihrer relativen Gleichgültigkeit. Aus Spoilergründen kann ich hier nicht näher darauf eingehen ohne zu viel vom Ende zu verraten.

    Fazit:
    Emotional und bedrückend ist dieses Buch, dass sowohl Merritts Gedanken als auch die des Pferdes Red wunderbar einfängt. Man sollte schon ein gewisses Interesse an Pferden haben, da neben den Problemen der Beiden auch der Springsport eine Rolle spielt.
    Das Ende war für mich leider nicht ganz stimmig und ich brauchte auch ein wenig um im Buch anzukommen. Daher bekommt "Dark Horses" von mir knappe 4 von 5 Hörnchen.

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    DisasterRecoverys avatar
    DisasterRecoveryvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Oftmals sehr bedrückend, aber stimmig und überzeugend, erzählt Cecily von Ziegesar die Geschichte von Merrit und Red.
    Merrit und Red

    Merrit hat die Trauer um ihre Großmutter und die Distanz zu ihren Eltern emotional völlig aus der Bahn geworfen. Irgendwie muss sie damit fertig werden. Sie kommt auf diesen Hof, auf dem problematische Jugendliche mit Stallarbeit und Pferdeglück wieder auf die gerade Bahn gebracht werden sollen. Dort trifft sie auf Red, ein wunderschönes Pferd, das emotional und psychisch ebenfalls einen Knacks hat. Was das angeht, sind sich Menschen und Pferde sehr ähnlich. Red fühlt sich unverstanden und isoliert. Durch Zufall (oder sollte man Fügung sagen?) wird Merrit ihm zugeteilt. Eigentlich gehört Red zu einem ganz anderen Mädchen. Anfangs ist Red also nicht gerade begeistert.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Merrit und Red erzählt. Die Gefühlswelt eines Pferdes und die Geschehnisse direkt aus der Perspektive von Red geschildert zu bekommen, war sehr spannend. Die Autorin setzt sowohl Merrits, als auch Reds Gedanken sehr überzeugend in Szene.
    Ich konnte mich gut in Merrit hineinversetzen. Es fiel mir leicht nachzuvollziehen wie sie sich in den unterschiedlichen Situationen fühlt, ganz besonders mit dem kürzlichen Verlust im Hintergrund und der merkwürdigen Verhaltensweise und Distanziertheit ihrer Eltern.
    Merrits Eltern gingen mir echt auf den Keks. Außer ausgeprägtem Desinteresse und einem gigantischen Ego-Trip haben sie nicht viel zu bieten. Nicht gerade die Anwärter auf den Titel "Eltern des Jahres".
    Red hat mich gleicher Maßen überrascht und begeistert. Er zitiert Songtexte, die er aus der permanenten Radiobeschallung kennt, um seine Stimmung und Gefühle auszudrücken. Das Beste aber ist, er beweist durchaus Humor.

    Diese ganze Einrichtung "Good Fences" kam mir sehr zwielichtig und wenig übezeugend vor. Sie dient nur als anfänglicher Aufhänger, denn später entwikelt sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung. Die Arbeit und das Leben im "Heim" werden nicht detailliert beschrieben. Die Jugendlichen, die dort mit Merrit untergebracht sind, bleiben sehr blass und eintönig. Die Annährungsversuche von Carvin fand ich aber ganz süß.

    Ein bisschen hat die Geschichte etwas von einem Psychothriller. Auf der einen Seite ist Red so gefühlvoll und auf Merrit fixiert und seine Gedankengänge waren für mich als Leserin nachvollziehbar. Doch auf der anderen Seite bleibt er in seinem Verhalten immer unberechenbar, was tatsächlich sehr gefährlich werden kann. Neben ein paar wenigen harmlosen und ansatzweise glücklichen Momenten, ist die vorherrschende Stimmung im Buch sehr bedrückend, was das Ganze zu einer runden Sache macht.

    Fazit:
    Wer mit "Dark Horses" eine 0815 Pferdegeschichte erwartet, der wird spätestens nach der ersten Begegnung mit dem Hengst Red, eines Besseren belehrt. Oftmals sehr bedrückend, aber stimmig und überzeugend, erzählt Cecily von Ziegesar die Geschichte von Merrit und Red auf eine ganz außergewöhnliche Art und Weise.

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    annso24s avatar
    annso24vor 2 Jahren
    Schwierig

    Cover:

    Insgesamt gefällt mir das Cover gut, denn es zeigt, was einen erwartet. Dadurch stellt es eine gute Beziehung zum Inhalt dar, da es einen zentralen Teil der Geschichte zeigt, und andererseits spricht es sofort die Pferdefans an, denen das Buch vorrangig gefallen wird. Mich stört ein winzig kleindes Detail, nämlich das Spiegelbild im Auge des Pferdes. Das sieht auf den ersten Blick etwas merkwürdig aus, aber ansonsten ist es ein gelungenes Cover.

     

    Inhalt:

    Hier kommt ein Puh ... denn ich bin absolut ratlos in meiner Beurteilung. Der Einstieg sowie die ersten Kapitel gefielen mir recht gut und ich fand auch gut in die Geschichte rein, aber irgendwann erreichte ich den Punkt, wo ich glaube ich überfordert war. Die Handlung war bis zum Ende hin unterhaltsam und auch spannend, aber an so mancher Stelle so übertrieben, dass ich teilweise planlos war, was ich davon halten soll. Selbst jetzt ärgere ich mich geradezu über manche Aspekte der Geschichte, weil ich sie einfach unlogisch und überzogen fand. Für manch einen ist es vielleicht passend und nochmal ein richtiger Kick in der Handlung. Das ist auch der Grund, warum ich nicht genau sagen kann, dass ich es schlecht oder gut finde, sondern es ist einfach schwierig und auf jeden Fall Geschmackssache, auf die man sich einlassen muss.

    Charaktere:

    "Dark Horses" wurde von der Autorin mit interessante Charakteren gespickt. Die Protagonistin Merrit gefiel mir ganz gut, denn ich persönlich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie will eigentlich nur ihre Ruhe haben und ihr Leben leben, doch gibt es so viele Komponenten, die ihr da einfach oft im Weg stehen. 

    Auch ihr Pferd Red muss hier natürlich genannt werden, der auf jeden Fall eine kreativen Charakter darstellt. Ihn kann ich gar nicht so richtig beschreiben, weil er für mich einfach nicht richtig war, er fühlte sich oft zu übertrieben an. Aber das ist Geschmackssache, weswegen ich finde, dass man Red kennenlernen muss.

    Auch die anderen Charaktere wie Carvin, Merrits Eltern, Beatrice und alle anderen machten die Geschichte für mich unterhaltsam, denn sie sorgten für Vielseitigkeit und definitiv auch für Spannung. Hinsichtlich der Charaktere finde ich "Dark Horses" gelungen.


    Schreibstil:

    Der Schreibstil der Autorin erschien mir gut, denn ich kam mit der Geschichte sehr gut voran. Man konnte alles andere um sich herum gut vergessen und sich in die Geschichte hineindenken. Die Autorin beschrieb einerseits sehr gut und trieb andererseits die Handlung zielstrebig voran fand ich. Sie hält sich nicht mit unnötigen Aspekten auf, was mir gefiel und zur Geschichte passte. 

    Ich fand es auch sehr interessant die Handlung sowohl aus Merrits als auch Reds Sicht zu lesen. Mit Red tat ich mich etwas schwer, da es oft alles andere als typisch für ein Pferd war, würde ich sagen. Es ist kreativ, aber an manchen Stellen auch zu viel. 


    Fazit:

    Mir fällt es schwer einzuschätzen, für wen sich "Dark Horses" am besten eignet. Es ist in meinen Augen kein Kinderbuch und auch kein Jugendbuch und ich glaube, auch Erwachsene würden sich an so mancher Stelle schwertun. Grund dafür ist, dass es in meinen Augen an so mancher Stelle zu übertrieben konzipiert ist. Das nimmt der Geschichte die ganze authentische Art und macht es einem nicht leicht, das Buch zu mögen. Ja, es ist unterhaltsam und ja, ich denke, es würde seine Fans finden, aber ich kann abschließend sagen, dass es mich unterhalten hat, aber es alles andere als immer Spaß gemacht hat.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TanjaMaFis avatar

    Aufgepasst Black Beauty, hier kommt Red

    Von Cecily von Ziegesar, der Autorin der "Gossip Girl"-Reihe, kommt nun ein mysteriöser, dunkler und süchtigmachender Roman über die ganz besondere Beziehung zwischen einem Mädchen und ihrem Pferd. Als Merritt in ein Erziehungsheim kommt, trifft sie auf den unnahbaren Hengst Red. Schnell sind die beiden unzertrennlich, doch Red zeigt sich bald von seiner dunklen Seite ...

    Mit "Dark Horses" schafft Cecily von Ziegesar eine komplexe und düstere Neuerzählung des Klassikers "Black Beauty". Neben Merritt bekommt auch Red eine Stimme und erzählt die Geschichte aus seiner Perspektive. Habt ihr Lust auf diesen einzigartigen und packenden Roman? Dann bewerbt euch gleich für eines von 15 Exemplaren von "Dark Horses"!

    Mehr zum Inhalt
    Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim »Good Fences«, einem Heim für »schwierige« Mädchen und »schwierige« Pferde. Dort trifft das verschlossene Mädchen auf den unberechenbaren Hengst »Red«. Dieser wehrt jeden Menschen ab, außer Merritt. Aus den beiden Außenseitern wird auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht. Niemand ahnt, wozu das Pferd fähig ist.

    Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!

    Mehr zur Autorin
    Cecily von Ziegesar ist eine US-amerikanische Schriftstellerin, die sich auf das Schreiben von Jugendbüchern speziell für Mädchen spezialisiert hat. Ihr Durchbruch gelang ihr dabei 2002 mit "Gossip Girl", welches es auf die Bestsellerlisten der New York Times schaffte.

    Gemeinsam mit dem Beltz Verlag vergeben wir 15 Exemplare von "Dark Horses" an Pferdefans und solche, die es noch werden möchten. Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis zum 15.02.2017 über den blauen "Jetzt bewerben" Button* und beantwortet folgende Frage:

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