Celeste Bradley

 4.1 Sterne bei 135 Bewertungen
Autor von Der geheimnisvolle Gentleman, Der verruchte Spion und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Celeste Bradley

Bradley wurde 1964 in Virginia geboren. Als 1999 ihr Debütroman erschien, arbeitete sie als Schauspielerin. Doch Celeste Bradley erkannte, dass das Schreiben ihre Berufung ist. Mittlerweile ist mit dem RITA Award ausgezeichnet worden und gehört zu den beliebtesten Autoren ihres Genres. Heute lebt die Autorin am Fuße der Sierra Nevada in Nordkalifornien. Mit ihrem Ehemann hat sie zwei Töchter.

Alle Bücher von Celeste Bradley

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Der verruchte Spion (ISBN: 9783442366606)

Der verruchte Spion

 (11)
Erschienen am 11.06.2007
Cover des Buches Der geheimnisvolle Gentleman (ISBN: 9783442366613)

Der geheimnisvolle Gentleman

 (12)
Erschienen am 12.12.2008
Cover des Buches Brennende Sehnsucht (ISBN: 9783442374151)

Brennende Sehnsucht

 (10)
Erschienen am 08.02.2010
Cover des Buches Die schöne Rächerin (ISBN: 9783442366149)

Die schöne Rächerin

 (10)
Erschienen am 13.11.2006
Cover des Buches Verruchte Nächte (ISBN: 9783442369058)

Verruchte Nächte

 (9)
Erschienen am 11.05.2009
Cover des Buches Die schöne Teufelin (ISBN: 9783442368549)

Die schöne Teufelin

 (8)
Erschienen am 08.01.2008
Cover des Buches Die schöne Betrügerin (ISBN: 9783442363360)

Die schöne Betrügerin

 (7)
Erschienen am 11.09.2006
Cover des Buches Ein sinnlicher Schuft (ISBN: 9783442380121)

Ein sinnlicher Schuft

 (7)
Erschienen am 19.11.2012

Neue Rezensionen zu Celeste Bradley

Neu

Rezension zu "Eine lustvolle Versuchung" von Celeste Bradley

Interessant, allerdings mit Bedarf nach Überarbeitung
GiuliannaGBailievor einem Jahr

Meine Kategorien
(6 Sterne = sehr gut, 3 = durchschnitt, 1 = na ja)

Spannung: ***** Erotik: **** Witz: ** Interessant: ****


Miranda Talbot ist zur Witwe geworden, nachdem sie jahrelang mit einem Mann verheiratet war, der nicht das Fünkchen eines interessanten Liebhabers hatte. Seine Schwester Constance hat sich der Hausführung angenommen und Miranda war dazu verdonnert ein tristes, ruhiges, anständiges und willenlosen Leben zu führen. Nach dem Tod von Gideon Talbot hinterlässt er jedoch seiner Frau das Haus inkl einem beachtlichen Vermögen. Miranda blüht auf und findet gefallen an einem sehr attraktiven Gentleman. Er macht ihr den Hof und Mirandas Phantasie überschlägt sich. Vor allem als sich herausstellt, dass sie sich nicht nur mit einem Mann trifft, sondern auch mit dessen monozygotischen Zwilling. Sie ist hin und her gerissen, welcher der beiden sie mehr reizt. Die beiden Jungen spielen ihr Spiel mit ihr, wie sie es immer zu pflegen taten. Schlussendlich weiss sie endlich für welchen Zwilling ihr Herz schlägt. Castor Worthington und nicht Pollux. Er indes kämpft mit seinem Inneren Lebemann und will sich nicht in etwas hineinzwängen. Am Ende überwindet er die kindische Einstellung und sieht, was wirklich zählt.

Kritik: Celestes Schreibstil ist ungeheuer prägnant. Sie weiss zu beschreiben und schöpft aus einem Fundus der Sprache, der nicht zu übersehen ist. Schwierig werden die Szenen, welche von Shakespeare geprägt sind. Kennt man Shakespeares Stücke nicht, versteht man selten worauf es hinauslaufen sollte. Dies ist etwas schade. Meiner Meinung wäre es besser, man würde die Szene von Shakespeare, einmal wenigstens, dazu beschreiben. Auch dünkt es mich ist der ungeklärte Zusammenhang der Familie Worthington ein Stolperstein für den Leser. Ausser vielleicht man kennt die anderen Bände. In diesem Falle bevorzuge ich es, wenn ich auf einen Blick sehe, dass dies nur ein Teil einer Serie ist. Ich hätte z.B. gerne gewusst wieso die Familie Worthington solche speziellen Namen hat. Dies würde mich als Leser an der Geschichte interessieren und es wäre mit ein zwei Sätzen gesagt gewesen. Das wiederum führt mich dazu, wieso haben alle solche wunderbare spezielle Namen und dann werden sie durch sonderliche Abkürzungen vermurkst? Dies wirkt für mich etwas unsinnig. Es gibt doch nicht für jeden Menschen einen Spitznamen?! Ivo, Geschmacksache. Schade finde ich es trotzdem, bei diesen Namen!
Was ich als sehr unschlüssig befunden habe, war wieso in aller Namen das jüngste Kind Atalanta mit einem Designer, der einen grossen Ruf hat, befreundet ist. Wieso sollte sich ein bekannter Designer mit einem nichtsagenden Spross einer unbedeutenden Familie abgeben? Diese Aufklärung fehlt. Ebenfalls konnte ich nicht immer den Gedankengängen von Miranda und Castor folgen. Sie waren für mich nicht schlüssig genug. Ich war zwar in ihren Köpfen, doch erhielt ich nicht alle im Kopf vorhanden Informationen. Was ich als sehr wichtig empfinde. Möglichweise um die Spannung zu erhalten. Das kann gefallen, muss aber nicht. Schade fand ich es, dass die ersten Dates von Miranda und den Zwillingen nicht erzählt wurden. Besonders nicht die von Castor. Erst in einem der weiteren Verläufe wird lediglich je eine Szene erzählt. Dazu gehört auch der erste Besuch von Atalanta. Wieso nimmt man hier die Spannung weg, wenn genau das doch der spannendste Moment gewesen wäre? Dies lässt mich als Leser denken, dass der Autor keine Idee hatte, wie er hier die Spannung erzeugen könnte.
Zu einer weiteren Frage bin ich gelangt, als das Chaos perfekt war, Mirandas Ruf ruiniert und sie schnurstracks zum Designer Lementeur rennt und ihn anblafft! Wieso?! Was zum Teufel kann denn ein Designer dafür, dass du dich mit zwei Knaben eingelassen und von deiner Schwägerin ausgetrickst wurdest? Das entbehrt sich meiner Logik vollkommen. Puh jetzt zum Sex. Schön beschrieben, schön aufgebaut und wieder wundervolle Wörter, die einem durch den vorderen Stirnlappen streifen. Aber wieso SM?? Hat Fifty shades of grey sich hier zu gut verkauft, dass man dachte; oh das wäre doch mal was für einen «historischen Roman». Für mich völlig unverständlich. Ich weiss nicht wieso sich Miranda, obwohl sie zu ich will nicht tendiert, dann doch mit macht. Hier stellten sich meine Nackenhaare auf. Die psychologische Tiefe dieser Szene hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Eine Frau empfindet Zuneigung zu einem Mann, der nicht reif genug ist seine Gefühle zu ordnen und sich auf einen anderen Menschen einzulassen, und obwohl sie scheinbar nicht den Schlag-mich-fick-mich Sex haben möchte, willigt sie dennoch ein. Ich muss sagen diese Szene hat mich irgendwie betroffen gemacht. Es gibt so viele Frauen (&Männer) die in Erringung ihrer Zuneigung in Dinge einwilligen, die sie eigentlich gar nicht wollen. Und genau so habe ich mich hier bei dieser Szene gefühlt. Bei einem solchen Thema sollte doch erst Vertrauen und Ehrlichkeit obsiegen und dann darf man, egal welcher Art, der Lust gemeinsam frönen. Das hat mir in dieser Szene definitiv gefehlt. Ansonsten jedem das Seine.

Summa summarum: Der Roman hat einen interessanten Verlauf und man kann sagen, dass Castor und Miranda gut entwickelt sind. Die Sprache von Celeste Bradley ist tadellos. Ich geniesse es einem Schreiberling «zuzuhören» wenn er die Worte jonglieren kann. Allerdings habe ich stark das Gefühl die Andeutungen eines homosexuellen Paares und der einfach schlecht szenierte SM Sex springen auf einen Zug auf, der dem FSOG Hype zu verschulden ist. Und das aus dem einfachen Grund, dass man das noch schnell thematisiert hat und hoffentlich deshalb die Verkaufszahlen in die Höhe gehen. Dieser Verdacht hat sich mir aufgedrängt und blieb bestehen. Ich denke SM und auch Homosexualität kommen in solchen Romanen häufig nicht vor, obwohl es damals genauso üblich war wie heute. Doch es wäre wünschenswert, wenn bei den Szenen auch etwas Herzblut darin stecken würde.
Etwas ganz anderes war das Ende. Nicht wie immer ein Happy End, sondern ganz einfach. Dies ist auch einmal herrlich erfrischend. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.

Kommentieren0
3
Teilen

Rezension zu "Ein betörendes Versprechen" von Celeste Bradley

Toll!
Bjjordisonvor 4 Jahren

Ich liebe diese Art von Büchern, ich weiß, die sind wahrscheinlich nicht gerade sehr niveauvoll, aber ich finde diese Bücher immer sehr entspannend. In diesem Buch erfahren wir mehr über Elektra Worthington, die ihrer verarmten Familie helfen will und sie hat sich schon jemanden in den Kopf gesetzt und zwar Lord Aaron Arbogast, der nach einem längeren Auslandsaufenthalt wieder nach England zurückgekehrt ist…

Ich finde der Autorin ist hier wirklich ein sehr lustiges Buch gelungen, natürlich wieder mit den typischen Liebesszenen unterlegt, aber ich finde dieses Mal steht der Humor im Vordergrund. Der Schreibstil war für mich in Ordnung und die Geschichte war gut zu Lesen.
Wenn der Leser die Geschichte beginnt, landet er schon mitten im Geschehen und zwar auf einem Gasthof, in dem zufällig gerade beide Hauptcharaktere sind. Natürlich stimmt die Chemie der beiden schon, als sie sich das erste Mal so richtig gesehen haben und schon passiert das erste lustige Ereignis. Ich will ja nicht spoilern, aber es ist wirklich lustig.
Mir sind sowohl Elektra als auch Aaron sehr sympathisch und ich finde die Autorin hat hier Personen mit einem Hintergrund geschaffen und jeder der beiden hat seine Geheimnisse aus der Vergangenheit und so finde ich beide sehr interessant.
Bei den Nebenpersonen gefällt mit besonders Attie, ich finde, die hat eine lustige Aussagen, die von der Autorin, dem Zeitalter der Geschichte sehr angepasst sind.
Die Handlung fand ich gelungen und ich denke, man würde gleich reagieren, wenn man in der damaligen Zeit gelebt hätte. Ich denke jeder würde eine Möglichkeit suchen, seiner Familie zu helfen und sich selbst zu „opfern“ und einen reichen Ehemann zu suchen. Die Beschreibung der beiden Pferde bzw. Pony ist meines Erachtens wirklich witzig und auch die Namen „Speckschwarte“ und „Bianca“ sind gut gewählt.
Das Ende war zu erwarten, aber ich denke, wenn man einen Historischen Liebesroman liest, wünscht man sich solche Happy Ends.

Kommentieren0
8
Teilen

Rezension zu "Ein betörendes Versprechen" von Celeste Bradley

Interessante Geschichte mit viel Potenzial welches nicht genutzt wurde
charmingbooksvor 5 Jahren

Sie zu lieben, könnte ihn alles kosten, was er hat – doch er kann ihr nicht widerstehen ...


Dass Elektra Worthington wegen ihrer ausnehmenden Schönheit von allen Seiten bewundert wird, könnte sie nicht weniger kümmern. Die ehrgeizige junge Frau hat sich vor allem eines in den Kopf gesetzt: dem Namen ihrer verarmten Familie wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Deshalb muss sie schnellstens einen geeigneten Ehemann finden. Lord Arbogast kehrt nach einer langen Abwesenheit nach England zurück. Als er Elektra trifft, ahnt er nicht, wen er da vor sich hat. Doch Elektra ist sofort von dem Lord angetan – er ist der ideale Heiratskandidat. Damit bei ihrem Plan nichts schiefgehen kann, entführt sie ihn kurzerhand …





Celeste Bradley ist ja eine bekannte und beliebte Historical Autorin. Vor langer langer Zeit habe ich solche Bücher gerne gelesen. Und habe diese Neuerscheinung genutzt, um mich mal wieder solcher Geschichten zu widmen.  War dementsprechend also sehr gespannt und neugierig ... 
Die Geschichte fing ganz langsam an. Man bestreitet mit Lord Arbogast den Weg zurück nach Hause. Welchen er wegen Krankheit seines Begleiters auf verzwickte Art und Weise unterbrechen musste. Erst wird er entführt, dann muss er den heldenhaften Begleiter spielen und zum Ende hin wird sein Schauspiel aufgedeckt. Auch seine Vergangenheit wird durchleuchtet und von der pfiffigen Elektra (omg, was für ein Name) aufgelöst. Hier erfährt man Hintergründe die man von vorneherein nicht vermutet hat und die diese Geschichte zum Ende hin wirklich interessant gemacht hat.  Leider sind die ersten 3/4 des Buches sehr sehr langwierig geschrieben. Szenen wurden, aus mir unbegreiflichen Gründen, künstlich in die Länge gezogen. Mit Details geschmückt die absolut uninteressant für die Geschichte waren. Dadurch wurde es leider sehr langatmig und uninteressant.  Zwischendurch habe ich den Faden verloren, bei sovielen Brüdern und Namen kommt man doch etwas durcheinander. Bei Szenen die mit den Worthington's zu tun haben, wurde es etwas wirr, man verliert schnell den Überblick. 
Das letzte Viertel im Buch fand ich dagegen richtig gut. Die Story wurde interessant - es wurde die Vergangenheit durchleuchtet und aufgedeckt - und mit der Gegenwart verknüpft. Hier war der Schreibstil anders. Einnehmend, fesselnd und prägnant. Unterscheidet sich regelrecht vom langatmigen Stil. Schade. Die Idee war gut, die Umsetzung leider ausreichend. Zu undurchdacht und auf der Stelle tretend. Man hat zum Ende hin bemerkt worauf die Autorin hinaus wollte und was so ihr roter Faden war, aber die Story wurde unnötig in die Länge gezogen ohne interessante Ideen mit einfließen zu lassen. 




Leider eine enttäuschende Rückkehr zu diesem Genre. Früher verschlungen, heute durchgequält. Die Geschichte hat mich nicht zu fassen bekommen. Zum Schluss hin wurde das Buch richtig gut, leider erst zum Schluss. Die Autorin hat einfach zu wenig aus ihrem Konstrukt gemacht. Schade. 

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 97 Bibliotheken

auf 21 Wunschzettel

von 18 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks