Cees Nooteboom Die Dame mit dem Einhorn

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Inhaltsangabe zu „Die Dame mit dem Einhorn“ von Cees Nooteboom

In seinem Reisebuch Die Dame mit dem Einhorn unternimmt der Schriftsteller und Augenmensch Cees Nooteboom eine »Europareise«. Er nimmt den Leser mit in sein Amsterdam und in die europäischen Metropolen wie Paris, Berlin, Wien, Brüssel oder Mailand und Florenz.

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  • Rezension zu "Die Dame mit dem Einhorn" von Cees Nooteboom

    Die Dame mit dem Einhorn
    Liisa

    Liisa

    07. May 2007 um 20:24

    Der Name des niederländischen Schriftstellers Cees Nooteboom ist mir natürlich schon häufig untergekommen, doch bisher hatte ich nie etwas von ihm gelesen. Das wollte ich nun endlich ändern, zumal er sich ja besonders als Reiseschriftsteller einen Namen gemacht hat. Ich entschied mich unter seinen zahlreichen Reisebüchern für »Die Dame mit dem Einhorn: Europäische Reisen«, das 2000 in deutscher Übersetzung bei Suhrkamp erschienen ist. Das Buch enthält - nein, nicht wirklich Reiseberichte sondern eher Reise-Meditationen aus den Jahren zwischen 1966 und 1993. Nooteboom nimmt seine Leser mit in Städte wie Amsterdam, Paris, Berlin, Wien, Brüssel, Mailand, Florenz und Tallinn aber auch in Landschaften in Frankreich, Deutschland und Italien. Er beschreibt, was er sieht (häufig Gemälde oder Skulpturen, die er in den teilweise weltberühmten Museen betrachtet) und beobachtet (die Menschen und Länder, die er besucht) und da er sehr genau hinsieht und sich zudem eben auch seine eigenen Gedanken zu dem, was er da sieht macht und zu verstehen sucht, ergibt das Ganze angereichert mit vielen Hinweisen aus dem kunsthistorischen, philosophischen, geschichtlichen und politischen Raum eine wirklich anregende und bereichernde Lektüre, die zudem eine Art des Reisens (und Schauens) dokumentiert, die es so heutzutage wohl kaum noch gibt. Wer nimmt sich heute noch die Zeit für eine solche Art zu Reisen, ja wer hat überhaupt noch ein so breitangelegtes und fundiertes Wissen oder zumindest den Hunger danach und ist bereit es sich hart und langwierig zu erarbeiten? Nicht mehr allzu viele, fürchte ich. Mal abgesehen, von all dem vermittelten Wissen in diesem Buch, kann man auch lernen, wie man »sehen« und das Gesehene dann in Bezüge setzen, deuten, interpretieren und verstehen kann. Mir hat es jedenfalls Vergnügen bereitet quasi an der Seite von Cees Nooteboom durch die europäischen Städte und Museen zu flanieren und seinen geisteswissenschaftlichen und kunsthistorischen Exkursen und »Meditationen« gedanklich zu folgen.

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