Cees Nooteboom Mokusei!

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Inhaltsangabe zu „Mokusei!“ von Cees Nooteboom

<p>In Tôkyô unterhalten sich ein Niederländer und ein Belgier über die zwei Gesichter Japans: die europäische (exotische, reine) Idee Japans und das wirkliche Japan. Der eine ist Diplomat, der andere Fotograf. Der Diplomat verhilft dem Fotografen zu einem Modell, mit dem er »typisch japanische« Aufnahmen vor dem Berg Fuji macht. Er verliebt sich unsterblich und kehrt in den folgenden fünf Jahren so oft wie möglich nach Japan zurück. Er ruiniert sich, vernachlässigt seine Freunde, fühlt sich in Holland unwirklich. Beim letzten Treffen wird der erste Fototermin wiederholt. Alles ist, als wäre die Zeit stehengeblieben, aber am Abend eröffnet ihm die Geliebte, daß sie heiraten werde.</p>

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  • Rezension zu "Mokusei!" von Cees Nooteboom

    Mokusei!
    Gilfaen

    Gilfaen

    21. February 2011 um 18:58

    „Mokusei!“ ist keine Liebesgeschichte – Viel mehr geht es um Verlangen, um Begierden, um einen Mann in der Midlife-Crisis. Auf der Suche nach dem ultimativen Bild für einen Reisekatalog reist er nach Japan, lernt Satoko kennen und begehren. Viel zu kurz angerissen, viel zu unpersönlich, in der Sprache teilweise sehr derb erscheint diese sehr lapidar, ohne sprachliche Finesse geschilderte Erzählung. Ein Lichtblick war der Humor – mit welchen Vorstellungen Menschen nach Japan gehen und wie diese hemmungslos enttäuscht worden sind. Dennoch kann dieser nicht davon ablenken, dass Nooteboom zu viele Gedanken, zu viele Ideen auf viel zu wenigen Seiten verpackt hat; es kann auch nicht davon ablenken, dass die Figuren keinerlei Identifikationspotential haben, weil es ihm nicht gelingt diese bildhaft und vorstellbar zu beschreiben. Mein Flop im Monat Februar.

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