Mir hat das Buch nicht gefallen. Ich lese es jetzt seit fast 7 Jahren, habe es immer mal wieder in die Hand genommen und wieder abgebrochen. Jetzt habe ich es endlich zu Ende gelesen, aber es hat sich leider total schleppend entwickelt. Die beiden Protagonisten haben keine Chemie und mir fehlen die Funken. Beide sind sehr steif in ihrer Welt vergraben. Die Beziehung ist eigentlich nur auf körperlicher Basis. Den zweiten Stern hat das Buch bekommen, weil immerhin Calliope eine starke Frau an sich ist und sich nicht unterkriegen lässt. Außerdem ist es schon besser gewesen als meine 1-Stern-Bücher. Trotzdem gibt es keine Leseempfehlung von mir.
Celeste Bradley
Lebenslauf
Alle Bücher von Celeste Bradley
Der verruchte Spion
Brennende Sehnsucht
Der geheimnisvolle Gentleman
Verruchte Nächte
Die schöne Rächerin
Ein sinnlicher Schuft
Die schöne Teufelin
Ein verruchter Lord
Neue Rezensionen zu Celeste Bradley
Sir Colin Lambert ist inzwischen überzeugt, dass die dreijährige Melody, die vor Wochen vor dem angestaubten Herrenclub Brown’s mit einer kryptischen Nachricht ausgesetzt worden war, doch seine Tochter und nicht die seines noch immer auf hoher See weilenden Freundes Jack sein könnte. Um das Kind zu legitimieren, möchte er die vermeintliche Mutter heiraten. Deshalb reist er mit der quirligen Mellie nach Brighton, wohin ihn eine Spur zur flatterhaften Schauspielerin Chantal Marchant, die ihm einst den Laufpass gab, führt. Allerdings ist sie bereits mit einem anderen Mann weitergezogen. Auch Prudence Filby sucht nach der Dame, die sich durchs Leben schmarotzt und der Schneiderin noch Geld schuldet, das diese dringend braucht, um sich und ihren jüngeren Bruder Evan durchzubringen. Als sie sich alle zusammenschließen, um Chantal zu finden, flammen schnell Gefühle auf zwischen Colin und Pru, die ebenfalls eine bewegte Vergangenheit hat.
Der zweite Band der „Runaway Brides“-Serie ist ein herrlicher historischer Roadtrip durch das Regency-England, der in Sachen Charme und Humor dem ersten Teil in nichts nachsteht. Der niedliche und sympathisch frühreife Wirbelwind Melody hält wieder alle auf Trab. Auch sonst wird auf der turbulenten Kutschfahrt der Irrungen und Wirrungen viel geboten, von Liebe über Abenteuer bis hin zu Geheimnissen. Pru stellt sich dabei als sehr viel tiefschürfenderer Charakter heraus als zunächst angenommen. Die Zuneigung, die sie und Colin füreinander entwickeln, tarnen beide sehr geschickt, ihre Lust können sie schon weniger gut verbergen. Dass Colin immer noch der eigensüchtigen Chantal hinterherhechelt, lässt ihn manchmal wie einen unreifen Tor wirken. Aber Celeste Bradley gelingt es, ihn schließlich doch zu Prus strahlendem Helden zu machen. (TD)
London, um 1815. Als Aidan de Quincy, Earl of Blankenship, wie üblich seine Zimmer im altehrwürdigen Herrenclub „Brown’s“ beziehen will, sitzt auf der Vordertreppe ein kleines Mädchen, das dort ausgesetzt wurde. Er und sein Bekannter Sir Colin Lambert vermuten, Melody sei das Kind ihres Freundes Jack, den sie bald aus Jamaika zurückerwarten. Notgedrungen nehmen sie sich der Dreijährigen an, schmuggeln sie in den Club und versorgen sie liebevoll. Dabei kommt Aidan der Verdacht, sie könnte seine Tochter sein, hatte er doch vor fast vier Jahren eine unglücklich endende Affäre mit der Witwe Madeleine „Maddie“ Chandler. Die streitet den Vorwurf nicht ab und kümmert sich um die Kleine, ist aber in Wahrheit gar nicht die Mutter. Die Charade ermöglicht es ihr nur, sich vor einem Verfolger zu verstecken, der ihre wahre Identität kennt. Ihr Zusammenleben lässt die Liebe zwischen Maddie und Aidan erneut aufkeimen, aber ihr Geheimnis könnte sie schnell wieder zerstören.
Mit ihrer „Runaway Brides“-Serie zeigt sich Celeste Bradley in Topform. Der Auftaktband ist ein warmherziger Historical, der meisterhaft zwischen Humor und Ernst pendelt. Die beiden hochwohlgeborenen Junggesellen als „Nannys“ sind ein Bild für die Götter. Im Handumdrehen liegen sie dem niedlichen Wirbelwind zu Füßen und müssen ordentlich tricksen, um Melodys Anwesenheit in der Männerenklave zu verschleiern. Der gediegene Club mit seinen überwiegend ältlichen Mitgliedern ist ein toller Schauplatz für die amüsante Posse. Doch auch den Gefühlen wird ausreichend Raum geboten. Maddies und Aidans kurze gemeinsame Vergangenheit hat bei beiden ihre Spuren hinterlassen, die ihre neuerliche Annäherung und den damit verbundenen liebevollen Umgang miteinander umso schöner machen. Und doch wird es am Ende noch nervenaufreibend, als sie gezwungen sind, um ihre Liebe zu kämpfen. Die kleine Rahmenhandlung um die erwachsene Melody macht schon neugierig auf den nächsten Band, in dem die Suche nach ihrem Vater weitergeht. (TD)











