Cecily von Ziegesar Dark Horses

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Inhaltsangabe zu „Dark Horses“ von Cecily von Ziegesar

Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim »Good Fences«, einem Heim für »schwierige« Mädchen und »schwierige« Pferde. Dort trifft das verschlossene Mädchen auf den unberechenbaren Hengst »Red«. Dieser wehrt jeden Menschen ab, außer Merritt. Aus den beiden Außenseitern wird auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht. Niemand ahnt, wozu das Pferd fähig ist. Bestseller-Autorin Cecily von Ziegesar erzählt sowohl aus der Sicht von Merritt als auch aus der ungewöhnlichen Perspektive des Pferdes. Ein mysteriöser, süchtig-machender und böser Roman, der nicht nur Pferde-Fans in seinen Bann zieht!

Sehr berührend

— Kugeni
Kugeni

Oftmals sehr bedrückend, aber stimmig und überzeugend, erzählt Cecily von Ziegesar die Geschichte von Merrit und Red.

— DisasterRecovery
DisasterRecovery

Schönes Buch mit einem traurigen Ende

— Darkwonderland
Darkwonderland

"Dark Horse" ist ein sehr gelungenes Pferdebuch mit einer großen Portion Dunkelheit und Gefühlschaos.

— Buecherwurmx3
Buecherwurmx3

Ein besonderes Jugendbuch um eine junge Reiterin und ihr nicht ganz einfaches Pferd! Spannend und gut geschrieben, schwaches Ende.

— MariaLeseEule
MariaLeseEule

Ein Jugendbuch eher für Kinder was eine Mischung aus Wendy, Ostwind und Black Beauty darstellt, nur nicht so gut und noch unrealistischer.

— Diezwinkerlinge
Diezwinkerlinge

Was wie Ostwind begann entwickelte sich langsam zu einer tiefgehenden und emotionalen Geschichte.... Leider verrät der Prolog schon zu viel

— Bosni
Bosni

War nicht schlecht, jedoch ein bisschen traurig.

— Larabello
Larabello

Überraschend nettes Jugendbuch

— broul
broul

Tolle Geschichte

— vestiza
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Irrlichtzauber

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  • So deprimierend!

    Dark Horses
    Emma.Woodhouse

    Emma.Woodhouse

    23. April 2017 um 18:45

    Inhalt: Merritt versucht über den Tod ihrer Großmutter hinweg zu kommen doch sie schafft es einfach nicht. Sie war ihr Anker, ihr Halt und nun ist sie wieder allein mit ihren Eltern. Da ihre Eltern sich nicht zu helfen wissen, schicken sie Merritt nach Good Fences, einem Therapiezentrum. Und dort lernt Merritt, Red kennen. Dieses Pferd lässt niemanden an sich heran und doch scheint er auf Merritt gewartet zu haben. Sie verstehen einander und so entsteht eine ganz besondere Beziehung. Natürlich sieht sein Besitzer nur die Möglichkeit auf viel Geld und so geht es von Turnier zu Turnier...und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf. Meinung: Das Cover finde ich großartig. Durch die beiden Gesichtshälften wird der Augenmerk auf beide gelenkt und man weiß direkt worauf man sich einlässt. Der Titel klingt düster und macht neugierig. Sowohl das Cover als auch der Titel passen sehr gut zur Geschichte. Der Anfang ist im Prinzip auch das Ende. Das heißt man weiß von Anfang an, worauf man zusteuert und dennoch ist es nicht langweilig. Man fragt sich die ganze Zeit, wie es dazu kommt. Was genau passiert ist. Und wie das Ganze letztendlich ausgehen wird. Das ist schon sehr clever gemacht und hat meine Neugier angefacht. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Merritt und Red geschrieben. Dabei fand ich es vor allem faszinierend in die Gedanken des Pferdes - Red abzutauchen. Besonders gefiel mir wie seine Gefühle immer mal wieder durch Songtexte zum Ausdruck gebracht wurden. Eine tolle Idee! Ansonsten muss ich gestehen das Red einfach nicht sympathisch ist. Ich habe zwar auch etwas Mitleid mit ihm gehabt aber ansonsten fand ich ihn sehr egoistisch und egozentrisch. Oft verhielt er sich wie ein Kind dem man das Lieblingsspielzeug weggenommen hat. Tja und Merritt...puh. Dieses Mädchen ist die pure Traurigkeit. Jede Pore hat das zum Ausdruck gebracht. Sie ist verschlossen, in sich gekehrt und blockt jeden ab. Und ganz ehrlich wenn man ihre Eltern kennt, dann weiß man schnell warum sie so ist. Merritt fand ich sehr gut dargestellt. Ich finde sie sehr realistisch und man konnte ihre Gefühle regelrecht spüren. Ich habe mich so gefreut als es bei ihr Bergauf ging aber schnell wurde klar, die Geschichte hat es in sich. Ich meine natürlich kann das Leben grausam sein aber Merritt hat es hart getroffen. Mit diesem Eltern und dem Tod des einzigen Menschen, der sie geliebt hat, hatte sie eigentlich genug zu ertragen aber dann ging es immer weiter. Jeder dem sie ihr Herz geöffnet hat, hat sie verloren. Das ist unglaublich deprimierend. Ich meine das Buch hat dadurch unheimlich viel Fahrt aufgenommen und war durchweg spannend aber man dachte auch immer, schlimmer kann es doch nicht mehr kommen. Tja und dann blättert man um und Merritt passiert das nächste Unglück. Einfach traurig und das hat mir auch ein bisschen das Buch kaputt gemacht. Ich habe kein Problem mit einem traurigen Ende denn nicht alle Geschichten können gut ausgehen aber dieses Buch hatte so viele traurige Elemente, das ich mir einfach ein Happy-End gewünscht hätte. Und nicht nur das, Red und Merritt hätten es verdient. Denn so unsympathisch ich Red auch fand, auch er wollte nur geliebt werden und ich hätte mir für ihn eine andere Lösung erhofft. Von Merritt gar nicht erst zu reden. Denn am Ende hat man den Eindruck man ist bei ihr wieder am Anfang angekommen. Sie ist allein, traurig und verlassen. Wo ist da die Hoffnung? Alles in allem ist es ein gutes Buch, was ein besseres Ende verdient hätte. Sehr schade!

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  • Bewegendes Gedankenspiel zwischen Mensch und Pferd

    Dark Horses
    merle88

    merle88

    19. April 2017 um 10:23

    Inhalt:Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim »Good Fences«, einem Heim für »schwierige« Mädchen und »schwierige« Pferde. Dort trifft das verschlossene Mädchen auf den unberechenbaren Hengst »Red«. Dieser wehrt jeden Menschen ab, außer Merritt. Aus den beiden Außenseitern wird auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht. Niemand ahnt, wozu das Pferd fähig ist.Meinung:Merritts Großmutter ist bereits vor einem Jahr verstorben, dennoch kommt Merritt immer noch nicht über ihren Tod hinweg. Nachdem sie eines Tages einfach von der Schule flüchtet, sehen ihre Eltern sich gezwungen sie in das Erziehungsheim Good Fences zu bringen. Dort kommen schwierige Mädchen im Teenageralter unter. Gemeinsam mit Pferden sollen sie versuchen ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Merritt ist alles andere als begeistert, als sie jedoch den verschlossenen und wilden Hengst Red kennenlernt, fängt sie an eine Bindung zu ihm aufzubauen. Dabei ist Red alles andere als ein einfaches Pferd.Da ich früher selbst geritten bin, war ich auf dieses Buch wahnsinnig neugierig. Ich stellte es mir spannend vor, dass wir nicht nur in Merritts Gedanken schauen können, sondern auch Reds Gedankenwelt eine große Rolle spielt. Vorab möchte ich sagen, dass dieses Buch nicht nur etwas für Pferdefans ist. Man sollte jedoch auch mit ein wenig Interesse an die Themen Pferde und Springreiten herangehen, da sich doch ein Großteil der Geschichte darum dreht.Schon nach kurzer Zeit muss man als Leser feststellen, dass nicht nur Red so seine Probleme hat, sondern auch Merritt kein einfaches Leben hat. Über dem gesamten Buch liegt daher eine bedrückende Stimmung.Ich persönlich brauchte gut die Hälfte des Buches um wirklich anzukommen. Vorher war das Buch keinesfalls schlecht, jedoch erst ab der Hälfte konnte ich mich voll und ganz auf Merritt und Red einlassen.Durch den Tod von Merritts Großmutter hat sich diese sehr zurückgezogen. Sie fühlt sich einsam und allein und vor allen Dingen von ihren Eltern im Stich gelassen. Diese verfrachten Merritt nämlich nach Good Fences damit sie ihr Hobby Marathonlaufen nun endlich richtig ausleben können. Merritts Eltern waren für mich einfach nur fürchterlich. Ich fragte mich mehrmals, wie sie überhaupt auf die Idee gekommen sind ein Kind in die Welt zu setzen. Beiden sind ihre Hobbys deutlich wichtiger als ihre eigene Tochter. Merritt tat mir daher furchtbar leid. Red hat bei seinem ersten Rennen als Rennpferd gehörig Mist gebaut und sollte eingeschläfert werden. Mr. de Rothschild kaufte ihn jedoch und schenkte Red seiner Tochter. Red ist ziemlich unberechenbar und besitzergreifend. Unter Merritt blüht er dann schließlich auf.Beatrice ist Mr. de Rothschilds Tochter und mindestens genauso unberechenbar wie Red. Bei ihr weiß Merritt nie so wirklich woran sie ist, obwohl sie in ihr auch eine Freundin findet. Ich muss gestehen, dass ich Beatrice mit ihren wechselnden Launen teilweise etwas unheimlich fand. Dennoch ist sie ein sehr interessanter Charakter.Im Wechsel wird sowohl aus Merritts als auch aus Reds Perspektive berichtet. Dabei sind Reds Gedanken gar nicht so viel anders aufgebaut als die von uns Menschen. Eine Eigenschaft von ihm ist jedoch, dass er Liedtexte zitiert.Anhand der Charakterbeschreibungen erahnt man bereits, dass hier jeder sein Päckchen zu Tragen hat. Und die oben genannte gedrückte Stimmung zieht sich bis zum Schluss durch. Das Ende war für mich doch recht emotional. Etwas enttäuscht war ich von Merritts Verhalten und ihrer relativen Gleichgültigkeit. Aus Spoilergründen kann ich hier nicht näher darauf eingehen ohne zu viel vom Ende zu verraten. Fazit:Emotional und bedrückend ist dieses Buch, dass sowohl Merritts Gedanken als auch die des Pferdes Red wunderbar einfängt. Man sollte schon ein gewisses Interesse an Pferden haben, da neben den Problemen der Beiden auch der Springsport eine Rolle spielt. Das Ende war für mich leider nicht ganz stimmig und ich brauchte auch ein wenig um im Buch anzukommen. Daher bekommt "Dark Horses" von mir knappe 4 von 5 Hörnchen.

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  • Merrit und Red

    Dark Horses
    DisasterRecovery

    DisasterRecovery

    17. April 2017 um 18:43

    Merrit hat die Trauer um ihre Großmutter und die Distanz zu ihren Eltern emotional völlig aus der Bahn geworfen. Irgendwie muss sie damit fertig werden. Sie kommt auf diesen Hof, auf dem problematische Jugendliche mit Stallarbeit und Pferdeglück wieder auf die gerade Bahn gebracht werden sollen. Dort trifft sie auf Red, ein wunderschönes Pferd, das emotional und psychisch ebenfalls einen Knacks hat. Was das angeht, sind sich Menschen und Pferde sehr ähnlich. Red fühlt sich unverstanden und isoliert. Durch Zufall (oder sollte man Fügung sagen?) wird Merrit ihm zugeteilt. Eigentlich gehört Red zu einem ganz anderen Mädchen. Anfangs ist Red also nicht gerade begeistert.Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Merrit und Red erzählt. Die Gefühlswelt eines Pferdes und die Geschehnisse direkt aus der Perspektive von Red geschildert zu bekommen, war sehr spannend. Die Autorin setzt sowohl Merrits, als auch Reds Gedanken sehr überzeugend in Szene.Ich konnte mich gut in Merrit hineinversetzen. Es fiel mir leicht nachzuvollziehen wie sie sich in den unterschiedlichen Situationen fühlt, ganz besonders mit dem kürzlichen Verlust im Hintergrund und der merkwürdigen Verhaltensweise und Distanziertheit ihrer Eltern.Merrits Eltern gingen mir echt auf den Keks. Außer ausgeprägtem Desinteresse und einem gigantischen Ego-Trip haben sie nicht viel zu bieten. Nicht gerade die Anwärter auf den Titel "Eltern des Jahres".Red hat mich gleicher Maßen überrascht und begeistert. Er zitiert Songtexte, die er aus der permanenten Radiobeschallung kennt, um seine Stimmung und Gefühle auszudrücken. Das Beste aber ist, er beweist durchaus Humor.Diese ganze Einrichtung "Good Fences" kam mir sehr zwielichtig und wenig übezeugend vor. Sie dient nur als anfänglicher Aufhänger, denn später entwikelt sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung. Die Arbeit und das Leben im "Heim" werden nicht detailliert beschrieben. Die Jugendlichen, die dort mit Merrit untergebracht sind, bleiben sehr blass und eintönig. Die Annährungsversuche von Carvin fand ich aber ganz süß.Ein bisschen hat die Geschichte etwas von einem Psychothriller. Auf der einen Seite ist Red so gefühlvoll und auf Merrit fixiert und seine Gedankengänge waren für mich als Leserin nachvollziehbar. Doch auf der anderen Seite bleibt er in seinem Verhalten immer unberechenbar, was tatsächlich sehr gefährlich werden kann. Neben ein paar wenigen harmlosen und ansatzweise glücklichen Momenten, ist die vorherrschende Stimmung im Buch sehr bedrückend, was das Ganze zu einer runden Sache macht.Fazit:Wer mit "Dark Horses" eine 0815 Pferdegeschichte erwartet, der wird spätestens nach der ersten Begegnung mit dem Hengst Red, eines Besseren belehrt. Oftmals sehr bedrückend, aber stimmig und überzeugend, erzählt Cecily von Ziegesar die Geschichte von Merrit und Red auf eine ganz außergewöhnliche Art und Weise.

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  • Schwierig

    Dark Horses
    annso24

    annso24

    09. April 2017 um 22:39

    Cover: Insgesamt gefällt mir das Cover gut, denn es zeigt, was einen erwartet. Dadurch stellt es eine gute Beziehung zum Inhalt dar, da es einen zentralen Teil der Geschichte zeigt, und andererseits spricht es sofort die Pferdefans an, denen das Buch vorrangig gefallen wird. Mich stört ein winzig kleindes Detail, nämlich das Spiegelbild im Auge des Pferdes. Das sieht auf den ersten Blick etwas merkwürdig aus, aber ansonsten ist es ein gelungenes Cover.   Inhalt: Hier kommt ein Puh ... denn ich bin absolut ratlos in meiner Beurteilung. Der Einstieg sowie die ersten Kapitel gefielen mir recht gut und ich fand auch gut in die Geschichte rein, aber irgendwann erreichte ich den Punkt, wo ich glaube ich überfordert war. Die Handlung war bis zum Ende hin unterhaltsam und auch spannend, aber an so mancher Stelle so übertrieben, dass ich teilweise planlos war, was ich davon halten soll. Selbst jetzt ärgere ich mich geradezu über manche Aspekte der Geschichte, weil ich sie einfach unlogisch und überzogen fand. Für manch einen ist es vielleicht passend und nochmal ein richtiger Kick in der Handlung. Das ist auch der Grund, warum ich nicht genau sagen kann, dass ich es schlecht oder gut finde, sondern es ist einfach schwierig und auf jeden Fall Geschmackssache, auf die man sich einlassen muss. Charaktere: "Dark Horses" wurde von der Autorin mit interessante Charakteren gespickt. Die Protagonistin Merrit gefiel mir ganz gut, denn ich persönlich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Sie will eigentlich nur ihre Ruhe haben und ihr Leben leben, doch gibt es so viele Komponenten, die ihr da einfach oft im Weg stehen.  Auch ihr Pferd Red muss hier natürlich genannt werden, der auf jeden Fall eine kreativen Charakter darstellt. Ihn kann ich gar nicht so richtig beschreiben, weil er für mich einfach nicht richtig war, er fühlte sich oft zu übertrieben an. Aber das ist Geschmackssache, weswegen ich finde, dass man Red kennenlernen muss. Auch die anderen Charaktere wie Carvin, Merrits Eltern, Beatrice und alle anderen machten die Geschichte für mich unterhaltsam, denn sie sorgten für Vielseitigkeit und definitiv auch für Spannung. Hinsichtlich der Charaktere finde ich "Dark Horses" gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin erschien mir gut, denn ich kam mit der Geschichte sehr gut voran. Man konnte alles andere um sich herum gut vergessen und sich in die Geschichte hineindenken. Die Autorin beschrieb einerseits sehr gut und trieb andererseits die Handlung zielstrebig voran fand ich. Sie hält sich nicht mit unnötigen Aspekten auf, was mir gefiel und zur Geschichte passte.  Ich fand es auch sehr interessant die Handlung sowohl aus Merrits als auch Reds Sicht zu lesen. Mit Red tat ich mich etwas schwer, da es oft alles andere als typisch für ein Pferd war, würde ich sagen. Es ist kreativ, aber an manchen Stellen auch zu viel.  Fazit: Mir fällt es schwer einzuschätzen, für wen sich "Dark Horses" am besten eignet. Es ist in meinen Augen kein Kinderbuch und auch kein Jugendbuch und ich glaube, auch Erwachsene würden sich an so mancher Stelle schwertun. Grund dafür ist, dass es in meinen Augen an so mancher Stelle zu übertrieben konzipiert ist. Das nimmt der Geschichte die ganze authentische Art und macht es einem nicht leicht, das Buch zu mögen. Ja, es ist unterhaltsam und ja, ich denke, es würde seine Fans finden, aber ich kann abschließend sagen, dass es mich unterhalten hat, aber es alles andere als immer Spaß gemacht hat.

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  • Überraschend gut

    Dark Horses
    jawolf35

    jawolf35

    03. April 2017 um 18:32

    Mit "Dark Horses " hat Bestseller-Autorin Cecily von Ziegesar einen Jugendroman herausgebracht .Eine Pferdegeschichte die sich doch von der klassischen Art unterscheidet und mit seiner dunklen Stimmung und aus der Sicht eines Pferdes mal etwas interessantes neues bietet . Zum Inhalt :Seit dem Tod ihrer Großmutter läuft Merrits Leben aus dem Ruder.Ihre Eltern interessieren sich kaum für sie und so schwänzt sie Schule und betrinkt sich oft hemmungslos.Nach einer zu exzessiven Tour schicken ihre Eltern sie in ein Therapiezentrum das mit Pferden arbeiten .Dort trifft sie auf Red ,einen wilden und angeblich unbändigen Hengst der einst dem Tod geweiht war ."Red merkt schnell das er Merritt Vertrauen kann und so werden die beiden schnell ein gutes Team ..... Zum Buch :Mich persönlich hatte das düster wirkende Cover angezogen ,und ich wurde nicht enttäuscht.Die Geschichte ist bedrückend und dunkel ,einfach mal das totale Gegenteil normaler Pferdebücher .Der Schreibstil war einfach und flüssig lesbar, was mir besonders gut gefallen hat war das die einzelnen Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Merritt und Red geschrieben waren .Natürlich kann man die Dinge die aus der Sicht Reds geschrieben wurden nicht für Bahre Münze nehmen und es steckt viel Fiktion dahinter .Aber gerade diese Idee und ihre Umsetzung machen das alles zu etwas besonderem und erfrischend neuem . Meine Meinung.Für mich ein Experiment gegen den üblichen Mainstream das durchaus gelungen ist und entgegen der vielen Negativen Stimmen zum Buch habe ich es wirklich gerne und mit begeisterung gelesenEine dunkle und fantasievolle Geschichte die einen mitreißt und von mir 4 Sterne bekommt

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  • Konnte mich definitv überraschen!

    Dark Horses
    Ceciliasophie

    Ceciliasophie

    29. March 2017 um 09:26

    Inhalt:Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim »Good Fences«, einem Heim für »schwierige« Mädchen und »schwierige« Pferde. Dort trifft das verschlossene Mädchen auf den unberechenbaren Hengst »Red«. Dieser wehrt jeden Menschen ab, außer Merritt. Aus den beiden Außenseitern wird auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht. Niemand ahnt, wozu das Pferd fähig ist.Meinung:Cecily von Ziegesar begleitete mich durch die gesamte Pubertät. Erst mit Gossip Girl, später mit It Girl, der ersten Reihe, die ich auf Englisch las. Dementsprechend war ich natürlich etwas aufgeregt , als ich erfuhr, ein neues Buch von ihr würde übersetzt werden. Und dann auch noch eines mit Pferden!Keine aktive Reiterin mehr, haben Pferde dennoch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und es ist schön, immer mal wieder Pferdegeschichten zu lesen. Und zu den Tagen als Reiterin wenigstens gedanklich zurückzukehren. Dass es sich hierbei um keine "normale" Pferdegeschichte handeln würde, dürfte bereits beim lesen des Klappentextes klar geworden sein. Denn sowohl Merritt als auch Red haben Probleme und Geister, mit denen sie kämpfen müssen. Doch nach dem Schema "kaputtes Mädchen trifft kaputtes Pferd" finden sich die beiden natürlich und man kann ihr Glück förmlich riechen. Wäre es bei einer solchen Geschichte geblieben, hätte ich diese Rezension augenrollend verfasst und hätte ernsthaft überlegt, einen Rant zu schreiben. Doch das Buch konnte mich wirklich überraschen und begeistern. Es ist eben nicht das typische, Mädchen-Pferd-Heim-Buch, das ich erwartet hatte. Doch das Buch ist definitiv kein "Friede, Freude, Eierkuchen"-Pferdebuch. Es passieren sehr viel tragische Dinge, in Merritts Umfeld läuft wirklich nicht alles rund und Merritt selber ist nicht das kleine, perfekte Reitermädchen. Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Sie waren toll beschrieben, man konnte sich in sie hineinversetzen und jeder war auf seine Weise interessant. Nach Gossip Girl hätte ich jedoch von der Autorin auch nichts anderes erwartet.Geschrieben ist das Buch sowohl aus Merritts, als auch aus Reds Sicht. Ich war anfangs sehr skeptisch, da ich bei den meisten Büchern, die aus der Sicht eines Tieres geschrieben sind, das Gefühl habe, dass diese Sicht sehr romantisiert wurde. Zu hundert Prozent authentisch ist natürlich auch Reds Sich nicht, denn wir werden wohl nie beziehungsweise nicht in der nahen Zukunft wissen, was in einem Tier vor sich geht. Doch alles in allem fand ich die Darstellung von Red sehr gelungen!Gespickt sind seine Monologe immer wieder mit Zitaten aus Liedern, die er aus dem Radio in seinem Stall aufschnappt. Mir hat das unheimlich gut gefallen, da mir selber viele der Lieder bekannt waren und die Zitate gut in den Kontext passten.Der Schreibstil an sich hat mir sehr gut gefallen. Sehr locker und flüssig lässt sich dieses Buch schnell durchlesen. Die Kapitel haben eine sehr gute Lände, so dass nie Langeweile aufkommt.Ganz toll finde ich auch das Wortspiel des Titels. Es geht hier um ein Pferd mit einer dunklen Vergangenheit, einem komplexen Wesen und um ein wenig Bösartigkeit. Doch es geht eben auch um Merritt. Eine Person, bei der man als Aussenstehender sagen kann "she's such a dark horse!". Also, sie sei eben ein Mensch, der seine Geheimnisse und Gedanken nicht gerne teilt und einen wahrhaft überraschen kann mit dem, was er kann. Klasse!Und dann auch noch in Verbindung zum Coverbild wirklich toll gemacht. Ich bin ansonsten niemand, der über Cover schwärmt und ein Buch nach diesem bewertet, aber hier muss das einfach mal gesagt werden!Alles in allem bekommt das Buch von mir 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung für all diejenigen da draußen, die Pferde in ihren Herzen tragen. Durch die Thematik und angesprochenen Probleme jedoch nicht für die Jüngeren! 

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  • Red und Merritt

    Dark Horses
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    28. March 2017 um 22:47

    Schreibstil Lange ist es her, dass ich zum letzten Mal ein Pferde-Buch gelesen habe, obwohl ich früher sehr gerne geritten bin und diese anmutigen Tiere noch immer wunderschön finde. "Dark Horses" hat mich zugegebenermaßen in erster Linie angesprochen, weil es von der Autorin von "Gossip Girl" ist. Die Bücher zu dieser tollen Serie wollte ich immer mal lesen, habe es aber nie in Angriff genommen. Mit "Dark Horses" hat Cecily von Ziegesar eine sehr emotionale Geschichte über ein Pferd und ein Mädchen verfasst und bei mir dabei für einige Tränen gesorgt. Abwechselnd wird hier aus der Sicht von Red, dem Pferd erzählt und von einem Mädchen namens Merritt, die mit einem schlimmen Verlust umgehen muss. Diese ständigen Wechsel und besonders die Sichtweise des Pferdes fand ich so ungemein fesselnd. Charaktere - Merritt - Merritt ist total abgestürzt seit dem Tod ihrer geliebten Großmutter und deren Pferd namens Noble. Sie lässt sich total gehen, ist schlecht in der Schule und nimmt schließlich an einem wichtigen Test einfach nicht mehr teil. Besonders schlimm fand ich ihre Eltern, die stur einfach ihr eigenes Leben verfolgen und nicht sehen, wie es ihrer Tochter ergeht. Merritt ist ein recht in sich gekehrtes Mädchen, das recht langsam auftaut. Ich konnte sie vollkommen verstehen, denn sie hat sich die Schuld am Tod ihrer Großmutter gegeben. Im Laufe der Geschichte muss sie noch weitere herbe Verluste einstecken und ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich mit ihr mitfühlen konnte. - Red - Der interessanteste Charakter in "Dark Horses" ist auf jeden Fall Red, der wilde und zu Beginn recht aggressive Fuchs, der niemanden so recht an sich heran lässt. Zu Beginn erfahren wir etwas zu seiner "Vorgeschichte", die mich berühren konnte. Auch der Prolog hat mich schon auf ein eher schlimmes Ende eingestimmt. Ich mochte Red sehr, auch wenn er in seinem Abschnitten sehr berechnend gewirkt hat und auch so manch einen Unsinn anstellt. Einmal geht er sogar viel zu weit, aber trotzdem konnte ich ihn einfach nicht hassen. Seine Liebe zu Merritt und seine Treue ihr gegenüber hat mich sehr berührt! - Beatrice -  Eigentlich ist Beatrice selbst nur ein Nebencharakter, aber ich muss sie einfach erwähnen, weil ich auch sie sehr gern mochte! Sie ist genau wie Merritt ein zerbrochenes Mädchen, das nach Good Fences kommt, dort aber rebelliert und schließlich rausgeschmissen wird. Ihre Eltern haben Red für sie gekauft, aber sie kommt von Anfang an nicht mit ihm klar und hasst ihn schließlich auch. Auch Beatrices Geschichte, so tragisch sie auch ist, konnte mich berühren, denn sie ist nicht nur das harte Mädchen, das sie nach außen hin sein möchte. In ihr steckt mehr und eigentlich finde ich es fast schade, was in diesem Buch mit ihr passiert ... Meine Meinung Bücher mit Pferden oder allgemein Tieren lese ich viel zu selten, denn ich bin da leider viel zu emotional. Das hat sich auch bei "Dark Horses" gezeigt, denn schon allein der Prolog hat mein Herz rasen lassen und ich ahnte bereits, dass im Verlauf der Geschichte eine böse Überraschung auf mich warten wird.  Kommen wir aber erst einmal zum Anfang! Der Einstieg ins Buch ist mir sehr gut gelungen. Abwechselnd erfahren wir erst einmal die Vorgeschichte von Red und anschließend von Merritt. Interessant ist hier natürlich die Sichtweise von Red. Zwar denkt er recht menschlich, aber ich fand dies absolut originell und auch passend für die Geschichte. Besonders rührend fand ich die Songtexte, die er im Radio aufgeschnappt hat und immer wieder von sich gibt! Merritt landet ziemlich schnell in "Good Fences", doch dort bleibt sie nicht allzu lange, was mich erst einmal ein wenig verwundert hat, denn ich nahm an, dass die gesamte Geschichte in diesem "Heim für schwierige Mädchen und schwierige Pferde" spielt, doch dem ist nicht so. Vielmehr freundet sich Merritt dort mit Red an, der sich auch sofort zu ihr hingezogen fühlt. In "Good Fences" beginnt die Freundschaft (oder sollte ich es besser Liebe nennen?) zwischen Merritt und Red und die beiden werden ein unschlagbares Team. Auch Beatrice, die eigentliche Besitzerin von Red, spielt noch eine kleine, aber wichtige Rolle. Alle Charaktere sind der Autorin ausgesprochen gut gelungen. Hier muss ich auch noch Carvin erwähnen, der erst im späteren Verlauf dazustößt. "Dark Horses" ist meiner Meinung nach eine Mischung aus Jugendbuch, Thriller und Drama. Es gibt einige unschöne Momente, in denen man als Leser Red regelrecht hassen könnte, doch irgendwie habe ich dies nie geschafft. Red war für mich ein sehr schwieriges Pferd mit einem eigenem Kopf, das viele Fehler tut, aber Merritt wirklich aufrichtig liebt und genau deswegen habe ich ihn in mein Herz geschlossen! Kommen wir nun zu der Liebesgeschichte. Natürlich kommen auch die zwischenmenschlichen Gefühle nicht zu kurz, doch für mich stand ganz klar die Liebe zwischen Merritt und dem Fuchs Red im Vordergrund und diese fand ich sehr bewegend. So bewegend, dass ich nach dem letzten Kapitel aus Reds Sicht erst einmal minutenlang weinen musste. Mich hat "Dark Horses" mit auf eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle genommen. Ich konnte mich über Red ärgern, mich mit ihm freuen, als er in Merritt eine echte Freundin gefunden hat, mit ihm hassen, als er wieder allein gelassen wurde, aber auch tiefe Trauer empfinden, als das passiert, was eben unweigerlich passieren musste ... Fazit "Dark Horses" war ein Buch, das mich nach dem Zuschlagen erst einmal lange traurig zurück ließ. Die Geschichte besticht durch eine originelle Erzählweise, tolle und tiefgründige Charaktere und sehr vielen Emotionen! Für mich ein echtes Highlight!

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  • Eine große Portion Dunkelheit

    Dark Horses
    Buecherwurmx3

    Buecherwurmx3

    26. March 2017 um 23:03

    Merritt scheint auf die falsche Bahn geraten zu sein und wird in eine ganz besondere Form der Therapie geschickt. Dort trifft sie auf Red dem ehemaligen und unberechenbaren Rennpferd.Ab diesem Zeitpunkt verändert sich die Welt der beiden grundsätzlich.Doch Liebe gemischt mit Eifersucht ist gefährlich.Zuerst muss ich sagen, ich liebe das Cover abgöttisch, es ist so wunderschön.Cecily von Ziegesar schafft es durch eine gute Abwechslung von Spannung und Entspannunggerade genau die richtige Balance zu finden um den Leser zu fesseln.Auch die abwechselnde Sichten (von Red und Merritt) gefallen mir sehr gut, das würde ich mirteilweise auch echt in anderen Pferdebüchern wünschen.mit Merritt kann ich mich in sofern identifizieren, dass sie versucht ihre Probleme mit schlechten Umgang mit sich selbst zu lösen.Einen Kritikpunkt habe ich allerdings, anfangs fand ich es echt ganz nett, dass Zitate in Reds Passagen eingebaut wurden, allerdings fand ich es nach ein paar Kapiteln eher nervig."Dark Horse" ist ein sehr gelungenes Pferdebuch mit einer großen Portion Dunkelheit und Gefühlschaos.

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  • Dramatisches Jugendbuch über die Verbindung zwischen Pferd und Reiter

    Dark Horses
    Carolin_Miri

    Carolin_Miri

    26. March 2017 um 21:08

    „Dark Horses“ geschrieben von Cecily von Ziegesar (Autorin von „Gossip Girl“) fällt in den Bereich Jugendbuch und hat an die 400 Seiten. Mir wurde das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar von wasliestdu.de zugeschickt, damit ich es lesen und bewerten soll, dafür nochmal ein herzliches Dankeschön. Zum Inhalt: Durch den tragischen Unfall ihrer Großmutter Gran-Jo ist Merritt vollkommen erschüttert. Obwohl dieser schon mehrere Monate her ist, kommt sie einfach nicht darüber hinweg und wird deshalb von ihren Eltern nach Good Fences geschickt. Das ist eine Art Erziehungsheim für Mädchen oder wie Merritt es beschreibt „eine Art Reiterhof-Klapse für schwierige Mädchen“ (S.46). Dort trifft sie auch den störrischen und jungen Fuchshengst Red, und gemeinsam werden die beiden ein Team und beginnen Wettkämpfe zu bestreiten. Doch Red hat seinen ganz eigenen Willen und er weiß auch wie er bekommt was er will. Zu den Hauptpersonen: Merritt ist ein junges, rebellisches Mädchen, welches schon früh Kontakt zu Pferden hatte. Sie gefällt mir sehr gut als Charakter, ihre Art ist sympathisch und sie tut immer was sie für richtig empfindet. Red spielt die zweite Hauptrolle in dem Buch und ist eben jener der Merritt aus ihrer Tiefphase retten. Er selbst hat auch eine schwierige Vergangenheit, hat sich nie zu gehörig gefühlt bis Merritt auftauchte. „Im Leben eines Pferdes dreht sich alles um den Menschen, dem es gehört. Und bis jetzt war ich mir sicher gewesen, dass das nie für mich gelten würde – dass ich einen Menschen nie finden würde. Doch von diesem Moment an gehört ich ihr (Merritt) …“ (S.111) Am Anfang tat ich mir schwer dabei, dass die Autorin aus der Sicht eines Pferdes schreibt, doch das legte sich wieder nach einigen Kapiteln. Sie lässt Red wirklich glaubhaft und authentisch wirken. Seine Gedankengänge sind zwar ziemlich menschlich, haben aber etwas von einem elfjährigen Jungen. Er ist überaus egoistisch was Merritt betrifft und will sie nur für sich allein haben. Noch dazu ist der Hengst überaus schlau. Er kann sowohl seine Stallbox öffnen, als auch die der anderen Pferde, weshalb er fast immer einen Maulkorb tragen muss. Außerdem ist er ein außerordentlich guter Springer und ist eigentlich nicht auf die Hilfe eines Reiters angewiesen, der ihm die richtigen Kommandos gibt. Weitere wichtige Personen des Buches sind zum einen Roman de Rothschild, der Besitzer von Red und der Gründer von Good Fences. Außerdem ist er der Vater von Beatrice, für die er Red gekauft und Good Fences gegründet hat, da sie selbst einige psychische Probleme hat. Dann gibt es noch Carvin. Er reitet neben Merritt auch an Turnieren für Mr. De Rothschild mit. Schreibstil: Das Buch ist in vier große Teile gegliedert, die jeweils einen bestimmten Zeitabschnitt symbolisieren (z.B. Teil 2: Mai). In diesen Abschnitten wird die Handlung immer abwechselnd aus Merritts oder Reds Perspektive erzählt. Für Reds Sichtweise benutzt die Autorin immer wieder kleine Songzitate von verschiedenen Bands und Musikern, wie Pink Floyd, The Rolling Stones oder Iggy Azalea, um Reds Emotionen besser auszudrücken. Mir gefällt das sehr gut. Ich finde von Ziegesars Schreibweise sehr flüssig und klar verständlich. Sie ist sehr jugendhaft und auch humorvoll, was sehr angenehm für den Leser ist. So kann man sich auch viel besser in Merritts Lage hineinversetzten, denn sie ist ja auch noch relativ jung. Kritik: Sehr gefällt mir eben diese einfache, klare Struktur, die sich durch das Buch zieht. Ich mag es auch, dass die Kapitel eher kürzer sind und sich nicht über Seiten hinweg ziehen. Mir gefällt auch die Verbindung zwischen Merritt und Red, obwohl es mir fast zu schnell ging. In der einen Sekunde ist Red noch bestürzt, dass er wahrscheinlich niemals jemanden gehören wird und in der Nächsten ist er Feuer und Flamme für Merritt. Mir gibt das irgendwie das Gefühl, dass Merritt austauschbar wäre. Dieses Gefühl bestärkt sich bei mir im weiteren Geschehen des Buches. Red könnte eigentlich mit jedem auf seinem Rücken etliche Turniere abräumen, er will es nur nicht. Die Autorin hat auch die Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Man beginnt im Verlauf gegen bestimmte Personen eine Abneigung zu entwickeln, zwar nicht gut für die Personen, spricht aber auf jeden Fall für den Schreibstil von Cecily von Ziegesar. Was mir nicht so zusagt ist der Prolog des Buches. Er verrät mir einfach viel zu viel. Auch das Ende gefällt mir nicht, welches ich aber auf keinen Fall verraten werde. Ich finde die Spannung in dem gesamten Buch ist eher klein gehalten. Man interessiert sich schon für den Fortgang der Handlung, aber wirkliche Spannung tritt meiner Meinung nach nicht auf. Noch ein winzig kleiner Kritikpunkt zum Cover am Ende, der eigentlich nicht stört, aber eben nun mal da ist. Zu sehen auf dem Cover sind ein Mädchen und ein Pferd, wovon ich davon ausgehe, dass es sich hierbei um Merritt und Red handelt. Das Mädchen auf dem Cover hat grüne Augen und wenn es sich bei diesem wirklich um Merritt handelt, müsste es eigentlich blaue Augen haben, da eben erwähnt wird, dass Merritt blaue Augen hat. Das ist aber wirklich Kritik auf aller höchstem Niveau und nicht wichtig für den Inhalt des Buches. Fazit: Bei „Dark Horses“ handelt es sich um ein schönes, dramatisches Jugendbuch über die Verbindung zwischen Pferd und Reiter. Ich habe es sehr gern gelesen. Man sollte schon Interesse fürs Reiten, insbesondere Springreiten mitbringen, sonst denke ich, dass man sich als Nicht-Pferdeliebhaber mit dem Buch sehr schwer tun wird. Ein Buch aus tierischer Sicht habe ich zuvor noch nie gelesen und ich denke den Menschen, denen dass nicht komplett gegen den Strich geht, wird Reds Sichtweise gut gefallen. Wir lesen ja schließlich Bücher, um uns von der Realität etwas zu entfernen, da finde ich es nicht so unrealistisch, dass ein Pferd Songtexte zitiert. Wer weiß vielleicht tun sie das ja wirklich? Im Großen und Ganzen geht es um die Verbindung zwischen Mensch und Tier, aber um Familie, Freundschaft und Liebe – wer diese Gebiete in einem Buch zu schätzen weiß, sollte sich „Dark Horses“ einmal genauer anschauen.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Die Themen-Challenge geht 2017 in eine weitere Runde und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein! Wenn ihr eine besondere Leseherausforderung sucht, dann seid ihr bei dieser Challenge genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach:Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich (Marina) oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt dazu eine persönliche Nachricht hier auf LovelyBooks an mich mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2017 bis 31.12.2017. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man schon vor der Anmeldung zur Challenge im Jahr 2017 gelesen hat.Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen:Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt.Hier findet ihr eine Themen-Übersicht zum Ausdrucken :) Ein Buch, in dem der Protagonist ein Haustier hat Ein Buch, auf dessen Cover ein Fahrzeug zu sehen ist (Flugzeug, Auto, Zug, etc.) Ein Buch, welches in einem Land spielt, in dessen Name kein "a" vorkommt Ein Buch eines bereits verstorbenen Autors Ein Buch, dessen Titel mit demselben Buchstaben beginnt und endet Ein Buch über eine wahre Begebenheit Ein Buch, das einer deiner Freunde bei LovelyBooks in seiner Bibliothek als bereits gelesen gelistet und auch zumindest mit Sternen bewertet hat. (Wenn du noch keine Freunde hast, findest du hier in der Challenge bestimmt ganz schnell welche :-)) Ein Buch, dessen Autor aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt Ein Buch, welches in der Stadt spielt, in der du wohnst (bzw. in der nächstgrößeren Stadt oder in einer Stadt, in der du 2017 mehrmals warst) Ein Buch, dessen Cover vorrangig grün ist Ein Buch, das hauptsächlich in den USA spielt, jedoch nicht in New York Ein Buch, auf dessen Cover die untere Hälfte einer Person abgebildet ist (Beine oder Füße) Ein Buch, welches eine Landkarte enthält Ein Buch, das mindestens 500 Seiten lang ist Ein Buch, dessen Autor im selben Jahr geboren ist wie du Ein Buch, das mindestens 50 LovelyBooks-Mitglieder in ihrer Bibliothek haben. (Du findest die Anzahl, wenn du auf der Buchseite oben mit der Maus über die Sternebewertung fährst.) Ein Buch eines Literatur-Nobelpreisträgers Ein Buch, das du 2016 begonnen, aber nicht zu Ende gelesen hast Ein Buch, das der jeweilige Autor als erstes veröffentlicht hat - das Debüt des Autor Ein Buch, dessen Titel eine Zahl (ausgeschrieben oder in Ziffernform) enthält Ein Buch, dessen Titel nur aus einem Wort besteht Ein Buch, das nicht in unserer Welt spielt (sondern in einer Fantasy-Welt, im Weltraum, etc.) Ein Buch, das maximal 3 cm dick ist Ein Buch, das noch keine einzige Sterne-Bewertung auf LovelyBooks hat. (Auf der Buchseite sind in diesem Fall die Sterne oben grau und nicht gelb.) Ein Buch, das von zwei oder mehr Autoren geschrieben wurde Ein Buch, bei dem Vor- und Nachname des Autors mit demselben Buchstaben beginnt. Ein Buch, bei dem ein Wort (Gegenstand) aus dem Buchtitel auch auf dem Cover abgebildet ist Ein Buch, das du in einer stationären Buchhandlung zum regulären Preis gekauft hast. (Nicht online oder als Mängelexemlar) Ein Buch, das du als E-Book gelesen oder als Hörbuch gehört hast Ein Buch, das auf LovelyBooks mit durchschnittlich 4 Sternen bewertet ist. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch, das höher als 22 cm ist Ein Buch, auf dessen Cover mehrere Streifen zu sehen sind Ein Buch aus einem Verlag, aus dem du 2017 bisher noch kein Buch gelesen hast Ein Buch, dessen Titel nur in Großbuchstaben geschrieben ist Ein Buch, dessen Titel kein "e" enthält Ein Buch, dessen Verfilmung 2017 ins Kino kommt Ein Buch, zu dem es eine Leserunde auf LovelyBooks gibt, an der ihr auch teilgenommen habt (mindestens 5 Beiträge in Leseabschnitten wurden geschrieben). Ein Buch, dessen Hauptfigur über 50 Jahre alt ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 5 Wörtern besteht Ein Buch, in dessen ISBN (ISBN-13) eine Zahl genau 4-mal vorkommt Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen:* Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt!* Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung* Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen.* Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden.* Wichtig ist, dass man das Buch 2017 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal (außer bei Aufgabe 18).* Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com* Jedes Buch kann nur bei einem Thema genutzt werden Wer sein Jahresziel erreicht hat, schreibt bitte kurz eine persönliche Nachricht dazu an mich und gibt auch die Anzahl der geschafften Themen mit an. Teilnehmerliste: A AberRushAcida-2Adujaadventurouslyaga2010AglayaAgnes13AleidaaljufaAlondriaANATALandymichihellianna1911AnnaboAnnaKatharinaKathiAnne42AnneMayaJannikaAnni04Ann-KathrinSpeckmannAnrubaapfelkindchen123Arachn0phobiAArgentumverdeAspasiaatsabhasi2Azalee B ban-aislingeachbandmaedchenBeaSurbeckBecky_BloomwoodBeeLubellast01Bellis-Perennisbeyond_redemptionBiancaWoebine174B_iniBioinaBirkentochterblack_horseBlacksallyBluebell2004BlueSunsetbookgirlbook_lover_6booksaremybestfriendsBosniBrixiaBuchgespenstBuechermomente C Caillean79capcolacarathisCarigosCaroasChattysBuecherblog (20/20)CherryGraphicsChrissisBücherchaosChucksterClaudia-MarinaCode-between-linesConnyKathsBooksCrazy-Girl6789crimarestricrimesscrumbCWPunkt D daneegold (40/40)Darcydaydreamindia78DieBertadiebuchrezensiondigraDion (20/20)divergentDonnaVividownblackangelDreamcatcher13dreamily1Dubdadda E Ela_FritzscheEldfaxiElkeel_loreneelmidiEmotionenEngelchen07 (30/30)engineerwifeEnysBookserazer68Ernie1981Even F _franziiiiiii_faanieFantwordFairy-KittenFeniFjordi93FlamingoFornikafranzziFreelikeaBirdFrenx51Fulden G GelisglanzenteGluehsternchenGrOtEsQuEgst H hannelore259hannipalannihappytannyHenny176Herbstmondhexe959753HeyyHandsomehisterikerHisuiHaruHortensia13 I IamEveIcelegsichundelaineIgelmanu66imago_magistriIMG_1001Isar-12isipisi J Jacky_JollyJadrajala68JamiijanakaJanina84Janna_KeJasBlogjasaju2012Jashrinjenvo82Johanna_TorteJosy-Julchen77Jule16JulesWhethetherJulia_liestjuli.buecherJulie209 K kalestrakalligraphinKarin_KehrerKasinkatha_strophekatjalovesbookskattiiKayvanTeeKerstinTh (30/30)kingofmusicKleine1984kleinechaotinkleine_welleKleinerKometKnoppersKnorkekn-quietscheentchenKodabaerkornmuhmeKuhni77Kurousagi L LaDragoniaLadyIceTeaLadyMoonlight2012LadySamira091062LaLectureLaMenschLandbieneLarii-MausiLarryPiLaurax3lehmaslenicool11LeonoraVonToffiefeelesebiene27LeseJetteLese-KrissiLeseMama82Leseratz_ 8Lesezirkelleyaxlieberlesen21LilawandelLilli33LimitLesslinda2271lLissyLit-TripLiz_MacSharylizzie123LooooraLostHope2000louella2209Lovely90LrvtcbLuilineLuzi92lyydja M mabuereleMali133marpijemartina400MarveyMary2Mary-and-Jocastamelanie1984MelEMelvadjamia0503miahMiamouMichicornMimasBuchweltMinniMira20MiracleDaymiramiepMiriSeemisanthropymisery3103MissErfolgmiss_mesmerizedMissMoonlightMissSnorkfraeuleinMissStrawberryMissSweety86mistellormondymrc0mrsCalemmmingsMrs_Nanny_OggMurphyS91 N NachtorchideenaninkaNelebooksnemo91NewspaperjunkieNightflowerniknakNisnisnoitaNookinordbrezeNynaeve04 O once-upon-a-timeOnlyHope1990Ophiuchus P Pachi10pamNpardenPaulamybooksandmepeedeePhilipPhiniPiiPinkie31PinocaPippo121PMelittaMPucki60 Q QueenelyzaQueenSize R rainbowlyRitjaRoni88 S sakuSakukosameaSanjewelSarah9070schafswolkeScheckTinaSchlehenfeeSchluesselblumeSchneeeule129SchnutscheschokokaramellSeelensplitter (Blog) (20/20)ShineOnSickSikalSkybabesolveigSomeBodysommerleseSnordbruchSophiiiespozal89StarletStaubfinger12StefanieFreigerichtstefanie_skySteffi1611SteffiZiStehlbluetensteinchen80sternblutsunlightSuskaSxndy_03 T TalathielTalliannaTaluziTamileinTanja13TatsuThe iron butterflyTheBookWormthelauraverseTina2803Tine13Tini_STiniSpeechlesstintentraumweltToniarwTraubenbaerTraumTante U ulrikeu V Valabevalle87vanystefvb90Veritas666Vivy_navk_tairenVroniMarsVucha W wampyWaschbaerinwerderanerWermoewewidder1987WilliaWolly X Y YaBiaLinaYolandeYvetteH Z zazzleszessi79

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    • 3955
  • Gute Story, aber ausbaufähig!

    Dark Horses
    Little-Cat

    Little-Cat

    25. March 2017 um 20:17

    Rezension zu dem Buch „Dark Horses“ von Cecily von Ziegesar Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 06.03.2017 , Aktuelle Ausgabe : 06.03.2017 , Verlag : Beltz, J , ISBN: 9783407747952 , Fester Einband 418 Seiten , Sprache: Deutsch Zur Autorin: Cecily von Ziegesar veröffentlichte im Jahr 2002 den Roman "Gossip Girl". Das Buch erwies sich als Erfolg und schaffte es auf die Bestsellerliste der New York Times. Danach hat sie vierzehn Nachfolgebände geschrieben. Ebenfalls von ihr erschien die Reihe "It Girl". Quelle Beltz Verlag Klappentext: Merritt steckt in einer tiefen Krise und landet im Erziehungsheim »Good Fences«, einem Heim für »schwierige« Mädchen und »schwierige« Pferde. Dort trifft das verschlossene Mädchen auf den unberechenbaren Hengst »Red«. Dieser wehrt jeden Menschen ab, außer Merritt. Aus den beiden Außenseitern wird auf Turnieren ein unschlagbares Team. Bis sich Merritt in den hübschen Jockey Carvin verliebt und Reds finsterer Instinkt durchbricht. Niemand ahnt, wozu das Pferd fähig ist. Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist nicht gleich als Pferdebuch erkennbar, doch auf dem zweiten Blick fällt es auf. Ich finde es passt perfekt zu Geschichte und die dunklen Farben wirken schön düster, passend zum Title. Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist aus zwei Sichtweisen geschrieben, einmal Reds ( Pferdesicht) und einmal aus Merrits (Menschensicht). Dies wechselte jeweils pro Kapitel. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und besonders Reds Sichtweise hat mir gut gefallen. Besonders schön fand ich, das der Leser die Vorgeschichte der beiden erfährt. Die Charaktere sind mehr oder weniger gelungen. Merrit war mir zwar sehr sympathisch, allerdings störte es mich das sie einerseits zu schnell Vertrauen fasste zu anderen Personen im Buch und andererseits fehlte mir auch etwas die Rebellin in Ihr. Sie fand ich als Charaktere einfach etwas schwach. Über Ihre Eltern brauchen wir gar nicht erst reden, die waren unter aller Kanone. Wer mir Richtig gut gefallen hat, ist Luis, Dr. Kami und Carvin. Beatrice hat auch etwas Nachholbedarf, sie wirkt auch nicht gerade authentisch. Sie war sehr schwer ein zu schätzen. Red hingegen war sehr gut durchdacht und wirkte fast schon Menschlich. Auf jeden Fall sehr gelungen. Die Handlung startet mit der Vorgeschichte von Merritt und Red. Danach bleibt die Handlung immer sehr spannend. Nur das Ende hätte ich mir völlig anders gewünscht. Ich möchte hier aber nichts vorweg nehmen. Ich hatte ein sehr böses Pferd erwartet und bin froh das es nicht ganz so schlimm wie angekündigt wurde. Wirklich, die etwas andere Geschichte eines Pferdes. Mein Fazit: Gute Story, aber Ausbaufähig. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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  • traurig-schön

    Dark Horses
    VroniCaspar

    VroniCaspar

    24. March 2017 um 16:04

    Dark Horses von Cecily von Ziegesar Weil Merritt sich nicht anpassen will, wird sie von ihren Eltern nach Good Fences, einem Reiterhof für schwierige Kinder gebracht. Sie weiß nichts von Red dem störrischen Hengst und seinem Trauma, aber bald wird sie ihn als ihr Therapiepferd kennen lernen. Sie spüren beide dass sie wie füreinander geschaffen sind. Hartes Training steht an, doch sie meistern es spielerisch. Ruhm und Ehre begleiten sie bis zum großen Tag. Wäre da nicht ein dunkles unterdrücktes Problem. Von der Traurigkeit des Covers angezogen und vom nicht vorhandenen Klappentext inspiriert ging ich sehr locker ans Lesen. Zuallererst war ich geschockt durch den Prolog und dachte, oh nein, bitte nicht und dann war ich fasziniert von der Leidensgeschichte der beiden wichtigsten Figuren. Abwechselnd werden die beiden, Merritt und Red, ihre Gefühlswelt und Annäherung in der Ich-Form erzählen. Mit emotionsreichen und gefühlsbetonten Worten erzeugt die Autorin Cecily von Ziegesar bei mir das Gefühl mitten in diesem Drama zu stecken und die Freude und Trauer mitzuerleben. Die Charaktere der Darsteller sind gut ausgearbeitet, aber nicht alle sind mir sympathisch. Besonders beeindruckt und bewegt hat mich Red, seine Höhen und Tiefen, seine Traurigkeit und Verzweiflung und seine uneingeschränkte Loyalität zu Merritt. Wunderbar gelungen im Roman sind Reds Gedanken und Gefühlte, ausgedrückt und niedergeschrieben durch bekannte Liederzeilen. Merritt, die sich verloren vorkommt in dieser Welt, ihre Handlungen und ihre Beweggründe sie sind mir durchaus nachvollziehbar. Die bereits erschienen Romane von Cecily von Ziegesar sind hauptsächlich an junge weibliche Leserinnen gerichtet. Mit Dark Horses ist der Autorin Cecily von Ziesegar ist ein bedrückender, melancholischer Jugendroman gelungen, der mir sehr nahe gegangen ist und mich von Anfang an berührt hat. Junge Leseratten, die Pferde lieben, haben garantiert ihre Freude an diesem Roman. Eine schöne Zugabe: Am Ende des Buchs ist eine Auflistung der Interpreten.

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  • Besonderes Jugendbuch mit schwachem Ende

    Dark Horses
    MariaLeseEule

    MariaLeseEule

    24. March 2017 um 08:37

    Bei Dark Horses handelt es sich um ein ganz besonderes Jugendbuch, geschrieben von der Gossip Girl-Autorin Cecily von Ziegesar. Ich hatte das Glück das Buch in einer Leserunde auf wasliestdu.de lesen zu dürfen, vielen Dank noch einmal dafür. Die Geschichte um Merritt und Red ist abwechselnd aus der Sicht der beiden geschrieben. Merritt ist ein junges Mädchen, kurz vor ihrem High-School-Abschluss, das bereits einiges durchmachen musste. Hinzu kommen ihre Eltern, die sich mehr für Sport und gesunde Ernährung zu interessieren scheinen als für ihre Tochter. Kein Wunder also, dass Merritt früher oder später außer Kontrolle gerät und nach Good Fences kommt. Oder besser gesagt von ihren Eltern dorthin abgeschoben wird. Dort lernt sie schließlich Red kennen, ein ehemaliges Rennpferd, das nicht ganz einfach im Umgang ist. Durch die Kapitel aus Reds Sicht erfährt man so einiges über seine Gedanken und Sichtweisen. Alle Menschen um ihn herum sind für ihn nur Idioten, die er liebend gern an der Nase herum führt. Da keiner mit ihm zurechtkommt ist Red im Grunde genommen zu Tode gelangweilt und sitzt seine Zeit auf Good Fences ab. Bis Merritt auftaucht. Zwischen den beiden funkt es sofort, und Red will unbedingt Merritts Pferd sein. Und nach dem ersten Ritt steht fest: die beiden gehören eindeutig zusammen! Eine ganze Weile lang geht das auch gut, bis Red wieder in alte Muster verfällt… Beim Lesen wird eindeutig klar, dass die Sichtweise von Red sehr ausgeschmückt wurde und weit über die Gedanken eines normalen Pferdes hinaus gehen. Er ist berechnend, kann lesen und weiß sehr gut Bescheid was die Dinge um ihn herum betrifft. Hinzu kommt eine Vorliebe für klassische Rockmusik und das zitieren daraus. Dazwischen mischen sich immer wieder die Wünsche eines Tieres, wie gestreichelt und gelobt zu werden, die Aufmerksamkeit "seines" Menschen zu erhalten. Wie ich finde eine gute und interessante Mischung, die der Geschichte gut tut und eine interessante Sichtweise hinzu bringt. Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant, es ist keine typische Pferde-Geschichte, sondern so viel mehr. Auch wenn die bereits im Klappentext angekündigte Liebe zwischen Merritt und Carvin, der übrigens Springen reitet statt Rennen, erst relativ spät im Buch eine Rolle spielt, bleibt die Handlung nicht ereignislos. Bei mir kam an keiner Stelle Langeweile auf, und ich habe es sehr genossen wieder einmal etwas über eine Reiterin und ihr Pferd zu lesen. Lediglich das Ende, bereits durch den Prolog angeschnitten, fand ich etwas schwach. Nach der spannenden Geschichte um Merritt und Red hatte ich da einfach etwas mehr erwartet, doch der große Knall bleibt leider aus. FAZIT: Ein ganz besonderes Jugendbuch um eine junge Reiterin und ein kompliziertes Pferd mit menschlichen Gedankenzügen. Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten, und fiebert nur so mit Merritt und Red, zwei interessanten, aber nicht ganz einfachen Charakteren. Da das Ende mich jedoch ein wenig enttäuscht hat, vergebe ich 4 Sterne.

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  • Dark Horses. Kinder möchten Red mit Sicherheit

    Dark Horses
    Diezwinkerlinge

    Diezwinkerlinge

    23. March 2017 um 21:54

    Ich habe ein Buch gelesen, was eher einem Kinderbuch fernab jeglicher Realität entspricht, als einem guten Jugendbuch. Zum Anfang bekommt man eine traurige Geschichte eines Rennpferdes erzählt, bei der leider wenig Emotionen in mir geweckt wurden. Ansonsten ist der erste Drittel des Buches relativ neutral und fast langweilig geschrieben. Da kommt dann auch die Geschichte von Merritt zum Vorschein. Ich hatte immer noch Hoffnung, dass es noch spannender, fesselnder wird und bei mir Emotionen geweckt und zu mir transportiert werden. Aber vergebens. Immer wenn ich das Gefühl hatte es wird besser, wurde die eh schon sehr unrealistische Geschichte noch mehr zu einem Märchen mit Wunschdenken. Überrascht war ich über die Wendung ab dem letzten Drittel. Mit der Wendung der Geschichte hätte ich nicht mehr gerechnet und ab da, waren bei mir auch ganz geringfügig auch Emotionen geweckt. Die unmöglichen Elter, der Tod und die Hoffnung, dass sie ihr Turnier noch reitet. Mit dem Ausgang der Geschichte hätte ich auch gar nicht gerechnet. Ich hätte mir gewünscht, das Buch hätte so angefangen, wie es im letzten Viertel geendet hat. Die Geschichte der Umsetzung mit der Turnierreiterei widerspricht jeglicher Realität und ist sehr weit her geholt. Ein Satz kehrt immer wieder und der ist auch das Beste an diesem Buch. In diesem Satz steckt eine große Botschaft und ein ganzes Stück Wahrheit:"Im Leben eines Pferdes dreht sich alles um den Menschen, dem es gehört." Mein Urteil klingt jetzt vielleicht vernichtend. Es liegt vielleicht daran, dass ich was anders erwartet hätte. Sehe ich es nicht als Jugendbuch sondern als Kinder-, Wunschtraumbuch dann ist es nicht schlecht. Kinder träumen dann sicherlich und für diese Zielgruppe ist es sicher auch ein schönes Buch und sie werden begeistert sein. Es hat sich flüssig gelesen und in die Geschichte kam ich gut rein. Die englischen Zitate aus Songtexten sind ein Merkmal des Buches und regelmäßig zu finden. Claudi wird es Lesen und eine Rezension in ihrer Sicht darstellen. Denn sie ist sich nicht sicher, ob das Urteil so wie ich es gefällt habe, nicht etwas sehr kritisch ist.

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  • Es klingt nach einer kitschigen Pferdegeschichte, ist aber alles andere als das...

    Dark Horses
    Bosni

    Bosni

    23. March 2017 um 19:04

    -Achtung Spoiler!-"Natürlich kann ich springen, hätte ich ihr am liebsten gesagt. Ich kann alles, was du willst. Du musst mich nur darum bitten." (Red, S. 115)Statt den Eignungstest für das College zu bestehen, flüchtet Merritt und betrinkt sich. Ihre Eltern bringen sie nach "Good Fences", einer pferdegestützten Therapieeinrichtung. Dort lernt sie das ehemalie Rennpferd Big Red kennen, der eigentlich ihrer Zimmergenossin Beatrice gehört. Doch die beiden mögen sich nicht besonders und Red gilt als schwieriges, gefährliches Pferd. Auch wenn Merritt sich zu Beginn nicht sehr für Red interessiert, scheint er in ihr "seinen" Menschen gefunden zu haben und schnell werden die beiden zu einem unschlagbaren Team und Reds Besitzer, Mr. de Rothshield, hat Großes mit ihnen vor...."Dark Horses" von Cecily von Ziegesar klingt zuerst nach einer dieser typischen Mädchen-Pferdestorys, doch in diesem Buch steckt sehr viel mehr Tiefe, als erwartet.Bereits das Cover deutet auf das Thema hin: Ein Pferd und ein Mädchen, obwohl die beiden sich nicht angucken, strahlen sie eine gewisse "Wir-gegen-alle" - Haltung aus. Sie gehören zusammen und das wollen sie zeigen! Das passt meiner Meinung nach unglaublich gut zum Inhalt des Buches, nicht aber der Titel: Warum "Dark Horses"? Das deutet für mich auf etwas böses hin und das ist Red ja nun einmal eigentlich gar nicht, sondern wurde nur von seinen (Vor-) Besitzern zu dem gemacht, der er ist.Die Geschichte wird aus zwei Sichtweisen erzählt, einmal von Merritt und als zweites von Red. Die Kapitel von letzterem haben mich besonders angesprochen, obwohl die Story an vielen Stellen einfach sehr menschlich und etwas überzogen dargestellt wurde, haben mich diese Szenen einfach fasziniert. Die Idee, aus der Sicht eines Pferdes zu schreiben, finde ich sehr interessant und gelungen umgesetzt. Besonders mochte ich die Szenen, aus denen hervorgeht, wie viel Liebe Red für Merritt empfindet."Ich hatte mir selbst das Versprechen gegeben, alles zu tun, worum sie mich bat. Ich würde sogar versuchen zu erraten, was sie wollte, bevor sie mich darum bat." (Red, S. 143)Etwas gestört haben mich allerdings die Liedtexte, die immer wieder in Reds Kapiteln (vermutlich) zu Verdeutlichung seiner Emotionen vorkommen, ich meine, dass ein Pferd die menschliche Sprache versteht, finde ich noch vertretbar, aber Songtexte "mitsingen"? Nein, danke. Das passte für mich einfach auch überhaupt nicht zur Grundthematik.Besonders gut haben mir die verschiedenen Charaktere gefallen, auch wenn ich niemanden so sympathisch finde, dass ich mich mit ihm identifizieren wollte, sind sie alle auf ihre Art "sonderbar". Keine 08/15 Personen, sondern Menschen mit einer Geschichte. Jeder von ihnen hat eigene Probleme, mit denen er/sie abschließen und nach vorne blicken muss. Durch eben diese verschiedenen Geschichten erhält das Buch erstaunlich viel Tiefgang, was ich zu Beginn so nicht erwartet habe. Mein größter Kritikpunkt ist der Prolog in Kombination mit dem Ende, es wird einem durch den Prolog einfach zu viel von der Geschichte vorneweg genommen. Ich habe die ganze Zeit gehofft, aber leider endet das Buch genau so, wie man es dem Prolog entnehmen kann. (Spoiler: Das Buch hat leider kein Happy End...)Alles in Allem handelt es sich bei "Dark Horses" um ein äußerst lesenswertes Jugendbuch, das viel mehr enthält, als der Klappentext verspricht. Vermutlich ist das Buch aber eher für Pferdemenschen geeignet, da die meisten Szenen eben vorrangig von Pferden handeln. Trotzdem gibt es eine klare Leseempfehlung von mir!"Im Leben eines Pferdes dreht sich alles um den Menschen, dem es gehört. Ich gehörte zu ihr. Sie gehörte zu mir. Und sie kam zurück." Red, S. 331)

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